Leserstimmen zu
Winter meines Herzens

Emylia Hall

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Ein Buch, das eher untypisch ist für mich. Angesprochen durch das Cover, habe ich mir den Klappentext näher angesehen und dachte mir: Wieso nicht? Und es spielt in der Schweiz! Da musste ich es einfach lesen. Danke an dieser Stellte an den BTB Verlag für die Zusendung des Buches. Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen, so dass sich das Buch ziemlich flott lesen liess und doch nicht seine Wirkung verfehlt hat. Ich weiss ehrlich gesagt nicht, was ich genau von dem Buch erwartet habe. Mit einer Liebesgeschichte habe ich gerechnet, denn das Cover und der Klappentext deuten darauf hin. Aber in ‚Winter meines Herzens‘ wird dem Leser viel mehr als eine plumpe Liebesgeschichte geboten. Es geht um Freundschaft, Verlust, Vertrauen und Verrat. Und natürlich Liebe. Aber eine Liebe, die anders ist, als man im ersten Moment denkt. Eine Liebe, die vielleicht nicht sein darf und doch entsteht sie. Doch was, wenn nicht alles so ist, wie es scheint? Damit muss sich Hadley auseinandersetzten. Sie erlebt in der Schweiz Dinge, die in ihrem bisherigen Leben in England in weiter Ferne lagen. Sie findet in Kristina eine Freundin, die sie für immer begleiten wird. Hadley steht für ihre Freundin auch nach der Tragödie ein und macht sich auf die Suche, nach Kristinas Liebe zu suchen. Und auch hier gerät sie in ein Karusell der Gefühle. Was ist richtig, was falsch? Was geschah in jener Nacht wirklich? Das Buch ist eher ruhig und besticht damit, dass man über viele Dinge zum Nachdenken angeregt wird. Man sollte sich einfach in das Buch fallen lassen, sich nicht zu viele Gedanken vorab machen. So wirkt es am Besten. Das Cover ist ein Traum <3 Gefällt mir echt gut und passt gut zur Geschichte. Fazit Eine tolle Geschichte, die mich überraschender Weise in ihren Bann ziehen konnte. Von mir bekommt sie sehr gute 4 Sterne, da das letzte I-Tüpfelchen für mich gefehlt hat.

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Inhalt/Klappentext: Hadley Dunns Leben könnte nicht normaler verlaufen – Familie, Uni, Freunde. Bisher keine große Liebe, dafür aber auch kein großer Schmerz. Bis sie beschließt für ein Auslandssemester in die Schweiz zu gehen. Nach Lausanne am Genfer See. Ein Ort, der voller Magie ist, der erfüllt von Versprechungen scheint. Hier beginnt Hadley eine leidenschaftliche Beziehung zu einem Mann. Hier lernt sie Kristina kennen und findet in ihr die beste Freundin, die sie jemals hatte. Doch dann ereignet sich in einer dunklen Winternacht – der erste Schnee ist gerade gefallen - eine Tragödie. Und was als sorgenfreies Abenteuer begann, entwickelt sich zu einem Alptraum … Quelle: btb Verlag Meine Meinung zum Buch: Das Cover: Ein sehr helles Cover, auf dem eine Person unter einem roten Schirm zu sehen ist. Es scheint zu schneien. Die Person erscheint ein wenig verloren. Das Cover hat für mich zwar keinen WOW-Effekt, aber irgendwie hat es mich angesprochen. Der Klappentext verspricht eine spannende Geschichte, allerdings empfinde ich ihn als leicht irreführend. Ich hatte eine Geschichte mit Fokus auf eine leidenschaftliche Lovestory erwartet. Die Liebesgeschichte spielt sich allerdings nur am Rande ab. Zum Inhalt: Hadley ist 19 und führt ein ganz normales Leben in England. Als sie beschließt, ein Auslandssemester in Lausanne am Genfer See zu absolvieren bedeutet das für sie ein großes Abenteuer. Anfangs hat Hadley Angst, ob sie die Menschen in ihrer neuen Umgebung annehmen werden, aber als sie Ihre nette Zimmernachbarin Kristina kennenlernt, werden die beiden schnell Freundinnen. Die fröhliche Dänin holt Hadley aus ihrem Schneckenhaus und die beiden erleben viele schöne Dinge. An Hadleys Geburtstag, sagt Kristina telefonisch ab und es kommt zum Streit zwischen den beiden Freundinnen. Kurz darauf verunglückt Kristina tödlich. Hadley ist schockiert und will wissen, was genau passiert ist. In ihrer Trauer steht ihr ihr Dozent, der Literaturprofessor Joel Wilson bei und die beiden verlieben sich ineinander. Schreibstil: Ein wundervolles Setting in der schönen Schweiz, verbreitet winterliche Zauberstimmung. Die Autorin versteht es gut, einen in die Geschichte zu ziehen. Sie beschreibt den Weg des Erwachsenwerdens gefühlvoll und eindringlich. Freundschaft, Liebe, Enttäuschung und Trauer sind der Leitfaden, der einen durch das Buch zieht und die Geschichte bis zum Schluss spannend macht. Die Charaktere sind schön ausgearbeitet und ich konnte mich gut in Hadley einfühlen. Fazit: Diese wundervolle Geschichte über das Erwachsenwerden, die Liebe, das Leben, Trauer und Wahrheit bekommt von mir 4 Sterne

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Das Buch , Winter meines Herzens habe ich auf einer längeren Reise angefangen zu lesen und schon allein der Prolog nahm mich sofort gefangen und zog mich in seinen Bann . Ich habe es in 2 Tagen verschlungen. „Lausanne gab es vor Hadley. Lausanne gab es auch vor Kristina und Jacques und Joel. Ihre Anwesenheit in der Stadt war nur flüchtig. .......... zwischen den verschlungenen Parks spielten sich ihre Begegnungen und ihre Tragödien ab. Lausanne blieb von all dem unverändert, doch auf das Leben der Menschen, die dort wohnten, traf das nicht zu ..... “ Eine sehr gefühlvolle und tieftraurige Geschichte um die junge schüchterne und naive Engländerin Hadley . Sie bewirbt sich eher aus Trotz um ein Auslandssemester in der Schweiz weil ihr niemand so richtig was zutraut. Sie studiert in England an einer Uni nicht weit entfernt von ihrem Elternhaus in dem sie noch bei ihren Eltern , ihrem kleinen Bruder und ihrer Katze lebt. Wider erwarten wird sie an der Uni in Lausanne in der Schweiz angenommen. Sie freut sich auf ihr Jahr, das wird ein Abenteuer weit weg von ihrem sicheren Zuhause , in der schönen neuen Welt am Genfer See. Schon bei ihrer Ankunft erlebt sie den magischen Zauber dieser Stadt und beschließt den Weg vom Bahnhof zum Studentenheim zu Fuß zu gehen. Sie saugt alles begierig in sich auf. Hier findet sie die beste Freundin die sie jemals hatte, die hübsche aber flatterhafte Dänin Kristina, mit der sie Tür an Tür wohnt. Es entwickelt sich eine tiefe Freundschaft und Kristina vertraut ihr ihr größtes Geheimnis an, das sie ein Verhältnis hat mit einem verheirateten Mann , Jacques. In einer kalten Winternacht , an dem Hadley ihren Geburtstag mit einigen Studienkollegen feiert , fällt der erste Schnee , Kristina verspätet sich zur Party und es bahnt sich eine Tragödie an. Dieser nicht enden wollende Alptraum hält Hadley gefangen in einer schockstarre aus der sie nur ein viel älterer charmanter Gentleman wie Herr Hugo Bezier erretten kann. Ihn lernte sie noch mit Kristina in einer Bar im mondänen Hôtel Le Nouveau Monde kennen während Kristina von mehreren jungen Männern flirtend umgeben ist. Er hilft ihr und macht ihr klar wie sie sich diesem Alptraum stellen kann . Dann ist da ihr amerikanische Dozent für amerikanische Literatur Noel Wilson zu dem sie sich hingezogen fühlt seit sie ihn das erste mal in der Nacht nach einem Kneipenbesuch über den Weg lief als sie noch nicht wusste wer er war. Aber Noel trägt ein Geheimnis und lässt er sich auf (s)eine Studentin ein ? Emylia Hall beschreibt ihre Personen mit solch einer liebevollen Gründlichkeit. Diese Charaktere hat sie alle so greifbar beschrieben und ich habe das Gefühl das das ihre Geschichte ist, sie lebte und arbeitete in dieser von ihr liebevoll beschriebenen Stadt Lausanne . Und wer weiß schon wer man ist ? „Man denkt nicht daran, dass ebendiese Herzen eines Tages brechen, man denkt nicht an die Splitter , die noch lange Schmerzen ‘‘ Das Buch besitzt viel Tiefgang und ist wunderschön geschrieben, es hat mich sehr angefasst und tief bewegt. Ich fühlte mich sehr wohl darin und ich musste oft blinzeln um ein paar Tränen beiseite zu schieben. Ebenso würde ich jetzt meine Augen offener halten um ja nicht die Chance zu verpassen so einen tollen väterlichen Freund wie Hugo Bezier kennenzulernen. Das Buch bekommt von mir 5 Sterne Und meinen Dank an das Blogger Portal für dieses tolle Buch.

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Winter meines Herzens

Von: dragonfly_books

27.01.2019

von Emylia Hall Der Inhalt Hadley Dunns Leben könnte nicht normaler verlaufen – Familie, Uni, Freunde. Bisher keine große Liebe, dafür aber auch kein großer Schmerz. Bis sie beschließt für ein Auslandssemester in die Schweiz zu gehen. Nach Lausanne am Genfer See. Ein Ort, der voller Magie ist, der erfüllt von Versprechungen scheint. Hier beginnt Hadley eine leidenschaftliche Beziehung zu einem Mann. Hier lernt sie Kristina kennen und findet in ihr die beste Freundin, die sie jemals hatte. Doch dann ereignet sich in einer dunklen Winternacht – der erste Schnee ist gerade gefallen - eine Tragödie. Und was als sorgenfreies Abenteuer begann, entwickelt sich zu einem Alptraum … Meine Meinung Ich gebe einem Buch immer 100 Seiten um mich zu überzeugen. Das hier hat es auf den letzten Metern geschafft. Überraschend, am Anfang habe ich nämlich gedacht, das wird nix. Sprachlich ist "Winter meines Herzens" sehr anspruchsvoll. Es war wirklich nicht leicht in die Geschichte hineinzufinden. Der Schreibstil ist nicht so "locker" wie ich es gewöhnt bin sondern wirklich außergewöhnlich. Zu Anfang fand ich es schwer der Geschichte zu folgen. Nachdem ich aber die 90 Seiten erreicht habe, hat das Buch begonnen mich zu fesseln und ich wollte dann doch wissen wie es weiter geht. Vom Ende an sich bin ich etwas enttäuscht. Ich hatte auf etwas anderes gehofft, doch ich denke es ist gut so. Realistisch, nicht perfekt. Ganz und gar nicht perfekt. Leider, wobei, irgendwie auch nicht. Von dem Ende der Geschichte her, bin ich überrascht, wobei auch hier war es eigentlich logisch. Ich fand es gut. Die Charaktere waren so gut ausgearbeitet. Hadley war sehr überzeugend. Das naive Mädchen, dass die Welt kennen lernt, die Liebe und den Verlust. Sie ist sehr liebenswert und sehr überzeugend. Joel, er hat was, definitiv. Aber er ist definitiv nicht mein Typ ^^ also kein 'Bookboy'. Am liebsten mochte ich aber Hugo Bezier. Ohne ihn wäre das Buch nicht so gut gewesen. Er macht "Winter meines Herzens" auch zu einem Buch meines Herzen. Er ist so unglaublich liebenswert. Was allerdings das Wichtigste ist, ist dass er, obwohl er eine fiktionale Figur in einem Buch ist, mir klar gemacht hat, dass man so vieles verpasst weil man irgendwo immer nur an sich denkt. Das ist irgendwie schade. Unglaublich schade, denn wenn man einfach wie Hadley in einem Café mal mit einem alten Herren einen Cognac trinken würde und ihm zuhören würde, würde das Leben vielleicht ganz anders verlaufen. Hugo Bezier ist ein unfassbar toller Charakter und ich habe ihn spätestens im Süßwarenladen ins Herz geschlossen. Er ist großartig. "Winter meines Herzen" ist ein schönes Buch das Zeit braucht um zu wirken. Ich bin froh, dass ich ihm die 100 Seiten gegeben habe. Die Geschichte war gut, voller Liebe und voller Traurigkeit. Das Buch ist gut geschrieben und vor allem die Charaktere sind wundervoll gestaltet.

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Kurzbeschreibung Hadley Dunns Leben könnte nicht normaler verlaufen – Familie, Uni, Freunde. Bisher keine große Liebe, dafür aber auch kein großer Schmerz. Bis sie beschließt für ein Auslandssemester in die Schweiz zu gehen. Nach Lausanne am Genfer See. Ein Ort, der voller Magie ist, der erfüllt von Versprechungen scheint. Hier beginnt Hadley eine leidenschaftliche Beziehung zu einem Mann. Hier lernt sie Kristina kennen und findet in ihr die beste Freundin, die sie jemals hatte. Doch dann ereignet sich in einer dunklen Winternacht – der erste Schnee ist gerade gefallen – eine Tragödie. Und was als sorgenfreies Abenteuer begann, entwickelt sich zu einem Alptraum … (Quelle: btb Verlag) Meine Meinung Die Autorin Emylia Hall war mir bisher noch vollkommen unbekannt. Nun hatte ich die Chance ihren Roman „Winter meines Herzens“ zu lesen und entsprechend gespannt war ich darauf. Das Cover ist recht schlicht, mir persönlich gefällt es aber wirklich sehr gut. Und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Die hier auftauchenden Charaktere sind der Autorin richtig gut gelungen. Ich konnte sie mir gut vorstellen und die Handlungen auch nachvollziehen. Hadley ist hier die Protagonistin. Als Leser begleitet man sie auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Hadley führt ein recht unspektakuläres Leben, geht dann aber nach Lausanne für ein Auslandssemester. Mir gefiel hier besonders das Hadley selbstbewusster wird. Sie nimmt mehr am Leben teil, dann aber schlägt das Schicksal zu und sie wird emotional sehr aufgewühlt. Außerdem erlebt Hadley hier die Liebe. Joel ist Hadleys Dozent. Er steht ihr bei, wirkte auf mich aber recht undurchsichtig und merkwürdig. Die Beziehung der beiden ist verboten, was einen ziemlichen Druck vor allem auch auf Joel ausübt. Allerdings so richtig schlau wird man aus ihm nicht, ob da nicht doch noch mehr dahinter steckt. Es gibt noch andere Figuren, wie beispielsweise Kristina, Hadleys Freundin in Lausanne. Die beiden verstehen sich sehr gut, bis zu besagten Schicksalsschlag. Und dann sind da noch andere, die sich ebenso gut ins Geschehen einfügen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr emotional gehalten. Mir gefiel das wirklich gut, denn ich bin so richtig gut durch die Seiten gekommen und konnte ohne Probleme folgen. Geschildert wird das Geschehen aus der personalen Erzählperspektive. Ich fand dies etwas ungewöhnlich und es hat mir hier auch irgendwie doch Probleme bereitet. Nach ein paar Seiten aber ging es dann richtig gut und ich kam flott voran. Die Handlung selbst ist echt toll. Man kann sich als Leser sehr gut hineinversetzen, es ist eine richtige emotionale Achterbahnfahrt, die man als Leser hier durchmacht. So gibt es hier auch Passagen, die es schwer machen das Buch aus der Hand zu legen. Neben der Handlung ist es auch die Umgebung, die verschiedenen Jahreszeiten, die ich richtig faszinierend empfand. Die Autorin weiß dies genau zu beschreiben, so dass man sich dies als Leser sehr gut vorstellen kann. Das Ende empfand ich dann als gelungen und passend gemacht. In meinen Augen ist es stimmig und gut, es schließt das Geschehen gut ab und macht es letztlich auch rund. Auch hier kommen die Emotionen sehr gut rüber. Fazit Abschließend gesagt ist „Winter meines Herzens“ von Emylia Hall ein Roman, der mich gut abgeholt aber nicht vollkommen für sich gewinnen konnte. Interessante Charaktere, ein flüssiger gut zu lesender Stil, der die Emotionen gut zum Leser transportiert und eine Handlung, die ich als gefühlvoll aber eben auch ein wenig wirr empfand und deren Umgebungsbeschreibungen richtig gelungen sind, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert. Durchaus lesenswert!

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Mit In unendlicher Ferne konnte Emylia Hall mich letztes Jahr schon begeistern. Es stand außer Frage für mich, dass Winter meines Herzens direkt gelesen werden muss. Und so viel kann ich schon vorweg nehmen: Kurz vor Jahresende habe ich mit Winter meines Herzens ein neues Jahreshighlight entdeckt. Klappentext: Hadley Dunns Leben könnte nicht normaler verlaufen – Familie, Uni, Freunde. Bisher keine große Liebe, dafür aber auch kein großer Schmerz. Bis sie beschließt für ein Auslandssemester in die Schweiz zu gehen. Nach Lausanne am Genfer See. Ein Ort, der voller Magie ist, der erfüllt von Versprechungen scheint. Hier beginnt Hadley eine leidenschaftliche Beziehung zu einem Mann. Hier lernt sie Kristina kennen und findet in ihr die beste Freundin, die sie jemals hatte. Doch dann ereignet sich in einer dunklen Winternacht – der erste Schnee ist gerade gefallen – eine Tragödie. Und was als sorgenfreies Abenteuer begann, entwickelt sich zu einem Alptraum … Meine Meinung: Dem Klappentext nach erwartet man eine klassische Liebesgeschichte. Doch schnell stellt man fest, dass es hier um eine Liebe geht, die tiefer reicht, als zwischen zwei Liebenden. Es ist die Freundschaft, die zwei junge Frauen an einem fremden und aufregenden Ort wie Lausanne zusammenhält. Hall schildert zu Beginn ein kleines Märchen, das Hadley aus ihrem Schneckenhaus in England herausholen soll. Sie will Aufregung und Zauber. Dies wird ihr auch zu Teil – die Begeisterung für das malerische Lausanne ist greifbar – jedoch entwickelt sich alles anders, als erwartet. Hall schafft es, dass der Leser mit der jungen Hadley mitfiebert und ich muss sagen, dass sie mir während des Lesens wirklich ans Herz gewachsen ist. Neben ihrer Freundin Kristina, bilden zwei ältere Männer Hadleys sozialen Mittelpunkt. Auch wenn ich mir so etwas bei mir selbst nie vorstellen könnte, schafft Hall es, dass das Ganze kaum seltsam auf mich erscheint. Sie zeigt, dass Freundschaft keine Grenzen kennt. Natürlich bleibt auch die Liebe nicht aus, doch ebenso wie bei In unendlicher Ferne verläuft nichts wirklich so, wie der Leser es sich wünscht. Und gerade das macht eine gute und spannende Liebesgeschichte meiner Meinung nach aus! Hervorheben möchte ich an dieser Stelle auch die Sprache. Hall bzw. die Übersetzerin Astrid Finke überzeugt mit einem grandiosen Schreibstil, sodass jeder Satz ein Genuss ist! 28. Satz: Denn es war genau wie Joel Wilson in seiner allerersten Vorlesung gesagt hatte, als er sich die Worte Ernst Hemingways mit gedehntem kalifornischen Akzent zu eigen machte: Lausanne hat kein Ende.

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Meine Zusammenfassung: Es ist ein ganz normaler Tag wie jeder andere auch an ihrer Uni, als Hadley einer Kommilitonin begegnet, die einen Flyer für ein Auslandssemester in der Schweiz bei sich trägt. Hadley weiß ganz genau, dass dies nichts für sie ist. Sie hat ihre Heimat noch nie verlassen und fühlte sich bisher auch immer gut damit. Sie hat ihre Eltern und ihren kleinen Bruder um den sie sich immer wieder kümmert und den sie über alles liebt. Ihre Liebe geht allerdings nicht über ihre Familie hinaus. Viele Freunde hat sie auch nicht wirklich, aber sie hat ein wundervolles Leben. Doch irgendwie lässt sie der Gedanke an ein Auslandssemester nicht los und sie beschließt, eine Bewerbung abzugeben. Schließlich kann es ja auch sein, dass ihre Bewerbung gar nicht erst ausgewählt wird und sie einfach ganz normal das nächste Jahr an ihrer Uni in der Heimat verbringen wird. Als ihre Bewerbung jedoch tatsächlich unter all den anderen ausgewählt wird, ist Hadley total begeistert. Sie beginnt ihr aller erstes, richtiges Abenteuer weit weg von Zuhause in Lausanne am Genfer See. Als sie in Lausanne ankommt und aus dem Zug steigt, ist sie von dieser wundervollen neuen Umgebung überwältigt. So viele neue Eindrücke, die sie fast schon erschlagen und dennoch so intensiv begeistern. Sie beschließt sogar, den ganzen Weg zu ihrem Wohnheim zu Fuß anzutreten nur um nichts zu verpassen. In Les Ormes, dem Wohnheim, trifft sie auf die anderen Kommilitonen aus dem Ausland und lernt eine interessante Gruppe kennen, mit denen sie die Zeit verbringt. Ihre Zimmernachbarin, laut Türschild Kristina Hartmann, scheint noch nicht angekommen zu sein, zumindest ist der Zimmer noch leer. Doch das soll sich bald ändern. Kristina und Hadley beginnen eine tiefe Freundschaft, die sie meistens sogar außerhalb der Gruppe verbringen. Sie machen alles gemeinsam, gehen aus, erkunden die Gegend erzählen sich alles. Zumindest fast. Kristina scheint ein Geheimnis zu haben, wovon sie glaubt, dass sie es Hadley nicht erzählen könnte. Doch auch Hadley hat ein Geheimnis; einen Mann, den sie an ihrem ersten Abend durch Zufall beim Verlassen einer Bar getroffen hat und der sie seitdem nicht mehr loslässt. Das spannendste daran jedoch ist, dass es sich bei dem Mann um ihre Dozenten Joel handelt. Der einzige Mensch in Hadleys Umgebung der davon einen Hauch von Ahnung hat ist Hugo, ein älterer Herr den sie an ihrem ersten gemeinsamen Abend mit Kristian kennengelernt hat, während diese mit ein paar Typen an der Bar geflirtet hat. Hugo beeindruckte Hadley auf viele unterschiedliche Arten und Weisen, sodass sie ihn immer wieder in der Bar des Hotels aufsuchte nur um sich mit ihm zu unterhalten. Mit ihm spricht sie auch darüber, dass Kristina ihr endlich das Geheimnis um Jacques, ihren geheimnisvollen verheirateten Liebhaber, erzählt hat. Doch Kristina scheint nicht gern darüber zu sprechen und das bedrückt Hadley. Denn in ihrer Welt sind sie und Kristina beste Freundinnen, eine bessere Freundin hatte Hadley nie, also warum vertraut sie ihr nicht alles an? Sie und Kristina geraten deshalb immer öfter in Streit und eines Abends, an Hadleys Geburtstag, ist es sogar so schlimm, dass sie sie nicht einmal sehen möchte. Kristina hatte eine Geburtstagsessen mit all ihren Freunden organisiert und statt diesen Abend auch gemeinsam mit ihnen zu verbringen ist sie wieder in Genf, bei Jacques. Doch was dann passiert, hat niemand erwartet, am allerwenigsten Hadley, doch es erschütterte sie bis ins Mark … Meine Meinung: Zuletzt habe ich das Gefühl, dass ich dem Buch nicht die volle Aufmerksamkeit geschenkt habe, die es verdient hätte. Ich habe jetzt sehr lange daran gelesen, letztendlich nur, weil ich so viel Arbeit um die Ohren und kaum Zeit zum Lesen hatte. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich in die Geschichte reingefunden hatte und das hat es mir sogar noch erschwert, weiter zu lesen. Doch irgendwann war ich drin und die Geschichte hatte Fahr aufgenommen. Ich habe mich in die Protagonisten Hadley „verliebt“. Sie ist einfach wundervoll und irgendwie so voller Gedanken und trotzdem schwerelos. Heute habe ich dann die zweite Hälfte des Buches in einem Rutsch durchgelesen und ich muss sagen, ich bin wirklich in die Geschichte verliebt. Sie ist einfach so vollkommen anders, als ich es erwartet hätte. Allerdings kann ich nicht einmal genau beschreiben, was ich eigentlich erwartet hätte und warum sie so vollkommen anders ist. Warum glaube ich, bin ich der Aufmerksamkeit nicht gerecht geworden? Ganz einfach; die erste Hälfte habe ich in so kleinen Häppchen gelesen und bin immer wieder rausgekommen. Ich war beim Lesen nicht bei der Sache und das finde ich schade. Man kann ein Buch immer nur einmal zum ersten Mal lesen und ich hätte mir den Einstieg in dieses Buch anders gewünscht. Die Geschichte rund um Lausanne, diese wundervoll bildlich beschriebene Gegend hat mich einfach berührt. Genauso wie Hadley und all ihre Beziehungen zu den anderen Personen in diesem Buch. Ich hätte mich gerne von Anfang an richtig auf diese Geschichte eingelassen und nicht erst so spät. Dennoch muss ich sagen, mir ist alles im Gedächtnis geblieben und ich konnte mich trotz der langen Zeit an alles, jede Kleinigkeit, erinnern. Ich hatte immer wieder Ahnungen, was passiert sein musste, wie sich die Puzzleteile zusammensetzen und wurde doch immer wieder aufs Neue überrascht, zum Glück. Es hat mir einfach sehr gut gefallen und ich glaube die Jahreszeit ist dabei nicht unerheblich. Mein Fazit: Eine Geschichte voller Gefühl. Wundervoll herzerwärmend, passend zu der kältesten Jahreszeit. 4 von 5 Sternen.

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Ich wollte mal eine winterliche Geschichte mit Liebe und Emotionen lesen. Da kam mir dieses Buch im richtigen Moment. Hadley ist eine junge Studentin, die beschließt in Lausanne in der Schweiz zu studieren. Hier lernt sich einige andere Studenten kennen, darunter auch Kristina, die zu ihrer besten Freundin wird. Bis zu diesem einem Winterabend, ist das Leben für Hadley in Lausanne ein Zauber. Jedoch lässt sie ein schockierendes Erlebnis zurückfallen. Aber sie findet in ihrem Dozenten, Joel Wilson, einen guten Zuhörer und einen Zufluchtsort. Er hilft ihr mit der Trauer umzugehen. Zudem teilt er mit ihr die gleichen Interessen. Wenn ich Hadley gewesen wäre, hätte ich mich auch in ihn verliebt. Die Geschichte ist in der dritten Person geschrieben, was mir anfangs noch etwas Probleme bereitete. Dennoch kam ich gut in der Geschichte voran, da die Autorin einen bildhaften und emotionalen Schreibstil hat. Die Autorin lässt die Stadt und die Geschehnisse bildlich wirken und man wird in eine Wintersetting entführt, wo man auch gerne in dem Moment sein möchte. Außerdem brachte mich die Autorin auf eine emotionale Achterbahn. Die Gefühle der Protagonistin und die Emotionalität konnte sie bis zum Höhepunkt treiben und dann aber auch wieder schnell herunterbringen. Deswegen konnte ich an einigen Stellen das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Sie bereitete mir auch teilweise Herzklopfen mit dieser schleichenden und bittersüßen Liebesgeschichte. Man folgt der jungen Hardley auf dem Weg zum Erwachsenwerden, um die ersten Erfahrungen außerhalb der Familie zu sammeln, um Freundschaften zu knüpfen, die erste richtige Liebe kennenzulernen, aber auch mit Trauer und Verletztheit umzugehen. Die Autorin konnte dies sehr real erscheinen lassen. Außerdem konnte sie die Gefühle und Emotionen über den ganzen Verlauf der Geschichte sehr gut transportieren. Ich konnte die Enttäuschung und den Rückschlag von Hadley spüren. Das Ende ließ mich auch genauso emotional zurück. Fazit: Eine emotionalen Geschichte in einem winterlichen Setting in der Schweiz, in der es um Selbstverwirklichung, Freundschaft, Liebe, Wahrheit, aber auch um Trauerbewältigung und Enttäuschung geht. Bis auf den Anfang konnte mich die Autorin mit einer Achterbahn aus Emotionen und Gefühlen einfangen. Es ist eine schöne, aber gleichzeitig auch traurige Liebesgeschichte. Bewertung: 4,5 / 5 Vielen Dank, an den btb-Verlag für das Rezensionsexemplar.

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