Leserstimmen zu
Der Schelm von Venedig

Christopher Moore

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Der Hofnarr Pocket trauert um seine geliebte Cordelia, Königin von England, die vor Kurzem einem mysteriösen Fieber erlag. Vor ihrem Tod hatte sie Pocket gebeten, nach Venedig zu reisen, um die Mächtigen der Stadt von einem Krieg abzuhalten. Doch dann muss Pocket nicht nur erfahren, dass Cordelia in Wahrheit Opfer eines Giftanschlags wurde, er wird auch noch bei lebendigem Leib in einen Keller eingemauert. Hinter alldem stecken der Senator Brabantio und der Kaufmann Antonio, die alles tun, um ihre Kriegspläne durchzusetzen. Pocket schwört Rache – wenn er sich nur erst einmal aus seinem Verlies befreien könnte ... (Quelle Amazon) "Der Schelm von Venedig" ist die Fortsetzung von "Fool". Nur als ich das Buch beim Bloggerportal von randomhouse angeforderte, war mir das gar nicht so bewusst, denn "Fool" war für mich das schlechteste Buch von Christopher Moore, von dem ich sonst immer total begeistert war. Meiner Meinung nach, hat er sich mit seinen Shakespeare-Adaptionen keinen Gefallen getan. Als ich anfing zu lesen hatte ich das Gefühl der Autor hätte Shakespeares Othello mit einem Porno, zotigen Ausdrücken und derber Sprache vermischt und heraus kam "Der Schelm von Venedig". Dazu kamen noch die vielen Namen der unterschiedlichen Personen und ganz schnell verlor ich die Lust an der Geschichte. Aber ich wollte das Buch nicht nach der Hälfte abbrechen, da ich es ja kostenlos zur Verfügung gestellt bekam. Da kam mir die Idee, mir das Hörbuch aus der Biblio zu leihen. Und so hat die Geschichte wirklich funktioniert. Der Sprecher Simon Jäger hat aus der Geschichte ein Hörerlebnis gemacht. Genau wie David Nathan ist er in der Lage den Figuren Leben einzuhauchen. Was vorher nur derb und zotig war, brachte mich plötzlich zum Lachen und fing an mich zu unterhalten. Man sollte nicht zu viel von "Fool" und der Schelm von Venedig" erwarten, aber vom Hörbuch kann man sich gut unterhalten lassen. Durch die verschiedenen Stimmen, die Simon Jäger den Figuren gibt, kann man die Personen auch viel besser auseinander halten, als wenn man das Buch selbst liest. Wie soll ich das jetzt aber bewerten? Immerhin hörte ich das Hörbuch und las nicht selbst. Dennoch bleibt ja die Geschichte die Selbe. Ich habe lange darüber nachgedacht. Das Buch hätte von mir 2 Punkte und das Hörbuch 4 Punkte bekommen. Also werde ich für die Mischung aus Beiden den Mittelwert nehmen und vergebe 3 gute Punkte. Alles andere käme mir unfair vor. Ich kann euch das Hörbuch nur empfehlen, wenn ihr kein Problem mit der derben Sprache habt. Aber wer Christopher Moore mag, kennt das ja schon aus seinen anderen Büchern, auch wenn der Sex und die zotigen Ausdrücke dort wohl dosiert waren. Bei "Fool" und "Der Schelm von Venedig" tauchen sie ständig auf. Sind eigentlich Hauptbestandteil der Geschichte. Da sollte sich jeder selbst eine Meinung bilden. Ich werde mir jetzt nach und nach alle Hörbücher von Christopher Moore ausleihen, denn ich hatte richtig Spaß. © Beate Senft

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