Leserstimmen zu
Steam & Magic - Feuerspiel

Cindy Spencer Pape

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Fantastisch

Von: Joel aus Hamm

28.07.2015

Ich bin begeistert von der Welt die in diesem Buch geschaffen wird! Das Thema Steampunk begeistert mich seit vielen Jahren, doch ein Roman der Steampunk mit Magie mischt ist eher etwas besonderes. Die Welt erinnert an ein Computerspiel "Arcanum of Steamwork and Magic Obscure" in welcher sich so eine Geschichte sicherlich auch zutragen könnte ...

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Feuerspiel

Von: Kerry

07.03.2015

Merrick Hadrian lebt in der Öffentlichkeit das typische Leben eines Gentlemans im Jahre 1851 in London. Er ist Mitte 30 und nach wie vor aus freien Stücken Junggeselle. Aufgezogen wurde er von seiner Tante Dorothy, die zwar nur 8 Jahre älter ist als er, sich seiner aber annahm, als seine Mutter früh verstarb. Doch Merrick führt noch ein zweites Leben, eines, dass er vor der Öffentlichkeit verbirgt. Er ist ein Ritter des Ordens der Tafelrunde, dessen Aufgabe es ist, gefährliche Menschen und übernatürliche Wesen zur Strecke zu bringen. Die Ritter dieses Ordens besitzen übernatürliche Fähigkeiten, sodass sie zum Beispiel Magie anwenden können. Diese Gaben werden gewöhnlich von den Eltern auf die Kinder übertragen, in diesem Fall vom Vater auf den Sohn, denn weibliche Ritter sind zu dieser Zeit nicht erwünscht. Eines Nachts will sich Merrick mit einem Informanten treffen, der ihm in seinem neuen Fall behilflich sein soll. Innerhalb der letzten zwei Wochen sind mindestens zehn Mädchen in London verschwunden - Merricks Aufgabe ist es herauszufinden, wer diese Mädchen in seiner Gewalt hat. Doch noch bevor der Informant Details verraten kann, werden die beiden von Vampiren angegriffen. Merrick gelingt es, mit der Hilfe einer Gruppe Straßenkinder, zwei der drei Vampire zu töten. Diese ungewöhnliche Gruppe macht sich zusammen an die Verfolgung des dritten Vampirs, Merrick, um seinen Auftrag zu erfüllen, die Straßenkinder, weil auch zwei Freundinnen von ihnen verschleppt wurde. In der Tat schafft es diese ungewöhnliche Kombination am Hafen das Versteck der Entführer ausfindig zu machen und die Geisel zu befreien. Merrick macht hierbei allerdings eine beunruhigende Entdeckung: anscheinend arbeiten Menschen mit Vampiren zusammen, eine Kombination, die ihm bis dato noch nicht begegnet ist. Sobald die Polizei auftaucht, verschwinden die Straßenkinder. Merrick indes begibt sich kurz darauf auf die Suche nach den Kindern, denn er hat bemerkt, dass diese ebenfalls mit Gaben gesegnet sind. Es gelingt ihm, sie ausfindig zu machen und mit dem Versprechen, dass sie zusammenbleiben können, in sein Haus aufzunehmen. Doch als eingefleischter Junggeselle ist er schnell mit der Situation um fünf Waisenkinder überfordert und auch seine Tante ist ihm keine allzu große Hilfe. Rettung ereilt Merrick in Form von Caroline Bristol, einer Gouvernante, die ihren letzten Arbeitgeber verlassen hat, als dieser versucht hat, zudringlich zu werden. Eigentlich will sie diese Arbeit nicht annehmen, zu sehr weckt Merrick ihr Interesse, doch wider erwartend gelingt es ihr vom ersten Augenblick an, die Kinder zu bändigen. Caroline wird förmlich überrumpelt mit ihrer Anstellung und hat von nun an die Sorgfalt über die Obhut und Erziehung von Nell (die Geister sieht), Winks (die ein Genie in Sachen Technik ist), Jamie (der in die Zukunft sehen kann) und Piers, der hochintelligent ist. Mit ihrer offenen Art schafft sie es allerdings innerhalb kürzester Zeit, das Herz ihrer Schützlinge im Sturm zu erobern. Lediglich der Anführer der Gruppe bekommt einen eigenen Lehrer, da Merrick in ihm die Gabe am stärksten ausgemacht hat. Von einem Moment zum nächsten herrscht im Haus das pure Leben - doch Merrick hat nach wie vor einen Auftrag zu erfüllen. Er muss herausfinden, was die Zusammenarbeit zwischen Vampir und Mensch für ein Ziel hat. Noch weiß er es nicht, doch die schöne Gouvernante, die er einstellt hat, wird ihm nicht nur den Kopf verdrehen, sondern auch maßgeblich an der Lösung seiner Aufgabe beteiligt sein. Bei diesem Buch handelt es sich um eine Mischung aus Fantasy und Science-Fiction. Der Plot wurde sehr fantastisch, wenn auch etwas oberflächlich bzw. offensichtlich ausgearbeitet, hier hätte ich mir etwas mehr Raffinesse gewünscht. Die handelnden Personen wurden durchaus detailliert dargestellt, wobei es mir hier etwas an Tiefe fehlte. Es gelang mir leider nicht, auch nur mit einer handelnden Person eine nähere Verbindung aufzubauen. Der Schreibstil hingegen ist sehr flüssig und actionreich gehalten, sodass mir das Buch trotz der kleineren Kritikpunkte schöne Lesestunden bereitet hat.

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