Leserstimmen zu
Mrs Roosevelt und das Wunder von Earl’s Diner

Edward Kelsey Moore

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Meine Meinung: Meet the Supremes (die aus Earl's Diner)! Die Geschichte beginnt mit der Gegenwart - eine Gegenwart in welcher eine der Supremes nicht nur ihre verstorbene Mutter in der Küche antrifft sondern auch noch die (ebenfalls tote) First Lady Mrs Roosevelt. Ich tauchte ein in einen derben und unterhaltsamen "alte" Frauenhumor mit Südstaatenflair. Definitiv ein Buch welches ganz von alleine das Kopfkino zum laufen bringt. Das Buch erzählt die Geschichte dreier sehr unterschiedlicher Freundinnen. Während Odette hauptsächlich als die "ich-Erzählerin" fungiert, erleben wir Clarice und Barbara Jean von außen. Jede der Frauen hat ihre Höhen und Tiefen. In dieser Geschichte ist kein Hollywood zu finden, abgesehen von der Sache mit den Geistern, sondern das wahre Leben, echte Freundschaft und Nicht-perfekte-Liebe. Die Erzählung schwankt zwischen Gegenwart und Vergangenheit genau im richtigen Verhältnis. Jeder der Geschichten hatte etwas für sich und war unterhaltend, mitreißend (auf eine dezente Art), humorvoll, traurig oder einfach interessant. Die Charaktere waren einfach wundervoll ausgearbeitet. Jedes Detail passte für mich ins Bild der jeweiligen Frau. Anfangs war ich kein großer Fan von Clarice, doch nach und nach, als ich ihre Geschichte erfuhr, wuchs sie mir ans Herz. Odette ist einfach großartig - eine Freundin die sich jeder wünscht. Mit Barbara Jean, die kein Glück im Leben hat, litt ich sehr mit. Der Autor schuf ganz eigene Charaktere wie sie tatsächlich existieren könnten - real und in Farbe. Das ist Moores erster Roman - kaum vorstellbar! Ich bin mir sicher mit diesem Buch einen wirklich talentierten Autor kennen gelernt zu haben. Der Schreibstil lässt sich für mich am besten mit dem Wort farbenfroh beschreiben. Ich war dort! Ich war direkt bei Big Earl. Ich habe mit den Supremes gekichert. So muss ein Roman geschrieben sein, einfach aber schön. Ja ich gebe es zu, das Ende hat mich schon ein bisschen gerührt. Auf den letzten Seiten wurde ich regelrecht emotional! Ein wirklich wundervolles Ende das einen murmeln lässt "das Leben ist einfach toll". Mein Fazit: Wer Romane mag und kein Hollywood-Herz-Schmerz braucht liegt mit dem Buch richtig: das echte Leben, wahre Freundschaft und Nicht-perfekte-Liebe!

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Jeden Sonntag nach der Kirche treffen sich die Ehepaare Clarice und Richmond Baker, Odette und James Henry sowie Barbara Jean und Lester Maxberry in Earl´s All-You-Can-Eat Diner in Plainview, einer Kleinstadt in Amerika. Eröffnet wurde das Lokal in den 1960ern von Big Earl und seiner Frau Thelma und von Anfang an war das Lokal Treffpunkt der farbigen Jugend der Kleinstadt. Von Anfang an mit dabei waren auch Odette und Clarice, später auch Barbara Jean, die einfach nur die "Supremes" genannt wurden und der Name haftet ihnen heute noch an. Nach Thelmas Tod heiratete Big Earl erneut, doch Miss Minnie, von Beruf(ung) Wahrsagerin, erreichte niemals die Beliebtheit von Thelma. Vor einigen Jahren setzte sich Big Earl zur Ruhe und Little Earl, sein Sohn mit Thelma, übernahm zusammen mit seiner Frau Erma Mae das Lokal. Doch nach wie vor ist die Beliebtheit desselben ungebrochen. Das Leben der drei "Supremes" jedoch ist nicht so perfekt, wie es den Anschein hat. Mittelpunkt der illustren Truppe ist Odette, die vor fünfundfünfzig Jahren auf einem Platanenbaum geboren wurde und von daher keinerlei Angst kennt. Als sie eines morgens in der Küche auf ihre Mutter trifft, ist sie nicht weiter verwundert - warum, auch? Zwar ist diese bereits seit sechs Jahren tot, aber ihre Gabe, Geister zu sehen hat sie anscheinend auf ihre Tochter vererbt. Als sie jedoch ihrer Tochter offenbart, dass sie Big Earl getroffen hat, mag Odette es einfach nicht glauben. Big Earl, der Fels in der Kleinstadt soll verstorben sein - hoffentlich irrt sich ihre Mutter. Doch auch Clarices Leben ist nur auf den ersten Blick perfekt. Sie hatte das unheimliche Glück die Liebe ihres Lebens zu heiraten, doch dieser nimmt es mit der ehelichen Treue alles andere als genau. Seit Jahren schaut Clarice über die Eskapaden ihres Mannes hinweg, so wurde es ihr schließlich von Zuhause eingetrichtert. Barbara Jean hingegen könnte ein fast perfektes Leben führen. Sie ist mit Lester, einem steinreichen Unternehmer verheiratet, der sie förmlich anbetet, doch den Tod ihres Sohnes hat sie nie verwunden und droht noch immer an den Folgen dessen zu zerbrechen. Dennoch, oder gerade deswegen, halten die drei Freundinnen zusammen wie Pech und Schwefel. Als es sich jedoch als wahr herausstellt, das Big Earl verstorben ist, ist dies erst der Beginn eines überaus schicksalhaften Jahres. Der Verlust der Kleinstadt ist ennorm, Big Earl war ein überaus geachtetes und beliebtes Mitglied. Als auch noch am Tag der Beerdigung Lester stirbt, sind dies nur die ersten Vorboten des Unheils, das über die "Supremes" hereinzubrechen scheint. Odette und Clarice tun alles, um ihre Freundin über den erneuten Verlust hinwegzuhelfen, doch auch bei ihnen schlägt das Schicksal zu. Richmond setzt seiner Frau nunmehr öffentlich der Schande der Untreue aus und bei Odette, der guten Seele der Gruppe, wird Krebs diagnostiziert. Werden es die drei Freundinnen schaffen, trotz allem zusammen zu halten oder werden ihre Freundschaft und ihr Leben an den Schicksalsschlägen zerbrechen? Ein Roman über eine Freundschaft, die schon fast ein halbes Jahrhundert währt! Den Plot fand ich detailliert und ansprechend ausgearbeitet, jedoch empfand ich die Story bzw. die Richtung, in die sie sich entwickelt hat, wenig überraschend. Die Charaktere wurden sehr facettenreich und tiefgründig erarbeitet, wobei ich ja gestehen muss, dass ich mein Herz an Odette und ihren absolut liebenswerten Ehemann James verloren habe - die Frau hat Richtig Pfeffer intus und ist einfach herrlich erfrischend. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, wobei dieses Genre bzw. diese Art der Literatur bekanntlich ja nicht zu meinen Vorlieben gehört. Abschließend kann ich sagen, dass es sich um einen sehr einfühlsamen Roman um eine Jahrzehnte andauernde Freundschaft handelt, die bis dato alles Höhen und Tiefen überstanden hat und die auch den Kampf gegen neuerliche Schicksalsschläge aufnimmt.

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Sie sind seit über 40 Jahren Freundinnen. Odette, die auf einem Platanenbaum geboren wurde und mit James verheiratet ist; Clarice, die ihre große Liebe Richmond geheiratet hat und schwer unter seiner Untreue leidet und Barbara Jean, die ihre Liebe nicht heiraten konnte, weil er ein Weißer war und mit Lester verheiratet ist. Die drei Frauen, die die Supremes genannt werden, treffen sich seit ihrer Jugend jeden Sonntag im Earl's Diner gemeinsam mit ihren Ehemännern. Barbara Jean und Clarice haben in ihrem Leben einiges erlebt, konnten aber immer auf die Freundschaft und Hilfe der anderen bauen. Odette, deren Leben bislang ohne größere Probleme vonstatten ging, kann seit kurzem Geister sehen, die sich mit ihr unterhalten. So erscheint eines Morgens ihre Mutter und hält einen Plausch mit ihr, im Gepäck hat sie die immer angetrunkene Mrs. Roosevelt. Zu Lebzeiten von Odettes Mutter hatte diese auch schon Mrs. Roosevelt gesehen und mit ihr gesprochen, wurde aber allgemein von allen belächelt. Odette, die nun ebenfalls die Verstorbenen sieht, erzählt es niemanden. In kürzester Zeit gibt es zwei Todesfälle, Big Earl, den ursprünglichen Besitzer von Earl's Diner und Lester, der Mann von Barbara Jean. Barbara Jean fällt in eine tiefes Loch, aus dem die beiden Freundinnen versuchen, sie herauszuholen. Dann wird auf einmal bei Odette eine schwere Krankheit diagnostiziert ... Was für ein Buch, war mein erster Gedanke, als ich es ausgelesen hatte. Ein Buch über Freundschaft und Liebe, wie ich es lange nicht gelesen habe. Drei Freundinnen, die eine tiefe und ehrliche Freundschaft seit über 40 Jahren pflegen, die sich regelmäßig jede Woche einmal treffen. Sie behalten sich im Auge und sorgen sich umeinander. Ihre Männer sind immer mit dabei. Anhand von Rückblenden erfährt der Leser sehr viel über die drei Frauen, die sich schon aus Schultagen kennen. Man erfährt, wie sie sich kennengelernt haben und auch, welche tragende Rolle Big Earl mit seinem Earl's Diner dabei hatte. Als Leser ist man mittendrin und dabei, wie aus den Jugendlichen Frauen werden, wie sie ihre Männer kennenlernten und wie sich ihre Ehen entwickelten. Barbara Jean liebte als Jugendliche einen Weißen und er sie. Aber in den 50er / 60er Jahren waren in den meisten amerikanischen Staaten Mischehen verboten, so dass es für die beiden keine Zukunft geben konnte. In dem Buch werden ernste Themen angeschnitten wie Rassendiskriminierung und Krankheit, aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Erfrischend fand ich die Szenen, die Clarice mit ihrer Cousine hatte, die eine Megahochzeit, die beste aller Zeiten, für ihre Tochter ausrichten will. Ein Buch mit liebenswerten Frauen, die man ins Herz schließen muss, ob man will oder nicht. Vorherrschend ist die Freundschaft der drei Frauen zueinander. Ein absolut ergreifender Roman, der zum Nachdenken anregt.

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Inhalt: Jeden Sonntag treffen sich die drei "Supremes" Odette, Clarice und Barbara Jean und ihre Männern im Earl´s Diner. Vor dem Essen geht jede Familie in ihre Kirche, denn alle drei Freundinnen besuchen unterschiedliche Kirchen. Auch die Frauen selbst könnten unterschiedlicher nicht sein, ebenso wie die Ehemänner. Da ist Odette, die vor nichts Angst hat, gerne isst und jedem das sagt, was er nicht hören mag. Sie ist mit James verheiratet, einem Polizisten, dessen Herz immer schon für dieses taffe "Mädchen" geschlagen hat. Clarice war schon Odettes Freundin bevor Barbara Jean dazu kam. Clarice ist wohlerzogen und duldet das Fremdgehen ihres Mannes Richmond, der ein Footballstar war. Barbara Jean ist mit Lester verheiratet. Sie hat es in ihrem Leben sehr schwer gehabt, doch ihr um einiges älterer Mann steht ihr immer zur Seite. Jeder hat sein Päckchen zu tragen, doch die Freundschaft der drei Frauen ist so stark, dass es jede von ihnen immer wieder auf die Beine zieht und jeder für den Anderen da ist. Meine Meinung: Als ich bei meiner Mama zu Besuch war, habe ich im Bertelsmann-Katalog geblättert. Dort ist mir direkt dieses wunderschöne Cover aufgefallen. Die Schatten von drei eleganten Frauen mit schicken Frisuren aus einer anderen Zeit. Der Buchtitel, der aussieht als wäre es die Werbung für ein Motel, oder eben ein Diner haben mich dann veranlasst mir das Buch genauer anzuschauen und meine Neugierde war geweckt. Allein schon die Aussage vom Klappentext: Eine tiefe Freundschaft, eine große Liebe und gute Geister, die das Leben einmalig machen. Ziemlich treffend. Die Freundschaft zwischen den Frauen, BigEarl, LittleEarl, den Jungs, bzw. Männern steht immer wieder als etwas Positives zwischen den ganzen negativen Dingen. Liebe, in jeder Beziehung, eine Jugendliebe, Liebe zu den Kindern, Liebe zu den Enkeln und ja... Geister. Diese Geschichte ist so verrückt, so liebenswert, so einzigartig und auch so komisch. Noch nie zuvor habe ich von vegetarischen Hunden gehört, oder gelesen. Natürlich ist die Geschichte auch ernst und traurig. Rassendiskriminierung, Tod und Streit sind die ernsten Themen und zeigen immer wieder wie schwer es früher war und auch heute noch sein kann. Im Allgemeinen wünschte ich, ich könnte mit diesem Haufen gut gelaunter Farbiger (ich hoffe, dass darf ich so sagen, ohne jemanden zu beleidigen, denn es ist nicht als Beleidigung gemeint) am Tisch sitzen und einen Sonntag in ihrem Chaos versinken - mit einem Lächeln auf den Lippen. Fazit: Lieber Edward Kelsey Moore, ich verbeuge mich vor Ihrem Schreibstil und vor den wunderbaren, liebevollen und schrulligen Charakteren, die Sie geschaffen haben. Danke!

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Buchhandlung Erich Meyer

Von: Ralf Meyer aus Bruchhausen-Vilsen

22.05.2013

Wunderbar zu lesen! Lebendige, vielschichtig lebensfröhliche Damen habe ich in mein Herz geschlossen!

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Arkaden-Buchhandlung

Von: Birgit Ristau aus Bargteheide

22.05.2013

Eine wunderbare Geschichte über Freundschaft und Liebe. So liebevoll, herzlich und mit Biss.

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Buchhandlung Hoffmann

Von: Iris Hunscheid aus Achim

22.05.2013

Das perfekte Geschenk für die eigene beste Freundin - eine Hymne auf alle tollen, starken Frauen!

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Mayersche Buchhandlung KG

Von: Birgit Sieben-Weuthen aus Aachen

22.05.2013

Beim Lesen dieses wunderbaren, warmherzigen Gebüts wurde ich auch eine von den Supremes. Dieses Buch ist wie eine beste Freundin, man kann sich nicht davon trennen!

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