Leserstimmen zu
Süßer Sieg der Leidenschaft

Tessa Dare

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Inhalt Oberstleutnant Victor Bramwell verflucht seine derzeitig Situation. Im Krieg verletzt, ist er gezwungen in England auszuharren. Zu allem Übel muss er nun auch noch mit seinem Cousin, Colin Sandhurst, und seinem Unteroffizier, Samuel Thorne, militärische Gerätschaften nach Spindle Cove schaffen. Die Männer ahnen noch nicht, dass der Ort fest in den Händen von Frauen liegt. Susanna Finch hat daraus nämlich einen Rückzugsort für junge Damen geschaffen, die in der Gesellschaft keinen Platz finden. Susanna glaubt durch die Ankunft der Männer den Frieden gestört und fordert sie auf zu verschwinden. Blöd nur, dass Bram nun auch noch ausgerechnet zum Grafen von Rycliff Castle ernannt wird, welches bei Spindle Cove liegt, und angehalten wird eine Miliz zu gründen. Noch unangenehmer ist aber, dass er durchaus attraktiv ist und ihr Herz dazu bringt höher zu schlagen. Meine Meinung Die Geschichte spielt sich in der Region Sussex im Jahr 1813 ab. Das Dörfchen Spindle Cove liegt nahe des Meeres und bietet viel Natur. Susanna Finch, die hier mit ihrem Vater lebt, hat die ganze Ortschaft umgekrempelt und daraus ein Paradies für Frauen erschaffen. Junge Ladys, die nicht in die Gesellschaft passen oder wegen etwas gezwungen sind eine Saison zu verpassen, kommen hierher zur Kur. Das Konzept ist einfach, hier dürfen die Frauen sein wie sie wirklich sind und niemand verbietet es ihnen, weil es ungehörig wäre. Susanna Finch ist die Tochter eines Waffenerfinders. Sie hat in jungen Jahren ziemlich schlechte Erfahrungen mit der Gesellschaft gemacht und deren Vorstellungen von perfekten Frauen. Um Gleichgesinnten einen Rückzugsort zu bieten, hat sie Spindle Cove umgekrempelt, damit hier jeder seine Interessen ausleben kann, fern ab von den strengen Regimenten ihrer Mütter und Familien. Susanna hat die Hoffnung auch Liebe und eine eigene Familie aufgegeben, sie hat sich damit abgefunden, dass dieser Ort ihr Vermächtnis wird. Victor Bramwell, kurz Bram, ist Oberstleutnant der Britischen Armee. Er kämpfte in einem Krieg bei Spanien und wurde dabei verletzt. Eigentlich will er so schnell wie möglich wieder zurück, doch sein Bein schmerzt noch und man lässt ihn nicht. Stattdessen muss er als Vormund für seinen Cousin fundieren und Gerätschaften nach Spindle Cove schaffen. Noch schlimmer wird es, als er einen Grafentitel erhält und zu Lord Rycliff wird. Dazu soll er ausgerechnet in Spindle Cove eine Miliz aufstellen, wo Männer unter dem Stiefelabsatz der Frauen stehen. Doch Bram scheut sich nicht vor der Herausforderung, kommt er damit seinem Ziel doch näher. Mit der Liebe haben sicherlich beide nicht gerechnet, aber auch nicht mit dem, was ihnen noch bevorstehen sollte. Denn das Katz und Maus Spiel zwischen ihnen bleibt natürlich nicht verborgen. Es folgen Momente der Romantik, der Komödie aber auch solche des Schmerzes und der Traurigkeit. Natürlich sind nicht nur die Protagonisten und die Chemie zwischen ihnen überaus interessant. Auch die Nebencharaktere haben viel zu bieten. Besonders stechen hierbei sicherlich Colin, der total chaotisch ist und gerne zu Katastrophen führt, und Minerva, die Geologie liebt und sich als anerkannte Expertin gerne offenbaren würde, hervor. Zum Glück erhalten sie aber noch eine eigene Geschichte. Hierbei hat Tessa Dare zwei Charaktere genommen, die aus ihrer eigenen Haut ausbrechen müssen um ihr Glück zu finden. Bram, aber auch Susanne, versuchen beide verzweifelt an dem Bekannten fest zu halten, als würden sie sich vor Veränderungen fürchten. Erst nach und nach beginnen sie sich zu öffnen, als würden sie begreifen, dass ihre Welt dadurch nur besser wird und nicht schlechter. Der Schreibstil der Autorin war für mich wirklich passend. Es gelang ihr die verschiedensten Gefühle damit zu vermitteln, ohne zu viel zu verraten. An den passenden Stellen wurde Humor eingespielt, so dass die Schwere niemals überhand nehmen konnte. Fazit Ein von Frauen regiertes Dorf erhält Besuch von Männern, die dann auch noch alles auf den Kopf stellen und so manche Herzen höher schlagen lassen. Witzig, charmant und emotional erzählt, dass man mit dem Lesen gar nicht aufhören will.

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"Fhina, so einen 'Schundroman' kannst du doch nicht im Ernst lesen! So was liest meine Oma!", sind die Worte meiner Freundin, als ich ihr das Buch auf meinem Tablet zeige. Und 'Schundroman' meine ich hier absolut nicht als schlechtes Wort, aber von der Aufmachung her, erinnert mich dieses Buch durchaus an die Schmöker, die auch meine Oma immer gelesen hat. Generell finde ich das Buch nicht schlecht. Spindle Cove ist ein Ort für Frauen, der ihnen Sicherheit gibt, Geborgenheit schaffen und sie auch auf ein eventuelles Eheleben vorbereiten soll - vorerst allerdings ohne Männer, denn die gibt es in Spindle Cove nicht. Auch fand ich toll, dass unsere Protagonistin, Suzanna, für die Gleichberechtigung der Frau kämpft und dass auch den Männern an den Kopf wirft. Generell nimmt die Gute kein Blatt von den Mund und ist nicht auf den Kopf gefallen, was sie sehr sympathisch macht. Victor ist dieser Art von Mann, welcher viele Frauen schwach werden lässt. Groß, muskulös, behaart und durch und durch Männlich, der aber auch seine sanften Seiten hat - genauso wie Suzanna es mag. Und was soll ich sagen, ob und wie schwach sie wird, müsst ihr schon selbst lesen. Aber ich kann sagen, dass es wirklich einige schöne Szenen gibt, einige sehr lustige und manche, die mich auch nervten. Alles in allem ein OK-Buch welches von mir 3 Sterne bekommen hat, weil es mir doch etwas zu schmalzig war und einfach das gewisse Etwas gefehlt hat, obwohl durchaus Potential da war und es hier und da ganz schön geprickelt hat. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der es gerne etwas kitschig mag und dennoch nicht auf prickelnde Szenen verzichten möchte. Zum Schluss möchte ich mich noch ganz herzlich beim Blanvalet Verlag/Random House bedanken für die Bereitstellung des Rezensionsexemplar.

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Vorne weg, ich liebe historische Liebesromane und ich finde immer, je mehr schmalziger desto besser ;) Kann ich nicht erklären, aber ich mag solche Bücher und Geschichten einfach. In dieser Geschichte befinden wir uns Spindle Cove, einem Ort für junge Damen, die nirgends so richtig hinpassen aus den unterschiedlichsten Gründen. Organisiert hat das Suanna Finch, die mit ihrem Vater dort sehr zurückgezogen lebt. Eines Tages kommt Victor Bramwell nach Spindle Cove und es wird ihm aufgetragen eine Miliz zu bilden, damit die Küste vor den Angriffen Bonapartes geschützt werden kann. Er ist nicht sehr begeistert, bleibt aber gerne dort, weil zwischen Susanna und ihm richtig die Funken sprühen. So kommt es nun zu einigen lustigen Geschehnissen bis das mit der Miliz klappt…. Der Schreibstil ist eher seicht, aber okay für so eine Liebesgeschichte. Ich bin gut in den Lesefluss gekommen, habe da eigentlich nichts negatives gefunden. Die Ereignisse sind teilweise sehr lustig, wenn man sich vorstellt statt einer Taverne gibt es eine Teestube, weil die Männer sich unterordnen müssen. Kann man sich eigentlich nicht so vorstellen, ist aber dennoch eine lustige Idee. Susanna ist mir zu Beginn nicht so sympathisch gewesen, hat sich aber mit dem Lesen der Geschichte gut weiterentwickelt und man versteht dann auch wieso sie so ist und den jungen Damen helfen will. Das Näherkommen der beiden ist auch ganz nett und sexy beschrieben. Ist für mich okay so. Das Ende ist solchen Geschichten eigentlich immer ein Happy End und das ist schön, kann mich eigentlich nicht an ein anderes Ende erinnern, bei solchen Liebesromanen.

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ZUM INHALT: Manchmal muss ein Mann verlieren, um das Herz einer Frau zu gewinnen ... Junge Damen finden in Spindle Cove einen bezaubernden Rückzugsort fernab der Männerwelt. Ausgerechnet hierhin verschlägt es den attraktiven Victor Bramwell, der von dort die Angriffe Napoleons abwehren soll. Doch der drohende Feind ist bald sein geringstes Problem, denn Suzanna Finch, die ebenso schöne wie stolze Gründerin von Spindle Cove, ist nicht bereit, ihr weibliches Refugium kampflos aufzugeben. Als zwischen den beiden leidenschaftlichen Funken sprühen, stellt sich bald die eine Frage: Wie kannst du gewinnen, wenn es so viel zu verlieren gibt? MEINE MEINUNG: Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen, die mir immer sehr gut gefallen haben und genau deswegen wollte ich auch dieses Buch lesen. Dies ist nun der 1. Teil der "Spindle Cove" Reihe und ich hoffe, dass auch die anderen Teile davon ins Deutsche übersetzt werden. Ich muss sagen, am Anfang hatte ich wirklich Probleme bei diesem Buch reinzukommen und ich wusste nicht genau wo die Reise hingehen wird und ob mir dieses Buch gefallen wird, aber ich bin am Ball geblieben und ich kann sagen es lohnt sich wirklich, ich musste dem Buch nur seine Zeit geben und mit allem warm werden. Wenn man das macht, findet man hier einen richtig tollen historischen Liebesroman vor, der aber nicht zu kitschig wird, sondern wirklich realistisch und der damaligen Zeit sehr passend ist, mit tollen Charakteren und einer schönen Grundstory, die mich unterhalten hat. Klar, es ist kein Buch was mega viel bietet und viele Überraschungen bietet, aber sowas findet man generell selten in solchen Büchern, sondern sie leben von ihren Charakteren, ihren Beschreibungen und von Gefühl und Emotionen und die Sprache der damaligen Zeit und das gefällt mir einfach total, man hat das Gefühl mittendrin zu sein und ich liebe es total, denn es spielt in einem englischen Dorf und man kann sich das alles super vorstellen, weil die Autorin alles gut beschreibt und so Bilder im Kopf der Leser entstehen können und man sich irgendwie zu Hause fühlt. Mehr kann ich ich gar nicht zu diesem Buch sagen, nur es ist ein wirklich gelungener Auftakt einer neuen Reihe, die einfach Lust auf mehr macht und ich bin sehr gespannt auf die nächsten Bücher, denn diese Autorin gehört für mich zu einer der besten in diesem Genre und ich kann jedem ihre Bücher nur ans Herz legen, gerade wenn man etwas fürs Herz sucht und in eine andere Zeit reisen möchte. 4/5 Sterne

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Die resolute Suzanna Finch; lebt zusammen mit ihrem Vater im beschaulichen Spindle Cove sehr abgelegen, aber direkt am Meer. Seit sie vor vielen Jahren diversen Quacksalbern in die Hände fiel, die sie in ihrem Eifer Suzanna zu heilen, fast getötet hätten, ist es ihr ein Anliegen, jungen Damen, die in der Gesellschaft eher als Mauerblümchen oder verschrobene Jungfer gelten, ein wenig unterstützend unter die Arme zu greifen. Während die Familien dieser jungen Frauen glauben, dass ihre Mädchen vor allem in Benimmunterricht geschult werden, bietet Suzanna ihnen eine Art Bastion gegen den Rest der Welt, in einer eingeschworenen Gemeinschaft und Kameradschaft, in der sie so sein dürfen, wie sie sind. Gerade als sie einer besorgten Mutter mit ihren drei Töchtern versichert, dass ihren Kindern in Spindle Cove keinerlei Gefahren drohen, erschüttert eine massive Explosion den Ort. Neugierig und aufgebracht zugleich, eilt Suzanna zum Ort des Geschehens und glaubt ihren Augen nicht zu trauen. Drei Männer und zum Teil ehemalige Soldaten, haben Sprengstoff dazu benutzt, um grasende Schafe auf dem Weg vor ihnen zu verjagen. Ihr Anführer ist Victor Bramwell, der nicht zufällig nach Spindle Cove gekommen ist. Er will mit Suzannas Vater sprechen, der einst ein hochdekorierter Offizier in der Armee war und noch immer die besten Kontakte pflegt. Dieser soll seine Kontakte spielen lassen, damit Vivtor wieder in der Armee aufgenommen wird. Victor wurde nämlich in einer Schlacht schwer am Bein verwundet und weigert sich vehement einzusehen, dass er körperlich immer noch nicht ganz wiederhergestellt ist. Obwohl Suzanna ihn ob seines Sprengeinsatzes, der eigentlich eher Victors nichtsnutzigen Neffen Colin Sandhurst, Lord Payne zu verdanken war, etwas überspannt findet, kann sie sich seiner männlichen Anziehungskraft nicht entziehen, obwohl „Bram“ alles andere als ein freundlicher und umgänglicher Zeitgenosse ist, der es hasst, dass Suzanna scheinbar auf alles eine Antwort hat. Am liebsten würde er diesen, erschreckend heimeligen Ort so schnell wie möglich wieder verlassen, damit er bald wieder gegen die Franzosen ins Feld ziehen kann. Doch Suzannas Vater hält eine Überraschung für ihn parat… „Süßer Sieg der Leidenschaft“, stellt den 1. Teil der neuen „Spindle Cove“ Reihe der Autorin dar, von der es im englischen Original bereits 4 Teile, plus drei Kurzromane gibt. Spindle Cove, ist ein idyllisch am Meer gelegenes, typisches englisches Dorf, man könnte auch sagen, ein verschlafenes Nest, in dem Suzanna das Zepter schwingt, da ihr Vater, ein zerstreuter Wissenschaftler und einziger Adliger im Ort, leider ständig abgelenkt und somit nicht geeignet ist, sich der Sorgen und Nöte der Dorfbewohner oder die seiner Tochter, anzunehmen. Suzanna ist es ein echtes Anliegen allen zu helfen; besonders aber jenen Frauen, die Außenseiter sind, wie sie. Eigentlich hatte sie bereits damit abgeschlossen; jemals zu heiraten und auch durch die Ankunft von Bram und seinen Männern, gerät sie nicht unbedingt ins Schwärmen. Im Gegenteil- beide liefern sich herrlich amüsante Wortgefechte bei denen die Funken nur so sprühen. Dabei wird es aber niemals bösartig- man spürt als Leser sofort, dass beide perfekt zusammenpassen. Jedoch müssen Suzanna und der sture, brummelige Bram das jedoch erst mal begreifen lernen und bis es so weit ist, kann man sich dank Tessa Dares unterhaltsamer Schreibe, herrlich über die beiden „Streithähne“ amüsieren. Suzanna und Bram sind aber auch so ein sympathisches, liebeswertes Heldenpaar. Beide haben ein stark entwickeltes Pflichtgefühl, auch wenn es bei Bram dazu führt, dass er einfach nicht begreifen will, dass er seine Soldatenkarriere lieber an den Nagel hängen sollte. Aber, gerade weil beide auch einige Gemeinsamkeiten in ihren Charakterzügen aufweisen, können sie sich einander anvertrauen, was dann letztendlich auch ihre schnellwachsende Zuneigung füreinander glaubwürdig untermauert. Nicht nur das Heldenpaar habe ich schnell in mein Leserherz geschlossen. Auch die Nebenfiguren sind liebeswerte Zeitgenossen, die zum Teil zwar diverse Schrulligkeiten an den Tag legen, aber dadurch noch ein wenig echter wirken. Und auch an der Übersetzung gibt es diesmal nichts zu kritisieren. Mir hat sie gut gefallen- sie ist der Zeitepoche entsprechend und auch nicht schwülstig geraten. Und das obwohl ich im Vorfeld einige Bedenken hatte diesen Roman überhaupt lesen zu wollen, weil mir viele Übersetzungen von Frau Darius in der Vergangenheit leider nicht so gefallen haben. Allen Lesern, denen es bislang so ging wie mir, kann ich nur raten, diesem Roman trotzdem eine Chance zu geben, denn er ist wunderschön und ein echtes Highlight. Einziger Grund für meinen Punktabzug: leichte Längen, denn die Geschichte hätte auch gut und gerne ca. 80-100 Seiten weniger vertragen können. Kurz gefasst: Spritzige, amüsante Regencyromance vor ländlicher Dorfidylle, die prickelt und bezaubert. 4.5 von 5 Punkten

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