Leserstimmen zu
Das ferne Echo der Zeit

Pamela Hartshorne

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In erster Linie kann ich diesen Roman nur loben. Er ist sehr spannend, stellenweise etwas unheimlich und erzeugte bei mir einige Male Gänsehaut. Die beiden Hauptfiguren, Grace (aus unserem Jahrhundert) und Hawise (das Mädchen aus der Vergangenheit) werden wunderbar dargestellt. Dem Leser fällt es sehr leicht, sich ein Bild von beiden zu machen und bekommt einen sehr präzisen Einblick in die Gedanken und in den Charakter der Mädchen. Das Buch beinhaltet zudem historisch interessante Fakten, indem anhand von Hawise offengelegt wird, wie die Menschen damals lebten und wie es gesellschaftlich lief (die Autorin ist übrigens Historikerin). In der Geschichte merkt man sehr gut, wie Grace die Geschichte von Hawise am eigenen Leib nacherlebt. Was ich an "Das ferne Echo der Zeit" bemängeln muss, ist die Art der Zeitsprünge zwischen Grace und Hawise. Es gibt keine eindeutigen Sprünge, keine neuen Kapitel wenn sich Grace wieder in der Geschichte von Hawise verliert. Das war für mich persönlich oft sehr verwirrend und hat mich kurz rausgebracht bis ich begriffen hatte, in welcher Zeit ich mich beim Lesen wieder befinde. Ich hoffe ihr versteht, wie ich das meine. Natürlich sorgt diese Art für viel Abwechslung und Überraschung, Spannung und unerwartete Wendungen. Das befürworte ich absolut! Trotzdem hat es mich beim Lesen sehr häufig gebremst. Bis auf diesen Punkt finde ich das Buch jedoch sehr gut! Wie schon erwähnt ist es sehr Spannend und aufregend! Es wird nie kitschig und die Handlungen sind quasi nicht vorhersehbar, was den Roman gleich viel verlockender macht. Der Roman handelt auf vielen emotionalen Ebenen, ermöglicht es, sich in die Charaktere einzufühlen und lässt den Leser an einigen Stellen doch angespannt dasitzen. Doch zum Ausgleich gibt es hinterher immer Stellen, die einem eine kurze "Atempause" ermöglichen. Ich werde dieses Buch auf jeden Fall wieder lesen.

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