Leserstimmen zu
Tausche Schwiegermutter gegen Goldfisch

Sabine Zett

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"Tausche Schwiegermutter gegen Goldfisch" ist auf schlichte Weise witzig, ergreifend und aufregend. Man kann sich immer gut in Elisa hineinfühlen, vor allem wenn es darum geht, die nervige Familie ihres Ehemannes ertragen zu müssen. Ich fand es außerdem interessant, mal die andere Perspektive bezüglich der Pubertät betrachten zu können. Wie ist das für die Mutter, wenn der pubertäre Teenager kaum einen Satz über die Lippen bringt, ständig vor dem Pc sitzt und sich nur zum Essen blicken lässt. Zusätzlich ermöglicht der Roman den Einblick in das Leben einer "thirty something"- Jährigen, was für mich auch ziemlich interessant war. Wie ist das, wenn neben einem 20-jährige, schlanke, aufgestylte junge Frauen stehen, denen plötzlich alle hinterhersehen statt einem selber, so wie es früher noch war? Wie ist es mit einer nervigen Schwiegermutter? Wobei ich hier etwas einwenden muss. Als ich den Titel des Buches gelesen habe, dachte ich, die Geschichte basiert hauptsächlich auf dem Leben einer Frau mit einer nervigen Schwiegermutter. Aber irgendwie ist in diesem Roman dann die vermutliche Affäre von Ehemann Alex in den Mittelpunkt gerückt, was mich irritiert hat. Das Buch ist wirklich gut geschrieben, nur meiner Meinung nach nicht mit dem Titel stimmig. Insgesamt ist es ein Buch, bei dem man sich mit der Protagonistin aufregen kann, über ihre peinlichen Handlungen lachen oder den Kopf schütteln kann und das man sehr gut lesen kann.

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Jeder, der auf der Suche nach einen lustigen und unterhaltsamen Buch für zwischendurch ist, ist bei Elisa und ihrer chaotischen Familie auf jeden Fall genau richtig! Ich musste teilweise wirklich laut auflachen, weil Elisa wirklich von einer amüsanten Situation in die nächste kommt. Elisa steht eigentlich mitten im Leben. Sie hat einen pubertierenden Alien und einen eher verschlossenen Ehemann zu Hause. Als wäre das nicht schon genug, ist Elisa auch noch mit gesundheitsfanatischen Eltern und einen wahren Tyrannin als Schwiegermutter gesegnet. Die Geschichte bietet viele Handlungsstränge mit wirklich gutem Unterhaltungscharakter: Sei es der vermutlich betrügende Ehemann, dem man auf die Schliche kommen möchte, oder das Leben mit einer rüstigen Renterin, die nicht nur alles besser weiß, sondern auch auf ihre Selbstständigkeit besteht. Es hat wirklich Freude bereitet Elisa durch diese "schwere" Zeit zu begleiten und ihre Familie kennenzulernen. Elisa war mir als Charakter sehr sympathisch. Ihre Reaktionen auf die verschiedenen Geschehnisse und Hindernisse fand ich sehr nachvollziehbar. Wie sie mit ihren Schulkindern und den familienangehörigen Rentnern umgegangen ist, empfand ich ebenfalls als sehr authentisch. Auch wenn natürlich das ein oder andere Klischee bedient wird, wie zum Beispiel "der Ehemann, der einfach nicht kommuniziert" oder "die überdrehte beste Freundin, die alles zwischen liebenswert und verrück ist", war die Geschichte genauso, wie sie ist, für mich stimmig! Der Schreibstil der Autorin war dementsprechend sehr einfach gehalten und ich bin sehr schnell durch die Seiten geflogen! Sabine Zett hat es meiner Meinung nach geschafft, neben den lustigen Stellen auch die notwendige Ernsthaftigkeit einzubringen. Ich denke, jeder, der solch ein Buch in die Hand nimmt, weiß, was ihn in etwa erwartet. Meine Erwartungen wurden auf jeden Fall erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Ich hätte zumindest nicht gedacht, dass mich das Buch so zum Lachen bringt! Alles in allem bin ich einfach begeistert von der Geschichte und freue mich darauf noch weitere Bücher der Autorin entdecken zu können!

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