Leserstimmen zu
30 Tage und ein ganzes Leben

Ashley Ream

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€ 12,99 [D] inkl. MwSt. | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)

________________________________ Cover: Der Stil des Covers erinnert mich stark an Jojo Moyes, ich mag dies zwar, aber irgendwie ist es auch langweilig, dass es momentan so extrem viele Büchercover solcher Art gibt. Auf dem Cover erkennt man eine Frau (Clementine), die am Abgrund steht und auch eine Katze (Chuckles) - was es mit den Beiden auf sich hat, werdet ihr gleich erfahren. ________________________________ Schreibstil: Locker, leicht und aus der Ich-Perspektive der Hauptprotagonistin Clementine wird der Leser mit auf die Reise der letzten 30 Tage von Clementine genommen. Mir fiel das Lesen von Anfang an nicht schwer und so kam es dann auch, dass ich das Buch an einem Tag durchgelesen hatte. Wenige Schachtessätze und viel wörtliche Rede vereinfachten den Lesefluss. ________________________________ Inhalt: Clementine, eine erfolgreiche Malerin, beschließt in 30 Tagen zu sterben. Warum und weshalb genau erfährt man erst inmitten der Geschichte. Sie beschließt also ihren Tod genau zu organisieren und feuert als erstes ihren "Seelenklemptner", ihre Assistentin und vernichtet sämtliche Antidepressiva. Sie macht sich eine Liste, was sie in ihren letzten 30 Tagen noch erledigen muss, etwa ihren Kater Chuckles bei einer Familie unterbringen, sich mit ihrem Ex-Mann Richard aussprechen oder auch ein letztes Bild malen. Da Clementine selbst sehr streitsüchtig ist und überhaupt einen schwierigen Charakter hat, läuft bei ihren Erledigungen nicht alles so wie sie es sich vorstellt... ________________________________ Mein Eindruck: Die letzten 30 Tage eines Lebens sollten ausgekostet werden - genau das dachte Clementine auch. Sie hat allerhand Besorgungen zu erledigen, doch ihr fehlte oftmals der Antrieb. Der Charakter von Clementine war teilweise etwas anstrengend, da sie oft zickig und streitsüchtig wirkte. Der Einstieg in die Story fiel mir sehr leicht, doch im Verlauf waren einige Passagen seeehr langatmig. Ich finde es völlig okay, wenn die Umgebung beschrieben wird, aber 1,5 Seiten eine Kirche o.ä. zu beschreiben, ist einfach zu viel. Teilweise hätte ich mir mehr Spannung gewünscht oder bestimmte Passagen genauer beschrieben. Ob Ashley Ream es nun geschafft mich zu berühren? - ja und nein. Im Verlaufe der Geschichte waren ein paar Durststrecken, doch am Ende hat sich mich dann bekommen. Es ist ein leichter Frauenroman, wobei die Thematik alles andere als leicht ist.

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depressiv und verwirrend

Spielhimmel

Von: Spielhimmel aus Uettingen

25.06.2015

Clementine möchte sterben, vorher mit dem Leben abschließen und alles ins Reine bringen. Die Geschichte wirkt teilweise etwas konstruiert und verwirrend und ist nichts für Menschen, die sich nicht auf der Sonnenseite des Lebens befinden. Amüsant fanden wir das Buch nicht. Es ist lesbar, muss aber nicht unbedingt sein.

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3,5 Sterne Klappentext Clementine beschließt zu sterben. In 30 Tagen will die erfolgreiche Malerin, die für ihre Kunst ebenso bekannt ist wie für ihre Scharfzüngigkeit, ihrem Leben ein Ende setzen. Nachdem die Antidepressiva im WC entsorgt worden sind, bleibt ihr noch genau ein Monat, um das eigene Ableben zu organisieren. Schließlich will Clementine kein Chaos hinterlassen: ein letztes großes Bild malen, sich mit dem Ex aussprechen und ein neues Zuhause für den Kater finden. Ihre letzten Tage will sie genau so verbringen, wie sie es will –- und nicht wie andere es von ihr erwarten. Doch dabei stößt Clementine auf ungeahnte Hindernisse –- und nach 30 Tagen ist nichts mehr so, wie es vorher war... Über die Autorin Mit 16 Jahren bekam Ashley Ream ihren ersten Job bei einer Zeitung. Seitdem hat sie für verschiedene Magazine in ganz Amerika geschrieben, bis sie es irgendwann leid war, ständig einer Deadline hinterherzulaufen. Also suchte sie sich einen "richtigen" Job und schrieb nur noch in ihrer Freizeit - mit Erfolg: In den USA wollten gleich mehrere Verlage ihren Debütroman "30 Tage und ein ganzes Leben" veröffentlichen. Nach über zehn Jahren in L.A. lebt Ashley Ream heute in Wisconsin, trainiert für einen Marathon und schreibt an ihrem zweiten Buch. Meine Meiniung Story Im Roman begleitet der Leser die Malerin Clementine die letzten 30. Tage ihres Lebens. Denn Clementine ist stark depressiv. Therapien und Medikamente haben versagt. Nun bereitet Clementine sich auf ihren Tod vor, in dem sie wirklich alles Plant und arrangiert. Sie kauft ein Grab und den Sarg, sucht einen neuen Besitzer für ihren Kater und macht sich nach 30 Jahren auf die Suche nach ihrem Vater, der die Familie einfach im Stich gelassen hat. Clementines Depression scheint von der Mutter vererbt worden zu sein, denn schon sie hatte ihre schwarzen Tage an denen sie sich in sich zurück zog. Ihre Mutter und Schwester sind Tod, darunter leidet Clementine sehr. Sie versucht auch wieder eine bessere Beziehung zu ihrem Exmann Richard aufzubauen und landet auch mit ihm wieder im Bett. Als Leser spürt man den Hilferuf von Clementine, denn wer, der sich umbringen will, denkt noch daran seine Sachen zu regeln? Leider hat das Buch aber ziemlich langatmige Abschnitte, in denen seitenlang nur über Kunst und über belanglose Dinge geredet wird, welche eher langweilig waren, dadurch verliert das Buch ein wenig an Fahrt. Dennoch eine interasse und mir völlig neue Story, die mich gut unterhalten hat. Schreibstil Das Buch ist in einem leicht zu lesenden Schreibstil geschrieben. Es wird immer aus der Perspektive der Protagonistin Clementine erzählt und ist in 30 Kapitel eingeteilt, für jeden Tag der Clementine noch bleibt einer. Leider hat die Autorin an manchen Stellen zu ausschweifen geschildert und beschrieben, so das es manchmal etwas zäh gewirkt und langatmig zu lesen war. Dennoch hat die Autorin einen humorvollen Schreibstil, der den Leser zum Schmunzeln bringt. Charaktere Außer Clementine, die sehr sympathisch war, bleiben die anderen Charaktere in dem Roman eher blass und unscheinbar. Clementine wird zwar als depressiv deklariert, machte aber auf mich einen ziemlich fröhlichen und humorvollen Eindruck, der nicht so recht raus blicken lies, wieso sie nun ihrem Leben ein Ende setzten möchte. Ich als Leser vermute mal erst, dass sie einfach auf sich aufmerksam machen wollte und einfach geliebt werden will. Meine Fazit Ein Buch welches mir schöne und unterhaltsame Lesestunden beschert hat, aber leider manchmal etwas langatmig und zäh gewirkt hat. Ein schönes Buch für zwischendurch und einige unbeschwerte Lesestunden. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen. Autor: Ashley Ream

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Verlag BTB 12,99€ Inhalt: Clementine hat das leben satt.Sie möchte in 30 Tagen sterben.Soviel Zeit nimmt sie sich um alles zu organisieren um somit hinterher niemanden zur Last zu fallen. Sie besorgt sich Tierbetäubungsmittel für ihren Tod.Möchte sich mit ihrem Ex Mann aussprechen. Sucht ein neues Zuhause für Ihre Katze. Sie schmeißt alle Ihre Antidepressiva ins Klo und feuert ihren Psychiater und auch ihre Assistentin.Sie ist Künstlerin und hat bisher immer das gemacht was andere von Ihr erwarten,doch jetzt soll sich das ändern.In den 30 Tagen macht sie nur noch das was SIE will. Außerdem besorgt sie sich auch schon mal vorsorglich eine Grabstelle. Meine Meinung: Das Buch ist flüssig geschrieben und man kommt sehr gut in die Geschichte rein.Das Cover sieht sehr schön aus,und beschreibt auch das was im Buch geschieht. Ich gebe dem Buch 3einhalb Sterne,da mir die Geschichte etwas absurt vorkommt.Ich meine wer bereitet seinen Tod so gründlich vor???

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Diese Buch hat mich wirklich Überrascht. Es hat mich Clementine sehr nach gebracht und ich konnte mit ihr Lachen aber auch mit ihr Weinen. Diese Buch ist sehr ungewöhnlich und es gab Stellen wo ich dachte ich breche das Buch lieber ab, habe das dann aber doch nicht getan. Zum Glück muss ich sagen. Clementine ist keine typische Protagonistin. Sie ist depressiv und das schon seit sehr vielen Jahren. Vielleicht war es genau das was Clementine noch interessanter machte, so wirkte sie zumindest dann immer mehr auf mich. Es ist aber schwer sich in sie hineinzuversetzen. Da war ich sicher auch nicht die einzige die dabei Probleme hatte. Nicht jeder hatte schon den Punkt erreicht wo man das Leben nicht mehr Leben möchte und alles beenden möchte. Wer diesen Punkt aber schon hatte wird auch Clementine ein wenig verstehen können. Den Schreibstil der Autorin kann ich auch ein bisschen Loben. Ein paar Stellen waren mir persönlich zwar ein wenig zu trocken und nicht gut beschrieben aber man konnte das Buch sehr gut verfolgen und Lesen. Wenn sie nicht gerade abgehackt geschrieben hat dann war es wieder Flüssig. Das Ende vom Buch werden aber viele sicher nicht verstehen oder falsch finden. Das Cover gefallen mir auf Anhieb die Farben. Diese Rot passt perfekt zu der Hellen Farbe. Auch sonst finde ich das Cover wirklich schön, das es nur Umrandungen sind und nicht noch alles ausgeschmückt ist. Von mir bekommt das Buch auch leider nur 3 Eulen.

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Zum Buch: Diese Klappbroschüre zeigt eine, in der Form von Silhouetten abgebildete Frau und eine Katze vor einem Abgrund stehend, umgeben von Blumenranken. Als Leser erkennt man sofort, dass sich diese Frau hinabstürzen möchte und es sich in dieser Geschichte um das Thema Suizid handeln wird. Sehr gut gefallen hat mir auch die Innengestaltung des Buches. Im Inneren der Klappbroschüre gibt sich das Cover ähnlich wieder und es zeigen sich einige Zitate des Buches. Durch die sehr kräftige Farbauswahl sticht das Buch optisch schon sehr hervor und lädt ein, es sich näher zu betrachten. Erster Satz: "Ich warf die Teekanne aus dem Fenster." Meine Meinung: "30 Tage und ein ganzes Leben" ist der Debütroman von Ashley Ream und beschäftigt sich mit einem ernsten Thema, dem Suizid, was hier aber mit einer großen Portion Humor geschrieben ist. Die Hauptprotagonistin Clementine beschließt ihrem Leben ein Ende zu bereiten und zwar in genau 30 Tagen. Sie plant ihren Tod bis ins kleinste Detail, doch nicht alles ist planbar und so gibt es kleinere Wendungen bis zum Tag X. Die Geschichte ist in eine Art Countdown von Tag 30 bis zum bevorstehenden geplanten Todestag geschrieben. Es erzählt über Clementines Leben, wie sie ihren Tod organisiert, was sie in ihrer Kindheit erlebt hat, ihre gescheiterte Ehe und aus ihrem Job. Eine Reise durch ihr Leben bis zum bitteren geplanten Ende. Der Schreibstil ist in der Erzählperspektive aus der Sicht von Clementine geschrieben und dies gefiel mir sehr gut. Man erhielt den Eindruck, es von ihr selbst als Freundin erzählt zu bekommen. Sehr humorvoll bringt die Autorin Ashley Ream diese Geschichte an den Leser und ich musste oftmals schmunzeln. Doch war mir Clementine anfangs nicht ganz so sympathisch, was sich im Laufe der Geschichte ein wenig besserte. Zwischendurch empfand ich die Geschichte etwas ausschweifend und langatmig. Es gab einige schöne aber auch unschöne Geschehnisse von denen sie erzählt, doch fand ich diese nicht sehr relevant für diese Geschichte und lenkte ein wenig von der Hauptgeschichte ab. Emotional hat mich die Autorin nicht ganz so gepackt wie erhofft. Es gab zum Ende eine Szene mit Chuckles die mich sehr zu Tränen gerührt hat, aber dies war dann auch die Einzige. Das Ende war mir ab einem gewissen Punkt vorhersehbar, obwohl es dann doch in einem Punkt offen blieb und mich fragend zurück lies. Die Antwort darauf bleibt dem Leser überlassen und ich bin mir da noch nicht ganz einig, wie mein persönlicher Abschluss aussehen mag. Fazit: Mit "30 Tage und ein ganzes Leben" schreibt Ashley Ream ihren Debütroman und erzählt auf humorvolle und teilweise gefühlvolle Weise über einen geplanten Suizid. Gute Unterhaltung für zwischendurch mit ernster Thematik.

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