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Walter Moers: Die Stadt der Träumenden Bücher (Comic)

Die Stadt der Träumenden Bücher (Comic)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-16039-5

NEU
Erschienen:  25.06.2018
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„Die Stadt der träumenden Bücher“ in Bildern erzählt

Von: Jennifer (Lesen in Leipzig] Datum : 18.09.2018

www.leseninleipzig.de

Wenn bereits der Roman solche Eindrücke hinterlassen hatte, dann ist es für eine Neuerzählung umso schwieriger zu glänzen. Das Buch, welches vom Verlag stellenweise als Comic, stellenweise als Graphic Novel bezeichnet wird, kommt recht hochwertig her mit glänzendem Hochglanzpapier und detailverliebten Bildern. Allerdings ist die Geschichte, die erzählt werden soll, komplex. Und Bilder müssen nun einmal den Inhalt reduzieren, sonst funktionieren sie nur noch bedingt.

Besonders die so charakteristische Sprache von Moers habe ich im Comic vermisst. Zwar gibt es längere Passagen und werden Bildketten aufgebaut, doch das verschachtelte, das plauderige, das alles fehlt natürlich in Bildern. Stattdessen wird die Handlung schnell vorangetrieben. Positiv möchte ich hervorheben, dass die Bilder wirklich mit viel Liebe gemalt wurden – wer Moers kennt, der kann entdeckt viele versteckte Details auf die die Sprache nicht direkt hinweist. Für Neueinsteiger in die Zamonienwelt dagegen muss zwangsläufig einiges verloren gehen. Ich rate daher keinesfalls vom Comic ab, aber wer nur Roman oder Comic lesen möchte, dem lege ich doch den Roman ans Herz, der nicht minder schön von Moers selbst bebildert wurde.

Fazit: Liebevolle Bilder, die Moers Detailverliebtheit im Kleinen aufzeigen können. Ein schöner Zusatz für Moers-Fans, aber wer sich in Zamonien verlieben möchte, sollte zum Roman greifen!

Comic - Die Stadt der träumenden Bücher Teil 1: Buchhaim

Von: Booksinside Datum : 16.09.2018

https://booksinside-de.blogspot.de/

Meine Meinung

Bei dieser Ausgabe handelt es sich um den ersten Teil des Comics bzw. der Graphic Novel zu dem Roman „Die Stadt der Träumenden Bücher“ von Walter Moers. Ich habe das Buch letztes Jahr bereits gelesen und rezensiert und war absolut begeistert von der Kreativität dieser Geschichte. Mit der Graphic Novel konnte ich nochmal nach Buchhaim und in die Welt von Zamonien zurückkehren.
Was zunächst jedem direkt ins Auge springt, wenn man den Comic in die Hand nimmt, ist die wundervolle Aufmachung. Jede einzelne Seite ist mit detaillierten Bildern, Zeichnungen und Illustrationen versehen, die so liebevoll gestaltet sind, dass man direkt in den Bann der Geschichte gesogen wird.
Die Handlung ist die gleiche wie in dem Roman, allerdings wird sie sehr verkürzt dargestellt. Man kann, wenn man das Buch nicht gelesen hat, den Verlauf der Geschichte in der Graphic Novel gut und ohne Logiklücken nachvollziehen. Allerdings geht doch einiges verloren, was die Geschichte so besonders macht. Deswegen kann ich nur empfehlen erst den Roman zu lesen, bevor man zum Comic greift.
Der Schreibstil ist ähnlich wie man ihn aus anderen Comics kennt. Einige Passagen wurden genauso wie sie im Roman vorkommen, wortwörtlich in den Sprechblasen oder Erzählerboxen übernommen, was mir besonders gut gefallen hat, weil gerade der wortgewandte Sprachgebrauch von Walter Moers mich im Roman absolut begeistern konnte.
Zur Ausstattung der Graphic Novel gehört neben der Haupthandlung auch ein Glossar. Hierbei sind am Ende alle wichtigen und im Comic vorkommenden Begriffe aufgelistet und erklärt, damit man als „Nicht-Kenner“ der Geschichte die Welt von Zamonien besser verstehen kann. Dieses Detail hat mir gut gefallen, da ich so mein Gedächtnis noch einmal auffrischen konnte.
Insgesamt ist die Graphic Novel zu dem Roman „Die Stadt der Träumenden Bücher“ wirklich gut gelungen und wahnsinnig schön und detailliert aufgemacht. Zwar konnten nicht alle Inhalte des Romans dargestellt werden, aber es handelt sich hierbei auch eben „nur“ um einen Comic, der die Geschichte eben nur in gewissen Zügen darstellen kann. Aus diesem Grund finde ich, dass diese Graphic Novel eher etwas für Kenner des Romans geeignet ist, die einfach nochmal in die Geschichte rund um Hildegunst von Mythenmetz abtauchen wollen. Zwar kann man die Handlung auch nachvollziehen, wenn man das Buch nicht gelesen hat, allerdings würde ich jedem die Reihenfolge erst Buch, dann Comic empfehlen.

"Ein Comic nach meinem Geschmack"

Von: Althalia Datum : 19.08.2018

https://epischebuecherwelt.wixsite.com/katjamaikblog

Das Cover ist wunderschön. Es zeigt Hildegunst mit den kleinen Buchlingen, wie er mit den Büchern leibt und lebt. Die Comic Illustration ist wirklich fabelhaft, so detailliert und vielfältig. Die Geschichte reißt einen so mit, wie es auch sein sollte. Die Städte von den einzelnen Gebiete sind sehr interessant und man will unbedingt mehr sehen. Auch das Glossar am Ende ist für die, die einzelne Details nicht ganz verstanden haben, eine gute Erklärung.



Meine Meinung:

Im voraus danke ich schon mal für die beiden Rezensionsexemplare!

Ich habe die beiden Comics aufgesaugt und sie nicht ein einziges Mal weggelegt. Ich habe zuvor das richtige Buch nicht gelesen, weshalb es wirklich eine andere und schöne Sichtweise gewesen ist. Mir haben vor allem die Bilder dieser galaktischen und fantasievollen Welt gefallen sowie die Zitate der Buchlinge, von den berühmten Dichtern. Ich finde, dass das Buch seinen Preis wirklich Wert ist. Jeder der Bücher mag, sollte sich den Comic anschauen. Doch für jüngere Leser ist dieses Buch nicht zu empfehlen, da auch manchmal gewalttätige Szenen mit Blut detailliert zu sehen sind.

Ein atemberaubendes Werk

Von: Anja liest Datum : 07.08.2018

https://www.booksandphobia.de/

„Die Stadt der Träumenden Bücher“ war für mich ein Buch, welches ich las und das seitdem nicht mehr vergessen konnte. Wie könnte ich auch, bei all den magischen, fantastischen und atemberaubenden Dingen die darin geschahen. Doch dann entdeckte ich die Graphic Novel zum Buch, welche schon beim Aufschlagen der ersten Seite meinen Herzschlag erhöhen ließ.

Grund war die liebevolle Aufmachung des Buches, welche den Charme der Geschichte gekonnt in Bilder umgesetzt hatte. Dies zu verdanken ist Florian Biege, welcher mit viel Hingabe, Seite für Seite erstellte und zumindest bei mir, meine Vorstellungen noch übertraf. Seien es die die Details, die jedes Bild schmückten und mich dazu veranlassten, sie ganz genau zu betrachten oder die Farbgebung, die jeden Ort, jeder Person oder jedem noch so kleinen Winkel im richtigen Licht erstrahlen ließen.

Die Geschichte blieb natürlich selbe, nur das diese eben wie ein Comic dargestellt wurde. Natürlich wurden nicht alle Sätze des Buches eins zu eins übernommen, aber die, die gewählt wurden, ließen die Geschichte trotzdem vollständig wirken, da sie die wichtigsten Punkte ansprachen.

Da „Die Stadt der Träumenden Bücher“ mein erstes Buch des Autors war, sorgten die Beschreibungen von Personen, Wesen und Orten dafür, das ich mir den ein oder anderen sehr gut vorstellen konnte. Dies war allerdings nicht bei allen so, da es ja auch durchaus komplexere Figuren gab, die so unglaublich klangen, das mich meine Vorstellungskraft einfach mal im Stich ließ. Als ich sie dann aber im Buch erblickte, war ich überrascht, wie nah sie doch meinen Vorstellungen entsprachen. Gerade Phistomefel Smeik hatte es mir angetan, weshalb es um so faszinierter war, ihn nun in Bild und Farbe erblicken zu können.

Dieses Buch führte mich bis in die lederne Grotte der Buchlinge . Doch wer glaubt hier einen einfachen Abschluss der ersten Hälfte des Buches zu erleben, der wird überrascht sein, da sich die Grotte aufklappen lässt und man einen umwerfenden Blick auf die gesamte Grotte erhält. Ihre Beschreibungen im Buch waren ja schon WOW, aber sie zu sehen und jedes Detail zu erkunden, war einfach WOW WOW WOW. Doch auch hier endet das Buch noch nicht. Den Abschluss macht ein umfassendes Glossar, das Orte, Personen usw. wundervoll erklärte und dazu hin und wieder Abbildungen zeigte. Auch hier tat es mir Phistomefel Smeik an, der hier nicht nur ausführlich beschrieben wurde, sondern von dem man auch das Skelett ersehen durfte. Wieso seine Rasse Haifischmade genannt wird, ist dadurch gut ersichtlich.

Sagen wir es so wie es ist, diese hochwertige Arbeit entlockte mir am Ende sogar ein paar Tränen, da ich einfach zu überwältigt von dem war, was ich gerade erblicken konnte. Dieses Buch und sein Nachfolger, wurden von mir zu Schätzen ernannt, die ich immer hüten werde. Klingt vielleicht albern, aber diese Novellen üben auf mich eine Faszination aus, die ich bisher nur selten bei Büchern hatte.

Traumhaft schöne Graphic Novel

Von: Die Wortspielerin Datum : 01.08.2018

https://lass-den-wookie-gewinnen.de/

Den Roman »Die Stadt der Träumenden Bücher« habe ich vor über zehn Jahren gelesen, und er hat mich wie viele andere Bücher von Walter Moers mit seiner Sprachgewalt und den unglaublichen, fantasievollen Ideen sehr beeindruckt. Als ich dann erfuhr, dass daraus eine Graphic-Novel-Adaption entstehen soll, war ich sofort begeistert, nur um das Projekt dann völlig aus den Augen zu verlieren.
Nun habe ich also endlich Band eins gelesen, der bereits letzten November erschienen ist, und ich bin von den Socken. Die Zeichnungen sind einfach wunderschön und so detailreich, dass man auf vielen Seiten erst einmal genau gucken muss, was sich überall in den Ecken und im Hintergrund versteckt, bevor man weiterlesen kann.
Walter Moers hat seine Geschichte persönlich umgearbeitet und gekürzt sowie unzählige Skizzen erstellt, die als Vorlage für die Graphic Novel dienten, woraufhin Illustrator Florian Biege alles auf eindrucksvolle und überzeugende Weise in Bilder verpackte und den Charakteren so viel Leben verlieh, dass es eine wahre Freude ist.
Und hier fängt die Geschichte an …
Aber worum geht es eigentlich?
Hildegunst von Mythenmetz, ein Lindwurm und angehender Schriftsteller, erhält von seinem Dichtpaten auf dem Sterbebett ein Manuskript, das an Vollkommenheit nicht zu überbieten ist. Um dem Schöpfer dieses Meisterwerks auf die Spur zu kommen, reist er in die sagenhafte Stadt Buchhaim, die »Stadt der Träumenden Bücher«, in der sich einfach alles um Bücher und das Lesen dreht.
Dort angekommen, macht Mythenmetz die Bekanntschaft mehrerer in der Literaturbranche tätiger Einwohner, die ihm nicht immer freundlich gesonnen sind, und erfährt von den labyrinthartigen Katakomben unter den Häusern, in denen unglaubliche Bücherschätze zu finden seien, um die gerissene und vor nichts zurückschreckende Bücherjäger wetteifern. Während unser Lindwurm weiter nach dem Verfasser des Manuskripts sucht, wird er in eine Intrige verwickelt und landet schließlich unfreiwillig selbst in den Katakomben.
Ergänzt wird das schön gestaltete Buch durch ein aufwendiges Glossar am Ende, in dem man die zahlreichen Namen, mit denen man teilweise fast bombardiert wird, nachschlagen kann, und ein schönes Gimmick sind auch die ausklappbaren Seiten, die einem das Ausmaß der Katakomben noch etwas besser vor Augen führen.
Diese Graphic Novel ist eine wahre Augenweide und auch für Leser, die den Roman nicht kennen, problemlos verständlich, und ich kann sie jedem Büchernarren, Freund des geschliffenen Wortes, Graphic-Novel-Liebhaber und Zamonien-Fan nur wärmstens empfehlen!

Wo Bücher träumen...

Von: StMoonlight Datum : 23.06.2018

https://gedankenteiler.blog

Vielen ist der gleichnamige Roman sicher bekannt, zumindest vom Titel her. Ich selbst kannte ebenfalls den Titel, habe aber das Buch nie gelesen. Wer weiß, vielleicht war es gut so, denn sonst hätte ich mich nicht so sehr an dieser wunderbaren Graphic Novel erfreuen können!
Schon das Cover macht neugierig und man kann irgendwie gar nicht anders, als im Buch zu blättern und was man dann sieht, lässt einen diese Novell auch gar nicht mehr weglegen: Atemberaubende Bilder, detailreiche Szenen, Charaktere die wie lebendig wirken, Monster, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen… Selbst ohne Text wäre dieses Buch schon wunderbar!

Aber der Autor hat sich nicht lumpen lassen, denn Text gibt es dennoch. ;-)

Und darum geht es:
Der Dichtpate von Hildegunst von Mythenmetz, einem Lindwurm der Lindwurmfeste, ist verstorben. Doch er hat seinem Schüler ein Manuskript hinterlassen, das so vollkommen ist, wie nichts anderes auf der Welt. Hildegunst zieht los, um den Autor des Schriftstückes zu finden und bei ihm in die Lehre zu gehren. Leider steht jedoch kein Name darauf, so dass dem Lindwurm nichts anderes übrig bleibt, als sich durchzufragen. Doch das erweist sich als überaus gefährlich und schnell fürchtet Hildegunst nicht nur mehr um das Manuskript, sondern auch um sein Leben. Aber Aufgeben kommt für ihn nicht in Frage.
Eine wunderbare Geschichte, um den Mut sein Ziel zu erreichen, aber auch die Leidenschaft für Bücher. Jeder Buchliebhaber wird sich schnell in den Protagonisten Hildegunst von Mythenmetz hineinversetzen können. Ab und an ist er allerdings etwas geblendet, von seiner Leidenschaft und wirkt ein wenig naiv. Als Leser ahnt man da schon, dass das eine oder andere nicht gut ausgehen kann. Dennoch kam es für mich unerwartet, was denn da letztlich geschah. Auf der Reise, nach und durch Buchhaim, lernte ich viele Wesen kennen von denen ich nicht einmal zu träumen gewagt hatte. Ein wahres Feuerwerk an Fantasie!
Es sind verhältnismäßig wenige Texte enthalten, doch die Inhalte sind ausreichend, um alles zu verstehen. Am Ende des Buches befindet sich noch ein tolles Glossar. Hier hat mir besonders die Aufmachung gefallen, denn es ähnelt alten Büchern.

~°~ Fazit ~°~
Wer Bücher liebt, wird sicher auch diese großartige Graphic Novel lieben, in der sich Buchhandlung an Buchhandlung reiht und es Bücher aus verschiedensten Epochen, Stilrichtungen und mit unterschiedlichem Temperament gibt.

Ein Fest für jeden Zamonien-Fan und für jeden Liebhaber von Büchern und deren Entstehung

Von: Klaus Spangenmacher aus Worms Datum : 08.05.2018

https://www.comicola.de

Mich hatte schon der Roman "Die Stadt der träumenden Bücher" fasziniert, aber nun wollte ich auch sehen, wie das in der Zusammenarbeit von Walter Moers und dem Illustrator (oder besser Maler?) Florian Biege bildlich ausschaut. Doch im Vergleich zu meinen Vorstellungen, die ich bei der geschriebenen Version hatte, ist der erste Teil der gemalten Version doch sehr treffend und passend umgesetzt, obwohl es recht schwer ist die Sprachgewalt von Moers Erzählungen bildlich umzusetzen. Aber da Walter Moers und Florian Biege lange Zeit sehr eng für die Umsetzung zusammen gearbeitet haben, ist das Ergebnis mehr als gelungen.
Dieser erste Band mit dem Untertitel Buchhaim, schildert uns die Ankunft des jungen Dichters Hildegunst und welche Gefahren auf ihn lauern. Die Bilder sind super ausgearbeitet und farblich absolut passend zur Story coloriert. Ein herrliches Erlebnis, wie man die Erzählung des jungen Dichters Hildegunst von Mythenmetz verfolgen kann. Ein Fest für jeden Zamonien-Fan und für jeden Liebhaber von Büchern und deren Entstehung. Dazu kommt eine faszinierendes Detailreichtum durch das malerische Können von Florian Biege.
Am Ende des ersten Bandes schliesst sich ein graphisch und textlich perfekt ausgearbeitetes Glossar an, das dem interessierten Leser viele der besonderen Begriffe aus der fantastischen Stadt sehr ausführlich näher bringt. Das Glossar macht mindestens genauso viel Spaß wie der Hauptteil des Buches und man kann es mit genausoviel Spaß lesen, wie die eigentliche Graphic Novel.

Großartig!

Von: Mareike - Reading Penguin Datum : 18.04.2018

readingpenguin.de

Vor einer ganzen Weile hatte ich Die Stadt der träumenden Bücher einmal zu lesen begonnen und es war damals einfach nicht so meins. Die Idee dahinter, hat mir aber eigentlich recht gut gefallen und da ich ja sowieso mehr Graphic Novels lesen möchte, hielt ich es für die perfekte Idee, es mit diesen beiden Büchern zu versuchen. Was soll ich sagen? Ich wurde definitiv nicht enttäuscht.
Der Zeichenstil ist unfassbar detailreich, malerisch und besonders. Man sieht jeder einzelnen Bild an, wie viel Arbeit in dieses Projekt geflossen ist und die Welt von Buchhaim ist unglaublich gut getroffen. Besonders gut hat mir dabei gefallen, wie nah die Graphic Novels am Buch sind, was ich parallel dazu als Hörbuch gehört habe.
Im ersten Band begleiten wir Hildegunst von Mythenmetz, einen jungen Dichter, auf seiner Reise nach Buchhaim. Kurz vor dessen Tod erfuhr er von seinem Dichtpaten von einem ungeheuerlich guten Manuskript und ist nun fest entschlossen den Autor zu finden. Dass er dabei in ein Gewirr von Intrigen geraten würde, hätte er wohl kaum erwartet. Schließlich findet er sich in den Katakomben der Stadt wieder, denen der Ruf voraus eilt, die schlimmsten Monster und nicht zu letzt den Schattenkönig zu beherbergen.
Der zweite Band schließt direkt an und ich war ganz gefesselt von all den Gefahren, die Hildegunst durchleben muss in diesen schaurigen unterirdischen Gängen. Ganz besonders angetan haben es mir hier aber die Buchlinge, kleine Zyklopen, deren Lebensinhalt darin besteht das Lebenswerk eines besonderen Dichters auswendig zu lernen. Das schöne ist, dass sie jeweils genauso heißen, wie "ihre" Dichter und diese Namen sind Anagramme realer Autoren, wie Goethe, Edgar Allen Poe oder Victor Hugo. Es machte mir persönlich wirklich Spaß zu rätseln, wer hinter den Anagrammen steckt und hat dem ganzen noch ein wenig mehr Liebe zum Detail verliehen, als man ohnehin schon überall fand.
Fazit
Ich kann nicht mehr verstehen, warum mir die Welt von Buchhaim vor einigen Jahren so gar nicht zugesagt hat. Es ist so vielschichtig und spannend und großartig gemacht! Die Graphic Novels bestechen durch ihre fantastischen Zeichnungen. Sie fangen perfekt die Stimmung ein und sind mit großem Einfalls- und Detailreichtum gestaltet. Ein Muss für jeden, ob Moers-Fan oder nicht.

Die Stadt der Träumenden Bücher als Comic – Rezension

Von: Timo Hörske Datum : 06.04.2018

blog.hoerske.de

Wir reisen heute nach Buchhain, dort sind Bücher nicht nur spannend oder komisch, sie können tödlich sein oder in den Wahnsinn treiben. Die Geschichte um den jungen Dichter Hildegunst von Mythenmetz wurde von Walter Moers in Zusammenarbeit mit Florian Biege neu aufgelegt. "Die Stadt der Träumenden Bücher" gibt es nun auch als Graphic Novel. Der erste Band "Buchhain" ist 06. November 2017 erschienen.

Die Geschichte

Der Literaturbetrieb Zamoniens wäre nicht derselbe, wie er es ohne Hildegunst von Mythenmetz wäre. Nicht ohne Grund hat sich der "Übersetzer" Walter Moers sich auch dem jungem Lindwurm Hildegunst zugewendet. "Die Stadt der träumenden Bücher" ist eine fantastische Abenteuergeschichte um den jungen Dichter, der das Geheimnis eines makellosen Manuskriptes ergründet und nebenbei sein "Orm" findet.

In Buchhain lebt nicht nur der Literaturbetrieb Zamoniens, es träumen auch die Bücher von Zeiten als sie Bäume waren. Der Trubel einer wuseligen Stadt, dem Streben nach guten Bücher und der Geruch von altem Papier war dem Leser bisher seiner eigenen Fantasie überlassen.

Das Graphic Novel

Florian Biege schafft es nun zusammen mit dem Autor Walter Moers eine weitere Inspiration hinzu zufügen. Dem brillanten Comic von plastischer Farbigkeit gelingt es, dem besonderen Werk die notwendige Tiefe zu verleihen, wenn naturgemäß die Story auf wesentliche Szene reduziert werden musste.

Dem inhaltlichen Umfang ist es sicherlich auch geschuldet, dass die Geschichte auf zwei Bände verteilt worden ist. Der zweite Band trägt den Titel "Die Katakomben". Dazu später mehr...

Mein persönlicher Eindruck

Dem Moerschen Universum Zamonien bin ich seit den ersten Stunden seiner Entstehung verbunden. Es gibt kein Band, dass ich nicht kurz nach der Erscheinung gelesen hätte. Mittlerweile nimmt die Zamonische Literatur ein gutes Regel voll bei mir ein.

Entsprechend war ich gespannt, wie und ob mich ein Graphic Novel begeistern würde. Ich gebe zu, dass ich skeptisch war. "Die Stadt der träumenden Bücher" zeichnet ein komplexe Verknüpfung verschiedenster Handlungsstränge nach und lebt von einer bildhaften Sprache. Dass man diese bunte Welt in einen Comic übertragen kann, damit hätte ich nicht gerechnet.

Umso positiver war ich von der farbenprächtigen Umsetzung überrascht und habe mich bei den verschiedenen Szenen dabei ertappt meine eigene Vorstellung mit den Illustrationen von Florian Biege zu vergleichen. Oft bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass die Zeichnungen mein eigenes Bild von Buchhain mehr als bestätigt haben.

Ich kann den neuen und alten Zamonienfans "Die Stadt der träumenden Bücher" als Graphic Novel uneingeschränkt empfehlen.

Bildgewaltig

Von: herzzwischenseiten Datum : 05.04.2018

herzzwischenseiten.blogspot.de/

Die Stadt der Träumenden Bücher
Walter Moers
Graphic Novel
Band 1


Autor/in: Walter Moers
Preis: gebundene Ausgabe: 25,00 EUR
Seiten: 112 Seiten
Verlag: Knaus Verlag
ISBN: 978-3-8135-0501-6
Erschienen: 06.11.2017
Farbig illustriert von Florian Biege

Buch 1 "Buchhaim" erzählt, wie Hildegunst in die Stadt der träumenden Bücher kommt, wie es ihn dort in die Katakomben verschlägt
und wie sein Leben von den Bücherjägern bedroht wird. Außerdem trifft er auf ein sehr geheimnisvolles Volk, die Buchlinge.

Klappentext:

Als der Pate des jungen Dichters Hildegunst von Mythenmetz stirbt, hinterlässt er ihm ein geheimnisvolles Manuskript.
Dieses ist so makellos, dass Hildegunst nicht anders kann, als dem Geheimnis seiner Herkunft nachzugehen.
Die Spur führt nach Buchhaim, der "Stadt der Träumenden Bücher", wo Bücher nicht nur spannend oder komisch sind,
sondern in den Wahnsinn treiben oder sogar töten können.
Teil 1 erzählt, wie Hildegunst in die Stadt der Träumenden Bücher kommt,
wie es ihn dort in die Katakomben verschlägt, wo Bücherjäger sein Leben bedrohen und er auf das geheimnisvolle Volk der Buchlinge trifft.





Meine Meinung:

Diese Graphic Novel ist ein muss für jeden Walter Moers Fan.
Obwohl, wie man sich bei der Bildvielfalt denken kann, auch Text verloren gegangen ist, bin ich restlos begeistert.
Die Bilder sind einfach fantastisch und Florian Biege hat sensationelle Arbeit geleistet.
Seine Bilder sind extrem lebhaft, tatsächlich hatte ich beim lesen den surrealen Eindruck, die Augen einiger Kreaturen
hätten sich bewegt.
Die Bildwelt passt einfach absolut fantastisch zur Geschichte. Die Bilder sind düster, farbintensiv aber in dunklen Tönen gehalten. Sehr fein und detailliert.
Man kann sich wirklich wahnsinnig gut mit den Zeichnungen beschäftigen und findet immer wieder ein kleines Detail was einem
vorher nicht aufgefallen ist.


Wer sich wirklich für diese Geschichte interessiert, dem möchte ich aber ans Herz legen das richtige Buch vor den Graphic Novels
komplett zu lesen. Ich finde hier lohnt sich wirklich beides.
Zum einen die Grandiose Geschichte um Hildegunst und Zamonien, und dann die wundervollen Graphic Novels.


Ein bildgewaltiges Abenteuer!

phantasievoll und künstlerisch hervorragend ,Phantasievoll und künstlerisch hervorragend

Von: 100 Geschichten Datum : 23.03.2018

www.100geschichten.blog

Ein wunderschön gestalteter Comic in 1a Qualität und mit hohen künstlerischem Anspruch.Die Umsetzung von Walter Moers Roman Die Stadt der träumenden Bücher wurde phantasievoll und mystisch umgesetzt. Bildgewaltig und mit vielen Texten aus dem gleichnamigen Roman. Der Zeichenstil ist detailgetreu und fängt die Stimmung des Buches wundervoll ein.

Ich danke dem Knaus Verlag und Randomhouse für die Zusendung des Rezensionsexemplars. Dies hatte keinen Einfluss auf meine Meinung!,Ein wunderschön gestalteter Comic in 1a Qualität und mit hohen künstlerischem Anspruch.Die Umsetzung von Walter Moers Roman Die Stadt der träumenden Bücher wurde phantasievoll und mystisch umgesetzt. Bildgewaltig und mit vielen Texten aus dem gleichnamigen Roman. Der Zeichenstil ist detailgetreu und fängt die Stimmung des Buches wundervoll ein.

tolle Umsetzung, an manchen Stellen zu "niedlich"

Von: Schreibtrieb Datum : 28.02.2018

buchblog.schreibtrieb.com/4-12-die-stadt-der-traeumenden-buecher-als-graphic-novel

Die Graphic Novel beinhaltet den ersten Teil des Romans. Die Geschichte, wie Hildegunst von Mythenmetz, der große zamonische Autor von der Lindwurmfeste, die nur große zamonische Autoren hervorgebracht hat, sich auf die Suche nach DEM Autor macht. Ein geheimnisvoller Brief und die Sehnsucht nach dem Orm, jener großen ewigen Inspiration, treibt ihn aus der Festung in die Stadt der Bücher, Buchhaim.
Was schon im Roman die Herzen aller bibliophilen erobert hat, ist auch gezeichnet ein Genuss für die Bücherfreundseele. Buchhandlung an Buchhandlung, überall gibt es etwas zu lesen, zu hören, zu sehen. Einmal in die Antiquariate spitzeln. Mit dem Comic klappt das endlich. Am Stil der Zeichnungen von Moers gehalten hat der Illustrator Florian Biege Buchhaim eine neue Form gegeben. Aus den Buchstaben heraus in farbige Bilder.
Die große Fülle der Details, die im Roman begeistern wurde stimmungsvoll übertragen, umgeformt. Als Leserin sah ich meine eigenen Vorstellungen wunderbar ergänzt und konnte mich vor allem der Gestaltung widmen, lernte aber auch die Geschichte noch einmal neu kennen.
Dabei, wie könnte es anders sein, rutschte auch das ein oder andere durch das Raster. Hin und wieder fand ich die Zeichnungen etwas zu verniedlichend. Ausgerechnet der Lindwurm Mythenmetz sah eher putzig, als urzeitlich aus. Das sticht sich für mich mit den berauschenden Beschreibungen der Bücher und der Gefahr für Mythenmetz später im Buch. Ein bisschen mehr Spannung hätten die Bilder aufbauen können, durch farbliche Nuancen oder versteckte Hinweise.
Außerdem hat sich die Herkunft aus dem Roman stark in der dominanten Erzählfigur gezeigt. Für mich hätte einiges, was weiterhin „erzählt“ wird, durch wenig zusätzliche Handlung gezeigt werden können. Dadurch wäre die Graphic Novel nicht nur zu einer Interpretation, sondern zu einem Buch mit inhaltlichem Mehrwert geworden.

Eine neue, tolle Interpretation des gleichnamigen Romans

Von: geschichtenfaenger Datum : 27.02.2018

www.geschichtenfaenger.wordpress.com

„Als der Pate des jungen Dichters Hildegunst von Mythenmetz stirbt, hinterlässt er ihm ein geheimnisvolles Manuskript. Dieses ist so makellos, dass Hildegunst nicht anders kann, als dem Geheimnis seiner Herkunft nachzugehen. Die Spur führt ihn nach Buchhaim, der „Stadt der träumenden Bücher“, wo Bücher nicht nur spannend oder komisch sind, sondern in den Wahnsinn treiben oder sogar töten können.“
(Quelle: Klappentext)

Vielleicht habt ihr die Bücher wie ich auch bereits vor ein paar Jahren schon gelesen, könnt euch inzwischen aber nur noch vage an den Inhalt erinnern. Oder ihr seid vollkommene Neulinge. So oder so bietet die Welt rund um das Leben von Büchern und Bücherliebhabern einen tollen Einstieg in die Geschichten von Walter Moers.

Da die Graphic Novels viel aufwändiger sind und die Bilder natürlich mehr Platz brauchen, wurde der Roman „Die Stadt der träumenden Bücher“ auf zwei Comics aufgeteilt. Das mag im ersten Moment vielleicht etwas abschrecken, aber meiner Meinung nach lohnt es sich. Zumal es sich durchaus anbietet, da auch der Roman in Teil 1 und 2 untergliedert wurde.

Bereits im ’normalen‘ Roman wurde viel mit Sprache und kleinen Illustrationen gespielt, doch nun bekommt die Geschichte noch einmal auf ganz neue Art und Weise Leben eingehaucht.
Im ersten Teil gehen wir mit Hildegunst von Mythenmetz nach Buchhaim und entdecken gemeinsam die Stadt und die merkwürdigen Wesen, die diese Welt zu bieten haben.

Am Anfang fiel es mir etwas schwer, den Geschehnissen zu folgen, auch wenn ich die Geschichte ja eigentlich schon kannte. Doch durch die vielen bunten Farben, Bilder und auch typografischen Mittel, war ich am Anfang einfach ein wenig überfordert- für mich eine kleine Reizüberflutung. Doch nachdem ich mir ganz in Ruhe jedes einzelne Bild angeschaut und mir ausreichend Zeit für die einzelnen Szenen genommen habe, konnte ich der Geschichte immer leichter folgen.

Insgesamt wurden einige Szenen bzw. Bilder aus dem ursprünglichen Roman übernommen und einfach in den Stil der Graphic Novel integriert. So hatte die Graphic Novel durchaus vertraute Figuren und ist auch für einen wiederkehrenden Leser ein großer Spaß. Außerdem gab es viel zu entdecken, da zusätzlich bekannte Szenen neu interpretiert wurden.

Es gibt im Buch beispielsweise eine Stelle, bei der immer wieder ein und der selbe Satz wiederholt wird. Eine ganze Doppelseite ist mit diesem Satz überzogen worden und somit erschrickt man sich mit dem Protagonisten zusammen über die Situation (Ich möchte euch diese Stelle ungern spoilern!).

In der Graphic Novel wird dieser Moment wiederum aus Sicht eines Dritten gezeigt und wir sehen, wie der Protagonist die Seite aufschlägt, doch wir lesen diesmal nicht selbst. Stattdessen wird hier viel mit Graphischen Mitteln gespielt und der Moment so ausgedehnt, dass er für uns Leser die Situation und die Gefühle des Protagonisten besser wiederspiegelt. Im Roman konnten wir diese nur erfühlen und selbst interpretieren, in der Graphic Novel werden die Gefühle verbildlicht. Eine wirklich tolle Szene, die sich über mehrere Seiten erstreckt.

Was mir auch sehr gut gefallen hat, war das Glossar am Ende des Buches. Dort hat man noch einmal einen guten Überblick über verschiedene Personen, Berufe und Orte erhalten. Im ersten Moment können die vielen Infos ein wenig einschüchternd wirken und so kann man in aller Ruhe nachschlagen und sich ohne schlechtes Gewissen informieren.

Außerdem endet das Buch mit einer tollen Doppelseite, die sich ausklappen lässt. Solche Spielereien finde ich einfach toll und richtig genutzt haben sie eine tolle Wirkung! So auch in dieser Graphic Novel, wodurch uns ein tolles Panorama gezeigt wurde, dass die Vorfreude auf Teil 2 weckt.

Ich war sehr gespannt auf die Umsetzung und wie sich der Comic-Stil, der manchmal doch recht eigen sein kann, mit dem ursprünglichen Stil aus Moers Roman und der Geschichte vertragen würden- und ich bin total begeistert!

Ich finde die Figuren und Buchhain bekommen noch einmal frischen Wind eingehaucht und alles ist stimmig und an den Roman angepasst worden.

Daher gebe ich Teil 1 fünf Sterne und kann es euch nur ans Herz legen!

Es hat mich von der ersten Seite gepackt!

Von: Cosis.bookworld Datum : 18.02.2018

https://cosisbookworld.blogspot.de/

Vielen Dank an den Knaus Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar!


Grundinformationen:
Autor/in: Walter Moers
Preis: gebundene Ausgabe: 25,00 EUR
Seiten: 112 Seiten
Verlag: Knaus Verlag
ISBN: 978-3-8135-0501-6
Erschienen: 06.11.2017
Sonstiges: Farbig illustriert von Florian Biege


Darum gehts:
Buchhaim ist die „Stadt der Träumenden Bücher“, wo Bücher nicht nur spannend oder komisch sind, sondern auch in den Wahnsinn treiben oder sogar töten können. Walter Moers` fantastische Abenteuergeschichte um den jungen Dichter Hildegunst von Mythenmetz, der das Geheimnis eines makellosen Manuskriptes ergründet, hat weltweit die Leser begeistert. Nun gibt es diese Geschichte aus dem Abenteuerreich der Literatur als prächtige Graphic Novel. In jahrelanger Arbeit hat Walter Moers seinen Romantext auf die Bedürfnisse einer Graphic Novel umgearbeitet und in Form eines Szenarios Hunderte von Bildern skizziert, die Florian Biege in enger Zusammenarbeit mit dem Autor kongenial in einen brillanten Comic von plastischer Farbigkeit verwandelt hat.


Meine Meinung:
Ich hatte bisher nur gutes von Walter Moers gehört und es gibt unzählige Menschen, die von seinen Büchern schwärmen. Und ich wollte schon immer die Stadt der träumenden Bücher lesen und als ich dann gesehen habe das der Comic, bzw die Graphic Novel, dazu erscheint, dachte ich mir, dass ich es einfach mal ausprobiere.

Also war dieses Buch mein erstes von Walter Moers und meine erste Graphic Novel. Und ich fand sie einfach großartig. Mir hat die Geschichte unfassbar gut gefallen und ich bin schon so auf den zweiten Teil des Bandes gespannt, der im Januar erscheinen wird. Diese ganze Geschichte über Buchhain und dessen Katakomben ist einfach so eine gute Idee, die auch wirklich spannende umgesetzt wurde.

Die Geschichte war fesselnd und trotz dass es ein Comic war, haben mich die Zeilen und vorallem die Bilder gefesselt. Ich finde die Bilder haben einach wunderbar zu den Texten gepasst und es war echt richtig schön dieses "Buch" zu lesen.

Das Buch hat nicht wirklich einen Cliffhanger. Obwohl eigentlich doch. An der Stelle, wo man Fortsetzung folgt... ließt, hatte mich das Buch schon total gefesselt und ich war schon dabei umzublättern, als ich es las. Ich habe dann trotzdem noch umgeblättert und bin zum Glossar gekommen, welcher auch sehr interessant war. Man hat nochmal viele interessante Fakten über zum Beispiel Buchheim erfahren.

5 Gründe zum Buch zu greifen!

Von: Jill von Letterheart Datum : 11.02.2018

https://letterheart.de/

1. Buchhaim

Bis vor kurzem habe ich noch zu den Leuten gezählt, die sich gefragt haben „Was ist dieses Buchhaim? Und kann man das essen?“. Als absoluter Walter Moers Neuling war es für mich nun eine fantastische Erfahrung, endlich nicht nur kennen, sondern auch lieben zu lernen. Für alle Unwissenden: Bei Buchhaim handelt es sich eine Universitätsstadt, die zu einen der ältesten Ansiedlungen und Zamonien gehört.
Hier findet sich alles, was ein Buchherz höher schlagen lässt!
Hier findet ihr etliche Antiquariate, Verlage, Druckereien, Papiermühlen und – natürlich – ein atemberaubendes Angebot für alles, was einem rund ums Buch nur einfallen könnte. (Und wahrscheinlich noch weit darüber hinaus)
Von abenteuerlichen Lesungen bis hin zu den skurrilsten Buchverkäufern lauert Spannung pur. Doch das ist noch lange nicht genug! Denn was man überirdisch von Buchhaim entdeckt, lässt auch nur annähernd das Ausmaß dieser Stadt erahnen. Die wahren Abenteuer finden nämlich unter der Erde statt. Ohne zu viel zu verraten…ich sage nur Labyrinth, aber pssst!

2. Schreibstil

Ich liebe, liebe, liebe die Art von Walter Moers! Gleich von der ersten Seite an ist meine Begeisterung entfacht. Nicht nur der verträumte und leicht märchenhafte Stil hat es in sich, seine Art die Leser anzusprechen ist einfach unglaublich amüsant. So war ich auf jeder Seite hin und hergerissen zwischen köstlicher Unterhaltung, einer spannenden Story und der Faszination dieses einzigartigen Settings!

3. Charaktere

Muss ich noch mehr als „Hildegunst von Mythenmetzt“ sagen? Nicht nur die Namen sorgen für vielerlei Unterhaltung, sondern vor allem die Gestaltung der Charaktere selbst.
Hildegunst selbst begleiten wir als Leser auf seiner Mission und einen angenehmeren Wegbegleiter für diese Geschichte könnte ich mir gar nicht ausmalen!
Doch auch den anderen Charakteren begegnet man mit unglaublich viel Neugier, und ja, vielleicht auch ein wenig Argwohn. So musste ich mir bei der Antiquarin Inazea Anazazi das Lachen verkneifen, weil sie mich vielleicht ein klitzekleines bisschen an Frau Malzahn (Michael Ende) erinnert hat.

4. Bibliophilie

Ich muss gestehen, dass ich eigentlich kein Fan von „Büchern über Bücher“ bin. Ich weiß, dass die meisten Leseratten zu der anderen Fraktion gehören, aber bisher konnte mich einfach noch keine Geschichte in diesem Bereich begeistern. Da hat mich Walter Moers jedoch eines besseren belehrt. Auf jeder Seite konnte ich die Liebe zum Buch, zum geschriebenen Wort und jedem niedergeschriebenen Abenteuer miterleben.
Dazu kommen natürlich die ausgefallenen Ideen, die so viele Neuinterpretationen bieten!

5. Illustrationen

Ich bin sprachlos! Eine so gewaltige Gestaltung hätte ich niemals, nie erwartet. Florian Biege hat hier ganze Arbeit geleistet und die Ideen des Autors so atemberaubend illustriert, wie ich sie mir in meinen Gedanken nicht besser hätte ausmalen können. Nicht nur der Stil an sich, sondern auch die Farbgebung lädt geradezu zum Träumen ein und macht die Geschichte nur umso vollkommener!

FAZIT

Ich bin mit gemischten Erwartungen, aber vor allem Neugier an die Graphic Novel Version von Die Stadt der träumenden Bücher rangegangen. Und was einem hier geboten wird, lässt sich nur schwer in Worte fassen, es ist atemberaubend. Die Illustrationen, die Geschichte an sich, die Abenteuer, die Charaktere – einfach alles, was es zu entdecken gibt, war für mich vollkommen und wunderschön. Ich kann es kaum erwarten, den nächsten Band in den Händen zu halten und kann jedem nur raten, sich in diese Geschichte zu stürzen!
Gerade auch empfehlenswert für Moers-Einsteiger wie mich.

Wundervolle Adaption

Von: Miss Foxy Reads Datum : 10.02.2018

missfoxyreads.blogspot.com

Walter Moers und seine Zamonien Romane begleiten mich schon seit langer Zeit und so fieberte ich gespannt den Graphic Novel Ausgaben seines Romans Die Stadt der träumenden Bücher entgegen. Mit Buchhaim erschien im Dezember der erste Teil, der sich mit der Geschichte bis zu Hildegunsts aufeinander Treffen mit den Buchlingen beschäftigt. Der zweite Teil Die Katakomben, der im Januar folgt, erzählt den Rest der Geschichte. Schon das Cover des Buches hat mich sehr beeindruckt. Es erweckt nicht den Eindruck einer einfacheren Zeichnung sondern ist sehr detailliert gezeichnet. Auch jedes einzelne Panel des Buches ist mein einer ebenso großen Sorgfalt und Liebe zum Detail gestaltet, dass ich an dieser Stelle schon den größten Respekt für Florian Biege loswerden muss, der eine grandiose Arbeit geleistet hat. Der Zeichenstil gehört zu meinen Highlights in diesem Jahr und hat darüber hinaus einen enormen Wiedererkennungswert, den ich jetzt bereits mit Zamonien verbinde.

Wer bereits etwas von Walter Moers gelesen hat, wird bemerkt haben, dass er nicht nur unglaublich gut schreiben kann, sondern sein Schreibstil darüber hinaus sehr bildhaft ist. Ich habe mich schon im Vorhinein gefragt, wie das in der Graphic Novel adaptiert wird. Gleichzeitig war mir bewusst, dass er sich vermutlich nicht besonders gut adaptieren lassen kann, womit ich letztendlich Recht behielt. Das ist jedoch keinesfalls als Kritik aufzufassen, sollte jedem Interessierten jedoch bewusst sein. Wo die bildhaften Worte Walter Moers die Story nicht tragen können, tuen es die Zeichnungen mindestens genauso gut und Walter Moers Schreibstil bleibt uns im Text dennoch erhalten, genauso wie prägnante Zitate aus der Buchvorlage.

Die Adaption lässt sich herrlich schnell lesen und währenddessen versinkt man wieder ganz in der Welt Zamoniens, die man durch die Zeichnungen perfekt vorgestellt bekommt. Alle Fans werden hier also bedient, wenn man gleichzeitig im Hinterkopf hat, dass es sich hierbei um eine Adaption handelt. Doch auch Neulingen kann ich die Graphic Novels zum Roman sehr ans Herz legen, um einen ersten Eindruck von Walter Moers und Zamonien zu bekommen und um zu testen, ob die Romane gefallen. Besonders hilfreich ist hierfür sicher auch das grafisch toll gestaltete Glossar am Ende des Buches.

Die Stadt der träumenden Bücher. Buchhaim ist der erste Teil Graphic Novel Adaption von Walter Moers gleichnamigem Roman. Wo Moers Schreibstil nicht mehr wirkt, greifen die wundervollen Zeichnungen von Florian Biege und kann so alle Moers- und Zamonien-Fans begeistern. Auch Neulinge können mit dieser Graphic Novel einen Einstieg in die Welt wagen. Allerdings sollte die Graphic Novel unbedingt losgelöst von der Vorlage gesehen werden.

Rezension zu "Die Stadt der Träumenden Bücher"

Von: Büchereule Datum : 06.02.2018

https://www.instagram.com/_.buechereule._/

Zum ersten mal habe ich ein Comic in so einem Format gelesen und ich fand es richtig gut und amüsant. Das Cover des Buches ist sehr geheimnisvoll gestaltet. Außerdem befinden sich auf dem Cover passend zum Buchtitel viele Bücher.

Bestimmt kennen einige von euch schon den Roman zu diesem Comic, natürlich wird die geschichte im roman ausführlicher dargestellt, trotzdem finde ich das man die Figuren anhand der Bilder auch sehr gut kennenlernt.
Sehr amüsant fand ich auch die Namen der Figuren und einige der von ihnen genutzten Wörter.
Natürlich ist die Geschichte frei erfunden, ich könnte mir dennnoch einige der Figuren auch im wirklichen Leben vorstellen, auch in der realen Welt gibt es so Buch verrückte Leute!
Auch sehr gut gefallen hat mir das Glossar, was ich zwar erst am Ende gelesen habe, sich dann jedoch noch so manche Dinge dadurch geklärt haben. :D

Die Geschichte finde ich sehr schön, da sie von der ersten bis zur letzten Seite von Büchern handelt. Und durch die geheimnisvolle Gestaltung des Buches bleibt auch bis zum Schluss das Rätzel offen, ob Hildegunst von Mythenmetz hinter das Geheimnis des Manuskriptes kommt.

Dieses Buch habe ich in ein Paar Stunden komplett gelesen, da ich unbedingt wissen musste, wie es ausgeht! Noch dazu kommt, dass es mein erstes Buch von dem Autoren Walter Moers war und es wird unter Garantie nicht das letzte Buch von ihm gewesen sein!!!

Wunderbare Atmosphere!

Von: Tiefseezeilen Datum : 05.02.2018

tiefseezeilen.blogspot.de

Zu aller Erst: Den Roman habe ich bis jetzt nicht gelesen. Aber der Graphic Novel macht auf jeden Fall Lust drauf und mittlerweile steht es schon im Regal.

Vom Anfang bis zum Ende ist der Graphic Novel ein richtiges Erlebnis. Er bietet dem Leser die Möglichkeit sich in eine ganz aufregende und beeindruckende Welt zu vertiefen.
Die Sprache des Autoren ist besonders angenehm zu lesen, seine Worte sind voller Charme, Witz und er schreibt so interessant, dass man den Satz gleich ein zweites Mal lesen möchte. Es fühlt sich wie ein altes verstaubtes Abenteuer an, dass voller Gefahren ist.
Zusammen mit den Illustrationen des Graphic Novels war ich für einige Stunden tief versunken und war hin und her gerissen von den Zeichnungen und den Worten.

Besonders gut wurde eine gewisse Atmosphäre rüber gebracht, mystisch, dunkel und gemütlich. Jede Seite ist qualitativ hochwertig und voller anspruchsvoller Bilder. Auf jeder Seite, in jedem Panel gibt es was zu entdecken und es wurden sogar Panoramaseiten eingefügt (mehrere Seiten lassen sich aufklappen - ein längeres und großes zusammenhängendes Bild entsteht).

Zu der Geschichten und ihren Ablauf kann ich sagen, dass es sich hier um eine abenteuerliche Handlung dreht mit vielen Rätseln und einigen Dingen zum entdecken. Alles verläuft recht schnell und der Hauptcharakter blieb im ersten Band noch flach. Wobei es daran liegen kann, dass das ursprüngliche Buch in zwei Comics geteilt wurde. Ich denke, die Entwicklung des Protagonisten wird noch ausreichend Raum bekommen im weiteren und abschließenden Teil.


Ein Meisterwerk, dass mich staunen ließ und die Zeit vergessen. Zu keiner Zeit war der Graphic Novel für mich langweilig gewesen und es macht unheimlich viel Freude die wunderbar illustrierten Seiten anzusehen. Auch wenn der H

Ein Meisterwerk an Fantasie

Von: Booksdream Datum : 02.02.2018

booksdream.de/Blog/

❈ Meine Meinung ❈
Mit diesem Comic wurde ich nun gänzlich überzeugt, dass ich einen verdammten (entschuldigt für die Wortwahl ;)) Blockbuster über die Mythenmetz´ zamonisches Abenteuer sehen will! Nein, ganz im Ernst: Diese Geschichte verdient es, verfilmt zu werden! Ich wundere mich, dass beim Aufschlagen des Buchs nicht gleich lauter Funken sprühen.

Ich frage mich jedes Mal aufs Neue, wenn ich wieder in ein neues Abenteuer von Walter Moers eintauche, wie viel Kreativität in einem stecken muss, um so ein Meisterwerk an Fantasie zu schreiben. Die Illustrationen von Florian Biege werden dem Zauber Zamoniens definitiv gerecht. Beim Lesen und Anschauen merkt man, wie viel Liebe und Mühe in den Bildern stecken. Das Cover ist detailliert und wunderschön! Ich liebe die Farben, die eine gewisse Wärme, aber auch Tiefe und Dimension ausstrahlen. Manchmal hatte ich den Eindruck, dass das Buch von ihnen heraus leuchtet, weil die Farben so kräftig und passend waren.

Das Werk beschäftigt sich größtenteils mit der Liebe zu Büchern. Wir lernen unter anderem Hildegunst von Mythenmetz, einen zamonischen Schriftsteller, die gefürchteten Buchlinge und die Stadt der Träumenden Bücher Buchhaim kennen. Hildegunst von Mythenmetz wohnt aber nicht in Buchhaim, sondern auf der Lindwurmfeste, wo er ein idyllisches, ruhiges Leben führt. Doch dann stirbt sein Dichtpate Danzelot von Silbendrechsler (Ich finde die Namen so genial! :D) und vererbt Hildegunst ein Manuskript, welches vollkommener und schöner nicht sein könnte. Die Leser/Innen machen sich zusammen mit Hildegunst von Mythenmetz auf die Suche nach dem geheimnisvollen Wortkünstler.

Buchhaim ist ein Ort, an dem tausend Antiquariate, Verlage und Autoren vorzufinden sind. Mir gefällt die bibliophile Atmosphäre, die mit dieser magische Stadt kommt. Aber auch hier geht es gefährlich zu, denn Bücher können nicht nur Geschichten erzählen und in fantastische Welten erfüllen, sondern auch töten… Es gibt Bücherjäger, Buchagenten, fliegende Händler und natürlich Buchverrückte, die in Buchhaim ihrer größten Leidenschaft nachgehen können. Diese Welt ist tatsächlich so, wie ich sie mir beim Lesen des “richtigen” Buches vor einem Jahr auch vorgestellt habe. Walter Moers und Florian Biege haben meiner Meinung nach ein wahres Meisterwerk auf die Beine gestellt.

Was mir sogleich auffällt, ist der besondere Humor des Autors. Ich liebe die Ironie und den gutgemeinten Sarkasmus, die die Geschichte auflockern und Hildegunst von Mythenmetz zu einem noch sympathischeren Zeitgenossen macht. Dieser ist mir eh schon von der ersten Seite an ans Herz gewachsen, eben aufgrund seines einzigartigen, schrägen, aber doch sehr liebenswürdigen und durchdachten Charakters. Auch sein Aussehen lässt nicht am kreativen Kopf des Autors zweifeln. Hildegunst von Mythenmetz erinnert an eine Mischung aus Krokodil und Chamäleon.

❈ Mein Fazit ❈
Wer mal wieder eine Dosis Fantasie verabreicht bekommen möchte, der sollte zu diesem Buch greifen! “Die Stadt der Träumenden Bücher – Teil 1: Buchhaim – Comic” ist der Inbegriff von Fantasie! Ich bin begeistert und freue mich sehr darauf, den zweiten Band, der am 09.01.2018 erschienen ist, zu lesen. Walter Moers ist ein Genre für sich! Ich kann es jedem Buchliebhaber und jeder Buchliebhaberin, jedem Zamonien-Neuling/ Anfänger und jedem Zamonien-Fan/ Kenner ans Herz legen.

Darf in keinem Regal fehlen!!!

Von: Kikis Bücherkiste Datum : 30.01.2018

www.facebook.com/kikisbuecherkiste

Mein Eindruck:
Ich habe dieses Buch schon Ende Oktober in den Vorschauen entdeckt und war damals schon ganz hin und weg davon. Es war klar, dieses Buch muss ich einfach haben, auch wenn ich das Original (noch) nicht kenne. Schon im Werbetrailer konnte man erkennen, wie toll die Zeichnungen geworden sind und das ganze drumherum sprach mich sehr an, obwohl ich eigentlich schon lange gar kein Fan mehr von Comics bin.

Nun, heute konnte ich es endlich lesen. Und…. OH MEIN GOTT ist das genial, eine Seite besser und schöner als die andere. Die Zeichnungen sind super mit dem Handlettering abgestimmt und es passt alles wunderbar zusammen.

Auf der offiziellen Seite von Walter Moers habe ich gelesen, dass dies wahrscheinlich die aufwendigste Graphic Novel in Deutschland ist. So ganz kann ich es ja nicht beurteilen, weil ich noch keine anderen im Regal stehen habe, aber wenn ich mir diese anschaue, dann würde ich sagen, der Herr Moers hat wohl sowas von recht. Man vertieft sich nicht nur durch die detailverliebten Zeichnungen in das Buch, sondern auch durch die Geschichte. Auch wenn sie nur ein Bruchteil des Buches darstellt, gibt sie einen tollen Einblick in das Original.

Fazit:
Eine tolle Graphic Novel, die in meinen Augen nicht hätte besser sein können und ein MUSS für jedes Regal eines Büchernarrs sein sollte. Ich werde mir auf jeden Fall Band 2 sowie das Buch bei mir einziehen lassen. Absolute Kaufempfehlung für alle Graphic Novel und Walter Moers Fans.

Einzigartige Geschichte rund um Bücher

Von: Denise_H Datum : 24.01.2018

bibliomanie2.blogspot.ch/

Inhalt:
Buchhaim ist die „Stadt der Träumenden Bücher“, wo Bücher nicht nur spannend oder komisch sind, sondern auch in den Wahnsinn treiben oder sogar töten können. Walter Moers` fantastische Abenteuergeschichte um den jungen Dichter Hildegunst von Mythenmetz, der das Geheimnis eines makellosen Manuskriptes ergründet, hat weltweit die Leser begeistert. Nun gibt es diese Geschichte aus dem Abenteuerreich der Literatur als prächtige Graphic Novel. In jahrelanger Arbeit hat Walter Moers seinen Romantext auf die Bedürfnisse einer Graphic Novel umgearbeitet und in Form eines Szenarios Hunderte von Bildern skizziert, die Florian Biege in enger Zusammenarbeit mit dem Autor kongenial in einen brillanten Comic von plastischer Farbigkeit verwandelt hat. Herausgekommen sind zwei staunenswerte Bände, eine filmische Neuerzählung des Romans, angereichert mit einem Glossar und einer Panorama-Klapptafel (Band 1) und einem „Making of“ (Band 2).

Band 1, „Buchhaim“, erzählt, wie Hildegunst in die Stadt der Träumenden Bücher kommt, wie es ihn dort in die Katakomben verschlägt, wo Bücherjäger sein Leben bedrohen und er auf das geheimnisvolle Volk der Buchlinge trifft.

Meine Meinung:
Nachdem ich vor einigen Wochen mein erstes Buch von Walter Moers gelesen habe wusste ich, dass ich mehr über diese Welt erfahren wollte! Seine bekannte Geschichte und somit auch seine einzigartigen Kulissen wurden vor kurzen illustriert und auch in diesem Format wurde ich nicht von ihm enttäuscht.

Hildegunst von Mythenmetz stammt aus dem Lindwurmfeste und ist Geboren um Dichter zu werden! Als er eines Tages ein absolut magisches und makelloses Manuskript erbt, weiss er jedoch erst, was das überhaupt zu bedeuten hat. Um seine Zukunft einen Schritt näher zu kommen, reist er zur Stadt der Träumenden Bücher, doch dort erwartet ihn nicht eine einfache Kariere als Dichter, sondern nur Gefahr und Intrigen. Hat er die Kraft zum besten Dichter von ganz Zamonien zu werden, oder wird er in den Katakomben tief unter der Stadt als unbekannter Neuling sterben?

Walter Moers Bücher und seine Welt "Zamonien" eignen sich meiner Meinung nach perfekt für einen Comic! Seine detaillierten Beschreibungen und seine schier grenzenlose Fantasie ergeben einzigartige Bilder und auch wenn sie teilweise recht düster gezeichnet wurden, hat mir die Gestaltung sehr gut gefallen. Der Verlauf wurde so detailliert und farbenfroh dargestellt, dass die bekannten Laute in Comics wie etwa "Knarr", "Raschel" oder "Boom" völlig weggelassen werden konnten.

Auch wenn man die Geschichte an sich vor allem durch Bilder, kurzen Erzählungen und einigen Dialogen liest, kann man den einzigartigen und flüssigen Schreibstil von Walter Moers hinter den Seiten erkennen. Vor allem sein Humor und seine originellen Ideen kommen mithilfe von diesem Format sehr gut zur Geltung und auch wenn die Bilder nicht aus der eigenen Fantasie stammten, können sie einem immer wieder faszinieren. Als kleine Zusätze erhalten wir nicht am Ende des ersten Bandes nicht nur einen Glossar mit einer Auflistung und Zusammenfassung aller erwähnten Charaktere, sondern auch einen Einblick in den Aufbau und Making-Of dieser einzigartigen Bücher und Zeichnungen.

Fazit
Eine Geschichte von 480 Seiten zusammengefasst in zwei Comics, ist das wirklich möglich? Kann die Welt und vor allem kann der ganze Verlauf so gut zusammengefasst werden? Ich hatte nie den Eindruck, dass der Geschichte irgendetwas fehlt oder dass sie umfangreicher hätte sein sollen. Da ich das Buch selber nicht gelesen habe, kann ich die verschiedenen Formate leider nicht vergleichen, trotz allem glaube ich jedoch, dass es den Lesern der Comics nicht an Plot oder Weltaufbau mangelt. Von mir gibt es auf jeden Fall für alle Fans von Walter Moers und für jedem Liebhaber von Comics eine grosse Leseempfehlung.

Ein perfektes Buch für Zamonien-Einsteiger

Von: thatweirdbookgirl Datum : 22.01.2018

Im Englischen gibt es eine Redewendung, die sich zu hunderttausend Prozent auf dieses Buch anwenden lässt - dive into something. Klingt auf Deutsch etwas sonderbar, beschreibt es aber doch am besten, denn eintauchen lässt sich in dieses Buch allemal!

Dieses Buch ist mit so viel Liebe und Herz bis ins kleinste Detail ausgearbeitet, dass es mir manchmal wirklich die Sprache verschlagen hat. Ich konnte mich an den Bildern einfach nicht satt sehen - selbst wenn ich es gewollt hätte, es geht einfach nicht, denn jeder neue Blick auf eine dieser wunderschönen Illustrationen zeigt einem etwas Neues. Florian Biege hat hier so viel Leben in die Geschichte gebracht. Nicht dass die Protagonisten unseres Herrn Moers nicht sowieso schon total greifbar wären, aber schaut euch einfach mal diese lebhafte, menschliche und ausdrucksstarke Mimik der (definitiv nicht menschlichen) Charaktere an!

Es ist einfach der Wahnsinn, wie viel Mühe und Aufwand hinter diesen Bildern stecken muss, und gerade deshalb hat es mir im Herzen weh getan, dass man eigentlich doch so schnell durch das Buch gleitet und gar nicht merkt, wie schnell die Seiten an einem vorbeiziehen. Es ist wirklich viel zu schade, um es einfach in einem Rutsch durchzulesen und dann wegzulegen. Das ist auch der Grund dafür, dass ich die Rezension wirklich lange nach dem Erhalt dieses Buches schreibe. Ich wollte es einfach nicht "mal schnell durchlesen" und sofort beurteilen. Nein, ich habe es mir über Wochen immer wieder zur Hand genommen, mir immer wieder Zeit für dieses Werk genommen und kann es nun erst wirklich schätzen, denn den Inhalt sollte man definitiv inhalieren und für immer bei sich behalten.

Aber worum geht es denn eigentlich?
Diese Graphic Novel ist die illustrierte Variante zur Geschichte des Buches Die Stadt der träumenden Bücher, die von unserem werdenden Autor Hildegunst von Mythenmetz handelt. Da ihm sein kürzlich verstorbener Vater ein geheimnisvolles, aber meisterhaftes Manuskript hinterlassen hat, begibt er sich nun auf eine Reise durch ganz Zamonien und erlebt große und kleine, schöne und schreckliche, frohe und erschreckende Abenteuer.

Auch in dieser Graphic Novel bleibt Moers' ganz typischer, ironischer, leicht diffuser Stil nicht unerkannt. Zum einen, weil er so unverkennbar mit der deutschen Sprache spielt - locker und leicht als wäre es eine zwarte, weiche Feder. Und, Hallelujah, ich liebe diesen Schreibstil so!
Ebenso finden wir hier auch wieder Moers' Art und Weise, Geschichten zu erzählen - und zwar drunter und drüber. Die Story entwickelt sich rasend schnell und gleitet von einer Situation in die nächste über. Leider weiß ich noch nicht ganz wie ich zu diesem Muster stehe. Ich tendiere sogar eher dazu, dass ich nicht ganz dessen Freund bin, weil mir die Geschichte dabei einfach zu oft dem Handlungsstrang entgleitet und den roten Faden teilweise beiseite wirft (und dazu noch anzündet). Viele Geschehnisse sind oft wirklich nicht so relevant für die Entwicklung des Geschehens oder der Charaktere, dass sie einem dann wirklich unter die Haut gehen könnten.
Das hält den Autor aber komischerweise nicht davon ab (und diese Kombination ist wieder interessant), eine tolle ruhige und ausgeglichene Atmosphäre zu kreieren, die einfach nicht an Spannung verliert. Ich denke, das liegt vor allem an Zamonien, denn diese Welt ist in meinen Augen total faszinierend, facettenreich und so liebevoll erdacht. Ich liebe jeden Aspekt an ihr, angefangen bei den Lebewesen bis hin zu den verschiedenen Orten. Einfach genial! Vor allem aber mit Buchhaim wird sich jeder von uns Buchliebhabern total identifizieren können. Kann ich nicht auch dort wohnen?

Ach, und wenn das hier euer erster Moers sein sollte, dann wird euch das Glossar im hinteren Teil des Buches sicher total begeistern können, denn dort sind noch einmal alle Charaktere und sonderbaren Dinge der Zamonien-Welt aufgelistet und mit einem köstlichen Humor beschrieben.
Daher eignet sich dieses Buch auch ganz besonders für Zamonien-Frischlinge, die vielleicht erstmal erfahren wollen, ob der Autor denn wirklich etwas für einen ist. Denn, Leute, eine Klasse für sich ist er auf jeden Fall!

Fazit:
Dieses Buch und dessen Schönheit sollte jeder selbst erlebt haben! Viele Illustrationen kann man einfach nicht in Worte fassen, und da es nun mal das ist, worauf diese Graphic Novel aufbaut, halte ich mich hier heute einmal etwas kürzer und schlage vor, nein, fordere euch dazu auf, das Buch selbst einmal unter die Lupe zu nehmen. Ich verspreche euch, ihr werdet es lange nicht mehr aus der Hand legen können und es auch immer und immer wieder bestaunen!


4,5 von 5 Sternen
★★★★☆

Ein wahres Schmuckstück

Von: miss_mandrake Datum : 21.01.2018

www.live-breath-words.de

Inhalt

Hildegunst von Mythenmetz, seinerseits ein 77 Jahre junger Lindwurm und Bewohner der Lindwurmfeste, macht sich nach dem Tod seines Dichtpaten Danzelot von Silbendrechsler auf den Weg nach Buchhaim. Er möchte den Urheber eines geheimnisvollen Manuskripts ausfindig machen, das ihm sein Dichtpate hinterließ, da es alles in den Schatten stellt, was der Lindwurm in seinem bisherigen Leben gelesen hat. Doch in der Stadt der träumenden Bücher trifft er auf weitaus mehr Mysterien, als er je zu träumen gewagt hätte.


Meine Meinung

Zugegeben, ich hatte tatsächlich einige Tränen in den Augen, als ich dieses Werk zum ersten Mal in die Arme schließen durfte.
Wer die Romane von Walter Moers kennt weiss, zumindest im Ansatz, was ihn bei dem ersten Teil dieser exzellenten Graphic Novel erwartet: eine ideenreiche Geschichte, absolut einzigartige Charaktere und jede Menge Wortschatzerweiterungen.
Ihm ist zusammen mit Florian Biege ein Meisterwerk gelungen. Schon nach den ersten Seiten taucht man vollständig in die fantastische Welt von Walter Moers ein und kann sich dem Wort- und Bilderrausch kaum mehr entziehen.
Auf jeder Seite spürt man die Liebe zum Detail und die jahrelange Arbeit, die in dieser Umsetzung stecken. Jede einzelne Zeichnung gleicht ehr einem Gemälde als einem schlichten Comic.
Man sollte sich für dieses Buch definitiv Zeit nehmen, um alles auf sich wirken zu lassen.
Wem der gleichnamige Roman bereits bekannt ist, wird von dieser Graphic Novel begeistert sein. Wer die Vorlage jedoch noch nicht kennt, möchte ich raten diese zuerst zu lesen, da doch einige Stellen stark verkürzt sind.


Fazit

Diese illustrierte Version von „Die Stadt der Träumenden Bücher“ ist ein Traum für alle Buchliebhaber im Allgemeinen und Walter Moers-Fans im Besonderen.
Perfekt, bildgewaltig und in der Kürze beeindruckend umgesetzt.

Wunderschöne Graphic Novel

Von: BuboBubo Datum : 21.01.2018

bubobuboslesewelt.blogspot.de/

Nachdem sein Dichtpate Danzelot von Silbendrechsler gestorben ist, macht sich Hildegunst von Mythenmetz sich mit dem Nachlass seines Dichtpaten, einem Manuskript von einem unbekannten Autor, auf den Weg nach Buchhaim, der „Stadt der Träumenden Bücher“. Dort sind Bücher alles für die Bewohner der Universitätsstadt. Sie können nicht nur unterhalten sein, sondern auch die Leser in den Wahnsinn treiben können oder sogar töten.
In Buchhaim angekommen landet der junge Dichter in den Katakomben, der Unterwelt der Stadt. Dort trifft er auf seltsame Gestalten wie den Bücherjägern oder den Buchlingen.
Ich habe die Buchvorlage nicht gelesen und konnte so ganz unvoreingenommen an die Geschichte herangehen.
Vom ersten Moment an war ich begeistert. Die Bilder sind unglaublich schön und hochwertig gestaltet. Ich wurde direkt in den Bann von Buchhaim gezogen und vor meinen Augen hat sich ein kleiner Film abgespielt. Das schaffen nicht viele Graphic Novels. Es steckt so viel Liebe, Witz und Magie in den Bildern und der Geschichte – sodass ich mich kurzerhand dazu entschieden habe, nachdem ich den zweiten Band beendet haben werde, mich im Laufe dieses Jahres dem Roman zu widmen und weitere Zamonien Romane zu lesen.
Da ich mich zum ersten Mal in Walter Moers Zamonien Welt fand ich es toll, dass es ein Glossar gibt, indem alle wichtigen Personen und Begrifflichkeiten noch einmal ausführlich erklärt wurden. Dadurch wurde mir deutlich, wie viel Liebe in dieser Welt steckt.
Neben denn normalen Seiten gibt es am Ende dieses Teils ein wunderschönes ausklappbares Panoramabild über mehrere Seiten, welches ich mir nach Beenden der Novel bereits mehrere Male angesehen habe weil es mich in seinen Bann gezogen hat.
Diese Graphic Novel ist nicht nur ein Geschenk für eingefleischte Walter Moers Fans sondern auch wie Neulinge wie mich ein absolutes Meisterwerk. Ich habe mich direkt in die Welt verliebt und kann es wirklich jedem ans Herz legen der Bücher liebt. Ich freue mich sehr darauf den zweiten Teil der Graphic Novel Trilogie zu lesen um mich weiter in die Welt der Buchlinge reinziehen zu lassen.

Der Aufwand hat sich gelohnt

Von: Der Büchernarr (Frank) Datum : 17.01.2018

buecher.fl-e.de

Der Autor des Buchs behauptet, dass dies die aufwändigste Graphic Novel ist, die in Deutschland je erschienen ist. Und ich glaube ihm!


+++ Grafische Umsetzung +++

Eine Graphic Novel hebt sich unter anderem durch die grafische Umsetzung der Geschichte vom Comic ab. In diesem ersten Teil des Zweiteilers kann der Leser auf jeder einzelnen Seite diese qualitativ hochwertigen und künstlerisch anspruchsvollen Grafiken bewundern.

Viele Seiten könnten für sich allein gedruckt auch als Bild an so mancher Wand sehr gut machen. Diese Qualität habe ich bei deutschen Graphic Novels tatsächlich bisher noch nicht gesehen. Sehr wohl aber bei ausländischen.


+++ Erzählweise +++

So eindrucksvoll die Bilder auch sind, Moers selbst gesteckten Anspruch, die Geschichte mit Bildern zu erzählen, werden sie nicht gerecht. Natürlich dürfte es schwierig gewesen sein, den Roman derart zu schrumpfen, bis nur noch derart wenig Text übrig war, dass es einer Graphic Novel gerecht wurde.

Dennoch hatte ich vor allem in diesem ersten Teil den Eindruck, als würde über den Text eine Geschichte erzählt, die durch die Bilder untermalt werden. Und nicht umgekehrt. Hier bietet der Graphic Novel Markt eine ganz andere Seite. Nämlich Geschichten, die phasenweise gänzlich ohne Text auskommen.


+++ Hildegunst +++

Hildegunst von Mythenmetz ist ein männlicher Lindwurm, der sich nach dem Erhalt eines rätselhaften Manuskripts auf die Suche nach dessen Autor in die Bücherstadt Buchhaim begibt. Der erste Band dient dabei als Einführung in die Geschichte, wobei diese durchgehend aus seiner Sicht erzählt wird. Dadurch wird ihm deutlich mehr Raum gegeben als anderen Charakteren, die aber beileibe deswegen nicht blass bleiben. Ganz im Gegenteil wird auch Nebenfiguren eindrucksvoll Leben eingehaucht.

Aber nicht nur das, denn das Buch strotzt nur so vor phantastischen Wortkreationen, Figuren und Ideen.


+++ Kindgerecht? +++

Im Grunde genommen, gehören beide Bände derart zusammen, als wäre ein einzelnes Buch einfach in der Mitte geteilt worden. Dabei gibt es dennoch weitreichende Unterschiede zwischen beiden Bänden. In Teil 1 wird der Erzähler in die Geschichte eingeführt. Dabei geht Moers durchaus sehr geruhsam vor und hebt sich explizite Gewaltdarstellungen für den zweiten Teil auf. Dies hat zur Folge, dass der Teil 1 durchaus für Kinder geeignet ist, Teil 2 dann allerdings nicht mehr.


+++ Fazit +++

Ja, diese Graphic Novel ist wirklich ein sehr aufwändig gestaltetes Meisterwerk, das es so in Deutschland vermutlich tatsächlich bisher noch nicht gab. Die graphische Umsetzung ist opulent, detailverliebt und auf jeder Seite des Buchs immer passend.

Die Geschichte rückt dabei ein bisschen in den Hintergrund, ohne dabei zu einer Nebendarstellerin zu verkommen. Mit vielen witzigen, humorvollen und phantastischen Details wird es auf keiner Seite des Buchs langweilig. Ganz im Gegenteil laden die Darstellungen zum Verweilen auf einer Seite um, um sich an den gezeigten Details zu erfreuen.

Diese Graphic Novel sollte sich kein Freund phantastischer Literatur entgehen lassen.


Hinweis: Auf meinem Bücherblog findet sich eine leicht abgewandet Form dieser Rezension.

Einmalig und wunderschön

Von: lebens[leseliebe]lust Datum : 15.01.2018

www.lese-liebe.com

Inhalt
"Die Stadt der träumenden Bücher" wurde illustriert neu aufgelegt. Der Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz erhält ein geheimnisumwobenes Mauskript, das perfekt scheint. Doch wer ist der Autor? Wo kommt das Manuskript her? Welches Geheimnis verbrigt sich hinter den magischen Zeilen? Hildegunst von Mythnmetz macht sich auf nach Buchhaim. Ein aufregendes und gefährliches Abenteuer beginnt...

Wie hat's mir gefallen
Ich beginne mit der am meisten gestellten Frage: Kann man die Graphic Novel lesen ohne das Buch zu kennen? Ja, kann man - ich würde es auch aber nicht empfehlen. Am Ende des Buches gibt es zwar ein umfangreiches Glossar, ich denke aber nicht, dass man die nötige Stimmung und Lust auf das Buch bekommt. In Buchhaim muss man mit Haut und Haar eintauchen, was man zwar durch die wunderbaren Illustrationen sehr gut kann, aber man verliebt sich bei Walter Moers immer zuerst in die Worte. Und die stehen hier einfach nicht im Vordergrund. Zwar sind wunderbare ausgesuchte Textstellen abgebildet, aber eher spärlich, da de Bilder oft für sich sprechen. Das heißt: ich sehe es als wunderbare Ergänzung für Fans der Reihe, finde es aber als Einstig eher ungeeignet.

Wieso sollte man nun dieses Buch kaufen? Ich mache es wie Walter Moers und Florian Biege und lasse mal ein Bild für sich sprechen:



Ihr seht: hier wurde mit viel Liebe zum Detail gearbeitet. Man verweilt wirklich lange auf jeder Seite und erfasst trotzdem nicht alle Kleinigkeiten. Das Auge kann sich kaum satt sehen.

Das hochwertige dicke Papier gefällt mir dabei besonders gut. Das Buch ist dafür gedacht, es immer und immer wieder zu durchblättern und hält diese Strapazen auch aus. Meines Erachtens nach ist das Buch jeden Cent wert. Allerdings muss ich einen negativen Aspekt erwähnen: Band 1 wurde aufgeteilt. Im Januar 2018 erscheint die zweite Graphic Novel "Die Katakomben". Der eine mag es toll finden, der andere sieht es als Geldschneiderei. Das überlasse ich euch. Ich für einen Teil freue ich sehr auf die zweite Graphic Novel, denn die erste hat mich wunderbar unterhalten und ließ mich in Erinnerung schwelgen.



Gut zu wissen
1. Buchhaim
2. Die Katakomben

Fazit
Für Fans der Reihe eine wunderbare Ergänzung und ja, vielleicht sogar ein Muss. Das Buch ist hochwertig, wunderbar illustriert und entführt auf eine charmante Weise den Leser (zurück) nach Buchhaim.

Verzaubernde Sprache und fantastische Bilder

Von: -Leselust Bücherblog Datum : 15.01.2018

leselustbuecher.blogspot.de

Kurzmeinung:
Was für ein schönes Leseerlebnis. Neben der außergewöhnlichen Sprache von Moers gibt es auf den mit viel Liebe fürs Detail gestalteten Bildern viel zu entdecken. So kann man wirklich völlig in die Welt von Buchhaim abtauchen.

Meine Meinung:
Ich bin ein großer Walter Moers Fan und er ist einer meiner Lieblingsautoren und "Die Stadt der träumenden Bücher" ist einer meiner Lieblingsromane. Als Buchliebhaber hat es mir die Geschichte um Buchhaim natürlich besonders angetan. Wie gerne wäre ich auch mal in dieser Bücherstadt, würde durch Antiquariate schlendern, mich mit meinen Schätzen in Kaffeehäuser setzen, einen Muskatkaffeetrinken. Und abends zur Holzzeit bei einem Glas guten Wein einem Meisterleser lauschen, wie er aus meinen Lieblingsbüchern vorliest.
Trotz –oder gerade wegen– meiner großen Buchhaim-Liebe habe ich lange überlegt, ob ich den Graphic Novel wirklich lesen möchte. Moers hat in seinem Roman die Stadt und die Personen so gut beschrieben, dass ich sehr genaue Vorstellungen von allem hatte und etwas Angst hatte, die Bilder könnten da nicht mithalten. Aber die Neugier hat dann doch überwogen und so ist dieses Schmuckstück als Rezensionsexemplar bei mir eingezogen. Ich war erstmal sehr überrascht, weil das Buch so dünn ist. Aber dieser Graphic Novel enthält nur den ersten Teil des ersten Romans. Teil 2 ist Anfang Januar erschienen.

An die Umsetzung als Graphic Novel musste ich mich erst gewöhnen, denn ich liebe besonders die wunderschöne, bildreiche Sprache von Moers. Und naturgemäß musste für das Comic sehr viel vom Romantext gekürzt werden. Da hat mein Herz natürlich schon ein wenig geschmerzt. Aber dafür wurde ich durch wunderschöne Bilder entschädigt. Mit einer großen Liebe zum Detail haben Moers und Biege die Geschichte in Bildern umgesetzt und auf jeder einzelnen Seite gab es viel zu entdecken. Sehr amüsiert war ich zum Beispiel, als ich ein Werbeplakat für "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" in einem buchhaimer Antiquariat entdeckt habe.
Die Bilder sind ganz anders, als ich mir alles vorgestellt hatte und sie sind auch recht anders, als die Illustrationen von Moers. Trotzdem haben sie mir sehr gut gefallen. Die Figuren und Landschaften sind so genau gezeichnet, dass sie fast dreidimensional wirken. Das ist beeindruckend.

Fazit:
Ich kann dieses Graphic Novel wirklich sehr empfehlen. Sowohl Fans von Moers, als auch Comic-Liebhaber und natürlich alle Bücherwürmer werden hier auf ihre Kosten kommen.

Ein Skeptiker wurde bekehrt - Fantastische Umsetzung

Von: Federmaedchen Datum : 14.01.2018

https://federmaedchensfederwelt.blogspot.de

Von Walter Moers und seinen Büchern hatte ich schon einiges gehört, allerdings hat mich bisher immer etwas davon abgehalten sie letzten Endes auch zu lesen. Ich glaube, dass es oft die Covergestaltung war, die mich nicht wirklich angesprochen hat und mir die Klappentexte auch nicht wirklich zusagten. Als ich dann aber erfuhr, dass es eine Graphic Novel zum Buch Die Stadt der Träumenden Bücher geben würde, wollte ich es noch einmal mit Herrn Moers versuchen. Und siehe da, Herr Moers, Hildegunst, der Schattenkönig und ich haben uns dann doch angefreundet.

Als erstes hat mich das wahnsinnig tolle Cover angelacht, dass im Gegensatz zum Buch durch eine tolle warme Farbgebung und Detailverliebtheit besticht. Vor einem großen Regal vollgestopft mit allerei dicken Büchern, unteranderem auch der Erstausgabe von "Ritter Hempel", sitzt Hildegunst von Mythenmetz an seinem Schreibtisch. In lindenwurmartiger Manier mit Buch vor sich und Feder in der Hand, begierig darauf seine literarischen Meisterwerke niederzuschreiben. Von Anfang an war ich von diesen unglaublich vielen kleinen Details fasziniert, von denem man beim ersten Anblick gerade zu überschüttet wird. Wir erkennen die kleinen "schrecklichen" Buchlinge, die auf den zweiten Blick gar nicht so schrecklich sind, wie alle immer behaupten. Alles in allem hat mich allein schon das Cover überzeugt, dass es sich lohnt, dieses Comic zu lesen
Spektakulär ging es auch auf der ersten Seite weiter. Mit den ersten Zeilen der ersten Seite war ich auch direkt im Bann der Bücher gefangen. Diese ersten Sätze in Verbindung mit dem Bild, dass sich zum einen in meinem Kopf abzeichnete, dass aber auch direkt vor mir lag, brannten sich in mein Hirn. Ich habe angefangen zu lesen und konnte einfach nicht mehr aufhören. Die Handlung war so spannend und durch die Bilder war es noch mal einfacher in das Geschehen einzutauchen, sodass mir das Lesen auch eigentlich nicht wirklich schwer fiel. Man merkt schnell, dass es sich hier um eine ganz eigene Welt handelt und dass der Autor diese mit der viel Liebe erschaffen hat. Ich glaube aber auch, dass ich das Buch als solches nicht gelesen hätte, dafür war mir das Thema zu fantastisch. Als Graphic Novel aber hat es mich total überzeugt. An manchen Stellen hatte ich allerdings auch das Gefühl, dass die Handlung verdammt schnell vorprescht und mir blieb im Geiste immer mal wieder die Luft weg. Aber das konnten dann die detailreichen Illustrationen wieder ausgleichen - es gab wirklich so viel zu entdecken. Wobei eigentlich jedes einzelne Panel allein schon ein Hingucker war!!
Ich kann nicht beurteilen, was ich sagen würde, wenn mir der Roman bekannt wäre, vielleicht würde ich dann anders denken oder auch nicht. Fakt ist, dass mich diese etwas andere Form von Buch wirklich begeistert und mich in die Welt Zamoniens entführt hat.

Fazit
Die Stadt der Träumenden Bücher [Teil 1: Buchhaim] ist anders und das ist gut so! Mit wundervollen Illustrationen, einer von grund auf schon spannenden und erfolgreichen Geschichte wird etwas noch viel faszinierenderes erschaffen, dass selbst Skeptiker (wie mich) in seinen Bann zieht!
An dieser Stelle möchte ich mich bei Random House, Knaus Verlag und dem Bloggerportal für dieses tolle Rezensionsexemplar bedanken!!!

Ein Zamonien-Roman in Bildern

Von: Komm mit ins Bücherwunderland Datum : 12.01.2018

komm-mit-ins-buecherwunderland.blogspot.de/

Ich befinde mich gerade in einer „Walter Moers“ Phase, in der ich mich nun so langsam an seine Werke heranwage. Die originale Geschichte „Die Stadt der träumenden Bücher“ liegt allerdings noch auf meinem Sub. Ich habe mich schlichtweg nicht getraut, diese Bücher zu lesen, weil der Schreibstil von Moers so besonders und wortgewaltig ist, dass es mich beim ersten kurzen Reinlesen schon ein bisschen erschlagen hat und ich mir die Szenerien nicht so gut vorstellen konnte :D
Da kam für mich diese Graphic Novel zur Geschichte natürlich jetzt wie gerufen. Ich habe mich also dementsprechend riesig gefreut, als ich das Buch erhalten habe. Die Farben des Covers waren einfach unglaublich schön und haben meine Freude noch mehr ansteigen lassen.
Ich war direkt beim Auspacken von der guten und hochwertigen Qualität des Buches überrascht. Das Buch ist ein Hardcover in einem sehr großen Format. Es enthält eine Panorama-Klapptafel und am Ende einen ausführlichen Glossar mit Beschreibungen und Erklärungen zu Figuren und den Eigenheiten der Bücherstadt.
Den Glossar habe ich auch direkt vor Beginn des eigentlichen Lesens genutzt. So kam es, dass ich bei diesem Buch tatsächlich hinten angefangen habe, und mir erst einmal die ganzen Grundinfos geholt habe. Danach fühlte ich mich bereit und konnte so richtig in die Geschichte einsteigen.
Und ich war von Anfang an wirklich verzaubert und überwältigt. Der Illustrator Florian Biege hat es geschafft, mich mit seinen Bildern direkt in die Geschichte rund um den Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz hineinzuziehen. Die Szenarien waren alle mit tollen Farben und so vielen liebevollen Details ausgestattet, dass ich gar nicht genug von den Bildern bekommen konnte. Ich habe mir die Bilder oft sehr lange angesehen und war dabei einfach verzaubert von den Farbkompositionen und auch von der Geschichte. Die Beschreibungen und Sprechblasen fand ich dabei immer wirklich sehr passend. In ein bis zwei Sätzen wurde meiner Ansicht nach alles, was für das Verständnis der Handlung wichtig war, gesagt. Und das finde ich schon bei einem Originalwerk von knapp 500 Seiten eine echte Kunst.
Die Geschichte und der Verlauf der Handlung haben mir wirklich gut gefallen. Ich fand die Welt voller Bücher ebenso wie die ganzen individuellen und einzigartigen Figuren außergewöhnlich und einfach wunderbar. Ich hatte großen Spaß beim Lesen und werde mich jetzt definitiv bald auch an Originalgeschichte heranwagen. Angst davor habe ich keine mehr ;)
Der einzige Kritikpunkt den ich bei diesem Buch habe, ist der stolze Preis von 25€, gerade in Anbetracht dessen, dass man sich noch den 2. Teil der Graphic Novel zulegen muss, um zu wissen, wie die Geschichte am Ende ausgeht.

Mein Fazit:
Eine wirklich tolle Graphic Novel mit einer super interessanten Geschichte und wunderschönen Illustrationen! Ein Muss für alle Zamonien Fans!
Da das Buch mir doch meines Erachtens nach etwas zu teuer ist vergebe 4 von 5 möglichen Büchern!

Eine absolute Empfehlung!

Von: Raffi's Library Datum : 10.01.2018

https://www.youtube.com/channel/UCWY4X49i3Ym5ldoYTLFRk1A

Ich kannte das ursprüngliche Buch vorher gar nicht, aber das Cover hat mich so angesprochen das ich den Comic trotzdem haben musste und ich würde nicht enttäuscht.
Eine tolle Geschichte, wunderschön illustriert. Eine absolute Leseempfehlung!

Ein wunderschön illustrierter Graphic Novel.

Von: Sophie von herzgespenster Datum : 09.01.2018

herzgespenster.blogspot.de

Meine Meinung

Als ich zum ersten Mal gehört habe, dass ein Graphic Novel zu die Stadt der träumenden Bücher rauskommen wird, war ich sofort gespannt, wie dieser umgesetzt werden würde. Bei anderen Graphic Novel war mein Problem, dass ich die Gefühle der Protagonisten nie gut nachvollziehen konnte, weil die illustrierten Szenen sehr schnell aufeinander gefolgt sind, damit man das Buch mit wenig Seiten gut umsetzen kann. Bei diesem Graphic Novel hatte ich dieses Problem jedoch überhaupt nicht. Ich finde, dass die wichtigsten Szenen des Romanes gut umgesetzt wurden und man sich, durch die verschiedenen Sprechblasen, dennoch gut in die Charaktere hineinversetzen konnte. Außerdem muss ich sagen, dass mir die Illustrationen unfassbar gut gefallen haben. Ich finde es sehr beeindruckend mit wie viel Liebe zum Detail Florian Biege die Fantasiewelt Zamoniens umgesetzt hat. Dadurch konnte man sich als Leser die wundersame Geschichte von Walter Moers umso besser vorstellen und hat sich, zusammen mit dem Protagonisten Hildegunst von Mythenmetz, auf diese beeindruckende Reise nach Buchhaim begeben. Obwohl das Buch nur 90 Seiten (ohne Glossar) hat, fasst es den Inhalt der ersten Hälfte des Buches passend zusammen. Außerdem gibt es am Ende des Buches ebenfalls ein Glossar, indem die wichtigsten Begriffe noch einmal aufgegriffen und erklärt wurden. Das ist besonders für jene Leser gut, die den Roman zuvor nicht gelesen haben. Mein Highlight dieses Graphic Novel war jedoch die Seite ganz am Ende des Buches. Was Euch dort erwartet, müsst ihr aber selbst herausfinden.


Fazit

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir der Graphic Novel wirklich sehr gut gefallen hat, weil er unfassbar schön illustriert ist und mir der Schreibstil gelungen war. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass dieses Buch mit einem Preis von 25€ sehr teuer ist, wenn man bedenkt, dass man sich auch noch den zweiten Teil kaufen muss, damit man erfährt wie das Buch endet. Deshalb denke ich, dass dieses Buch vor allem große Fans von Walter Moers anspricht und ich Lesern, die den Roman noch nicht kennen, zuerst empfehlen würde diesen zu lesen. Somit vergebe ich aufgrund des hohen Preises vier von fünf Sternen.

Ein großartiger Graphic Novel mit viel Liebe zum Detail. Für jeden Bücherfan ein Muss!

Von: Sandra F. Datum : 09.01.2018

plentylife.blogspot.de/

Die Geschichte hat mich schnell gefesselt. Obwohl ich den Roman vorher nicht gelesen habe kam ich schnell rein und fand den Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz faszinierend. Die ganze Welt von Buchhaim hat mich sehr beeindruckt. Sie scheint unendlich mit den großen unterirdischen Katakomben. Ein Platz für jeden, der Bücher liebt.

Das Buch ist gebunden und von außen schon sehr hochwertig. Die Zeichnungen sind einfach wundervoll! Man merkt mit wie viel Liebe und Leidenschaft hier gearbeitet worden ist. Die Farben kommen sehr gut zur Geltung. Besonders in den großen Zeichnungen, die über zwei Seiten gehen kann man immer wieder etwas neues entdecken - die Details sind bezaubernd. Besonders die letzte Zeichnung hat es mir angetan. Diese kann man zu vier Seiten ausklappen. Ein Meisterwerk!

Am Ende des Buches gibt es noch ein zwanzig seitiges Glossar, wo viele Begriffe der wunderbaren Stadt der Träumenden Bücher erklärt werden. Dieses ist ebenso wie die Geschichte liebevoll gestaltet und sehr interessant.

Ein großartiger Graphic Novel mit viel Liebe zum Detail. Für jeden Bücherfan ein Muss!
Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band.

Die Stadt der Träumenden Bücher - Comic

Von: Eli´s Bücherecke Datum : 06.01.2018

elisbuecherecke.blogspot.de/

Ja, endlich habe ich es mal wieder geschafft ein Comic zu lesen.
Und dieses ist ein wirklich ganz Besonderes, mit einer spannenden und wundervollen Geschichte.
Vielleicht kennt ihr ja schon das "originale" Buch des Autors, wo die Geschichte richtig ausführlich beschrieben wird.
Das ist nämlich meistens der Nachteil eines Comics, dass man als Leser nicht wirklich in die Gefühle der handelnden Personen eintreten kann.
Der Schreibstil hat mir dennoch echt gut gefallen, da man selbst als Leser angesprochen wurde und somit das Gefühl hatte, das Abenteuer mit dem Protagonisten zusammen zu erleben.
Die liebevollen aber auch mystischen Illustrationen haben es mir total angetan, sodass ich das Buch ständig lesen oder auch durchblättern könnte.
Mit 90 Seiten ist das Buch ja relativ dünn, aber ich sag euch, es lohnt sich sowas von.
Ich persönlich fand es bei dieser Geschichte echt gut, dass man Bilder hatte, die einem bei der Fantasy auf die Sprünge geholfen haben, wenn ihr wisst, was ich meine.
Die Figuren verwenden die verschiedensten und skurrilsten Wörter, die im übrigen total lustig klingen wenn man sie laut liest.
Aber auch da ist geholfen, denn am Ende des Buches findet ihr ein Glossar, das euch nochmal über alle wichtigen Dinge oder auch Personen informiert.
Das ist echt eine gute Sache, weil ich glaube ohne diese Hilfe würde man anfangen zu raten und wer weiß, was dabei rauskommt :D
Von der Story her hat es mich natürlich total angesprochen, ich meine "hallo?!" es geht um Bücher. Und nicht nur das! Es geht um eine Stadt voller Bücher! Wie genial ist die Idee einfach mal bitte?
Damit hatte mich der Autor definitiv auf seiner Seite und ich wurde keineswegs enttäuscht im Gegenteil, meine Erwartungen wurden sogar übertroffen.
Unabhängig von dem Buch, habe ich gehört, dass Geschichten des Autores sehr speziell seien sollen und auch nicht jedermanns Sache.
Aber Leute, dieses Buch, zumindest das Comic ist der Hit! Ich habe mich sofort schockverliebt und habe es auch in einem Schwung durchgelesen, weil es einfach unmöglich war aufzuhören.
Zudem haben mich die Bilder komplett fasziniert und psst, am Ende der Geschichte gibt es auch eine kleine Überraschung für den Leser, aber ihr habt nichts von mir ;)
Ein wundervolles Comic, das meiner Meinung nach für jeden etwas ist, auch vielleicht für Leute, die nicht so gern lesen.

Da hat sich die jahrelange Arbeit wirklich gelohnt!

Von: Shaakai Datum : 03.01.2018

https://bibliophiline.wordpress.com/

Der junge Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz macht sich nach dem Tod seines Dichtpatens Danzelot von Silbendrechsler auf in die Stadt Buchhaim. Im Gepäck hat er den Text eines unbekannten Dichters, der einst zu Danzelot kam und sein Werk ihm zeigte und auf sein Anraten hin nach Buchhaim ging, um dort sein Glück zu finden. Dieser Text war von einer solchen Qualität, daß es Hildegunst ein wichtiges Bedürfnis war, seinen Autoren ausfindig zu machen. Doch schon kurz nach seiner Ankunft in der bunten Buchstadt muß er erkennen, daß dieses Manuskript größere Geheimnisse zu bergen scheint, als der junge Lindwurm zuerst annahm. Und so findet er sich im Handumdrehen in den Katakomben von Buchheim wieder, aus denen und vor deren unheimlichen Bewohnern er jetzt zu flüchten sucht.

Die überwiegende Mehrzahl derer, die sich die Ende 2017 erschienene Graphic Novel anschaffen, werden wohl bereits die Geschichte Walter Moers gelesen oder das dazugehörige Hörbuch gehört haben. Ich zählte nur bedingt zu jener Gruppe, da ich einzig das Hörbuch auszugsweise konsumierte. Ich hatte aber einen passionierten Leser und Hõrer an meiner Seite, der mit Geduld meine Fragen zur Geschichte beantwortete. Und so war die Graphic Novel »Die Stadt der Träumenden Bücher. Teil 1: Buchheim« (Knaus) auch eher als Geschenk für eben jenen gedacht, doch gelesen war’s dann doch zuerst von mir. Man kann eben einfach nicht aus seiner Haut.

Und was tut sich einem da für eine faszinierende und irrwitzige Welt auf! Buchhaim – nur ein kleiner Teil einer gigantischen, von Moers kreierten Welt namens Zamonien – ist die Stadt für sämtliche bibliophile Wesen; diese Stadt lebt vom Literaturbetrieb, ihre Straßen gesäumt von zahlreichen Antiquariaten und Buchhandlungen, überall wuseln kleine lebende Zeitungen und Vorleser herum und selbst unter der Erde, in den Katakomben, finden sich in ihren verwinkelten Gängen unzählige Bibliotheken mit den wertvollsten Bücherschätzen, die gruslig maskierte Bücherjäger versuchen, aufzuspüren und mit Gewinn zu verkaufen.
Moers Gestalten sind aber nicht nur auf eine abgedrehte Art liebenswürdig wie die kleinen, einäugigen Buchlinge, die in den Katakomben leben, oft stellen sie auch ein kritisches und ironisches Abbild des uns bekannten Literaturbetriebes dar. Stellvertretend dafür soll Claudio Harfenstock, ein Literaturagent und bezeichnenderweise ziemlich struppiges Wildschwein, stehen, der, als Hildegunst von Mythenmetz ihm das Manuskript des unbekannten Dichters zeigt, völlig ungerührt dieses liest. Auf des Lindwurms Empörung hin, weiß Harfenstock zu erwidern:

»Wissen Sie, ich kann ein gutes Stück Literatur nicht von einem Stück Torte unterscheiden! Haha! Darum geht es in meinem Beruf auch nicht. Gute Schriftsteller sterben meistens arm. Die schlechten verdienen das Geld! Was ich suche, sind verkäufliche Nichtskönner.« (S. 37)

Auch in der Illustrierung Buchhaims wohnt das Abbild des Bücherlebens in Gestaltung und Sprache, denn man findet hier nicht nur die Giftige Gasse (ein Viertel, in dem illegale Geschäfte wie Bestellungen von Verrissen gegen unliebsame Schriftsteller üblich waren) und die Lektorenallee, auch die Bezeichnungen und Namen der Einwohner sind immer wieder eine Schau. Der Name des kleinen Buchlings Ojahnn Golgo van Fontheweg beispielsweise entpuppt sich als Anagramm Johann Wolfgang von Goethes. Hat man das einmal entdeckt, kann man nicht mehr damit aufhören, diese und jene Bezeichnung auf versteckte Verdrehungen hin zu untersuchen.

Inhaltlich ist die Graphic Novel spannend und fesselnd, mit einer gehörigen Portion Witz. Da ich, wie eingangs erwähnt, den Roman, auf dem die Graphic Novel basiert, nur auszugsweise kenne, muß ich mich auf das Urteil meines Freundes verlassen, der zwar einige Spitzfindigkeiten vermißte, im Großen und Ganzen aber die Geschichte als abgerundet betrachtet. Das ist wohl auch der guten Zusammenarbeit zwischen dem Zeichner Florian Biege und Walter Moers zu verdanken, wobei letzterer sich für die Bearbeitung der Texte verantwortlich zeigte und erste Entwürfe skizzierte, die Biege dann ausarbeitete (nachzulesen in einem Interview, das der Deutschlandfunk mit Florian Biege führte). Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Florian Biege schafft es, eine farbenfrohe und detailreiche Welt zu schaffen. Die Bilder leben von einem regen, scharfen Vordergrund und einem diffusen Hintergrund, was den Bildern eine großartige Dreidimensionalität verleiht und auch für das Talent Bieges spricht. Er kommt auch mit einem erstaunlich geringen Schwarzanteil in seinen Zeichnungen aus – ein Umstand, der mir, gerade nach der Lektüre anderer Graphic Novels wie »Silas Corey. Das Zarkoff-Testament« oder »Sherlock Holmes & die Vampire von London« sehr positiv auffiel, da somit Stimmungen über diverse Farbabstufungen geschaffen werden und die Bilder so sehr authentisch wirken. Ein fast schon cineastischer Effekt wird eben durch die farbliche Gestaltung geschaffen: so sind die Lindwurmfeste und Buchhaim bei Eintreffen Hildegunsts noch in hellen Farben gezeichnet, lebhaft und freundlich, doch wird, je mehr sich die Intrige um das Manuskript entspinnt, immer düsterer und bedrohlicher. In den Katakomben und Unhaim selbst gibt es meistens nur noch eine Lichtquelle, welche die Szenerie erhellt. Wenn Hildegunst selbst über Gelesenes (wie beispielsweise die Schilderungen des Bücherjägers Colophonius Regenscheins) erzählt, macht Biege das über im Sepiaton gezeichnete Panels deutlich.

Insgesamt finden sich auch fünf doppelseitige Illustrationen im Buch, die zumeist zur Illustration von großen Räumlichkeiten, wie einer Buchhandlung dienen und zahlreiche versteckte Figuren und Anspielungen. So kann man sich minutenlang mit der Betrachtung aufhalten, Ensel und Krete entdecken oder das Cover des Buches »13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär« erspähen. Und am Ende des ersten Bandes, der mit Hildegunsts Eintreffen in der Ledernen Grotte endet, kann der Leser ein vierseitiges Panorama eben jener geheimnisvollen Wohnstätte der kleinen Buchlinge vor sich erblicken.
Die Panels sind klar strukturiert, rechteckig und der Reihe nach angeordnet und das erweist sich als zuträglich für den Erzählfluß, denn Florian Biege spielt so gekonnt mit Perspektiven in Kombination mit schmalen und breiten Panels, die ähnlich der Einstellungen in einem Film funktionieren.

Im Anhang des Buches findet sich noch ein »Glossar der erklärungsbedürftigen Begriffe der Stadt der Träumenden Bücher und Umgebung«, zusammengestellt von Anja Dollinger, von der auch die Enzyklopädie »Zamonien. Entdeckungsreise durch einen phantastischen Kontinent. Von A wie Anagrom Ataf bis Z wie Zamomin« stammt. Damit erhält man als unbedarfter Zamonien-Neuling noch ein etwas abgerundeteres Bild über Buchhaim, da es natürlich gemäß der Sache nicht möglich war, jedes noch so kleine, aber witzige Detail in die Graphic Novel einzubauen.
Ich kann auch sagen, man wird dem Begriff der Graphic Novel hier durchaus gerecht, denn es ist eine illustrierte Geschichte geworden. Nicht umsonst hat man sich für eine Zweiteilung entschieden, um auf den knapp neunzig Seiten den ersten Teil von Moers Roman so detailreich wie möglich erzählen zu können. Lesen und Betrachten der Bilder hält sich hier die Waage. Wie auch im Roman wird aus der Sicht Hildegunst von Mythenmetz’ erzählt, was die Nutzung an Sprechblasen einschränkt. Auf manchen Seiten sind Erzähltext und Illustrationen in einem solchen Wechselspiel begriffen, daß man gar nicht weiß, wessen man sich zuerst widmen sollte.

Daß Walter Moers Bücher nicht gerade zu den billigsten zeitgenössischer Belletristik gehören, ist bekannt und so mag auch hier so einige der Preis von 25,00 Euro abschrecken, doch dieser Graphic Novel merkt man die Mühen, die da hineingesteckt worden sind, an. Mich konnte sie überzeugen; mit einem wahnsinnig liebenswert gezeichneten Hildegunst von Mythenmetz, dessen Augen jederzeit größte Neugierde auf die Welt spiegeln; mit einer abgedrehten Geschichte, die immer wieder mit Augenzwinkern auf den Literaturbetrieb unserer Zeit blickt und nicht zu vergessen auch die geschickt eingeflochtenen Horrorelemente.
Band 2 wird, meines Wissens nach, mit einem interessanten Making-Of aufwarten und erscheint am 9. Januar diesen Jahres. Ich bin also gespannt (trotz meines Wissens, wie die Geschichte weitergehen wird), wie der zweite Band sein wird.

Perfekt für jeden Buchliebhaber

Von: booksfortea Datum : 31.12.2017

www.instagram.com/booksfortea

Die Stadt der träumenden Bücher von Walter Moers haben ich vor nun schon vier Jahren als Roman gelesen. Damals war ich ganz verzaubert von der Geschichte und vor allem von der Welt.
Ich fand .dass es die perfekte Welt für Bücherliebende war! Nun gibt es diese Geschichte auch als Graphic Novel und das gefällt mir so gut!
Es geht um Buch um Hildegunst von Mythenmetz, den ihr auf dem Cover sehen könnt. Er will unbedingt Autor werden und nachdem sein Buch-Pate starb und ihm ein geheimnisvolles Manuskript hinterließ, macht er sich auf den Weg nach Buchhaim um den Autor ausfindig zu machen und seine Träume zu verwirklichen!
Die Geschichte ist spannend, magisch und die Zeichnungen von Florian Biege sind so wunderschön. Vor allem mochte ich die großen Wimmelbilder, die sich über ganze Doppelseiten erstreckt haben und z.B. den Marktplatz oder eine Buchhandlung zeigten und auf denen man als Moers Fan sogar kleine Easter Eggs zu anderen Büchern finden konnte.
Es hat mir super gut gefallen und ich warte nun ganz gespannt auf den zweiten Teil (dies ist nämlich erst der Anfang der Geschichte)
Danke an das Bloggerportal, RandomHouse und den KNAUR Verlag für die Bereitstellung dieses kostenlosen Rezensionsexemplars ❤

Stadt der träumenden Bücher Teil 1

Von: Helmut Schiejok aus Baden-Baden Datum : 29.12.2017

Nach Prinzessin Insomnia (für mich der "schlechteste" Moers) ist der Comic (ein Weihnachtsgeschenk meiner Frau) einfach toll gemacht. Das Buch war ja schon hervorragend und hat die eigene Phantasie (moerstypisch) herausgefordert. Um so schöner, wenn man jetzt viele Bilder bestätigt sieht. Ich freue mich schon auf den 2. Teil.