Leserstimmen zu
Ihr findet mich nie

Robert Wilson

Charles Boxer (2)

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Amy Boxer hatte es satt unter der Fuchtel ihrer Mutter zu leben und haute ab. Ihre Mutter war Polizistin spezialisiert auf Entführungsfälle. Ihr Vater, der nicht mehr bei ihnen wohnte und für den seine eigene Tochter eigentlich eine Fremde ist, war Privatermittler ebenfalls auf Entführungsopfer spezialisiert. Daher wusste Amy genau was sie tat und wie sie ihre Eltern in die Irre führen konnte um nicht gefunden zu werden. Doch ihr Vater Charly Boxer wollte nicht aufgeben. Er sah es fast als Herausforderung. Und reiste ihr nach Madrid nach. Doch dies war der größte Fehler seines Lebens, denn nun rutschte er in die größte Verbrecher Szene der Welt, die Drogenbosse Spaniens. Ich fand dieses Buch unglaublich gut. Es war so spannend und Herzzerreißend. Wie kann man nur auf so eine Idee kommen abzuhauen, ohne Spuren zu hinterlassen. Und alles nur um seine Mutter zu bestrafen, geht gar nicht. Ich fand Amy einfach zu jung und naiv im Kopf. Sie sagte zwar oft genug sie sei kein Kind mehr, aber genau das war sie noch. Sie hat ihre Eltern unglaubliche Qualen bereitet und dies mit voller Absicht. Unter aller Sau. Die Mutter von Amy war mir die ganze Zeit ein Rätsel, ich konnte sie absolut nicht einordnen. Sie macht ihren Job gern und ist mit ganzer Seele dabei, hat aber dadurch ihre Tochter vernachlässigt. Charly Boxer wiederum hat seine Tochter vom ersten Tag an vernachlässigt und hat nun alles was in seiner Macht steht versucht um sie wieder zu bekommen. Was er nicht bedacht hatte, dass seine Tochter zu viel von ihren Eltern gelernt hat und genau wusste was sie tat. Ich hätte das nicht durchstehen können, klar durch ihr Berufe sind die Eltern schon etwas abgehärtet, doch schließlich geht es um ihre eigene Tochter und nicht um ein wild fremdes Kind. Auf alle Fälle werde ich Robert Wilson weiter verfolgen. Er schreibt unglaublich gut und weis genau wie er mit dem Leser spielen kann und ihn verwirren. Denn das hat er in diesem Buch getan.

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Inhalt Charlie Boxer ist der Beste, ein gesuchter Spezialist, wenn es um hochkarätige Entführungen geht – doch sein Familienleben ist ein Trümmerfeld, seine Ehe seit langem geschieden, seine siebzehnjährige Tochter Amy eine Fremde für ihn. So trifft es ihn völlig unvorbereitet, als Amy eines Tages spurlos verschwindet. Und in ihrer einzigen Nachricht an die Familie schwört sie, für alle Zeiten unauffindbar zu bleiben. Denn als Tochter einer Polizeikommissarin und eines Spezialermittlers weiß Amy, wie man Spuren verwischt. Doch Boxer lässt nicht locker. Endlich, nach langer Suche, findet er einen ersten Hinweis auf Amys Aufenthaltsort und reist nach Madrid – um dort die Ermittlungen im schlimmsten Fall seiner bisherigen Laufbahn aufzunehmen … (Quelle: Bloggerportal ) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich bei dem Bloggerportal und dem Page & Turner Verlag (Barbara Henning) für das Rezensionsexemplar bedanken :) Endlich mal wieder ein Thriller, der mich von den Socken haut und von vorne bis hinten überzeugt. Ich möchte nicht näher auf den Inhalt eingehen, da ich nur etwas schreiben könnte, das zu sehr spoilert und die Spannung nimmt – sorry. “Ihr findet mich nie” ist der zweite Band der Reihe um Charlie Boxer – für mich war es mein erstes Buch von Robert Wilson und ich konnte ohne Probleme einsteigen. Man erfährt auf den ersten Seiten viel über die Familienverhältnisse: Boxer hat sich von der Mutter, Mercy, der gemeinsamen Tochter, Amy, getrennt und hat durch einen Entführungsfall eine neue Frau an seiner Seite gefunden. Mercy steht dem skeptisch gegenüber. Auch über die Verhältnisse zu den Eltern von Boxer und Mercy erfahren wir viel. Boxers Vater ist verschwunden und nie wieder aufgetaucht (als mutmaßlicher Mörder kein Wunder) und Mercy fühlte sich unter den Fittichen des Vaters wie in einem Gefängnis. Amy hatte früher ein gutes Verhältnis zu den Eltern, doch irgendwann änderte es sich schlagartig. Die neue Bezugsperson wurde die Mutter von Boxer. Die Charaktere waren mir gleich sympathisch – war von der ersten Seite an ein großer Boxer-Fan. Seine Laufbahn ist interessant und man kann oft erkennen, wie stark er gegen seine dunkle Seite ankämpfen muss. Mercy ist als Mutter eine komplette Fehlbesetzung – anfangs hatte ich meine Schwierigkeiten mit ihr. Sah in ihr mehr die Vorzeigemutter, die nun zum ersten Mal richtige Probleme mit dem Kind hat. Leider ist sie nur eine große Lügnerin, die sich nicht traut die Wahrheit zu sagen. Sie denkt, das sich die Welt um sie dreht. Erst als ein gewisser Umstand eintritt, wacht sie auf und kämpft für ihre Tochter. Die Geschichte ist vollgepackt mit Spannung, Gefahr, Action und einigen Klischees. Auch unerwartete Wendungen kommen nicht zu kurz. Ich hatte zwar einige Theorien zu gewissen Erkenntnissen, aber keine ist eingetreten – das hat mich komplett überzeugt. Klare Lese- und Kaufempfehlung! Ein MUSS für jeden Thriller und Krimi – Fan!!! Schönstes Zitat gab leider keins :( 🌟🌟🌟🌟🌟 Sterne

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Ich habe das Buch von Blogger Portal bekommen, vielen dank dafür :) Es gibt einiges zum Buch zu sagen, erstmal gibt es wohl noch vorige teile , aber das hat mich nicht wirklich gestört, man bekommt die Infos die man braucht. Am Anfang dachte ich aber, oh mein Gott, was für in durcheinander, soviel verschiedene Personen, warum den nur ?! Gut fange ich an: Amy verschwindet, eine junge Frau plant ihr verschwinden haargenau das es schon beängstigend ist wie sie das geplant hat. Amy hat die Schnauze voll von ihren Eltern, die lieben ihren Job aber sie ist wohl ein übel in deren Leben. Da plant Amy ein neues Leben , sie last alle Bilder von ihr verschwinden, löscht sämtliche Internetaccounts, saugt ihr Zimmer das keine DNA vorhanden ist, Zahnbürsten, bürsten alles weg. Amy geht um Polizei sagt sie geht weg, man soll sie nicht suchen, sie hat alles was sie braucht. In gibt der Polizei ein Brief, sagt aber den dürfen sie erst öffnen wenn einer ihrer Eltern anruft. Boxer und Mercy sind in Eltern von Amy beide erfolgreich in Aufklärung von Entführungen. Das abhauen ihrer Tochter stockt die beiden, auch wie sie merken das sie als spüren verwischt und das der Brief besagt, das man sie nie finden wird. Aber Boxer hat Kontakte und kommt nach und nach dahinter wo Amy sein könnte, bis Eibe Leiche gefunden wird mit Amy Pass. Mercy merkt das sie ihre Tochter nicht kannte, die hat ihren Führerschein gemacht ohne da das einer wusste und noch einige Sachen ohne das es wer mit bekam. Amy hatte nur zur Oma Esmet Kontakt und die ist geschockt über das verschwinden. Das Buch zog sich am Anfang durch die vielen Personen im Buch, immer waren wieder neue da und man hätte das Gefühl das die Geschichte mit Amy Nebensache ist, aber mehr und mehr fügt sich alles zusammen.da wird noch ein junge entführt, Drogendealer und Drogenbosse sind mit dabei und der noch und der und und und. .. aber wie gesagt es fügt sich alles zusammen und damit passt das alles wieder super zusammen und ich bin froh weiter gelesen zu haben. Das Buch hat alles Spannung und was fürs Herzchen ;) Mit wem ich nicht warm geworden bin ist Mercy die Mutter von Amy, ihre Art und Weise möchte ich gar nicht. In war mir zu kalt. Boxer möchte ich dafür total, zwar knallhart der gute, aber hat sein Herz am rechten Fleck und versucht heraus zu finden was mit Amy passiert ist. Ich werde mir noch die anderen Teile holen um zu sehen wie de ganze Geschichte der Familie war.

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Das Buch " Ihr findet mich nie" geschrieben von Robert Wilson,erschienen 2014 bei Page & Tuner ist ein Thriller, in dem es darum geht, dass Amy Boxer die Tochter von Mercy Danquah und Charlie Boxer abhaut und ihren Eltern einen Zettel hinterlässt wo drinne steht " Ihr findet mich nie". Amy ist ein 17 Jahre altes Mädchen und ist schwarz, wie ihrer Mutter auch. Ihre Eltern haben sich getrennt, beide Erziehungsberechtigte sind bei der Polizei angestellt. Amy hatte alles vorher gut geplant und hatte eigentlich einen sehr guten Plan. Eines Tages ging sie dann raus und verabschiedete sich noch ganz normal von ihrer Mutter, meldete sich bei der Polizei, dass sie weglaufen will und nahm den nächsten Flug nach Madrid. Doch was dort passiert, damit hätte niemand gerechnet... Boxer ist nach Madrid geflogen um den Mordfall seiner Tochter genauer zu untersuchen.. Das Cover: Es sieht spannend aus und oben steht der Titel des Buches und der Autor. Meine Meinung: Das Buch hat mir richtig gut gefallen, es verliert nie die Spannung, es wechselt mitten im Kapitel von Mercy zu Boxer was einen manchmal irritieren kann, vor allem wenn man das Buch anfängt. Dennoch würde ich es definitiv weiter empfehlen, da das Buch auch wenn das Cover nicht so anspruchsvoll ist zu lesen! Ihr findet mich nie bekommt von mir 5 von 5 Sternen!

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Ein Junge wird entführt, ein Teenager flüchtet aus dem Elternhaus und wird ermordet – ganz schön heftige Kost, die uns Robert Wilson hier vorlegt. Der Spannungsbogen hält von der ersten bis zur letzten Seite toujours an. Bereits die ersten Seiten hatten mich gefangen genommen. Wie die Ausreißerin so cool ihren Plan verfolgt und dann bereits ein paar Stunden später am Ende der Reise angekommen ist; wie der Vater des Mädchens sich auf die Suche nach ihr macht und selbst in große Gefahr gerät, dazu ein sehr guter Plot: mich hat die Geschichte sehr fasziniert. Kleinere – politische – Längen haben mich da nicht groß gestört und ich bin der Handlung rasend gefolgt. Denn eins ist klar: Pausen gibt’s hier nicht. Genau wie die Eltern des Mädchens und der entführte Junge sich keine Pausen gönnen, gilt das auch für den Leser. Die verschiedenen Handlungsebenen springen hin und her und sorgen für so manchen Cliffhanger am Ende der Kapitel. Die Charaktere sind jetzt allerdings nicht ganz so exakt ausgearbeitet und bleiben ein wenig unter der Oberfläche. Dafür sind es aber auch einfach zu viele. Und das Klischee „ich liebe meinen Ex-Ehemann immer noch, er kommt sicher zurück“ ist für mich auch ein wenig nervig. Stellenweise werden recht viele Infos reingepackt, die für die Handlung nicht primär wichtig sind, z.B. die Sache mit dem Vaterschaftstest. Das nimmt ein wenig vom Tempo des Buches raus. Fazit: mein erstes Buch von Robert Wilson, aber ganz sicher nicht mein letztes.

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Charlie Boxer ist ehemaliger Polizist, der mittlerweile als Spezialist für Entführungsfälle freiberuflich erfolgreich arbeitet. Im zweiten Buch der Serie um den Ermittler hat Boxer es mit dem Verschwinden seiner eigenen Tochter zu tun. Die siebzehnjährige Amy ist von zu Hause abgehauen, nachdem sie ihre Spuren verwischt und einen Abschiedsbrief hinterlassen hat, in dem sie ihren geschiedenen Eltern mitteilt: ihr findet mich nie! Amy hat sich einen Plan ausgedacht, der gefährlicher nicht hätte sein können. Eine Spur führt Charlie Boxer nach Madrid in die Drogenszene, wo er es mit der Drogenmafia zu tun bekommt, die ihm nach dem Leben trachtet. Kurz nachdem Boxer die Suche nach seiner Tochter begonnen hat, wird in einem Fluss in Spanien die zerstückelte Leiche einer jungen Frau gefunden, und alles deutet darauf hin, dass es sich dabei um Amy handelt. Charles Boxer ist am Boden zerstört und setzt alles daran, das Verschwinden seiner Tochter aufzuklären und ihren Tod zu rächen. Die actionreiche Suche nach den Tätern beginnt. „Ihr findet mich nie“ war mein erstes Buch von Robert Wilson, und auch wenn man den ersten Band der Serie nicht kennt, kann man es problemlos lesen. Robert Wilson klärt den Leser über die Familienverhältnisse und das Leben Charlie Boxers auf, sodass man gleich weiß, woran man mit dem Protagonisten ist. Allerdings spielt der Ermittler in diesem Thriller nicht die alleinige Hauptrolle. Genauso wie Boxer als Vater ist auch die Mutter mit einbezogen, die ebenfalls in der Verbrechensbekämpfung und immer noch im Polizeidienst tätig ist und ihre Tochter alleine erzogen hat. Amy ist in der Pubertät völlig ausflippt und hat ihre Mutter terrorisiert bis sie im Alter von 17 Jahren verschwindet, weil sie glaubt, ihr Leben gleicht dem in einem Gefängnis. Das Buch ist voller Spannung und Action, für mich auch als Filmvorlage vorstellbar. Mit den Protagonisten bin ich noch nicht so ganz warm geworden, weder mit Charlie, noch mit seiner geschiedenen Frau Mercy. Beide machen den Eindruck, als seien sie für die Erziehung eines Kindes nicht gerade gut geeignet. Die Reaktion der Mutter auf das Verschwinden Amys und auf die darauffolgende Nachricht, dass Amy vermutlich ermordet wurde, ist mir völlig unbegreiflich. Allerdings hat sich meine Abneigung gegen Ende etwas gelegt, wenn man auch noch nicht von Sympathie sprechen kann. Dennoch hat mir das Buch sehr gut gefallen, ich möchte nun auch den ersten Band lesen und warte auf Nachfolger. Ich könnte mir vorstellen, dass eine Serie um Boxer recht erfolgreich werden könnte. Das Buch hat an sich alles, was einen guten Thriller ausmacht, vor allem fehlt es der Story nicht an Spannung. Um mit der Gefühlswelt von Boxer klarzukommen, brauche ich aber wahrscheinlich noch ein bis zwei weitere Geschichten. Für Fans actionreicher Thriller ist „Ihr findet mich nie“ ein überaus emfpehlenswertes Buch, das einem spannungsgeladene Lesestunden beschert.

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Robert Wilsons 2014 erschienener Krimi handelt von einem jungen Mädchen namens Amy, das eines Tages einfach aus England verschwindet. Eine Trotzreaktion eines rebellischen und missverstandenen Teenagers, die sie nach Spanien bringt, und deren Verlauf jedoch eine verheerende Wendung nimmt. Wenige Tage später werden Leichenteile im Fluss in Madrid gefunden, und alles deutet darauf hin, dass Amy einen schrecklichen Tod gefunden hat. Amys Eltern sind entsetzt, wütend, hilflos. Ihr Vater, eigentlich ein privat operierender Spezialist bei Entführungsfällen, kann den Tod seiner Tochter nicht glauben. Dass sie einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel, ist noch viel weniger zu begreifen. Amys Mutter, Charlie Boxers Ex-Frau Mercy, stürzt ebenfalls in tiefe, lähmende Trauer. Doch ist wirklich alles so, wie es scheint? Amy mag zwar ein rebellischer Teenager gewesen sein, aber sie war auch, was man im Englischen “street smart” nennt. Konnte sie wirklich so leicht einem Gewaltverbrechen zum Opfer fallen? Boxer fliegt nach Spanien und beginnt zu ermitteln. So rasant wie das Buch beginnt, so schnell entwickeln sich auch alle weiteren Handlungsstränge dieser Geschichte. Neben der eigentlich Handlung rund um Amy geht es nämlich auch um den internationalen Drogenhandel, und der Leser wird auf sehr spannende Art und Weise von einer Story zur nächsten geführt. Man hat eine Ahnung, dass alles irgendwie zusammenhängt, aber die Auflösung erfolgt erst schrittweise. Insgesamt also ein spannender Krimi mit Thrillerelementen aus der Feder vom englischen Autor Robert Wilson. Ein paar Dinge, die mir nicht so gut gefallen haben, sind die enorme Brutalität, die teilweise zu Tage tritt auf der einen Seite, die leicht übertheatralische Reaktion von Amys Großmutter auf Amys Tod auf der anderen Seite. Die Personen in dem Buch haben eine reichhaltige Vorgeschichte, die nach und nach enthüllt wird. Es ist mir nicht ganz klar, ob die Ereignisse, die in der Vergangenheit passiert sind, in anderen Büchern Wilsons Erwähnung finden, aber ich habe das Gefühl, dass dies nicht die einzige Geschichte rund um Charles Boxer ist. Das tut der Lesefreude jedoch keinen Abbruch, sondern gibt den Figuren weitere Tiefe und Glaubwürdigkeit. Ich freue mich jedenfalls über diesen intelligent geschriebenen, etwas komplexeren Krimi und könnte mir gut vorstellen, noch weitere Bücher dieses Autors zur Hand zu nehmen.

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In "Ihr findet mich nie" bekommt es der Entführungsexperte Charles Boxer nach seinem ersten Auftritt in Stirb für mich" nun mit seinem härtesten Fall zu tun - nämlich dem Verschwinden seiner eigenen Tochter. Diese macht wahr, was der Buchtitel schon verkündet und verschwindet gleich zu Beginn des Buches von der Bildfläche. Abgestoßen von ihren beiden ermittelnden Elternteilen nutzt sie das ganze Wissen, das sie von ihren Eltern im Bezug auf das Wiederauffinden von Menschen aufgeschnappt hat und löscht ihre Spuren aus. Alarmiert beginnt Charles Boxer zu ermitteln und versucht den nonexistenten Spuren seiner Tochter nachzuspüren und Amy wieder nach Hause zu bringen. Damit legt er sich mit mächtigen Gegnern an und muss feststellen, wie schwierig es ist, jemanden zu finden, der nicht gefunden werden will. Von der ersten Seite an gibt Robert Wilson in Ihr findet mich nie" Stoff und drückt auf das Spannungspedal. Wer schon einmal einen Roman Wilsons - z.B. aus der Javier-Falcon-Reihe - gelesen hat, der weiß dass sich Wilson nicht mit einem simplen Erzählstrang zufrieden gibt. Wilsons Romane sind wie ein Fluss, der sich schnell in ein Delta verästelt und immer komplexer wird. Auch im neuesten Buch des englischen Schriftstellers wird die Handlung schnell wieder mehrgleisig. Zwischen Madrid und London entfaltet sich das Handlungsgeflecht, das auch munter zwischen Charles Boxer, seiner Gattin Mercy und den verschiedenen Gangstern hin- und herspringt. Robert Wilson ist ein Schriftsteller, der sein Handwerk einfach beherrscht und dem es bei allen verschiedenen Strängen auch gelingt, diese in der Hand zu halten und den Leser durch das Labyrinth aus falschen Spuren und Sackgassen zu führen. So knüpft Ihr findet mich nie" nahtlos an "Stirb für mich" an und lässt auf weitere Bände um den Kidnapping-Consultant Charles Boxer hoffen!

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