Leserstimmen zu
Die Feenjägerin

Elizabeth May

Die Feenjägerin (1)

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Paperback
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SPOILERWARNUNG Wie immer zuerst einmal zum Cover. Ich finde es ist wunderschön und düster gestaltet, passt super zum Inhalt und lässt Spannung und Neugier aufsteigen. Durch das Cover fällt es einem möglicherweise leichter, sich die Protagonistin vorzustellen, obwohl ich es lieber mag, mir die Personen ganz alleine vorstellen zu können. Ohne Vorlage. Da wir schon bei den Charakteren sind fange ich auch gleich damit an diese „zu bewerten“. Ich finde sowohl Kiaran als auch Aileana viel zu flache Charaktere ohne eine großartige Entwicklung. Aileana badet ständig im Selbstmitleid und muss allen anderen beweisen, wie stark sie doch geworden ist und, dass sie nicht mehr das Mädchen ist, was sie einmal war. Sehr häufig wird erwähnt, dass sie ihr altes Leben hinter sich gelassen hat, wie gefühlskalt sie geworden ist, dass ihr die Lügen, die sie erzählt sehr leicht über die Lippen gehen und sie damit gar nicht gerechnet hatte… Auch, dass sie zum Töten erschaffen wurde taucht mir viel zu oft auf und zerstört den Lesefluss für mich teilweise. Die Gefühle, die Kiaran zeigt, wenn er denn welche zeigt, flackern nur „für den Bruchteil einer Sekunde in seinem Blick auf und verschwinden wieder so schnell, dass man denkt man habe sich die Gefühlsregung nur eingebildet“. Zudem werden alle Feen in dem Buch mit einem Namen in einer anderen Sprache betitelt und als sehr hässlich beschrieben. Außer Kiaran natürlich, der sieht menschenähnlich aus. Das hat mich fast zur Weißglut getrieben. Wenn in dem Buch etwas geschrieben gewesen wäre, was in die Richtung ginge, dass sich die Feen in menschliche Gestalten verwandeln können, hätte ich vielleicht weniger Probleme damit gehabt… Auch, dass es eine Feenart namens „Redcaps“ gibt hat mich sehr enttäuscht, denn ich fand die gälische Sprache sehr angenehm zu lesen, auch, wenn man ab und an mal über die neuen Begriffe stolpert (ich kann mich auch irren und es ist gar nicht Gälisch). Kurz vor der finalen Schlacht, passiert etwas, womit ich die ganze Zeit eigentlich schon gerechnet und auch darauf gehofft hatte, jedoch war mir dieser Moment viel zu unemotional und unpersönlich. Als ob sich die Autorin gedacht hätte, hey das muss noch schnell mit rein, ich muss das Buch gleich beenden… Schade eigentlich. Ein weiterer Punkt, der mich sehr gestört hat, ist, dass man sehr wenig über Kiarans Hintergrund erfährt und jedes Mal, wenn sich die ganze Situation normalisiert, taucht ein neues Problem auf. Den Anfang fand ich tatsächlich gar nicht mal schlecht, unscheinbares Mädchen möchte Rache. Doch dann kommt eine große Bestimmung auf sie zu und sie muss die Welt retten, es liegt alles an ihr. Irgendwie hat mich das wirklich sehr genervt. Weiterhin fand ich die Erfindungen in dem Buch unrealistisch und zu der Zeit unpassend, in der das Buch spielt. Das hat mir leider ebenfalls das Lesevergnügen in gewissen Teilen genommen. Irgendwie wollte ich trotz der ganzen nervigen oder störenden Faktoren trotzdem weiter lesen, denn Spannung war trotzdem relativ viel in dem Buch vorhanden. Das Ende kam sehr überraschend und die Schlacht war mir auch ein wenig zu schnell und ein bisschen unrealistisch gestaltet (ich meine zwei gegen alle?!). Aber durch das Ende habe ich herausgefunden, dass es sich bei diesem Buch um eine Trilogie handelt. Band 2 wird hoffentlich bald bei mir eintreffen, damit ich weiterlesen kann (ich weiß, das hat sich jetzt alles seeehr kritisch angehört, dennoch fand ich das Buch gar nicht mal so schlecht und ich möchte wirklich gerne wissen, wie es mit den Figuren weitergeht, denn einige sind mir schon ein wenig ans Herz gewachsen.) Und ich hoffe sehr, dass der dritte Band auch noch ins Deutsche übersetzt wird und mit ein wenig Glück ist der zweite Band noch ein bisschen besser, als dieser Auftakt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich jeder seine Meinung selbst bilden soll und vielleicht stören euch ja die Sachen, die ich aufgezählt habe sehr viel weniger, als mich. Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 Feen und empfehle es denjenigen weiter, die Geschichten mögen, die in Schottland spielen und sich mit den alten Märchen befassen, die man sich in Schottland so erzählt. Denn es gibt zwar Feen, doch entgegen der Erzählungen aus den Märchen sind nicht alle gut…

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"Was du willst, ist nicht von Bedeutung." Klappentext: Schottland, 1844: Tagsüber ist Aileana Kameron eine artige junge Frau aus den adeligen Kreisen Edingburghs. Nachts hingegen schnallt sie sich ihren Dolch unters Strumpfband und macht Jagd auf jene magischen Kreaturen, die einst ihre Mutter getötet haben: Die Feen. Doch schon bald geht es für Aileana um viel mehr als bloß um Rache, denn sie kommt einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur. Einem Geheimnis, das ganz Schottland bedroht… Erster Satz: Ich habe mir jede ihrer Anschuldigungen eingeprägt: Mörderin. Meinung: Die Feenjägerin gehört mit zu den düstersten Fantasyromanen, die ich je gelesen habe. Die Zeit und der Ort: Schottland passt zum Gesamtbild und der Roman ist von vorne bis hinten sehr stimmig. Lady Aileana ist so eine facettenreiche Protagonisten, wie man sie selten erlebt. Sie ist unglaublich wütend, hasst die Feen geradezu. Sie entwickelt eine regelrechte Lust, Feen zu töten, dass man schon etwas Angst bekommt. Auf der anderen Seite ist sie ein verlorenes Kind. Sehnt sich nach der Liebe und Aufmerksamkeit ihres Vaters, hat Angst, dass ihre Freundin sie nicht mehr akzeptiert und vermisst ihre Mutter wahnsinnig doll. Diese gebrochene, verlorene junge Frau gepaart mit dieser unbeschreiblichen ernsten Lebensaufgabe, ist so interessant, dass man das Buch einfach nicht weglegen kann. Es geht einfach nicht – glaubt mir!!! Dann gibt es da noch Kiaran, ihn konnte ich bis zum Schluss nicht einschätzen. Vertraue nie einer Fee, macht euch selbst ein Bild, ob ihr diesem Rat folgt oder hier eine Ausnahme machen müsst. Allgemein lernt man in der Welt der Feen sämtliche Grauschattierungen kennen. Von Dunkel bis schwarz zu hellgrau, ist alles mit dabei. Die bildhaften Erklärungen über die einzelnen Gattungen der Feen sind, finde ich, wahnsinnig gut gelungen. Das Aussehen der verschiedenen Feen, verschiedene Jagdtechniken, eine gewisse Hierarchieform... die Autorin hat hier eine wirklich gelungene Welt erschaffen! Zusatzpunkte gibt es übrigens für die Steampunk-Elemente. Aileana ist eine leidenschaftliche Bastlerin 💓 das war auch noch so ein kleines Highlight beim lesen! Einziger Kritikpunkt ist bei mir das Cover, ich weiß auch nicht. Es ist nicht schlecht oder nicht nichtssagend, mir gefällt es einfach nicht. Die Story ist keine 0815-Story, das Cover ist mir zu unauffällig irgendwie. Ich kann es schlecht beschreiben, ich hätte es vermutlich im Buchladen nicht gekauft. Der Klappentext hat mich zum Glück überzeugt, ich bereue es nur, nicht schon eher gelesen zu haben. Band 2 liegt schon bereit... Fazit: Wow! Wahnsinnig toller Auftakt: Düster, brutal, verzweifelt, emotional, hoffnungslos. Band 2 muss unbedingt schnellstmöglich gelesen werden!

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Inhalt In einem ziemlich steampunkigen 19. Jahrhundert lebt in Edinburgh die wohlsituierte Halbwaise Aileana Kameron mit ihrem hartherzigen Vater. Vor kurzem musste Sie den Mord an ihrer Mutter mit ansehen, die von einer Fee umgebracht wurde. Natürlich kann Aileana dieses Wissen mit niemand teilen, macht aber seitdem auf eigene Faust Jagd auf die Feen. Dabei hat sie Unterstützung aus dem Feenreich, doch sowohl Kiaran MacKay als auch ihren kleinen geflügelten Freund Derrick umgeben Geheimnisse, die sie nicht lüften wollen. Doch Aileana bleibt stur und findet schnell heraus: Wogegen Sie eigentlich kämpft, ist größer, älter und stärker als sie glaubt – und ihr Schicksal vorbestimmt und nicht etwa eine freie Wahl. Denn auf einmal geht es nicht mehr nur um Rache, sondern das Schicksal eines ganzen Landes. Beurteilung Ich verstehe gar nicht warum das Buch so lange ungelesen bei mir lag. Im Nachhinein muss ich sagen, das ist sogar ein Lesehighlight der letzten Wochen! Absolut mitreißend und spannend geschrieben, die Autorin hat wirklich einen tollen Schreibstil. Die Protagonistin, die Feenjägerin Aileana, aber auch die anderen Personen wie Kiaran und Gavin sind wirklich toll charakterisiert. Die Beschreibungen der Schauplätze und vor allem der faszinierenden, technischen Feinheiten sind so detailliert ohne auszuufern, dass die Szenerien vor dem inneren Auge erscheinen und genau die richtige Atmosphäre, die zur Handlung passt, erzeugt wird. Mein persönliches Highlight beim Lesen waren wirklich zum einen die dem Steampunk entnommenden Details, die den historischen Hintergrund aufpeppen und ins fantastische Genre einrücken, aber auch die kleine, lustige Fee Derrick, die sich ständig an Honig beschwipst, lockert das ganze genau im richtigen Maß auf. Man merkt schon, ich singe ein Loblied, aber ich kann wirklich absolut nichts schlechtes über dieses Buch sagen. Ich war selbst schon in Schottland und auch in Edinburgh und war gleich verliebt in den Schauplatz des Romans. Ach ja, man sollte vielleicht als Leser nichts dagegen haben, dass die Autorin ab und zu ein paar blutrünstigere Aussetzer hat beim Schreiben^^ Da splattert es ab und zu ganz heftig, aber nicht übertrieben. Ja, Zusammenfassung: Unbedingt lesen! Spannend, mitreißend, toller Schauplatz, tolle Charaktere, und eine Fortsetzung gibt es ja zum Glück auch, die uns über den fiesen Cliffhanger am Ende hinweghilft. 5 Sterne!

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Die Feenjägerin – Elizabeth May Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich habe es regelrecht verschlungen und konnte es kaum aus der Hand legen. Am Anfang war die Geschichte noch etwas holprig, jedoch habe ich schnell hinein gefunden und konnte gut abtauchen. Die Protagonistin hat mir sehr gut gefallen, die Art wie sie handelte und dachte hat mich angesprochen. Aileana ist eine sehr starke Person, mit der ich mich rasch angefreundet habe. Die unterschiedlichen Charaktere in diesem Buch haben es mir ebenfalls angetan und ich bin mir sicher, dass für jede eine Figur dabei sein wird, die er/sie mögen wird. Die Sprache die die Autorin verwendet ist klar verständlich und sie schreibt sehr flüssig. Ich war direkt enttäuscht, als das Buch zu ende war. Eine eindeutige Leseempfehlung an alle Feenfans und jene, die sich gerne einmal mit dieser Thematik auseinander setzen würden.

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Liebe kann alles verändern. Hätte es sie hier doch nur nicht gegeben. Schon gleich zu Anfang entpuppte sich das Buch um Aileana als eine Mischung aus Feengeschichte und Steampunk. Was ich als Kombination liebe. In ihrer freien Zeit entwickelt die Protagonistin immer wieder kleine technische Meisterwerke, eine Leidenschaft, die sie durch ihre Mutter erlernt hat. Es handelt sich bei ihren Erfindungen um Transportmittel, aber auch um ausgetüftelte Waffen zur Bekämpfung und Tötung von Feen, denn nach dem grauenvollen Tod ihrer Mutter, sinnt sie nach Rache. Dabei wird sie von zwei Feen unterschiedlicher Art unterstützt und erfährt schon bald ihre große Bestimmung. So wundervoll und außergewöhnlich für mich die Kombination beider Genre klang, so normal und weltbekannt war der Handlungsverlauf und natürlich auch die Charaktere. Aileana verbirgt ihre tiefsten und schmerzlichsten Gefühle hinter einer harten Maske, die sie gegenüber jeder anderen Person aufsetzt. Nur die Jagd auf Elfen gemeinsam mit der dunklen, mit einem tiefen Geheimnis belasteten und gut aussehenden Fee, bringt ihr richtige Gefühle, eine Befriedigung. All ihre Sorgen verbirgt sie in sich selbst und sogar vor ihrer einst besten Freundin. Bis schließlich ein junger Mann zurück in ihr Leben tritt, der ihre Welt schon längst kennt. Das Liebesdreieck ist vollendet, denn obwohl grundsätzlich das Gegenteil behauptet wird, ist es vorhanden. Die Liebe nimmt ihren vorhersehbaren Lauf in der Geschichte und für mich machte sie das Buch ein wenig zunichte. Sie erschien mir wie vieles - zum Beispiel auch Kämpfe, Probleme - zu einfach und mit fehlender Tiefe. Vieles, das in dem Buch angesprochen wird, fühlt sich nur wie ein Kratzen an der Oberfläche an. Dabei könnte viel mehr hervor gehen. Denn die Welt der Feen ist wieder einmal anders. Zwar war sie an sich recht klein mit wenigen Vertretern, aber dennoch faszinierend. Mit Zwergen, die teils unter Feen gezählt werden, ist man schon öfter in Kontakt mit Erfindungen gekommen, doch hier sind Feen allgemein der Ausgang für die unter anderem bekannten Steampunk-Elemente. Elisabeth Mays Worte umschreiben hierbei die kleinsten magischen Details und schaffen traumhafte Bilder. An sich wäre der Schreibstil dadurch ein Traum, gäbe es nicht den Konflikt zwischen legeren und gebildeten Worten. Die Sätze stießen sich in ihrer Art teilweise voneinander ab, anstatt zu harmonieren. Für eine weiter wachsende Schlucht zwischen Liebe und Abneigung zu diesem Buch, trug die lückenhafte Logik und Tiefe bei. Ich hatte immer das Gefühl, etwas stimme mit der Zeit nicht. Vielleicht irre ich mich, aber glaube ich, die Tage haben sich in ihrer Anzahl verlängert oder gab es zu viele Stunden. Leider war es auch sehr schade, dass viele Elemente plötzlich hinzugekommen waren, sodass es in die Situation passte, obwohl vorher nichts darauf hinwies. Man merkte deutlich, dass immer wieder neuen Ideen entstanden sind, doch nicht mit dem Vorherigen verknüpft wurden. Schließlich der Schmerz. Aileana wird sehr oft verletzt, aber verschwindet ihr Leiden unglaublich schnell, damit die Aktion weitergehen kann, oder sie kann unendlich oft an ihren Grenzen hintereinander stehen und nichts bringt sie zum Sturz. Dennoch hatte das Buch einen gewissen Reiz und vor allem Witz. Auf seine ganz eigene Art, zeigte es eine neue und andere Welt, eine Idee großen Potentials, welches gewiss in den folgenden Bänden genutzt wird. Ich hoffe, dass es mehr Tiefe und keinen gänzlich bekannten Verlauf geben wird. Das Ende lässt einen mit Fragen zurück, welche zum brennenden Verlangen nach deren Antworten führen. Das Tor zu einer neuen Welt hat sich erst geöffnet.

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Als ich dieses Buch gelesen habe, wollte ich es nah 70 Seiten abbrechen. Denn es hatte mich absolut nicht gepackt. Die Protagonistin hat mich genervt und es war nicht besonders spannend. Doch seit diesem Buch habe ich gelernt, dass man ein Buch nicht vor den ersten 100 Seiten bewerten oder aufgeben sollte. 😊🙈 Denn ab Seite 101 hatte mich das Buch voll und ganz in seinem Bann und ich musste es lesen und lesen ... Es wurde immer spannender und die Protas allesamt wurden mir auch sympathischer und ich mochte sie am Ende alle super gerne. Auch die Storyline ist super und gut durchdacht. Und! Wenn man bedenkt das ich absolut kein Feen Freund bin, konnte ich in diesem Buch recht gut damit leben, da es nicht die glitzernden Love, Peace and Harmony Feen sind! 😎😁 Jetzt warte ich ungeduldig auf Teil 2! 😱❤️ X Ich liebe dieses Buch und brauche unbedingt Teil 2 😱❤️ Und was ich noch einmal sagen muss: manchmal lohnt es sich, 100 Seiten eines Buches zu lesen, auch wenn es einen nicht überzeugen kann! 👻 Das Buch "Die Feenjägerin" bekommt von mir ❤️❤️❤️❤️❤️.

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Ich habe eine Weile gebraucht, um in das Buch zu finden. Nur langsam wurde ich mit der Story und den Protagonisten warm. Die Stimmung im Buch fand ich düster, genauso wie die Örtlichkeiten und Schauplätze. Aber genau das war es, was mich dazu bewogen hat, diese Geschichte nicht aufzugeben. Irgendwann war ich dann mittendrin und begann es zu lieben. Die Protagonisten bekamen im Verlauf der Story immer mehr an Tiefe und ich konnte mich endlich auf sie einlassen. Derrick war ein Charakter, den man einfach nur lieben kann. Auch wenn in diesem Buch die Feen die Bösen sind, ist Derrick eine Ausnahme. Er hat mich oft zum Schmunzeln gebracht und ich hätte ihm am liebsten auch in meinem Kleiderschrank ( wer das Buch gelesen hat, der weiß, was ich meine ). Aileana war für mich eine beeindruckende Frau. Egal welch brenzlige Situation auch kam, sie wusste, wie sie mich weiterhin ans Buch fesseln konnte. Es wurde einfach nie langweilig. Die Spannung und Action war immer gegenwärtig bzw steigerte sich sogar noch. Auch wenn ich Startschwierigkeiten hatte, konnte mich "Die Feenjägerin" trotzdem begeistern, gut bei Laune halten und mich unterhalten. Ich bin auf den zweiten Band gespannt und hoffe, dass er direkt an das Ende des ersten Teiles anknüpfen wird.

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Sehr gut!

Von: Britt

27.08.2016

Die Feenjägerin von Elizabeth May nimmt uns mit nach Edinburgh in das Jahr 1844. Die Zeit der Bälle, hübschen Kleider und langweiligem Smalltalk. Vor einem Jahr verlor Lady Aileana Kameron ihre Mutter durch den Angriff einer Fee. Sie sinnt auf Rache und hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle Feen zu töten, denen sie habhaft werden kann. Dass sie bei diesem Vorhaben ausgerechnet Feen unterstützen… Elizabeth nimmt ihre Aufgabe sehr ernst und so kommt es vor, dass sie einfach von einem Ball verschwindet, um eine Fee zu töten. Ihrem Ballkleid sieht man derartige Ausflüge auch an und die Gesellschaft tuschelt über sie. Im Jahr 1844 galt es für junge Frauen hübsch auszusehen und sich verheiraten zu lassen. Eigenwillig zu sein oder gar eine Kampfausbildung zu haben gehörte nicht zum gesellschaftlichen Schick. Kämpfen lernt Elizabeth von Kiaran, einer mächtigen Fee. Er hat seiner Art den Rücken gekehrt und möchte die Menschheit im Kampf gegen die Feen unterstützen. Seine wirkliche Rolle und die von Elizabeth erfährt man erst sehr spät im Buch. Bis dahin geistert Kiaran auch als Mann durch die Gedanken der jungen Frau und sie muss sich oft selbst bremsen, nicht zu viele Gefühle in ihn zu investieren. Er ermahnt sie immer wieder, dies nicht zu tun. Die Fee ist kaltherzig, macht sich aber ständig Sorgen. Beim Lesen konnte ich ihn lange schwer einordnen. Gehört er zu den Guten? Oder unterstützt er das Böse? Elizabeth ist technisch sehr begabt und baut sich ein paar wirklich coole Waffen. Die kleine Fee Derrick sorgte im Buch für den emotionalen Touch. Er wohnt im Kleiderschrank der jungen Frau und unterstütz sie, wo er nur kann. Im Buch geht es zügig voran, manchmal fühlte ich mich ein wenig gehetzt. Dass dem Leser regelmäßig vom Tod der Mutter und den Racheplänen von Elizabeth erzählt wird fand ich überflüssig. Hatte man spätestens nach dem zweiten Mal verstanden. Schöne Fantasy, in der die Feen mal die Bösen sind. Mit viel Kampf, Action und Waffen. Eine Beschreibung der Optik der verschiedenen Feen hätte hier geholfen, sich etwas mehr in das Buch zu visualisieren. Es fiel mir schwer, mir ein Bild zu machen, wie etwas aussieht. Interessant auch für Steampunkfans. Wer eine Lovestory sucht, sollte zu einem anderen Buch greifen. Sie wird zwar gelegentlich angedeutet, aber dabei bleibt es. Was mir überhaupt nicht gefallen hat, ist der böse Cliffhanger. Ich mag generell keine Cliffhanger. Aber wenn das Buch mitten in der Handlung endet, mitten in einer Szene, dann finde ich das – Verzeihung – total doof. Trotzdem eine klare Leseempfehlung. Leider habe ich nichts gefunden, wann Teil 2 auf Deutsch erscheinen soll. Erschienen bei Heyne Verlag. ©lifestyle-familie.de

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