Leserstimmen zu
40 Stunden

Kathrin Lange

Faris-Reihe (1)

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Kurzbeschreibung Wenn er versagt, wird Berlin brennen … Als Faris Iskander – Ermittler einer Sondereinheit für religiös motivierte Verbrechen – ein Video erhält, in dem ein Mann ans Kreuz geschlagen wird, ahnt er nicht, dass dies der Beginn eines wahren Alptraums ist. Denn ihm bleiben nur 40 Stunden, um das Opfer zu finden. Versagt er, wird der Täter überall in Berlin Bomben zünden. Während Zehntausende von Menschen nichtsahnend den ökumenischen Kirchentag feiern, stellt sich Faris dem Wettlauf gegen die Zeit. Als er plötzlich eine Verbindung zu einem früheren Fall findet, muss er feststellen, dass der Täter ihm näher ist, als er es jemals für möglich gehalten hätte … Ein atemberaubender Thriller, bei dem die Stunden zu Sekunden werden … (Quelle: Blanvalet) Meine Meinung Der Thriller „40 Stunden“ stammt aus der Feder von Kathrin Lange. Ich kannte die Autorin bereits aus anderen Büchern, daher war ich nun echt gespannt darauf wie sie sich in einem Thriller wohl schlagen würde. Das Cover hier hat mich auf Anhieb angesprochen und der Klappentext machte mich extrem neugierig. Ihre Charaktere hat Kathrin Lange sehr gut in Szene gesetzt. Mir haben sie richtig gut gefallen, ich konnte sie mir gut vorstellen und die Handlungen waren für mich verständlich. Faris Iskander ist Ermittler einer Sondereinheit beim LKA Berlin. Gemeinsam mit seinen Kollegen beschäftigt er sich mit Verbrechen, die religiös anmuten. Faris selbst ist Deutsch-Ägypter. Er hat seine ganz eigenen Ecken und Kanten, ist nicht immer nur gut gelaunt und schillernd beschrieben. Faris hat auch andere dunkle Seiten an sich, die hier immer mal wieder durchkommen. Er hat mit seiner Vergangenheit zu kämpfen, muss sich mit ihr auseinandersetzen, was nicht immer unbedingt einfach ist. Auch die anderen Charaktere hat die Autorin sehr gut gezeichnet. Besonders auch die Seite des Täters, der hier gut eingefügt wird, empfand ich als sehr interessant. Der Schreibstil der Autorin ist absolut mitreißend und flüssig. Ich habe diesen Thriller angefangen und konnte nicht mehr aufhören. Ich musste wissen wie sich das Geschehen weiterentwickelt. Geschildert wird das Geschehen aus zwei verschiedenen Sichtweisen. Man folgt so nicht nur Faris, sondern eben auch dem Täter. Man weiß so auch teilweise mehr als die Ermittler selbst, was mir persönlich sehr gut gefiel. Die Handlung selbst ist super spannend gehalten. Ich hatte keinerlei Ahnung wohin sich alles entwickeln würde, habe angefangen und war nach ein paar Seiten schon gefangen. Während des Lesens haben sich unzählige Fragen in meinem Kopf gebildet auf die ich unbedingt Antworten haben musste. Also blieb nur eines, weiterlesen und immer tiefer ins Geschehen eindringen. Das Ende mit seiner Auflösung hat mich ein wenig enttäuscht. Für meinen Geschmack wirkte es hier etwas holprig, da war schon mehr drin. Dennoch aber löst sich der Fall zufriedenstellend auf, die Fragen werden hier alle beantwortet. Fazit Alles in Allem ist „40 Stunden“ von Kathrin Lange ein Thriller, der mich trotz kleiner Kritikpunkte in seinen Bann gezogen hat. Interessante gut dargestellte Charaktere, ein mitreißender flüssiger Stil der Autorin und eine richtig spannende abwechslungsreiche Handlung haben mir hier tolle Lesestunden beschert. Durchaus lesenswert

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40 Stunden ist der erste Band der Thriller Reihe, bei dem es um den Oberkommissar Faris Iskander geht. Noch schwer getroffen von dem Bombenattentat in einem Museum bleiben ihm und seinem Team nur 40 Stunden, um den Täter zu identifizieren und seinen Plan zu vereiteln. Handelt es sich um den gleichen Attentäter, wie damals, mit dem Faris noch verhandelt hatte? Oder ist dies alles "bloßer" Zufall? Fragen über Fragen, die spannender nicht sein könnten. Faris kämpft also nicht nur mit dem Fall, sondern auch mit den Dämonen aus seiner Vergangenheit. Die Autorin hält sich nicht lange mit großen Vorreden auf, sondern steigt direkt mit einer Videobotschaft ein, die das Team um Faris auf eine harte Probe stellt. Einerseits positiv, da es kein großes Vorgeplänkel gab, andererseits negativ, da es mir fast zu schnell vonstatten ging, da man als Leser so in das kalte Wasser geworfen wurde. Immer wieder werden im Verlauf Handlungen eingestreut, die vom Täter, oder zumindest von seinem Handlanger stammen könnten. Ganz sicher kann man sich als Leser anfangs doch nicht sein. Besonders diese zwei Sichtweisen haben es mir angetan. So wird nicht nur die Panik sichtbar, sondern auch ein gewisses Gefühl zum"Täter" vermittelt. Vor allem, da Faris in der Sondereinheit für religiös motivierte Verbrechen arbeitet, ist dies eine gelungene Umschreibung, dem Leser diese Problematik näher zu bringen. Dabei vermeidet die Autorin zu viele Details, die den Leser sonst schnell überfordern könnten, sollte er sich in dieser Materie nicht wirklich auskennen. So lernt man als Leser beide Sichtweisen kennen und, ja, auch irgendwie verstehen. Dadurch ist der Leser "allwissend", da er zum Teil mehr weiß, als Faris und sein Team. Was mir persönlich, in diesem Fall, sehr gut gefallen hat. Die Figuren an sich sind sehr nachvollziehbar und dynamisch gestaltet. Die Panik und Spannung baut sich sehr gut auf und das eine oder andere Mal, war ich wirklich perplex, was die Handlungsentwicklung angeht. Normalerweise lese ich keine Thriller, aber dieser hat es mir wirklich angetan. Nicht zu blutig, nicht zu detailliert und doch so, dass man die Spannung quasi greifen kann. Leider hat mich das Ende ein wenig enttäuscht. Die Autorin baut dosiert die konstante Spannung auf, die sich am Ende aber nicht ganz nachvollziehen lässt. Auch die Erklärungen waren für mich nicht ganz greifbar. Wobei mich das Motiv, hatte man von vorne rein einen Verdacht, echt erstaunt hat. Das Cover finde ich super. Passend zum Inhalt und auch die Kabel spielen eine wichtige Rolle, wie der Leser bald erfahren wird. Trotz humpelnder Auflösung, zieht dieses Buch den Leser in Bann und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Wer solche Thriller mag, sollte diesen auf jeden Fall lesen!

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Ich kannte die Autorin bis zu diesem Zeitpunkt nicht und hatte mir das Buch daher aus der Stadtbücherei als eBook ausgeliehen. Aber schon nach den ersten paar Seiten hatte mich die Geschichte gefesselt und die Seiten flogen nur so dahin. Der Muslime Polizist Faris Iskander und seine Sondereinheit SERV beschäftigen sich mit religiösen, fundamentalistischen und fanatischen Mördern und ist auf eine Stufe mit der Mordkommission gestellt. Nach einer missglückten Befreiung einer Geiselnahme durch die SERV, wobei mehrere Menschen durch einen Bombenselbstmord ums Leben kamen und einer Prügelei mit einem Rechtsradikalen, wird Faris suspendiert. Frustriert und verletzt wird Faris von einem neuen Täter auf seinem Handy angerufen. Der Täter will nur mit Ihm sprechen und so beginnt ein Albtraum für Faris. Denn ab diesem Zeitpunkt wird er von einem Ort zum anderen gehetzt und es sieht so aus als ob der Täter sein perverses Spiel gewinnen wird. Der Täter schreckt vor keinem Mittel zurück, um seinem Ziel näher zu kommen. Kommissar Iskander und seine Kollegen haben nur 40 Stunden Zeit dem Bombenleger das Handwerk zu legen. Einfach fesselnd! Der Schreibstil ist flüssig und man kann der Geschichte jederzeit folgen. Die Charaktere sind gut beschrieben und haben aber auch Ihre Ecken und Kanten und schleppen Ihre Alltagsprobleme mit sich herum. Ich fand Faris Iskander sympathisch und menschlich und Trotz dem "ernsten Thema" musste ich an manchen Stellen kurz lächeln.

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Die Uhr tickt

Von: Honey aus Frankfurt

11.03.2014

Schon öfter habe ich Thriller gelesen, in denen ein Ermittler nur eine gewisse Zeit hat ein Opfer zu finden. Ich war am Überlegen, ob ich dieses Buch wirklich lesen soll, denn die Geschichte an sich ist ja irgendwie erstmal nicht neu. Um einen Einblick zu bekommen habe ich mir eine Leseprobe durchgelesen und da wusste ich, das muss ich einfach lesen. Denn schon die ersten Seiten sind megaspannend. Das Buch beginnt mit einer grausamen Kreuzigung. Diese wird aufgezeichnet und dem Ermittler Faris Iskander per Video auf sein Handy gesendet. Dieser ist eigentlich suspendiert, wird aber durch den Täter bzw. durch den Versender des Videos so in den Fall eingebunden, dass er wieder ermitteln darf bzw. muss. Der Täter lässt eine Bombe in der U-Bahn hochgehen und droht weitere Menschen umzubringen, wenn Faris nicht das macht was er sagt: Faris hat 40 Stunden Zeit das gekreuzigte Ofer zu finden. Die Charaktere in diesem Buch besonders die Ermittler der SERV (Sondereinheit für religiös motivierte Verbrechen) wachsen einem schnell ans Herz. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Sie wiederholt sich nicht allzu oft und trotz der Länge (414 Seiten) ist das Buch nicht langweilig. Die Sätze sind kurz und knackig und bauen zudem Spannung auf. Immer wieder wird Spannung aufgebaut, weil man einmal aus Sicht der Ermittler liest und dann wieder aus Sicht des Täter. Ein rundum gelungener Roman wie ich finde. Ein Stern Abzug gibt es von mir weil ich mir vielleicht die ein oder andere Wendung gewünscht hätte. 40 Stunden ist gut durchdacht, aber auch solide in der Geschichte. Gut gefallen hat mir der religiöse Hintergrund, so manche Wörter diesbezüglich waren mir nicht geläufig. Es werden weitere Bücher mit dem Ermittler aus Berlin folgen, worüber ich mich sehr freue, auch wenn ich denke, dass Faris ein bisschen wie ein unkaputtbarer Superermittler beschrieben wird. Aber ich lese gerne Bücher mit Helden :) . Mein Review: http://honey-loveandlike.blog.de/2014/03/11/buchvorstellung-40-stunden-17935722/

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