Leserstimmen zu
40 Stunden

Kathrin Lange

Faris-Reihe (1)

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MEINE WORTE ZUM BUCH: Der suspendierte Ermittler der SERV (Sondereinheit des LKA Berlin - Ermittlungen für religiös motivierte Verbrechen) Faris Iskander erhält einen anonymen Anruf, in dem ihm Befohlen wird, zum Hauptbahnhof zu kommen. Zudem erhält er ein Video, auf dem die Kreuzigung eines Mannes zu sehen ist. Am Bahnhof angekommen, kommt es zur Explosion, welche nur ein Vorgeschmack sein soll - denn der Anrufer droht, weitere Bomben zu zünden, wenn Faris nicht innerhalb der nächsten 40 Stunden den Mann am Kreuz findet. Da dieser aber suspendiert ist, und der Täter mit Hilfe eines Trojaners das Video vom Pc des Ermittlers versand hat, ermittelt die SERV ohne ihm im Team. Dieser sucht sich Hilfe beim Journalisten und Freund Hesse um selber weiterzu ermitteln. Doch als der anonyme Bombenleger merkt, das Faris nicht mit der SERV ermittelt, lässt er die nächste Bombe hoch gehen und somit wird Faris zurück ins Ermittlerteam geholt. Der Verdacht ist groß, das der Täter eine offenen Rechnung mit Faris hat. Auf dem liegt eine große Last, denn definitiv hat der Täter es wohl auf ihm abgesehen und so gilt es ihn schnellst möglich zu fassen, bervor es noch weitere Todesopfer gibt. Doch noch immer gibt es keine Hinweise, wer der Täter sein könnte. Dieser zeigt nur ganz klar, das er am längeren Hebel sitzt und sehr viel Wissen hat. Auf Grund der Öffentlichkeitsfahndung vom gekreuzigten Mann, meldet sich dann die Pfarrerin Ira Jenssen, denn sie kennt diesen Mann und kann ein paar wenige Informationen zu der Person liefern, die endlich zu einer ersten Spur führen. Weitere Hinweise führen die Ermittler zu einem Schrebergarten des Mannes, wo es zur weiteren Explosion kommt, bei der Faris Partner Paul ums Leben kommt. Die Zeit wird knapp, aber tatsächlich kriegen sie endlich raus, wer der Täter ist. Dieser hat mittlerweile Faris Ex in seiner Gewalt. Jetzt kommt es darauf an, die große Katastrophe zu verhindern... FAZIT: Wiedermal bin ich echt begeistert von diesem echt fesselnden Thriller. Von Anfang bis Ende wird man richtig mitgezogen und muss unbedingt weiterlesen. Auch der flüssige Schreibstil der Autorin hatte etwas Mitreißendes. Die Charaktere des Faris Iskander gefällt mir auch, denn der hat wieder mal die Arschkarte, muss einiges mitmachen und geht dabei bis an seine Grenzen. Der Verrat seines geglaubten Freundes, der Verlust seines Partners und die Angst um seine Ex sorgen für jede Menge Emotionschaos. Die überraschenden Wendungen und Enthüllungen kommen genau im passenden Moment. Über den Täter war ich echt überrascht. Ich mag das, wenn man so gar keine Ahnung hat, wer der Täter sein könnte und dann total staunt, wenn jemand als Täter entlarvt wird, den man so gar nicht auf den Schirm hatte. Alles im Allen ist es ein wirklich spannender, lesenswerter Thriller, der mich wieder voll und ganz überzeugen konnte und den ich voll und ganz weiterempfehlen kann.

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Gelungener Auftakt zu einer neuen Serie ...

Von: engi aus Bietigheim-Bissingen

21.06.2016

Spannend, spannend, spannend … ich konnte gar nicht aufhören zu lesen. Die Autorin schafft es, den Leser direkt nach Berlin zu katapultieren um live am ökumenischen Kirchentag, einem ökumenisches Laientreffen von Christen, vor allem der beiden großen Konfessionen in Deutschland, teilzunehmen. Die Stadt ist voller begeisterter Anhänger, die sich auf das Highlight, den Lichtergottesdienst mit dem Papst, freuen. Kein Mensch rechnet mit der Katastrophe, die sich anzubahnen scheint. Da wird eine Bombe gezündet und eine Forderung gestellt, die das Team SERV der Berliner Polizei an ihre Grenzen bringt. Doch der Täter geht noch weiter, er hegt eine persönliche Vendetta gegen den sympathischen Ermittler Faris Iskander und ein nervenaufreibender Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Relativ frühzeitig wurde mir klar, wie der Bombenleger vorgehen will. Ein Albtraum für jede Polizeieinheit! Faris kämpft mit dem geheimnisvollen Anrufer, muss sich jedoch auch gegen Kritik aus den eigenen Reihen verteidigen. Kathrin Lange mutet ihm viel zu, man will ihn fast zwischendurch mal in den Arm nehmen und ihm Mut zusprechen. Der Täter bedroht ihn mit einem Schlag gegen Personen, die er liebt … wie steht man das durch? Die Enthüllung des Täters war für mich eine Überraschung, die Autorin hat die Spannung bis zum Schluss gehalten. Während der Fall aufgeklärt wurde, bleibt die Zukunft für Faris offen. Wie schön, dass es einen weiteren Teil um den Ermittler gibt.

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Zum Inhalt Faris Iskander ist noch traumatisiert von dem Bombenanschlag in einem Museum, von dem er sichtbare Verletzungen davongetragen hat, die ihn eine Leben lang an das Attentat erinnern werden. Doch, nicht nur sichtbare Verletzungen machen dem Ermittler für religiöse Verbrechen das Leben schwer. Im Schlaf erlebt er die Horroszenarien immer wieder. Da erhält er ein Video, auf dem ein Mann gekreuzigt wird; einen Anruf wo ihn ein Unbekannter mit verzerrter Stimme auffordert, innerhalb 40 Stunden den Gekreuzigten zu finden. Sollte es ihm nicht gelingen, werden an sämtlichen Orten in Berlin Bomben in die Luft gehen. Ein Wettlauf mit der zeit beginnt: 40 STUNDEN!!! As-samu alaikum. Der Tod sei mit dir!!! Meine Meinung Faris Iskander hat es nicht leicht, da er selber in Verdacht Gerät, mit den Bombenanschlägen etwas zu tun zu haben. Als er von dem anonymen Anrufer aufgefordert wird am Bahnhof zu erscheinen, geht die erste Bombe in die Luft. Passanten schauen ihn misstrauisch an, da Iskander selber Moslem ist und die Attentate religiöser Natur zu sein scheinen. Trotz der Hilfe, die er vor Ort geleistet hat, ist sein arabisches Aussehen ein Handicap. Faris ist im Moment vom Dienst suspendiert, da er einen Neo Nazi zusammengeschlagen hat. Sein Kollege und bester Freund Paul stärkt ihm den Rücken und sagt ihm immer wieder: "Du hast nicht auf den Auslöser gedrückt!" Immer wieder erhält Faris Anrufe von dem Unbekannten. Ich fand es unheimlich, dass der Täter über sämtliche Ereignisse Bescheid weiß, die sich in der SERV abspielen. Für den körperlich und seelisch lädierten Iskander habe ich im Lauf der Geschichte sehr viel Mitgefühl entwickelt, da seine Vorgesetzte Anke Geiger ihm mit Vorurteilen begegnet und ihm sogar sein Handy abnimmt. Jetzt kann Faris keine Anrufe vom Attentäter annehmen; was verheerende Auswirkungen hat. Die Vorbereitungen zum ökumenischen Kirchentag laufen auf Hochtouren. In Berlin ist die HÖLLE los! Fazit Mit 40 Stunden ist der Autorin ein Thriller gelungen, der es einem ab dem Prolog unmöglich macht, das Buch zur Seite zu legen. Die Protagonisten wirken authentisch und der Schreibstil ist flüssig und packend. Für Iskander habe ich von Anfang an eine große Sympathie entwickelt, da er mir sehr gutherzig vorkam. Doch, was hilft der beste Charakter, wenn man sich mit Vorurteilen aufgrund seiner Herkunft konfrontiert sieht und das Gefühl bekommt, dass die Verbrechen auf genau diese Vorurteile zurückzuführen sind? 40 Stunden hat die SERV Zeit den Gekreuzigten zu finden und tausenden Menschen in Berlin das Leben zu retten. Iskander muss auch um seine Familie bangen. 40 Stunden für tausende Leben? Ein Pagetuner der einen 40 STUNDEN mitfiebern lässt. 40 STUNDEN die einem beim Lesen wie 4 Stunden vorkommen. 40 STUNDEN in denen man um die Menschen bangt, die beim Lichtergottesdienst teilnehmen werden. 40 STUNDEN die ich Euch uneingeschränkt empfehle. 40 STUNDEN die so atemberaubend waren, dass ich mit Sicherheit den zweiten Fall von Iskander verfolgen werde. Danke Kathrin Lange 5 Sterne

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INhalt: 'As-samu alaikum' - diese Worte hat der suspendierte Ermittler Faris Iskander das letzte Mal 10 Monate zuvor gehört. Danach flog das Klersch-Museum in die Luft und riss 75 Menschen mit in den Tod. Faris war Ermittler und dafür zuständig mit dem Entführer zu verhandeln. Doch er hatte ihn unterschätzt und dieser Fehler kostete vielen Menschen das Leben. Faris selbst ist damals schwer verletzt worden und nach Monaten der Reha ins Berufsleben zurückgekehrt. Bei einem kleinen Ausflug in eine Kneipe wurde er von einem Neonazi 'Bombenleger' genannt und ist ausgetickt. Er hat den Mann krankenhausreif geprügelt und das auch nur, weil man ihn irgendwann von dem Mann heruntergezogen hat. Dieser Ausraster resultierte in seiner Suspendierung. Das hat seine Alpträume nicht abgeschwächt - im Gegenteil. Jedes Mal wenn er die Augen schließt, durchlebt er erneut die Geiselnahme im Museum und die anschließende Explosion. Er macht sich schwere Vorwürfe. Selbst sein Partner, Paul, kann ihn nicht davon abbringen sich selbst die Schuld an dem Tod der 75 Menschen zu geben. Jetzt steht er in seiner Wohnung am Fenster und versucht die Bilder aus seinem Kopf zu kriegen. Da klingelt sein Handy und eine verzerrte Stimme katapultiert ihn mit diesem knappen Ausspruch zurück an den Tatort. Faris kann es nicht glauben. Der Täter damals kann unmöglich überlebt haben. Doch wer würde sich diesen makabren Spaß erlauben genau diese Grußformel zu benutzen. Soweit er sich erinnert, sind diese Worte nie an die Öffentlichkeit getragen worden. Doch Faris bleibt nicht viel Zeit seinen Gedanken nachzuhängen. Der Anrufe droht einen Bombenanschlag an und er hat Faris auserwählt seine Marionette zu sein. Er gibt ihm fünf Minuten um zum U-Bahnhof Bismarkstraße zu gelangen, bevor er ihm neue Anweisungen gibt. Faris schafft es und hat bald darauf den nächsten Anruf vom Unbekannten auf dem Handy. Doch auch heute wählt der Ermittler die falschen Worte und muss miterleben wie die gerade in den Tunnel gefahrene U-Bahn in einer Feuerwelle explodiert. Faris wird durch die Luft geschleudert und erleidet Verletzungen. Doch seine Gedanken sind beim Täter. Wieder hat er die Augen von damals vor Augen - es gleicht sich zu sehr, als dass es ein Anderer sein könnte. Als Faris kurz darauf von Passanten als Attentäter beschuldigt wird, werden Polizisten auf ihn aufmerksam. Nur das Auftauchen seines Partners kann ihn vor schlimmeren bewahren und zeigt einmal mehr, wie sehr sich Menschen von Äußerlichkeiten beeinflussen lassen. Auch wenn Faris eine hellere Haut hat als seine arabischen Mitbürger, zeugen seine dunklen Haare und seine braunen Augen eindeutig vorher seine Vorfahren stammen. Paul bringt seinen Kollegen und Freund in die Hauptzentrale und lässt sich von ihm alles erzählen. Sofort wird klar, das ist ein Fall für die SERV - die Sondereinheit für die Ermittlung bei religiös motivierten Verbrechen. Denn nicht nur, dass der Anrufer den gleichen Gruß wie der damalige Bombenläger benutzt - er hat Faris ein Video geschickt, das eindeutig in die Zuständigkeit der SERV fällt. Das Video zeigt einen Mann der an ein Kreuz geschlagen wird. Er ist an eine Herzmaschine angeschlossen - hört das Herz des Mannes auf zu schlagen, geht in Berlin eine Bombe hoch die vielen Menschen das Leben kosten wird. Ausgerechnet jetzt wimmelt es in der Hauptstadt vor Touristen, denn der ökumenische Kirchentag steht kurz bevor und viele Gläubige wollen dabei sein. Der Anrufer hat Faris ein Ultimatum gestellt - 40 Stunden bleiben ihm um den Mann und die Bombe zu finden. Meinung: Der Roman '40 Stunden' spielt im Herzen der Hauptstadt - in Berlin. Hier lebt und arbeitet der Ermittler Faris Iskander und versucht die Welt ein bisschen besser zu machen, indem er Verbrecher jagd. In diesem Roman wird ein wenig die Vergangenheit des Ermittlers beleuchtet und gleichzeitig ein neuer Fall aufgerollt. Das lässt den Leser schnell in die Welt eintauchen und schafft eine angespannte Atmosphäre. Da die gesamte Geschichte sich innerhalb von 40 Stunden abspielt, jagd natürlich ein Vorfall den nächsten und lässt den Leser kaum richtig Luft holen. Allerdings bleibt so auch die Spannung gut erhalten und man will wissen was als nächstes passiert. Ich habe an diesem Buch etwas länger gelesen, weshalb es mir etwas länger vorkam. Somit kann ich jetzt nichts dazu sagen, ob es vielleicht etwas gehetzt wirkt. Da ich in Berlin lebe, kenne ich die Schauplätze des Buches und kann es mir deshalb umso einfacher vorstellen, wie Faris durch die Stadt hetzt um diesen Verrückten zu finden. Der Schreibstil von Kathrin Lange ist wirklich gut und flüssig. Und auch die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Ich hatte kein Problem mir Faris, Gitta oder auch Dr. Geiger vorzustellen. Das macht für mich auch einen gut geschriebenen Roman aus. Das die Autorin Kathrin Lange viel Sorgfalt in ihre Recherche legt, durfte ich selbst feststellen, als ich ihr in Berlin begegnet bin. Sie hat ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert und dabei berichtet wie teilweise verwirrend es für Nebenstehende wirken kann, wenn man sich versucht in einen Bombenleger hineinzuversetzen. Auch taucht sie für die Zeit des Schreibens total in die Geschichte ab, was wahrscheinlich durchaus wichtig ist.

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Das Cover und der Klappentext von „40 Stunden“ haben mir bereits vorab eine Gänsehaut bereitet. Mein Gefühl, dass dieser Thriller ziemlich gut sein muss, hat mich nicht getäuscht. Anfangs bin ich mit ein bisschen Skepsis rangegangen, da ich eher vorsichtig bin, was Bücher mit religiösem Inhalt angeht. Ja, es dreht sich sehr viel um den Glauben und die Religion, aber das wurde von der Autorin super verpackt in jeder Menge Spannung. Die Seiten flogen nur so dahin und ich habe das Buch in zwei Tagen gelesen, weil ich einfach nicht mehr aufhören konnte. Die Spannung wird stets auf einem hohen Level gehalten und durch Kurzschlusshandlungen des Täters häufiger Mal auf die Spitze, und darüber hinaus, getrieben. Mein Kopfkino ratterte die ganze Zeit, doch bis zum Schluss hatte ich nicht mal eine Ahnung, wer der Täter sein könnte. Ich habe jede Zeile ganz genau gelesen, aber die Autorin hat den Zeitpunkt, wann die Person enttarnt wird, voll im Griff. Durch Zwischensequenzen, in denen es um andere Protagonisten geht, wird man zusätzlich leicht in die Irre geführt. Faris Iskander, der Hauptprotagonist, stand die ganze Zeit im Mittelpunkt der Geschichte, wodurch dem Leser tiefe Einblicke in sein Leben und seine Gefühlswelt gewährt werden. Mich hat das Buch ganz und gar überzeugt und es ist für mich jetzt schon ein Highlight in meinem Bücherregal. Ich hoffe inständig, dass es bald weitere Fälle für Faris geben wird.

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Meine Meinung Kathrin Lange eine mir bis dato unbekannte Autorin hat es wie kaum ein anderer Schriftsteller/andere Schriftstellerin bisher geschafft mich mit ihrem Thriller in den Bann zu ziehen. Selbst ein Chris Carter- bis dato mein absoluter Lieblingsthriller-Gott- kann da kaum mithalten, so mörderisch spannend war dieses Buch. Im Fokus von Kathrin Lange steht Faris Iskander, ein Polizeiermittler und Muslim mit arabischem Aussehen. Alles Attribute die in der heutigen Zeit sehr schnell für sehr große Schwierigkeiten und Probleme im Alltag, Beruf und Privatleben sorgen können. Unterstützt wird Iskander durch das Team der SERV, der Spezialeinheit für religiöse Verbrechen bei der Polizei. Diese ist auch bitter nötig nach dem Fund eines Videos mit einem Mann, an das Kreuz genagelt nach Jesus Christus Vorbild. Wäre das alles noch nicht schlimm genug, droht ein Irrer damit verschiedene Bomben beim Weltkirchentag detonieren zu lassen- sollte der Mann am Kreuz innerhalb von 40 Stunden sterben. Ganz großes Kino was Kathrin Lange dort heraufbeschwört- doch wie war die Umsetzung? Zunächst lernt der Leser die Charaktere mehr oder weniger tiefgründig kennen, den einen eher oberflächlich und kurz, den Hauptcharakter sehr intensiv und menschlich. Ja Faris Iskander menschelt in einer Art und Weise die dem Leser sofort sympathisch sein muss. Seine Zweifel, sein Glauben, sein Straucheln – ja einfach seine vielfältigen Emotionen reißen den Leser von Seite zu Seite mit, bilden einen Kontrast zu dem tendenziell sehr hohen Spannungsbogen den Kathrin Lange aufbaut und aufrechterhält. 40 Stunden mit Kommissar Faris Iskander, eine Zeitschiene zwischen Leben und Tod, Emotionen wie auf einer Achterbahn und Menschen , Gefühle und Emotionen wandelbar wie das Wetter in der Wüste. Selten habe ich so spannungs- und emotionsgeladene Zeitfenster erlebt. Das Buch verdient zu Recht die Bezeichnung Thriller. Gespannt wie ein Flitzebogen erwartet der Leser die nächste Szene- wie geht es weiter? Was passiert- was findet Faris heraus? Wie können ihm die anderen Mitglieder der SERV helfen? Mir fiel es sehr schwer das Buch überhaupt aus der Hand zu legen, so spannend waren einige Szenen. Ich habe die Luft angehalten, ob des Grauens das mich erwarten würde können. Sicherlich gab es auch den ein oder anderen kleinen Knick in der Logik, der mich dazu trieb die ein oder andere Vermutung über die Identität des Täters anzustellen, aber die meisten Vermutungen sollten sich als sinnlose Irrwege herausstellen. Geschickt wusste die Autorin die Fäden immer enger zu spinnen, den Leser mit Informationen zu versorgen, ihn an den Ermittlungen teilhaben zu lassen, aber nie gänzlich aufzuklären so dass immer ein quälend kleiner Raum für eigene Gedanken blieb. Abgerundet wurde das Buch durch ein fulminantes Finale das keiner der Leser sicherlich so in dieser Art und Weise für möglich gehalten hätte. FAZIT: Ich bin begeistert und habe selten so einen guten Thriller aus einer deutschen Feder gelesen und werde es sicherlich nicht bereuen mich auf weitere Teile der Autorin mit Kommissar Faris Iskander zu freuen. Für mich DIE Überraschung des Jahres 2014 und das obwohl das Jahr erst gerade begonnen hat. Absolute Kaufempfehlung und natürlich volle Punktzahl/Sternezahl.

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Manchmal fängt man ein Buch an und weiß genau, dass man es lieben wird. Bei 40 Stunden von Kathrin Lange trifft dies zu 100% zu! Durch den flüssigen Schreibstil und die vielen Cliffhanger, bleibt einem eigentlich auch gar nichts anderes übrig, als das Buch zu verschlingen! Die Hauptfigur Faris finde ich besonders gelungen. Als Ermittler einer Sondereinheit für religiöse Verbrechen mit ägyptischem Aussehen hat man es nicht gerade einfach. Gerade, wenn das Thema Bombendrohung in Berlin groß geschrieben wird. Der Charakter ist sympathisch und authentisch. Besonders an ihm mochte ich jedoch, dass man immer wieder mit Rassismus konfrontiert wurde und so selbst zum Überdenken eigener Vorurteile angeregt wurde. Die Kapitel sind hauptsächlich aus der Sicht von Faris, aber man liest auch sowohl beim Bombenleger, als auch bei Besuchern des Kirchentages mit. Da man letztere natürlich auch lieb gewinnt, fiebert man ordentlich mit, denn sollte Faris nicht schnell genug ermitteln, soll das Olympiastadion mit allen Kirchentagsbesuchern gesprengt werden. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass ich selbst bis zum Schluss keine Ahnung hatte wer der Täter ist. In manchen Ermittlungen war ich zwar schneller als die Polizisten, aber das ist mir hier nicht weiter negativ aufgefallen. Ein kleiner Minuspunkt bekommt bei mir das Ende. Zwar ist der ganze Thriller sehr schnelllebig, aber das Ende wurde mir dann doch etwas zu schnell abgefühstückt. Es wurde zwar weitestgehend alles aufgeklärt, aber für mich hat der große Knall (damit meine ich jetzt keine Bomben ;)) gefehlt.

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40 Stunden und dann?

Von: Monika Stutzke aus Berlin

23.04.2014

As-samu alaikum. Das ist das erste, was Faris Iskander am anderen Ende des Telefons zu hören bekommt, bevor ihm ein Video zugespielt wird, das eine Kreuzigung zeigt. Diesen Satz hörte er vor 10 Monaten zum letzten Mal, bevor er verhindern konnte, dass eine Bombe hochging und viele Menschen in den Tod riss. Faris Iskander, gebürtig in Alexandria, ist Polizist und gehört der Sondertruppe SERV (Sondereinheit für religiös motivierte Verbrechen) an. Er wurde damals bei der Bombenexplosion schwer verletzt und die Albträume suchen ihn auch nach so vielen Monaten noch heim. Kurz nachdem er seine Arbeit wieder aufnehmen konnte, wurde er suspendiert. Als ihn jemand auf Grund seiner Hautfarbe und seines Aussehens als Bombenleger bezeichnete, ist er ausgerastet und hat diesen zusammengeschlagen. Nun erhält er dieses Video und wird vom Anrufer zu einem Bahnhof dirigiert, in dem er kurz darauf Zeuge einer Bombenexplosion wird. Ein Zeichen, dass der Anrufer es ernst meint. Er gibt Faris 40 Stunden Zeit, um den Gekreuzigten zu finden, ansonsten würde es ein Bombeninferno geben. Die Ermittler bekommen schnell heraus, dass der Countdown zur Abschlussveranstaltung des zur Zeit in Berlin stattfindenden ökumenischen Kirchentages im Olympiastadion abläuft und sich dort Tausende von Gläubigen einschließlich des Papstes befinden werden. Die Zeit läuft, der Anrufer belässt es nicht mit der einen Bombe im U-Bahnhof, jederzeit kann die nächste Bombe irgendwo in Berlin hochgehen ... Die Autorin Kathrin Lange versteht es, einen packenden Thriller zu schreiben. Sie baut von Beginn an Spannung auf, die es dem Leser schwer fallen lässt, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Trotz seiner Suspendierung beginnt Faris mit dem Team der SERV mit den Ermittlungen. Seine Chefin Dr. Geiger, die von Hause aus was gegen Faris hat und ihn für eine tickende Zeitbombe hält, ist davon nicht erbaut und versucht, das zu verhindern, aber der anrufende Bombenleger verlangt speziell nach Faris und so muss sie sich schließlich fügen. Die Ermittlungen gehen in alle Richtungen, wer hat Kenntnis von dem Satz "As-samu alaikum"? Dieses wurde nie an die Öffentlichkeit herausgegeben, der damalige Bombenleger kann es jedoch auch nicht sein, denn der verstarb bei der Explosion. Es dauert nicht lange, denn schnell ist ersichtlich, woher der Bombenleger die Informationen hat. In einigen Kapiteln findet man zum Ende Episoden von Alexander. Man bekommt sehr schnell mit, dass Alexander der Sohn des Gekreuzigten ist. Er hat die Begegnung mit einem Engel und erzählt diesem vom Zusammenleben mit seinem Vater. Die Zusammenhänge zwischen diesen Episoden und dem Hauptstrang werden nach und nach ersichtlich. Ich habe diesen Thriller förmlich verschlungen. Gleich zu Beginn wird man in die Story hineingezogen und erst wieder entlassen, wenn man das Buch gelesen hat. Was war ich froh, dass ich es in einem Rutsch durchlesen konnte und nicht beiseite legen musste. Faris Iskander ist ein Protagonist, der mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat und trotzdem das letzte aus sich herausholt, um Schlimmes zu verhindern. Er wird unterstützt von seinen Kollegen, vor allem seinem Partner Paul Sievers, auf den er sich verlassen kann. Sie sind ein eingespieltes Team und verstehen sich auch ohne viel Worte. Faris versucht zudem die zu beschützen, die er liebt, selbst seine ehemalige Freundin, die ihn vor längerer Zeit verlassen hat, denn der Bombenleger weiß genau, wo es Faris weh tut. Dieser Thriller lässt einen nicht los, wenn man ihn zu lesen begonnen hat. Spannung wird bereits auf den ersten Seiten erzeugt, die durchweg vorhanden ist und sich stetig steigert. Man fiebert förmlich den Ende entgegen, um endlich alles zu erfahren, um zu wissen, wer der Täter ist und wofür das alles inszeniert wurde. Ich hatte ab der Mitte des Buches einen Verdacht auf den Täter, der sich auch bestätigte. Die Geschichte spielt in Berlin, die Örtlichkeiten wurden von der Autorin sehr gut recherchiert. Auch was die Ermittlungen angehen, sind sie gut nachvollziehbar und erscheinen dem Unwissenden glaubhaft dargestellt. Ein Buch, dass ich allen Thrillerfans sehr gern weiterempfehle. Ich freue mich derweil schon mal auf den 2. Teil mit Faris Iskander und hoffe, dass es nicht mehr allzu lange dauern wird.

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