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Leserstimmen (60)

Alexandra Pilz: Zurück nach Hollyhill

Zurück nach Hollyhill Blick ins Buch

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-53426-1

Erschienen: 25.02.2013
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, eBook (epub)

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Ein fantastisches und packendes Buch

Von: Leseeule Theresa Datum : 28.09.2015

https://www.youtube.com/channel/UCQKnDAXlHl6c4hlA45QKvlA

https://www.youtube.com/watch?v=tlP50G-cyoc

Auftakt einer Zeitreisetrilogie, die man sich nicht entgehen lassen sollte!

Von: Lielan Datum : 11.08.2015

lielan-reads.blogspot.de/

Story + Schreibstil: Alexandra Pilz "Zurück nach Hollyhill" ist der Auftakt einer Fantasy-Zeitreise-Jugendbuch-Trilogie. Dieses Buch hat mich schon seit einer gefühlten Ewigkeit angelacht. Ersteinmal finde ich die Cover der Reihe zuckersüß und sie stechen in absolut jedem Buchregal aufgrund der knalligen Farben raus. Und dann konnte ich, als großer Zeitreiseroman Fan, gar nicht anders, als auch dieses Zeitreise Buch, aus Alexandra Pilz Feder, zu inhalieren. Allerdings kann ich euch gar nicht viel über die Zeitreise-Thematik aus "Zurück nach Hollyhill" berichten, ohne euch zu spoilern, deswegen verrate ich nur so viel: An alle Zeitreise-Fans unter euch, ihr werdet diese Reihe lieben! Denn für mich war das Zeitresien in "Zurück nach Hollyhill" vollkommen anders, als ich es aus anderen Jugendbüchern kenne und es geschieht in einem sehr gelungen, wunderschönen, glitzernden, zum Aufseufzen grandiosen Moment. Wenn euch die Zeitreise-Thematik nicht schon lockt, sollte euch das Setting gleich zum Buchkauf verlocken. "Zurück nach Hollyhill" handelt zum Großteil in England, in einem kleinen Dörfchen mit dem Namen Hollyhill, mitten im Dartmoor. Sowohl Name des Dorfes, als auch die Lage, erzeugen beim Leser eine mystische Stimmung, die noch durch Alexandra Pilz grandiosem Schreibstil und ihrer fantastischen Beschreibungskunst unterstrichen wird. Ich habe die Beschreibungen über Hollyhill geliebt und wäre am Liebsten gleich selbst dorthin gereist, um es mit eigenen Augen bestaunen zu dürfen. Das Dörfchen besteht nur aus wenigen Häusern, aber die Einwohner haben alles was sie brauchen, um sich von der Außenwelt abschotten zu können. Die Häuser sind mit einer solchen Liebe beschrieben, erfunden und gestaltet, sodass man sie sich perfekt vor dem geistigen Auge vorstellen kann. Hollyhill ist ein kuscheliger, teilweise kitschig-wunderschöner, magischer Ort, der Romantikerherzen höher schlagen lasst. Aber sollte dies alles nicht schon Kaufgrund genug für euch sein, gibt es auch noch für die Spannungsliebenden unter euch einige "Krimi"-Szenen, die das Herzchen zum Rasen bringen und einen Pageturnereffekt der besonderen Art beim Leser hervor rufen.


Charaktere: Die Protagonistin Emily habe ich gleich von der ersten Seite sehr gemocht. Sie ist wahnsinnig sympatisch, sarkastisch, liebenswürdig, einfach eine perfekte Protagonistin, die man gerne über mehrere Bände einer Reihe begleiten möchte. Als Emily kurz nach ihrem Schulabschluss einen Brief, ihrer vor Jahren verstorbenen Mutter, erhält, steht ihr ganzes Leben Kopf. Ihre Mutter bittet sie darum, nach Hollyhill in England zu reisen, um dort ihren Wurzeln nach zu gehen und zu verstehen, wer sie eigentlich wirklich ist. Natürlich braucht Emily erst einige Überredungskunst ihrer verrückt-spontanen besten Freundin, um sich letzendlich zu einem Trip nach England zu entscheiden. Dort angekommen kennt absolut niemand diesen Ort namens "Hollyhill" im Dartmoor. Das Dörfchen scheint auf keiner Landkarte zu existieren und nur durch Zufall trifft Emily einen hilfsbereiten Jungen namens Matt, der diesen Ort zu kennen scheint und sie dorthin mit nimmt. Schnell stellt sich heraus, dass Matt nicht nur aus purer Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft handelt. Denn sobald Emily in Hollyhill angekommen ist, scheinen die Menschen dort, inklusive Matt, eine natürliche Abneigung ihr gegenüber zu haben. Und das lassen die Einwohner von Hollyhill sie auch dezent offensichtlich, ziemlich deutlich, spüren. Emily hat keinen leichten Start mit ihrem ersten Besuch auf britischem Boden. Aber sie wäre keine perfekte Protagonistin, wenn sie nicht an ihren Aufgaben wachsen würde, teilweise vielleicht etwas zu wagemutig, aber auf jeden Fall mit viel Herz und auf eine sehr liebenswerte Art und Weise.

Time After Time

Von: Herr Booknerd Datum : 27.04.2015

herrbooknerd.blogspot.de/

Da brat mir doch mal einer einen Storch! Ein Zeitreiseroman für Jugendliche, der in England spielt und das Cover sieht verdammt schön aus. So ziemlich alles in mir schrie nach einem fetten Déjà-vu und was ist passiert nachdem ich das Buch gestern beendet hatte? Begeisterung machte sich breit. Unwillkürlich und unerwartet.

Irgendwie bin ich gerade etwas perplex. Nie im Leben hätte ich damit gerechnet, dass mir dieses Buch so gut gefallen würde, nie, nie, nie, niemals nie! Wie gerade oben schon angedeutet weist Zurück nach Hollyhill wirklich so einige Parallelen zu der Zeitreise-Trilogie auf, deren Titel nicht genannt werden darf, aber ihr wisst sicherlich welche Bücher ich meine... *Hust Edelstein hust Trilogie hust von Kerstin hust Gier hust*
Und ich habe mich mental auch schon auf eine ordentliche Kistchglitzerplüschfunkelklischee-Welle vorbereitet und jetzt stellt euch mal vor, die blieb die aus! Hell YEAH!

Die Geschichte braucht wirklich einige Zeit bis sie ins Rollen kommt, oder nein, stimmt nicht. Nicht bis sie ins Rollen kommt, sondern bis man eigentlich dahinter steigt was da gerade abgeht, dauert es einige Seiten. Ich würde sogar sagen das man bis ca. zum letzten Viertel keinen Plan hat was da eigentlich wieso, weshalb und warum passiert. Das geniale daran ist aber, dass es Alexandra Pilz dennoch schafft Spannung aufzubauen, diese zu halten und einen immer wieder zur überraschen. Ich hatte wirklich nicht einmal das Gefühl, dass sich die Geschichte irgendwie ziehen oder zu lange mit Nebensächlichkeiten aufhalten würde. Natürlich hatte ich so meine Theorien entwickelt was es denn mit Hollyhill und deren Bewohner auf sich hat, aber auf die spätere Lösung bin ich echt nicht gekommen. Und selbst dann noch, schafft es die Autorin einen mit zigtausend Fragen zurückzulassen.

Was die Charaktere angeht kann ich nur jubelnd die Hände gen Himmel strecken, denn die Charaktere, allen voran die Protagonistin Emily und ihr Love-Interes Matt, sind toll. Es gab keinen sie kam, sah und liebte-Moment, Emily sabbert Matt nicht die ganze Zeit nach, weil ihr Hirn den Geist aufgegeben hat und Matt ist nicht einfach nur der voll verwegene und hotte Badboy. Nein, nichts dergleichen.
Und auch die anderen Charaktere wie Emilys Freundin Fee (die leider nur im ersten Kapitel auftaucht) und die Bewohner Hollyhills, Silly (die nur so heißt es aber nicht ist) Joe, Adam, Eve oder Matts Bruder Josh, sie alle waren mir schon recht sympathisch. Einige blieben etwas blasser und sind nur wenige in den Fokus gerückt worden, aber dennoch gelang es mir für jeden von ihnen Sympathie aufzubringen.

Was bleibt mir noch zu sagen... Zurück nach Hollyhill ist ein wirklich tolles Buch, dass sehr mysteriös daherkommt und einen wirklich sehr lange im Dunkeln lässt. Wenn ich daran denke, dass das Buch das Debüt von Alexandra Pilz ist, kann ich nur meinen Hut ziehen.
Vier Sterne gibt es aber nur deswegen, weil ich glaube das da im zweiten Band noch sehr viel mehr auf mich zukommt, und etwas Pulver muss ich mir ja noch aufsparen.
Mir hat es unheimlich gut gefallen, viel, viel besser als die Trilogie deren Titel nicht genannt werden darf, und ich werde mir den zweiten Band so schnell es geht zulegen. Aber sowas von!

Zurück nach Hollyhill

Von: Theresas Bücherschrank Datum : 25.04.2015

www.tbuecher.jimdo.com

Zurzeit habe ich wirklich Glück mit den Büchern, die ich lesen darf! Auch hier wieder eine wunderbare Geschichte!
Das, was das kunterbunte Cover hier verspricht, hält auch die kunterbunte Handlung! Der Roman "Zurück nach Hollyhill" erzählt eine wunderbare Geschichte, die mir, insbesondere, weil auch ich kurz vor dem Abitur stehe und so auch die perfekte Zielgruppe bin, sehr viel bedeutet. Das mag sich jetzt vielleicht komisch anhören, wenn ich das so sage, aber genauso meine ich es auch! Obwohl der Roman eigentlich dem Genre Fantasy zuzuordnen wäre, wirkt er für mich so realistisch und so authentisch! Ich könnte eigentlich selbst dabei sein! Was mir auch gleich aufgefallen ist und von der ersten bis zur letzten Seite sehr bewusst war, war, dass die Autorin Alexandra Pilz ihren Roman in der 3. Person geschriebne hat. Anfangs war das wirklich komisch, daran gewöhnt habe ich mich nie, aber da habe ich großen Respekt gegenüber der Autorin! Und die Protagonisten habe ich auch auf Anhieb in mein Herz geschlossen, so liebe Charaktere, die ich so gut verstanden habe und mit denen ich so gut mitfühlen konnte, habe ich nur sehr selten getroffen!
Der Schreibstil der Autorin liest sich sehr flüssig, langweilige Lesestunden? Keine Spur davon! Alles in allem war das Buch eine sehr positive Überraschung für mich, die ich nicht missen möchte! Ein wunderbares Jugendbuch, das ich euch sehr ans Herz legen kann!

Klare Leseempfehlung! ***** Fünf Sterne!

'Zurück nach Hollyhill' - leichte Spoiler!

Von: LATERNENLICHT Datum : 14.04.2015

------------------Aufmachung------------------
Ich fand das Buch optisch wirklich sehr schön. Auffällig. Auch im Bücherregal gefällt es mir sehr gut. Allerdings nehme ich zum Lesen Buchhüllen immer ab, wobei diese hier mit einer relativ abwischbaren Oberfläche kommt (Gott sei Dank; ich neige dazu, Dinge am laufenden Band auszukippen, auch über Bücher!). Das Cover zeigt, so vermute ich jetzt mal, Emily mit einem auffälligen Regenschirm (eine Anspielung auf eine Aussage zu Beginn des Buches von ihrer besten Freundin Fee) wie sie auf ein kleines Dorf zu läuft – man muss kein Hellseher sein um auf Hollyhill zu tippen. Alles in allem finde ich aber den Umschlag mit seinem Dreifarbensystem sehr gelungen.


------------------Meine Meinung (leichte Spoiler)------------------
Wer mir über Twitter folgt, wird längst mein kleines Debakel mit dem Beginn des Buches kennen: ich hab ein wenig gelitten. Ich weiß nicht genau, woran es lag – vielleicht, weil ich vorher ein anspruchsvolleres, reiferes Buch gelesen habe und am nächsten Tag gleich Zurück nach Hollyhill. Es ist sehr einfach gehalten, man kann es schnell weglesen. Es ist, kann man sagen, ein typisches Jugendbuch. Leichte Kost.

Vielleicht zu leicht? Viele Buchleser fanden laut ihrer Rezension Emily toll. Ich saß, von Anfang an, da und wollte dieses Mädel schütteln. Sie wirkte auf mich mit ihren 17 Jahren so unreif wie eine grüne Tomate. Hätte man ihr Alter nicht erwähnt, hätte ich sie womöglich auf 13-14 geschätzt. Man versucht ihr einen starken, weiblichen Charakter zu verpassen, für mich wirkt es aber sehr krampfhaft. Davon mal abgesehen hatte ich wirklich das gesamte Buch über keine wirklich gelungene Beziehung zu irgendeinem der Charaktere aufbauen können. Sie sind recht oberflächlich beschrieben.

Ich komme nicht drum herum, diese Geschichte ein wenig mit der Edelsteintrilogie von Kerstin Gier zu vergleichen und vor allem Emily mit Gwendolyn. Ich mochte Gwen ganz gerne, weil sie, trotz ihrer hervorgehobenen Stärken, sehr tollpatschig und chaotisch, aber irgendwie liebenswert war. Emily wird dagegen zum Teil von der Erzählerin über den Klee gelobt ohne, dass man ihr wirklich eine sympathische Schwäche zusprechen konnte. Klar, man versuchte ihr ein impulsives Handeln ohne viel nachzudenken anzuhängen – aber da auch das irgendwie immer gut ausging, war es letzten Endes eher ein ‘war ja klar’ Moment für mich. Und welche Stelle mich so richtig genervt hat? Sie trifft auf eine englische ältere B&B Besitzerin in Hollyhill. Diese stellt fest, dass Emily (natürlich!) exzellent Englisch sprechen kann, Dialekte usw. sind für diese ja auch kein Problem. Immerhin hat ihre tote Mutter mit ihr die ersten vier Jahre fast nur auf Englisch kommuniziert und sie hatte daher eher mit dem Deutschen ihre Probleme. Äh ja. Keine Ahnung wieso, mag ja stimmen, aber es stieß mir einfach sehr sauer auf und damit war meine Meinung zu dieser Figur auch recht besiegelt.

Alle anderen Figuren waren für mich eher so … joa. Nette Grundidee. Joe & Silly fand ich ganz putzig, Fee erinnerte mich ebenfalls stark an Leslie und Matt war launischer und wankelmütiger als ein Mädel mit PMS. Aber sie waren eben alle recht flach. Ich denke 100-200 Seiten mehr hätten da vielleicht etwas mehr Sympathie zu den Charakteren gebracht. Die Storyline selber war okay, aber auch sehr schnell erzählt. Man wird fast schon ins Geschehen reingeworfen, alles passiert … tja, ja, eben schnell. So kommt zwar keine langatmige Langeweile auf, aber etwas mehr Stimmung zwischen den Figuren, etwas mehr Formen der Charaktere, hätte ein wenig Entschleunigung sicherlich nicht geschadet.

Warum ich jetzt aber am Ende doch gerne Band 2 lesen würde? Ich empfand zumindest ab der Mitte des Buches etwas mehr Sympathie für die Handlung. Zeitreisende sind immer spannend für mich und grundsätzlich hat mich das Buch dann doch irgendwann kurzweilig unterhalten können. Nachdem ich auch gelesen habe, dass im zweiten Band weniger Krimi vorkommt sowie eine Reise in das 19. Jahrhundert, hoffe ich, dass es nur besser werden kann. Die Zeit, die man im ersten Band damit verbracht hat, dem Leser alles näher zu bringen, kann man ja jetzt für die Entwicklung und Tiefe der Figuren und der Story verwenden. Zumindest ist es das, was ich mir von Band 2 wünsche, denn die Grundidee hinter all dem finde ich nicht schlecht.

Zurück nach Hollyhill

Von: Mara von WONDERFUL {nothing else.} BOOKS Datum : 29.03.2015

www.wonderful-ne-books.blogspot.ch

Über Hollyhill hat man im Erscheinungsjahr sehr viel gehört. Es wurde auf etlichen Seiten besprochen, für wundervoll erklärt und es gab einen regelrechten kleinen Hype darum. Dann kam der Folgeband, bei dem es sich ähnlich verhielt. Dieser Folgeband schaffte es irgendwie in mein Regal - ohne seinen Vorgänger. Als der Heyne fliegt Verlag mir nun das Buch freundlicherweise zu schickte, war ich umso erfreuter - nun kann ich die Reihe gleich beginnen und hab auch den zweiten Band schon hier. Auf den dritten müssen wir allerdings noch warten - er erscheint zwischen Winter 15 und Frühjahr 16. Und weil mir dieser Erstling der Autorin gefiel, kann ich es kaum erwarten, weiter zu lesen!

Ich habe vor allen Autorinnen und Autoren, vor allem vor denen, die ihr Debut veröffentlichen, die nicht aus der Ich-Perspektive erzählen, Respekt. Ich persönliche finde sowas zu schreiben unglaublich schwierig. Alexandra Pilz hat aber bewiesen, dass sie genau das kann, und zwar sehr gut. Ihr Schreibstil war angenehm zu lesen, auch wenn er nicht der originellste war.

Der Anfang lässt nicht lange zögern, schon bald bekommt Emily den mysteriösen Brief. Der Mittelteil war dann ebenfalls sehr schnell, im Gegensatz zum Ende, welches wieder länger war. Unbedingt gestört hat es mich nicht, es ist mir einfach aufgefallen. Kann aber auch gut sein, dass es mit meinem Leserhythmus zu tun hat.

Zu Emily als Charakter kann ich nicht viel sagen. Auch sie war angenehm, so, wie man eine Protagonistin erwartet, mutig aber auch ein wenig zurückgezogen. Eine beste Freundin und eine Liebe auf den ersten Blick, Emily entspricht genau diesen Voraussetzungen. Auch hier war nicht die beste, neuste Idee umgesetzt worden, aber mit der Zeit schliesst man zu Emily schon ein bisschen Vertrauen, und irgendwann mochte ich sie auch. Die anderen Charaktere waren ebenfalls schön und gut, aber irgendwie hat mir bei den Einzelheiten wie Charaktere und Schreibstil immer ein bisschen der Pfiff gefehlt, der manchmal einem Buch mit einer tollen Grundidee den letzten Schliff verleiht.

Gefallen hat mir aber, was wohl zu den Äusserlichkeiten eines Buches zählt, die Länge eines Kapitels. Lang genug, aber nicht zu lang, und auch nicht zu kurz. Man findet schön schnell einen Schluss aber kann auch gut noch weiterlesen. Man wird nicht zu schnell aus einem Abschnitt gerissen und weil ich an diese Kapitellänge doch immer ein bisschen angewiesen bin, kann ich sagen, dass sie hier perfekt war.


Und zum gesamten Äusseren kommen wir nun. Das Cover gefällt mir mit seinem leuchtenden Gelb, diesem Scherenschnittmotiv, auch wenn es ein wenig naiv wirkt und als ob es ein Kinderbuch ist, ist es mit seinem Nachgänger einen zweiten Blick wert.

Nun komme wir aber zum Originellen, und das ist hier auf jeden Fall die Geschichte. Durch den Hype und die Rezensionen, in denen Satzfragmente vorkamen wie Hollyhill, das zeitreisende Dorf war mir wohl schon einiges vorausgenommen, was ein bisschen schade, aber auch in Ordnung war. Spannend sind die Details, die mit diesem grossen Geheimnis mitgetragen werden, die Einzelheiten, die wir gemeinsam mit Emily Stück für Stück erfahren. Und doch ist noch nicht alles aufgelöst und vor allem das Geheimnis ihrer Mutter wartet noch darauf, im zweiten oder dritten Band gelüftet zu werden.

Fazit
Als ich mit dem Bloggen anfing, war dies eines der Bücher, das richtig gehypt wurde. Dadurch, dass ich es erst nun lese (kommt es nur mir so vor oder erlebt es gerade eine zweite Hyperunde?) habe ich riesen Erwartungen gehabt, die vor allem der Schreibstil und die etwas blassen Charaktere, die man irgendwie schon zu kennen glaubt, nicht erfüllt wurden. Die Geschichte war aber definitiv spannend und etwas neues, leider wurde ich auch da gespoilert. Aber alles in allem hat mir das Buch gefallen, weil s doch ein bisschen anders war, als ich dachte, und ich frage mich, wie bald ich schon zum zweiten Band greifen werde.

Tolles Buch!

Von: Lena liest Datum : 24.03.2015

lenaliest.de/



Emily lebt seit ihrem 4. Lebensjahr bei ihrer Großmutter, da ihre Eltern früh verstorben sind. Nun, nach vielen Jahren, kriegt Emily nach ihrem Schulabschluss einen Brief von ihrer Mutter mit der dringenden Bitte, ihr Heimatdorf “Hollyhill” aufzusuchen. Emily will diesem Wunsch gerne nachgehen, doch sie wird direkt vor ein erstes Problem gestellt: Das Dorf in England gibt es nicht in Google Maps, geschweige denn auf Landkarten! So macht sie sich nur mit einer groben Orientierung zum Dartmoor auf und trifft nach einer langen Reise durchnässt auf einen Jungen, von dem sie bereits geträumt hat. Besagter Junge legt seine Freundlichkeit schnell ab, als er erfährt, dass Emily nach Hollyhill will, doch er fährt sie in das kleine Dorf. Die wenigen Bewohner wohnen in alten Häusern und alle verhalten sich Emily gegenüber zurückhaltend und verschlossen. Als sie über ihre Mutter berichtet, werden die meisten Bewohner ihr gegenüber zwar netter, doch Emily merkt schnell, dass ihre Mutter die Bewohner damals verärgert haben muss. Aber warum wissen alle, egal wie alt oder jung sie aussehen, darüber bescheid? Selbst die, die nicht älter als Emily sind?




In Emilys Geschichte wird der Leser nicht lange eingeführt, sondern direkt mit ins Geschehen gerissen. Der 17 Jahre alten Emily wird ein Brief von ihrer verstorbenen Mutter übermittelt, in der diese schreibt, dass Emily nach Hollyhill reisen soll. Emily macht sich gleich auf den Weg und sie kommt nach einigen Schwierigkeiten auch in dem kleinen Dorf an, doch das Mädchen merkt auch gleich, dass etwas an den Besuchern und an Hollyhills Atmosphäre anders ist. Noch weiß sie nicht, welches Geheimnis Hollyhill verbirgt, doch lange wird sie nicht unwissend bleiben!

Emily ist 17 Jahre alt, nicht auf den Mund gefallen ( und das macht sie Matt immer wieder deutlich), lustig und schlau. Als sie auf Matt trifft, wird dem Leser zwar schon klar, dass sich dort noch eine Liebesgeschichte anbahnt, doch erst einmal knallt es zwischen den Beiden. Matt ist eine Mischung aus Retter in der Not und undurchdringbarem, düsterem Kerl. Der Junge ist sehr schwer einzuschätzen und er hat mich auch immer wieder überrascht, doch nach und nach lässt er seine Mauer fallen. Die Liebesgeschichte zwischen den Beiden, die wirklich alles andere als die typische “Liebe auf den ersten Blick-Geschichte” ist, war wirklich schön und wurde auch nicht zu aufdringlich, sondern sie umrahmte die Geschichte.

Dank Emily kamen während der Geschichte immer wieder lustige Parte, besonders Emilys und Matts Schlagabtausche waren unterhaltsam! ;-) Dank diesem Aspekt und dem tollen Schreibstil von Alexandra Pilz, der auch ohne große Schnörkelungen bestechen kann, wurde ich von dem Buch mitgerissen und tauchte erst wieder aus Hollyhill auf, als die letzte Seite gelesen war. Vor allem im letzten Teil klebte ich an den Seiten, beim Anfang hätte ich mir noch ein wenig mehr Überraschungsmomente gewünscht… Alles in allem konnte mich Hollyhill wirklich überzeugen und ich freue mich auf den 2. Teil, den ich mir nicht entgehen lassen kann! ;-) (Kleiner Spoiler) “Hollyhill” entspricht nicht dem 0815-Zeitreiseromanschema, sondern ist wirklich besonders! ( Ende)

Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 1 ( sehr gut) bis 2 ( gut)

Spannende Zeitreisegeschichte für Jugendliche und junge Erwachsene

Von: Secrecy Datum : 20.03.2015

kaiserinvivien.blogspot.de/

Persönliche Meinung:

Zum Cover:
Das Cover sticht direkt ins Auge, es ist schlicht und trotzdem sehr auffällig mit seinem quietsch-gelben Hintergrund, auf dem unten ein zierliches Mädchen mit einem pinken Schirm abgebildet ist und direkt auf ein geheimnisvolles Dorf zugeht.
Mir persönlich gefällt das Cover sehr gut, denn es fällt direkt auf im Bücherregal.


Zur Story:
Emily war 4 Jahre alt, als ihre Eltern tödlich verunglückten.
Sie erhält im Alter von 17, nach ihrem Schulabschluss von ihrer Großmutter einen Brief ihrer Mutter, welchen diesen bereits vor Emilys Geburt geschrieben hatte.
In diesem bittet sie Emily, ihren Geburtsort in England, Hollyhill, aufzusuchen. Überrascht von dieser Bitte beginnt sie gleich zu googlen, was sie über das Dorf im Dartmoor erfahren kann. Jedoch gibt es da rein gar nichts zu finden, weder einen Eintrag, noch eine Lagebeschreibung.
Aber in ihrem Brief schrieb die Mutter, , dass sie mit Sicherheit das Dorf finden würde. Kurzerhand lässt sich Emily auf eine Suchaktion ein und steigt in ein Flugzeug Richtung London.

Der Busfahrer, der sie ins Dartmoor fährt, lässt sie irgendwo im Nirgendwo raus, jedoch ist weit und breit kein Dorf oder Ähnliches zu sehen.
Da begegnet ihr Matt, der mit dem Auto unterwegs ist. Obwohl er anfangs recht umgänglich war, wirkt er abweisend,sogar schroff, als Emily ihn nach Hollyhill fragt. Da er jedoch das Dorf kennt, entschließt er sich dazu, sie mitzunehmen.
Angekommen in Hollyhill, begegnen ihr dort eigenartige Menschen und sie hat das Gefühl, dass dort irgendetwas nicht stimmt und auch, dass alle über sie reden. Sie kann sich das Verhalten nicht so recht erklären.
Eines Tages wird sie von einem aus dem Gefängnis ausgebrochenen Mörder bedroht und findet sich plötzlich gemeinsam mit Matt im Jahr 1981 wieder …

Der Schreibstil ist flüssig, ich fand direkt Zugang zu der Geschichte und ich fühlte mich direkt mit Emily verbunden.
In diesem Jugendbuch geht nicht nur um Zeitreisen, sondern es enthält Elemente eines Liebesromans, aber auch eines Krimis, so dass der jugendliche Leser voll auf seine Kosten kommt, wenn er es gern gefühlvoll und spannend mag.

Die Charaktere:
Mit Emily wurde ich direkt warm, gerade wegen ihrer anfangs sehr naiven und flachsigen Art. Sie verliebt sich in Matt, der sich aber nicht wirklich auf sie einlassen will. Es beschäftigt sie, dass die Dorfbewohner von Hollyhill über sie reden und sie beobachten, ohne ihr mitzuteilen, warum sie so sind.
Erst als sie mit Matt die Zeitreise ins Jahr 1981 unternimmt, wird ihr die Einzigartigkeit des Dorfes bewusst. Der Schlagabtausch zwischen Emily und Matt ist mit viel Humor verbunden.
Matt war mir anfangs doch recht unsympathisch, das legte sich jedoch im Laufe des Buches wieder. Über einige seiner blöden Bemerkungen musste ich ab und zu schmunzeln. Er und Emily passen schon perfekt zueinander. Mich interessiert sehr, was Matt zu verbergen hat. Was hoffentlich im zweiten Band etwas geklärt wird.
Die anderen Charaktere aus Hollyhill waren gut gestaltet und mir durchweg sympathisch.


Fazit:
Dieses Buch gefiel mir alles in allem sehr gut und hat meine Erwartungen ganz getroffen, da ich doch ein sehr großer Fan bin, von Zeitreisegeschichten. Es ist ein Jugendbuch, welches sowohl junge Leser, als auch junge Erwachsene anspricht. Ich kann es nur loben und empfehlen und vergebe hier 5 von 5 möglichen Büchersternchen. Auf die Fortsetzung freue ich mich bereits jetzt.

Ein wunderbarer Zeitreisenroman!

Von: Querbeetleserin Datum : 19.03.2015

querbeetlesen.blogspot.com

Da ich Zeitreisenromane sehr liebe, war es klar, das ich um den Debütroman von Alexandra Pilz nicht drum herum kommen würde! Die Inhaltsangabe verrät ja schon, das es auf eine geheimnissvolle Reise, auf die Emily, die Protagonistin, gehen wird, um ihre Wurzeln kennen zu lernen. Diese Reise führt Emily ins englische Dartmoor, nach Hollyhill. Dabei ahnt Emily noch gar nicht auf sie sich da einlässt, denn das ganze wird wohl die Reise ihres Lebens. Schon auf dem Weg nach Hollyhill lernt Emily Matt kennen und verliebt sich in ihn. Dies klingt natürlich erstmal ziemlich 0-8-15, aber ich fand Emily und Matt zusammen total niedlich. Das war ein ziemliches Katz und Maus Spiel, bis die beiden sich dann mal gekriegt haben. Dennoch steht die Liebesgeschichte der beiden nicht im Vordergrund, sondern wirklich Emilys Suche nach ihren Wurzeln, was ich sehr interessant fand, denn Alexandra Pilz hat sich da ganz schön was einfallen lassen. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft waren sehr gut miteinander verknüpft und alle Handlungsstränge haben gut zusammen gepasst. Somit war die Geschichte bis zum Schluss hin nachvollziehbar, was nicht heißt, das die Story nicht einige überraschende Wendungen bot.

Als Protagonistin fand ich Emily richtig super und sie ist mir sehr ans Herz gewachsen! Sie ist nicht auf den Kopf gefallen und hat das Herz am rechten Fleck sitzen. Auch Matt, der ziemlich geheimnissvoll rüber kommt, konnte sich in mein Herz schleichen und auch die anderen Bewohner von Hollyhill, da dort schon ziemlich schrullige Nebencharakter bei sind, die mit ihren Ecken und Kanten überzeugen konnten. Da es von der Geschichte noch einen zweiten Teil geben wird, hat die Autorin nach dem spannenden Finale mit dem Epilog noch einen ziemlich fiesen Cliffhanger geschaffen. Ich bin schon ziemlich gespannt wie es weiter gehen wird!

Rezension: Zurück nach Hollyhill

Von: fingerbluetentraeume Datum : 19.03.2015

Inhalt:

Die 17-jährige Emily reist nach ihrem Abitur von München nach England. Sie möchte das Heimatdörfchen ihrer verstorbenen Mutter besuchen. Alles was sie weiß, ist dass Hollyhill im Dartmoor liegt. Bereits die Anreise gestaltet sich schwierig, denn der Ort ist auf keiner Karte zu finden. Dennoch gelingt es ihr mit der Hilfe eines jungen Mannes den kleinen Ort zu finden. Hier verhalten sich irgendwie alle komisch. Emily ist bald davon überzeugt, dass die Bewohner, allen voran ihre Großmutter, ihr etwas verheimlichen. Und dann ist da noch der junge Mann, bei dem sich Emily nicht ganz sicher ist, ob sie ihn mag oder nicht...


Wie hat es mir gefallen:

Ich mag Zeitreiseromane. Daher war für mich relativ schnell klar: Dieses Buch musst du lesen!
In Zurück nach Hollyhill erwartete mich eine lebensfrohe Protagonistin, mit der ich dennoch nicht richtig warm geworden bin. Ohne Frage - Emily war mir sympathisch, aber auch ziemlich weit entfernt von mir. Betrachte ich jedoch die anderen Figuren im Roman, so war Emily dennoch mein absoluter Liebling. Ich kann nicht genau beschreiben woran es lag, dass ich mit den Figuren nicht so richtig warm geworden bin. Dies hat meiner Lesefreude dennoch keinen Abbruch getan. Ich fand die ganze Geschichte äußerst logisch (darunter leiden ja Zeitreiseromane dann und wann) und unterhaltsam. Hollyhill konnte ich mir super vorstellen und mich überkam ein Fernweh nach Großbritannien *seufz*
Den Schreibstil empfand ich als flüssig und gut lesbar. Die Formulierungen waren gut gewählt, so dass sich ein umfassendes Bild von der Handlung machen ließ. Als wahnsinnigen Pageturner empfand ich es jedoch nicht. Es war vielmehr ein genüssliches Vor-Sich-Hin-Lesen. Später nahm die Geschichte dann noch etwas Fahrt auf. Richtig spannend wurde es jedoch nur stellenweise.


Die Autorin:

Bei Zurück nach Hollyhill handelt es sich um den Debütroman der Autorin Alexandra Pilz. Zu der Geschichte rund um Emily ist bereits ein zweiter Band mit dem Titel Verliebt in Hollyhill erschienen. Derzeit arbeitet Alexandra Pilz unter anderem an einer weiteren Fortsetzung, welche wahrscheinlich im Herbst/Winter 2015/16 erscheinen wird.

Fazit:

Insgesamt kann ich sagen, dass es sich um einen unterhaltsamen und guten Roman handelt. Stellenweise war noch ein wenig Luft nach oben. Daher vergebe ich 4 von 5 Punkten.

Lieblingsbuch!

Von: Diana Baars Datum : 18.03.2015

Cover:
Ich liebe das Cover des Buches sehr, weil es mich durch die auffällige Gelb-Schwarz-Pink-Kombination sofort angesprochen hat. Die dargestellte Szene finde ich auch sehr schön gezeichnet und passend zum Inhalt des Buches: ein Mädchen mit einem pinken Regenschirm, welches bei Regen auf dem Weg in ein kleines Dorf ist. Außerdem finde ich, dass der Titel prima zum Buch passt. Für mich ist das ein perfektes Cover. :)

Meine Meinung:
"Zurück nach Hollyhill" hat mir sehr gut gefallen. Es war mein erstes Buch in dem es um Zeitreisen ging und ich finde, dass die Autorin eine ziemlich gute Geschichte daraus gemacht hat. Am Anfang dachte ich ja, dass nur die Dorfbewohner die Zeitreisen machen können, aber als sich dann herausstellte, dass auch das gesamte Dorf Hollyhill diese macht, fand ich wirklich, dass das mal was anderes (im positiven Sinne) ist. Zudem finde ich es auch sehr interessant, dass jeder eine spezielle Fähigkeit (z.B. in die Zukunft oder Vergangenheit sehen) hat und hoffe sehr, dass man darüber im zweiten Band noch mehr erfährt, sehr interessieren würde mich natürlich auch, welche Fähigkeit Matt denn eigentlich hat und was er noch vor Emily geheim hält, denn das Buch endet offen, ohne dieses Geheimnis preiszugeben. Ich schätze, dass man im nächsten Band mehr darüber erfährt und so dann auch Matts anfängliches mürrisches und abweisendes Verhalten gegenüber Emily besser nachvollziehen kann. Sehr schön fand ich auch die Atmosphäre. Zum einen gefällt mir England und das Dartmoor und zum anderen fand ich auch den Szenewechsel in die 80er Jahre toll. Sowohl Emily als auch Matt sind mir recht schnell ans Herz gewachsen und die zarte Liebe, die sich zwischen den beiden entwickelt, hat noch das gewisse Etwas gegeben. Was ich - als Krimi - und Thrillerfan - auch super fand, war die Kriminalgeschichte, welche mit den Zeitreisen verflochten war, das hat dem Buch noch eine Prise Spannung gegeben und es so zu einem meiner Lieblingsbücher abgerundet.

Fazit:
Zeitreisen, Spannung, Liebe, tolle Charaktere, all das macht dieses Buch zu einem meiner Lieblingsbücher und ich freue mich schon sehr darauf, den 2. Teil zu lesen. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

Zeitreise der anderen Art

Von: Anna Datum : 11.03.2015

annasvertraeumtebuecherwelt.blogspot.de/

Ein Dorf, das in der Zeit reisen kann?
Nicht nur diese neue Idee hat mir das schmackhaft gemacht, sondern auch das wundervolle Cover. Die Idylle die das Cover ausstrahlt spiegelt auch sehr gut die Harmonie und Idylle in dem Buch wieder. Der Titel hat mich anfangs etwas verwirrt weil ich permanent davon ausgegangen bin, dass dieses Buch der zweite Teil wäre. Aber wenn man mit dem Lesen beginnt wird auch schnell klar das der Titel sehr wohl zum Buch passt.
Wie schon gesagt ist die Idee auf jeden Fall sehr ansprechend und mal was neues und auch abweichend von herkömmlichen Zeitreisegeschichten.
Auch die Umsetzung war sehr gelungen.
Es ist nicht nur so das Emily ihre verpasste Vergangenheit aufholt, sondern gleich an einer Mission beteiligt ist zu dessen Zweck sie überhaupt zeitreisen kann.
Die Handlung hat meine Erwartungen also übertrumpfen können. Auch die kleine Liebesgeschichte hat mir gut gefallen. Sie war hier noch eher dezent und zurückhaltend was aber sehr gut war, da hier das Zeitreisen natürlich im Mittelpunkt stehen sollte.
Auch die Logik der Zeitreise ist gut nachzuvollziehen. Anfangs war es etwas schwierig da sich diese Geschichte eben so von anderen Zeitreisestorys unterscheidet aber man lernt diese neue Art des Zeitreisens und was dabei funktioniert und was nicht sehr schnell kennen.
Vor allem durch den leichten und lockeren Schreibstil der Autorin war das Zeitreisedrama noch besser nachzuvollziehen. Der Schreibstil ist auch sehr einfach, was es möglich macht das Buch in kurzer Zeit lesen zu können.
Emily war ein absolut liebenswerter Charakter. Sie verhält sich ganz ihrem Alter entsprechend und reagiert wie wahrscheinlich jeder von uns in den gegebenen Situationen reagieren würde. Auch was ihre Beziehungen und ihre Familie angeht, ist die Situation natürlich etwas kompliziert aber trotzdem kann man Emilys Standpunkt gut nachvollziehen. Was mir leider oft gefehlt hat war zu erfahren wie sie auf manche Äußerungen reagiert hat. Es ist leider immer so, das sobald etwas spannendes geschieht oder sobald Emily etwas erstaunliches erfährt, dass dann das Kapitel endet und das nächste Kapitel erst einige Zeit später beginnt, als Emily schon all ihre Gefühle verarbeitet hat.

Fazit:
Eine wunderschöne Geschichte an der man fast nichts bemängeln kann.
Besonders gut war hier, wie die Liebesgeschichte mit der Zeitreisenthematik unter einen Hut gebracht wurde.

Guter Auftakt

Von: Mella Datum : 05.03.2015

book-angel.blogspot.de/

Meine Meinung:

Dieses Buch habe ich für die Regenbogen-Challenge gelesen. Anfangs war ich ein bisschen skeptisch, ob mir das Buch gefallen wird aber ich wurde positiv überrascht. Alexandra Pilz hat eine wunderbare Geschichte erschaffen und sie hat die Charaktere sehr authentisch dargestellt.

Die Protagonistin Emily ist am Anfang der Geschichte sehr skeptisch, da das Dorf auf keiner Karte verzeichnet ist. Dennoch tritt sie die Reise an. Als sie in England ankommt und durch einen jungen Mann letztendlich das Dorf doch findet, weiß sie gar nicht mehr was sie denken soll. In dem Dorf sind alle sehr verschlossen. Sie ist einfach nur verwirrt. Dies war ich aber an manchen Stellen auch und das ist der Reiz an dem Buch. Nach und nach lüftet sie die Geheimnisse. Sie wird immer mutiger und selbstsicherer.

Matt ist in dieser Geschichte der geheimnisvolle Typ. Er ist zunächst sehr verschlossen, kann seine Gefühle nicht offen zeigen und will das Emily wieder aus dem Dorft verschwindet. Plötzlich geraten die beiden in ein gemeinsames Abenteuer. Durch dieses Abenteuer erfahren wir mehr über Matt. Er ist mutig, legt seine Verschlossenheit ab, beschützt die Leute, die ihm wichtig sind und verliebt sich in Emily.

Die Entwicklung der Liebesgeschichte fand ich sehr schön. Sie ist nicht zu kitschig aber hat das gewisse Etwas. Die anderen Charaktere sind ebenfalls gut ausgearbeitet und die Beweggründe sind nachvollziehbar.

Fazit:

Dieses Buch ist ein toller Auftakt der Trilogie und ich bin sehr froh, dass ich dieses Buch gelesen habe. Das Buch konnte mir tolle Lesestunden geben und ich freue mich auf den zweiten Band, der im März erscheint.

Bewertung:

Cover: 4,5/5
Klappentext: 4/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 4/5
Gesamtpaket: 4/5

4 von 5 Sterne

Humorvoller Roman mit Herz und Verstand!

Von: Amelie Datum : 05.03.2015

amelie-rezensionen.blogspot.de/

Wisst ihr, was mit an Hollyhill am aller aller meisten gefallen hat? Emily! Emily ist einfach einer der besten Hauptcharaktere, die einem im Jugendbuchbereich so begegnen. Sie ist schlagfertig und mutig und witzig und sie weiß, was sie will, ohne dabei arrogant zu wirken. Man mag sie einfach sofort und das ist auch der Grund, warum man gar nicht anders kann als das Buch zu mögen. Matt ist dabei auch ein ganz hervorragender Love Interest und mir haben die ganzen Dialoge zwischen den beiden, besonders zu Anfang, sehr gut gefallen. So ein bisschen Hassliebe hat ja noch keinem geschadet ;)
Die Geschichte ist wirklich sehr clever gestaltet, hat meiner Meinung nach sogar keine Logiklücken gehabt, was bei Geschichten dieser Art ja nicht so leicht zu bewerkstelligen ist, und die Idee an sich ist einfach wundervoll! Dabei fand ich es schade, dass wir nur so wenig Zeit in Hollyhill selbst verbracht haben, aber ich denke mal, dass sich das mit dem zweiten Band dann noch ändern wird...
Das Ende war unglaublich spannend, mitreißend und vor allem anderen emotional. Dass Emily eine Waise ist und die Art, wie das Ende gestaltet war und... Hachja, pure Emotionen. Was ich auch sehr schön fand, das war, dass das Ende darüber hinaus zwar ein wenig offen ist, also Raum für den zweiten Band lässt, gleichzeitig aber auch diesen Handlungsstrang zu Ende führt.
Mein einziger Kritikpunkt ist etwas, das eigentlich Geschmackssache ist. Wisst ihr, ich bin kein Fan von allem, was auch nur ansatzweise in Richtung Thriller/Krimi geht. Nicht die Bohne. Das ist für mich dann immer alles unlogisch und blöd und das ist vollkommen Geschmackssache, wie bereits erwähnt. Das Ende geht minimal in diese Richtung, da es einen Mörder gibt, der frei herum läuft und der dringend überführt werden muss. Dabei muss ich auch sagen, dass ich es ziemlich seltendämlich und deshalb auch absolut unpassend zu Emilys Charakter fand, dass sie von besagtem Mörder ein Getränk annimmt. Vor allem, da sie ja weiß, dass der sie umbringen will...
Aber das ist nur ein kleiner Kritikpunkt, der den Gesamteindruck nicht wirklich schmälert.

Etwas blasse Charaktere aber liebenswerte Geschichte

Von: Biene Ma Datum : 01.03.2015

fantastikworldofbooks.blogspot.de

Also erst einmal - dieses Buch war ja mal verdammt schnell durch! Man hat dem Buch die etwa 350 Seiten wirklich nicht angemerkt! Wer einen kurzweiligen Zeitvertreib sucht, ist hier richtig.

Die Charaktere waren ganz nett, hatten auch Tiefe und interessante Züge, waren mir aber teilweise noch zu blass. Wo man von Emily, der Protagonistin, noch einiges erfuhr, fehlte mir das bei einigen Nebencharakteren. Allerdings hat mich das beim Lesen nicht gravierend gestört, nur manchmal dachte ich mir: "Schön, er/sie macht das jetzt also. Weil er total traurig/fröhlich/sonstwas ist. Ursachen in der Vergangenheit etc. Aber mir fehlte die Verbindung zu den Charakteren, dieses Mitleiden wenn es ihnen schlecht geht und dieses Glücksgefühl, wenn es bei ihnen gut läuft.

Die Zeitreise-Geschichte und den Bezug zu Emily und ihrer Mutter hat mir sehr gut gefallen, das war interessant zu lesen. Hollyhill und die Bewohner waren ein wenig schrullig und liebenswert, aber da hätte ich auch gern mehr Informationen erhalten. Ich hoffe da einfach mal auf Band 2.

Ich hatte mir unter dem Buch auch aufgrund des Covers nicht so eine... nun "dunkle" Geschichte erhofft. Ja, es ist jetzt auch kein Hardcore-Thriller, aber heftiger als erwartet auf jeden Fall. Also, Leute - lasst euch nicht vom Cover täuschen, es gibt keine atemberaubenden Actionsszenen bei denen man vor Angst fast einen Herzanfall bekommt, aber es ist schon etwas anderes als eine lockere Sommerlektüre, da es immerhin auch um einen Mörder geht.

Ich empfehle dieses Buch allen die Zeitreisegeschichten, eine zarte wenn auch viel Platz einnehmende Liebesgeschichte, und Geheimnisse mag. Denn vor allem von letzterem gibt es viel, ich zumindest dachte an einem bestimmten Punkt aller zwei Sätze "Was? Verdammt, erklär warum das so ist!". Vielleicht war es zu spät, ich habe das Buch mitten in der Nacht gelesen, aber ich zumindest hab mich in dem Netz dieser ganzen Andeutungen und Geheimnissen verfangen und habe mitfiebern können.

Ein gelungener Reihenauftakt

Von: Nadine Datum : 28.02.2015

nadines-lesewelt.de/

Als Emily ihr Abitur bestanden hat, erhält sie von ihrer Großmutter einen Brief. Dieser stammt von ihrer verstorbenen Mutter. Diese bittet sie darin ihre Heimat zu besuchen, ein geheimnisvolles Dorf namens Hollyhill. Doch das Dorf ist auf keiner Karte zu finden.
Trotzdem macht sich Emily auf die Reise nach England. Im Moor trifft sie auf Matt, der so freundlich ist sie mit zu nehmen. Doch als er erfährt wohin Emily will, verändert sich seine Stimmung. Nur missmutig bringt er sie nach Hollyhill und hätte am liebsten das sie sofort wieder verschwindet.
Dann taucht plötzlich eines Nachts ein Mörder auf und entführt Emily. Matt und sein Bruder können sie retten, doch dann landen Emily und Matt zusammen im Jahr 1981. Und beide wissen, sie müssen verhindern dass der Mörder in der Zukunft in Hollyhill auftaucht.

Also ehrlich gesagt wusste ich gar nicht das es sich beim dem Buch um eine Zeitreise Geschichte handelt, das hab ich erst erfahren als ich das Buch in der Hand hielt und den Text innen gelesen habe.

Emily ist verwundert als sie den Brief ihrer Mutter bekommt, sie wusste nicht dass ihre Mutter aus England stammt. Und natürlich möchte Emily wissen woher ihre Mutter kommt.
Emily habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen. Sie ist mutig und wenn sie sich mal was in den Kopf gesetzt hat, dann kann man es ihr kaum ausreden.

Matt ist anfangs noch freundlich, bis er erfährt wo Emily hin will. Danach ist er ihr gegenüber skeptisch und möchte sie am liebsten loswerden. Er hofft dass sie bald wieder aus Hollyhill verschwindet, doch dann landet er zusammen mit ihr in der Vergangenheit. Die beiden müssen wohl oder übel zusammen arbeiten. Matt ist ein eigenwilliger Kerl und doch mochte ich ihn eigentlich gern.
Zwischen Emily und Matt fliegen häufig die Fetzen, ich mag ihre Dialoge und irgendwie knistert es auch zwischen den Zeilen. Auch wenn es beide nicht so wahr haben wollen.

Puh, ich bin immer noch ganz begeistert von der Geschichte. Ich hatte absolute keine Erwartungen ans Buch. Schon von der ersten Seite an, hat mich das Buch in seinen Bann gezogen und ich wollte wissen wie es weiter geht. Ich konnte es kaum zur Seite legen und wenn dann viel es mir richtig schwer, weil ich eben wissen wollte wie es weiter geht und was Emily und Matt zusammen erleben.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich toll, wie oben erwähnt hat sie mich vom ersten Augenblick in ihren Bann gezogen. Das Lesen hat mir richtig Spaß gemacht und ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Band und bin gespannt was Emily dort erleben wird.

Fazit:
Zurück nach Hollyhill ist ein gelungener Reihenauftakt. Es macht wirklich Spaß die Geschichte zu Lesen. Emily und Matt sind zwei tolle Hauptcharakter und ich bin schon wirklich gespannt wie ihre Geschichte weiter geht. Deswegen vergebe ich für diesen Band 5 Sterne.

Ein Buch, das mich nur bedingt fesseln konnte

Von: Natascha Bücherjunkies Datum : 27.02.2015

bookdibluempf.blogspot.de/

Der Einstieg in das Buch ist mir persönlich ein wenig schwerer gefallen, da der Schreibstil einfach nicht so rund ist, wie ich es gewohnt bin. Richtig gefesselt hat mich das Buch auch erst, nachdem ich schon über die Hälfte gelesen hatte.. Um ehrlich zu sein schiebe ich die Rezension mittlerweile auch schon ein Stück auf

Nachdem ich von allen Seiten nur positives über das Buch gehört habe, hatte ich sehr hohe Erwartungen, die aber nicht erfüllt worden. Das Buch hebt sich nur ein wenig durch die Handlung ab. Ein zeitreisendes Dorf? Gab es wohl noch nie! Auch der Schreibstil ist an vielen Stellen sehr angenehm und locker leicht.
Dieser Punkt führt mich aber gleich zu meinem ersten Minuspunkt: An vielen Stellen ist der Schreibstil einfach ZU locker, fast als wäre hier der erste Entwurf direkt abgedruckt worden.
An Beschreibungen zur Umgebungen wird man nur selten fündig. Es sei denn, man möchte wissen, wie der Himmel über dem Moor aussieht, dessen wird Emily anscheinend nie überdrüssig..
Auch die Charaktere sind nur mittelmäßig ausgearbeitet. Vor allem auf der Gefühlsebene sind sie her unreif. Man liest eine noemale Äußerung, um gleich darauf die Gedanken von Emily belauschen zu dürfen, die sich seitenlang fragt, ob diese Wortwahl denn nun angebracht war? Eine kleine Meinungsverschiedenheit wird mal fluchs zu einem großen Streit mit anschließenden Spannungen.. Aber durch das ganze Gefühlschaos ist der Streit natürlich im nächsten Moment vergessen, weil der Gegenüber durch diese wunderbare Unnahbarkeit so umwerfend wirkt!
Was ich mir außerdem noch gewünscht hätte, wäre ein Wendepunkt in der Geschichte! Grob weiß man immer, was als nächstes ins Schema passt und pi mal Daumen passiert das dann auch postwendend. Schade eigentlich...

Alles in allem hat es das Buch ab einem gewissen Punkt aber doch geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen. Emily ist mir sympathisch geworden und ich gebe gerne zu, dass es eine nette Geschichte für zwischendrin war. Mehr aber leider nicht. Vielleicht hatte ich aber auch einfach zu hohe Erwartungen, nachdem das Buch so in den Himmel gelobt wurde, wer weiß?

Zeitreisen mal anders

Von: Die Lesetante Datum : 26.02.2015

lesemomente.blogspot.de

Dieses Buch habe ich letztes Jahr zu Nikolaus bekommen. Es lag also seit einem Jahr auf meinem SuB und obwohl ich den zweiten Teil schon besitze, habe ich nicht die geringste Lust verspürt, es zu lesen. Da ich aber noch eine Challenge laufen hatte, für die ich das Buch lesen musste, damit ich wenigstens nicht verliere, habe ich mich doch dazu durchgerungen.
Warum ich es so lange nicht gelesen habe, weiß ich auch nicht. Ich wollte es damals wirklich unbedingt haben, bin dann aber nie dazu gekommen, es zu lesen. Vielleicht auch, weil das Thema Zeitreisen jetzt nicht so ganz oben auf meiner Interessenliste steht.
Ich sage es gleich vorweg: Zurück nach Hollyhill war für mich keines dieser Bücher, bei denen man sich hinterher fragt, warum man so lange damit gewartet hat. Es war definitiv kein schlechtes Buch, aber es hat mich jetzt auch nicht so wahnsinnig mitgerissen.
Was mich glaub ich am meisten gestört hat, war, dass ich keine richtige Verbindung zu den Charakteren aufbauen konnte. Alle waren zwar wirklich toll beschrieben und hatten teilweise auch Eigenarten, die den Figuren Leben einhauchten. Aber irgendwie kam da für mich nicht so viel rüber.
Trotzdem habe ich die Geschichte gerne verfolgt und war gespannt, was sich hinter den vielen merkwürdigen Vorkommnissen verbirgt.
Interessant fand ich die Erklärung für die Zeitreisen. Was ich auch sehr gut gelungen fand, war die Wendung, die die Geschichte zur Mitte hin nahm. Ein Serienmörder kommt ins Spiel und Emily wird entführt. Und was hat überhaupt ihre Mutter mit all dem zu tun?
Emily mochte ich an sich ganz gerne, auch wenn ihre Gefühle für mich nicht so gut rüberkamen. Alleine nach England zu fahren, ist ein relativ impulsiver Entschluss und so folgen auch noch weitere Momente, in denen sie einfach auf ihr Bauchgefühl hört. Sie ist mutig, aber manchmal auch ein bisschen unüberlegt.
Ich wusste nicht so ganz, was ich von Matt halten sollte. Er hat oft echt unmögliche Dinge zu Emily gesagt, aber nicht so auf die Bad Boy / Macho-Tour, sondern mehr so nach dem Motto: „Verschwinde von hier.“ Er ist außerdem sehr verschlossen und trägt ein paar Geheimnisse mit sich herum, von denen ich immer noch nicht alle kenne. Zum Ende hin kommen er und Emily sich dann näher, da wird er direkt viel freundlicher. Seinen Wandel konnte ich nicht so ganz nachvollziehen. Auch finde ich, hätte sein Verhalten ihr gegenüber besser erklärt werden können.
Das Ende war sehr aufregend und spannend. Es gibt zwar ein Happy End, doch der Epilog verheißt nichts Gutes…

Fazit:

Zurück nach Hollyhill ist ein solider Reihenauftakt, der mich zwar nicht total mitreißen konnte, aber trotzdem ganz nett war. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen und bin froh, dieses Buch vom SuB befreit zu haben. Wer Zeitreisen und mysteriöse Zusammenhänge mag, dem empfehle ich das Buch wärmstens.

Ein Zeitreiseroman für den jugendlichen Leser

Von: Monika Stutzke Datum : 19.02.2015

lesendes-katzenpersonal.blogspot.de/

Als Emily ihren Schulabschluss in der Tasche hat, erhält sie von ihrer Großmutter einen Brief ihrer Mutter, die diesen bereits vor ihrer Geburt geschrieben hatte.
In diesem bittet sie Emily, ihren Geburtsort in England, Hollyhill, aufzusuchen. Emily ist mehr als überrascht über diese Bitte und beginnt zu googlen, was sie über das Dorf im Dartmoor erfahren kann. Aber da gibt es nichts, gar nichts zu finden, kein Eintrag und keine Lagebeschreibung.
Aber in ihrem Brief schrieb die Mutter, die bereits mit ihrem Vater tödlich verunglückte, als Emily gerade 4 Jahre alt war, dass sie mit Sicherheit das Dorf finden würde.
Emily lässt sich darauf ein und steigt in ein Flugzeug Richtung London.
Der Busfahrer, der sie ins Dartmoor fuhr, lässt sie im Nirgendwo raus, weit und breit kein Dorf oder ähnliches zu sehen.
Da begegnet ihr Matt, der mit dem Auto unterwegs ist. Obwohl er anfangs recht umgänglich war, wirkt er zurückweisend, als sie ihn nach Hollyhill fragt. Er kennt das Dorf und nimmt sie mit.
Eigenartige Menschen begegnen ihr im Dorf und sie hat das Gefühl, dass dort irgendetwas nicht stimmt und auch, dass alle über sie reden. Sie kann sich keinen Reim darauf machen.
Eines Tages wird sie von einem aus dem Gefängnis ausgebrochenen Mörder bedroht und findet sich plötzlich gemeinsam mit Matt im Jahr 1981 wieder ...

Dieses Buch, das mit seinem gelben Cover ein ausgesprochener Hingucker ist, ist das Erstlingswerk der Autorin Alexandra Pilz.
Es ist ein Jugendroman, der sich mit dem Thema Zeitreisen beschäftigt.

Die Protagonistin Emily ist ein junges Mädchen von 17 Jahren, mit dem ich erst im Laufe der Zeit warm wurde. Wo sie anfangs noch naiv und flachsig war, entwickelte sie im Lauf der Geschichte Verantwortungsgefühl und Loyalität.
Sie verliebt sich in Matt, der sich aber nicht wirklich auf sie einlassen will.
Es beschäftigt sie, dass die Dorfbewohner von Hollyhill über sie reden und sie beobachten, ohne ihr mitzuteilen, warum sie so sind.
Erst als sie mit Matt die Zeitreise ins Jahr 1981 unternimmt, wird ihr die Einzigartigkeit des Dorfes bewusst.

Leider erfährt der Leser auch nicht allzuviel von Matt, so dass es mir schwer fiel, ihn zu mögen.
Ebenso bleiben die meisten Dorfbewohner farblos und uninteressant, da nur oberflächlich mit ihnen umgegangen wird.
Das finde ich gerade bei Emilys Großmutter mütterlicherseits sehr schade, denn diese lernt Emily dort erst kennen. Da fehlten mir an der Stelle einfach die Gefühle, die zwangsläufig auftreten, wenn ich meine Enkelin das erste mal sehen würde. Die Lieblosigkeit, mit der die Großmutter ihrer Enkelin entgegenkam, konnte ich nicht wirklich nachvollziehen.

Die Geschichte, die anfangs langsam vor sich hin plätscherte, nahm mit Ausbruch des Mörders an Tempo zu. Von da an überschlugen sich die Ereignisse, in die Emily hineingezogen wurde.

Dem Leser wurden mit Ende des Buches nicht alle Fragen beantwortet, die sich während der Lektüre ansammelten. Da es aber noch einen weiteren Teil geben soll, gehe ich davon aus, dass sich einige Fragen, speziell auch zum Dorf direkt, noch klären werden.

Mit diesem Roman hat man ein Jugendbuch in den Händen, in denen es nicht nur um Zeitreisen geht. Er enthält Elemente eines Liebesromans, aber auch eines Krimis, so dass der jugendliche Leser voll auf seine Kosten kommt, wenn er es gern gefühlvoll und spannend mag.

Gute Unterhaltung, trotz kleiner Kritikpunkte --> 3.5 Sterne

Von: Sabrina Cremer Datum : 17.02.2015

bookwives.de

“Bis auf die winzigen Dörfer, die sie anfuhren, war kaum ein Zeichen von Zivilisation zu erkennen. Und erst der Himmel, der das alles überspannte: Er reichte von tiefschwarzen Wolken bis zu hellblauen Tupfen und silbernen Strahlen dort, wo sich die Sonne durchzukämpfen versuchte.” (Seite 27)

Man schlägt das Buch auf und ist sofort mittendrin in der Geschichte. Huch. Das ging mir fast schon etwas zu schnell…
Als Emily an ihrem letzten Schultag den geheimnisvollen Brief in der Hand hält. ändert sich sofort alles. Motiviert von ihrer besten Freundin Felicitas, genannt Fee, beschließt sie schließlich, sich auf die Suche nach dem kleinen Dorf im englischen Dartmoor zu machen. Dass der Ort auf keiner Landkarte und auch nicht bei Google Earth zu finden ist, hat mich skeptischer gemacht, als die Protagonistin. Sie findet Hollyhill auch nicht alleine. Doch sie hat Glück, dass Matt sie aufgabelt. Er lebt dort und nimmt sie mit. Anfangs kommen die beiden noch ganz gut miteinander aus. Doch das ändert sich. Im Verlauf der Geschichte geraten die beiden immer wieder aneinander und es knallt ganz gewaltig. Emily hält mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg und sagt, was sie denkt und was ihr auf der Zunge liegt. Sie verstellt sich nicht, um jemandem zu gefallen. Sie handelt impulsiv und manchmal leichtsinnig. Damit hat sie mir imponiert.

Matt war zu Beginn sehr nett zu Em. Doch das änderte sich schlagartig. Grundlos. Gemeinsam mit Emily stellte mich das vor ein großes Rätsel. Sein Bruder Josh ist dagegen etwas netter. Ganz kurios wird die Geschichte, als ein Bild mit Ems Mutter auftaucht, auf denen die beiden zu sehen sind.
Silly ist ebenfalls eine Dorfbewohnerin in Emilys Alter. Sie ist echt verschroben und schräg drauf, aber immer freundlich und hilfsbereit.
Die anderen Bewohner von Hollyhill sind echt sehr ungewöhnlich. Alle möglichen Charaktere sind hier vertreten. Sie erinnerten mich sofort an die Einwohner von Stars Hollow (hoch leben die Gilmore Girls!).

“Für einen kurzen Moment verlor Emily den Faden. Sie hatte diese Kälte in Matts Blick schon öfter gesehen, genauso oft, wie sie meinte, etwas anderes darin zu lesen.” (Seite 147)

Der Plot hat mir gut gefallen – bis auf die ein oder andere kleine Schwachstelle. Direkt zu Beginn gibt es eine Szene, in der Quayle zum ersten Mal auftaucht. Diese ganze Szene erschien mir irgendwie unpassend und hat mich etwas überfordert. Es gab noch zwei, drei weitere Stellen, denen ich nur mit größter Anstrengung folgen konnte. Des weiteren hätte ich mir gerne noch ein paar Infos mehr zum Dorf gewünscht. Ich hoffe, diese im nächsten Teil zu erhalten.
Der Schreibstil der Autorin hat mich überzeugt. Locker leicht kann man als Leser durch die Geschichte fliegen. Die Atmopshäre, die im Dorf herrscht, konnte Alexandra Pilz mir sehr gut vermitteln. Es wirkt gleichermaßen hinterwäldlerisch wie mysteriös.

“>>Weil nicht wir entscheiden, wann, wohin und ob überhaupt, sondern… das Dorf.<<” (Seite 170)

Mit dem Trilogie-Auftakt konnte die Autorin mich gut unterhalten, auch wenn ich kleine Kritikpunkte habe. Ich hoffe, dass meine Fragen zum Dorf im nächsten Band, der nächste Woche erscheint, beantwortet werden. Das Cover ist ein toller Blickfang und ich glaube, dass “Verliebt in Hollyhill” daneben ganz toll aussehen wird.

Gelungener Debütroman.

Von: Kate Rupp Datum : 17.02.2015

www.katesleselounge.de

Am Tage ihres Abschluss erhält Emily einen Brief. Einen Brief von ihrer verstorbenen Mutter. Einen Brief, der Emilys bisheriges Leben vollkommen auf den Kopf stellen wird.
Sie soll nach Hollyhill, ein kleines Dorf in England reisen, um die Wurzeln ihrer Mutter kennen zu lernen. Es gibt nur ein Problem: Dieses Dorf ist auf keiner Karte vermerkt.

Emily begibt sich dennoch auf die Reise. Ein Reise mit ungeahnten Folgen. Denn nicht nur Hollyhill ist alles andere als normal. Auch seine Bewohner, und insbesondere Matt, scheinen ebenfalls etwas geheimnisvolles an sich zu haben. Bis zu einem Ereignis, welches Emilys Welt für immer auf den Kopf stellen wird.

"Zurück nach Hollyhill" - ein Debütroman einer deutschen Autorin, die mich wirklich sehr positiv überrascht hat und von der ich hoffe, auch noch in der Zukunft etwas lesen zu können.

Die Geschichte um Emily hat mich direkt von der ersten Seite an angesprochen. Das Buch versprüht eine gewisse Leichtigkeit, die sich durch das ganze Buch zieht. Diese Leichtigkeit ist eindeutig dem wirklich tollen Schreibstil der Autorin zu verdanken, der enorm zur Unterhaltung des Buches beiträgt.

Es hat einfach Spaß gemacht "Zurück nach Hollyhill" zu lesen, auch wenn es vielleicht hier und da einige minimale Schönheitsflecken gab. Diese sind jedoch nicht wirklich nennenswert und stören auch überhaupt nicht im Lesefluss.Wobei ich denke, dass sich diese kleinen Flecken, im hoffentlich erscheinenden zweiten Band, auflösen werden.

Mit Emily hat Alexandra Pilz eine sehr sympathische und authentische Protagonisten erschaffen, die mich von sich überzeugt hat und die ich gerne auf ihrem Weg begleitet habe.
Während des Lesens bin ich immer mehr und mehr in die Welt von Emily und dem kleinen und schnuckeligen Dorf Hollyhill abgetaucht. Ein Sog, dessen ich mich nicht entziehen konnte, sodass ich erst nach drei Uhr Morgens aufhören konnte zu lesen und auch nur, weil das Buch vorbei war. Es war spannend, unterhaltsam und sehr erfrischend, was nicht zuletzt am wirklich tollen Cover des Buches liegt.

Das Ende könnte man als ein abgeschlossenes betrachten, aber richtig zufrieden stellend wäre es dann nicht. Aus dem einfachen Grund, weil noch ungemein viel Potenzial in der Geschichte steckt, die es meiner Meinung nach verdient hätte erzählt zu werden.

Fazit:

Alexandra Pilz ist mit ihrem Erstlingswerk eine wahres Schmuckstück unter den Jugendbüchern gelungen, der sich wirklich sehen lassen kann. Von mir gibt es eine klare Leseempfelung und ich hoffe, dass wir schon bald ein Wiedersehen mit Emily und Matt feiern dürfen.

Rezension "Zurück nach Hollyhill"

Von: Michelle T. Datum : 04.01.2015

walkingaboutrainbows.blogspot.com

"Ich tue, was ich tun muss, um die zu schützen, die mir wichtig sind", erklärte er steif. "Wenn das bedeutet, dass ich Dinge verschweigen muss, dann tue ich das. Wenn das bedeutet, dass ich lügen muss, dann tue ich das auch." - Seite 239


Der Titel ist, wie eigentlich immer, der erste Eindruck. Ist der Titel spannend, dann lohnt es sich, einen Blick darauf zu werfen. Ist es aber ein unspektakulärer Titel, dann bleibt die Spannung oft auf der Strecke und man hat keine Lust, das Buch aus dem Regal zu ziehen. "Zurück nach Hollyhill" allerdings überzeugte mich. Ich fragte mich sofort, wo Hollyhill wohl sein mag und was es damit auf sich hat. Wer kehrt dorthin zurück? Alexandra Pilz beantwortet diese Fragen in ihrem Debütroman.


Das Cover des Buches ist echt schön. Man kann nicht direkt sagen, dass es schlicht ist, denn das knallige Gelb sticht sofort ins Auge. Es ist nicht unbedingt meine Farbe, alleridngs muss ich zugeben, dass das gelb mit dem schwarz recht gut harmoniert. Das rosa dagegen beißt sich, meiner Meinung nach, stark mit dem gelb, weshalb ich hier eine andere Farbe gewählt hätte, vielleicht ein helles grün? Doch die Gestaltung an sich gefällt mir recht gut, die obere Verzierung durch Blätter und die Regentropfen gefallen mir.

Die Inhaltsangabe macht Lust auf das Buch, welches für Zeitreise-Fans sicherlich ein guter Fang ist. Ich persönlich fühlte mich ebenfalls angesprochen, da ich sehr gerne Fantasy lese. Und ich muss sagen, die ersten Seiten verflogen nur so, ich wollte mehr erfahren, darüber, was Emily plant und wohin ihre Reise si eletztendlich führt, nicht zuletzt, um Matt kennenzulernen.

Die Idee des Buches finde ich gut. Ein Dorf, dass in der Zeit reist. Ein Mädchen, dass dieses Dorf finden muss und erlebt, wie es sich anfühlt, in der Zeit zu springen. Auch mit dem Einbringen des geheimnisvollen Matts hat die Autorin ein gutes Element in ihren Roman gesteckt, denn er bereitet Emily immer wieder "Sorgen" und sie denkt viel über ihn nach. Allerdings bin ich der Meinung, dass man auf den knapp 350 Seiten vielleicht noch etwas mehr über Hollyhill an sich erfahren sollte, wenn man dieses Wort schon in den Titel steckt.

Die Umsetzung des Romans gelingt der Autorin sehr gut. Alexandra Pilz hat mit "Zurück nach Hollyhill" ihren Debütroman veröffentlicht und trotzdem mochte ich das Buch sehr. Ich war gefesselt, an Emily und Matt, an Hollyhill, das einen in seinen magischen Bann zog. Nach dem spannungsaufbauenden Anfang praktizierte die Autorin viel Spannung, indem sie einen Mörder auftauchen lässt, der frei herumläuft und geschnappt werden muss. Das Ende hat sich gezogen wie ein Kaugummi, was ich persönlich nicht so schlimm finde. Auf den letzten Seiten ist trotzdem nochmal viel passiert, sodass ich erstmal eine Weile brauchte um meine Gedanken zu ordnen. Am Ende taucht auch eine Person auf, die man gar nicht kennt, was mich leicht aus dem Konzept gebracht hat. Da es aber einen zweiten Teil gibt, gehe ich fest davon aus, dass "Cullum" auch im zweiten Teil wieder auftaucht.

Der Schreibstil ist okay, nichts Besonderes. Mal so, mal so, teilweise großartig, dann wieder abschwächend. Aber da es mir selbst auch so geht, verstehe ich, dass nicht immer die Schreibweise hammer sein kann. Ich würde sagen, dass die Schreibleistung im Durschnitt okay ist, vielleicht soagr ganz gut. Wir verzeihen Alexandra Pilz, da wir bei ihrem Debütroman noch nicht so schlimm sind wie sonst :D
Besonders gut gefallen hat mir folgende Stelle auf Seite 221:

Sie schob die weiße Spitzengardine zur Seite und blickte auf den Hof des hufeisenförmigen Anwesens, das mitten aus dem Moor gewachsen schien. Ihr Zimmer befand sich unterm Dach des mittleren Gebäudes, das recht und links von zwei weiterenflankiert wurde. Die geduckten, aschgrauen Häuschen mit ihren gewellten Reetdächern hatten sich sicher schon so manchem Sturm entgegengestemmt. Aus den Mauern sprossen Farne, vor den Fenstern blühten blaue Blumen in schmalen, rostigen Kästen. Und dahinter, über den Dächern, nichts als Moor, weit und unberührt. Geheimnisvoll. Abweisend und friedlich zugleich.

Mit Emily bin ich einfach nicht richtig warm geworden. Ich weiß auch nicht woran das genau lag. Gegen Ende wurde sie aber sympathischer, endlich. Ganz am Ende mochte ich sie sogar gerne. Matt war von Anfang an zu egoistisch, um ihn zu mögen. Doch auch er wandelte sich und ich begann, ihn zu mögen, nachdem er seine wahren Gefühle offenbarte. Fee dagegen war mir relativ egal, sie war mir zu hektisch, Emilys Großmutter klammerte zu sehr. Emilys Eltern dagegen mochte ich sofort - Beide waren mir sympathisch.

Gesamteindruck
Das Buch "Zurück nach Hollyhill" ist ein tolles Buch, welches vor allem Zeitreise-Fans begeistern wird. Das Buch war wirklich gut, ich habe mich gefreut, es lesen und bewerten zu dürfen. Mit "Zurück nach Hollyhill" hat Alexandra Pilz nur den Anfang geschaffen! Tolles Buch, gerne wieder. Ich bedanke mich an dieser Stelle noch einmal an den Verlag Heyne fliegt, welcher mir dieses tolle Buch als Rezensionsexemplar hat zukommen lassen - DANKE!

Fazit: Ein absolutes Muss für Zeitreise-Fans und auch sonst: Lesenswert!

Geheimnissvolle Zeitreise

Von: http://maerchenbuchblog.wordpress.com/ aus Wien Datum : 02.05.2014

Die 17-jährige Emily bekommt am Tag ihres Schulabschlusses, von ihrer Großmutter, einen Brief überreicht, der schon Jahre zuvor, von ihrer verstorbenen Mutter verfasst wurde.In diesem Brief, bittet Sie Emily, dass Dorf Hollyhill aufzusuchen, das einst ihre Heimat gewesen ist, um die Herkunft ihrer Familie zu erforschen.

Die junge Frau reist alleine nach England in das einsame Dartmoor, jedoch kann sie das Dorf ihrer Mutter nicht finden, denn es ist auf keiner Karte eingezeichnet und so irrt die junge Frau vom Regen durchnässt in der geheimnisvollen Landschaft umher. Bald trifft sie auf den gutaussehenden jungen Mann Matt, der das rätselhafte Hollyhill zu kennen scheint. Doch als sie Matt nach dem Weg fragt, verändert sich der Junge schlagartig und verhält sich sehr ablehnend und zurückweisend. Schließlich begleitet er das Mädchen aber doch in die wundersame Ortschaft Hollyhill. Emily ahnt noch nicht, dass dieser Ort ihr Leben verändern wird.

Emily trifft auf ein winzige Städtchen, das nicht von dieser Welt zu sein scheint. In Hollyhill herrscht eine merkwürdige Atmosphäre und Emily muss feststellen, dass sich vor allem die ungewöhnlichen Bewohner äußerst rätselhaft verhalten. Jeder Bewohner scheint sein eigenes Geheimnis zu haben, aber vor allem Matt verhält sich sehr verschlossen. Das Dorf scheint etwas Unerklärliches vor Emily zu verbergen .

Nach und nach lüften sich die Mysterien des verwunschenen Nests und der Roman entwickelt sich im Verlauf der Geschichte zu einer rasanten Spannungslektüre. Die Mischung aus Fantasyroman, Jugendbuch und rasanter Dramatik, ist meiner Meinung nach besonders gut gelungen. Sogar einige Krimielemente tragen zu der unterhaltsamen Erzählung bei. Man ahnte als Leser recht schnell welche Eigenart Hollyhill verbirgt, doch diese Tatsache trübte das Lesevergnügen keines Falls, denn man stößt schlussendlich doch auf einige Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hätte.

Die Autorin schafft es, Sympathie für die Figuren zu erwecken. Mit Emily, erschafft sie eine clevere und schlagfertige junge Frau, die impulsiv handelt und sich dadurch oftmals in Schwierigkeiten bringt. „Zurück nach Hollyhill“, stellt den Auftakte einer Trilogie dar, und so werden im ersten Band nicht alle Charaktere detailreich beschrieben und die Geschichte lässt am Ende doch noch so manche Frage offen.

Der Debütroman von Alexandra Pilz ist eine sehr ideenreiche Geschichte, dennoch lässt die Autorin Platz für die eigene Phantasie und man kann sich das magische Dörfchen mit eigener Kreativität ausschmücken. Es fiel mir schwer Hollyhill zu verlassen und ich freu mich im nächsten Band, mehr über das magische Dorf und seine Bewohner zu erfahren.