Leserstimmen zu
Zurück nach Hollyhill

Alexandra Pilz

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Das Buch ist auf jeden Fall ein guter Auftakt für diese Trilogie. Die Charaktere habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen. Emily ist eine wirklich tolle Hauptfigur. Sie ist humorvoll und liebevoll. Man merkt ihr an, wie sehr sie an ihren Eltern hängt und wie überrascht sie ist, als sie das Dorf Holyhill wirklich findet und dort noch mehr ihrer Verwandten trifft. Gleichzeitig aber auch leicht verletzte, als sie dann herausfindet, was das Dorf eigentlich kann und das ihre Mutter ihr das nie erzählt hatte. Matt ist der typische männliche Hauptcharakter. Süß, hilfsbereit und zu Beginn abwesend. Er weiß nicht, wie er Emily einzuschätzen hat, taut dann aber nach und nach auf. Obwohl es hier auch immer wieder zu Konflikten kommt, die nicht vorhersehbar sind. Ich dachte zwischendurch dann doch auch mal, ob er nicht „out of Character“ ist, aber durch das zweite Buch habe ich dann gemerkt, dass es zu seinem Charakter gehört. Auch der Rest des Dorfes ist unheimlich liebevoll und toll. Die einzelnen Bewohner haben jeder ihren eigenen einzigartigen Charakter, keiner gleicht dem Anderen. Das ist wirklich eine Leistung, das so zu schreiben. Die Geschichte ist einzigartig. Ich kannte bisher kein Buch, dass wie „Zurück nach Hollyhill“ ist. Das ein ganzes Dorf in der Zeit reisen kann und die Personen wirklich dafür leben, finde ich toll. Ich stelle mir das Dorf genauso vor, wie eines hier bei uns in der Nähe. Mit nur ein paar kleinen Häusern, alle wie aus dem letzten Jahrhundert gepickt. Deshalb war ich schon von der ersten Seite von der ganzen Geschichte angetan. Die kommt übrigens auch super schnell in Fahrt und steuert wirklich schnell und rasant auf den Höhepunkt zu. Ich wusste zwar lange nicht genau, wohin die Geschichte laufen wird und wie dieses erste Buch wohl endet. Und genau das war eigentlich schon eine relativ große Überraschung und hat Spaß gemacht zu lesen. Der Schreibstil der Autorin ist unglaublich flüssig und einfach geschrieben.

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"Zurück nach Hollyhill" ist der fantastische Auftakt der Hollyhill-Trilogie. Emily hat gerade ihr Abitur abgeschlossen, als sie einen mysteriösen Brief ihrer verstorbenen Mutter erhält. Diese bittet sie, in ihre alte Heimat Hollyhill zu reisen, ein kleines Dorf im einsamen Dartmoor. Der Weg dahin ist alles andere als einfach, denn auf keiner Landkarte ist nur ein winziger Hinweis zu finden, doch Emily fliegt nach England und versucht nun, das Heimatdorf ihrer Mutter zu finden. Der Weg dahin erweist sich noch schwieriger als vermutet, denn niemand kennt das Dorf und sie irrt einsam umher - bis sie auf Matt trifft. Dieser ist sehr skeptisch, bietet Emily aber trotzdem an sie mitzunehmen. Als sie in Hollyhill ankommt, traut Emily ihren Augen kaum. Alles wirkt altmodisch, die Bewohner sind eigenartig und alles kommt ihr unwirklich vor, als wäre sie im falschen Film. Gerade als sie sich etwas einlebt, wird sie von einem psychopathischen Mörder entführt. Und als wäre das alles noch nicht genug, befindet sie sich kurze Zeit später im Jahre 1981 wieder. Der Einzige, der all ihre Fragen beantworten kann, ist der mürrische Matt, der nichts über sich und das besondere Dorf preisgeben will. Doch die beiden haben nur sich und müssen nun herausfinden, warum sie genau in dieser Zeit gelandet sind. Auf der Suche nach Antworten erfährt Emily ein wenig über ihre Vergangenheit. Außerdem muss sie sich eingestehen, dass Matt irgendetwas in ihr auslöst ... Das Cover ist durch seine auffallende Farbe sehr markant und ein Hingucker. In der unteren rechten Ecke ist das kleine Dorf Hollyhill zu sehen, in der unteren linken Ecke die Hauptprotagonistin Emily, mit ihrem pinken Regenschirm, den sie von ihrer besten Freundin geschenkt bekommen hat. Die geschwungene Schrift und die Zeichnungen haben etwas Magisches und runden das Cover perfekt ab. Emily wird Hals über Kopf in ein Abenteuer geworfen, von dem sie vorher niemals geträumt hätte. Mit dem Brief ihrer Mutter und dem dazugehörigen Armband, welches sich nur von ihr öffnen lässt, ändert sich ihr Leben. Sie begibt sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit und die seltsamen Träume verwirren sie. Zu viele neue Informationen und Geheimnisse prasseln auf sie ein und Emily weiß gar nicht mehr richtig, wie ihr geschieht. Das lässt sie sehr emotional werden und setzt ihr sehr zu. Was ich an Emily besonders finde, ist, dass sie für ihre beste Freundin alles tun würde. Ganz egal, in welche Gefahr sie sich begibt und was ihr passiert, sie ist mutig, eine Kämpferin und gibt nicht auf. Matt kann nicht glauben, dass Emily in Hollyhill ist, vor allem, da er sofort genau weiß, wer sie ist. Er findet sie anstrengend und sie raubt ihm den letzten Nerv. Er versucht, sie nicht an sich heranzulassen, doch als die beiden in die Vergangenheit reisen, sind sie gezwungen, einander zu vertrauen. Emily löst Gefühle in Matt aus und man merkt ihm manchmal an, dass es ihm nicht leicht fällt, das zu verbergen. Matt bewahrt immer einen kühlen Kopf und weiß, was zu tun ist. Er hat so gut wie immer einen Plan und ist auf alles vorbereitet. Felicitas, besser bekannt als Fee, ist Emilys beste Freundin. Sie ermutig Emily, die Reise nach England anzutreten und ist aufgeregter und gespannter, als Emily selbst, was es mit der Reise und dem Brief auf sich hat. Fee ist aufgedreht und total quirlig, ich finde sie super. Silly ist, ähnlich wie Fee, sehr quirlig, aufgeweckt und total sympathisch. Sie unterstützt Emily und erzählt ihr einiges über Hollyhill, aber sie hat auch viele Geheimnisse. Ich habe Silly von Anfang an ins Herz geschlossen. "Für immer Hollyhill" ist der Debütroman der Autorin. Es ist ein wahrhaft schönes, geheimnisvolles und spannendes Buch.

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Handlung Nach dem Abitur bekommt Emily von ihrer Großmutter einen Brief. Dieser ist von ihrer Mutter, die vor dreizehn Jahren bei einem Autounfall mit ihrem Vater ums Leben kann. Sie bittet Emily in das Dorf ihrer Kindheit - Emilys Mutter ihrer Heimat - nach England zu gehen. Hollyhill. Allerdings ist Emily ein wenig unsicher, denn: Sie weiß nicht wo das Dorf ist. Es ist auf keinen Karten zu finden und nicht mal das Internet gibt Auskunft. Mit zu diesem Brief - ein Armband ihrer Mutter. Seit sie es trägt, träumt sie komische Dinge und sieht immer wieder einen geheimnissvollen Jungen, den sie, als sie sich doch beschließt nach England zu fliegen, in dem Moor, wo Hollyhill sein soll, trifft. Von da an passieren immer mehr komische Dinge. Emily schwirren immer mehr Fragen durch den Kopf. Warum könnte nur der Junge, Matt, sie ins Dorf führen. Warum wusste keiner sonst in der Umgebung von dem Dorf. Was haben die Bewohner von Hollyhill gegen ihre Mutter und nun anscheinend gegen sie. Und warum verschweigt ihr jeder was. Dazu kommt noch, dass sie jetzt jemand umbringen will und sie, als sie versucht die Geheimnisse zu Lüften nur noch Matt an ihrer Seite hat, der nicht gerade der angenehmste Zeitgenosse ist, denn für Emily ist er das größte Geheimnis und das größte Arschloch. Doch warum fühlt sie sich so zu ihm hingezogen und warum wurde Fee, ihre beste Freundin entführt. UND: Was hat das alles mit Hollyhill zu tun? Plötzlich steht Emilys Leben Kopf... Meinung "Pilz schreibt in klaren Sätzen, packt Emotionales zwischen die Zeilen, lässt Platz für die eigene Phantasie, gerade von jungen Menschen, die Abenteuer und Zuneigung suchen." Cornelia Weber, Süddeutsche Zeitung (22.02.2013) Angefangen mit dieser guten Kritik des Buches, die, wie ich finde, es am besten auf den Punkt bringt, finde ich es unglaublich toll. Ich hatte schon viele positive Kritik über "Zurück nach Hollyhill" gehört, doch ich hätte nicht gedacht, dass es so gut ist! Der Schreibstil, hat mir erstaunlicher Weise total gut gefallen, denn viele wissen vielleicht mittlerweile, dass ich mich mit der Erzähler-Perspektive nicht anfreunden kann, aber ich muss sagen, langsam gewöhne ich mich daran und hier hatte ich es nicht einmal gemerkt, dass es nicht die Ich-Pespektive war. Weiter muss ich sagen, dass mir diese Idee total gut gefallen hat, mit dem geheimnisvollen, magischen kleinen Dorf, dass in der Zeit reist. Die Story ist einfach total niedlich erzählt und verzaubert jeden auf seine ganz eigene Art und lässt einen mit seiner Phantasie spielen. Doch "Zurück nach Hollyhill" bringt auch ganz viel Spannung und große Gefühle mit sich. Ich hätte nicht gedacht, dass es eigentlich zu einem Mini-Krimi wird, in dem Morde und Entführungen vorkommen, aber dass hat es nochmal auf ein ganz neues Level gebracht. Nun aber mal zu den Protagonisten. Emily mag ich persönlich so sehr und ehrlich gesagt tat sie mir das ganze Buch über Leid, denn sie selbst hatte öfters das Gefühl allein zu sein. Schon durch den Tod ihrer Eltern und nun auch durch die ganzen Vorfälle in Hollyhill. Trotzdem muss ich sagen, dass ich ihre sture Art total mag und dass sie sich selbst treu bleibt, trotz allem was sie erlebt. Bei Matt hatte ich schon, als Emily von ihm geträumt hat ein kleines Bauchkribbeln. Er war zwar manchmal ein echter Arsch, aber irgendwie merkt man die ganze Zeit, dass er Emily mag. Die Liebesgeschichte der beiden, war beziehungsweise ist total süß und spannend, da es Anfangs immer wieder zu Reibereien zwischen den beiden kommt, aber eine gewisse Spannung vorhanden ist, die mir total gut gefällt! Fazit Ich gebe diesem schönen und magischen Buch 5 Sterne.

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Inhalt Nach dem Abitur hält Emily einen Brief ihrer verstorbenen Mutter in der Hand, indem sie aufgefordert wird, ins Dartmoor nach Hollyhill zu reisen, der Heimat ihrer Mutter. Unsicher, was die Reise bringt, steigt Emily in den Flieger um das Dorf zu finden, welches auf keiner Karte eingezeichnet ist. Vor Ort trifft sie auf einen jungen Mann, der ihr zuvor im Traum erschienen ist. Kurioser ist, dass er Hollyhill kennt und sie dort hinbringt. Doch das Dorf hat mehr als ein Geheimnis... Wie hat's mir gefallen Nach kurzer Eingewöhnungszeit hatte ich mich schnell an Emily gewöhnt. Die 17-Jährige ist wirklich sehr sympathisch und man begibt sich mit Freuden auf eine Entdeckungstour mit ihr. Gerade das Nicht-Wissen über Hollyhill und dessen Bewohner macht das Buch so anziehend und mysteriös. Emily reist auf Wunsch iher toten Mutter nach Hollyhill ins Dartmoor um die Wurzeln ihrer Mutter kennenzulernen. Doch wie soll man ein Dorf finden, das nicht einmal Google kennt? Zum Glück Matt auf, der ihr anfangs helfen will. Als er erfährt, wo Emilys Reise hingeht, wird er immer mürrischer und gibt ihr das Gefühl unerwünscht zu sein. Doch Hollyhill und dessen schrullige Bewohner werden schnell wie ein zweites Zuhause für Emily, bis etwas schreckliches passiert. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade zu viele Spoiler das Buch kaputt machen - vor allem den Klappentext sollte man meiden. Ihr mögt Zeitreiseromane mit einer kleinen Lovestory? Dann überlegt nicht lange und greift zu, denn dieser Roman bietet alles, was das Hezr begehrt: eine spannende Handlung mit actionreichen Szenen, die keineswegs überlade oder zu viel wirken; eine hinreisende Liebesgeschichte; sympathische und authentische Charaktere und vor allem: Geheimnisse und Mysterien soweit das Auge reicht. Ich klebte förmlich an den Seiten um endlich herauszufinden was es mit Hollyhill, den Bewohnern, Matts seltsamen Verhalten und der Vergangenheit von Emilys Mutter auf sich hat. Zudem hat die Autorin ein wunderbares Talent zum Erzählen. Ich habe mich keineswegs als Leser in einem Buch gefühlt. Ich war in der sumpfigen Landschaft des Dartmoors, habe die Launen des attraktiven Matts miterlebt, habe die verrückten und liebenswerten Dorfbewohner ins Herz geschlossen und habe Angst um Emily gehabt. Ach und Schmetterlinge im Bauch hatte ich selbstverständlich auch. Also: Ran ans Buch und auf nach Hollyhill! Cover/Buchgestaltung Die Farbe Gelb ist nun wirklich Geschmackssache, aber der Buchrücken, der dann tatsächlich aus dem Regal herausschaut ist etwas dezenter mit viel Schwarz, was ich sehr mag. Ansonsten gibt das Cover wenig über den Inhalt des Buches frei, was ich wiederum auch mag - nichts ist schlimmer, als ein spoilerndes Cover (Bekanntes Bsp.: "Das Schicksal ist ein mieser Verräter"). Gut zu wissen 1. Zurück nach Hollyhill 2. Verliebt in Hollyhill 3. ? Für Fans von * Zeitenzauber von Eva Völler * Zeitsplitter von Cristin Terrill Fazit "Zurück nach Hollyhill" ist ein Jugendzeitreiseroman der mich nach dem etwas holprigen Einstieg durch und durch überzeugen konnte. Die ideenreiche Geschichte überzeugt vor allem durch farbenfrohe Charaktere und viele Geheimnisse, die nicht all geklärt werden. Das macht Lust auf Mehr.

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Meine Meinung: Ich war super neugierig auf das Buch, da ich bisher hauptsächlich positives darüber gehört habe. Ich wusste vorher schon, dass es sich um Zeitreise handelt und daher war ich erst recht gespannt darauf. Ich war ab der ersten Seite in der Geschichte gefangen. Zu Beginn des Buches lernt man Emily und ihre Freundin Fee kennen. Emily hat den Brief von ihrer Mutter bekommen und überlegt, ob sie dort hin fährt. Fee ist die typische beste Freundin, die Emily dazu bringt, dies in die Tat umzusetzen. Der Schreibstil hat mir von Anfang an so gut gefallen. Alexandra Pilz kann einfach schreiben. Sie entführt in den Leser nach Hollyhill und weiß, wie sie die passende Atmosphäre rüber bringt. Die Charaktere haben mir alle richtig gut gefallen. Insbesondere Emily. Sie war super authentisch und eine Protagonistin mit Fehlern und Macken. Sie muss sich erst einmal in der Welt einfinden und wie sie das gemacht hat war toll. Natürlich beinhaltet die Geschichte auch eine kleine Liebesgeschichte. Diese steht aber nicht im Vordergrund, sondern sorgt für den passenden Beigeschmack. Für mich hatte sie genau den passenden Anteil an der Geschichte. Die Idee, die die Autorin hatte, ist keine komplett neue, aber meiner Meinung nach, hat sie etwas neues daraus gemacht. Zeitreise ist nicht etwas neues, aber ihre Idee, wie sie mit der Zeitreise umgeht war super! Fazit: "Zurück nach Hollyhill" hat mich auf ganzer Linie überzeugt! Es ist ein toller Zeiteiseroman, der mit einer neuen Ideen kommt. Der Schreibstil ist super flüssig zu lesen und die Charaktere sind sehr authentisch. Teil 2 wird direkt im Anschluss gelesen! Ein klares MUST READ!

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https://www.youtube.com/watch?v=tlP50G-cyoc

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Story + Schreibstil: Alexandra Pilz "Zurück nach Hollyhill" ist der Auftakt einer Fantasy-Zeitreise-Jugendbuch-Trilogie. Dieses Buch hat mich schon seit einer gefühlten Ewigkeit angelacht. Ersteinmal finde ich die Cover der Reihe zuckersüß und sie stechen in absolut jedem Buchregal aufgrund der knalligen Farben raus. Und dann konnte ich, als großer Zeitreiseroman Fan, gar nicht anders, als auch dieses Zeitreise Buch, aus Alexandra Pilz Feder, zu inhalieren. Allerdings kann ich euch gar nicht viel über die Zeitreise-Thematik aus "Zurück nach Hollyhill" berichten, ohne euch zu spoilern, deswegen verrate ich nur so viel: An alle Zeitreise-Fans unter euch, ihr werdet diese Reihe lieben! Denn für mich war das Zeitresien in "Zurück nach Hollyhill" vollkommen anders, als ich es aus anderen Jugendbüchern kenne und es geschieht in einem sehr gelungen, wunderschönen, glitzernden, zum Aufseufzen grandiosen Moment. Wenn euch die Zeitreise-Thematik nicht schon lockt, sollte euch das Setting gleich zum Buchkauf verlocken. "Zurück nach Hollyhill" handelt zum Großteil in England, in einem kleinen Dörfchen mit dem Namen Hollyhill, mitten im Dartmoor. Sowohl Name des Dorfes, als auch die Lage, erzeugen beim Leser eine mystische Stimmung, die noch durch Alexandra Pilz grandiosem Schreibstil und ihrer fantastischen Beschreibungskunst unterstrichen wird. Ich habe die Beschreibungen über Hollyhill geliebt und wäre am Liebsten gleich selbst dorthin gereist, um es mit eigenen Augen bestaunen zu dürfen. Das Dörfchen besteht nur aus wenigen Häusern, aber die Einwohner haben alles was sie brauchen, um sich von der Außenwelt abschotten zu können. Die Häuser sind mit einer solchen Liebe beschrieben, erfunden und gestaltet, sodass man sie sich perfekt vor dem geistigen Auge vorstellen kann. Hollyhill ist ein kuscheliger, teilweise kitschig-wunderschöner, magischer Ort, der Romantikerherzen höher schlagen lasst. Aber sollte dies alles nicht schon Kaufgrund genug für euch sein, gibt es auch noch für die Spannungsliebenden unter euch einige "Krimi"-Szenen, die das Herzchen zum Rasen bringen und einen Pageturnereffekt der besonderen Art beim Leser hervor rufen. Charaktere: Die Protagonistin Emily habe ich gleich von der ersten Seite sehr gemocht. Sie ist wahnsinnig sympatisch, sarkastisch, liebenswürdig, einfach eine perfekte Protagonistin, die man gerne über mehrere Bände einer Reihe begleiten möchte. Als Emily kurz nach ihrem Schulabschluss einen Brief, ihrer vor Jahren verstorbenen Mutter, erhält, steht ihr ganzes Leben Kopf. Ihre Mutter bittet sie darum, nach Hollyhill in England zu reisen, um dort ihren Wurzeln nach zu gehen und zu verstehen, wer sie eigentlich wirklich ist. Natürlich braucht Emily erst einige Überredungskunst ihrer verrückt-spontanen besten Freundin, um sich letzendlich zu einem Trip nach England zu entscheiden. Dort angekommen kennt absolut niemand diesen Ort namens "Hollyhill" im Dartmoor. Das Dörfchen scheint auf keiner Landkarte zu existieren und nur durch Zufall trifft Emily einen hilfsbereiten Jungen namens Matt, der diesen Ort zu kennen scheint und sie dorthin mit nimmt. Schnell stellt sich heraus, dass Matt nicht nur aus purer Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft handelt. Denn sobald Emily in Hollyhill angekommen ist, scheinen die Menschen dort, inklusive Matt, eine natürliche Abneigung ihr gegenüber zu haben. Und das lassen die Einwohner von Hollyhill sie auch dezent offensichtlich, ziemlich deutlich, spüren. Emily hat keinen leichten Start mit ihrem ersten Besuch auf britischem Boden. Aber sie wäre keine perfekte Protagonistin, wenn sie nicht an ihren Aufgaben wachsen würde, teilweise vielleicht etwas zu wagemutig, aber auf jeden Fall mit viel Herz und auf eine sehr liebenswerte Art und Weise.

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Cover Auf dem Cover sieht man eine Frau mit einem pinken Regenschirm und ein kleines Dorf. Bis auf die Lichter und der Regenschirm, ist der untere Teil eher eine Schwarze Silhouette. Der Hintergrund ist in einem leuchtendem Gelb gehalten. Regentropfen fallen zu Boden. Die Schrift ist ein bisschen Schnörkelig und genau wie die Silhouette in Schwarz gehalten. Außer der Autorenname. Dieser ist in der gleichen Farbe wie der Regenschirm. Ein schönes Pink. Dieses Cover passt so gut zur Geschichte. Erster Satz Emily hatte den Brief bestimmt schon Dutzende Male gelesen, aber die Worte aus Fees Mund zu hören, bescherte ihr eine Gänsehaut. Schreibstil Ich muss sagen, die Autorin weiß wie man schreibt. Das Buch ist sehr flüssig zu lesen und die Wörter sind bekannt. Es wurde in Erzähler Form geschrieben. Meinung Ich habe nie damit gerechnet, dass dieses Buch mich so überzeugen wird. Der Klappentext war schon sehr interessant. Aber so ein tolles Buch habe ich nicht erwartet. Natürlich durfte auch in diesem Buch eine kleine Liebesgeschichte nicht fehlen. Doch diese empfand ich diesmal nicht als störend und fehl am Platz. Alles begann mit einer Art Hassliebe, was manchmal wirklich amüsant zu lesen war. Die Entwicklung danach war wirklich schön und auf keinen Fall zu kitschig. Ich mochte es zu lesen, wie sich auf beiden Seiten die Gefühle immer mehr aufgebaut haben, sie aber anfangs noch versteckt gehalten wurden Ein besonderes Highlight ist die atmosphärische Beschreibung des kleinen Örtchens Hollyhill, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Dank der Autorin konnte ich das Dorf nämlich förmlich vor meinen Augen sehen und war absolut begeistert.Alexandra Pilz hat mit ihrem Debütroman „Zurück nach Hollyhill“ eine fantastische und zauberhafte Story erschaffen, die mich vollends überzeugen konnte. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, der mich geradezu nach dem nächsten Band lechzen lässt. Fazit Wer Bücher über Zeitreisen mag, wird dieses Buch so schnell nicht mehr aus der Hand legen. Aber auch wenn man noch kein Buch über Zeitreisen gelesen hat, so wie ich, wird man nicht enttäuscht Die Autorin hat ein wundervollen Roman erschaffen. Ich kann es euch wirklich ans Herz legen. Das Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

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