Leserstimmen zu
Das Haus am Fluss

Tanja Heitmann

(5)
(5)
(3)
(0)
(1)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Es fing so langweilig an, dass ich es fast weggelegt hätte. Eine frustrierte Alleinerziehende die pleite in den Norden flüchtet, wo soll das schon hinführen? Aber die Trauer, die sie mit sich rumträgt, ist verblüffend anderer Natur, als man anfangs vermutet. Am tollsten fand ich, dass die Geschichte in zwei Zeitepochen spielt. Es ist gefühlvoll und spannend geschrieben. Abwechslung bringt wie schon gesagt das hin und her switchen zwischen den Zeiten und den zwei Frauenfiguren Marie, einer verschüchterten, trauernden Frau in einer glanzlosen Situation und Mina einer starken, mutigen Frau, die in einer glanzvollen Zeit, aber in einer Gesellschaft lebt, in der Frauen noch nicht alle Möglichkeiten der Selbstverwirklichung zur Verfügung stehen. Auch nicht denen aus reichen Familien. Trotzdem geht sie, nicht ohne Hindernisse, ihren Weg. Und wird trotzdem nicht für ihren Mut belohnt. Dafür gewinnt Marie mehr und mehr an Kraft und Zuversicht je mehr sie dank ihres Lebens im Haus ihrer Vorfahrin Mina über deren Leben herausfindet. Eine tolle Landschaft, eine spannende Spurensuche, eine grosse Liebe, ein bisschen History, schwierige Charaktere...schlicht der Stoff, aus dem gute Romane sind, danke Tanja Heitmann.

Lesen Sie weiter

Marie trauert um ihren verstorbenen Mann Thomas und verlässt gemeinsam mit ihrem Sohn Valentin Frankfurt, um nach Tidewall nördlich von Hamburg zu ziehen. Im dortigen Kapitänshaus kommt sie langsam zur Ruhe. Beim Renovieren des Hauses und in Gesprächen mit ihren Verwandten deckt sie nach und nach die Vergangenheit und die Geschichte ihrer Grosstante Marlene und deren Mutter Mina auf. Mina, die eigenwillige Tochter aus reichem Haus, hatte sich 1924 in den Tagelöhner Johann verliebt, jedoch einen anderen, standesgemässen Mann geheiratet. Vor ihrer unglücklichen Ehe fliehend, kam sie 1941 erneut nach Tidewall und traf Johann wieder. Die Zeiten haben sich geändert, Mina ist reifer geworden und sie und Johann gehen eine Beziehung ein – was weder Minas Tochter Marlene noch die Nazis im Dorf Tidewall gerne sehen, mit denen sich Johann angelegt hat. „Das Haus am Fluss“ hätte grosses Potential. Mehrere tragische Geschichten, die miteinander verflochten sind, ganz grosse Gefühle von Liebe und Eifersucht, ein Verrat, Nazis, da hätte man was draus machen können. Leider plätschert die Geschichte so vor sich hin, wie der Fluss, an dem sie spielt, ohne irgendwann mal auf den Punkt zu kommen. Beim Lesen denkt man öfter mal „spuck es endlich aus“, weil man im Voraus weiss, worauf eine Szene hinausläuft, aber sich die Autorin noch in endlose Beschreibungen der Gefühlswelt ihrer Protagonistinnen verstrickt. „Show, don’t tell!“ möchte man ihr zurufen, aber zur Sicherheit zeigt sie, erzählt sie, beschreibt sie und hängt dann gleich noch ein paar tiefschürfende psychologische Erkenntnisse der Handelnden ein, bevor die Handlung weiter gehen darf, nur um sie zwei Seiten später wieder zu unterbrechen, um der Leserin dieselben Erkenntnisse noch mal unter die Nase zu reiben. Versteht mich nicht falsch, „Das Haus am Fluss“ ist kein schlechtes Buch. Der Plot ist solide konstruiert, die Landschaftsbeschreibungen machen Lust, die Region des Elbdeiches mal zu bereisen. Die Geschichte packt einem immerhin so weit, dass man wissen möchte, wie es für die Protagonistinnen weiter geht – aber das Buch hätte sehr viel an Spannung, Tempo und Qualität gewinnen können, wenn sich Autorin und Verlag die Mühe gemacht hätten, es radikal zu überarbeiten, Wiederholungen, Endlosbeschreibungen und Längen herauszukürzen.

Lesen Sie weiter

Den Roman habe ich angefordert, weil ich noch nicht allzu viele norddeutsche Geschichten gelesen habe und mich der Klappentext neugierig gemacht hat. Eine Reise in die Vergangenheit wird zum Neubeginn ... Eines Morgens sitzt Marie im Auto und fährt – nach Norden. Gemeinsam mit ihrem Sohn will sie im alten Sommerhaus der Familie einen Neuanfang wagen, fernab der Geister ihrer Vergangenheit. Das heruntergekommene Anwesen liegt einsam in einem verwilderten Garten am Elbdeich und verspricht die ersehnte Ruhe. Doch während sie es renoviert, entdeckt Marie in den alten Mauern Spuren des Glanzes vergangener Zeiten. Sie erzählen eine Geschichte von Liebe und Verrat – und von der Hoffnung, dass es für das Glück nie zu spät ist ... Tanja Heitmann wurde 1975 in Hannover geboren und arbeitet in einer Literaturagentur. Sie veröffentlichte bereits mehrere Romane, unter anderem den sensationellen Erfolg "Morgenrot", der monatelang auf den Bestsellerlisten stand. Mit "Das Geheimnis des zweiten Sommers" schrieb Tanja Heitmann ihre erste Familiensaga vor der Kulisse der Nordsee und sich selbst in die Herzen ihrer Leserinnen. "Das Haus am Fluss" spielt erneut in ihrer ganz persönlichen Sehnsuchtslandschaft. Marie braucht einen Neuanfang, denn ihr Mann Thomas ist gestorben. Deswegen nimmt sie das Angebot ihres Onkels an und zieht mit ihrem 10-jährigen Sohn in das "Kapitänshaus", das im hohen Norden direkt an der Elbe steht. Beiden fällt es nicht schwer, Frankfurt hinter sich zu lassen und so machen sie sich in einem vollgepackten Auto auf den Weg. Marie hofft, in ihrem neuen Umfeld zur Ruhe zu kommen, doch daraus wird leider nichts. Durch Renovierungsarbeiten im Kapitänshaus wird sie auf die 20er Jahre aufmerksam. Vorneweg möchte ich gerne sagen, dass ich als Leserin deutlich gemerkt habe, dass Tanja Heitmann das Setting, in dem die Geschichte spielt sehr mag und sich damit ausführlich auseinander gesetzt hat. Beim Lesen konnte ich förmlich die salzige Luft schmecken und den Wind auf meiner Haut und in meinen Haare spüren. Das war es auch hauptsächlich, was mich bei Laune gehalten hat, denn leider hat mir die Geschichte trotz der interessanten Erzählperspektive nur mittelmäßig gefallen. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Wir verfolgen einmal Maries Leben in Echtzeit und das von Mina kennen, welches in den 1920er Jahren erzählt wird. Durch Mina habe ich erfahren, welche Dramatik das Kapitänshaus früher erfahren hat, zu Beginn ihrer Erzählungen ist Mina gerade 21 geworden. Sie mochte ich als Figur am liebsten, weil sie meiner Meinung nach am besten ausgearbeitet war und die interessanteste Geschichte mit sich gebracht hat. Weniger gut gefallen hat mir allerdings die Protagonistin Marie, ich konnte ihre Gedanken und ihre Handlungen oft nicht nachvollziehen, und finde sie nach wie vor zu flach. Zwar mochte ich ihren Sohn Valentin aufgrund seiner frischen, fröhlichen Art und seiner Handlungen, doch wirkte seine Unbekümmertheit wenig glaubwürdig, wenn man bedenkt dass sein Vater verstorben ist und er seine Heimat hinter sich lassen musste. Die Einheimischen haben das Ganze wieder etwas aufgewertet, viele tolle Originale sind dabei, zum Beispiel das offene, fröhliche Mädchen, in das sich Valentin ziemlich schnell verguckt, oder Schäfer Asmus, des ein Grund hat, um so abgeschieden und einsam zu wohnen, denn auch er ist nicht ohne Probleme. Für Fans der Kulisse und historischen Romanen auf jeden Fall ein Muss.

Lesen Sie weiter

„Das Haus am Fluss“ ist ein Roman von Tanja Heitmann und erschien 2017 im Blanvalet Verlag. Eines Morgens sitzt Marie im Auto und fährt – nach Norden. Gemeinsam mit ihrem Sohn will sie im alten Sommerhaus der Familie einen Neuanfang wagen, fernab der Geister ihrer Vergangenheit. Das heruntergekommene Anwesen liegt einsam in einem verwilderten Garten am Elbdeich und verspricht die ersehnte Ruhe. Doch während sie es renoviert, entdeckt Marie in den alten Mauern Spuren des Glanzes vergangener Zeiten. Sie erzählen eine Geschichte von Liebe und Verrat – und von der Hoffnung, dass es für das Glück nie zu spät ist ... Meine Meinung: Durch das etwa düstere Cover, hatte ich zuerst doch einige Bedenken, dass das Buch viel Gewalt oder einige Verbrechen beinhaltet, obwohl auf dem Klappentext dazu erstmal nichts zu lesen war. Aber ich wurde auch nicht enttäuscht, denn das Buch ist spannend, aber nicht düster. Zum Glück! Es gibt zwei Handlungsstränge aus verschiedenen Zeiten, die, wie es halt so üblich ist, irgendwann zusammenkommen. Anfangs störte mich der eine Strang aus der Vergangenheit etwas aber mir war klar, dass es nötig ist um aus dem Buch ein „Komplettpaket“ zu machen. Die Geschichte um Marie und ihren Sohn, Valentin, hat mich von Anfang an sehr fasziniert. Der Schreibstil von Tanja Heitmann ist richtig toll. Sie schreibt so bildlich, dass man doch immer wieder das Gefühl hat, ein Teil des Buches zu sein. Ich kann dieses Buch daher sehr gerne weiterempfehlen. Obwohl das Cover recht düster ist, finde ich es schön. Hier sieht man ein schönes Landschaftsmotiv, sehr stimmig zum Titel und zur Geschichte. Tanja Heitmann wurde 1975 in Hannover geboren und arbeitet in einer Literaturagentur. Sie veröffentlichte bereits mehrere Romane, unter anderem den sensationellen Erfolg "Morgenrot", der monatelang auf den Bestsellerlisten stand. Mit "Das Geheimnis des zweiten Sommers" schrieb Tanja Heitmann ihre erste Familiensaga vor der Kulisse der Nordsee und sich selbst in die Herzen ihrer Leserinnen. "Das Haus am Fluss" spielt erneut in ihrer ganz persönlichen Sehnsuchtslandschaft. Fazit: 4 Sterne. Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Lesen Sie weiter

Es ist ein aufwühlendes Buch.Vom ersten Moment an hat mich der Roman um: Marie, Valentin & Asmus; Mina & Johann gefesselt. Marie entscheidet sich nach dem Tod von Valentins Vater, für einen kompletten Neuanfang vom Main an die Nordsee zu ziehen. Dort angekommen trifft Sie auf Asmus , den Schäfer von nebenan. Er hilft Ihr bei der Renovierung, der alten Deichvilla. Sie finden Spuren der Geschichte des Hauses. Diese führt nach Berlin im letzten Jahrhundert. Gepaart mit der Liebesgeschichte, um Marie & Johann Johann Tagelöhner , Marie , Tochter einer Hamburger Kaufmannsfamilie, treffen sich in Tidewall, verlieben sich. Trotzdem ;Marie heirate, den Kaufmann Fred , Johann ist für die damalige Zeit nicht standesgemäß. Sie verläßt 1924 Tidewall. Mit Fred lebt Sie in Berlin, in der "guten " Gesellschaft. In den Vierziger Jahren kehrt Sie zurück. Bevor der Roman auf der "Hafenschönheit" endet. durchlebte ich die Lebnesgeschichten, lachend, weinend erschüttert. Und freute mich , das die Rubinnadel zum Schluß Marie findet. Tanja Heitmann ist mit Das Haus am Fluß Blanvalet Verlag ISBN 9783734104114 ein fesselnde Buch zum Eintauchen gelungen. DANKE!!!

Lesen Sie weiter

Inhaltsangabe zu „Das Haus am Fluss“ von Tanja Heitmann Eine Reise in die Vergangenheit wird zum Neubeginn ... Eines Morgens sitzt Marie im Auto und fährt – nach Norden. Gemeinsam mit ihrem Sohn will sie im alten Sommerhaus der Familie einen Neuanfang wagen, fernab der Geister ihrer Vergangenheit. Das heruntergekommene Anwesen liegt einsam in einem verwilderten Garten am Elbdeich und verspricht die ersehnte Ruhe. Doch während sie es renoviert, entdeckt Marie in den alten Mauern Spuren des Glanzes vergangener Zeiten. Sie erzählen eine Geschichte von Liebe und Verrat – und von der Hoffnung, dass es für das Glück nie zu spät ist ... Meine Meinung Der Schreibstil ist angenehm und Tiefgründig und lässt uns bildlich sehen wie die Personen dort auf dem Land leben. Man fühlt sich als wäre man in mitten des Geschehens und kenne all diese Leute persönlich. Dies macht das Buch so authentisch und sympathisch. Zudem hat man ein Bild vor Augen, was es unmöglich macht das Buch auch nur mal für einen Augenblick weg zu legen. Durch die verschiedensten Wechsel der Jahre, wird diese Geschichte zu einem Ganzen, und man spürt beim lesen das die Autorin mit Herzblut ans Werk gegangen ist. Von Anfang bis Ende ein gelungenes Buch 5 von 5 Sterne

Lesen Sie weiter

Cover: Ein typisch norddeutsches Haus direkt am Fluss mit einem Reetdach, darum herum eine ländliche Struktur mit Wiesen, einem Deich und Schilf. Das sind die bildhaften Zutaten für einen Roman, dessen Protagonisten an der Elbe ihre Geschichte erleben. Ich finde das Cover sehr gelungen. Mit Unterstützung des Klappentextes wurde ich aufgefordert, das Buch lesen zu wollen. Die Geschichte (Achtung: Spoiler!): Marie trägt schwer an dem, was das Leben ihr auf die Schulter gelegt hat, und sie beschließt, in Norddeutschland am Elbdeich zusammen mit ihrem Sohn Valentin ein neues Leben zu beginnen. Im alten Sommerhaus der Familie, dem „Kapitänshaus“, wo ihr Onkel ihr das Erdgeschoss zur Verfügung stellt, trifft sie auf dessen Mutter Marlene, die ihr verbietet, die obere Etage zu betreten, und eine Heimlichkeit daraus macht. Die Renovierungsarbeiten lassen Marie in die glorreiche Zeit des zwanzigsten Jahrhunderts blicken und fördern einige Geheimnisse zutage, die sie mehr und mehr interessieren. Zusätzlich wird die Faszination über die trotzdem aufgesuchten verbotenen Räume forciert. Und so beginnt Maries neues Leben mit einer Reise in die Vergangenheit. Was sie alles vorfindet, fasst der Klappentext zusammen. Parallel dazu lernt sie durch ihren Sohn den Schäfer Asmus kennen, der ein Stück weiter am Deich ein ebenso freiwilliges einsames Leben führt, denn auch in seinem Inneren hat sich ein Problem häuslich eingerichtet. Meine Meinung: Im Zentrum der Geschichte steht das Kapitänshaus an der Elbe, in dem sich alles abspielt. Die Geschichte wird in zwei Erzählsträngen erzählt, die sich stets abwechseln. Im „Jetzt“ zieht Marie mit ihrem Sohn Valentin in das renovierungsbedürftige Haus. Sie braucht dringend einen Neuanfang und will die Geister ihres Schicksals, die ihr den Schlaf rauben, loswerden. Sie ist sehr viel mit sich selbst, ihrer Vergangenheit und ihrem zukünftigen Leben beschäftigt. Zu erfahren, was passiert ist und warum, dauert meines Erachtens viel zu lange, und die Geschichte plätschert ohne Höhen und Tiefen mit Alltagsgeschehnissen dahin. Deshalb tat ich mich schwer, mich mit der Figur der Marie anzufreunden, und ich hatte auch meine Probleme, ihr Verhalten und ihre Gedanken auf die lange Strecke zu verstehen. Ihre Annäherung an den Schäfer, die durch ihren Sohn zustande kommt, vollzieht sich zaghaft und vorhersehbar. Sympathisch ist der kleine Valentin, der durch seine frischen Aktionen und Dialoge etwas Abwechslung in die Geschichte bringt. Maries Mutter und Freundin werden eingeführt, bleiben aber im Hintergrund, ebenso für eine sehr lange Zeit ihre Großtante Helene. Der zweite Erzählstrang führt in die Zeit von den Zwanziger- bis zu den Vierzigerjahren des zwanzigsten Jahrhunderts. Man erfährt nach und nach, welche Dramen sich im Kapitänshaus abgespielt haben, was der Geschichte unheimlich guttut. Die Hauptrolle spielt Mina, eine junge, starke Frau, die am Beginn der Erzählung gerade 21 Jahre alt geworden ist. Mit ihr als Protagonistin und den anderen Figuren dieser Zeit habe ich mich sehr wohl gefühlt, weshalb ich sie gerne durch die spannende Zeit ihres Lebens begleitet habe. Im Klappentext ist die Rede von Liebe und Verrat, und das stimmt wirklich. Auch wurden die unterschiedlichen Gesellschaftsschichten wunderbar eingearbeitet und der Zweite Weltkrieg gestreift. Hiervon hätte es für mich wesentlich mehr sein dürfen. Das schwere Lebenspaket von Schäfer Asmus, das er bis zum Schluss mit sich herumschleppt, hat mich dagegen nicht ganz überzeugt. Der Schreibstil ist flüssig und macht es einem beim Lesen leicht, im Kopf die Bilder dazu aufzurufen. Allerdings fand ich es schade, dass über weite Strecken aus einer Stiefmutter immer wieder mal eine Schwiegermutter wurde und aus einer Stieftochter eine Schwiegertochter. In dieser Häufigkeit ist das eindeutig zu viel. Aber im letzten Teil, als Marie und ihre Familie aktiv wurden und die Geheimnisse – auch die der Vergangenheit – sich langsam auflösten, war der Spannungsbogen da. Lokalkolorit, die genaue Beschreibung der Schauplätze, die herrliche Landschaft und die Einbindung der Zeitgeschichte heben meine Bewertung insgesamt wieder an, sodass ich trotzdem oder gerade deswegen eine Leseempfehlung ausspreche. Friedericke von „friederickes Bücherblog“

Lesen Sie weiter

Dramatisch, leidenschaftlich und unglaublich berührend Das Schicksal einer Familie, drei Frauen aus verschiedenen Generationen und ein Haus das ihr Schicksal verbindet. Tanja Heitmann hat die Geschichte von Mina, Marie und Marlene in diesem Buch einfach wundervoll erzählt, eine Geschichte voller Liebe, Hoffnung und Verrat. Alles beginnt mit Marie´s Entschluss in Tidewall im heruntergekommenen Anwesen ihres Onkels einen Neuanfang zu starten und dabei entdeckt das, dass Kapitänshaus nicht nur seine eigene Schönheit versteckt, sondern auch eine tragische Liebesgeschichte. Ich bin einfach maßlos begeistert und liebe Tanja´s Schreibstil. Ich kann euch dieses grandiose Buch einfach nur ans Herz legen. Mich hat diese Liebesgeschichte, die so verstrickt ist sehr berührt, ihre ganze Dramatik und Schönheit konnte ich erst ganz zum Schluss erkennen.

Lesen Sie weiter