Leserstimmen zu
Das Haus am Fluss

Tanja Heitmann

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Inhalt: Nach dem plötzlichen Tod ihre Mannes, hält Marie es in Frankfurt nicht mehr aus. Sie fährt mit ihrem Sohn und ihrem gesamten Hab und Gut Richtung Norden in das kleine verschlafene Dorf Tidewall direkt an der Elbe. Sie hofft hier im Sommerhaus ihrer Großtante auf einen Neuanfang. Doch die Großtante zeigt sich alles andere als begeistert. Als Marie beginnt das Haus zu renovieren, entdeckt sie immer mehr den Zauber des Hauses und entdeckt seine Geschichte... Meine Meinung: Das Cover hat mich sofort angesprochen, man kann sich wundervoll den Ort vorstellen. Am liebsten wäre ich selbst hingefahren. Es wird mit Liebe zum Detail beschrieben und das Cover passt perfekt. Ein Bild das direkt Fernweh weckt. Das Buch war mit seinen fast 600 Seiten (Aufgeteilt in 44 Kapitel mit Prolog und Epilog) schon ein ordentlicher Schinken, teilweise zog es sich in die Länge, wo ich dachte, dass hätte man auch kürzer fassen können. Der Schreibstil ist klar und man kommt gut durch die Seiten. Etwas verwirrend zwischendurch fand ich die vielen Personen, die in der Vergangenheit auftauchten. Hier brauchte ich ein bisschen um reinzukommen. Das Buch spielt einmal in der Vergangenheit 1924/1941 und einmal in der Gegenwart 2013. Marie war mir von anfang an sehr sympathisch und ihr Sohn Valentin schaffte es immer wieder dass ich schmunzeln musste. Da er seine Mutter, auch wenn Sie drohte in der Vergangenheit zu versinken, aufmunterte oder sie einfach mit der Gegenwart konfrontierte, indem er zum Beispiel ein Lamm vom Nachbarn mitnimmt um sich um es zu kümmern.Da bleibt keine Zeit zum Grübeln. Und auch den Nachbarn lernt Marie kennen, was hat es mit diesen eigenbrödlerischen Asmus auf sich ? Das Buch hat alles was es zu einer guten Geschichte braucht, Liebe, Dramatik, Trauer und Wut ...aber auch einen Neuanfang. Ich konnte mich als Leser sehr gut mit den Figuren identifizieren und mit ihnen fühlen. Nur der Tante Marlene konnte ich nichts abgewinnen, aber lest selbst. Fazit: Trotz einiger Längen kommt doch noch richtig Spannung auf! Ein tolles Buch über Familiengeheimnisse und einen Neuanfang. 3/5 Sternen

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Cover Ein sehr schönes Cover. Es fasst die Stimmung des Buches sehr gut zusammen und erzählt beinahe schon einen Teil der Geschichte. Der dunkle Himmel, an desen Horizont die Sonne strahlt passt szenisch einfach sehr gut zur Geschichte. Meine Meinung Wie oben schon erwähnt hat mich bei diesem Buch das Cover überzeugt. Es ist superschön und ich konnte die Augen und Finger definitiv nicht davon lassen. Marie hat ihren Mann verloren und schafft es nur schwer, wieder auf die Beine zu kommen. Der gemeinsame Sohn Valentin hindert sie mehr oder weniger daran, völlig zusammenzubrechen. Als sich ihr schließlich die Möglichkeit bietet aus der gewohnten Umgebung zu fliehen, ergreift sie diese beim Schopf und zieht an die Nordsee ins Kapitänshaus. Zusammen mit Valentin flieht sie in eine neue Zukunft und in eine Welt, in der niemand von ihrem tragischen Verlust erfährt. Valentin freundet sich schnell mit einem Mädchen an das aus der Nachbarschaft kommt, oder so ähnlich. Sie verbringt das Wochenende bei ihrem Onkel, der Marie im Laufe der Geschichte näher kommt. Neben der Erzählung um Marie und ihren Sohn wird auch immer wieder die dunkle Vergangenheit des alten Kapitänshauses aufgegriffen und erzählt. Auch dort hat sich vor dem Zweiten Weltkrieg eine tragische Geschichte abgespielt. Marie entdeckt immer mehr aus der Zeit dort und schließlich kommt es so weit, das ihr die ganze Geschichte erzählt wird. Dieser zweite Handlungsstrang hat mich schon sehr überrascht. Zu Beginn des Buches hat er mich noch etwas gestört, doch recht schnell habe ich mitgefiebert und wollte immer mehr aus der dunklen Vergangenheit wissen. Ich wurde von dem Buch mitgerissen. Die ersten Seiten haben sich noch ziemlich gezogen, doch das Buch gewinnt an Fahrt und hat mich als Leserin in seinen Bann gezogen. Ich konnte und wollte nicht mehr damit aufhören. Auch wenn es sich nicht leicht weggelesen hat, bin ich doch sehr gefesselt gewesen und auch zügig mit dem Lesen voran gekommen. Es ist keine übliche Urlaubslektüre, sondern eher etwas anstrengender, aber nicht so schwer, dass man sich während dem Lesen nicht entspannen konnte. Ich kann dieses Buch mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Es hat mich sehr gut unterhalten und war auf eine erschreckende, aber schöne Art und Weiße verzaubernd und interessant. Wertung (3/5)

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