Leserstimmen zu
Wo die Nacht beginnt

Deborah Harkness

Diana & Matthew Trilogie (2)

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Diana und Matthew sind zwei geniale Charaktere und machen die Geschichte interessant. Besonders finde ich Matthews trockenen Kommentare reizvoll, wie Dianas Art, immer wieder hinter die Fassade der Leute blicken zu können und ihre Hartnäckigkeit. Für mich sind die Liebesszenen nicht übermäßig viele vorhanden und darum wird es eines meiner Lieblingsbücher. Auch wenn das Meiste im Jahre 1590 stattfindet, braucht man weder viel geschichtlichen Hintergrund, noch macht es das Buch langweilig. Im Gegenteil: Die Hexenprozesse zum Beispiel, machen es spannender. Man erfährt viel mehr über Matthew und sein Leben und man kann ihn jetzt auch besser verstehen und was ihn antreibt. Die Geschichte endet mit einem Cliffhanger, so dass man unbedingt den 3.Teil lesen muss, wenn man genauso begeistert von der Reihe ist, wie ich, denn ausnahmsweise stört mich die Liebesbeziehung überhaupt nicht, denn sie ist hier essentiell. Noch sind nicht alle Geheimnisse gelüftet und die Jagd nach Diana und Matthew geht weiter.

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Zurück ins Jahr 1590

Von: Monika Stutzke aus Berlin

05.01.2014

Diana und Matthew haben sich auf das Wagnis eingelassen, ins Jahr 1590 zu reisen. Dort machen sie sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Manuskript Ashmole 782 und nach einer Hexe, die Diana unterrichten kann. Dort treffen sie nicht nur auf die Vergangenheit von Matthew, der diese Zeit damals ja bewusst schon einmal erlebt hatte, sondern auch auf viele historische Persönlichkeiten. Es ist eine schwierige Zeit, die es Diana und Matthew nicht leicht machen, ihre Liebe zu leben. Ist es überhaupt möglich, in dieser Zeit eine Liebe zwischen Vampir und Hexe auszuleben? ... Es ist nicht leicht für Diana und Matthew, sich im Jahr 1590 zu orientieren. Matthew trifft auf alte Freunde wieder, die er schmerzlich vermisst hatte in all den Jahren. Diana muss sich völlig neu organisieren, denn sie kennt die Zeit nur aus ihren Recherchen und ihrer Arbeit an der Uni. Sie treffen auf viele schillernde Persönlichkeiten, die in der Geschichte eine Rolle spielten. Personen wie William Shakespeare und Königin Elisabeth I. sowie Kaiser Rudolf II findet man dort ebenso wie viele andere Nebencharaktere, die es in Geschichte wirklich gegeben hat. Mag es an der Stelle der Miniaturmaler Joris Hoefnagel oder der Lordschatzmeister Englands, William Cecil, gewesen sein, die Autorin hat hier Höchstleistung gezeigt in der geschichtlichen Recherche. Selbst die Gruppe "The School of Night" (Schule der Nacht) hat es um Walter Raleigh tatsächlich gegeben. Selbst in der Vergangenheit führen Diana und Matthew ein unstetes Leben. Ihre Wege und Ziele führen sie von Oxford nach London, Frankreich und Prag wieder zurück nach London. Sie bleiben in der Vergangenheit länger als geplant und verändern ein wenig auch die Zukunft. Es dauert lange, bis Diana Anschluss an Hexen findet, die ihr helfen können, ihre Kräfte zu aktivieren und überhaupt erst mal zu erkennen, was für eine Hexe sie ist. Aufgewachsen ohne Hexenkenntnisse und dem Wissen um ihr Können kommt sie mehr als einmal in Bedrängnis, wenn ihre Kräfte sich wild entfalten. Das Misstrauen unter Vampiren und Hexen ist groß, eine Rivalität zwischen ihnen ist immer greifbar. Geschickt gelingt es der Autorin, historisches in die Geschichte von Diana und Matthew hautnah einzubauen. Die Zeit ist gut gewählt, es ist nicht nur die Zeit der Hexenverbrennungen in Schottland, sondern es ist auch die geschichtsträchtige Amtszeit von Elisabeth I. Aber auch die beiden Protagonisten müssen aufeinander zugehen, sie müssen sich gegenseitig öffnen, damit ihre Liebe bestehen kann. Am meisten haben mich die Begegnungen mit ihren jeweiligen Vätern berührt, die beide in der Gegenwart, aus der sie gekommen sind, nicht mehr leben. Das Buch hat sich gut gelesen, auch wenn ich das Gefühl hatte, dass die Autorin mit Macht versucht hat, noch ein paar historische Persönlichkeiten mehr in das Buch zu verarbeiten, als meines Erachtens nötig gewesen wäre. So wurde es streckenweise so langatmig, dass ich mich zum weiterlesen zwingen musste. Das war der 2. Teil der Trilogie und auch sie hat zwar ein "rundes" Ende, aber man weiß als Leser, dass da noch was kommen muss, denn die anstehenden Konflikte wurden noch nicht beseitigt. Das macht natürlich neugierig auf Teil 3.

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