Leserstimmen zu
Die Auslese - Nur die Besten überleben

Joelle Charbonneau

Die Auslese-Trilogie (1)

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Taschenbuch
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Die Auslese

Von: Anna

28.01.2016

KLAPPENTEXT Cia Vale ist stolz, eine der wenigen Kandidatinnen für die alljährliche "Auslese" zu sein, bei der die zukünftigen Führer des Common Wealth ermittelt werden. Doch am Vorabend ihrer Abreise bekommt sie von ihrem Vater einen beunruhigenden Rat: Vertraue niemandem! Gilt diese Warnung auch für ihren Kindheitsfreund Tomas, der verspricht, Cia immer beizustehen? Tomas, der mit jedem schrecklichen Tag und jedem weiteren Todesopfer, das die gnadenlose Auslese fordert, mehr um sie besorgt zu sein scheint? Wenn Cia überleben will, muss sie sich entscheiden: für ein Leben ohne Vertrauen oder für die Liebe, die sie das Leben kosten kann ... COVER Das Cover passt sehr gut zur Geschichte. Das Mädchen könnte durchaus Cia sein, zumindest strahlt sie das gleiche Selbstbewusstsein aus. Das Zeichen, das oben zu sehen ist, spielt ebenfalls eine einigermaßen große Rolle und auch die Stadt. Alles in allem hätte man es meiner Meinung nach nicht viel besser machen können :) MEINE MEINUNG Alle bisherigen Rezensionen, die ich zu diesem Buch gelesen habe, waren äußerst positiv. So etwas ist echt selten, denn es ist ja immer irgendwer dabei, der das Buch nicht mag. Da es aber anscheinend keine Kritikpunkte zu geben schien, wollte ich das Buch auch lesen und so landete es zuerst auf meiner Wunschliste und schließlich bei mir zu Hause, wo es auch ziemlich schnell gelesen wurde. Und was soll ich sagen? Auch ich bin durchweg begeistert. Die Handlung, das Setting, die Charaktere, der Schreibstil – wirklich alles konnte mich einfach nur begeistern. Dabei war ich anfangs ein wenig skeptisch, denn hinten ist natürlich so ein toller Spruch drauf à la „Für alle, die Panem mochten.“ Teilweise hatte es dann beim Lesen wirklich große Ähnlichkeiten. Drei-, viermal dachte ich wirklich ‚Och ne, das muss jetzt aber nicht sein‘, aber die Geschichte ist trotzdem grundlegend anders. Protagonistin Cia möchte nach ihrem Schulabschluss gerne auf die Universität und wird auch für diese ausgewählt. Doch statt normaler Auswahltests, wird wirklich hart ausgesiebt und so kommt es, dass es schon bald Tote gibt. Das Auswahlverfahren hat mir sehr gut gefallen, da jede Runde sehr interessant war und man viel über die Charaktere und die Hintergrundgeschichte der Welt erfahren hat und es dabei trotzdem IMMER spannend war. Cia ist außerdem ein Charakter, der sich extrem weiterentwickelt und sehr intelligent handelt. Und zwar in fast jeder Situation. Ich hatte nicht einen Moment mit ihr, bei dem ich ihre Handlung groß hinterfragt habe. Auch die anderen Charaktere sind sehr unterschiedlich und individuell und auch ihre Handlungen sind größtenteils sehr gut nachvollziehbar. Tomas ist da irgendwie so ein Ausnahmefall. Erst mochte ich ihn, dann wieder nicht, dann doch,… Es war irgendwie so eine Hassliebe. Bei ihm hatte ich manchmal auch das Gefühl, ihn einfach gar nicht einschätzen zu können und seine Handlungen dementsprechend auch nicht nachvollziehen zu können. Vor allem im vierten Teil der Prüfung hatte ich teilweise wirklich Schwierigkeiten mit ihm. Dennoch kann ich dieses Buch wirklich jedem, der eine sehr gute Dystopie lesen möchte, ans Herz legen, denn ‚Die Auslese‘ ist genau das – eine sehr gute Dystopie, die man sich wirklich nicht entgehen lassen sollte. Denn obwohl sie teilweise Ähnlichkeiten zu anderen Büchern aufweist (was auch völlig normal ist), kann sie durch tolle Charaktere (und das mit Tomas ist wirklich Jammern auf hohem Niveau), eine geniale Geschichte, einen fesselnden Schreibstil und ein super gemeines Ende begeistern. Trotzdem hat dieses gewisse Etwas gefehlt und etwas hat leider keinen Sinn für mich ergeben. Vielen Dank an blanvalet für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. 9/10

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Spannender Auftakt

Von: Anna

19.05.2015

Das Cover hat mich in der ersten Sekunde angesprochen. Wir sehen darauf Cia, die vor einer großen Stadt, mit einem zertrümmerten Boden davor, steht. Oben sehen wir Cias Erkennungszeichen während der Auslese. Sehr schön finde ich, dass wir auf dem Cover viele Merkmale, die in der Geschichte wichtig sind, erkennen können. Das Setting hat mir gut gefallen. So wie es aussieht befinden wir uns in der Zukunft. In einer Welt, die vom Krieg übernommen wurde und durch die Menschheit zerstört wurde. Dabei treffen wir nicht nur auf Menschen, sondern auch auf viele verschiedenen Mutationen. Den Einstieg in die Geschichte finde ich gelungen. Wir lernen Cia und ihre Familie kennen und lernen etwas über die Zeit, in der Cia lebt. Schnell konnte ich erkennen, dass nicht alles so rosig ist, wie es auf anhieb erscheint! Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Vor allem aber Cia. Sie war mir direkt am Anfang sehr sympathisch und ich war begeistert von ihrem Mut und ihrer Intelligenz. Sie durschaute jede noch so kleine Gefahr und war immer zur Stellen, wenn jemand ihre Hilfe brauchte. Von ihrem Freund Tomas weiß ich noch nicht was ich halten soll. Auf der einen Seite kam er mir sehr sympathisch und nett rüber, auf der anderen Seite merkte ich aber, dass er während den Tests einen kleinen "Knacks" bekommen hat, der ihn etwas seltsam und auch grauenvoll machte. Beim durchforsten im Internet, bin ich auf viele verschiedene Meinungen aufmerksam geworden. Viele reden davon, dass das Buch doch mehr oder weniger ein Abklatsch einer anderen Trilogie sei. Ich konnte auch die ein oder andere Parallele feststellen und doch finde ich, dass der Auftakt sich klar abgrenzt. Es geht nicht darum, dass der Mensch töten muss, sondern, dass er es aus freien Willen tut. Und wir haben hier eine große Vielfalt an Aufgaben, die zu bewältigen sind. Die Aufgaben, die Cia erwarten, waren sehr grausam und nichts für schwache Nerven. Für mich ist es unbeschreiblich, wie man Kindern so etwas antun kann. Ich konnte schnell feststellen, dass das einzelne Menschenleben nicht sehr viel an Bedeutung zu gemessen wurde und das machte die ganze Geschichte noch viel grauenvoller. Aber merkt man das nicht auch häufig in unserer Gesellschaft? Das Ende machte mich neugierig auf den nächsten Teil, da es offen ist und sich der Leser nun denken kann, was mit Cia passiert! Generell konnte die Dystopie mich von Anfang an überzeugen und führte mich auf eine Irrfahrt zwischen Grausamkeit und Liebe!

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Ihr ganzes Leben schon hat Cia nur ein Ziel: Sie möchte gut genug für die Auslese sein. Denn in der Auslese werden die klügsten Köpfe aus allen Kolonien getestet und nur die Besten dürfen an der Universität studieren, um später einmal zu den Anführern des Commonwealth zu gehören. Als sie schließlich ausgewählt wird, ist sie hocherfreut, doch ihr Vater schärft ihr ein, niemanden zu vertrauen. Spätestens nach dem das erste Mädchen stirbt, wird Cia klar, dass mehr hinter der Warnung ihres Vaters steckt. Denn bei der Auslese handelt es sich nicht um harmlose Prüfungen, sondern es geht um Leben und Tod. Die Autorin bringt dem Leser die Welt, in der Cia lebt, gleich zu Anfang näher. Ich hatte während des Lesen ein genaues Bild vor Augen. Die vom Krieg zerstörten Städte und von Chemikalien verseuchten Böden und Flüsse, erzeugen eine gefährliche Atmosphäre, die für Spannung sorgt. Noch spannender wird es durch die Tatsache, dass diese Idee von einer Zukunft sehr real erscheint und vielleicht gar nicht in weiter Ferne liegen muss. Dadurch macht man sich als Leser Gedanken, ob die Welt, wie wir sie kennen, nicht wirklich irgendwann so von den Bomben, Kriegen und Chemikalien zerstört wird. Doch die Geschichte spielt in der Zeit nach dem Krieg und den Menschen ist es gelungen, manche Städte wieder aufzubauen, Kolonien zu gründen und den Boden und das Wasser nach und nach wieder bepflanzbar sowie trinkbar zu machen. Cia wohnt in einer dieser Kolonien und zwar der Five Lakes Kolonie, die zu den kleineren Kolonien gehört. Cia ist eine sehr kluge Protagonisten, die in Gefahrensituationen einen kühlen Kopf bewahrt und trotz ihrer Versuche das Gute in den Menschen zu sehen, nicht so naiv ist zu glauben, was man versucht ihr einzureden, sondern die Dinge hinterfragt und sich eine eigene Meinung bildet. Das macht sie zu einer authentischen Protagonistin, an der ich überhaupt nichts auszusetzen habe. Ab der ersten Seite konnte sie mich überzeugen und auch während der gesamten Geschichte ist sie mir kein einziges Mal auf die Nerven gegangen und das soll schon was heißen. Eigentlich finde ich so gut wie immer irgendetwas, das ich an einer Protagonistin/ einem Protagonisten auszusetzen habe, aber nicht bei Cia. :D Tomas ist im Vergleich zu Cia eher blass. Hätte Cia nicht so einen ausdrucksstarken Charakter, würde ich Tomas vielleicht auch ganz anders wahrnehmen, aber Cia hat ihn mit ihrer Stärke und Präsenz ein bisschen überstrahlt und unscheinbarer werden lassen. Nichtsdestotrotz finde ich auch Tomas sympathisch, auch wenn ich das ein oder andere Mal an seinen ehrlichen, selbstlosen Absichten gezweifelt habe. Am Ende ist ziemlich klar geworden, dass er etwas verbirgt, doch was genau das ist, erfahre ich wohl erst im zweiten Teil. Vermehrt habe ich gelesen, dass Die Auslese sehr Den Tributen von Panem ähneln soll. Es gibt zwar einige Parallelen, wie zum Beispiel eine mutige und kluge Protagonistin, aber trotzdem liegt Der Auslese ein ganz anderes Konzept und eine andere Idee zu Grunde. Und auch wenn sie sich vielleicht ein bisschen ähneln sollten, was wäre daran so schlimm. Es wäre nur eine Garantie, dass mir das Lesen von Die Auslese ebenso viel Freude bereiten wird wie bei Die Tribute von Panem und ich hätte die Chance, mehr Bücher zu lesen, die meinen Geschmack treffen. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, der es quasi unmöglich macht, über einen längeren Zeitraum in der Buchhandlung an dem Buch vorbeizugehen. Fazit: Wäre ,,Die Auslese'' ein Kuchen, so hätte das Rezept alle wichtigen Zutaten, die zusammen das perfekte Gebäck ergeben. Das Buch hat eine tolle Protagonistin, ein spannendes Setting, einen fesselnden Schreibstil und eine ausgezeichnete Grundidee. Von allen Zutaten wurde die richtige Menge in die Schüssel geworfen, gut verrührt und daraus ist eine perfekte Mischung entstanden.

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Die Gedanken zum Buch "Die Auslese" ist ein typisch dystopischer Roman. Die Geschichte spielt in einer fernen Zukunft, in der die Erde durch mehrere Weltkriege fast vollständig zerstört ist. Die wenigen Überlebenden siedeln sich in Kolonien an - verstreut über das Land, das früher einmal die USA war. Die Menschen versuchen alles in ihrer Macht stehende, ihr Land wieder urbar zu machen und aufzubauen. Die Kinder erhalten eine möglichst gute und umfangreiche schulische Ausbildung. Die erfolgreichsten von ihnen werden nach ihrem Schulabschluss für die sogenannte Auslese ausgewählt - ein Prüfungsverfahren, welches die besten der Besten herauszufiltert. Denn die stärksten Kandidaten sollen im Anschluss an ihre Prüfung an der Universität studieren, um als die neuen Anführer des Landes ausgebildet zu werden. Malencia Vale - von ihren Freunden Cia genannt - ist eine der Auserwählten. Gemeinsam mit ihren Schulfreunden Tomas, Malachi und Zandri soll sie an der Auslese, die in der Hauptstadt Toso stattfindet, teilnehmen und während der vier Prüfungsphasen ihre Stärken und Fähigkeiten unter Beweis stellen. Ihre anfängliche Begeisterung und ihr Stolz auf ihre Nominierung löst sich jedoch in Luft auf, als sie erleben muss, wie herausfordernd und grausam das Testverfahren tatsächlich ist. Doch Cia ist bereit, sich den Herausforderungen zu stellen und sich von den Prüfern nicht in die Knie zwingen zu lassen. Ihre Intelligenz, ihr Durchhaltevermögen, ihre Zähheit und ihr starker Wille kommt ihr in vielen Situationen zugute. Und obwohl sich Cia im wahrsten Sinne des Wortes durch die Auslese kämpft, verliert sie dabei nie ihr "gutes Herz" und ihre Bereitschaft, ihren Konkurrenten Hilfe anzubieten. In Tomas findet sie einen zuverlässigen Partner, der ihr treu zur Seite steht und sie besonders während der letzten - heikelsten - Prüfung unterstützt. Ob oder wie Cia es schafft, die Auslese durchzustehen, wird an dieser Stelle selbstverständlich nicht verraten. Da die Autorin die Geschichte aus Cias Sicht erzählt und dafür die Ich-Perspektive gewählt hat, können wir das junge Mädchen während ihres gesamten Prüfungsprozesses begleiten und die Auslese mit ihren Augen sehen. Somit bekommen wir einen guten Einblick in ihre Überlegungen, Ängste, Fragen und Emotionen. Während Cias Motive sowie ihr ganzer Charakter offen vor uns liegt, bleiben die Motive der anderen Kandidaten meist im Dunkeln. Wir wissen nicht, wem Cia vertrauen kann - wer Freund und wer Feind ist. Sogar Tomas, mit dem sie eine immer tiefere Freundschaft verbindet, scheint ein Geheimnis vor Cia zu verbergen. Durch diese Unklarheiten gelingt es der Autorin Joelle Charbonneau sehr gut, immer mehr Spannung aufzubauen und diese auch bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Der Prozess der Auslese an sich, den Joelle Charbonneau rasant und action-reich erzählt, verstärkt zudem die Spannung und lässt uns atemlos und gebannt die Handlung verfolgen. Die eigene Meinung Mir hat es großen Lese-Spaß gemacht, gemeinsam mit Cia die kniffligen Aufgaben der Auslese zu durchleben. Ihre Persönlichkeit war mir von Anfang an sympathisch und ich habe Cia gespannt und begeistert bei ihren - meist sehr aufregenden - Abenteuern begleitet. Mir ist positiv aufgefallen, dass Cia nicht nur den Prozess der Auslese durchläuft, sondern auch einen Veränderungs-Prozess ihres Charakters erlebt. Mit jeder bewältigten Aufgabe und jeder weiteren Prüfung wird sie mutiger, entschlossener, stärker. Und trotzdem behält sie immer ihren weichen Kern, der sie so liebenswert macht. Ihr Mitstreiter und Begleiter Tomas dagegen wirkt relativ blass, sein Charakter flach. Obwohl er im Buch eine wichtige Rolle spielt, hatte ich das Gefühl, nicht genug über ihn zu wissen und zu erfahren. Meiner Meinung nach hätte die Autorin seine Figur noch deutlich besser ausarbeiten können. Vielleicht hätte dann die Liebesgeschichte, die sich nur am Rande abspielt, auch noch lebendiger und romantischer - und nicht derart konstruiert - gewirkt. So hatte ich den Eindruck, als "müssten" Cia und Tomas sich zwangsläufig ineinander verlieben. Nichtsdestotrotz hat Joelle Charbonneau mit diesem Auftakt der "Auslese"-Trilogie eine mitreißende und packende Dystopie verfasst, die mich von Anfang bis Ende in ihren Bann gezogen hat. Besonders gelungen fand ich auch, wie die Autorin die zukünftige Welt und das Leben der Menschen in dieser zerstörten Welt beschreibt - eindrucksvoll, anschaulich und ein Stück weit realistisch. Dabei legt sie den Schwerpunkt nicht nur auf die verwüstete, trostlose Umwelt, sondern auch auf die Bemühungen und den Willen der Bevölkerung, sich dieser "neuen" Welt anzupassen, sie zu verändern und zu verbessern. Natürlich erzeugt Joelle Charbonneau in ihrem Roman an vielen Stellen eine bedrückende Atmosphäre - das ist typisch für eine Dystopie. Dennoch ist die Handlung insgesamt von einer dynamischen und hoffnungsvollen Stimmung geprägt - mit der Perspektive, nach vorne zu schauen. Ich werde mich auf jeden Fall mit Cia in das nächste (Aus-)Lese-Abenteuer begeben und freue mich schon auf eine spannende Fortsetzung dieser Dystopie. Infos zur Trilogie Der zweite Band der "Auslese"-Trilogie ist im Januar 2015 unter dem Titel "Nichts vergessen und nie vergeben" erschienen. Der finale Teil soll voraussichtlich Anfang 2016 veröffentlicht werden. Das Fazit "Die Auslese - Nur die Besten überleben" ist der mitreißende, actiongeladene Auftakt einer dystopischen Trilogie, die ich allen Liebhabern dieses Genres gerne empfehlen möchte. Ein wahres (Aus-)Lese-Abenteuer! :-)

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Ein wahres (Aus-)Lese-Abenteuer

Von: Tina von Superlesehelden

04.05.2015

Die Gedanken zum Buch "Die Auslese" ist ein typisch dystopischer Roman. Die Geschichte spielt in einer fernen Zukunft, in der die Erde durch mehrere Weltkriege fast vollständig zerstört ist. Die wenigen Überlebenden siedeln sich in Kolonien an - verstreut über das Land, das früher einmal die USA war. Die Menschen versuchen alles in ihrer Macht stehende, ihr Land wieder urbar zu machen und aufzubauen. Die Kinder erhalten eine möglichst gute und umfangreiche schulische Ausbildung. Die erfolgreichsten von ihnen werden nach ihrem Schulabschluss für die sogenannte Auslese ausgewählt - ein Prüfungsverfahren, welches die besten der Besten herauszufiltert. Denn die stärksten Kandidaten sollen im Anschluss an ihre Prüfung an der Universität studieren, um als die neuen Anführer des Landes ausgebildet zu werden. Malencia Vale - von ihren Freunden Cia genannt - ist eine der Auserwählten. Gemeinsam mit ihren Schulfreunden Tomas, Malachi und Zandri soll sie an der Auslese, die in der Hauptstadt Toso stattfindet, teilnehmen und während der vier Prüfungsphasen ihre Stärken und Fähigkeiten unter Beweis stellen. Ihre anfängliche Begeisterung und ihr Stolz auf ihre Nominierung löst sich jedoch in Luft auf, als sie erleben muss, wie herausfordernd und grausam das Testverfahren tatsächlich ist. Doch Cia ist bereit, sich den Herausforderungen zu stellen und sich von den Prüfern nicht in die Knie zwingen zu lassen. Ihre Intelligenz, ihr Durchhaltevermögen, ihre Zähheit und ihr starker Wille kommt ihr in vielen Situationen zugute. Und obwohl sich Cia im wahrsten Sinne des Wortes durch die Auslese kämpft, verliert sie dabei nie ihr "gutes Herz" und ihre Bereitschaft, ihren Konkurrenten Hilfe anzubieten. In Tomas findet sie einen zuverlässigen Partner, der ihr treu zur Seite steht und sie besonders während der letzten - heikelsten - Prüfung unterstützt. Ob oder wie Cia es schafft, die Auslese durchzustehen, wird an dieser Stelle selbstverständlich nicht verraten. Da die Autorin die Geschichte aus Cias Sicht erzählt und dafür die Ich-Perspektive gewählt hat, können wir das junge Mädchen während ihres gesamten Prüfungsprozesses begleiten und die Auslese mit ihren Augen sehen. Somit bekommen wir einen guten Einblick in ihre Überlegungen, Ängste, Fragen und Emotionen. Während Cias Motive sowie ihr ganzer Charakter offen vor uns liegt, bleiben die Motive der anderen Kandidaten meist im Dunkeln. Wir wissen nicht, wem Cia vertrauen kann - wer Freund und wer Feind ist. Sogar Tomas, mit dem sie eine immer tiefere Freundschaft verbindet, scheint ein Geheimnis vor Cia zu verbergen. Durch diese Unklarheiten gelingt es der Autorin Joelle Charbonneau sehr gut, immer mehr Spannung aufzubauen und diese auch bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Der Prozess der Auslese an sich, den Joelle Charbonneau rasant und action-reich erzählt, verstärkt zudem die Spannung und lässt uns atemlos und gebannt die Handlung verfolgen. Die eigene Meinung Mir hat es großen Lese-Spaß gemacht, gemeinsam mit Cia die kniffligen Aufgaben der Auslese zu durchleben. Ihre Persönlichkeit war mir von Anfang an sympathisch und ich habe Cia gespannt und begeistert bei ihren - meist sehr aufregenden - Abenteuern begleitet. Mir ist positiv aufgefallen, dass Cia nicht nur den Prozess der Auslese durchläuft, sondern auch einen Veränderungs-Prozess ihres Charakters erlebt. Mit jeder bewältigten Aufgabe und jeder weiteren Prüfung wird sie mutiger, entschlossener, stärker. Und trotzdem behält sie immer ihren weichen Kern, der sie so liebenswert macht. Ihr Mitstreiter und Begleiter Tomas dagegen wirkt relativ blass, sein Charakter flach. Obwohl er im Buch eine wichtige Rolle spielt, hatte ich das Gefühl, nicht genug über ihn zu wissen und zu erfahren. Meiner Meinung nach hätte die Autorin seine Figur noch deutlich besser ausarbeiten können. Vielleicht hätte dann die Liebesgeschichte, die sich nur am Rande abspielt, auch noch lebendiger und romantischer - und nicht derart konstruiert - gewirkt. So hatte ich den Eindruck, als "müssten" Cia und Tomas sich zwangsläufig ineinander verlieben. Nichtsdestotrotz hat Joelle Charbonneau mit diesem Auftakt der "Auslese"-Trilogie eine mitreißende und packende Dystopie verfasst, die mich von Anfang bis Ende in ihren Bann gezogen hat. Besonders gelungen fand ich auch, wie die Autorin die zukünftige Welt und das Leben der Menschen in dieser zerstörten Welt beschreibt - eindrucksvoll, anschaulich und ein Stück weit realistisch. Dabei legt sie den Schwerpunkt nicht nur auf die verwüstete, trostlose Umwelt, sondern auch auf die Bemühungen und den Willen der Bevölkerung, sich dieser "neuen" Welt anzupassen, sie zu verändern und zu verbessern. Natürlich erzeugt Joelle Charbonneau in ihrem Roman an vielen Stellen eine bedrückende Atmosphäre - das ist typisch für eine Dystopie. Dennoch ist die Handlung insgesamt von einer dynamischen und hoffnungsvollen Stimmung geprägt - mit der Perspektive, nach vorne zu schauen. Ich werde mich auf jeden Fall mit Cia in das nächste (Aus-)Lese-Abenteuer begeben und freue mich schon auf eine spannende Fortsetzung dieser Dystopie. Infos zur Trilogie Der zweite Band der "Auslese"-Trilogie ist im Januar 2015 unter dem Titel "Nichts vergessen und nie vergeben" erschienen. Der finale Teil soll voraussichtlich Anfang 2016 veröffentlicht werden. Weitere Infos findet ihr hier: Die Auslese. Das Fazit "Die Auslese - Nur die Besten überleben" ist der mitreißende, actiongeladene Auftakt einer dystopischen Trilogie, die ich allen Liebhabern dieses Genres gerne empfehlen möchte. Ein wahres (Aus-)Lese-Abenteuer! :-)

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Die Auslese von Joelle Charbonneau ist der Auftakt einer geplanten Trilogie, welcher im durch Krieg und Naturkatastrophen zerstörten Amerika spielt, welches sich erst nach und nach von dieser Zerstörung erholt. Dafür wurden diverse Kolonien gegründet, die nach und nach den verseuchten Boden renaturieren sollen und somit Stück für Stück zu einem Wiederaufbau beitragen werden. Eine dieser Kolonien ist die sogenannte Five Lakes Kolonie, in welcher die Protagonistin Malencia “Cia” Vale lebt. Cia ist sechszehn, hat schwarze, leicht lockige Haare, ist Tochter eines Universitätsabsolventen von Tosu Stadt und mit Abstand die jüngste in ihrer Klasse. Da sie sich am Ende ihrer Schulzeit befindet tritt sie mit dem Ausscheiden aus der Schule in das Erwachsenenalter ein, was in der Kolonie für alle Schüler ein großer Tag ist. Mit dem erfolgreichen Abschluss besteht für sie die Möglichkeit, für die sogenannte Auslese ausgewählt zu werden, einer langwierigen Prüfung, welcher sich potenzielle Nachwuchskräfte stellen müssen, um für die Universität in Tosu Stadt zugelassen zu werden und mit ihrer Forschung zum Wiederaufbau des Landes beitragen sollen. Gemeinsam mit drei weiteren Mitschülern, u.a. auch Tomas, wurde sie ausgewählt und darf sich diesem Auswahlverfahren stellen. Schnell stellt sich aber heraus, dass nicht jeder diesem imensen Druck gewachsen ist und schon bald wird es erste Todesfälle geben. Wird Sie diese Tests meistern können? Meiner Meinung nach ist der Autorin Joelle Charbonneau ein großartiger Auftakt ihrer The Testing Trilogie gelungen, die in der Dystopie-Literaturszene ihresgleichen sucht. Die Geschichte wird aus der Perspektive der Protagonistin Cia erzählt, was es mir anfangs etwas schwer gemacht hat, mich in sie hineinzuversetzen. Nach kurzer Eingewöhnung war dies aber kein Problem mehr, weshalb ich mich sehr gut mit ihr identifizieren konnte und ihre Vorgehensweise, Denkprozesse und Vertrauensfragen gut nachvollziehen und -empfinden konnte. Es gibt kein großes Vorgerede und keine Vorgeschichte im herkömmlichen Sinn. Nach und nach erfährt man erst, wie es zu dieser schlechten Situation gekommen ist und zwar, wie ich finde, durch sehr originelle Weise, nämlich anhand der unterschiedlichen Tests, denen sich die Kandidaten stellen müssen. Einfach genial und wie ich finde innovativ. Alle Tests haben es in sich und unterscheiden sich stark voneinander, wodurch die Spannung durchgehend sehr hochgehalten wird, was Die Auslese zu einem absoluten Page-Turner macht, den man nahezu verschlingt. Die gut platzierten Cliffhanger an den Kapitelenden und viele überraschende Wendungen und verborgene Charaktereigenschaften der Protagonisten fördern diesen stimmigen Eindruck noch. Neben diversen Herausforderungen, denen sich Cia in den einzelnen Tests stellen muss, kommt sie, ohne es zu wollen, ihrem ehemaligen Mitschüler Tomas näher und beide unternehmen eine Reise, die viele Gefahren auf sich hat und ihr Vertrauen zueinander und zu anderen Mitbewerbern auf eine harte Probe stellt. Dabei stellt sich heraus, das nicht alles rund um die Auslese mit rechten Dingen zugeht und dass das aktuelle System viel mehr Fragen aufwirft als es eigentlich sollte… Insgesamt ist Die Auslese ein sehr gelungener Auftakt einer Trilogie, welcher mit Spannung, vielen überraschenden Wendungen, einem großartigen offenen Ende und der Tatsache, dass man niemanden wirklich vertrauen kann, sehr zu überzeugen weiß! Fazit: Packend, mitreißend, überraschend, fantastisch. Eine geniale Dystopie über ein völlig zerstörtes Amerika, Überlebenswillen und Vertrauen. Ein großartiger Auftakt den man unbedingt gelesen haben muss! Ich kann es gar nicht mehr erwarten, endlich auch den zweiten Band zu lesen.

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Gutes Buch

Von: nasemeis

25.04.2015

Ich habe das Buch auf Englisch gelesen. Und das ging super. Ich hab etwas gebraucht um rein zukommen,aber dann bin ich mit der Sprache super zurecht gekommen. Es geht um Cia, die an der Auslese teilnehmen darf. Darauf hat sie ihr ganzes Leben hin gearbeitet...als es so weit ist muss sie aber feststellen das es nicht so toll ist wie erwartet. Ihr Vater hat sie schon gewarnt, sie solle niemanden vertrauen um zu überleben... Ich habe mir vorher keine Rezensionen dazu angesehen und wusste nicht wirklich was mich erwartet, was auch gut war! Das Buch wird mit Tribute von Panem und Die Bestimmung verglichen, und ich muss sage das es tatsächlich Ähnlichkeiten gibt. Es gibt Kolonien, Cia ist aus einer ärmlicheren... die große Stadt,das Zentrum,Tosu City... höhergestellte Leute die nicht das zu seien schein als was sie sich ausgeben...und Tod. Trotz dieser Ähnlichkeiten hab ich es gerne gelesen und wollte wissen wie es weiter geht. Es ist auf jeden Fall ein gutes Buch und ich freue mich schon auf die nächsten beiden dazu :)

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Ich hatte als ich anfing zu lesen nebenbei ein paar Rezensionen überflogen. Dies scheint eines dieser Bücher zu sein das man entweder hasst oder liebt. Viele hatten bemängelt, dass es eine Mischung aus einigen bekannten Dystopien sei. Natürlich. Manche Elemente kennt man in gewisserweise schon von woanders her. Aber Dystopien sind im Kern immer gleich und nur weil das Grundgerüst ähnlich ist heißt das nicht, dass es ein abgeschriebenes Buch ist. Ich fand nämlich, dass alle Elemente total toll und neu zusammengefügt wurden. Somit gehören ich zu den Leuten die dieses Buch mögen. Der Schreibstil liest sich sehr schön hat aber nicht wie manche andere ein besonderes Merkmal. Was natürlich jetzt nicht schlimm ist. Es ist ein guter, durchschnittlicher Schreibstil, der sich schön lesen lässt. Der Anfang ist ein bisschen vorhersehbar, da das Buch die Auslese heißt und einem dann natürlich klar ist, das die Protagonist, trotz aller Zweifel, ausgewählt wird. Aber der Anfang war trotzdem nicht langweilig, da man in die Dystopische Welt eingeführt und die ersten Charaktere kennen lernte. Die Handlung fand ich durchgehend spannend und auch vor allem sehr interessant. Vom Art des Erzählens und auch Cia Charakter erinnerte mich das stark an die Eleria Trilogie. Ich liebe diese ja und somit war das ein absoluter Pluspunkt für mich. Insbesondere die komplette Auslese ist sehr spannend und das Ende fand ich gigantisch! Es hat mich wirklich teilweise überrascht und ich fand die Idee und die Entwicklungen toll. Ich bin richtig auf Band 2 gespannt, denn ich habe das Gefühl, da wird es richtig los gehen und so einige Geheimnis gelüftet werden. Die Charaktere waren echt super! Vor allem hat die Autorin es wirklich geschafft uns sie so sehen zu lassen wie Cia und erst später zeigen sich Seiten, die man so nicht erwartet hätte . Auch sind diese nicht flach oder langweilig. Jeder hat irgendwas markantes an sich wie das im echten Leben halt auch ist. Das einzige Manko weswegen es einen Stern Abzug gab ist, dass es mir manchmal was zu "seicht" war. bzw. zu viele Wiederholungen. Ich weiß nicht wie oft Cia in dem Buch Wasser geklärt hat :D. Es ist nicht nervig und es ist auch wichtig fürs Buch, aber manchmal dachte ich schon "Den Satz hast du doch grad eben schon so ähnlich gelesen".

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