Leserstimmen zu
Vier Beutel Asche

Boris Koch

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Taschenbuch
€ 7,99 [D] inkl. MwSt. | € 8,30 [A] | CHF 11,50* (* empf. VK-Preis)

Titel: Vier Beutel Asche Autor: Boris Koch Verlag: Heyne Preis: 7.99 € Genre: Roman Seitenanzahl: 380 Inhalt: Es geht um die Freunde von Christoph, welche dessen Tod nicht einfach hinnehmen möchten. Sie wollen nicht akzeptieren, dass mit seiner Beisetzung alles vorbei ist und deshalb graben sie seine Urne heimlich wieder aus. Da Christoph immer die Welt entdecken wollte begeben sich die vier Freund auf eine Reise mit seiner Urne um ihm diesen Wunsch so zu sagen zu erfüllen. Dabei kommt es natürlich zu Konflikten uvm. Durch diese Reise merken die Vier erst richtig was Freundschaft bedeutet. Meine Meinung: Ich finde das Buch behandelt das Thema Trauerbewältigung sehr gut. Durch die Reise wird eine gute Umgebung geschaffen und So geht es in dem Buch sowohl um Freundschaft, als auch um Trauerbewältigung. Ich finde das ist ein wichtiges Thema, da jeder irgendwann mal einen geliebten Menschen verliert und sei es ein Freund oder ein Familienmitglied, denn solange die Person eine Bedeutung für uns hatte trauern wir um sie, wenn sie stirbt. Man kann sich in die Personen hineinversetzten und so versteht man die Handlung gut. Deshalb hat mir das Buch insgesamt gut gefallen. Bewertung: * * * * * - vier von fünf Sternen Link zum Buch: http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Vier-Beutel-Asche-Roman/Boris-Koch/e454899.rhd

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Wenn man dieses Buch zur Hand nimmt, wird man es sich sicherlich deshalb näher anschauen, weil man davon etwas in der Schule gehört hat oder weiß, dass es von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur als Jugendbuch des Monats ausgezeichnet worden ist. Allein vom Klappentext her habe ich mir dieses Buch nämlich nicht zu Gemüte geführt, da mich dieser nicht wirklich überzeugt hat. Jedoch musste an dem Roman doch etwas Besonderes sein, wenn er schon ausgezeichnet wurde - dachte ich. Als erstes ist mir natürlich der außergewöhnliche und wirklich gewöhnungsbedürftige Schreibstil aufgefallen. Einerseits benutzt der Autor die Jugendsprache und ein paar Kraftausdrücke - was man bei einem Jugendbuch durchaus verstehen kann. Aber dann mischt er diese mit gelegentlichen philosophischen Ergüssen seiner selbst und mit Metaphern, die man durch diesen Misch-Masch nicht mehr ernst nehmen kann. Es scheint so, als hätte Koch versucht, für jeden etwas zu kreieren. Daran ist er aber meiner Meinung nach kläglich gescheitert. Spannung - etwas, was man in jedem guten Buch erwartet - war kaum vorhanden. Man hat gemerkt, dass Boris Koch gelegentlich versuchte, den Leser ans Buch zu fesseln, hat aber dabei leider genau das Gegenteil bewirkt: seine Spannungsaufbau-Versuche führten eher zu noch langweiligeren Längen in der Handlung und brachten mich fast dazu, den Roman an einigen Stellen abzubrechen. Während der Geschichte erfolgten immer wieder Rückblicke zurück in die Zeit, in der Christoph noch gelebt hatte. Beispielsweise Erzählungen, wie die vier "Freunde" mit ihm in Kontakt gekommen waren und in welcher Beziehung sie zu ihm standen. Das hat ein wenig geholfen, die Gedanken und Gefühle der Figuren und ihren Umgang untereinander besser zu verstehen. Alles in allem waren die Charaktere relativ gut herausgearbeitet, hatten alle einen Hintergrund und verschiedene Gründe für die Reise. Aber deshalb waren sie noch lange nicht symphatisch - im Gegenteil. Jan, der Protagonist, war schon von Anfang an unausstehlich. Mit seiner arroganten, egoistischen, unentschiedenen Art machte er das Lesen keinesfalls zum Vergnügen. Schon das erste Kennenlernen mit ihm zeichnete kein gutes Bild der Figur: voller Hass, Wut und Rache. Auch wenn diese extremen Eigenschaften im Laufe der Handlung etwas nachließen, überwogen keinesfalls die Guten, von denen ich sowieso nicht so viel mitbekommen habe. Auch der Rest der Charaktere war einfach nur anstrengend. Ob es an der Sprache oder am Verhalten lag spielt da keine Rolle. Das Gesamtbild, das Boris Koch von seinen Figuren erschaffen hat, war alles andere als positiv, was sich bei mir durch gelegentliches Augenrollen und Seufzen äußerte. Das große und schwierige Thema "Tod", das über dem ganzen Roman steht, muss man beherrschen, um daraus eine mehr oder weniger ernste Geschichte zu schreiben. Es floss zwar an vielen Stellen in die Handlung hinein und spielte natürlich auch eine sehr große Rolle - war aber nicht ernstzunehmen. Wenn es schon an manchen Stellen bedeutungsvoll wurde, ist der Moment durch die plumpen Charaktere und ihre Ausdrucksweise zerstört worden. FAZIT Ein Jugendbuch von dem ich mir mehr erhofft hatte, gerade weil es so stark angepriesen worden ist. Keine Spannung in der Handlung und plumpe, unsymphatische Charaktere führen dazu, dass ich dieses Buch niemandem weiterempfehlen werde, der auf der Suche nach einer ernsten Geschichte über den Tod ist. Denn auch dieses Thema verliert im Laufe des Buches seine entscheidende Bedeutung.

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Ein gutes Buch für zwischendurch

Von: Mandy Bücherchaos

08.07.2015

zum Buch: Drei Monate nach Christophs Tod schien das Leben wieder in Gang zu sein. Doch nicht für Jan, Christophs besten Freund, er geht in der Nacht als Christoph siebzehn geworden wäre, zum Grab seines besten Freundes. Jan ist dort aber nicht alleine, Auf dem Friedhof trifft er Christophs Freundin, Selina, den von schuld geplagten Maik der Christoph das Fahrrad geliehen hat mit dem er in den Tod fuhr und zu letzt Lena die heimlich in Christoph verliebt war. So beschließen die vier Christophs letzten Wunsch zu erfüllen - seine Asche im Meer verstreuen. Also graben sie die Urne aus, verteilen die Asche auf vier Beutel und machen sich mit zwei Motorrädern auf dem weg ans Meer. Der Start einer Abenteuerlichen Reisen durch den Sommer. Meine Meinung: Ich finde die Geschichte echt schön, auch wenn ich mir nicht vorstellen kann das man einfach so eine Urne ausgraben könnte aber das sei mal dahin gestellt. Denn schließlich haben die vier Freunde es geschafft & sich auf den Weg zum Atlantik gemacht, mit ihren zwei Motorrädern auf einem sitzen Maike und Selina und das andere fuhr Lena, an ihren Hüften hielt sich Jan fest. Die Reise bis zum Meer ist sehr schön zu lesen denn den Freunden fehlt es unter anderem an Geld und Sprit. Wie sie das Geld zusammen kratzen ? Das müsst ihr selber lesen. Mein Problem war der Anfang der Geschichte als Jan versucht den "Mörder" zu packen. Doch ab Seite 80 geht die Geschichte richtig Los da treffen Jan, Selina, Lena und Maik auf einander. In den Seiten davor lernt man 2 Freunde von Jan kennen die in den Ferien bei ihm wohnen da seine Eltern in den Urlaub fahren und Jan Sturmfrei hat. Als die vier beschließen Christophs Wunsch zu erfüllen, erlaubt er seinen Freunden weiterhin bei ihm zu wohnen. Die vier, haben beschlossen niemanden von ihrem Plan zu erzählen & immer wenn jemand anruft kommt eine neue Ausrede. Mir hat der ganze Roadtrip sehr gut gefallen. Was ich auch noch sehr schön fand, war das während sie auf dem Weg zum Ziel sind jeder erzählt wie er Christoph kennen gelernt hat & was sie mit einander Verbindet. Im Buch selbst sind Geschichten mit Christoph als er noch lebte in Kursiv geschrieben, da sie ja was besonders für jeden sind. Die Charaktere sind alle sympathisch, bis auf die zwei Freunde von Jan am Anfang die mochte ich überhaupt nicht deswegen war ich auch froh, als diese nur noch selten aufgetaucht sind meistens nur am Telefon. Jan, Lena, Maik und Selina sind mir ans Herz gewachsen wie vier neue Freunde. Doch so ging es nicht nur mir denn Anfangs kannten die vier sich eigentlich nicht wirklich, nur vom sehen. Nach dem Roadtrip hatte sich eine neu Clique gebildet und die Entwicklung bis dahin, mit den kleinen Streitigkeiten und alles was dazu gehört bekommt man volle Lottee mit, was mich manchmal echt zum lachen gebracht hat, denn der Schreibstil ist einfach so flüssig und manche Sprüche kannte ich aus meinem Umfeld. Also wie Boris Koch das geschrieben hat war echt gut, ich konnte das Buch richtig genießen. Es ist so leicht zu lesen also mir kam es nicht vor wie 384 Seiten eher wie gerade mal 200 Seiten, das Buch ist so durch die Finger geflutscht.

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Ich bin immer auf der Suche nach Jugendbüchern mit einer besonderen Story. Der Titel "Vier Beutel Asche" von Boris Koch hat sofort mein Interesse geweckt. Christoph starb mit gerade einmal 16 Jahren bei einem Fahrradunfall. Doch sein bester Freund Jan, seine große Liebe Selina, der etwas durchgeknallte Maik und die geheimnisvolle Lena können die unpersönliche Beisetzung nicht akzeptieren. Christoph wollte immer die Welt sehen und hatte sich eine Seebestattung gewünscht. Spontan graben die vier seine Urne aus und ein sehr ungewöhnlicher Roadtrip beginnt. Die Geschichte wird aus der Sicht von Jan erzählt und immerwieder durch kurze Rückblenden und Erinnerungen an die Zeit mit Christoph unterbrochen. Das sorgt für Auflockerung und bringt dem Leser auch gleichzeitig den Toten näher. Das Buch lebt durch seine vielschichtigen Charakter und die einzelnen freundschaftlichen Verhältnisse mit Christoph. Auf ihrem Weg ans Meer müssen die vier Freunde nicht nur lernen damit umzugehen einen lieben Freund verloren zu haben, sondern es warten noch andere Herausforderungen auf sie. Hat Christoph Selina mit Lena betrogen? Was will Maik mit der Pistole? Was tun wenn das Geld weg ist? Was erzählt man den übervorsichtigen Eltern und was macht man wenn man sich scheinbar in die Falsche verliebt? Die Story war durchweg spannend und einfach wunderschön und flüssig geschrieben. "Vier Beutel Asche" ist ein fesselndes Jugendbuch über das Sterben, die Trauer, Freundschaft und Hoffnung. Für mich war dieses Buch wirklich etwas ganz besonderes, welches den Leser mit einem gewissen Charme bis zur letzten Seite gefangen hält.

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Das Buch hat ein wirklich schönes Cover. Ich mag die sehr großen Buchstaben total gern. Auch das abgehackte gefällt mir dabei sehr gut. Am Anfang war ich davon nicht so überzeugt, aber als ich das Buch dann in den Händen gehalten habe, fand ich es wirklich sehr hübsch. Die vier Freunde, die auf ihrem Roller oder Motorrad entgegen der Sonne fahren, verleihen dem Buch gleich den passenden Eindruck. Dieses kleine Motiv spiegelt einen wesentlichen Teil der Geschichte wieder. Man sieht hierbei Lena mit Jan auf dem Roller, und Maik mit Selina auf dem Motorrad. Wirklich sehr schön gemacht. Das Buch beginnt damit, das sich Jan - Christophs bester Freund - an dem Mann rächen möchte, der Christoph überfahren hat. Ich fand den Einstieg sehr gut, denn er spiegelte die volle Verzweiflung von Jan wieder, die er in den letzten Monaten hatte. Alles wirkt düster und voller Trauer. Ein paar Tage später geht er auf den Friedhof um Christoph an seinem Geburtstag zu besuchen. Dabei trifft er auch Maik, Lena und Selina; die alle aus unterschiedlichen Gründen genau in dieser Nacht an Christophs Grab kamen. In ihren reift der Gedanke, Christophs letzten Wunsch zu erfüllen und ihm eine Seebestattung zu ermöglichen. Der Aufbau des Buches hat mich wirklich mitgerissen. Wie schon gesagt, war am Anfang des Buches sehr viel Trauer, Wut und Verzweiflung. Je näher die vier ihrem Ziel kommen, desto weiter entwickeln sie sich. Und desto mehr entwickelt sich eine Freundschaft zwischen ihnen. Dieses Buch beinhaltet kein einfaches Thema: Wie komme ich mit dem Tod meines Freunden, besten Kumpels oder Schwarm zurecht? Der Autor hat es wirklich sehr gut gemacht. Hat Fragen gestellt, und sie auch versucht zu beantworten. Er hat gewisse Stellen nicht in Watte gepackt, sondern ausführlich erörtert. Er hat sich zum Teil seine eigene Meinung gebildet, hat dem Leser aber auch Freiraum gegeben, selbst darüber nachzudenken. Das hat mir sehr gut gefallen. Die Entwicklung der Charaktere ist sehr gut rüber gebracht worden. Man konnte sich in die hinein versetzten, aber wenn alle vier eine unterschiedliche Ansicht auf die Situation hatten. Beschrieben wird alles aus der Jan's Sicht. Zwischendurch kommen immer mal kleine Rückblicke aus der Zeit mit Christoph. Diese sind aber dann immer aus der Erzählerperspektive geschrieben. Dadurch konnte man sich einen eigenen Überblick verschaffen, wie Christoph war. Die Spannung des Buches wurde überwiegend konstant gehalten. Der Schreibstil war sehr einfach und gut verständlich. Was ich sehr amüsant fand, war, dass der Ort an dem sie Christophs Asche ins Meer geben wollte, Morlaix in Frankreich war. Der Ort, an dem ich vor etwa drei Jahren mit meiner Familie im Urlaub war. Ich konnte mir also alles genausten vorstellen. Ich würde das Buch wirklich jedem empfehlen. Es ist wirklich ein sehr interessantes Thema, welches wirklich beeindruckend verpackt wurde.

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Cover: Schlicht, aber passend zur Geschichte. Ich finde das Cover erzählt irgendwie auch schon die Geschichte, so wie man sieht, wie die 4 auf ihren Rollern fahren... Ich finde es ein gelungenes Cover für diese Geschichte. Meinung zum Buch: Zwar ist die Idee an sich schon ziemlich verrückt, aber wenn man sich darauf einlässt und nicht ständig denkt: "Mann spinnen die?! Immer diese jungen Leute...", ist es echt ein super Buch! ;) Ich finde die Charaktere toll, den Schreibstil und es ist eine... spezielle Art von einem Roadtrip und das finde ich eh gut!

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Mein Buchgefühl Durch einen anderen Bücherblog bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Hm das könnte was für mich sein, habe ich im ersten Moment so gedacht. Als ich das Buch dann bei skoobe entdeckt habe, gab es kein halten…. Was soll ich sagen…zuerst einmal, das mir die Worte fehlen… Dieses Buch hat mich ganz schön beeindruckt. Der flüssige Schreibstil macht es dem Leser leicht in die Geschichte einzutauchen. Wir begleiten Jan ein Stück in seinem Leben. Er kann den Tod seines besten Freundes einfach nicht verwinden und kommt nicht damit klar, dass seine Umwelt so schnell wieder zur “Normalität” zurückkehrt. Vier Menschen treffen sich Nachts am Grab. Sie kennen sich, aber haben eigentlich keinen engen Kontakt miteinander, doch alle haben eine Verbindung zu Christoph. Als Selina von Christophs Testament erzählt, in dem er sich eigentlich eine Bestattung im Meer wünscht, beschliessen die vier diesen Wunsch von Christoph zu erfüllen. Sie machen sich zu viert auf den Weg zum Meer und müssen einige Unwegsamkeiten in ihrer Freundschaft überwinden, aber die Probleme scheinen sie zusammenzuschweißen. Berührend, ergreifend, erschreckend und doch auf eine andere Weise einfach schön? Dieses Buch ist eines meiner Highlights 2012. Ich möchte alle 5 Sterne vergeben

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Inhalt: Christoph ist gerade 16, als er durch einen Unfall stirbt. Schon bei seiner Beerdigung sind seine Freunde nicht mit dem Ablauf einverstanden, denn Christoph hätte das so nie gewollt. Aber seinen Eltern war das wohl egal. Die Freunde beschließen also, die Asche im Meer zu verteilen, so wie er das gewollt hätte. Eine abenteuerliche Reise von vier Freunden auf zwei Rollern durch Deutschland und Frankreich kann beginnen. Meine Meinung: Auch dieses Buch bekam ich vom Heyne Verlag ( Random House) zur Verfügung gestellt. Das Cover zeigt das Schattenbild von vier Personen auf zwei Rollern. Es scheint, als "reiten" sie vor einem wunderschönen Sonnenuntergang. Der Unfall des gemeinsamen Freundes Christoph schweißt die vier Freunde so zusammen, dass sie beschließen, seine Asche an den Ort zu bringen, an dem auch Christoph hätte beerdigt werden wollen. Dieses Buch zeigt so deutlich, wie ein Schicksalsschlag Menschen zusammen führen kann, wie ich es noch nicht in einem Buch gefunden habe. Jeder der vier muss auf dieser Reise seine Trauer auf eigene Weise irgendwie verarbeiten und sich gleichzeitig auf die Probleme und Schwierigkeiten konzentrieren, die dieser Roadtrip mit sich bringt. Wie man beispielsweise Sprit und Essen bekommt, wenn man bei der Abreise nicht daran gedacht hat, wie und wo man schlafen soll und warum es den anderen Personen so wichtig war, diese Fahrt mitzumachen. Dieses Buch ist ein Liebesgeständnis an Freundschaft und Liebe. Mein Fazit: Ein liebenswertes Buch, in dem mir immer wieder gezeigt wurde, was Freunde alles für einander auf sich nehmen. Absolut lesenswert.

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