Leserstimmen zu
Lebendig

Jack Ketchum

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Sara ist auf dem Weg in eine Abtreibungsklinik, als sie direkt vor dem Eingang von zwei Leuten in ein Auto gezerrt wird. Als sie wieder zu sich kommt, befindet sich Sara in einer Art Holzkiste. Als sie keinen Ausgang findet, bekommt sie mehr und mehr Panik und als sich dann auch noch ihr Entführer zu Wort meldet, beginnt ein Alptraum, aus dem sie so schnell nicht wieder erwacht..... "Lebendig" ist nicht mein erstes Buch von Jack Ketchum. Die Geschichte von Sara ist zwar unterhaltsam, aber recht kurz, dennoch hat mir das Buch gefallen. Der Einstieg der Geschichte ist recht zügig. Der Leser erfährt kurz etwas über Sara und ihre Affäre und als sie auf dem Weg zur Abtreibungsklinik ist, beginnt der Horror. Jack Ketchum ist seinem Schreibstil treu geblieben. Er fesselt den Leser mit seinen Worten und seine Geschichten lassen sich außerdem sehr rasch lesen. Die Protagonistin ist Sara, die ein Kind erwartet, es aber abtreiben will. Dann gibt es noch ihre Peiniger, das Paar Stephen und Kath, die Sara bei sich gefangen halten. Ich habe zwar oft mit Sara mitgelitten, aber so richtig erreicht haben mich ihre Gefühle dann doch nicht, dafür habe ich viel zu wenig über sie erfahren. Allgemein konnte ich keine rechte Bindung zu den Charakteren aufbauen, weil sie mir zu wenig beschrieben wurden. Das Buch ist mit seinen knapp 200 Seiten recht kurz, darunter hat die Geschichte etwas gelitten. Zum Schluss hin kam mir das Ende ein bisschen zu plötzlich. Der Verlauf der Geschichte ist brutal und teilweise auch pervers gestaltet. Teilweise blieb mir schon die Luft weg, was Sara alles aushalten musste. Ketchum ist für mich ein großartiger Autor, der es versteht, seine Leser zu fesseln. "Lebendig" ist vielleicht nicht sein bestes Buch, aber als Fan sollte man es dennoch gelesen haben.

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