Leserstimmen zu
Lebendig

Jack Ketchum

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»Ihr erster Gedanke war, dass man sie lebendig begraben hatte. Dass sie sich in einem Sarg befand. Unter ihrem Rücken spürte sie Holz, und dicke Bretter auch zu ihrer Linken und zu ihrer Rechten, so nah, dass sie gerade noch den Arm heben konnte, um zu erfühlen, dass auch über ihr Holz war. Nie zuvor hatte sie Angst vor engen Räumen gehabt. Doch dieser Raum machte ihr große Angst.« Der Autor: In seinem früheren Leben war Jack Ketchum (geboren 1946) Lehrer, Schauspieler, Holzhändler, Literaturagent und Getränkeverkäufer. Damals hieß er noch Dallas Mayr; Jack Ketchum ist das Pseudonym für sein Leben als Autor. Seit Anfang der 80er-Jahre verfasst er Horrorromane, Schmerz und Gewalt, Spannung und Sex bestimmen ihre Atmosphäre. Seine erste Veröffentlichung – „Beutezeit“ – wurde zunächst als Pornografie hart kritisiert. Jack Ketchum selbst war nicht dieser Meinung, überließ es aber seinen Lesern, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Inzwischen zählt man seine Bücher zu den Meisterwerken des Horrorgenres. Meine Meinung: Mit dem Autor und mir ist das immer so ein Überraschungseffekt. Manche seiner Bücher finde ich klasse und andere finde ich nur mittelmäßig. Ähnlich geht es mir auch mit Richard Laymon. Nun dieses Buch jedoch ist wieder ein Glücksgriff gewesen. Ich war ab der ersten Seite in der Geschichte gefangen und fand den Schreibstil hier wieder sehr spannend und fesselnd. Was die arme Frau alles erleiden muss ist unvorstellbar Es ist grausam und beklemmend. Was der Autor sich hier wieder hat einfallen lassen grenzt wirklich am Sadismus. Nun ich mag es ja sehr horrormäßig, aber ich musste schon mal tief Luft holen. Die Charaktere waren super ausgearbeitet auch wenn der Autor sich nicht mit langen Einführungen oder Beschreibungen aufhält, konnte ich sie mir doch super vorstellen. Das Buch ist ja nicht sonderlichh lang und dennoch konnte er mich auf den ganzen Seiten gefangen halten. Die Spannung ist für mich nicht abgefallen und das mag ich ja. Ein Buch was ich von ihm empfehlen kann, nur man sollte sich darüber im klaren sein, das hier schon sehr viel Grausamkeit vorkommt und Schwangere sollten es lieber nicht lesen. Mir hat es super gefallenn und ich hoffe der nächste Griff zu einem Buch von ihm wird wieder ein Genuss so wie dieses Buch.

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Klappentext: (Quelle Heyne Hardcore) »Ihr erster Gedanke war, dass man sie lebendig begraben hatte. Dass sie sich in einem Sarg befand. Unter ihrem Rücken spürte sie Holz, und dicke Bretter auch zu ihrer Linken und zu ihrer Rechten, so nah, dass sie gerade noch den Arm heben konnte, um zu erfühlen, dass auch über ihr Holz war. Nie zuvor hatte sie Angst vor engen Räumen gehabt. Doch dieser Raum machte ihr große Angst.« Der erste Satz: Schweigend fuhren sie zur Klinik. Meine Meinung: Dies war mein erster Thriller des Autoren, da ich bisher aber nur positives gehört habe war ich sehr gespannt. Was mir besonders gut gefallen hat war das in diesem Buch neben der Story Lebendig auch noch zwei weitere Kurzthriller des Autoren enthalten waren. Als Sara auf den Weg zur Abtreibungsklinik ist ahnt sie nicht welche Hölle sie noch erleben wird. Sie wird von einem Paar entführt und gefangen gehalten das sich nichts sehnlichster wünscht als ein Kind, sie wollen Saras ungeborenes Kind. Dafür schrecken sie vor nichts zurück und Sara muss brutale Strafen und Demütigungen über sich ergehen lassen. Und dennoch gibt Sara nicht auf..... Lebendig ist wirklich kein Thriller für Zartbesaitete und er hat alle mal den Titel "Hardcore Thriller" verdient. Was Sara erleben muss ist die Hölle auf Erden und einfach nur grausam und brutal. Der Schreibstil des Autoren ist locker, flüssig und sehr detailliert. Erzählt wird die Geschichte zum größten Teil aus Saras Sicht, dies gefiel mir gut denn durch die detaillierten Beschreibungen des Autoren gehen die Geschehnisse dem Leser unter die Haut. Die Protagonisten und authentisch und auch realistisch beschrieben, allerdings hat mir bei Sara etwas mehr tiefe gefehlt, bis zum Ende hin blieb sie für mich doch eine etwas blasse Protagonistin. Die Handlung ist durchweg spannend, zu keiner Zeit habe ich mich gelangweilt gefühlt. Auch die Thematik die der Autor gewählt hat ist grandios und wirkte auch mehr als realistisch. Denn wer weiß schon welche Gefühle Menschen zu einer solchen verzweifelten Tat führt? Das Ende hingegen hat mir richtig gut gefallen, dort zeigte Sara was wirklich in ihr steckt! Puh, ich hatte während des Lesen immer wieder Gänsehaut. Es gab reichlich blutige und auch brutale Szenen die mich den Atem anhalten ließen. Zusammenfassend kann ich sagen das Lebendig ein wirklich spannungsgeladener, brutaler und auch fesselnder Thriller ist der mich bestens unterhalten hat, trotz kleinerer Schwächen. Empfehlen kann ich diesen Thriller vor allen Leser des Genres, denn ich denke mit diesem Buch wird man bestens bedient! Das Cover: Das Cover sagt schon alles aus. Es ist schockierend und passt haargenau zur Geschichte. Fazit: Mit Lebendig ist dem Autoren ein schockierender, spannungsgeladener und brutaler Thriller gelungen der mich trotz kleinerer Schwächen bestens unterhalten hat. Von mir bekommt dieses Buch 4 Sterne!

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Klappentext: (Quelle Heyne Hardcore) »Ihr erster Gedanke war, dass man sie lebendig begraben hatte. Dass sie sich in einem Sarg befand. Unter ihrem Rücken spürte sie Holz, und dicke Bretter auch zu ihrer Linken und zu ihrer Rechten, so nah, dass sie gerade noch den Arm heben konnte, um zu erfühlen, dass auch über ihr Holz war. Nie zuvor hatte sie Angst vor engen Räumen gehabt. Doch dieser Raum machte ihr große Angst.« Der erste Satz: Schweigend fuhren sie zur Klinik. Meine Meinung: Dies war mein erster Thriller des Autoren, da ich bisher aber nur positives gehört habe war ich sehr gespannt. Was mir besonders gut gefallen hat war das in diesem Buch neben der Story Lebendig auch noch zwei weitere Kurzthriller des Autoren enthalten waren. Als Sara auf den Weg zur Abtreibungsklinik ist ahnt sie nicht welche Hölle sie noch erleben wird. Sie wird von einem Paar entführt und gefangen gehalten das sich nichts sehnlichster wünscht als ein Kind, sie wollen Saras ungeborenes Kind. Dafür schrecken sie vor nichts zurück und Sara muss brutale Strafen und Demütigungen über sich ergehen lassen. Und dennoch gibt Sara nicht auf..... Lebendig ist wirklich kein Thriller für Zartbesaitete und er hat alle mal den Titel "Hardcore Thriller" verdient. Was Sara erleben muss ist die Hölle auf Erden und einfach nur grausam und brutal. Der Schreibstil des Autoren ist locker, flüssig und sehr detailliert. Erzählt wird die Geschichte zum größten Teil aus Saras Sicht, dies gefiel mir gut denn durch die detaillierten Beschreibungen des Autoren gehen die Geschehnisse dem Leser unter die Haut. Die Protagonisten und authentisch und auch realistisch beschrieben, allerdings hat mir bei Sara etwas mehr tiefe gefehlt, bis zum Ende hin blieb sie für mich doch eine etwas blasse Protagonistin. Die Handlung ist durchweg spannend, zu keiner Zeit habe ich mich gelangweilt gefühlt. Auch die Thematik die der Autor gewählt hat ist grandios und wirkte auch mehr als realistisch. Denn wer weiß schon welche Gefühle Menschen zu einer solchen verzweifelten Tat führt? Das Ende hingegen hat mir richtig gut gefallen, dort zeigte Sara was wirklich in ihr steckt! Puh, ich hatte während des Lesen immer wieder Gänsehaut. Es gab reichlich blutige und auch brutale Szenen die mich den Atem anhalten ließen. Zusammenfassend kann ich sagen das Lebendig ein wirklich spannungsgeladener, brutaler und auch fesselnder Thriller ist der mich bestens unterhalten hat, trotz kleinerer Schwächen. Empfehlen kann ich diesen Thriller vor allen Leser des Genres, denn ich denke mit diesem Buch wird man bestens bedient! Das Cover: Das Cover sagt schon alles aus. Es ist schockierend und passt haargenau zur Geschichte. Fazit: Mit Lebendig ist dem Autoren ein schockierender, spannungsgeladener und brutaler Thriller gelungen der mich trotz kleinerer Schwächen bestens unterhalten hat. Von mir bekommt dieses Buch 4 Sterne!

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Inhalt: Als Sara sich fest entschlossen an diesem Morgen auf den Weg in eine Abtreibungsklinik macht, ahnt sie nicht, welche Konsequenz ihre Entscheidung für sie parat hält. Konfrontiert mit ihren Ängsten, harten Strafen und körperlich-seelischen Qualen findet sie sich in Gefangenschaft eines Paares wieder, welches vor nichts zurück schreckt um das zu bekommen wonach sie sich schon lange sehnen - ein Kind, genauer genommen Sara´s ungeborenes Kind...! Meine Meinung: " Lebendig " hat im wahrsten Sinne dem Titel " Hardcore-Thriller" verdient. Jack Ketchum ist was dieses Genre betrifft einfach unschlagbar. Er spielt immerzu mit den Ängsten der Leser und seiner Protagonisten, schildert die Brutalität und Verzweiflung, Panik und Qual die seine Protagonisten erleiden und erfahren dem Leser so unglaublich detailliert, dass es wirklich unter die Haut geht! Sara erzählt den Hauptteil dieser Handlung aus ihrer Sichtweise. Man kann sich zwar gut in sie und auch dem was ihr widerfährt hinein versetzen, dennoch wirkte sie bis zum Schluss irgendwie blass und farblos. Ihr Charakter, ihre Gefühle und auch Leben hätte ich persönlich etwas ausgeschmückter und tiefgründiger mir gewünscht, so dass man eine noch stärkere Bindung aufbauen und man wirklich eins mit ihr wird. Natürlich rein bildlich gesprochen. ;) Der Schreibstil von Jack Ketchum ist absolut fesselnd, man fliegt einfach nur so durch die Seiten und saugt jedes noch so kleine Detail in sich auf, auch wenn einem immerzu das Herz vor Anspannung aus der Brust zu springen droht und konstant das Gänsehaut-Feeling besteht. Fazit: Ein durch und durch spannungsgeladener Hardcore-Thriller mit leider einer etwas unscheinbaren und farblosen Hauptprotagonistin, der dennoch total überzeugen konnte! Nichts für zart besaitete!

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Sara ist auf den Weg in eine Klinik - eine Abtreibungsklinik. Doch sie kommt nicht dort an. Obwohl einige Demonstranten und Polizisten vor Ort sind, wird sie von einem Paar entführt und eingesperrt. Sie in die Fänge eines sadistischen Mannes und seiner Frau, die ganz anders ist, geraten. Und durchlebt unsagbar schreckliche Dinge, die einen Menschen zerbrechen lassen können. Mir hat der Schreibstil von Jack Ketchum unheimlich gut gefallen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Leider war es viel zu schnell vorbei, da das Buch ja nicht so dick ist. Man kann es wirklich einen Hardcore-Thriller nennen - es hat einige Szenen, bei denen ich ein wenig schlucken musste. Also es geht ziemlich ab und man denkt immer wieder: Wie kann ein Mensch solche Dinge tun und vor allem, wie kann man so etwas durchstehen? Was ich auch toll fand, waren die beiden Kurzgeschichten am Ende - sie waren zwar nichts super Besonderes, aber sie haben mir gut gefallen. Charaktere Von Sara erfährt man eigentlich am meisten - auch wenn ich sagen muss, dass mir bei ihr eine gewisse Tiefe gefehlt hat. Man hat zu wenig mitbekommen, was in ihr vorgeht und das hätte ich mir sehr gewünscht. Auch von den restlichen Charakteren hat mir die Tiefe gefehlt. Das fand ich richtig schade, weil es hätte dem ganzen einen weiteren Reiz verliehen. Aber alles in allem hat es dennoch gepasst, da das Buch ja doch nur 224 Seiten hatte. Cover Ich liebe dieses Cover! Es ist absolut genial und der Verlag hat sich da viel Mühe gegeben. Fazit Ein netter Hardcore-Thriller mit zwei zusätzlichen Kurzgeschichten - hat mir gut gefallen. Daher bekommt das Buch von mir 4 Sterne.

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Rasant erzählt und brutal auf den Punkt gebracht

Von: Florian Hilleberg aus Göttingen

10.05.2014

Jack Ketchum ist ein Phänomen. Seine Horror-Romane und Thriller sind kein Mainstream und kaum ein anderer Autor versteht sich in ähnlicher Weise darauf einen Plot derart brillant und anspruchsvoll zu Papier zu bringen. Auch bei diesem Werk aus dem Jahr 1998 kommt Jack Ketchum rasch auf den Punkt. Mit 400 Seiten ist „The Lost“ sein längstes hierzulande erschienenes Werk. „Lebendig“ indes kommt mit weniger als der Hälfte aus. Gerade einmal 185 Seiten zählt diese Novelle, so dass sich der Verlag entschlossen hat, den Leser mit zwei Kurzgeschichten, gewissermaßen als Bonusmaterial, zu erfreuen. Das ausführliche Werkverzeichnis am Ende des Bandes gehört mittlerweile ja zum Standard des Heyne Verlags. Der Plot von „Lebendig“ ist dabei nicht gerade neu oder auffallend innovativ. Was Ketchums Interpretation jedoch von anderen Büchern und Filmen unterscheidet ist die intensive Beschreibung von Saras Gedanken und Gefühlen. Die Mechanismen wie sie das Martyrium über sich ergehen lässt und trotzdem den Willen behält ihr Schicksal zu ändern, wobei ihr eine namenlose Katze Gesellschaft und Trost spendet, werden eindrucksvoll dargestellt. Ketchum ist in seinem Stil offen und schonungslos, obwohl die Novelle nicht die Härte und Brutalität von „Evil“ oder „Beutezeit“ besitzt. Der Horror in „Lebendig“ ist von den körperlichen Züchtigungen abgesehen eher psychologischer Natur. Der sadistische Stephen erinnert dabei ein wenig an Cleek aus „Beuterausch“ („The Woman“). Auf den ersten Blick scheint Ketchum also einen Hybrid aus seinen Werken „Evil“ und „Beuterausch“ geschaffen zu haben, doch wenn man genauer hinschaut geht die Story ihren eigenen Weg. Im Mittelpunkt steht einzig und allein Sara Foster, eine normale, bürgerliche Frau, die sich während ihrer Gefangenschaft dem ungeborenen Kind, das sie abtreiben lassen wollte emotional immer weiter annähert. Auch in den beiden Kurzgeschichten beweist Ketchum sein schriftstellerisches Erzähltalent und spielt mit den Gefühlen des Lesers. Schon bei „Tapferes Mädchen“ weiß man bereits, dass das dicke Ende noch kommt und allein diese Erwartung sorgt für eine buchstäblich unerträgliche Spannung.

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