Leserstimmen zu
Das Lied von Eis und Feuer 09

George R.R. Martin

Das Lied von Eis und Feuer (9)

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Tyrion muss fliehen und es verschlägt ihn auf ein Schiff in Richtung Meereen bzw. Quarth. Sein Ziel: Daenerys. Diese wiederum hat mit anderen Widrigkeiten zu kämpfen. Hunger, Not und Intrigen. Und Jon Schnee findet sich in seiner Rolle als Lord Kommandant der Nachtwache immer mehr zurecht. Doch das Spiel um die Throne wird immer undurchsichtiger und die Eifersucht der einzelnen Häuser kostet Leben und bringt einem an den Rand der Verzweiflung. Das ist ein begeisterter Fan der Reihe bin, braucht nicht nochmals erwähnt zu werden. Und so stimmt es mich schon sehr traurig, dass ich mittlerweile beim neunten Teil der Reihe angelangt bin und meine Reise durch Westeros schon bald vorzeitig beendet sein wird. Vor mir liegt nur noch Band Nr. 10 und dann heißt es erstmal warten. Wie lange, weiß man nicht. Doch hoffe ich, dass der Autor mich bzw. die ganze Fangemeinschaft nicht mehr lange warten lässt. Der neunte Teil widmet sich wieder den Personen, die meiner Meinung nach die Wichtigsten der ganzen Handlung sind. Allen voran Jon Schnee, Daenerys Targaryen und Tyrion Lennister. Als zweiten Handlungsstrang verfolgen wir Ramsey Bolton und Theon Graufreund. Zwischendurch gibt es Einwürfe aus Rosengarten. Die Handlung nimmt Fahrt auf, Hintergründe werden offengelegt und man bekommt wieder einen Einblick in das Gefühlsleben der einzelnen Charaktere. Insbesondere die Entwicklung von Theon Graufreund und Daenerys waren interessant und teilweise wieder sehr überraschend. Das Buch fordert einem aber auch einiges an Orientierung ab. So war ich manchmal etwas verwirrt, da wieder eine Unmengen an Namen ins Spiel kommen und neue Wege offen gelegt werden. Aber auch alte Personen drängen sich wieder in den Vordergrund, werden zu interessanten Charakteren, die durch ihr Handeln einiges verändern können. Der Autor fasziniert mich wieder mit seinem Einfallsreichtum und seinen unergründlichen Wegen in immer neue Abenteuer. Das der Sprecher Reinhard Kuhnert hier wieder eine Glanzleistung geliefert hat, brauche ich ebenfalls nicht zu erwähnen. Wie schon mehrmals geschrieben, kann ich mir keinen anderen Sprecher für diese Reihe vorstellen. Mit Leib und Seele ist er dabei und haucht den einzelnen Charakteren mit seiner Stimme Leben ein. Fazit: Westeros ist immer wieder eine Reise wert.

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Mit "Der Sohn des Greifen" widmet sich George R. R. Martin nach den vorangegangenen Geschichten zweifellos wieder dem interessanteren Figurenkonsortium zu und schafft es, einen Schritt zurück in Richtung der besten Tage des Epos zu machen, auch wenn die Geschichte zuweilen ein wenig zu weitschweifig und überladen wirkt, um ganz die Klasse der ersten Bände zu erreichen.

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Daenerys hat die Stadt Meereen erfolgreich eingenommen und beschließt, dem dortigen Volk Königin wie Mutter zugleich zu sein. Doch schon bald muss sie erkennen, dass sie nicht umhin kommt, Blut an ihren Fingern kleben zu haben, und auch ihre Drachen tragen nicht gerade zum Wohlbefinden der Bevölkerung bei. Jon Schnee hat als Kommandant der Nachtwache ebenso seine Probleme, die Mauer vor den erstarkten Weißen Wanderern zu schützen... Die Abkehr von vielen der Hauptfiguren nach den ersten sechs Bänden der deutschen Übersetzung war ein sehr interessanter Schachzug von George R.R. Martin in Band sieben und acht. So sehr mich diese auch immer noch erzählerisch überzeugen konnten und so sehr ich die neuen Charaktere zu schätzen gelernt habe, freue ich mich doch sehr, in Band 9 „Der Sohn des Greifen“ wieder zu einigen alten Schauplätzen zurückzukehren. Einen großen Teils des Buches nimmt die Geschichte um Daenerys ein, die sich in ihrer Rolle als Königin von Meereen immer unwohler fühlt, Entscheidungen treffen muss, von denen sie nicht überzeugt ist und so in allerlei Zwiespalt gerät. Die vielschichtige Figur wird so um noch weitere Ebenen erweitern und kann mehr denn je faszinieren, zumal auch der Handlungsort einige sehr spannende Details zu bieten hat. Auch die „Rückkehr“ von Jon Schnee und Tyrion ist gelungen, ihre Handlungsstränge werden ebenso konsequent wie überraschend und spannend weitergeführt, wieder wird mit unerwarteten Wendungen und einem beeindruckend komplexen Konstrukt diese ganz besondere Stimmung der Buchreihe hinaufbeschworen. Dass dabei wieder neue Charaktere Platz finden, die ihren Vorgängern in nichts nachstehen, ist dabei schon fast selbstverständlich. Hier ist es Stinker, der sich hervortut und schnell in eine Welt voller Intrigen eintaucht, während auch sein Hintergrund packend geschildert wird. Trotz der Rückkehr zu den „alten“ Charakteren unterscheidet sich dieser Roman von den ersten sechs Büchern, ist deutlich weitschweifiger und auch langsamer erzählt. Sicherlich – immer noch packend, immer noch detailsreich und aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet, immer noch sind die Rollen nicht nur weiß oder nur schwarz. Doch leider fehlt ein wenig der Schwung, der einen so sehr gefesselt hat, der einen die kommenden kaum hat abwarten lassen, sodass man fast gewillt war, gleich zum Ende des Buches zu springen, nur um diese Spannung nicht aushalten zu müssen. Martins Schreibstil hingegen ist weiterhin absolut fesselnd. Er schafft es, sehr stimmungsvolle und eindringliche Bilder zu schaffen, sowohl von seinen Charakteren als auch von den Schauplätzen. Er fängt dabei kleinste Änderungen der Stimmungen ein und transportiert diese ungefiltert zu seinen Lesern. Er schreibt ausschweifend, ohne pathetisch zu werden, er schreibt bildhaft, ohne Anspruch vermissen zu lassen. „Der Sohn des Greifen“ ist wieder packende Fantasy-Literatur auf höchstem Niveau, spannend, komplex und fesselnd. Dabei treten die mystischen Elemente noch etwas weiter in den Vordergrund, es bleibt aber immer noch eine sehr charakterlastige Handlung, die nicht von magischen Brimborium überdeckt werden muss. Im Vergleich zu den ersten sechs Bänden fällt auch dieses Buch im direkten Vergleich etwas ab, dennoch konnte es mich absolut fesseln und begeistern.

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Im 9. Teil von das Lied von Eis und Feuer „Der Sohn des Greifen“, legt George R. R. Martin wieder eine dicke Schippe mit Spannung und Intrigen oben drauf. In diesem Buch gibt es keine direkte Spaltung der Orte mehr, wie im Vorgänger. Nun kann man alle Charakter wieder auf einmal lesen. Was passiert im einzelnen: Tyrion ist auf der flucht nach der roten Hochzeit und soll jenseits des Meeres eine neue Königin kennenlernen von dieser hatte er schon viel ungewöhnliches gehört. Drachenmutter soll man sie nennen. Was Tyrion nicht weiß es wird ein langer und unangenehmer Weg für ihn. Jon Schnee, oder auch Lord Kommandant genannt, muss die Mauer wieder aufbauen, denn die Wildlinge und auch die Toten stehen vor den Toren. Kann Jon als Lord Kommandant glänzen oder wird er mit Samt seinen Männern untergehen? Danerys, die Mutter der Drachen, sorgt dafür das ihre Drachen größer und stärker werden. Sie will endlich ihren Thron in Westeros besteigen. Doch nach der Einnahme von Meeren steht sie vor großen Problemen. Stinker, oder auch Theon genannt, wird von Ramsay Bolten festgehalten und gefoltert. Ramsay bringt Stinker bei das zu tun, was auch immer Ramsay von ihm verlangt. Cersai versucht Magaery loszuwerden und verwickelt sich in eine schwere Lage, wo sie wohl möglich ihren Kopf verlieren könnte. Arya, auch Katz genannt, lebt in Bravoos und versucht ein Leben im Tempel von Schwarz und Weiß zu führen. Sie möchte gerne ein Teil des Tempels werden und muss immer wieder neue Aufgaben erfüllen. Bran erreicht endlich sein Ziel, er kommt bei der dreiäugigen Krähe an. Doch ist es das was er eigentlich möchte? Mein Fazit, das neunte Buch hat meine Erwartungen voll und ganz getroffen. Auch fand ich es schön, dass man einfach wieder mehrere Charaktere auf einmal lesen konnte. Durch den hohen Wechsel liest sich das Buch recht zügig den meistens hört es immer dann auf, wenn es am spannendsten ist. Nun werde ich mich leider, mit schwerem Herzen, an das vorerst letzte Buch machen. Ich bin schon ganz gespannt wie die Geschichte enden wird.

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Ganz egal, das wievielte Buch ich aus der „Das Lied von Eis und Feuer“-Saga auch lese, ich bin immer wieder unglaublich beeindruckt von der enormen Weltengestaltung des Autors. Die Bücher drehen sich nicht nur um ein paar Personen, deren Abenteuer man dann miterlebt, sondern erzählen die Geschichte eines ganzen Kontinents. Neben der eigentlichen Hauptgeschichte gibt es noch so viele Nebengeschichten aus der Vergangenheit, die nicht weniger interessant sind. Mit der Welt, die George R.R. Martin erschaffen hat, könnte er ganze Bücherregale füllen, ohne, dass es je langweilig würde. Auch in dem neunten Band der Reihe kommen viele Charaktere vor, sowohl altbekannte als auch neue. Auch hierbei stellt der Autor unter Beweis, dass er nicht nur vermag Welten zu erschaffen, sondern auch lebensechte Personen. Jedes Kapitel ist so individuell auf den Charakter abgestimmt, dass man nicht einmal Namen lesen müsste, um bereits nach wenigen Zeilen erraten zu können, um wen es sich gerade dreht. Die Vielzahl an Charakteren stellt für mich jedoch auch einen leichten Kritikpunkt da. Manchmal fällt es mir schwer mich von der Geschichte wirklich packen zulassen und ich würde gerne Kapitel von, aus meiner Sicht, weniger interessanten Charakteren überschlagen, um zu meinen Lieblingen weiter zu blättern. Dazu bin ich vielleicht auch eine typische weibliche Leserin, die seitenlange Beschreibungen von Schlachten nicht sehr spannend findet. Manchmal erscheint mir die Geschichte einfach etwas in die Länge gezogen, gerade wenn man dann die Serie im Vergleich hat und sieht, dass Kapitel ausgelassen wurden, weil sie einfach nichts Bedeutendes, was irgendwie zur Haupthandlung beitragen würde, erzählen. Fazit: „Der Sohn des Greifen“ ist eine gelungene Fortsetzung, die mit spannenden Passagen zu überzeugen weiß. Jedoch erhält sich meiner Meinung nach die Spannung leider nicht durch das gesamte Buch, sodass es einige Längen gibt.

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"Der Sohn des Greifen" von George R.R. Martin aus der Feuer und Eis Reihe, erschienen im Penhaligon Verlag und hat ca. 832 Seiten. Die Sieben Königreiche zerfallen weiter im Machtkampf der großen Adelshäuser, die einander eifersüchtig belauern in ihrer Gier nach dem Eisernen Thron. Einigkeit finden sie nur in ihrem Misstrauen gegen Daenerys Targaryen, der rechtmäßigen Erbin der Krone. Gemeinsam mit ihren drei Drachen und einer stetig wachsenden Armee greift sie vom Osten aus nach der Herrschaft über Westeros. Die größte Gefahr droht derweil jedoch aus dem Norden, wo schreckliche Geschöpfe sich erheben, um die Menschen des Südens zu überrennen. Allein Kommandant Jon Schnee und seine wenigen tapferen Männer von der Nachtwache stemmen sich verzweifelt gegen diese finstere Übermacht … Der neunte Band hat mich wie die anderen, bezaubert und in seinen Bann gezogen. Auf jeden Fall hat er mich mehr mitgerissen als Band 7: Zeit der Krähen & Band 8: Die dunkle Königin. Anfangs wusste ich nicht ob ich dem Hype folgen sollte oder ob ich es lassen sollte. Doch wie man sieht bin ich der Sucht verfallen. Der leichte flüssige Schreibstil, lässt einen die Seiten im Nu lesen und man merkt gar nicht wieviel man schon inenrhalb einer kurzen Zeit gelesen hat, da die Geschichte den Leser mitreißt und in eine wunderbare Welt hineinzieht. Natürlich gab es auch Stellen, an denen ich das Buch einbisschen langatmig fand, aber trotzdem ist das Buch jede einzelne Seite wert und ich freue mich sehr auf den zehnten Band: Ein Tanz mit Drachen.

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