Leserstimmen zu
Das Lied von Eis und Feuer 09

George R.R. Martin

Das Lied von Eis und Feuer (9)

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Paperback
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Mit "Der Sohn des Greifen" widmet sich George R. R. Martin nach den vorangegangenen Geschichten zweifellos wieder dem interessanteren Figurenkonsortium zu und schafft es, einen Schritt zurück in Richtung der besten Tage des Epos zu machen, auch wenn die Geschichte zuweilen ein wenig zu weitschweifig und überladen wirkt, um ganz die Klasse der ersten Bände zu erreichen.

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Im 9. Teil von das Lied von Eis und Feuer „Der Sohn des Greifen“, legt George R. R. Martin wieder eine dicke Schippe mit Spannung und Intrigen oben drauf. In diesem Buch gibt es keine direkte Spaltung der Orte mehr, wie im Vorgänger. Nun kann man alle Charakter wieder auf einmal lesen. Was passiert im einzelnen: Tyrion ist auf der flucht nach der roten Hochzeit und soll jenseits des Meeres eine neue Königin kennenlernen von dieser hatte er schon viel ungewöhnliches gehört. Drachenmutter soll man sie nennen. Was Tyrion nicht weiß es wird ein langer und unangenehmer Weg für ihn. Jon Schnee, oder auch Lord Kommandant genannt, muss die Mauer wieder aufbauen, denn die Wildlinge und auch die Toten stehen vor den Toren. Kann Jon als Lord Kommandant glänzen oder wird er mit Samt seinen Männern untergehen? Danerys, die Mutter der Drachen, sorgt dafür das ihre Drachen größer und stärker werden. Sie will endlich ihren Thron in Westeros besteigen. Doch nach der Einnahme von Meeren steht sie vor großen Problemen. Stinker, oder auch Theon genannt, wird von Ramsay Bolten festgehalten und gefoltert. Ramsay bringt Stinker bei das zu tun, was auch immer Ramsay von ihm verlangt. Cersai versucht Magaery loszuwerden und verwickelt sich in eine schwere Lage, wo sie wohl möglich ihren Kopf verlieren könnte. Arya, auch Katz genannt, lebt in Bravoos und versucht ein Leben im Tempel von Schwarz und Weiß zu führen. Sie möchte gerne ein Teil des Tempels werden und muss immer wieder neue Aufgaben erfüllen. Bran erreicht endlich sein Ziel, er kommt bei der dreiäugigen Krähe an. Doch ist es das was er eigentlich möchte? Mein Fazit, das neunte Buch hat meine Erwartungen voll und ganz getroffen. Auch fand ich es schön, dass man einfach wieder mehrere Charaktere auf einmal lesen konnte. Durch den hohen Wechsel liest sich das Buch recht zügig den meistens hört es immer dann auf, wenn es am spannendsten ist. Nun werde ich mich leider, mit schwerem Herzen, an das vorerst letzte Buch machen. Ich bin schon ganz gespannt wie die Geschichte enden wird.

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Ganz egal, das wievielte Buch ich aus der „Das Lied von Eis und Feuer“-Saga auch lese, ich bin immer wieder unglaublich beeindruckt von der enormen Weltengestaltung des Autors. Die Bücher drehen sich nicht nur um ein paar Personen, deren Abenteuer man dann miterlebt, sondern erzählen die Geschichte eines ganzen Kontinents. Neben der eigentlichen Hauptgeschichte gibt es noch so viele Nebengeschichten aus der Vergangenheit, die nicht weniger interessant sind. Mit der Welt, die George R.R. Martin erschaffen hat, könnte er ganze Bücherregale füllen, ohne, dass es je langweilig würde. Auch in dem neunten Band der Reihe kommen viele Charaktere vor, sowohl altbekannte als auch neue. Auch hierbei stellt der Autor unter Beweis, dass er nicht nur vermag Welten zu erschaffen, sondern auch lebensechte Personen. Jedes Kapitel ist so individuell auf den Charakter abgestimmt, dass man nicht einmal Namen lesen müsste, um bereits nach wenigen Zeilen erraten zu können, um wen es sich gerade dreht. Die Vielzahl an Charakteren stellt für mich jedoch auch einen leichten Kritikpunkt da. Manchmal fällt es mir schwer mich von der Geschichte wirklich packen zulassen und ich würde gerne Kapitel von, aus meiner Sicht, weniger interessanten Charakteren überschlagen, um zu meinen Lieblingen weiter zu blättern. Dazu bin ich vielleicht auch eine typische weibliche Leserin, die seitenlange Beschreibungen von Schlachten nicht sehr spannend findet. Manchmal erscheint mir die Geschichte einfach etwas in die Länge gezogen, gerade wenn man dann die Serie im Vergleich hat und sieht, dass Kapitel ausgelassen wurden, weil sie einfach nichts Bedeutendes, was irgendwie zur Haupthandlung beitragen würde, erzählen. Fazit: „Der Sohn des Greifen“ ist eine gelungene Fortsetzung, die mit spannenden Passagen zu überzeugen weiß. Jedoch erhält sich meiner Meinung nach die Spannung leider nicht durch das gesamte Buch, sodass es einige Längen gibt.

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"Der Sohn des Greifen" von George R.R. Martin aus der Feuer und Eis Reihe, erschienen im Penhaligon Verlag und hat ca. 832 Seiten. Die Sieben Königreiche zerfallen weiter im Machtkampf der großen Adelshäuser, die einander eifersüchtig belauern in ihrer Gier nach dem Eisernen Thron. Einigkeit finden sie nur in ihrem Misstrauen gegen Daenerys Targaryen, der rechtmäßigen Erbin der Krone. Gemeinsam mit ihren drei Drachen und einer stetig wachsenden Armee greift sie vom Osten aus nach der Herrschaft über Westeros. Die größte Gefahr droht derweil jedoch aus dem Norden, wo schreckliche Geschöpfe sich erheben, um die Menschen des Südens zu überrennen. Allein Kommandant Jon Schnee und seine wenigen tapferen Männer von der Nachtwache stemmen sich verzweifelt gegen diese finstere Übermacht … Der neunte Band hat mich wie die anderen, bezaubert und in seinen Bann gezogen. Auf jeden Fall hat er mich mehr mitgerissen als Band 7: Zeit der Krähen & Band 8: Die dunkle Königin. Anfangs wusste ich nicht ob ich dem Hype folgen sollte oder ob ich es lassen sollte. Doch wie man sieht bin ich der Sucht verfallen. Der leichte flüssige Schreibstil, lässt einen die Seiten im Nu lesen und man merkt gar nicht wieviel man schon inenrhalb einer kurzen Zeit gelesen hat, da die Geschichte den Leser mitreißt und in eine wunderbare Welt hineinzieht. Natürlich gab es auch Stellen, an denen ich das Buch einbisschen langatmig fand, aber trotzdem ist das Buch jede einzelne Seite wert und ich freue mich sehr auf den zehnten Band: Ein Tanz mit Drachen.

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