Leserstimmen zu
Red Rising

Pierce Brown

Red-Rising-Reihe (1)

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Erste Sätze Ich hätte in Frieden leben können. Aber meine Feinde brachten mit den Krieg. Klappentext Wenn du Gerechtigkeit willst, musst du dafür kämpfen! Der junge Darrow lebt in einer Welt, in der die Menschheit die Erde verlassen und die Planeten erobert hat. Bei der Besiedlung des Mars kommt ihm eine wichtige Aufgabe zu, das jedenfalls glaubt Darrow, der in den Minen im Untergrund schuftet, um eines Tages die Oberfläche des Mars bewohnbar zu machen. Doch dann erkennt er, dass er und seine Leidensgenossen von einer herrschenden Klasse ausgebeutet werden. Denn der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht lebt in luxuriösen Städten inmitten üppiger Parklandschaften. Sein tief verwurzelter Gerechtigkeitssinn lässt Darrow nur eine Wahl: sich gegen die Unterdrücker aufzulehnen. Dabei führt ihn sein Weg zunächst ins Zentrum der Macht. Der unerschrockene Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Denn um sie vernichtend schlagen zu können, muss er einer von ihnen werden… Meine Meinung Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und berichtet aus der Sicht von Darrow. Darrow ist ein Roter und ein sehr begabter Höhlentaucher, der in der Tiefe des Mars arbeitet. Es ist ein gefährlicher Job, der Talent und Geschick fordert, ohne dass man zu übermütig wird, denn das kann schnell den Tod bedeuten. Er ist klug, mutig, fokussiert und intuitiv und verliebt in seine Frau Eo. Im Laufe der Geschichte gerät er an seine Grenzen, entwickelt sich weiter und wächst über sich hinaus. Ich konnte mich wirklich gut in ihn hineinversetzen und fand seine Gedanken und Handlungen nachvollziehbar. Die Geschichte spielt in einer fiktiven Zukunft auf dem Planeten Mars, wo den Roten erzählt wird, dass sie die Pioniere wären, um den Mars für die Menschen bewohnbar zu machen, doch in Wahrheit ist alles anders und die Goldenen, die so etwas wie der Adel sind, genetisch vollkommen, leben bereits hier. Es ist eine typische Dystopie mit dem Thema Unterdrücker, Rebellion, Klassenunterschiede und Lügen, aber durch die Thematik Mars und den Ideen des Autors schafft er etwas ganz Eigenes, was mich gut unterhalten und überzeugen konnte. Man lernt mit Darrow nach und nach die Welt besser kennen, aber es bleiben dennoch noch einige Dinge offen. Das Buch konnte mich fesseln und mitreißen, auch wenn es einige Abschnitte gibt, die ein wenig in die Länge gezogen werden, was aber den Unterhaltungswert nicht mindert. Es gibt einige überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil des Autors ist angenehm und flüssig zu lesen. Bewertung Ein gelungener Auftakt mit interessanter Kulisse und Setting, welche ab und an ein paar Längen hat, aber mich ansonsten überzeugen konnte, daher gibt es von mir 4,5 von 5 Würmchen

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Ich war während des Lesens einfach gefesselt von Pierce Browns Art, die Welt in der Darrow lebt, zu beschreiben. Durch seinen Schreibstil verlief das Lesen oft sehr flüssig. Es wurde erst holprig, als mehrere Charaktere ins Spiel kamen. Ich hatte am Anfang so meine Probleme die ganzen Namen zuzuordnen und habe eine Weile gebraucht, bis ich wirklich durchgeblickt habe. Das macht der Geschichte aber keinen Abbruch. Meine Befürchtung war zuerst, dass ich mich durch den männlichen Protagonisten nicht wirklich in die Geschichte hineinfühlen kann oder das Leseerlebnis dadurch anders ist. Dies kann ich aber nicht bestätigen, zwar ist der Schreibstil dadurch eher rauer und vielleicht auch brutaler, aber trotzdem fesselnd. Ich war sehr gespannt, wie sich Darrow in dem Buch entwickelt. Ich möchte nicht spoilern, deswegen gehe ich hier nicht ins Detail. Fakt ist aber, dass dies ein gelungener Auftakt einer Trilogie ist. Teilweise musste ich echt lachen, über die Wortwahl des Autoren. Gleichzeitig blieb mir aber auch der Mund offen stehen, weil es Szenen gibt, die doch sehr brutal sind. Ich habe durch dieses Buch Sience-Fiction für mich neu entdeckt. Wer es liebt in andere Welten einzutauchen und schon begeistert von Tribute von Panem war, wird sicherlich seinen Gefallen an der Geschichte von Pierce Brown finden. Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Teil und werde ihn sicherlich 2017 lesen.

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Klappentext: In einer Welt, die dich belügt, musst du selbst zum Lügner werden. Darrows Welt ist brutal und dunkel. Wie alle Roten schuftet er in den Minen des Mars, um ein Leben auf der Oberfläche des Planeten möglich zu machen. Doch dann wird seine große Liebe getötet, und Darrow erfährt ein schreckliches Geheimnis: Der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht, die Goldenen, leben in dekadentem Luxus. Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Er will einer von ihnen werden – um sie dann vernichtend zu schlagen… Der New York Times-Bestseller – für alle Fans von Der Marsianer und Die Tribute von Panem. „Red Rising schlägt ein wie ein Meteorit – ein Ereignis!“ Entertainment Weekly Über den Autor: Pierce Brown hätte nach dem College-Abschluss eigentlich nichts dagegen gehabt, seine Studien in Hogwarts fortzusetzen (wie sympathisch ist das denn bitte??!). Da es ihm dafür leider an der nötigen magischen Gabe mangelte (ich fühle mit dir!!), versuchte er es mit verschiedenen Jobs in der Medienbranche. Sein Debütroman Red Rising wurde ein so sensationeller Erfolg, dass Pierce Brown sich jetzt ganz dem Schreiben widmen kann. Der Autor lebt in L.A. Kurze Inhaltsangabe: Darrow lebt unter Tage, genau wie alle anderen roten Pioniere, die das künftige Leben auf dem Mars möglich machen sollen. Sie schuften wie Wahnsinnige, um den Lorbeer zu verdienen, der kleine Extrarationen Essen und kleine Luxusgüter verspricht. Doch schon seit Jahren gewinnt immer das selbe Team und alle anderen müssen hungern. Umso rasender macht es Darrow, als er nach dem Tod seiner geliebten Ehefrau Eo, erfährt, dass die ganze Situation um die Besiedlung des Mars eine Lüge der Goldenen ist. Die Oberfläche des Mars ist schon lange besiedelt und die hier lebenden Goldenen sind verschwenderisch und beuten seinesgleichen aus. Darrow beschließt zu einem von ihnen zu werden, um sie von innen heraus zu zerstören und der Versklavung und Einteilung in Kasten nach Farben endlich ein Ende zu setzen. Mithilfe eines kleinen Rebellenclans wird er ins Institut eingeschleust, die Schule der Goldenen, die ihre Anführer hervorbringt. Doch die Schule ist keinesfalls so wie erwartet: Die Schüler werden auf einem weitläufigen Gebiet auf 12 Häuser verteilt mit der Aufgabe, die anderen zu unterjochen und ihr eigenes Imperium auszubauen bis ein Haus sie alle verbindet. Ihr Leben wird animalisch, begleitet von Gewalt, Tod und Hunger, verkompliziert durch mordlustige und intrigante Mitschüler. Und zwischen all den machtgeilen Goldenen muss Darrow sich als der Beste hervortun, um seine Position in der Gesellschaft, die er verachtet, auszubauen. Doch während des Spiels erkennt er, dass nicht alle Goldenen Monster sind… Meine Meinung: Dystopie trifft Science Fiction trifft Olymp trifft High Fantasy! Das Leben in einer dystopischen Gesellschaft, die ihre Bewohner ausbeutet, à la Panem. Die Eroberung von und das Leben auf fernen Planeten à la Enders Game. Göttervergleiche und der Olymp à la Percy Jackson. Das Leben in Burgen, samt Intrigen, à la Game of Thrones. Kriegsgemetzel à la SPARTA. Hier kommen so viele Genres, so viele Ansätze, zusammen. Manchmal fragt man sich, ob das nun nicht vielleicht doch etwas ZU viel ist? Aber Brown fügt alle Teilchen gekonnt zu einem großen Ganzen zusammen und überrascht mit einer Vielzahl an Charakteren, die eine Basis für die kommenden zwei Bände bilden. Die Charaktere insgesamt sind zahlreich, manche mehr, manche weniger ausgebaut und nie das, was man zunächst von ihnen erwartet. Die Unfreundlichen sind die Besten, die Treusten. Die Freundlichen die Intriganten, die einem im Schlaf das Messer in den Rücken rammen. Die Grausamkeit der Gesellschaft wird immer deutlicher, je länger man sich mit ihren Intrigen und Machenschaften beschäftigt. Ein endloser Kreis, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. Doch nun ist Darrow da, auf den die Welt gewartet hat. Er als Roter denkt und handelt anders als die Goldenen und beweist sich so auf dem Schlachtfeld. Manches Mal scheint ihm alles in den Schoß zu fallen, doch mit klugen Schachzügen und loyalen Freunden, meistert er eben doch aufkeimende Schwierigkeiten. Mit Freunden, die er als solche nicht bezeichnen kann, weil sie alles verkörpern, was er hasst. Freunden, die ihm nun zur Seite stehen, die sich aber abwenden werden, sollten sie jemals die Wahrheit über ihn erfahren. Brown schreibt flüssig und fesselnd, manchmal rasant und manchmal etwas langatmig, und kreiert tolle Kulissen, die sich unglaublich voneinander abheben: rote, tote Marslandschaft, in der Armut und Hunger herrschen. Faszinierende Städte voller Technologie, Prunk und Luxus. Wildnis und mittelaltertümliche Burgen und kriegerische Akte zu Pferd… Hier dürfte tatsächlich für jeden etwas dabei sein. Für Band 2 wünsche ich mir ein wenig mehr Tiefgang, weil ich das Gefühl habe, dass viele Charaktere und Problematiken trotz guter Beschreibung aus der Ich-Perspektive nur angeschnitten wurden. Ich fühle mich noch wie ein stiller Beobachter, statt mit Darrow zu leiden, zu hoffen und zu bangen. Auf der anderen Seite fand ich das Buch auf blutrünstige Art erfrischend. Mit einem 17-jährigen jungen Mann als Protagonist, ist die Geschichte wenig gefühlsduselig und irgendwie düster, was für mich eine kleine Abwechslung zu den sonstigen „17-jähriges-naives-Mädchen-wird-irgendwie-zum-Gesicht-einer-Rebellion-und-muss-sich-zwischen-zwei-Männern-entscheiden“-Geschichten darstellt. 4 von 5 Sternchen, weil ich denke, dass die Story noch weiter ausbaubar ist.

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Darrow ist ein kleiner Star in der Helium 3 Minen in der er arbeitet. Als Höllentaucher des Clans der Lambda, verrichtet er die gefährlichste Arbeit von allen um die Besiedelung des Mars voranzutreiben. Als Roter ist es die Aufgabe von ihm und den anderen seiner Farbe, genug Energie für das Terraforming zu gewinnen damit die anderen Farben eines Tages die sterbende Erde verlassen können. Soweit zumindest die Theorie. Doch eines Tages ereilt ihn ein Schicksalsschlag und dadurch geraten Dinge ins Rollen, von denen er nie geträumt hätte. Der Mars ist bereits besiedelt! Die oberen Klassen, allen voran die Goldenen, halten sein Volk seit hunderten von Jahren als Sklaven! Darrow kann das nicht auf sich beruhen lassen, er lässt sich vom Widerstand in das Institut einschleusen, eine der wichtigsten Institutionen der Oberschicht. Er muss zum Feind in ihren eigenen Reihen werden, ein Roter unter Goldenen... Die Grundidee der Geschichte ist genial. Die Besiedelung des Mars, eine Verschwörung in der Oberschicht, eine niedere Kaste die unbewusst versklavt wurden - große Klasse und durch das SciFi-Thema genau mein Geschmack. Besonders der Weltenentwurf auf dem Mars bzw. in der ganzen Galaxie mit der Einteilung der Menschen in Schichten und Farben hat mich fasziniert. Da gibt es die Goldenen, die Herrscher über die anderen Farben, stark und intelligent. Dann gibt es z.B. noch die Weißen - die Priester, die Braunen - die Diener, die Pinken - die Lustbediensteten usw. und natürlich die Roten von denen es wiederum hohe und niedrige Rote gibt - und dies macht einen großen Unterschied. Sehr gut durchdacht und wunderbar umgesetzt. Was mich wiederum immer wieder hat zurückschrecken lassen, war die derbe Umgangssprache, die selbst in den Kreisen der Goldenen wie selbstverständlich zu sein scheint. Ich bin kein Fan von derber Sprache und hätte das Buch zunächst am liebsten abgebrochen so oft wie Wörter wie "Pisse", "Drecksloch" etc. verwendet wurden. Ich hatte gehofft, dass sich dies auf die Kreise der Roten beschränken würde, leider war das jedoch nicht der Fall sondern zieht sich schon durch das komplette Buch. Allerdings hat mich das Buch jedoch so schnell in seinen Bann gezogen, das ich diesen Punkt irgendwann gnädig ignorieren konnte. Es wäre auch eine Verschwendung gewesen abzubrechen. Die Geschichte um Darrow in den Tiefen des Instituts, die Intrigen, Verschwörungen und Machtspielchen - die Kombination aus allen diesen Punkten ist unheimlich fesselnd und spannend. Dabei ist bei all den Charakteren nicht einmal ein wirklicher Sympathieträger dabei, nicht das ich sie alle nicht mochte - es ist nur kein typischer Held dabei. Selbst Darrow ist durch seine Art eher ein Stinkstiefel. Aber alle Charaktere waren wahnsinnig interessant und vielschichtig. Red Rising ist zunächst ja als Hardcover unter dem Label von Heyne fliegt und damit als Jugendbuch erschienen, bevor es als Broschur neu bei Heyne aufgelegt wurde. Ein bessere Wahl wie ich finde, denn Red Rising ist brutal. Wirklich brutal! Sowohl auf seelische als auch auf körperliche Grausamkeiten bezogen. Mord, Folter, Verstümmelungen und noch mehr wird im Institut beinahe zelebriert um die Schwachen der Goldenen in diversen Prüfungen auszusieben. Das alles verleiht dem Buch eine besondere Grundstimmung und beginnt schon im Umgang mit den Roten. Das mag für manche Leser ein No-Go sein, für mich hat es aber in der Kombination mit allen anderen Aspekten und dem einzigartigen Spannungsbogen dem Buch ein unerwartetes Suchtpotential verliehen. Wer aber ein Problem mit Gewalt hat sollte zu diesem Buch definitiv nicht greifen. Was die Sprache angeht, muss man selbst entscheiden ob man darüber hinweg sehen kann. Ich bin gespannt wie es weiter geht. Red Rising ist der Auftakt zu einer vielversprechenden Trilogie und einem wahnsinnig interessanten Thema. Die gelungene Mischung aus Scifi und Dystopie konnte mich nach einiger Eingewöhnungszeit so in ihren Bann ziehen, dass ich sogar über einige Dinge hinwegsehen konnte dich mich zunächst ein wenig abgeschreckt haben. Klare Empfehlung für Leute die nicht ganz so zimperlich sind was Ausdrucksweise und Brutalität angeht. Ich freue mich auf Band 2.

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Inhalt: Der junge Darrow lebt in einer Welt, in der die Menschheit die Erde verlassen und die Planeten erobert hat. Bei der Besiedlung des Mars kommt ihm eine wichtige Aufgabe zu, das jedenfalls glaubt Darrow, der in den Minen im Untergrund schuftet, um eines Tages die Oberfläche des Mars bewohnbar zu machen. Doch dann erkennt er, dass er und seine Leidensgenossen von einer herrschenden Klasse ausgebeutet werden. Denn der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht lebt in luxuriösen Städten inmitten üppiger Parklandschaften. Sein tief verwurzelter Gerechtigkeitssinn lässt Darrow nur eine Wahl: sich gegen die Unterdrücker aufzulehnen. Dabei führt ihn sein Weg zunächst ins Zentrum der Macht. Der unerschrockene Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Denn um sie vernichtend schlagen zu können, muss er einer von ihnen werden… Meine Meinung: Schon auf den ersten Blick macht Red Rising einen düsteren Eindruck und hat meine Interesse sehr schnell geweckt. Das Cover ist einfach gestaltet, trotzdem aber mehr als aussagekräftig, weil die Farben so alarmierend und verheißungsvoll sind. Es mir gut, dass das Buch mit seiner Gestaltung etwas aus der Reihe tanzt, vor allem mit dem senkrechten Schriftzug des Titels. Außerdem freut es mich, dass die Cover aus dem Englischen übernommen wurden, tatsächlich ist die Farbgestaltung sogar bei den deutschen Büchern schöner. Ein weiterer Pluspunkt ist die Karte, die man sieht, wenn man das Buch aufschlägt. Richtig Sinn ergibt sie erst im Laufe des Buches, trotzdem finde ich die Skizze gut, weil man sich alles räumlich viel besser vorstellen und gegebenenfalls auch noch mal nachschauen kann. Im Gegensatz zu dem, was ich sonst so lese, ist das Setting etwas ganz Anderes. Das liegt daran, dass ich eigentlich kaum Science Fiction lese. Und da Red Rising auf dem Mars spielt, ist das Ganze schon sehr futuristisch. Allerdings war das auch der Grund, weshalb mir der Einstieg in das Buch etwas schwer fiel. Man wird als Leser sofort ins Geschehen hineingeworfen, ohne groß in die Welt eingeführt zu werden. Auf wenigen Seiten wurde ich mit sehr vielen Informationen überhäuft, darunter dann auch viele fremde Begriffe, die nur beiläufig oder gar nicht erklärt wurden. Das hat bei mir den Lesefluss etwas gestoppt. Wenn man aber tapfer dran bleibt, haben sich die meistn Begriffe schon bald geklärt und man kann auch der Geschichte gut folgen. Ein weiterer Unterschied zum Großteil meiner Bücher ist, dass Red Rising nicht nur von einem Mann geschrieben wurde, sondern auch eine männliche Hauptperson hat, nämlich Darrow. Erzählt wird von ihm aus der Ich-Perspektive und das war zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Die Sätze sind kurz und prägnant, so dass der Leser ständig auf Trab gehalten wird. Man merkt also deutlich, dass der Stil eher kühl und grob ist, eben einfach etwas männlicher. Das passt aber auch perfekt zur düsteren und angespannten Stimmung, die sich durch das ganze Buch zieht. Darrow ist ein starker und einzigartiger Hauptcharakter, der nie ein Blatt vor den Mund nimmt und einfach sagt, was er denkt. Er ist impulsiv und überstürzt, so passiert ihm dann auch häufiger der ein oder andere Fehler. Trotzdem zeichnet er sich durch seine Intelligenz und sein Geschick aus und lernt sehr schnell aus seinen Taten. Er ist anpassungsfähig, verantwortungsbewusst und weiß, dass das Schicksal vieler Menschen von ihm abhängt. Er gibt niemals auf, weil er etwas bewirken möchte und wird von seiner großen Liebe zu Eo angetrieben. Es fiel mir überraschend leicht, der Geschichte aus seiner Sicht zu folgen, auch wenn ich mich nicht immer komplett in ihn hineinversetzen konnte. Natürlich ärgert man sich als Leser auch oft über Darrows Aktionen, aber ich kann euch versichern, dass er einem trotzdem ans Herz wächst und man die ganze Zeit mitfiebert. Zu Beginn des Buches hatte ich nicht die geringste Ahnung, wie sich die Geschichte entwickeln wird, weil ich mich vorher nicht damit beschäftigt habe und es auf mich zukommen lassen wollte. Und nach dem ersten Abschnitt kommt es dann auch völlig anders als erwartet. Nachdem wir Darrows Alltag in seinem alten Leben kennengelernt haben, schafft er es, in die Welt der Goldenen zu gelangen und wird in das Institut aufgenommen. Aber da geht er nicht zur Schule und liest Bücher, sondern landet in einem echten Survival Game, das brutaler nicht sein könnte: Diejenigen, die in das Institut aufgenommen wurden, müssen gegen ihresgleichen antreten und sich in Stärke, Taktik und Strategie beweisen. Nur die, die sich würdig erweisen, können ein Goldener der höchsten Klasse sein. Auffällig war, dass die Schüler im Institut verschiedenen Häusern zugeteilt werden, die nach römischen Gottheiten benannt sind und damit die jeweiligen Stärken der Schüler repräsentieren. Da Red Rising doch eigentlich ein sehr futuristischer Science Ficiton Roman ist, fand ich die Bezüge zum alten Rom und zur römischen Mythologie besonders spannend. Das Ende von Red Rising macht so viel Lust auf mehr, weil noch so viele Dinge zu klären sind. World-Building scheint eines der großen Talente von Autor Pierce Brown zu sein und deswegen rechne ich in den nächsten Büchern mit noch mehr spannenden Hintergrundinformationen zu Darrows Welt. Ich vergebe 4 von 5 Sternen für Red Rising.

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Meine Meinung: Lange bin ich um die Serie herumgeschlichen. Erst beim Erscheinen der englischen Ausgabe des zweiten Bandes ist sie mir überhaupt ins Auge gesprungen und beim Hype um Band 3 so richtig aufgefallen. Hunger Games auf dem Mars, hieß es irgendwo. Braucht man das? Master of the Twist, las ich woanders. Aus Neugierde kann man ja mal reinlesen, sich den Stil anschauen... und schwups sind paar Stunden vergangen und man mittendrin ins Darrows Welt. Vieles kennt man, Pierce Brown erfindet das Rad nicht neu, aber weiß den Leser mit seinen Entscheidungen zu schockieren. Dieser Umstand macht die Geschichte spannend, und man beginnt jede Figur, selbst Darrow, zu hinterfragen. “I live for the dream that my children will be born free. That they will be what they like. That they will own the land their father gave them.' 'I live for you,' I say sadly. She kisses my cheek. 'Then you must live for more.” Ich hab das Buch auf Englisch gelesen, dementsprechend benutze ich die englischen Begriffe. Diese können sich von der deutschen Ausgabe entscheiden. Mars ist besiedelt und unterteilt in Farbkasten: Golds sind wie Götter und leben in Luxus ( Hunger Games Diskrikt 1, you know ), Reds sind die niedrigsden, die Sklaven der Gesellschaft und Darrows Familie. Um das Institut zu infiltrieren, wie wir im Klappentext lernen, begibt sich Darrow einer Ummodellung und wird von Knochen auf neu erschaffen, zu einem Gold. Schmerzhaft wird er immer und immer wieder gebrochen, um als der stärkste von allen wieder empor zu steigen. Und Darrow schafft es als einer der Besten ins Institut, bereit skrupellos zu seinem Ziel zu gelangen. Das ist auch das Stichwort: Skrupellos. Brown ist kein Autor für schwache Mägen, wird hier explizit geschlachtet. Keiner ist sicher. Keinem kann man trauen. “All wounds heal. Even these." "That's a lie." I tell him. I'll never be healed of Eo. That pain will last forever. "Some things do not fade. Some things can never be made right.” Fühlt man sich zu Beginn noch entspannt, schließlich hat man ja schon so einige Dystopien gelesen und "weiß" was auf einen zu kommt, kriegt man vom Autor schnell eine reingehauen. "Nicht mit mir" scheint er zu sagen, und lacht dem Leser ins Gesicht. Jedes Gefühl von Sicherheit wird dem Leser genommen. Brown schafft es den Leser dazu zu kriegen diese fiktiven Figuren anzufeuern. Man liest schneller, um so schnell wie möglich zu wissen, dass es allen gut geht, dass man ( und seine Lieblingsfigur ) in Sicherheit ist. Die Figuren sind das Herzstück des Buches, da die Handlung recht einfach gehalten ist. Es ist ein Einstiegsbuch in die Serie, der Aufbau der Welt, der Hauptfigur und seine Entwicklung, damit die Handlung in Band zwei und drei so richtig losgehen kann. Darrow wird zum Gold verwandelt und muss sich in der neuen Welt einpassen, trifft Freunde und lernt. Die Nebenfiguren sind so vielseitig wie Darrow und lässt auch diese lebendig wirken. Jeder hat eine tiefgehende Motivation, eine Geschichte und in einer Welt dominiert von Farben, gibt es hier kein Schwarz oder Weiß, kein Gut oder Böse. It's complicated. Darrow ist leider als Held recht... langweilig. Alles ist super, er hat überhaupt keine Probleme sich anzupassen und als Anführer angesehen zu werden. Ich hätte gerne gesehen, dass er mehr damit hadert als Gold herumzulaufen. Auch kam teilweise das Gefühl auf, dass der Autor sich beeilt. Eigentlich will er Band 1 so schnell wie möglich hinter sich bringen um an den Speck zu kommen, die RICHTIGE Handlung, die in den späteren Bänden auf uns wartet. Vor allem am Schluss wurde es offensichtlich. Ein großer Teil der Handlung richtet sich darauf dass es den Jackal im Spiel gibt, Darrows Kontrahent, und er plant einen langen Schachzug um diesen Anzugreifen und zu Fall bringen zu können, nur um diese Handlung auf gefühlt 3 Seiten zu beenden. Red Rising Wiki Beginnt das Buch außerdem mit einer politischen Aussage, verliert man rasch den Blick darauf, wenn es Darrow nur noch darum geht als Primus die Schule zu beenden. So genug Kritik; trotz allem, das Buch ist eine sehr ans Herz gelegte Empfehlung meinerseits. Ich wollte zwischenzeitlich andere Bücher lesen aber bin gedanklich immer wieder zu Darrows Geschichte abgeschweift und werde mir schnellstmöglich Band 2 reinziehen! “Look into yourself, Darrow, and you’ll realize that you are a good man who will have to do bad things.".... “See. That’s what I don’t get. If I am a good man, then why do I want to do bad things?”

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Inhalt (Klappentext von der Verlagsseite) Der junge Darrow lebt in einer Welt, in der die Menschheit die Erde verlassen und die Planeten erobert hat. Bei der Besiedlung des Mars kommt ihm eine wichtige Aufgabe zu, das jedenfalls glaubt Darrow, der in den Minen im Untergrund schuftet, um eines Tages die Oberfläche des Mars bewohnbar zu machen. Doch dann erkennt er, dass er und seine Leidensgenossen von einer herrschenden Klasse ausgebeutet werden. Denn der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht lebt in luxuriösen Städten inmitten üppiger Parklandschaften. Sein tief verwurzelter Gerechtigkeitssinn lässt Darrow nur eine Wahl: sich gegen die Unterdrücker aufzulehnen. Dabei führt ihn sein Weg zunächst ins Zentrum der Macht. Der unerschrockene Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Denn um sie vernichtend schlagen zu können, muss er einer von ihnen werden … Meinung "Red Rising" lag jetzt ein Jahr bei mir ungelesen rum, bevor ich es mir endlich geschnappt habe. Ich besitze noch die alte Hardocver-Aussage und auch die Paperback-Ausgabe. Ich finds ganz schön blöd, dass nicht nur das Format, sondern auch gleichzeitig das Cover der Bücher geändert wurde. Aber sei es drum... Man stürzt mitten in die Geschichte um Darrow und anfangs... hab ich echt nicht viel verstanden. Ich hatte den Klappentext als Hilfe und wusste, dass wir uns auf dem Mars befinden und den Planeten urbar machen wollen. Darrow ist ein Höllentaucher und arbeitet in den Minen. Ein gefährlicher Job für einen 16-Jährigen, bei dem er jederzeit sterben könnte. Außerhalb der Minen versucht er ein normales Leben zu leben. Er ist mit Eo verheiratet, liebt seine Familie, tanzt und singt für sein Leben gern. Sie haben uns erzählt, wir wären die einzige Hoffnung der Menschheit, sage ich leise. Dass die Erde überbevölkert ist, dass all unser Schmerz, unsere Opfer der Menschheit zugute kommen. S. 104 Ein tragisches Ereignis reißt sie jedoch fort von seiner Familie und seiner gewohnten Umgebung und er befindet sich plötzlich in einer Art Rebellenlager. Er findet heraus, dass bereits Leben auf dem Mars existiert und seine Arbeit nur zur Unterdrückung der Roten dient. Darrow ist ein Roter, d.h. gehört zu den niederen Kasten und ist ein Sklave der höheren Farben. Ihm wird klar, dass die Goldenen die anderen Farben die ganze Zeit nur unterdrückt haben, während sie ein schönes Leben leben. Er schleust sich nun in ihr Ausbildungsinstitut ein, wird ein Goldener und will die Ausbeuter von innen heraus zerstören. Bis hierhin konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Okay, der Einstieg war ein klein wenig holprig, aber schnell konnte mich Pierce Brown mit seinem poesievollen, aber zugleich auch harten Schreibstil voller Gewalt mitreißen. Als dann Darrows Ausbildungszeit beginnt, ließ die Spannung ein wenig nach. Fast nur noch wurden dann brutale Szenen beschrieben, die meiner Meinung manchmal völlig überflüssig waren. Zwischendurch hat man ein wenig den Überblick verloren, da man zeitweise von Namen nur so erschlagen wurde. "Red Rising" ist spannend und äußerst düster. Die Gewaltszenen sind nichts für Zartbesaitete und ich würde das Buch keinesfalls als Jugendbuch einstufen, obwohl es glaube ich als solches deklariert wird. Pierce Brown entwirft ein klasse Weltbildmix aus Sci-Fi, Dystopie und Mythologie. Denn die Ausbilder der Goldenen im Institut sind nichts anderes als Götter. Diese Mischung ist mal etwas anderes, etwas Neues und daher war ich von diesem Reihenauftakt letztendlich doch mehr als fasziniert. Fazit "Red Rising" kann auf jeden Fall überzeugen, trotz kleiner Längen. Da ist immer noch genug Luft nach oben und ich freue mich sehr auf den zweiten Teil "Im Haus der Feinde", der bereits im Juni erschienen ist. Teil 3 erscheint im September - jaah, wir haben es wieder mit einer Trilogie zu tun. Das nervt mich auch ein wenig, v.a. weil die Bücher alle sehr umfangreich sind. Ich bin gespannt, was Teil 2 zu bieten hat und halte euch auf dem Laufenden. :)

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Ich war mir zunächst nicht sicher, ob ich Red Rising wirklich lesen sollte. Zwar wurde das Buch von vielen Buchbloggern gelesen und gelobt, aber der Inhalt klang mir einfach doch zu sehr nach einer stereotyper Jugendbuch-Dystopie. Ich hatte mich also eigentlich schon gegen das Buch entschieden, als ich in einer Rezension gelesen habe, dass auch Elemente der römischen Mythologie eine große Rolle in Red Rising spielen - meine Neugier war erneut geweckt, also habe ich den Sprung ins kalte Wasser gewagt und das bUch einfach als Rezensionsexemplar angefragt. Ich habe schon lange keine bessere Entscheidung mehr getroffen. Schon auf der ersten Seite war mir klar, dass ich dieses Buch lieben würde. Es ist so wunderschön geschrieben, ich hatte teilweise wirklich Gänsehaut, einfach nur weil mir die Worte so gut gefallen haben. Auch die Charaktere sind Pierce Brown wunderbar gelungen. Zu Beginn wirkt es noch etwas, als würde er sich bei seinen Figuren stark an irgendwelchen Stereotypen orientieren, doch je mehr man liest, desto mehr entfaltet jede von ihnen ihre eigene Persönlichkeit. Ich mochte nicht alle, aber viele - und alle sind mir irgendwie nahe gekommen Noch dazu kommt, dass Red Rising - obwohl es rein von der Handlung her doch ein sehr typischer dystopischer Jugendroman ist - dem Genre durch seine einzigartigen Details wirklich seinen eigenen Stempel aufdrückt. Es ist wirklich faszinierend, die sogenannte “Weltengesellschaft”, die die Welt von Red Rising beherrscht, in all ihren Facetten zu erleben. Die Elemente und Strukturen, die von der Gesellschaft des antiken Roms übernommen wurden, wirken niemals aufgesetzt oder gezwungen sondern passen immer ganz wunderbar hinein. Auch die Handlung ist durchgehend spannend. Dass es ab und an doch mal ein wenig vorhersehbar ist stört dabei gar nicht, denn Red Rising macht trotzdem einfach nur richtig Spaß. Schon lange habe ich kein Buch mehr gelesen, in das ich derartig eintauchen konnte, das mich beim Lesen so stark in sich aufgesogen hat. Ich konnte es bis zum Schluss kaum aus der Hand legen. Kurzum - Red Rising ist ein wirklich, wirklich gutes Buch. Ich kann es kaum erwarten, den zweiten Band zu lesen, der übrigens diesen Monat - ebenfalls im Heyne-Verlag - erscheint, und zu erfahren, wie es mit Darrow, Mustang und Co. weitergeht. Es hat für mich einfach alles gestimmt, Sprache, Charaktere, Handlung, es war alles da. Ich habe mich wirklich schon ewig nicht mehr so gut von einem Buch unterhalten gefühlt - danke dafür! Ich habe Red Rising als kostenloses Rezensionsexemplar erhalten. Vielen Dank dafür an den Heyne-Verlag!

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