Leserstimmen zu
Red Rising

Pierce Brown

Red-Rising-Reihe (1)

(33)
(29)
(11)
(3)
(0)
€ 12,99 [D] inkl. MwSt. | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)

Ein Buch wie dieses verändert jegliche Sichtweisen, nicht nur bezüglich anderer Bücher (die ich schon kritischer bewerte, es mir hingegen auch sehr um das geschaffene Gefühl geht), sondern auch eigene Denkweisen und Wesenszüge. Es lässt die eigene Welt hinterfragen und man fühlt sich leer nach dessen Ende. Genau wie Darrow. Dieses Buch der dystopischen Zukunft zeigt eine Welt, wie sie sein könnte. Eine Wiederholung der Geschichte, wie es schon seit Urzeiten ist. Menschen trieben Krieg, wurden modifiziert, sind aufgestiegen und man versklavte sie. So sind einzelne Schichten, eigentlich unveränderbare Kasten aus Farben entstanden. Zudem begann die Menschheit die Planeten unseres Sonnensystems zu bevölkern, nur nicht alle wissen, dass dies schon erfolgreich umgesetzt wurde und schuften bis in ihren Tod. So sollte auch das Schicksal des Protagonisten Darrow sein. Pierce Brown hat eine atemberaubend neue Welt geschaffen, die so real erscheint. Es gibt neue Modestile und -richtungen, einen eigenen Slang mit verschiedenen sprachlichen Unterscheidungen und all diese neuen Entwicklungen in der Gesellschaft, der Technik und des Lebens erscheinen möglich zu sein, vor allem auch in der bis dahin vergangenen Zeit. Eigentlich ist es ein SciFi-Setting, doch wirkt es gleichzeitig wie eine Art Fantasy durch Aspekte aus der Antike. Es ist in der Zukunft und gleichzeitig vermischt es sich mit der Vergangenheit, denn es zeigt den Menschen, dass niemand perfekt ist. Hier werden Dinge erwähnt, die der Wahrheit des Lebens entsprechen, Taten geschildert, die nie erwähnt werden, anscheinend da sie zu peinlich erscheinen. Doch ist es logisch, die Realtität. Die Geschichte wird auf eine sehr spannende Art und Weise erzählt. Dabei war sie für mich undurchschaubar. Ich hatte kein einziges Mal mit den Wendungen gerechnet, bei denen mir die Sprache fehlte. Nur einmal war ich selbst in eine Art Falle getappt (als würde der Autor dies wollen) und dachte etwas zu wissen, wie sehr ich mich doch täuschte. So gut durchdacht, keine Szene über langweilig, trotz gewisser Ruhepunkte. Alles war in einem Ausgleich. Ich liebe diese Art der Erzählung, wenn die Seiten davonfliegen. Es vergehen Monate in dem Buch und man merkt es nicht. Und dann die Charaktere. Jeder war anders, man sah eine Art Hintergrundgeschichte, auch wenn selten eine erzählt wurde. Dabei gibt es äußerst viele handelnde Personen, die keine kleinen Rollen spielen. Die Welt ist so groß. Die Handlungen Einzelner ließen sich nachvollziehen. Irrelevant ob gut oder böse. Eigentlich herrschte in jedem Charakter ein gewisses Gleichgewicht. Ich mochte den Protagonisten Darrow sehr, denn auch er war nicht vollkommen gut, niemand ist es. Man dachte teilweise, jeden Schritt könnte man sehen, aber man schritt im Dunkeln, ohne Hinweise, die, wenn vorhanden, nur schwer zu sehen waren. Darrow ist jemand, der nicht schnell vergisst und seine Liebe ist stark, stärker als man erwartet. Er passt sich nicht einfach an, ist nicht perfekt. Er ist einfach Darrow, der Schnitter. Jede Person gibt dem Buch mehr Licht und gleichzeitig Dunkelheit. Gewiss findet man eine Person, die auf einen selbst passt. Dass man sich so gut die Charaktere hineinversetzen kann, lag bei mir an der sehr gemischten Sprache, mit Beleidigungen, die ich so noch nicht gehört hatte, Verhalten untereinander, dass durchaus so sein könnte, nicht immer nett. Und dem schwarzen Humor. Nur manchmal gab es Stellen, die ein bisschen konfus waren, aber das lässt sich schnell übersehen, zumal es zu dem Wesen des Buches und Darrow passt. Undurchschaubar. Unvorhersehbar. Ausgefeilt. Es ist ein Roman mit einer einzigartigen Idee, die zwar kurz an Tribute von Panem und sogar Game of Thrones erinnert - eine unglaubliche Kombination -, aber dennoch ihren ganz eigenen phantastischen Charakter innehat. Sie ist durchgehend spannend und die Länge bemerkt man nicht. Ich will weiterlesen! Ich liebe es!

Lesen Sie weiter

Ein Buch wie dieses verändert jegliche Sichtweisen, nicht nur bezüglich anderer Bücher (die ich schon kritischer bewerte, es mir hingegen auch sehr um das geschaffene Gefühl geht), sondern auch eigene Denkweisen und Wesenszüge. Es lässt die eigene Welt hinterfragen und man fühlt sich leer nach dessen Ende. Genau wie Darrow. Dieses Buch der dystopischen Zukunft zeigt eine Welt, wie sie sein könnte. Eine Wiederholung der Geschichte, wie es schon seit Urzeiten ist. Menschen trieben Krieg, wurden modifiziert, sind aufgestiegen und man versklavte sie. So sind einzelne Schichten, eigentlich unveränderbare Kasten aus Farben entstanden. Zudem begann die Menschheit die Planeten unseres Sonnensystems zu bevölkern, nur nicht alle wissen, dass dies schon erfolgreich umgesetzt wurde und schuften bis in ihren Tod. So sollte auch das Schicksal des Protagonisten Darrow sein. Pierce Brown hat eine atemberaubend neue Welt geschaffen, die so real erscheint. Es gibt neue Modestile und -richtungen, einen eigenen Slang mit verschiedenen sprachlichen Unterscheidungen und all diese neuen Entwicklungen in der Gesellschaft, der Technik und des Lebens erscheinen möglich zu sein, vor allem auch in der bis dahin vergangenen Zeit. Eigentlich ist es ein SciFi-Setting, doch wirkt es gleichzeitig wie eine Art Fantasy durch Aspekte aus der Antike. Es ist in der Zukunft und gleichzeitig vermischt es sich mit der Vergangenheit, denn es zeigt den Menschen, dass niemand perfekt ist. Hier werden Dinge erwähnt, die der Wahrheit des Lebens entsprechen, Taten geschildert, die nie erwähnt werden, anscheinend da sie zu peinlich erscheinen. Doch ist es logisch, die Realtität. Die Geschichte wird auf eine sehr spannende Art und Weise erzählt. Dabei war sie für mich undurchschaubar. Ich hatte kein einziges Mal mit den Wendungen gerechnet, bei denen mir die Sprache fehlte. Nur einmal war ich selbst in eine Art Falle getappt (als würde der Autor dies wollen) und dachte etwas zu wissen, wie sehr ich mich doch täuschte. So gut durchdacht, keine Szene über langweilig, trotz gewisser Ruhepunkte. Alles war in einem Ausgleich. Ich liebe diese Art der Erzählung, wenn die Seiten davonfliegen. Es vergehen Monate in dem Buch und man merkt es nicht. Und dann die Charaktere. Jeder war anders, man sah eine Art Hintergrundgeschichte, auch wenn selten eine erzählt wurde. Dabei gibt es äußerst viele handelnde Personen, die keine kleinen Rollen spielen. Die Welt ist so groß. Die Handlungen Einzelner ließen sich nachvollziehen. Irrelevant ob gut oder böse. Eigentlich herrschte in jedem Charakter ein gewisses Gleichgewicht. Ich mochte den Protagonisten Darrow sehr, denn auch er war nicht vollkommen gut, niemand ist es. Man dachte teilweise, jeden Schritt könnte man sehen, aber man schritt im Dunkeln, ohne Hinweise, die, wenn vorhanden, nur schwer zu sehen waren. Darrow ist jemand, der nicht schnell vergisst und seine Liebe ist stark, stärker als man erwartet. Er passt sich nicht einfach an, ist nicht perfekt. Er ist einfach Darrow, der Schnitter. Jede Person gibt dem Buch mehr Licht und gleichzeitig Dunkelheit. Gewiss findet man eine Person, die auf einen selbst passt. Dass man sich so gut die Charaktere hineinversetzen kann, lag bei mir an der sehr gemischten Sprache, mit Beleidigungen, die ich so noch nicht gehört hatte, Verhalten untereinander, dass durchaus so sein könnte, nicht immer nett. Und dem schwarzen Humor. Nur manchmal gab es Stellen, die ein bisschen konfus waren, aber das lässt sich schnell übersehen, zumal es zu dem Wesen des Buches und Darrow passt. Undurchschaubar. Unvorhersehbar. Ausgefeilt. Es ist ein Roman mit einer einzigartigen Idee, die zwar kurz an Tribute von Panem und sogar Game of Thrones erinnert - eine unglaubliche Kombination -, aber dennoch ihren ganz eigenen phantastischen Charakter innehat. Sie ist durchgehend spannend und die Länge bemerkt man nicht. Ich will weiterlesen! Ich liebe es!

Lesen Sie weiter

Inhalt: Der junge Darrow lebt in einer Welt, in der die Menschheit die Erde verlassen und die Planeten erobert hat. Bei der Besiedlung des Mars kommt ihm eine wichtige Aufgabe zu, das jedenfalls glaubt Darrow, der in den Minen im Untergrund schuftet, um eines Tages die Oberfläche des Mars bewohnbar zu machen. Doch dann erkennt er, dass er und seine Leidensgenossen von einer herrschenden Klasse ausgebeutet werden. Denn der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht lebt in luxuriösen Städten inmitten üppiger Parklandschaften. Sein tief verwurzelter Gerechtigkeitssinn lässt Darrow nur eine Wahl: sich gegen die Unterdrücker aufzulehnen. Dabei führt ihn sein Weg zunächst ins Zentrum der Macht. Der unerschrockene Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Denn um sie vernichtend schlagen zu können, muss er einer von ihnen werden… Meine Meinung: Schon auf den ersten Blick macht Red Rising einen düsteren Eindruck und hat meine Interesse sehr schnell geweckt. Das Cover ist einfach gestaltet, trotzdem aber mehr als aussagekräftig, weil die Farben so alarmierend und verheißungsvoll sind. Es mir gut, dass das Buch mit seiner Gestaltung etwas aus der Reihe tanzt, vor allem mit dem senkrechten Schriftzug des Titels. Außerdem freut es mich, dass die Cover aus dem Englischen übernommen wurden, tatsächlich ist die Farbgestaltung sogar bei den deutschen Büchern schöner. Ein weiterer Pluspunkt ist die Karte, die man sieht, wenn man das Buch aufschlägt. Richtig Sinn ergibt sie erst im Laufe des Buches, trotzdem finde ich die Skizze gut, weil man sich alles räumlich viel besser vorstellen und gegebenenfalls auch noch mal nachschauen kann. Im Gegensatz zu dem, was ich sonst so lese, ist das Setting etwas ganz Anderes. Das liegt daran, dass ich eigentlich kaum Science Fiction lese. Und da Red Rising auf dem Mars spielt, ist das Ganze schon sehr futuristisch. Allerdings war das auch der Grund, weshalb mir der Einstieg in das Buch etwas schwer fiel. Man wird als Leser sofort ins Geschehen hineingeworfen, ohne groß in die Welt eingeführt zu werden. Auf wenigen Seiten wurde ich mit sehr vielen Informationen überhäuft, darunter dann auch viele fremde Begriffe, die nur beiläufig oder gar nicht erklärt wurden. Das hat bei mir den Lesefluss etwas gestoppt. Wenn man aber tapfer dran bleibt, haben sich die meistn Begriffe schon bald geklärt und man kann auch der Geschichte gut folgen. Ein weiterer Unterschied zum Großteil meiner Bücher ist, dass Red Rising nicht nur von einem Mann geschrieben wurde, sondern auch eine männliche Hauptperson hat, nämlich Darrow. Erzählt wird von ihm aus der Ich-Perspektive und das war zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Die Sätze sind kurz und prägnant, so dass der Leser ständig auf Trab gehalten wird. Man merkt also deutlich, dass der Stil eher kühl und grob ist, eben einfach etwas männlicher. Das passt aber auch perfekt zur düsteren und angespannten Stimmung, die sich durch das ganze Buch zieht. Darrow ist ein starker und einzigartiger Hauptcharakter, der nie ein Blatt vor den Mund nimmt und einfach sagt, was er denkt. Er ist impulsiv und überstürzt, so passiert ihm dann auch häufiger der ein oder andere Fehler. Trotzdem zeichnet er sich durch seine Intelligenz und sein Geschick aus und lernt sehr schnell aus seinen Taten. Er ist anpassungsfähig, verantwortungsbewusst und weiß, dass das Schicksal vieler Menschen von ihm abhängt. Er gibt niemals auf, weil er etwas bewirken möchte und wird von seiner großen Liebe zu Eo angetrieben. Es fiel mir überraschend leicht, der Geschichte aus seiner Sicht zu folgen, auch wenn ich mich nicht immer komplett in ihn hineinversetzen konnte. Natürlich ärgert man sich als Leser auch oft über Darrows Aktionen, aber ich kann euch versichern, dass er einem trotzdem ans Herz wächst und man die ganze Zeit mitfiebert. Zu Beginn des Buches hatte ich nicht die geringste Ahnung, wie sich die Geschichte entwickeln wird, weil ich mich vorher nicht damit beschäftigt habe und es auf mich zukommen lassen wollte. Und nach dem ersten Abschnitt kommt es dann auch völlig anders als erwartet. Nachdem wir Darrows Alltag in seinem alten Leben kennengelernt haben, schafft er es, in die Welt der Goldenen zu gelangen und wird in das Institut aufgenommen. Aber da geht er nicht zur Schule und liest Bücher, sondern landet in einem echten Survival Game, das brutaler nicht sein könnte: Diejenigen, die in das Institut aufgenommen wurden, müssen gegen ihresgleichen antreten und sich in Stärke, Taktik und Strategie beweisen. Nur die, die sich würdig erweisen, können ein Goldener der höchsten Klasse sein. Auffällig war, dass die Schüler im Institut verschiedenen Häusern zugeteilt werden, die nach römischen Gottheiten benannt sind und damit die jeweiligen Stärken der Schüler repräsentieren. Da Red Rising doch eigentlich ein sehr futuristischer Science Ficiton Roman ist, fand ich die Bezüge zum alten Rom und zur römischen Mythologie besonders spannend. Das Ende von Red Rising macht so viel Lust auf mehr, weil noch so viele Dinge zu klären sind. World-Building scheint eines der großen Talente von Autor Pierce Brown zu sein und deswegen rechne ich in den nächsten Büchern mit noch mehr spannenden Hintergrundinformationen zu Darrows Welt. Ich vergebe 4 von 5 Sternen für Red Rising.

Lesen Sie weiter

Darrow lebt unter der Oberfläche des Mars, er weiß, sein Volk muss in den Minen leben und sterben, damit der Mars irgendwann bewohnbar ist. Ein Dienst an die Menschheit. Bis er bemerkt, dass der Mars schon längst erschlossen ist und sein Volk, die Roten, durch diese Lüge unterdrückt gehalten werden. Darrows Auftrag wird es, die Oberschicht zu infiltrieren und eine Revolution anzuzetteln. Red Rising steht in der Tradition zu den Hunger Games und der Divergent Serie, diesmal geht es um ganze Planeten und die Unterscheidungen werden über Farben getroffen. Dazu kommt eine gut geplottete Story, die aber leider extrem plump erzählt wird. Dafür finde ich auch die Schreibe nicht gut genug, um das zu überdecken. Zu offensichtlich gibt es die Stellen, die die Story legitimieren und vorantreiben. Der Roman ist ja knapp 600 Seiten lang und diese habe ich relativ schnell gelesen. Aber die beiden Fortsetzungen werde ich nicht mehr lesen. Dann lese ich lieber nochmal die Sten-Chroniken, die sich um Sten drehen, der zu einem ausgebeuteten Volk gehört und ausgewählt wurde, um eine Revolution anzuzetteln ... Ist schon mehr als 10 Jahre her, dass ich diese Reihe gelesen habe, ich musste sehr oft daran denken und zumindest in meiner Erinnerung war diese Reihe besser.

Lesen Sie weiter

Meine Meinung: Lange bin ich um die Serie herumgeschlichen. Erst beim Erscheinen der englischen Ausgabe des zweiten Bandes ist sie mir überhaupt ins Auge gesprungen und beim Hype um Band 3 so richtig aufgefallen. Hunger Games auf dem Mars, hieß es irgendwo. Braucht man das? Master of the Twist, las ich woanders. Aus Neugierde kann man ja mal reinlesen, sich den Stil anschauen... und schwups sind paar Stunden vergangen und man mittendrin ins Darrows Welt. Vieles kennt man, Pierce Brown erfindet das Rad nicht neu, aber weiß den Leser mit seinen Entscheidungen zu schockieren. Dieser Umstand macht die Geschichte spannend, und man beginnt jede Figur, selbst Darrow, zu hinterfragen. “I live for the dream that my children will be born free. That they will be what they like. That they will own the land their father gave them.' 'I live for you,' I say sadly. She kisses my cheek. 'Then you must live for more.” Ich hab das Buch auf Englisch gelesen, dementsprechend benutze ich die englischen Begriffe. Diese können sich von der deutschen Ausgabe entscheiden. Mars ist besiedelt und unterteilt in Farbkasten: Golds sind wie Götter und leben in Luxus ( Hunger Games Diskrikt 1, you know ), Reds sind die niedrigsden, die Sklaven der Gesellschaft und Darrows Familie. Um das Institut zu infiltrieren, wie wir im Klappentext lernen, begibt sich Darrow einer Ummodellung und wird von Knochen auf neu erschaffen, zu einem Gold. Schmerzhaft wird er immer und immer wieder gebrochen, um als der stärkste von allen wieder empor zu steigen. Und Darrow schafft es als einer der Besten ins Institut, bereit skrupellos zu seinem Ziel zu gelangen. Das ist auch das Stichwort: Skrupellos. Brown ist kein Autor für schwache Mägen, wird hier explizit geschlachtet. Keiner ist sicher. Keinem kann man trauen. “All wounds heal. Even these." "That's a lie." I tell him. I'll never be healed of Eo. That pain will last forever. "Some things do not fade. Some things can never be made right.” Fühlt man sich zu Beginn noch entspannt, schließlich hat man ja schon so einige Dystopien gelesen und "weiß" was auf einen zu kommt, kriegt man vom Autor schnell eine reingehauen. "Nicht mit mir" scheint er zu sagen, und lacht dem Leser ins Gesicht. Jedes Gefühl von Sicherheit wird dem Leser genommen. Brown schafft es den Leser dazu zu kriegen diese fiktiven Figuren anzufeuern. Man liest schneller, um so schnell wie möglich zu wissen, dass es allen gut geht, dass man ( und seine Lieblingsfigur ) in Sicherheit ist. Die Figuren sind das Herzstück des Buches, da die Handlung recht einfach gehalten ist. Es ist ein Einstiegsbuch in die Serie, der Aufbau der Welt, der Hauptfigur und seine Entwicklung, damit die Handlung in Band zwei und drei so richtig losgehen kann. Darrow wird zum Gold verwandelt und muss sich in der neuen Welt einpassen, trifft Freunde und lernt. Die Nebenfiguren sind so vielseitig wie Darrow und lässt auch diese lebendig wirken. Jeder hat eine tiefgehende Motivation, eine Geschichte und in einer Welt dominiert von Farben, gibt es hier kein Schwarz oder Weiß, kein Gut oder Böse. It's complicated. Darrow ist leider als Held recht... langweilig. Alles ist super, er hat überhaupt keine Probleme sich anzupassen und als Anführer angesehen zu werden. Ich hätte gerne gesehen, dass er mehr damit hadert als Gold herumzulaufen. Auch kam teilweise das Gefühl auf, dass der Autor sich beeilt. Eigentlich will er Band 1 so schnell wie möglich hinter sich bringen um an den Speck zu kommen, die RICHTIGE Handlung, die in den späteren Bänden auf uns wartet. Vor allem am Schluss wurde es offensichtlich. Ein großer Teil der Handlung richtet sich darauf dass es den Jackal im Spiel gibt, Darrows Kontrahent, und er plant einen langen Schachzug um diesen Anzugreifen und zu Fall bringen zu können, nur um diese Handlung auf gefühlt 3 Seiten zu beenden. Red Rising Wiki Beginnt das Buch außerdem mit einer politischen Aussage, verliert man rasch den Blick darauf, wenn es Darrow nur noch darum geht als Primus die Schule zu beenden. So genug Kritik; trotz allem, das Buch ist eine sehr ans Herz gelegte Empfehlung meinerseits. Ich wollte zwischenzeitlich andere Bücher lesen aber bin gedanklich immer wieder zu Darrows Geschichte abgeschweift und werde mir schnellstmöglich Band 2 reinziehen! “Look into yourself, Darrow, and you’ll realize that you are a good man who will have to do bad things.".... “See. That’s what I don’t get. If I am a good man, then why do I want to do bad things?”

Lesen Sie weiter

Ich habe es getan, ich habe das Buch auch endlich gelesen. Und es war so mega super spannend. So toll, dass ich es im Auto gelesen habe und neben meine Freund verrückt gelacht habe und gesagt habe: „Oh mein Gott, dieses Buch ist so genial, sie müssen das unbedingt verfilmen damit du (also mein Freund) das auch anschauen kannst.“ Ich habe meinen Freund sogar gesagt, er soll Gusch sein, damit ich das Buch konzentriert weiter lesen kann und er war so angefressen und wollte das Buch fast schon aus dem Fenster hauen. Das Buch hat eine Beziehungskrise ausgelöst, so gut war es und so süchtig war ich danach. ^^ Was in meinen Augen das Highlight war und womit ich überhaupt nicht nach diesem trockenen Anfang gerechnet habe, war das Institut der Goldenen, wo ein Wettkampf ausgetragen wird. Hunger Games war so was von gestern! Das war der beste strategische Wettkampf, den ich je gelesen habe, bis jetzt. Ich hatte sogar Gänsehaut und ich habe die Seiten nur so inhaliert. Es war einfach nur grandios und so raffiniert. Der Autor hat sich so coole Handlungen und Wendungen ausgedacht und auch so viele interessante Charaktere erschaffen. Ich bin aus dem Staunen nicht mehr raus gekommen. Es geht viel darum, wie man Menschen führt und Darrow lernt immer mehr dazu und er lernt auch aus seinen Fehler. Auch ist er verdammt schlau und denkt vorher nach, bevor er etwas tut. (was wir ihr wahrscheinlich schon wisst, eine meiner liebsten Eigenschaften für Protagonisten ist) Gegen Ende hin wird er dann zwar ein wenig wahnsinnig, aber ich war immer auf seiner Seite. Ich finde er hat alles gut gelöst und nie das Ziel vor den Augen verloren, obwohl es einige Rückschläge zu verdauen gab. Ich bin eigentlich kein großer Fan von Action und auch bin ich zum Beispiel bei Falling Kingdoms mit der Schnelligkeit der Szenen nicht zu recht gekommen, aber hier hat mich das überhaupt nicht gestört. Ich habe die Actionszenen wirklich genossen und mittlerweile nach The Bone Season und diesem Buch bin ich der Meinung, dass die wenigsten Autoren gute Actionszenen spannend schreiben können. Also es liegt nicht an mir, es liegt an den Büchern, warum ich so eine große Abneigung gegen Actionszenen habe. Normalerweise lese ich keine Bücher, wo es heißt, dass da viele Kampfszenen dabei sind und das waren am Anfang auch meine Bedenken bei diesem Buch, aber grundlos. Es hat so viel Spaß gemacht und ich hatte so viele detailreiche Bilder im Kopf. Der Schreibstil war auch sehr besonders und man musste sehr genau und konzentriert lesen um alles zu verstehen und aufnehmen zu können. Auch die Dialoge waren fantastisch gemacht. Die Charaktere waren natürlich auch alle samt sehr gut gestaltet und facettenreich. Falls ihr ein Game of Thrones Hangover habt, lest dieses Buch! Die ersten 200 Seiten sind echt zach, aber man benötigt die Hintergrundsgeschichte leider um Darrow besser zu verstehen und warum er so handelt wie er handelt. Es gibt so viele coole Charaktere und die Geschichte ist so schön vielschichtig und komplex. Am liebsten würde ich dem Buch 5 Sterne geben, aber der Anfang ach scheiß drauf. Das Buch bekommt 5 Sterne. Unterhaltung pur! Ich hoffe so darauf, dass die Trilogie verfilmt wird. Band 2 ist schon auf dem Weg zu mir und wird demnächst sofort verschlungen. Aja, bitte das Buch erst ab 18 Jahren lesen, es ist sehr grauslich und brutal. Also nichts für zarte Gemüter.

Lesen Sie weiter

Um was geht es? Darrow lebt auf dem Mars, seine Gesellschaft ist in unterschiedliche aufgeteilt. Doch davon weiß er nichts, sein ganzes Volk arbeitet hart, sodass der Planet bald bewohnbar ist. Denn Darrow gehört den Roten an, sie wohnen unter dem Mars. Viele arbeiten dort als Minenarbeiter, genau wie Darrow. Doch als Darrow’s Frau ermordet wird gerät sein Leben völlig aus den Fugen. Eigentlich sollte auch er getötet werden, doch er wird gerettet, sein Retter etwas ganz großes mit ihm plant. Er soll sich in die Schicht der Goldenen einschleusen. Doch Darrow weiß noch gar nicht, dass der Mars überhaupt schon bewohnbar ist. Er ist total geschockt und merkt, dass sein Rotes-Volk die ganze Zeit ausgenutzt wird, kaum zu essen bekommt,... . Doch wird es für Darrow so leicht sein sich wie ein Goldener zu verhalten? So sein wie sie? Oder wird er sich verraten? Meinung: Ahhhh, das Buch ist sowas von genial. Anfangs musste ich mich etwas an den Schreibstil gewöhnen, doch nachdem das Buch etwas an Fahrt aufgenommen hat konnte ich es kaum noch aus den Händen legen. Die unterschiedlichen Gesellschaftsklassen finde ich total interessant, sowas gefällt mir immer! ;) Der Autor entführt den Leser in eine unglaublich tolle Welt, die alles andere als leicht für die Bewohner ist. Es handelt um Gewalt, Leiden, Schmerz, Freundschaft, Kampf, Liebe,… Es ist einfach alles dabei was das Herz begehrt. Das Buch ist in 4 Teile gegliedert. Teil 1 ‚Sklave‘ umfasst die Geschichte von Darrow und seiner Familie, wie sie als Rote-Volk schuften und schwer arbeiten müssen. Der nächste Teil ‚Wiedergeboren‘ beschreibt die Zeit, in der Darrow sich zu einem Goldenen wandelt, nicht nur äußerlich muss er sich verändern sondern vor allem auch sein Verhalten. Danach erfährt man im nächsten ‚Part‘ wie sich Darrow als Goldener schlägt, er muss viele verschiedene Prüfungen bestehen denn schließlich will und braucht er die Macht um sein Ziel durchführen zu können. Der vierte und letzte Teil ‚Schnitter‘ handelt vor allem um die Elite, wie sich Darrow mit seinen Kameraden zusammen tut und Krieg führt. Die Charaktere finde ich alle durchweg gelungen, Darrow der Hauptprotagonist ist wirklich toll. Man merkt wie er sich verändert, wie er auf einmal nicht mehr als Roter denken und handeln darf, er lässt sich ganz auf das ‚Experiment‘ ein. Denn schließlich will er Gerechtigkeit. Er gibt sich alle Mühe und versucht sich so zu verhalten wie ein Goldener. Aber werden sie anderen merken, dass er anders ist? Wie wird er sich schlagen? Dem ersten Band ‚Red Rising‘ gebe ich 5 von 5 Cupcakes. Es hat einfach alles, was man sich als Leser wünschen kann.

Lesen Sie weiter

Inhalt (Klappentext von der Verlagsseite) Der junge Darrow lebt in einer Welt, in der die Menschheit die Erde verlassen und die Planeten erobert hat. Bei der Besiedlung des Mars kommt ihm eine wichtige Aufgabe zu, das jedenfalls glaubt Darrow, der in den Minen im Untergrund schuftet, um eines Tages die Oberfläche des Mars bewohnbar zu machen. Doch dann erkennt er, dass er und seine Leidensgenossen von einer herrschenden Klasse ausgebeutet werden. Denn der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht lebt in luxuriösen Städten inmitten üppiger Parklandschaften. Sein tief verwurzelter Gerechtigkeitssinn lässt Darrow nur eine Wahl: sich gegen die Unterdrücker aufzulehnen. Dabei führt ihn sein Weg zunächst ins Zentrum der Macht. Der unerschrockene Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Denn um sie vernichtend schlagen zu können, muss er einer von ihnen werden … Meinung "Red Rising" lag jetzt ein Jahr bei mir ungelesen rum, bevor ich es mir endlich geschnappt habe. Ich besitze noch die alte Hardocver-Aussage und auch die Paperback-Ausgabe. Ich finds ganz schön blöd, dass nicht nur das Format, sondern auch gleichzeitig das Cover der Bücher geändert wurde. Aber sei es drum... Man stürzt mitten in die Geschichte um Darrow und anfangs... hab ich echt nicht viel verstanden. Ich hatte den Klappentext als Hilfe und wusste, dass wir uns auf dem Mars befinden und den Planeten urbar machen wollen. Darrow ist ein Höllentaucher und arbeitet in den Minen. Ein gefährlicher Job für einen 16-Jährigen, bei dem er jederzeit sterben könnte. Außerhalb der Minen versucht er ein normales Leben zu leben. Er ist mit Eo verheiratet, liebt seine Familie, tanzt und singt für sein Leben gern. Sie haben uns erzählt, wir wären die einzige Hoffnung der Menschheit, sage ich leise. Dass die Erde überbevölkert ist, dass all unser Schmerz, unsere Opfer der Menschheit zugute kommen. S. 104 Ein tragisches Ereignis reißt sie jedoch fort von seiner Familie und seiner gewohnten Umgebung und er befindet sich plötzlich in einer Art Rebellenlager. Er findet heraus, dass bereits Leben auf dem Mars existiert und seine Arbeit nur zur Unterdrückung der Roten dient. Darrow ist ein Roter, d.h. gehört zu den niederen Kasten und ist ein Sklave der höheren Farben. Ihm wird klar, dass die Goldenen die anderen Farben die ganze Zeit nur unterdrückt haben, während sie ein schönes Leben leben. Er schleust sich nun in ihr Ausbildungsinstitut ein, wird ein Goldener und will die Ausbeuter von innen heraus zerstören. Bis hierhin konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Okay, der Einstieg war ein klein wenig holprig, aber schnell konnte mich Pierce Brown mit seinem poesievollen, aber zugleich auch harten Schreibstil voller Gewalt mitreißen. Als dann Darrows Ausbildungszeit beginnt, ließ die Spannung ein wenig nach. Fast nur noch wurden dann brutale Szenen beschrieben, die meiner Meinung manchmal völlig überflüssig waren. Zwischendurch hat man ein wenig den Überblick verloren, da man zeitweise von Namen nur so erschlagen wurde. "Red Rising" ist spannend und äußerst düster. Die Gewaltszenen sind nichts für Zartbesaitete und ich würde das Buch keinesfalls als Jugendbuch einstufen, obwohl es glaube ich als solches deklariert wird. Pierce Brown entwirft ein klasse Weltbildmix aus Sci-Fi, Dystopie und Mythologie. Denn die Ausbilder der Goldenen im Institut sind nichts anderes als Götter. Diese Mischung ist mal etwas anderes, etwas Neues und daher war ich von diesem Reihenauftakt letztendlich doch mehr als fasziniert. Fazit "Red Rising" kann auf jeden Fall überzeugen, trotz kleiner Längen. Da ist immer noch genug Luft nach oben und ich freue mich sehr auf den zweiten Teil "Im Haus der Feinde", der bereits im Juni erschienen ist. Teil 3 erscheint im September - jaah, wir haben es wieder mit einer Trilogie zu tun. Das nervt mich auch ein wenig, v.a. weil die Bücher alle sehr umfangreich sind. Ich bin gespannt, was Teil 2 zu bieten hat und halte euch auf dem Laufenden. :)

Lesen Sie weiter