Leserstimmen zu
Wenn ihr uns findet

Emily Murdoch

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schluchz

Von: FrauRedlich

10.09.2017

Das war übrigens die gestrige Lektüre! Und was soll ich dazu sagen? Uääähhh, es war so schrecklich, diese armen Kinder! schluchz, heul. Ich sollte nicht immer so ein Zeug lesen. Wie konnte sie nur?? ähh, nochmal von vorne: Carey und ihre kleine Schwester Jenessa wachsen mit ihrer drogenabhängigen Mutter zusammen im Wald auf. Doch eines Tages taucht diese nicht mehr auf. Stattdessen eine Frau vom Jugendamt und Careys Vater, der die beiden Mädchen zu sich nimmt. Stück für Stück müssen diese sich wieder in der Zivilisation zurechtfinden und nur langsam gelingt es ihnen, dass was sie im Wald erlebt haben zu verarbeiten und zu erzählen. Und das sind mehr als schlimme Dinge. Toll geschrieben, spannend von der ersten Seite an und extrem aufwühlend. Zart besaitete lieber Finger weg oder zwei Tafeln Schokolade dazu legen.

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Meine Meinung Sagenhaft, das Buch ist so toll geschrieben das ich es in einem Rutsch durch hatte. Emily Murdoch versteht wie man die Spannung von vorneherin aufbaut und sie bis zur Spitze treibt. Das Buch hat mich teilweise so gefesselt das mir die Luft weg blieb und ein paar Tränchen sind bei mir auch geflossen. Carey die Protagonisten erzählt ihre Geschichte und ist mir ab der ersten Seite an mit ihrer Art einfach total ans Herz gewachsen. Für kaum einen anderen Protagonisten habe ich so mitgefiebert und gehofft das alles gut wird. Sie kümmert sich rührend um ihre kleine Schwester Janessa, für die sie ein Leben lang die Mutterrolle übernommen hat. Janessa die ich liebevoll Nessi nenne ist das süßeste Mädchen überhaupt. Man muss sie einfach mögen, sie zieht in dem Buch nicht nur die anderen Charakteren in ihren Bann sondern auch ich war hin und weg von ihr. Sie ist so voller Glück und das nach all dem was geschehen ist. Es passiert wirklich nicht oft aber bei dem Buch hab ich mir das erste Mal wirklich aufrichtig gewünscht hineinzuhüpfen um die beiden Mädels in den Arm zu nehmen und ihnen zur Seite zu stehen. Ich hab schon viele Bücher gelesen aber keines davon hat bei mir so viel Gefühlschaos hinterlassen. Es ist einfach so real und der Schreibstil macht es einem nicht leichter. Der ganze Aufbau ist so perfekt das man sich wünscht das Buch geht ewig. Okay ich höre auf zu schwärmen sonst schreibe ich ewig weiter und verfalle wieder in Trauer weil es schon zu Ende ist. Fazit Jedes Buch sollte genau das mit mir machen was dieses Buch geschafft hat. Es ist mitreissend und spannend das es schon fast weh tut.

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Inhalt: Carey weiß, wofür sie lebt: für ihre kleine Schwester, Nessa. Zusammen leben sie schon seit mehreren Jahren in einem kleinen Wohnwagen, in der Wildnis. Essen gibt es nicht immer, aber sie kommen durch. Ihre Mutter bringt ihnen immer das Nötigste, falls sie überhaupt zurückkommt oder ansprechbar ist. Denn obwohl sie Meth nimmt, ist sie eine gute Mutter. Eines Tages, nachdem ihre Mutter sich lange nicht blicken gelassen hat, taucht ein fremder Mann auf. Carey erkennt an seinem Geruch, dass es ihr Vater ist. Carey ist verängstigt, denn sie hat viele Geschichten von ihrem Vater gehört. Nun aber behauptet er, dass ihre Mutter sie entführt hatte und nun nicht mehr für sie sorgen kann. Der Beweis dafür: ein Brief. Aber wieso sollte Carey diesem Mann trauen? Dem Mann, der ihre Mutter und sie geschlagen hat? Dem Mann, der sich nie blicken gelassen hat? Dem Mann, der ihr Vater ist, aber gleichzeitig auch nie war? Ob sie wollen oder nicht, Carey und Nessa müssen mit ihrem Vater zurück in die ,,normale Welt''. Vorsicht SPOILER: Carey und Nessa leben sich langsam gut ein in die Realität, dabei hat sie auch eine Stiefschwester und Stiefmutter. Außerdem lernt sie ihre erste große Liebe kennen. Weitere Informationen: Das Buch wird aus der Sicht von Carey geschrieben. Meine Meinung: Nicht empfehlenswert Bevor ich das Buch gelesen habe, habe ich so gut wie nur positive Sachen davon gehört. Doch leider hat mich das Buch selbst davon nicht überzeugen können. Gründe dafür sind, dass 1) ich Carey ein wenig nervig fand (einen bestimmten Grund gab es nicht) 2) ich es generell nicht mag, wenn auf Covers Gesichter abgebildet sind 3) ich die vierzehnjährige Stiefschwester gar nicht leiden konnte. Das ist auch vom Buch so gewollt, dass der Leser sie am Anfang nicht mag. Aber ich fand, ihre Position als ,,weiteres Hindernis für Carey'' etwas vorhersehbar. Und auch als sie (wieder vorhersehbar) ,,nett'' wurde, fand ich sie immer noch nicht nett 4) das Buch allgemein sehr vorhersehbar war

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Manchmal passiert es, dass mich ein Buch so bewegt, dass ich am Ende keine Worte finde. Ich sitze still, presse mir weinend das Buch an die Brust und wiege still vor und zurück. Und auch, wenn ich dann völlig überfordert bin, nicht weiß, wohin mit mir und meinem Kummer - eigentlich sollte jedes Buch genau das mit mir machen. Mich aufwühlen, beeindrucken, mir den Atem verschlagen, verzweifelte Emotionen wecken - im positiven, wie negativen Sinne. Katniss im Dorf der Sieger. Ky, der Cassia seine Geschichte auf Papier erzählt. Dobby, Fred, Snape, Lupin und Tonks, die im finalen Kampf gegen Voldemort sterben. Manchmal gelingt es, für meinen Geschmack viel zu selten. Wenn ihr uns findet hat es seit langer Zeit mal wieder geschafft. Ich kann gar nicht genau erklären, warum eigentlich. Aber so ist das eben, wenn man nicht die richtigen Worte findet. Carey und ihre selektiv mutistische Schwester Nessa leben halb verwildert im Wald, seit ihre Mutter von einem Besuch in der Stadt, um neue Konserven zu besorgen, nicht zurück gekommen ist. Die letzten Jahre haben sie zu dritt im Wald gelebt, fern ab der Zivilisation, nur mit dem Nötigsten, immer hungrig, immer frierend, immer irgendwie überlebend. Gerade, als das Essen endgültig knapp wird, tauchen Careys Vater und eine Mitarbeiterin des Jugendamts auf. Carey und Nessa müssen den Wald verlassen und kommen fortan beim Vater und dessen neuer Familie unter. Während Nessa im neuen Umfeld aufblüht, kann sich Carey nicht einfügen. Zu groß sind die Verletzungen der Vergangenheit, zu furchtbar die schrecklichen Erlebnisse ihrer Jugend, zu bösartig die von der Mutter implementierten Erinnerungen an den Vater. Ganz, ganz langsam - mit viel Geduld, Kraft, Mut, einer neuen Freundin, der ersten zarten Liebe und Verständnis - gelingt es Carey, einen Platz in ihrem neuen Leben zu finden. Aber die Angst überschattet alles. Die Angst davor, jemand könnte heraus finden, was Carey im Wald tun musste, um zu überleben. Doch nur wenn schließlich alle Geheimnisse gelüftet werden, kann Carey wirklich glücklich werden. Das Buch stand lange auf meiner Buchliste und als ich es schließlich in den Händen hielt, konnte ich es nicht wieder zur Seite legen. Von der ersten Seite an war ich wie verzaubert. Auch wenn ich mich zuerst an Careys unbeholfene, holprige Sprechweise gewöhnen musste, haben mich die sprachlichen Bilder, Metaphern und Bedeutungen zwischen den Zeilen sofort in ihren Bann gezogen. Immer wieder schossen mir Tränen in die Augen, ich musste mir Zitate notieren, Worte auf der Zunge zergehen lassen, Klöße im Hals schlucken, Sätze verdauen und den Atem anhalten. Vor allem, als Carey am Ende ihr Geheimnis und damit den Grund für Nessas Verstummen verrät, wusste ich nicht mehr, wohin mit meinem Kummer. Dass Glück und Liebe für jeden etwas anderes bedeuten, und je nach Bedeutung besonders fragil sind, ist in diesem Buch wieder einmal ganz besonders deutlich zu erkennen. Das, was zuletzt bleibt, ist die Familie. Wie auch immer die aussieht. Mit genug Liebe kann sie jede Form annehmen.

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Meine Meinung: Emily Murdoch erzählt in ihrem Roman „Wenn ihr uns findet“, eine Geschichte zweier Schwestern, die völlig vereinsamt ihre Kindheit in einem Wald verbracht haben. Die Mutter, eine Drogenabhängige, hat beide in jungen Jahren entführt und im Wald versteckt. Beide Mädchen leben völlig abgeschieden und auf sich allein gestellt. Carey die ältere Schwester übernimmt die Verantwortung für Nessa. Eines Tages, als die Mutter bereits wochenlang verschwunden ist, holt der Vater die beiden nach Hause. Für beide Mädchen beginnt ein beschwerlicher Weg, den Alltag zu meistern, denn viele banale und alltägliche Dinge sind ihnen fremd. Carey und Nessa könnten endlich glücklich werden, würde nicht ein schweres und bedrückendes Geheimnis auf ihnen lasten. Zuallererst möchte ich auf den beeindruckenden Schreibstil der Autorin eingehen, der mir sofort positiv auffiel. Schon auf den ersten Seiten konnte mich die Geschichte fesseln und in ihren Bann ziehen. Emily Murdoch beschreibt die Figuren und Handlungsorte so bildhaft, das es ein Leichtes war sich diese in der eigenen Fantasie vorzustellen. Somit begab ich mich auf eine emotionale Achterbahnfahrt, die wirklich verschiedene Gefühle in mir auslöste. Die beiden Mädchen und auch die Stiefschwester waren mir sofort sympathisch und ich konnte ihre Gefühle sehr gut nachempfinden. Ich litt regelrecht mit den Schwestern mit, lachte, wenn sie es taten, und verzweifelte, wenn beide verzweifelten. Die Mutter löste sofort in mir Unbehagen aus. Ihre egoistische und kranke Art schockt mich und ließ mich oft wütend zurück. Bestimmte Erlebnisse lösten in mir Fassungslosigkeit und Entsetzen aus. Der Vater und seine Frau hingegen waren mir sofort sympathisch. Somit schaffte die Autorin es auf eine faszinierende Art und Weise, dass ich mich wirklich mit JEDER Person in diesem Roman auseinandersetzte. Parallel vermittelt dieser Roman in meinen Augen die Botschaft, dass man sich anvertrauen sollte und das so mancher Luxus nicht selbstverständlich ist. Auch das Thema Freundschaft spielt in diesem Roman eine wichtige Rolle. Das Lesen verging mit dieser Geschichte wie im Flug denn natürlich wollte ich mit erleben, wie beide Mädchen sich in den Alltag einleben und ihre ersten positiven Erfahrungen machen. Somit entwickelte sich „Wenn Ihr uns findet“ zu einem echten Pagenturner. Fazit: Dieser Roman ist dramatisch und spannend, fesselnd und herzzereissend, tiefgründig und emotional. Oft musste ich mich ermahnen, mich daran zu erinnern, dass es zum Glück keine wahre Begebenheit war. Somit spricht er nicht nur den jugendlichen Leser an, sondern eben auch erwachsene. Für mich wird diese Geschichte noch lange in Erinnerung bleiben und ich werde ganz bestimmt noch weitere Bücher von Emily Murdoch lesen. © Michaela Gutowsky

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Klappentext/Inhalt: Es gibt Geheimnisse, die zu groß sind für das Herz eines Mädchens Klamotten, Partys, Jungs und Schule: Diese Welt ist Carey und ihrer kleinen Schwester Jenessa völlig fremd. Die Geräusche des Waldes, das beengte und doch so vertraute Zusammenleben im Wohnwagen und die oft tagelange Abwesenheit ihrer Mom – das ist der Alltag der Mädchen, die in einem Trailer tief versteckt inmitten eines Naturschutzgebietes leben. Als Careys und Jenessas Vater die Mädchen zu sich und seiner neuen Familie holt, finden die Tage im Wald ein jähes Ende. Zu jäh für die fünfzehnjährige Carey, die sich daran gewöhnt hat, sich und ihre Schwester durchzubringen und zu beschützen, koste es, was es wolle. Dass der Preis dafür mitunter sehr hoch war, begreift sie erst jetzt durch die liebevolle Anteilnahme ihres Vaters. Weil sie das Geheimnis, das auf ihrem Herzen lastet, nicht für immer verdrängen kann … Meine Meinung: Dieses Buch habe ich vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten und wollte mich hiermit nochmal bedanken. Auf dieses Buch habe ich mich schon total gefreut. Ich habe mich auf eine düstere Geschichte mit vielen Geheimnissen vorgestellt und diese habe ich auch bekommen. Carey, ihre Schwester Jenessa und ihre Mutter leben im Wald. Ihre Mutter ist aber schon eine ganze Weile weg und die Kinder sind auf sich allein gestellt (mal wieder). Die beiden mögen den Wald sehr und wollen da auch nicht weg. Eines Tages kommt ein Mann und eine Frau und holen die beiden wieder in die Zivilisation. Diese ist ihnen mittlerweile völlig fremd. Sie wollen eigentlich beide wieder in den Wald zurück aber versuchen ihr neues Leben so gut es geht zu leben. Dort stoßen sie auf viele Hindernisse und versuchen sich durchzukämpfen. Dies hat mir wirklich gut gefallen. Die beiden müssen sich wieder an das "normale" Leben gewöhnen und es ist erschreckend realistisch dargestellt. Das Buch ist aus Sicht von Carey geschrieben. Ich mochte sie wirklich gern. Sie musste wie auch ihre Schwester schon vieles im Leben durchstehen. Sie versucht ihre Schwester nur zu beschützen aber in dieser neuen Welt muss sich Jenessa auch mal ohne sie durchschlagen. Es fällt Carey wirklich schwer loszulassen aber ich fand das total verständich. Die anderen Charaktere sowie die Schauplätze sind gut ausgearbeitet. Ich konnte alles nachvollziehen und verstehen. Mit dem Ende dieser Geschichte habe ich absolut nicht gerechnet. Es ist einfach nur krass. Ich war total sprachlos. Dieses Buch ist wirklich keine leichte Kost. Dennoch ist es ein Buch was erschreckend realtisch ist. Diese Geschichte kann wirklich auf der Welt passieren und dies ist wirklich erschreckend. Fazit: Das Buch hat mir gut gefallen aber an vielen Stellen war ich auch einfach nur schockiert. Diese Geschichte kann im Leben wirklich passieren und deshalb ist sie mir auch so unter die Haut gegangen. Bewertung: Cover: 5/5 Klappentext: 4,5/5 Inhalt: 4/5 Schreibstil: 4/5 Gesamtpaket: 4,5/5 4,5 von 5 Sterne

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Inhalt: Die Teenagerin Carey Blackburn lebt mir ihrer stummen 6-jährigen Schwester Jenessa seit ihrem 4. Lebensjahr abgeschottet von jeglicher Zivilisation in den tiefen Wäldern eines Nationalparks. Ein heruntergekommener Campingwagen ist dabei ihre schützende Behausung - im Sommer wie im Winter. Täglich gibt es nur Konserven zu essen und ab und auch selbsterlegte Tiere. Ihre drogensüchtige Mutter, die sie vor vielen Jahren aus Schutz vor ihren Vater an diesen Ort gebracht hat, versorgt sie normalerweise mit Essen und Kleidung. Doch diesmal ist alles anders. Auch nach 5 Wochen gibt es kein Zeichen von ihr und Carey und Jenessa werden immer unruhiger bis schließlich ihr Vater im Wald auftaucht und sie mit zu sich nach Hause bringen will. Ihr Vater, vor denen ihre Mutter sie schützen wollte. Nur widerwillig gehen sie mit ihm, doch als sie von seiner Familie mit offenen Armen empfangen werden ändert sich alles. Wie werden sie sich in der Schule schlagen? Und wird Jenessa jemals wieder sprechen oder für immer stumm bleiben? Der Hundert-Morgen-Wald birgt grauenvolle Geheimnisse, die die Schwestern niemals hinter sich lassen werden können... Meine Meinung: Ich habe das Buch im Rahmen der Buchflüsterer-Aktion zugeschickt bekommen und wurde damit diesmal überrascht. Ich hatte nämlich nur 3 Wochen Zeit zum Lesen (ansonsten sind es bis zu 3 Monate!). Also habe ich mich drauf eingelassen und begann sofort mit Lesen. Dass ich mich dazu nicht zwingen musste wusste ich schon nach wenigen Seiten. Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Sowohl der Schreibstil als auch die Charaktere haben mich vollends überzeugt. Aber zuerst einmal zum Cover. Es ist dunkel gehalten und zeigt Carey mit einem Baum im Hintergrund. Passend, da die Wälder eine bedeutende Rolle in der Geschichte einnehmen und Carey die Protagonistin ist, aus deren Perspektive alles beschrieben wird. Allerdings habe ich mir Carey während des Lesens anders vorgestellt, da sie schon fast als "Model" dargestellt wird. Die Story ist in 3 Parts audgeteilt. Das Ende, Die Mitte und der Anfang. Klingt verwirrend? Ist es aber nicht ;) Sobald ihr die ersten Kapitel beendet habt, werdet ihr wissen warum. Die Hintergründe der Charaktere werden nach und nach transparenter und vor allem die Geschichte um Carey und Jenessa bleibt bis zum Ende hin spannend - und weiß zu überraschen! Ich habe das Lesen des Buches geliebt! Jeder Satz war für mich perfekt. Ich weiß nicht warum, aber irgendetwas konnte mich daran einfach faszinieren und das kommt nicht oft vor! Der Erzählstil von Carey war sehr einfühlsam und ich glaubte ihr alles, was sie sagte. Fühlte alles, was sie fühlte. Wollte wissen, was sie wusste. Es ist ein Buch, dass mich dazu gebracht hat, alles was ich besitze noch mehr zu schätzen. Jeden Tag, den ich fließend Wasser habe, jedes kleine Stück Schokolade und all die Freunde um mich herum, die immer für mich da sind. Und eine Familie zu besitzen. Eine Familie, die mich liebt und bei der ich mich geborgen fühle. Ich sage euch: Lest dieses Buch und fühlt das, was ich gerade fühle. Denn es ist unglaublich toll :3 Fazit: Wenn ihr uns findet von Emily Murdoch ist ein Highlight in meinem Buchregal. Authentische und starke Charaktere, eine spannende und überraschende Story und ganz viele Gefühle. Ein Buch, das einen all die kleinen und großen Dinge des alltäglichen Lebens mehr schätzen lässt. Ein Buch, dass Grauenvolles offenbart aber gleichzeitig auch die Hoffnung auf ein besseres Leben aufzeigt. Gib niemals auf und glaub an dich! Und les dieses Buch! ;)

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Klappentext: Es gibt Geheimnisse, die zu groß sind für das Herz eines Mädchens Klamotten, Partys, Jungs und Schule: Diese Welt ist Carey und ihrer kleinen Schwester Jenessa völlig fremd. Die Geräusche des Waldes, das beengte und doch so vertraute Zusammenleben im Wohnwagen und die oft tagelange Abwesenheit ihrer Mom – das ist der Alltag der Mädchen, die in einem Trailer tief versteckt inmitten eines Naturschutzgebietes leben. Als Careys und Jenessas Vater die Mädchen zu sich und seiner neuen Familie holt, finden die Tage im Wald ein jähes Ende. Zu jäh für die fünfzehnjährige Carey, die sich daran gewöhnt hat, sich und ihre Schwester durchzubringen und zu beschützen, koste es, was es wolle. Dass der Preis dafür mitunter sehr hoch war, begreift sie erst jetzt durch die liebevolle Anteilnahme ihres Vaters. Weil sie das Geheimnis, das auf ihrem Herzen lastet, nicht für immer verdrängen kann … Der erste Satz: Mama sagt, egal wie arm die Leute sind, ob man zu den Habenden gehört oder zu denen, die nix haben, oder ob man seiner Mama auf den Stufen dazwischen das Kreuz bricht, die besten Sachen auf der Welt gibt`s fast für umsonst. Meine Meinung: Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, das einzige was mich vom lesen abhielt waren die unterschiedlichen Meinungen und Rezensionen zu diesem Buch. Schließlich wurde meine Neugierde zu groß und ich musste es einfach lesen. Es gibt Geheimnisse die selbst das stärkste Mädchen kaum aushalten kann, Klamotten, Schule, Jungs das alles ist fremd für Carey und ihre kleine Schwester Jenessa ist diese Welt fremd. Sie kennen eine andere Welt. Denn Carey und Nessa sind im Wald zu Hause, versteckt mitten im Naturschutzgebiet, in einen alten Trailer. Dieses leben sind sie gewöhnt, die Geräusche und Düfte des Waldes sind einmalig und fühlen sich für die beiden wie zu Hause an. Careys und Nessas Mom bleibt oft Tage oder Wochenlang weg. Bis schließlich Careys Vater im Wald auftaucht und die beiden Mädchen mit zu sich nimmt, für Carey ist es sehr schwer in dieser neuen und fremden Welt zurecht zu finden. Immer größer wird ihre Sehnsucht nach dem Wald, so das ihr Herz zu zerspringen scheint. Langsam und ganz vorsichtig lebt sie sich ein, obwohl sie der Ansicht ist sobald sie ihr grausames Geheimnis erzählt hat will ihr Vater sie bestimmt nicht mehr haben. Doch gleichzeitig weiß sie das sie ihr Geheimnis nicht mehr lange für sich behalten kann, denn über kurz oder lang droht ihr Herz daran zu zerspringen! Ich hatte ja hohe Erwartungen an dieses Buch und ich muss sagen meine Erwartungen wurden noch übertroffen. Der Autorin ist mit diesem Buch ein wirkliches Drama erschaffen. Puh, was Carey und Nessa von ihrer Mom angetan wurde hat mir die Tränen in die Augen getrieben. Ich will mir gar nicht vorstellen welche Qualen die beiden ertragen mussten. Dennoch hält Carey zu ihrer Mom, und sieht ihren Vater als den Schuldigen, dies aber auch nur weil ihre Mom ihr Lügen eingetrichtert hat. Sehr schnell merkt Carey das ihr Vater nicht das Monster ist von dem ihre Mom ihr immer erzählt hat. Der Schreibstil der Autorin sorgt dafür das der Leser von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen gefesselt ist von dieser besonderen Geschichte. Carey und Nessa sind mir sofort sympatisch gewesen, trotz der Hölle die sie erleben mussten halten die Schwestern immer zusammen. Auch die anderen Charaktere sind mir sofort sympatisch gewesen und zeichnen sich alle durch ihre Stärke aus. Kurz gesagt, ich liebe dieses Buch, es hat mich einfach umgehauen! Ein sehr emotionales Buch welches unter die Haut geht! Das Cover: Das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen, ich wollte und musste unbedingt die Geschichte lesen die sich hinter diesem wunderschön Cover verbirgt! An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei dem Heyne Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken! Mein Lieblingszitat: Warum musste Mama diesen Brief schicken? Wusste sie denn nicht, das man dann ihn anrufen würde, das man uns in seine Obhut übergeben würde? Wo sonst sollten wir hingehen? War es ihr egal, dass man und vielleicht trennen und in irgendwelche unpassenden Pflegefamilien stecken würde wie falsche Puzzelteile? Fazit: Mit "Wenn ihr uns findet" ist der Autorin ein grandioses Drama gelungen welches den Leser sofort in seinen Bann zieht und nicht mehr los lässt! Diese Geschichte bleibt auch nach dem auslesen noch lange im Kopf! Daher ganz klare 5 von 5 Sternen!!! Absolute Leseempfehlung!

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