Leserstimmen zu
Land der Verheißung

Leila Meacham

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Inhalt: Silas Toliver gibt für seinen Traum von der eigenen Baumwollplantage alles auf: seine Heimat South Carolina, seine Familie, seine Verlobte Lettie. Mit seiner ihm aufgedrängten Ehefrau Jessica und seinem besten Freund Jeremy bricht er in eine ungewisse Zukunft Richtung Texas auf, nur um sein eigener Herr zu werden – doch der Preis dafür ist hoch ... Meine Meinung: 1836 bricht Silas Toliver von South Carolina in Richtung Texas auf, ein Unternehmen, das viel Platz im Roman einnimmt und mich somit sofort gefangengenommen hat. Der Charme der Südstaaten, der Kampf Jessicas gegen die Sklaverei, der innere Konflikt Silas, seine Reise zu harten Bedingungen finanziell zu ermöglichen, all das war so spannend und faszinierend, dass es mir leidtat, zu wenig Zeit für dieses tolle Buch zu haben. Ich habe die Charaktere ins Herz geschlossen, mit ihnen gefiebert und gelitten und war erleichtert, als sie endlich ankamen und die Stadt Howbutker gegründet hatten, war gespannt, ihnen beim Aufbau und Einrichten ihres neues Lebens begleiten zu dürfen – doch genau da kam die Wendung. Statt dass ich die liebgewonnen Personen weiterverfolgen durfte, kam die nächste Generation an die Reihe, sodass Jessica, Silas und Co. zwar noch die Hauptpersonen waren, sie dem Geschehen aber untergeordnet wurden. Plötzlich wimmelte es von Kindern, Enkeln, Bekannten, die noch dazu teilweise die gleichen Namen wie ihre Väter bekamen, sodass man eigentlich gar nicht wusste, auf wen man jetzt achten sollte. Die vorher hervorragende beschriebene Gefühlswelt wurde dem Leser nicht mehr deutlich gemacht. Es wurden Verluste erlitten, Kinder verloren – und doch ließ es mich kalt. Und um das noch auszuweiten, stand plötzlich eine weitere Generation im Mittelpunkt. Die Zeit verging und man bekam es eigentlich gar nicht mehr mit. Die Entdeckungen, technischen Errungenschaften gingen ebenso wie das persönliche Leid und Glück der Charaktere unter, kurzum: Das Buch hatte seinen Charme verloren. Man liest neugierig weiter, aber eigentlich nur, um zu erfahren, wo alles hinführt, denn auch unsere Lieblinge aus dem Anfang haben ihr leuchtendes Licht verloren, sind verblasst, wie ihre Umgebung. Dieser Roman fing so großartig an, nahm einen gefangen und versprühte diesen Flair von einem Buch, das Potenzial hat, zum Liebling zu werden – bis die große Wende kam. Ich hatte das Gefühl, dass das wichtige Thema, die Sklaverei, der Autorin am Herzen gelegen hat, dass genau dieser Kampf deutlich ausgefochten wurde und alles danach einfach geschah. So bleibe ich als Leser zwar nicht richtig unzufrieden zurück, aber auch nicht so glücklich, wie ich es hätte sein können, wenn Mrs. Meacham sich weiterhin auf ihre Stärken konzentriert hätte – ihre Charaktere. Fazit: Eine Wendung, die alles ändert

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Erzählt wird hierbei eine packende Familiensaga um die Familie Toliver, die mich sehr oft zum weinen gebracht hat. Hauptperson hierbei ist Jessica Wyndham. Denn man kann sagen, es handelt sich um ihre Geschichte. Jessica hat mich sofort in den Bann gezogen. Sie ist sympathisch, von reinem Herzen und weiß was sie vom Leben erwartet und was sie will. Aber mit ihrer Einstellung und ihrer Freundschaft zu der schwarzen Tippy manövriert sie sich desöfteren mal in brenzlige Situationen. Ihre Geschichte hat mich unglaublich berührt und ich habe mehr als einmal Taschentücher gebraucht. Aber von vorn. Silas Toliver verlässt seine Verlobte Lettie um seinen Traum von einer eigenen Baumwollplantage in Texas zu verwirklichen. Dafür muss er Jessica Wyndham heiraten, das ist die Bedingung von Carson Wyndham, von dem er das benötigte Geld erhält. Doch Silas´ Mutter prophezeit ihm, das damit ein Fluch auf seiner Plantage liegt. Ist dem tatsächlich so? Oder alles nur ein Hirngespinst? Silas´ und Jessicas Geschichte ist sehr bewegend und facettenreich gestaltet. Dabei erfahren wir nicht nur ihre Liebesgeschichte. Wir erleben es auch, wie es ist, eine Baumwollplantage zu erbauen und wie alles vonstatten geht. Auch bekommen wir einen sehr guten Einblick in die damalige Zeit. Das Buch beginnt im Jahre 1835. Wir erfahren dabei sehr viel geschichtliches Wissen, bekommen Einblick in die Kriegszeit und in die Sklavenhaltung. Dabei ist alles sehr liebevoll und bildgewaltig beschrieben, so das man alles hautnah miterleben kann. Im Brennpunkt stehen die Familien: Toliver, DuMont und Warwick. Die drei Familien verbindet eine wertvolle und anhaltende Freundschaft. Im Laufe des Buches gibt es viele Schicksalsschläge zu verarbeiten. Und immer wieder fragt man sich dabei, liegt tatsächlich ein Fluch auf der Familie Toliver? Die erste Generation der Familiensaga wird sehr tiefgründig und intensiv behandelt. Das ist deshalb so wichtig weil man dadurch alles viel besser verstehen und nachvollziehen kann. Den folgenden Generationen wird nicht ganz so viel Raum geschenkt. Dennoch werden die wichtigsten und schicksalhaftesten Ereignisse sehr emotional und facettenreich dargebracht. Ich konnte mich in jede Person sehr gut hineinversetzen. Sie haben im Laufe des Buches immer mehr Seele und Leben erhalten. Man fühlt sich Ihnen und der Geschichte die sie umgibt vollkommen verbunden. Dadurch zittert und fiebert man mit jeder Zeile mit. Aber es gab auch Momente die haben mich schockiert und fassungslos zuschauen lassen. Mir hat der Verlauf sehr gut gefallen, die Spannung nahm dabei immer mehr zu und die Autorin schafft es sehr gut den Leser zu berühren und auch nachdenklich zu stimmen. Etwas hat mich die Geschichte an "Fackeln im Sturm" erinnert. Der Südstaatenflair wird hierbei sehr gut rübergebracht. Alles wirkt sehr authentisch und absolut realitätsnah. Der Abschluss hat mir gut gefallen. Dieses Buch erzählt von Tragik, Liebe, aber auch von Rivalität und Leidenschaft. Es gibt hiervon auch ein Folgeband, dem ich mich demnächst auch noch widmen werde. Das einzige was ich anmerken muss, man hätte diesen Band in mindestens zwei Bücher aufteilen können, dadurch hätte es noch mehr Leben gewonnen. Hierbei erfahren wir überwiegend die Perspektive von Jessica, was ihr eine enorme Tiefe verleiht. Diese Frau ist einfach unglaublich und hat mein Herz so sehr berührt. Man hat einfach das Gefühl neben ihr zu sitzen und das ganze durch ihre Augen zu sehen. Aber auch anderen Perspektiven bekommen wir geliefert, je nachdem wer gerade im Zentrum des Geschehen liegt. Das hat mir deshalb so gut gefallen, weil man so verschiedene Blickwinkel betrachten kann und alles viel lebhafter und tiefgründiger wird. Das Buch ist in vier Teile unterteilt und spielt im Zeitraum von 1835 - 1900. Der Stammbaum am Anfang hat mir sehr gut gefallen, die Tagebucheinträge Jessicas die wir immer wieder im Buch erfahren, erzeugen ein merkliches verstehen. Die einzelnen Kapitel sind normal bis lang gehalten. Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar fließend und stark einnehmend, dabei aber auch sehr bildgewaltig und mitreißend. Das Cover und auch der Titel passen sehr gut zum Buch. Ich habe mich gleich in das schöne Cover verliebt, Rosen spielen bei diesem Buch auch eine zentrale Rolle. Fazit: Eine bewegende Familiensaga um die Familie Toliver, die mich sehr ergriffen und extrem gebannt hat. Eine herausragende Hauptprotagonistin die ihren Weg geht und dabei so manchen Schicksalschlag zu verarbeiten hat. Es ist soviel Leidenschaft und Tragik hierbei verzeichnet, daß man komplett der Geschichte verfallen ist und nicht mehr davon loskommt. Vorsicht, Taschentücher bereithalten. Für mich ist es ein Highlight in diesem Monat, ich bin total begeistert. Eine mehr als klare Leseempfehlung. ich vergebe 5 von 5 Punkten.

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Cover: Genau das richtige Cover für einen Südstaaten-Roman. Ich liebe diese alten Herrenhäuser, der Anblick entführt direkt ins 19. Jahrhundert. Wunderbar finde ich auch die hervorgehobene weiße Rose, deren Bedeutung beim Lesen klar wird. Meinung: Dieser Roman ist nicht einfach nur ein Roman, sondern eine Saga. Die Geschichte beginnt 1835 und endet in diesem Buch 1900. "Land der Verheißung" ist die Vorgeschichte zum Roman "Die Erben von Somerset", den ich ebenfalls verschlungen habe. Als Fan von "Vom Winde verweht" oder "Fackeln im Sturm" hat mich dieses Buch natürlich begeistert. Durch die Jahrzehnte, die die Familie Toliver hier durchläuft, ist alles abgedeckt, was das Leben zu bieten hat. Liebe, Intrigen, Verrat, Trauer, Freundschaft uvm. Neben den Gefühlen hat die Autorin das Buch mit historischen Fakten gefüttert. So bekommt man das Gefühl, eine echte Lebensgeschichte gelesen zu haben. Plot, Charaktere und Setting sind perfekt aufeinander abgestimmt und lassen die Zeit beim Lesen wie im Flug vergehen. Fazit: Bei diesem Buch stimmte einfach alles. "Land der Verheißung" ist eine mitreißende Saga, die mich so schnell gepackt und kaum mehr losgelassen hat. Für Liebhaber von Familiengeschichten mit historischem Hintergrund sehr zu empfehlen. Fesselnd von Anfang bis Ende!

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„Vorsicht Spoiler!“ Silas ist enttäuscht, denn als sein Vater verstorben ist, hinterlässt er die Baumwollplantage seinem Bruder. Silas will deswegen mit seinem Freund Jeremy und Verlobten Lettie nach Texas aufbrechen. Die Mission ist zum Scheidern verurteilt, denn das Geld fehlt. Silas bekommt einen außergewöhnlichen Vorschlag von seinem Nachbarn. Wenn er die Tochter heiratet, dann erhält er alle finanziellen Mittel für die Reise. Um seinen Traum zu verwirklichen, löst er seine Verlobung und heiratet Jessie. Sein Freund Jeremy ist enttäuscht, denn er hat sein Herz an Jessie verloren. Der Treck macht sich auf den Weg und ist nicht nur vielen Gefahren ausgesetzt, sondern auch Gefühlen. Es passiert natürlich viel mehr in der Geschichte, denn es geht um die Sklaverei, den Bürgerkrieg, die Aussiedlung in ein neues Gebiet und den Neuanfang. Ich bin total begeistert von diesem Buch und wer dem Südstaatenflair erlegen ist, ist mit dieser Lektüre richtig. Die Protagonisten sind gut beschrieben, überhaupt Jessie und ihrem Kampf gegen die Sklaverei, obwohl sie in dieser Welt hineingeboren wurde. Ihrer Aktivität für den Erhalt ihrer Freundschaft mit einer „Schwarzen“. Auch Silas, der unbedingt seinen Traum verwirklichen wollte und seine neue Welt bedroht sieht. Eine bewegende Familiengeschichte über Generationen hinweg. Die Autorin hat eine bildhafte Darstellung nicht nur der Protagonisten zuwege gebracht, sondern auch das Umfeld der jeweiligen Lebensbereiche, angereichert mit vielen Details. Gut recherchiert und in einer spannenden Chronik erfasst. Das Buch ist in vier Teilen und in Kapiteln unterteilt. Die Tagebucheinträge sind in Kursivschrift niedergelegt. Das Cover passt hervorragend zur Geschichte, genauso der Titel. Dies ist die Vorgeschichte des Romans „Die Erben von Somerset“ – die ich leider nicht kenne. Es hat auch keinen Einfluss auf diese Geschichte – höchstens, dass man neugierig darauf geworden ist. Fazit: Ein aufsehenerregender historischer Roman, indem die Sklavenproblematik der Südstaaten eine große Rolle spielt. Angereichert mit Gespür für dramatische Faktoren, Liebe, Hingabe, Verwirklichung der Träume und Verlust.

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Bevor Leila Meacham mit dem Schreiben anfing, arbeitete sie als Lehrerin. Ihr zweiter Roman mit dem Titel “Land der Verheißung” erschien 2014 im Page & Turner Verlag als Taschenbuch. In diesem Buch wird die Vorgeschichte ihres Romans „Die Erben von Somerset“ erzählt. South Carolina anno 1835 Die Witwe Elizabeth Toliver lebt gemeinsam mit ihren Söhnen Morris und Silas in einem großen Herrenhaus auf der Baumwollplantage Queenscrown. Morris ist, als der ältere Sohn, Alleinerbe der Plantage. Da Silas unbedingt eine eigene Plantage besitzen möchte, will er mit seinem besten Freund Jeremy Warwick und seiner Verlobten Lettie nach Texas auswandern. Leider fehlt ihm das nötige Geld zur Verwirklichung seines Traums. Sein reicher Nachbar Carson Wyndham macht Silas daraufhin ein Angebot: wenn er seine in Ungnade gefallene Tochter Jessie heiratet, bezahlt Wyndham ihm die Auswanderung. Die Entscheidung fällt Silas nicht leicht. Schließlich entscheidet er sich gegen Lettie und für die Auswanderung mit Jessie. Nach der Hochzeit, die kurze Zeit später stattfindet, machen sich Silas und Jessie auf die beschwerliche Reise nach Texas. Dort warten viel Arbeit und jede Menge Herausforderungen auf die beiden. Die harte Arbeit schweißt die beiden immer mehr zusammen, bis aus einer Zweckgemeinschaft Liebe wird. Diese wird von der Geburt ihres Sohnes gekrönt. Aber das Glück hält nicht lange an, denn ein Bürgerkrieg droht alles zu zerstören. Über ihre unterschiedlichen Ansichten zur Sklavenhaltung gerät auch die Ehe der beiden Auswanderer in Gefahr. Fazit Das romantisch gestaltete Cover mit einer plastischen Rose und der Zeichnung eines alten Herrenhauses im Hintergrund lädt zum Lesen förmlich ein. Was für ein wundervoller Roman! Mit “Land der Verheißung” entführt die Autorin den Leser in die Zeit der Sklavenhaltung Mitte des 19. Jahrhunderts. Beim Lesen konnte ich wunderbar abschalten und mich von der Erzählung mitreißen lassen. Die Protagonisten sind glaubwürdig beschrieben, so dass ich mich gut in sie hineinversetzen konnte. Wer “Vom Winde verweht” und “Fackeln im Sturm” mag, wird diesen Roman bestimmt lieben. Große Gefühle, tragische Schicksale, ein fesselnder Schreibstil und das alles in historisch belegte Begebenheiten eingebettet – was will man/frau mehr? Dieser Roman schreit förmlich nach einer Verfilmung! “Land der Verheißung” – historischer Roman von Leila Meacham, erschienen 2014 im Page & Turner Verlag als Taschenbuch, 640 Seiten, 14,99 Euro, ISBN 978-3-442-20420-5

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Land der Verheißung von Leila Meacham Page & Turner Verlag Broschier: 14,99€ Inhalt: "Das Land der Verheißung" ist ein historischer Roman, dessen Folgeband "Die Erben von Somerset" ist. Das Buch handelt über die Sklavenproblematik in den Südstaaten im 19. Jahrhundert. Der Leser begleitet die Familie Toliver auf ihrer Reise nach Texas und bei dem Aufbau einer neuen Baumwollplantage. Dabei lernen wir Jessica, ihre schwarze Freundin Tippy, ihren Mann Silas und die Kinder kennen. Silas und Jessica haben sich durch spannende Umstände mehr oder weniger eine Liebe erkauft/erduldet, die jedoch zu einer echten und wahrhaft großen Liebe heranwächst. Sie werden immer wieder auf die Probe gestellt und müssen für sich, ihre Familie, ihre Werte und Haltungen in der Gesellschaft und für Somerset kämpfen. Meine Meinung: Das Cover des Buches sieht einladend und vielversprechend aus. Man sieht ein Haus und die jeweiligen Rosen der Familien, die eine besondere Bedeutung haben. Der Roman beschreibt das Leben der ersten drei Generationen der Familie Toliver, die Auswanderung nach Texas und den Aufbau von Somerset. Durch spannende Wendungen und Ereignisse wird der Leser an das Buch gefesselt. Die bildhaften Beschreibungen ließen mich förmlich in diese Welt eintauchen. Ich konnte mir alles genau vorstellen. Der Leser fiebert mit den wunderbar klar, emotional und einzigartig beschriebenen Protagonisten mit. Er ist von abprubten Wendungen ebenso betroffen und ergriffen. Er muss einfach wissen, wie es weitergeht und welche Probleme auftauchen/ gelöst werden. Die vielen schicksalhaften Wendungen und Probleme der Familie lösen verschiedene Emotionen während dem Lesen aus; Mitgefühl, Wut, Angst, Hoffnung. Das Ende war für mich nicht ganz schlüssig. Ebenso verwirrt hat mich die Reihenfolge der Bücher, da "Die Erben von Somerset" vor dem hier beschriebenen Buch erschienen ist. Den zweiten Teil habe ich mir auf meine Wunschliste gepackt. Ich bin einfach nur gespannt und neugierig, wie sich die Handlung weiterentwickelt und welche Schicksalsschläge die Familie noch aushalten muss. Fazit: Spannend, historisch belegt, flüssiger Schreibstil, bildhafte Sprache, wunderbar zu lesen. Aufgrund der verwirrenden Reihenfolge der Bücher und dem für mich etwas unstimmigen Ende: 4 von 5 Herzen <3 <3 <3 <3 <3

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