Leserstimmen zu
CSI : Märchen 2

Oliver Versch, Roland Griem, Dominik Kapahnke

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CSI: MÄRCHEN 2

Von: Gudrun aus Forchheim

15.10.2013

Neue Morde in der Märchenwelt. Die Ermittler Christoph Maria Herbst und Tanja Geke haben hinter den sieben Bergen viel zu tun. Der siebte Zwerg wurde bestialisch ermordet. Dieses Hörspiel ist spannend und witzig gemacht. Es ist tatsächlich eine Mischung aus CSI und Märchen, die Sprecher sind super und es kann viel gelacht werden. Leider geht es nur 65 Min. Sonst kann ich nur sagen: Daumen hoch!!

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Wenn CSI und das Märchenland aufeinander treffen...

Von: Cappuccino-Mama aus Künzelsau

15.10.2013

Christoph Maria Herbst mochte ich schon immer recht gerne und so zog das Hörbuch auch gleich meine Aufmerksamkeit auf sich. Auch wenn ich keine CSI-Erfahrung habe und den ersten Teil des Hörspiels nicht kenne, so wollte ich dennoch, neugierig wie ich bin, meine Meinung darüber bilden. Das Cover: Auf dem Cover des Hörspiels sieht man einen stirnrunzelnden Christoph Maria Herbst mit schwarzumrandeter Brille, sowie seine Ermittlerkollegin Tanja Geke, die mir bislang unbekannt war. Ein moderner, kantiger CSI-Schriftzug im Metallic-Look fällt sofort ins Auge. Darunter befindet sich eine „Banderole“ in leuchtendem Gelb, die mich persönlich an ein Absperrband erinnert, was wohl auch dargestellt werden soll. Darauf steht dann der Titel CSI: MÄRCHEN 2. Der Untertitel des Hörspiels lautet: Neue Morde in der Märchenwelt. Die Handlung: Zwerg Hansi ist tot und CSI Märchen ermittelt. Hans im Glück steht kurz vor der Vollendung des Märchenlääänds (mit Bio-Siegel!). Unmut macht sich unter den Bewohnern breit. Doch wer sind die Gegner des Projektes? Findet man unter ihnen den Mörder? Tatsache ist, dass Hans im Glück das Märchenlääänd entschärfen will – statt echten Kindern gibt es für die Hexen nur noch Tofukinder, statt Kesselfeuer nur noch Induktion, der Wolf muss fortan einen Maulkorb tragen und statt Fliegenpilzen gibt es nur noch Heizpilze. Und so manch einer der Bewohner des Märchenlääänds fühlt sich betrogen und ist stinksauer. Und dann wird zu allem Übel auch noch der Märchenerzähler entführt. Der Kaiser mit den neuen Kleidern soll für alle Bösen des Märchenlands einen Haftbefehl ausstellen... Meine Meinung: Christoph Maria Herbst mag ich recht gerne – ob nun in Sketchen, Filmen oder auch von der Stimme her. Er hat eine sehr angenehme Stimme und konnte mich mit dieser auch in diesem Hörspiel überzeugen. Eine kleine Geschichte am Rande: Die CD landete, kaum bei uns angekommen, in meinem PC-Laufwerk und während ich die CD anhörte, gesellte sich unser Sohn dazu und hörte begeistert mit. Daraufhin wollten ich, nachdem wir die CD zu Ende gehört hatte, meinen Mann und unsere Tochter auch davon überzeugen, sich das Hörspiel ebenfalls anzuhören. Beide wollten nicht, da sie meinten, Hörspiele wären doch langweilig. Schließlich hörten beide sich (eher gezwungenermaßen) die CD an und waren doch begeistert. Ergebnis: Vier begeisterte Hörer allein schon mal in unserer Familie. - Was will man mehr... Der Monolog zu Beginn des Hörspiels war eine gelungene Einleitung. Im Schneewittchen-Glassarg mit der Taschenlampe liegen: Eine Sehbestattung, geputzt werden könnte dieser Sarg natürlich mit Sargrotan,... – Wortspielereien finde ich sowieso immer toll. Witzig auch der Bericht von Herbst, der den Ermittler spricht, den liefert er nämlich mitunter im Comic-Style: „...und er so... und ich so... und dann doing, doing, doing...“ Die Zwerge, die die einzelnen Wörter in den Sätzen unter sich aufteilen. Wicki und Petra, sowie Gockel, die Informationen liefern sollen – da ist dem Hörer schon aufgrund der Namensähnlichkeit klar, auf was hier angespielt wird. Ein Jux jagt den nächsten, die böse Königin berlinert, während Rötkäppschen sächselt - die akustische Untermalung sehr gut gelungen. Selbst Batman darf in einem so modernen Märchen nicht fehlen. Ganz besonders amüsiert habe ich mich immer über die Szenen mit dem Kaiser und seinen neuen Kleidern, er wollte ja stets bewundert werden – trug er doch (seiner Meinung nach) die chicsten aller Kleider. Für manche Hörer ist es eventuell zuviel des Guten, wenn ein Gag den nächsten jagt, aber uns gefiel das Hörspiel sehr gut und das schallende Lachen artete mitunter zu einem regelrechtem Gegacker aus. Dass das Hörspiel bereits der zweite Teil war, störte mich nicht, auch wenn ich den ersten Teil nicht kannte. Insofern können beide Teile unabhängig voneinander angehört werden, ganz ohne Vorkenntnisse – so wie es auch sein sollte. Außer Christoph Maria Herbst und Tanja Geke wirken noch zwölf weitere Sprecher mit, die mitunter sogar mehrere Rollen sprechen. Bekannt ist mir von den Sprechern aber lediglich noch Oliver Rohrbeck. Unterteilt ist das Hörspiel in 13 Episoden – versehen mit teilweise recht witzigen Titeln, wie z.B. „Eingetuppert“, „Ich so, er so“ oder „Sieben Uhr Siebenundsiebzig“. Zusätzlich gibt es dann als „Special“ noch einen Nachschlag in Form der sogenannten „Outtakes“, also der Szenen, die herausgeschnitten wurden, weil sich die Sprecher beispielsweise verplapperten. Die Gesamtspielzeit der CD beträgt ca. 65 Minuten – von mir aus hätte die CD aber durchaus etwas umfangreicher sein dürfen – wie das eben so ist, wenn man seinen Spaß hatte. Fazit: Unterhaltsam und humorvoll, mit einer gelungenen Besetzung der Rollen. Die Sounds sind hervorragend gelungen. Von mir erhält das Hörspiel eine Hörempfehlung und die Höchstbewertung von 5 Sternen.

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Gefahr im Märchenland

Von: Christiane D. aus Wuppertal

30.09.2013

Gefahr im Märchenland. Während auf der einen Seite fleißig umstrukturiert wird, und alles Böse sich in etwas Gutes verwandelt, wird der siebte Zwerg auf grausame Weise ermordet. Christoph Maria Herbst und Tanja Geke müssen sich sputen, wenn sie Ermittlungen zu einem guten Ende bringen wollen, denn schon bald geschieht das nächste Verbrechen, der Märchenerzähler wird entführt. So ziemlich jeder hat ein Motiv, doch nachzuweisen ist keinem etwas. Die Ermittler tappen im wahrsten Sinne des Wortes im Dunkeln und stehen sich dabei selbst am allermeisten im Weg... Märchenfiguren so weit das Auge, pardon, das Ohr reicht. Von der bösen Königin, über den Froschkönig, bis hin zu Hans im Glück sind sie alle vertreten. Letzterer möchte das Märchenland besser machen, stößt dabei aber auf so einigen Widerwillen der Bewohner. Als dann auch noch ein Mord geschieht bricht die Idylle vollends zusammen. Christoph Maria Herbst und Tanja Geke sind dem Mörder auf der Spur, doch dieser scheint immer einen Schritt voraus. Trotz dessen, dass es sich hier um eine Comedy-Inszenierung handelt, ist gleichwohl Spannung enthalten, denn wer hinter den Anschlägen im Märchenland steckt, wird erst ganz am Schluss gelüftet. So lange gilt es jeder erdenklichen Spur zu folgen, wenn dies sich auch etwas schwierig gestaltet, denn die Ermittler sind alles andere als organisiert und koordiniert. Slapstick hoch drei und seltsame Dialoge führen dazu, dass der Hörer sich oftmals krümmt vor Lachen. Die irrsinnigsten Gedanken gehen einem dabei durch den Kopf. Und kaum, dass man glaubt, heftiger kann es nicht mehr kommen, wird doch glatt noch einer drauf gesetzt. Ein grandioses Team unterhält den Hörer aufs Köstlichste, die Zeit vergeht wie im Flug. Die 65 Minuten Spielzeit kommen wie 10 Minuten daher, man will eigentlich gar nicht mehr, dass es aufhört, so dass man es gleich wieder von Anfang an laufen lässt. „CSI: Märchen 2“ ist eine großartige Produktion, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Unterhaltung garantiert!

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