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Leserstimmen (112)

Rick Yancey: Die fünfte Welle

Die fünfte Welle Blick ins Buch

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-48280-1

Erschienen:  11.01.2016
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Kundenrezensionen

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Die fünfte Welle/ Rick Yancey

Von: Fulden Coban Datum : 19.12.2016

dasschongelesen.blogspot.de/

Zum Cover

Ich muss ehrlich sagen, ich mag keine Cover zum Film, das liegt hauptsächlich daran, dass es meiner Meinung nach jeder erdenkliche Vorstellung/ Fantasy zerstört! Als ich mir das Buch bestellte, dachte ich mir nichts dabei! Als es dann ankam sah ich, dass es nicht das Cover war, welches ich mir gewünscht hätte. Tja das war ein Fehlgriff. Viel muss ich eigentlich nicht zum Cover sagen, da es nicht das Original ist. Ich finde bei diesem ist einfach alles offensichtlich. Man sieht Cassie und Evan im Hintergrund die 2. Welle, welche alles zerstört und natürlich den Titel.





Zum Titel

Der Titel ist kurz und baut Spannung auf. Die 5. Welle, ich dachte zunächst, was für eine Welle? Welle wie im Meer? Welle wie, da kommt was auf mich zu?

Natürlich war es dann letzteres! Die 5. Welle ist die letzte Welle, die dafür sorgen soll, dass die Menschheit auf der Erde ausstirbt. Sehr knapp und super!




Meine Meinung

Mal wieder ein super Buch gelesen und ich bin, das muss ich gestehen sehr traurig, dass ich es zu schnell gelesen habe. Natürlich gibt es nocht Teil zwei und drei, aber ich musste all die Fragen die dieses Buch aufwirbelte endlich beantwortet bekommen und ich bin so ungeduldig gewesen.




Ich habe das Buch angefangen und so wie es immer ist in einer Trilogie ist, am Anfang muss alles erklärt werden. Erklärt und beschrieben. Wie ist es dazu gekommen, warum ist es dazu gekommen, wer, wann, wo und und und. Das sind meiner Meinung nach auf der einen Seite, die schlimmsten Seiten des Buches, wo einfach alles erklärt werden muss, damit man überhaupt etwas versteht. Auf der anderen Seite, sind sie die wichtigsten Seiten, welche einem eine Millionen Fragen aufwerfen und am Ende dann doch einleuchtend sind.




Nachen dem ich diese Seiten überwunden hatte, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Es fesselt einen und man kann nichts dagegen tun.

Was mir besonders gefiel war, dass es aus mehreren Sichten geschrieben würde. Da wären einmal Cassie Sullivan, The Silencer, Evan Walker, Sammy Sullivan und Benjamin Thomas Parish.

Während dem lesen musste ich mir viele Gedanken darum machen was als nächstes passiert und gerade dann, wenn es spannend wurde, wurde die Sichtweise der einen Person unterbrochen und eine andere fortgeführt, sodass man noch schneller gelesen hat um mehr zu erfahren und so ging es im ganzen Buch und hörte nicht auf. Ich will mich ja nicht beschweren aber Rick Yancey du bist echt mies, was das betrifft!




Das einzige was die Charakteren zunächst antreibt.

Cassie Sullivan - Ihr einziger Antrieb, ihren kleinen Bruder das Versprechen einzulösen zu ihm zu kommen!

Sammy Sullivan - Überleben!

The Silencer - Jeden um nieten der ein Mensch ist!

Evan Walter - Cassie helfen ihrem Bruder zu finden und zu befreien!

Ben Parish - Kein Feigling mehr sein und gegen die Außerirdischen Kämpfen!




Ich kann euch sagen, dass dieses Buch sehr fesselnd ist. Alleine die Vorstellung, dass unter uns Außerirdische sind, die seit 5000 Jahren unsere Denkweise studierten nur um uns dann anzugreifen, damit sie die Erde alleine beherrschen können. Ist schon ziemlich schräg. Mal davon abgesehen, wie all das erreicht werden soll.

1.Welle Strom aus - Kein Internet, kein Telefon, Autos funktionieren nicht mehr und eigentlich geht nicht mehr was auch nur ansatzweise mit Strom zu tun hat.

2. Welle Zerstörung.

3. Welle Epidemie, dabei denke ich, dass das die zweit schlimmste der 5 Wellen ist. Alleine wie die Krankheit beschrieben wird, als "Der Rote Tod, die Blutpest, die Seuche, der Tsunami, der Vierte Reiter " (S.64 Taschenbuch).

4. Welle - Die Invasion! Traue niemanden! Und hier wird die Sache sehr heikel. Wie willst du jemanden vertrauen, wenn du weißt, dass die Anderen genauso aussehen wie man selbst. Wie Menschen. Kannst du da überhaupt jemanden vertrauen?

5. Welle - Kinder werden ausgebildet und werden ab dem 7. Alter in der Krieg geschickt! Menschliche Kinder die Menschen umbringen. Was sagt uns das? Die Anderen bilden Kinder aus um Menschen umzubringen/ Der Mensch bringt den Menschen um! Und dabei ist es egal, welcher zuerst stirbt Jäger oder Gejagter!




Sag mal Rick Yancey, was hast du geraucht?




Als wenn das alles nicht genug wäre kommt da auch noch ein gut aussehender Evan Walker drin vor, der aussieht wie .... (da fehlen mir die Worte) und dann so tödlich ist wie ein direkter Schuss in den Kopf! Super!

Zwar stellt sich heraus,dass er am Ende der Silencer ist! Aber er wollte nie, dass es zu diesem Krieg kommt. Und sich dann sogar dagegen wehrt und dafür sorgt, dass das Ausbildungslager welches eigentlich ein Vernichtungslager ist (Hallo drittes Reich!) zerstört wird und zwar in kleinste Teile.




Kurze Erklärung die Anderen sind in den Menschen und wurden vor der Geburt in die das Baby eingepflanzt und warteten Jahre darauf sozusagen aktiviert zu werden um dann dem Oberbefehlshaber zu dienen (Vosh ich hasse dich, ich muss gesehen fasst schon sehr wie Voldemort).




Am Ende geht dann alles so gut wie gut. Natürlich kommt es darauf an, was man unter gut verstehen kann. Cassie bekommt ihren Bruder und tut sich mit Ben Parish und seiner Einheit zusammen. Jedoch ist Evan weg, nicht Tod, das glaube ich nicht, aber dageblieben um das Vernichtungslager dem Erdboden gleich zu machen.

Das blöde ist es gibt zu viele Kindersoldaten die noch keine Ahnung haben, dass sie nach Strich und Faden angelogen werden und immer noch dabei sind Mensch zu töten, in dem glauben sie töten Außerirdische.




Meine Fazit

Ich denke diese Buch ist sehr gelungen. Diese Schreibweise und auch die Art der Entwicklung der Handlung ist sehr neu! Ansich ist es einfach mal was anderes zu lesen! Ich würde jedem Empfehlen sich diese Buch mal näher anzusehen und in die Welt in der sich Cassie befinden mal abzutauchen und zu sehen, dass ein Versprechen einen Aufrecht halten kann!




"Ich werde sie von Trauer, Schuldgefühlen und Selbstmitleid befreien und Sie mit Hass, Durchtriebenheit und Rachsucht füllen. ich werde hier meinen letzten Wiederstand leisten"

Benjamin Thomas Parish (Zombie) S.154




"Ich lasse dich nicht einfach..." Er suchte nach dem passenden Wort "Wegfliegen von mir, Cassie Sullivan." (...) " Ich habe dich nicht gerettet", flüstere er, wobei seine Lippen meine Wimper kitzelten. " Du hast mich gerettet."

Evan Walker zu Cassie Sullivan S.201

Sehr gelungen

Von: EvaMaria Datum : 23.11.2016

https://buecherfansite.wordpress.com

Die Geschichte um Cassie und wie sie versucht zu ihrem Bruder zu kommen, hat mir sehr gut gefallen. Zum Film kann ich nichts sagen, da ich diesen bis jetzt noch nicht gesehen habe, aber ich denke, dass ich das ändern werden muss.
Ich fand es sehr spannend, wie die Geschichte in vielen eher kurzen Kapiteln erzählt wird. Die Erzählung findet meist aus der Sicht von Cassie statt, es gibt aber auch noch die Erzählung von Zombie, der in einem Lager ist und dort lernt, die Anderen zu töten.
Die Handlung, wie sie da durch diese kaputte Welt irrt, fand ich sehr gelungen. Es gibt auch immer mal Rückblicke in die Vergangenheit und man erfährt so auch, wie diese ganzen Wellen bzw. Attacken der „Anderen“ abgelaufen sind. Für mich am interessantesten waren die Reaktion auf die Welle der Krankheit.
Mir war Cassie schon von Beginn an sehr sympathisch und ich finde es auch sehr gut, dass vom Autor ein junges Mädchen als Hauptprotagonist gewählt, da es die ganze Geschichte sehr glaubhaft macht.
Das Ende kam dann recht flott und es wurden für mich doch noch einige Fragen als Leser offen gelassen, was ich etwas schade fand, aber ich denke es hängt damit zusammen, dass es ja noch eine Fortsetzung gibt. Ich denke auch, dass ich diese lesen werde.
Der Schreibstil hat mir gefallen und die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Die Spannung der Handlung hat sich für mich über das ganze Buch gehalten.
Fazit:
4 von 5 Sterne. Für mich ist das ein sehr gelungener Endzeitroman, denn ich ohne Einschränkung weiterempfehlen kann.

Solide Dystopie mit interessanten Charakteren

Von: unzensiert ♡ team Datum : 07.06.2016

unzensiertblog.blogspot.de/

1. Welle: Licht aus
2. Welle: Hohe Brandung
3. Welle: Seuche
4. Welle: Silencer

Was wird die 5. Welle sein? Cassie, Evan, Sam und Zombie - sie alle haben die ersten vier Wellen überlebt. Doch wie macht man weiter in einer Welt, in der DIE ANDEREN die Menschheit vernichten wollen - wofür lohnt es sich zu kämpfen und zu sterben?

Rick Yanceys Endzeitszenario entführt uns in eine Welt, in der man niemandem mehr trauen kann, denn jeder könnte der Feind sein. Zunächst lernen wir Cassie kennen, sie ist auf der Suche nach ihrem Bruder und begegnet dabei Evan - doch wer ist er, und warum will er ihr helfen? Der zweite Teil beginnt mit dem Jugendlichen "Zombie", der in Camp Haven zum Soldaten ausgebildet werden soll. Dieser Sprung ist zunächst irritierend, doch recht schnell versteht man, wo die Handlung grade spielt. Die folgenden Perspektivwechsel lassen sich im Laufe des Buches immer leichter auseinander halten. Während wir Zombie und Cassie als Erzähler ihrer eigenen Geschichten erleben, werden hin und wieder einige Sequenzen aus einer unbekannten Sicht erzählt.
Nachdem die ersten 100 Seiten allein von Cassie handeln, was für das Verständnis der Situation und einen ruhigen Einstieg sorgt, nimmt das Buch anschließend an Fahrt auf. Wir springen häufiger zwischen den Charakteren, wir erfahren immer mehr über die Wellen und fragen uns schließlich selbst: Was soll man angesichts einer solchen Übermacht noch tun? Doch trotz aller Rückschläge geben die Kinder und Jugendlichen nicht auf - denn um solche handelt es sich bei den Protagonisten, Erwachsene sind in diesem Teil lediglich Randfiguren. Das Agieren der Personen ist überwiegend glaubwürdig - an der einen oder anderen Stelle könnte man es hinterfragen, aber es gibt nichts, was uns völlig unlogisch erschien oder gar so irritierte, dass wir aus dem Fluss kamen.
Das Buch zieht einen mit - und endet genau so, dass man am liebsten sofort Teil 2 "Das unendliche Meer" kaufen möchte (gebunden und als eBook ist es bereits erhältlich, das TB erscheint im Januar 2017).

Rick Yancey erfindet das Rad nicht neu - so hatten wir z.B. schnell die Assoziation zu Stephenie Meyers "Seelen" - aber von all den Werken, die den Dystopie-Markt derzeit nahezu überschwemmen, bewegt sich "Die 5. Welle" definitiv im oberen Bereich. Die Geschichte ist spannend, unterhaltsam und sehr gut erzählt. Wir werden sie wohl nicht den Rest unseren Lebens im Gedächtnis behalten, dafür fehlt dem Buch ein bisschen Außergewöhnlichkeit - aber für alle Dystopiefans und solche, die es werden wollen gibt es von uns eine klare Empfehlung und 4 von 5 Sternen.

PS. Die Verfilmung von "Die 5. Welle" startete am 14. Januar 2016 in den deutschen Kinos. Dazu passend erschien das Taschenbuch mit den Hauptfiguren auf dem Cover.

Überwältigende Dystopie!

Von: NicoleShox Datum : 31.05.2016

https://nicolesbibliothek.wordpress.com

Was. Für. Ein. Buch. Leute, ich bin immer noch total geflasht.
Normalerweise kann ich mich nicht besonders für Science-Fiction und Alien-Geschichten begeistern, aber „Die 5. Welle“ ist so grandios, dass ich die Fortsetzung „Das unendliche Meer“ am liebsten sofort verschlingen will.

Die 16-jährige Protagonistin Cassie ist eine kleine Rotzgöre, eine Kratzbürste, die auf die harte Tour lernen muss, sich allein zurechtzufinden und zu überleben. Die ersten vier Wellen haben ihr alles genommen, aber sie haben sie auch abgehärtet. Auf sich allein gestellt versucht sie, ihren kleinen Bruder Sammy zu finden, dem sie ein Versprechen gegeben hat, als die Soldaten die Kinder mitnahmen und später alle anderen töteten.

Als Cassie nach einem Angriff angeschossen im Schneesturm versinkt, ist sie so gut wie tot, als der Farmersjunge Evan sie rettet. Er ist der einzige Mensch, dem sie seit langem begegnet ist, doch kann sie ihm trauen? Obwohl sie sich wünscht, es zu können, bringen ihre nagenden Zweifel die Fassade seiner Geschichte zum Bröckeln. Dennoch ist er der Einzige, der ihr helfen kann, ihren Bruder zu retten.
Ich habe mich sofort mit Cassie angefreundet. Sie eine Protagonistin ganz nach meinem Geschmack: stark, entschlossen, mutig. Gerade ihre Schwächen verleihen ihr Authentizität. Cassies sarkastische Bemerkungen in den ausweglosesten Situationen haben mich oft zum Lachen gebracht. So muss eine überzeugende Protagonistin sein, wenn sie die Welt retten soll! Um ihren Bruder zu retten, würde sie alles tun. Genauso wie Evan für sie. Er ist ihre Rettung und sie seine.

Das Buch ist in 12 Abschnitte geteilt, die aus verschiedenen Perspektiven erzählt werden. Cassie erzählt überwiegend, aber auch ihr kleiner Bruder Sammy, der zum Alienkiller ausgebildete Soldat Ben (und gleichzeitig Cassies Highschoolliebe) und Evan kommen zu Wort. Ganz kurze Kapitel sorgen für packende Spannung. Wie in einem Spielfilm erfährt der Leser Stück für Stück was es mit der Alieninvasion und ihrem Plan, die Menschheit auszurotten, auf sich hat. Jeder Aspekt der Geschichte wird aus den verschiedenen Sichtweisen der Protagonisten beleuchtet, bis sich das Gesamtbild wie ein Puzzle zusammensetzt.

Die Sprache ist jugendlich und authentisch, oftmals wird der Leser direkt angesprochen. Mir haben besonders die Kapitel aus Cassies Sicht sehr gefallen, was natürlich auch an Evan liegen könnte, für den ich, zugegebenermaßen, eine ziemliche Schwäche habe�� Zwischen den beiden entwickelt sie eine zarte Romanze, die stetig zwischen Misstrauen und Abhängigkeit schwankt. Kann mir bitte jemand Evan zum Mitnehmen einpacken? Dass er Geheimnisse hat, ist von Anfang an klar und obwohl es den Leser nicht wirklich überrascht, als diese aufgedeckt werden. Trotzdem ist die Geschichte nie langweilig. Vor allem das furiose Finale ist an Spannung und Action kaum zu überbieten. Atemlos bin ich durch die Seiten geflogen, während mein Herz gehämmert hat und ich fast schon gebetet habe, dass alles gut ausgeht. Aber natürlich bleibt Vieles offen, schließlich geht es in Band 2 „Das unendliche Meer“ weiter. Ich hoffe, dass ich die Fortsetzung ganz schnell lesen kann, denn ich will unbedingt wissen, was als Nächstes passiert. Auch auf die Filmumsetzung des ersten Bandes bin ich gespannt. Zwar glaube ich nicht, dass die Protagonistin so toll rüberkommt wie im Buch, dennoch muss ich mir die DVD kaufen, wenn sie im Sommer erscheint. Allein schon wegen Evan, haha! Habt ihr den Film schon gesehen?
„Die 5. Welle“ ist auf drei Teile angelegt. Der zweite Band „Das unendliche Meer“ ist schon auf deutsch erschienen, der dritte und letzte Teil „The final Star“ erscheint im Mai auf Englisch.

Mein Lieblingszitat:

Vielleicht bin ich die Letzte, aber ich bin diejenige, die noch da ist. Ich bin diejenige, die dem gesichtslosen Jäger im Wald auf einem verlassenen Highway gegenübertreten wird. (…) Denn wenn ich die Letzte bin, dann bin ich die Menschheit. Und wenn das der letzte Krieg der Menschheit ist, dann bin ich das Schlachtfeld. (Cassie, S. 123)

Bei diesem Buch hat der Autor alles richtig gemacht. Für „Die 5. Welle“ vergebe ich deshalb die volle Punktzahl.

Fazit:

„Die 5. Welle“ ist der packende Reihenauftakt eines dystopischen Sci-Fi-Abenteuers voller Action und Spannung. Dieser Pageturner überzeugt auf allen Ebenen. Unbedingt lesen!

Wunderbarer Reihenstart

Von: Isbel Datum : 27.05.2016

www.buecherlilien.blogspot.de

Zu Beginn bin ich schwer in die Geschichte reingekommen. Wir begegnen Cassie allein im Wald, während die fünfte Welle langsam ihre volle Wirkung entfaltet. Das volle Ausmaß der fünften Welle wird einem aber erst zum Ende des Buches voll bewusst. Cassie ist eine Überlebende. Bis auf ihren Bruder sind alle, die ihr wichtig sind, ums Leben gekommen. Aber auch von ihrem Bruder ist sie getrennt. Dieser befindet sich irgendwo in einem Lager und Cassie hat ihm versprochen, ihn zu finden. Das ist in meinen Augen, der einzige Grund, warum sie noch nicht aufgegeben hat. Am Anfang des Buches erzählt Cassie dem Leser, wie sie die ersten Wellen erlebt hat. Nicht chronologisch, sondern durcheinander, erfährt man von der Ankunft der Anderen, von ihrem Angriff und wie macht- und hilflos die Menschen waren und sind. Diese "Rückblenden" leiden unter dem Schreibstil des Autors. Hier sind oft Wortwiederholungen. Man springt zwischen der Gegenwart und den Vergangenheiten hin und her. Alles ein großes Durcheinander. Der Lesefluss wird erst flüssig, wenn die Rückblenden vorbei sind und die Geschichte in der Gegenwart spielt.

Erzählt wird aus der Ich-Perspektive von Cassie und Zombie.
Cassie ist die Protagonisten der Geschichte. Die Ankunft der Anderen hat sie verändert. Vom ganz normalen Teenager, der sich unbedeutend und grau vorkommt, ist sie zu einer Person geworden, die niemanden mehr vertraut und bereit ist, im Zweifel auch Menschen zu erschießen. Ihr einziges Ziel ist es, ihren fünfjährigen Bruder zu finden, der von Soldaten in ein Camp gebracht wurde. Dabei muss sie den Silencern aus dem Weg gehen. Andere, die Aussehen wie Menschen und zum Töten ausgeschickt wurden. Während ihrer Suche wird sie verletzt und von Evan gefunden und gerettet. Evan erzählt, dass er genau wie sie, seine komplette Familie an die Anderen verloren hat. Cassie versucht ihm zu vertrauen, aber irgendetwas stört sie an seiner Geschichte. Ich habe direkt beim Kennenlernen der zwei eine Ahnung gehabt, wer Evan ist und war gespannt, ob sich meine Ahnung bewahrheiten würden. Und obwohl der Autor Evan glaubhafte Antworten geben ließ, konnten diese zwar Cassie beruhigen, aber nicht mich.
Zombie gehörte vor der Ankunft der Anderen zu den beliebtesten Schülern und war der heimliche Schwarm von Cassie. Von ihr nahm er allerdings keine Notiz. Zombie hat seine Familie verloren und wir lernen ihn beim einem Angriff der Anderen auf ein Flüchtlingslager kennen. Zombie überlebt den Angriff und wird in einem gesicherten Camp zum Soldaten ausgebildet. Zusammen mit hunderten anderen Jugendlicher und Kinder. Das Höchstalter der Auszubildenen ist 16. Der jüngste ist grade mal fünf Jahre alt. Aus seiner Sicht erfahren wir, wie es in dem Camp abläuft, in das Cassie zu gelangen versucht.

Die Geschichte wird in kurzen Kapiteln erzählt und schafft es durch immer neue Wendungen und im ersten Augenblick unlogischen Verhaltensweisen zu fesseln. Letztere werden logisch, sobald man als Leser erkennt, wie die fünfte Welle aussieht. Durch die Ich-Perspektive ist man stark am Innenleben und dem Gefühlchaos der Personen beteiligt und ich konnte dadurch eine gute Bindung zu Cassie und den anderen aufnehmen. Im ersten Augenblick habe ich nicht verstanden, wie sie sich zu Evan hingezogen fühlen konnte, wenn sie ihm doch gar nicht vertraut. Aber wenn ich bedenke, dass sie monatelang allein war und dann wieder auf einen gutaussehenden Typen trifft, kann ich es doch nachvollziehen. Zusätzlich wünscht sie sich ja auch vertrauen zu können.

Das Ende des Buches hat mich mit vielen Fragen zurückgelassen und ich bin gespannt darauf zu erfahren, wie es weitergeht.

Könnte Spoiler enthalten

Von: Bunte Bücher Welt Datum : 13.05.2016

buntebuecherwelt.blogspot.de

Eine wahrnsinnig spannende Dystopie hat der Autor Rick Yancey mit "Die fünfte Welle" ins Leben gerufen. Eigentlich mag ich solche Alien-Invasions Stories gar nicht, aber dieses Buch hat mich auf jeden Fall von sich überzeugt.

Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Sichten, nämlich der von Cassiopeia (kurz Cassie genannt), Evan und Ben (Zombie), wobei Cassie hier den Großteil schildert.

Auch gibt es hier einige Rückblicke von ihr auf das Ausmaß der einzelnen vier Wellen, die die Alien Invasion so mit sich bringt.

Durch den tollen Erzählstil des Autors spürt man hier nicht nur die Emotionen und kann sie gut nachvollziehen, sondern kann sich hier in einige Situationen hineinversetzen.

Die Handlung ist fesselnd und je weiter die Story voranschreitet, umso mehr Einblicke bekommt man auch auf den Bezug der "Anderen", oder Silencer, wie Cassie sie nennt.

Der Plan der Silencer wird schnell klar, sie beginnen mit der "Säuberung" der Erde.

Während sie alle Kinder unter 16 Jahren ins Camp Haven bringen, um sie dort zu etikettieren und für den Kampf ausbilden, ahnt niemand der Überlebenden was die 5te Welle sein wird.

Für Cassie beginnt nicht nur der Kampf ums überleben, sondern auch ihr Versprechen das sie ihren kleinen Bruder Sammy gegeben hat.

Die Protagonisten sind hier alle sehr gut beschrieben, man kann sich recht schnell ein eigenes Bild von ihnen machen.

Gerade Cassie ist für ihr doch recht junges Alter sehr tapfer und für mich eine wahre Heldin.

Trotz der Aussichtslosen Lage, schlägt sie sich wacker und setzt ihren Plan um, ihren kleinen Bruder zu finden, selbst wenn sie sich damit in Gefahr bringt.

Evan erhält hier den geheimnisvollen Part und man merkt recht schnell das er vor Cassie ein wichtiges Detail verschweigt.

Ben oder Zombie, wie er im Camp Haven genannt wird, ist ebenfalls sehr sympathisch und man merkt immer wieder wie reif er für sein Alter doch ist. Er übernimmt hier einen wichtigen Part auf Cassies Bruder.

Im voranschreiten der Geschichte werden viele offene Fragen beantwortet und einige Geheimnisse, gerade das von Evan wird aufgeklärt.

Die Neugier auf den zweiten Band "Das unendliche Meer" ist bei mir geweckt, denn ich muss unbedingt wissen wie es mit Cassie, Evan und Ben weitergeht.




Fazit :

Eine spannende Dystopie mit gutausgearbeiteten Charakteren, machen das ganze zu einem unterhaltsamen Buch nicht nur für junge Leser


Sehr fesselnd und unglaublich gut geschrieben!

Von: Kath (katharia) Datum : 06.05.2016

https://www.youtube.com/user/kathlifeonlyonce

Ich war nach dem Film so gespannt auf das Buch und muss sagen: Es hat mich nicht enttäuscht. Es kommt sehr selten vor, dass ich 5 Sterne gebe, aber das Buch war er mir wert.

Der Scheibstil ist sehr gut und fesselnd, genauso wie die Geschichte mal etwas anders ist und sehr spannend ist. Außerdem habe ich mich ein bisschen in Ben verliebt, haha :)

Toller Start

Von: Lena Datum : 27.04.2016

piinkyswelt.blogspot.de/

1. Welle Dunkelheit
2. Welle Zerstörung
3. Welle Epidemie
4. Welle Invasion
5. Welle ...

Um was geht es?
Die ersten 4 Wellen sind vorüber, nun beginnt die 5. Welle. Die Ausrottung der Menschheit geht weiter.
Cassies Leben hat sich seit der Ankunft der Anderen total verändert. Sie hat ihr geregeltes Leben verloren und auch einige wichtige Menschen in ihrem Leben. Allerdings hat sie und ihre Familie (Vater und Bruder) überlebt. Nun sind sie auf der Flucht und suchen nach einer Bleibe. Doch wem können sie noch trauen? Nach einem tragischen Ereigniss ist Cassie nun auf sie ganz alleine gestellt und trifft dabei auf Evan Walker. Auch bei ihm muss sie sich die Frage stellen, führt er etwas im schlide?
Schnell merkt Cassie, dass Evan vielleicht gar nicht so schlecht ist und sie auf ihrer Suche nach ihrem kleinen Bruder helfen kann.


Meinung:
Eigentlich wollte ich das Buch gar nicht lesen. Aber dann wurde ich von einer Freundin überredet, in den Kinofilm zu gehen und ich war total begeister.
Ahhh, es ist ein wirklich toller Film.
Danach musste ich natürlich auch das Buch lesen. Was überraschenderweise doch etwas anders geschrieben wurde wie erwartet.
Das Buch wird aus verscheinenen Sichweisen erzählt. Man braucht auch nicht lange um sich in die jeweilige Person hineinversetzen zu können.
Das Buch ist unglaublich spannend, es konnte mich wirklich fesseln (wie auch der Film).
Obwohl ich den Film vorher gesehen habe, habe ich doch einiges neues Erfahren, bzw. vieles neu/anders wahrgenommen.
Was mir allerdings nicht so gut gefallen hat, war die Liebesgeschichte? Sie war irgendwie nur so lala vorhanden. Also irgendwie hat mir da etwas gefehlt, so kam sie mir irgendwie unglaubwürdig vor.
Dem ersten Band gebe ich 4 von 5 Cupcakes.

Spannung pur!

Von: Momkki Datum : 25.04.2016

https://zeilenfuchs.wordpress.com

“Die 5. Welle” ist eine wirklich ausgeklügelte und hoch spannende Dystopie über ein Mädchen Names Cassie. Innerhalb einer Invasion durch Außerirdische hat Cassie alles verloren: ihre Eltern sind tot und ihr kleiner Bruder Sammy wurde von den Anderen entführt. Die Menschheit ist zu 2/3 ausgerottet. Fest entschlossen schlägt sie sich durch die Wildnis durch, um ihn zu finden. Auf halber Strecke wird sie von einem Anderen angeschossen und ist schwer verletzt, wird aber gerettet. Die Frage ist: kann sie ihren Retter vertrauen? Gleichzeitig wird Sammy von den Anderen zu einem Kindersoldaten ausgebildet. Übersteht er das Trainingscenter? Werden die beiden sich je wiedersehen?

Die 5. Welle

Von: Bookowlsdream Datum : 24.04.2016

bookowlsdream.blogspot.de

Titel: die 5. Welle
Autor : Rick Yancey
Seiten: 460 (englische Ausgabe); 496 (deutsche Ausgabe)
Preis: 9,99€
Verlag: Goldmann

Inhalt:
Eines Tages taucht direkt über der Erde ein riesiges Raumschiff auf, in dem sich Außerirdische befinden. Diese Außerirdischen werden nur "die Anderen" genannt.
Anfangs besteht noch Hoffnung, dass die Anderen den Menschen helfen wollen, aber schon bald fangen sie an, die Menschen mithilfe mehrerer "Wellen" auszulöschen. In der ersten Welle wird die Elektrizität lahmgelegt, in der zweiten Welle werden alle Städte, die nahe am Meer sind, überflutet, in der dritten Welle bricht ein tödliches Virus aus und in der vierten Welle kann man nicht darauf vertrauen, dass Menschen wirklich menschlich sind. Denn die anderen sehen genauso aus wie wir, und deshalb kann man keinem mehr vertrauen. Ob es eine fünfte Welle geben wird, weiß keiner so genau.
Cassie hat die ersten vier Wellen überlebt und muss sich allein durch die Wildnis kämpfen. Ihr Bruder wurde von den Anderen mitgenommen und Cassie hat ihm versprochen, ihn zu finden.
Aber dann wird sie von einem Anderen gejagt und tödlich verletzt, und Evan Walker rettet sie. Aber kann sie ihm wirklich trauen? Sie weiß nicht, ob er ein Anderer oder ein Mensch ist.
Ben Parish, der auf Cassies Schule ging, wird vom Militär in ein Trainingscamp gebracht, wo er glaubt, auf den Kampf gegen die Anderen vorbereitet zu werden.

Meine Meinung:
Eine Alien - Invasion ist ja definitiv keine neue Idee, aber ich muss zugeben, dass "die 5. Welle" das erste Buch ist, das ich darüber gelesen habe. Ich finde es gut, dass die Geschichte nicht dem Klischee rund um Außerirdische entspricht.
Der Schreibstil von Rick Yancey hat mir sehr gut gefallen, weil er auch oft ziemlich ironisch geschrieben hat. Die Welt nach den verschiedenen Wellen wurde sehr gut beschrieben, sodass man sie sich vorstellen konnte.
Das Buch ist aus mehreren Sichten geschrieben, aber hauptsächlich aus denen von Cassie und Ben Parish. Die Abschnitte aus Cassies Sicht haben mir sehr gefallen und ich konnte Cassies Handlungen und Gefühle gut nachvollziehen. Cassie ist ein ziemlich mutiger Charakter. Sie versucht die ganze Zeit, das Versprechen zu halten, das sie ihrem Bruder gegeben hat und sie möchte unbedingt menschlich bleiben, also nicht wegen den Anderen viele Menschen umbringen.
Am Anfang erzählt Cassie im Rückblick, wie die ersten Wellen verlaufen sind. Ich fand das nicht besonders spannend, aber trotzdem hat es mir gefallen.
Als sie dann Evan Walker trifft, wird es spannender und es gibt viele lustige Dialoge. Davor, als Cassie allein im Wald ist, gibt es nicht so viele Dialoge.
An Evan Walker kann man sehen, dass es nicht immer ganz klare Linien zwischen gut und böse gibt. Er hat Cassie zwar gerettet, aber irgendwas an ihm veranlasst Cassie dazu, ihm nicht komplett zu vertrauen.
Die Abschnitte aus Bens Sicht hingegen haben mir gar nicht gefallen und bei dem ersten Abschnitt aus seiner Sicht habe ich sogar immer die Seiten bis zum nächsten Abschnitt gezählt.
In dem Militärcamp, in das Ben kommt, bekommen die Jugendlichen neue Namen. Teilweise sind das Namen wie "Poundcake" und "Teacup", die ich nicht so wirklich auseinander halten konnte und die mich deshalb ein bisschen gestört haben.
Im zweiten Abschnitt aus Bens Sicht lernt er Ringer, ein Mädchen, kennen, und ab da finde ich es auch einigermaßen interessant.
Aber Ben war mir eben einfach nicht sympathisch...

Fazit:
Die Idee, wie die Anderen vorgehen, um die Menschen auszulöschen, fand ich wirklich hart. Deshalb ist das Buch fast immer spannend, außer manchmal aus Bens Sicht. Den Schreibstil fand ich gut, man wollte immer weiter lesen und die Liebesgeschichte zwischen Cassie und Evan fand ich sehr realistisch und schön beschrieben.

Ein guter Auftakt

Von: Janes Bücherecke Datum : 02.04.2016

buecherrezi.blogspot.com

Cassie lebte in einer Welt die von Aliens besetzt wurde. Und den Beginn machten zerstörerische Wellen, die die Menschheit auslöschen sollten.
Die erste Welle war ein elektro- magnetischer Impuls und legte alle Elektronik lahm.
Die zweite Welle zerstörte so viel wie möglich.
Die dritte Welle brachte ein tödliches Virus.
Und da das alles noch nicht reichte kam eine vierte Welle.
Und die fünfte Welle stand noch aus.
Keiner vertraute einem anderen, es gab nur noch einen Gedanken "Überleben".
Cassie war alleine, alle ihre Freunde, Familienmitglieder und Verwanden waren tot. Alle, bis auf ihren kleinen Bruder und den hieß es nun zu befreien. Denn dieser wurde von den Anderen entführt.


Eine Welt die sich kaum einer vorstellen kann, denn die Frage ob es wirklich Aliens gibt kann uns keiner beantworten.
Doch für Cassie ist die Sache klar, es gibt welche und freundlich sind die nicht gerade.
Es ist durchaus ein sehr interessantes Thema, vor allem so wie Yancey alles beschrieben hat. So handelt es sich nicht um reine Sci- Fi.
Ich habe mich am Anfang etwas schwer getan mit diesem Buch. Aber umso weiter man fortschreitet umso besser wird es und umso interessanter.
Das einzige kleine Problem was ich ist dem Buch noch hatte, war der Aspekt wie er immer zwischen den Charakter hin und her gezwitscht ist. Irgendwann wusste man dann wann das passiert und konnte sich darauf einstellen, doch bei den ersten Kapiteln war es schon sehr anstrengend.
Ansonsten ist das Buch eine absolute Empfehlung. Es hat alles. Trauer, Hass, Angst, eine Suche, Verrat, Liebe, Rache, Intrigen, Gewalt und Freundschaft. Auch der Schreibstil von Rich Yancey ist sehr gut. Man fliegt nur so durch das Buch, wenn man sich einmal rein gefunden hat. Ich werde auf jeden Fall weiter lesen. Ich muss nur warten bis der zweite Band in der Ausgabe kommt die ich habe, sieht sonst immer so doof aus.

Ich bin schwer begeistert

Von: Nimue Datum : 30.03.2016

vorzeig-bar.blogspot.de

Ich muss gestehen, ich wollte das Buch von Anfang an lesen aber da es einfach so viele gute Bücher gibt, kam es, dass ich zuerst den Film gesehen habe (der meiner Meinung nach übrigens sehr gut gelungen und sehr nah am Buch ist).

Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gepackt, obwohl ich ja schon wusste, was mich erwarten würde. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen und bin in jeder freien Minute wieder darin versunken. Der Schreibstil ist unheimlich fesselnd. Ich kann den Hype absolut verstehen. Es ist ein richtig spannendes Buch und ich hätte am liebsten sofort mit dem zweiten Teil weitergemacht.

„Ist das das letztendliche Ziel der Anderen, die Welle, die alle Wellen beendet: uns unsere Menschlichkeit bis auf die blanken, animalischen Knochen auszuziehen, bis wir nur noch seelenlose Raubtiere sind, die die Drecksarbeit für sie erledigen, so einsam wie Haie und mit genauso wenig Mitgefühl?“
Seite 378

Auch von den Charakteren war ich schwer begeistert. Sie sind nicht flach und austauschbar sondern wirklich etwas besonderes.
Cassie ist ein starker Charakter, der sehr viel durchmachen muss und sie hat meinen vollen Respekt. Ich habe mit ihr gelitten und gebibbert, hatte auch den ein oder anderen Schmetterling beim Lesen im Bauch und musste sogar zwischendurch lachen.
Aber auch ihr Bruder Sammy ist ein für sein Alter wirklich bemerkenswerter Junge und muss gewaltiges durchstehen.

Hin und wieder wird es auch ein wenig nachdenklich, wie zum Beispiel auf Seite 476:
„Mir ist egal, wie klein wir den Sternen erscheinen. Jeder, selbst der kleinste, schwächste, unbedeutendste, spielt eine Rolle.“

Natürlich ist es eine Endzeit-Dystopie und alles hat es irgendwie, irgendwo schon einmal gegeben. Trotzdem hat mich die Geschichte sehr gefesselt und immer wieder positiv überrascht, weil sie abwechslungsreich, düster und ergreifend ist. Es gibt nichts, was mir an dem Buch nicht gefallen hätte und daher kann ich nur jedem raten, der es noch nicht getan hat: lest dieses Buch!

Gute, spannende Unterhaltung...

Von: unclethom Datum : 20.03.2016

mundolibris.blogspot.de

Dem Autor ist es gelungen eine sehr düstere Atmosphäre zu erzeugen und die Ängste der Menschen in diese zu transportieren. Sehr bildhaft wurden die Figuren und Schauplätze beschrieben, so dass es nicht schwer fiel sich diese gut vorzustellen. Der Schreibstil des Autors war für mich ein wenig gewöhnungsbedürftig und so habe ich diesmal etwas länger gebraucht als gewohnt um in die Story hinein zu finden. Nachdem ich den Zugang zur Story gefunden hatte, bekam ich eine Geschichte präsentiert die mich zu jeder Zeit fesseln konnte. Überraschende Wendungen wechselten sich ab mit der einen oder anderen etwas voraus zu sehenden Wendung ab. Was aber mir nichts ausgemacht hat, war ich doch schon angefixt und wollte unbedingt wissen wie es weiter geht.
Die Figuren, besonders aber die der Cassie und Evan, auch wenn er manchmal etwas seltsam erschien, waren für mich besonders gut geglückt. Highlight für mich aber auch die Dialoge. Man konnte die Verzweiflung und die Hoffnungslosigkeit gut nachvollziehen. Aber auch den absoluten Willen zu überleben spürte man in fast jedem Satz, was dann letzten Endes doch Hoffnung auf ein gutes Ende machte.
Fans des Genres aber solche die es noch nicht sind, werden hier wirklich sehr gut unterhalten. Gerade auch deshalb weil die Spannung mit jeder Seite ansteigt und man unbedingt wissen möchte wie die Geschichte den nun endet.
Für mich waren das verdiente 4 Sterne

Unglaublich spannendes Buch

Von: Buchstabensalat Datum : 20.03.2016

https://www.facebook.com/Buchstabensalat1/?ref=bookmarks

Ich muss sagen, es gibt selten Bücher, die mich so richtig packen. Dies ist eins davon. Ich hab beim Lesen sehen, riechen und fühlen können, so genau war alles beschrieben. Besser als Kino.
Es gibt Perspektivenwechsel, sodass man sich in die verschiedenen Hauptcharaktere reinversetzen kann.
Und dies ist keine von den "am Ende siegen eh die Menschen über die Aliens"-Bücher. Nee, so einfach ist das nicht. Aber was genau passiert müsst ihr schon selbst lesen. Ich bin gespannt wie der Film sein wird. Ich kann mir nicht vorstellen das er annähernd an das Gefühl beim Lesen rankommt. Definitiv 5 von 5 Sternen!

Spannende Außerirdischen-Invasion

Von: funne Datum : 17.03.2016

funneswelt.blogspot.de

Cassies Leben war immer normal und langweilig, mit normalen und langweiligen kleinen großen Problemchen. Doch seit das Mutterschiff der Außerirdischen still und teilnahmslos am Himmel steht, hat sich vieles verändert. In wellenartigen Schüben machen sich die Eindringlinge daran, die Menschheit auszulöschen: Kein Strom mehr. Tsunamis vernichten die Küstenregionen. Eine Seuche löscht über Dreiviertel der Weltbevölkerung aus. Und Sie, aussehend wie Menschen, machen Jagd auf die Überlebenden.
Vier Wellen sind mehr als genug für Cassie. Sie hat beide Eltern verloren. Ihr Bruder wurde mit anderen Kindern von Ihnen eingesammelt. Wie wird die fünfte Welle aussehen? Und was haben die entführten Kinder damit zu tun?

Um dieses Buch ist ja ein wahnsinniger Hype entstanden, vermutlich ausgelöst durch die Verfilmung. Ich selbst konnte dann natürlich auch nicht umhin, mir das Buch irgendwie zu schnappen.
Allerdings muss ich gleich mal im Voraus sagen, dass ich (vielleicht durch den Hype?) etwas Besseres erwartet habe.

An der Story habe ich nichts auszusetzen. Es ist selbstverständlich etwas abgedroschen, aber welche Außerirdischen-Invasion ist das nicht. Die Idee der Wellen, mit denen Sie die Menschheit Schritt für Schritt ausrotten wollen, finde ich sehr kreativ. Cassie, ein durchschnittliches Mädchen, das sich in die Höhle des Löwen begibt, um das Versprechen an ihren kleinen Bruder Sammy einzulösen, ist ein gutes, nachvollziehbares und emotional an den Leser bindendes Motiv. Wie wenig allein die zuvor einsame Cassie am Ende dasteht, gefällt mir auch sehr gut.

Vor allem die Sichtweisenwechsel fand ich super. Da die Erde in diesem Szenario schon relativ leer und verlassen ist, wäre es langweilig, immer nur Cassie zu begleiten (auch wenn selbst das alles andere als langweilig ist). Dafür haben wir auch unter anderem die Sicht von Ben alias Zombie und die von Sammy, beide "in der Höhle des Löwen" und wir können dem Feind fast hinter die Maske schauen.

Einer der wichtigsten Punkte sind natürlich "die Anderen". Spekulationen darüber, wie Außerirdische aussehen könnten und unter welchen Umständen wir sie, wenn überhaupt, kennenlernen würden, gibt es schon seit Jahrhunderten. Die Außerirdischen hier sind nicht 100%ig neu erfunden (z.B. sind die viel weiter entwickelt als wir), aber vor allem was das Aussehen und den Grund des "Besuchs" betrifft, finde ich die Idee sehr einzigartig und spannend.

Kommen wir zu den Charakteren. Cassie ist jetzt kein unglaublich vielschichtiger Charakter, aber man kann mir ihr leben. Die anderen Charaktere, insbesondere die männlichen, finde ich dagegen sehr gut gelungen. "DER Typ" (Den es ja irgendwie in jedem Buch gibt) ist hier mal nicht der Schulking und der heißeste Typ der Welt, sondern hat fast schon schüchterne und stille Züge. Das fand ich zur Abwechslung echt nett. Nicht zu schweigen davon dass es ENDLICH mal in einem gehypten Buch keine Dreierbeziehung gibt. Eine Million Daumen hoch dafür!! Für den zweiten Typen im Bunde ist nämlich auch mit einem zweiten Girl gesorgt. Gott sei Dank.

Auszusetzen an dem Buch habe ich nur einen Punkt. Und zwar hat es bei mir ziemlich lange gedauert, bis es Klick gemacht hat und ich verstanden habe, was wahr ist und was nicht, Vielleicht ist es authentisch, da die Charaktere im Buch auch an der Nase herumgeführt worden sind, aber ich fand das dann doch etwas zu verwirrend. Und am Ende, was da passiert ist, das finde ich "ein wenig" zu überstürzt von Vosch :D Wer es gelesen hat, weiß vielleicht, was ich meine.

Fazit:
Nicht so spannend, wie ich erwartet habe, und mit wenigen kleinen Unverständlichkeiten, aber ansonsten ein super Buch, basierend auf einer super kreativen Idee (Außerirdischen-Invasion mal anders) und mit super Charakteren!

Cassie und die Geschichte haben mich völlig gefesselt, emotional runtergezogen und namenloses Entsetzen ausgelöst

Von: Magische Momente Datum : 06.03.2016

www.magischemomentefuermich.blogspot.com

Ich fand den Klappentext unheimlich vielversprechend, auch wenn er nicht allzu viel verrät.
Bereits am Anfang lernte ich Cassie kennen. Ein sehr sympathisches Mädchen.
Sie ist offen, etwas ängstlich, aber gleichzeitig auch sehr tough und mit viel Stärke und Mut ausgestattet.
Bevor all das begann war für Cassie nichts wichtiger als ihre Familie und Ben Parish.
Man erfährt recht viel aus Cassies Vergangenheit. Das hat sie einfach lebendiger gemacht und ihr ein Gesicht gegeben.
Und dann erfährt man wie alles begann.
Als sich Unglauben mit Entsetzen abwechselte um schließlich in Fassungslosigkeit und purem Überlebenswillen zu enden.
Nun haben wir jetzt noch Cassie, den wohl einzigen Überlebenden.
Ich habe mich die ganze Zeit über gefragt, warum und was ist das Ziel.
Fragen über Fragen bauten sich auf und ich musste einfach mehr über all das erfahren.
Gibt es noch mehr Überlebende?
Cassie hat mich vollkommen ergriffen. Mit ihrer Art und ihrem Mut, sowie ihrer Stärke.
Sie hat sich in mein Herz geschlichen und nicht mehr losgelassen.
Je weiter ich in der Geschichte voranschritt, umso entsetzer und fassungsloser wurde ich.
Das namenlose Entsetzen und das wahrhaftige Grauen setzte ein.
Aber auch Wut und Verzweiflung.
Das Grauen weil man einfach nicht mehr wusste, was richtig ist und was nicht.
Wem kann man überhaupt noch vertrauen?
Sind sie wie wir oder sind es die anderen?
Ein Alptraum aus dem es kein entkommen gibt.
Cassie kämpft bis aufs Blut und dann begegnet sie Evan Walker...
Ist er ihr Freund oder ihr Feind?
Ein Gefühlschaos setzte ein und man wusste nicht mehr ein noch aus.
Man ist gefangen zwischen Angst, Verzweiflung und Hoffnung.
Dem Autor gelingt es auf geschickte Art und Weise, dem ganzen eine gezielte Wendung zu verpassen, die sich gewaschen hat.
Mir blieb im wahrsten Sinne der Mund offen stehen und ich konnte einfach nicht glauben, was dieses Buch mir offenbarte.
Es ist grausam und hat mich mitten ins Herz getroffen.
Grausam auf psychologische Art und Weise, aber auch grausam auf die Art, was man mit den Menschen macht.
Ich fand es kaum zu ertragen und es hat mir einfach den Hals zugeschnürt.
Das Buch lebt von einigen Wendungen, die sehr gut nachvollziehbar gestaltet sind.
Dadurch bleibt der Adrenalinpegel ständig in der Höhe und man kommt kaum zum Luft holen.
Die Ausbildung der Soldaten fand ich zwar zwischendurch etwas langatmig, aber es ist wichtig um das Ganze zu verstehen.
Auch der Abschluss des ersten Bandes hat mir sehr gut gefallen und ich bin gespannt wie es weitergeht.
Die ganzen Beschreibungen die dieses Buch bietet, führt dazu das man sich alles sehr gut vorstellen kann, aber auch dazu, daß es tierisch unter die Haut geht.

Hierbei erfahren wir verschiecdene Perspektiven z.b. die von Cassie. Aber auch die von Sam, Evan und Ben.
Auch wenn man diese Charaktere sehr gut kennenlernt, da es ihnen einfach mehr Raum und Tiefe verschafft, so hat mich Cassie doch am meisten berührt.
Die Nebencharaktere haben mir auch sehr gut gefallen. Man konnte sich ein recht gutes Bild von Ihnen machen.
Ihre Handlungen und Gedankengänge sind stets gut nachvollziehbar gestaltet.
Das Buch ist in mehrere Teile gegliedert die einzelnen Kapitel haben eine normale Länge.
Der Schreibstil des Autors ist fließend und stark einnehmend, aber auch miteißend und bildgewaltig gehalten.
Das Cover und der Titel passen gut zum Buch.

Fazit:
Ein komplexer Roman der mich vollkommen für sich einnehmen konnte.
Cassie und die Geschichte haben mich völlig gefesselt, emotional runtergezogen und namenloses Entsetzen ausgelöst.
Unbedingt lesen.
Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

Ein mitreißender End time Roman mit ganz viel Liebe und Action

Von: Soso's Bookworld♡ Datum : 03.03.2016

sosos-bookworld.blogspot.com


Das Buch beginnt so wie so gut wie alle "Letzter Tag" Bücher mit einem ganz normalen Mädchen, dass auf eine ganz normale High school geht mit ganz normalen Freunden und einer ganz normalen Familie.

Und dann kamen die Anderen.

Das oben bereits genannte Mädchen namens Cassie ist die Protagonistin in diesem Buch.

Nachdem sie zum ersten Mal davon erfährt, dass sich etwas verändert hat und die "Wellen" einsetzen, bringt sie eine der größten Verwandlungen hinter sich, die ich schon lange gelesen habe.

Wir als Leser bekommen mit, wie Cassie die fünf Wellen erlebt.Von dem jungen High school Girl zur Kämpferin.Einer, die um sich und ihre Familie zu retten alles tun könnte - sogar töten.

Der Anfang hatte es mir zwar nicht sehr angetan, aber weil ich bereits im Kino den Film gesehen hatte, habe ich trotzdem weitergelesen und dies nie bereut.

Selbstverständlich wäre das Buch kein Bestseller geworden, wenn der Autor nicht so gut hätte schreiben und vor allem beschreiben können.Als Leser hatte ich das Gefühl, dem Mädchen immer über die Schulter zu gucken und mitzuerleben, was sie erlebte.

So richtig spannend wunde es aber, als ein attraktiver Junger Mann namens Evan Walker ihr das Leben rettet und sie zu ihrem Bruder führen möchte, da es allein zu gefährlich ist.

Doch woher kommen seine starken Kräfte und wieso verhält er sich teilweise so komisch?

Diese und viele andere Fragen werden im weiteren Verlauf des Buches geklärt und trotz des Ausgangs ist klar, diese Story ist noch nicht zu Ende.




Sowohl Film als auch Buch sind meiner Meinung nach nicht nur gut gemacht, sondern regen auch noch zum Nachdenken nach.Wer Dystopien mag, wird dieses Buch hier lieben.

Bestes Buch überhaupt ��

Von: Veros Bücherwelt Datum : 20.02.2016

verosbuecherwelt.blogspot.com

Titel: Die 5. Welle

Autor: Rick Yancey

Herausgeber: Goldmann Verlag

Format: Taschenbuch

Erscheinungstermin: 2. Taschenbuch Auflage Februar 2016, deutschspachige Erstausgabe 2013 (Copyright)

Buchlänge: 478 Seiten

Preis: 9,99 [D]

Besonderheiten: Internationale Besteller lief in den Kinos, Leseprobe: Das unendliche Meer

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Worum geht es?
Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ...

Titel:
Bei dem Titel "Die 5. Welle" dachte ich erst, dass es etwas mit Wasser zu tun hat. Hat es aber nicht. Trotzdem können Wellen schließlich auch mehrere Bedeutungen haben. Also finde ich den Titel sehr schön. Außerdem klingt er sehr spannend.
2 von 2 Punkten

Cover:
Also ich habe das Taschenbuch Cover von die fünfte Welle und ich finde es sehr schön weil es passend zum Film ist mit Cassie und Evan gestaltet. Außerdem stehen vorne noch drauf: erste Welle Dunkelheit, zweite Welle Zerstörung, dritte Welle Epidemie, vierte Welle Invasion. Das finde ich sehr schön und ich finde das Softcover unterscheidet sich sehr von Hardcover, weil das Hardcover ist so viel ich weiß einfach nur schwarz und noch so ein Mensch glaube ich in orange abgebildet, aber auch das finde ich sehr schön und passend auch zum Titel und zum Buch.
2 von 2 Punkten

Klappentext:
Den Klappentext finde ich richtig gut. Er verrät nicht zu viel so wie es viele andere Klappentexte machen. Hier steht worum es in dem Buch hauptsächlich geht. Außerdem finde ich das hier sehr gut zitiert wurde. Auch hier steht noch mal was die einzelnen Wellen mit sich brachten. Außerdem wird auch noch in Frage gestellt ob Cassie, Evan, ihren Retter trauen kann. Ich finde der Klappentext erregt Spannung und so hat es mich auch zum Lesen gezwungen. Auf jeden Fall gehört es zu meinen Lieblings Klappentexten.
3 von 3 Punkten

Anfang:
Ich sage jetzt einfach mal das Vorwort finde ich sehr gut es ist spannend und ich musste erst überlegen, ob es jetzt schon offiziell zum Buch gehört oder nicht. Nach den ersten Seiten wusste ich sofort dass ich das Buch lieben werde und natürlich war es auch so. Der Einstieg insgesamt gefällt mir sehr gut. Ein schöner Anfang
3 von 3 Punkten

Schreibstiel:
Der Schreibstil von Rick Yancy hat mich gleich nach der ersten Seite sofort überzeugt. Ich bewundere seinen Schreibstiel, er großes Talent, wie ich finde. Außerdem finde ich sehr gut dass er das Buch in verschiedene Sichten also Teile eingeteilt hat. So wird mal aus Cassies Sicht erzählt, mal aus Bens Sicht und auch mal aus einer anderen Sicht. Ich habe nicht viele Lieblingsautoren aber mit dem Buch die fünfte Welle ist wird Rick Yancey mit nach ganz oben gerückt. Ich würde mir jedes Buch immer wieder vor ihm holen.
3 von 3 Punkten

Charaktere:
Kann Spoiler enthalten
Die Charaktere in diesem Buch finde ich sehr unterhaltend und cool also gut. Die Hauptpersonen in diesem Buch sind wie ich finde Cassie und Ben, aber auch Evan und Sammy spielen eine große Rolle. Cassie ist ein 16 jähriges Mädchen, das ihren Vater und ihre Mutter bereits verloren hat. Nun will sie ihren kleinen Bruder zurück holen, den sie mitgenommen haben. Die Anderen. Evan ist ein Typ der sie rettet und ihr dabei helfen will ihren Bruder wieder zurück zu holen. Ben ist auch da wo Sammy ist. Ich finde die Charaktere wie schon gesagt sehr unterhaltsam und finde, dass sie wirklich sehr gut detailliert sind.
Spoiler Ende
3 von 3 Punkten

Inhalt:
Insgesamt die Idee des Buches finde ich sehr einfallsreich. Ich finde auch sehr gut, dass es in diesem Buch nicht nur um Rettung und Schutz geht, sondern auch um Verrat und Liebe. Ich finde dieses Buch so fantastisch, gigantisch einfach nur großartig. Ich habe noch nie so ein ähnliches Buch wie dieses gelesen und es ist auf jeden Fall mein Lieblingsbuch, ich liebe es einfach. Alle Fragen die in diesem Buch aufgetaucht sind haben sich im Nachhinein noch geklärt. Also wurde nicht alles auf einmal verraten das finde ich sehr gut und in jedem Kapitel war einfach Spannung vorhanden. Das finde ich so gut, dass schafft echt nicht jeder.
5 von 5 Punkten

Ende:
Kann Spoiler enthalten
Auch das Ende fand ich sehr spannend. Ich hatte erst besorgen dass irgendwas passiert, das irgendjemand stirbt, aber ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, ob jemand gestorben ist. Evan ist am Ende des Buches nicht mehr wirklich aufgetaucht. Er will noch was erledigen und dann ist er auf einmal weg. Cassie, Ben und Sammy werden von Ringer und so gerettet... Erst sagt Cassie, dass sie findet das Ben und Ringer sich nahe stehen, wie es aussieht und dann kommt Ben und küsst Cassie. Sie widerspricht nicht, obwohl sie mit Evan zusammen ist. Das fand ich sehr verwirrend, aber trotzdem finde ich das Ende sehr gut und denke dass auch diese Frage im nächsten Buch noch geklärt werden wird.
Spoiler Ende
3 von 3 Punkten

Meine Meinung:

Als ich so ziemlich am Ende des Buches, war, könnte ich erst gar nicht mehr aufhören zu lesen. Es wurde so spannend. Nachdem ich fertig war mit Lesen war mein Gesicht für Ca. 2 Stunden lang voll rot. Es hat Anstrengung gekostet dieses gigantisches Buch zu lesen. Ich musste sehr oft weinen am Anfang des Buches. Cassie musste so viel durchstehen. Ich bewundere Rick Yancey für so eine Idee. Das Buch ist auf jeden Fall mein neues Lieblingsbuch. Es hat mich total umgehauen. Die Spannung bleibt immer erhalten. Gleichzeitig dreht es sich noch um Liebe und Verrat. Als nächstes werde ich auf jeden Fall das unendliche Meer mir zulegen und lesen. Ich freue mich auch schon auf den letzten Teil. Ich hatte das Buch Ca. nach 6 Tagen durch. Hätte ich keine Schule gehabt, dann bestimmt schon nach 3 Tagen. Das Buch ist einfach nur ein Highlight. Perfekt ins Detail. Kann ich nur weiterempfehlen!

Auf jeden Fall: 5/5 Sterne

Über den Autor:

Rick Yancey ist ein preisgekrönter Autor, der mit seiner Trilogie »Die fünfte Welle« die internationalen Bestsellerlisten stürmt. Wenn er nicht gerade schreibt, darüber nachdenkt, was er schreiben könnte, oder das Land bereist, um übers Schreiben zu reden, verbringt er seine Zeit am liebsten mit seiner Familie in seiner Heimat Florida.

Danke fürs Lesen!
Danke auch an Bloggerportal für das tolle Buch!

Ein gutes Buch, dass zum Ende hin richtig spannend wird

Von: Sebastian Datum : 18.02.2016

buechermitgefuehlen.blogspot.de/

Das Buch "Die 5. Welle" hat mich gereizt, seitdem ich den Trailer von der Verfilmung gesehen habe. Dystopie? Check!
Alien Invasion? Check!
Junge Hauptcharakter? Check!

Alles klang nach einem perfekten Buch für mich. Leider war ich am Ende dennoch nicht 100% überzeugt...

Zu Beginn wird man direkt in die Geschichte hineingeworfen. Die meisten Menschen sind schon tot und man bekommt die Ereignisse in einigen Rückblenden erzählt. Cassie ist der erste Hauptcharakter, den man kennenlernt. Durch sie erfährt man alles, was geschehen ist. Wie die "Anderen" in mehreren Wellen die Menschheit fast komplett vernichtet hat. Und genau das ist das erste was mich gestört hat...Man bekommt sofort gesagt, dass alles hoffnungslos ist und man sich eher fragt warum die "Anderen" alles so umständlich machen. Anstatt das man alle Menschen auf einmal ausrottet, nein sie machen es langsam, ganz langsam. Warum? Wieso sollte ich weiterlesen, wenn sowieso alles umsonst ist. Denn das alles umsonst ist, wird einem gefühlt 150 mal erzählt. Man liest Selbstzweifel nach Selbstzweifel. Zwischendurch musste ich mich zum Weiterlesen etwas zwingen. Ab ca. der Hälfte kommen weitere Charakter hinzu und man bekommt eine weitere Sichtweise der Invasion gezeigt. Ab diesem Punkt wurde das Buch für mich deutlich besser. Es wurde spannender und der Leerlauf zwischen den Ereignissen wurde weniger. Dennoch begleitete mich die ganze Zeit, die Frage: "Wie soll das enden?"

Nun ja für die Lösung hat der Autor Rick Yancey ja noch zwei Bücher Zeit. Ich werde es also erfahren. Denn die nächsten Bücher werde ich auf jeden Fall lesen. Trotz allen negativen Aspekten hat Rick Yancey es geschafft, dass mir die Charaktere ans Herz gewachsen sind.

Ein spannendes Buch über Aliens

Von: Kathaflauschi Datum : 12.02.2016

kathaflauschi.blogspot.de/

Ich muss sagen, ich bin sehr beeindruckt von diesem Buch. Es ist eine spannende Lektüre der auf das außernatürliche steht. Es behält die Spannung bis zur letzte Seite an und die verschiedene Perspektiven von den verschiedenen Protagonisten, sind sehr schnell zu verstehen. Man kann sich in die verschiedene Protagonisten hinein versetzen und man versteht auch sofort die hintergründe ihrer taten.
Cassie hat ihrem kleinen Bruder versprochen, das sie ihn holen kommt. Doch sie wusste nicht ob es ihr gelingen würde oder ob ihr Bruder noch am Leben ist. Sie lebte eine Zeit lang in einem Wald, beobachtet von einem Silencer, bis sie sich auf den Weg zu ihrem Bruder machte. Der Silencer folgte ihr auf schritt und tritt, was beide aber nicht wussten, das sich der Silencer in sie verlieben würde. Cassie wurde angeschossen und der Silencer half ihr wieder auf die Beinen indem er sie pflegte und ihre wunde versorgte, was Cassie aber nicht wusste, das er sein wahres ich nicht preisgab und sich als farmer Junge ausgab. Ben Parish, Cassies liebe seit der Schule, lebte auch noch, aber er lebte als Zombie und wurde in einem Lager wieder gesund gepflegt nachdem er auch von der Seuche befallen wurde. Irgendwann erfuhren beide das große geheimnis, dass das Camp auf sich hatte und die Schlacht begann.
Ich fand das Buch sehr spannend und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Diese Geschichte das die Außerirdischen sich in Menschen pflanzen und sich als Menschen geben, war etwas außergewöhnliches. Erst dachte ich, sie würden so dargestellt werden, wie man sie in Filmen sieht, als eklige Monster. Dennoch erinnert mich das so ein wenig an Stephanie Meyers Werk "Seelen", in dem es auch darum ging, wie Menschen eine neue Seele bekommen, wo der eindruck besteht, das es sich auch um außerirdischen handelt, die die Erde besetzen wollen. Dennoch war es neu, das die Aliens die Erde von den Menschen befreien wollte und nur die Kinder behalten wollten, damit sie die besetzen können. Sie baten Sicherheit und hielten ihr wahres Gesicht geheim. Sehr spannend fand ich, wie ein Junges Mädchen zuvor darauf kam, was wirklich vor sich geht. Irgendwann wird alles ans Licht kommen, man möge sich auch so gut wie möglich verstellen können, einem wird es immer auffallen.
Der Schreibstil des Autors war erfrischend und den Protagonisten gerecht. Ein Kind blieb ein Kind, ein Jugendlicher blieb ein Jugendlicher. Anfangs war ich skeptisch ob das Buch wirklich so gut sein würde, doch ich bin erstaunt, dass das Buch wirklich gut ist.

Ein großartiger Auftakt!

Von: Yvi's kleine Wunderwelt Datum : 11.02.2016

yviskleinewunderwelt.blogspot.de

Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt bereits mitten in der Invasion und wir befinden uns zeitlich nach der vierten Welle. Einsam und allein schlägt Cassie sich durch und ist zeitgleich auf der Suche nach ihrem Bruder. Der Autor schafft es diese bedrückende und kalte Stimmung sofort auf den Leser überzuleiten. Obwohl uns Cassie auf eine nüchterne und abgeklärte Weise versucht zu erzählen, was bisher geschehen ist, kommt trotzdem die unterdrückte Verzweiflung und die Trauer durch, die sie empfindet. Ein dicker Kloß bildet sich beim Lesen im Hals und man fragt sich, wie sie und der Rest der Menschen es überhaupt schaffen, weiter zu machen und die Hoffnung nicht aufzugeben, obwohl ihr Gegner eiskalt und überlegen ist.
Cassie und Ben legen beide einen unglaublichen Überlebenswillen an den Tag und man fragt sich, wo nehmen sie bloß diese Kraft her. Während Cassie ihrer Sorge um Sammy Stärke verleiht, hat Ben es sich vorgenommen, nicht kampflos aufzugeben.
Und während die Außerirdischen die Menschheit eiskalt und radikal vernichten, kämpfen die letzten überlebenden Menschen um den Erhalt ihrer eigenen Menschlichkeit.
Die fünfte Welle ist eine Dystopie die bedrückender nicht sein könnte und trotz allem in jedem Moment spannend und emotional zu gleich ist.

Es lässt sich Schritt für Schritt erahnen, was die Außerirdischen als die fünfte Welle für die Menschheit bereit hält. Obwohl einen als Leser diese Erkenntnis nicht so überraschend trifft, wie die Protagonisten im Buch, ist es trotzdem ein bitteres und hoffnungsloses Gefühl aus dem es kein Entkommen zu geben scheint.

Das Buch wird insgesamt aus 4 verschiedene Sichtweisen erzählt, die jeweils in der Ich-Perspektive geschrieben sind. Das ermöglicht uns die Ereignisse an verschiedenen Handlungsorten zu betrachten, bevor diese schlussendlich zusammen laufen. Die Haupterzählstränge werden von Cassie und Ben erzählt. Es gibt aber auch einen aus der Sicht von Cassies kleinem Bruder Sammy und einen aus Sicht des „Silencers“. Das Buch ist in verschiedene Teile gegliedert und bei jedem Teil, wechselt die Erzählperspektive. Durch die Unterteilung ist der Wechsel sofort ersichtlich und der Handlung leicht zu folgen. Man ist immer zwiegespalten und möchte wissen, wie es bei dem jeweils anderen weiter geht, dadurch wird die Spannung immer aufrecht gehalten und man kommt sehr schnell voran im Buch. Ich konnte es nicht aus der Hand legen.
Ob noch Hoffnung für die Menschheit besteht, vermag ich nicht zu sagen. Ich bin gespannt, wohin uns die Fortsetzung führen wird.


Cover:

Das Cover ist ein Filmmotiv. Im Hintergrund sieht man eine zerstörte Stadt. Dass die Protagonisten Cassie und Evan mit einem Gewehr abgebildet sind, lässt erahnen, dass es hier um einen Kampf ums nackte Überleben geht.


Fazit:

Eine Dystopie, die bedrückender nicht sein könnte. Düster, spannend und emotional zugleich! Kann diese ausweglose Zukunft und Vernichtung der Menschheit durch ein Fünkchen Hoffnung gerettet werden?

Ich danke dem Goldmann Verlag, dass er mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Die fünfte Welle, schockierend, realistisch!

Von: Sarah von Sarahsbücherhöhle Datum : 09.02.2016

sarahsbuecherhoehle.blogspot.de/

Meinung:
Bevor ich hier meine literarischen Ergüsse niederlasse :D, muss ich sagen, das ich erst den Film gesehen habe und dann das Buch gelesen habe, also könnte es sein, dass ich ein bisschen beeinflusst wurde.

Zunächst hat mich das Thema etwas schockiert, denn es war erschreckend realistisch! Doch die Geschichte nahm ihren Lauf und ich war positiv überrascht. Das soll nicht heißen, dass ich alles, was realistisch ist nicht mag, aber es war trotzdem ein Schock.

Zunächst beginnt das Buch mit einem Ausschnitt mitten in der Handlung, worum sich dann die Erinnerungen bzw. die vorhergehenden Dinge rumspinnten.

Zu Beginn fand ich den Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man erstmal in der Handlung drin war dann las es sich in einem Rutsch. Die Charaktere habe ich gleich in mein Herz geschlossen, besonders Cassie's Vater, ihren Bruder und Ben Parish. Bei Evan Walker brauche es ein Bissschen, aber ich wusste einfach, das da was nicht stimmte.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich bin gespannt wie es sich in den nächsten Teil weiter entwickelt.

Cover:
Da es das Buch zu dem Film ist kann ich eigentlich nicht viel sagen. Zu sehen sind Cassie, Evan und Ben (sabber)

Fazit:
Ein spannende und realistische Lektüre!

Toller Auftakt der Dystopie

Von: Lilly Datum : 08.02.2016

lilianlovesbooks.blogspot.de/

Von einem Tag auf den anderen ist nichts mehr so wie es einmal war. Gestern noch Schülerin, heute steht Cassie alleine da und sieht sich einer fast zerstörten Umwelt und einem Krieg gegenüber der schier aussichtslos scheint. Die Anderen sind gekommen und von da an wurde alles anders.
Zuerst wurden fast alle Menschen ausgelöscht so das sich Cassie nun alleine durchschlägt, auf der Suche nach ihrem kleinen Bruder Sam muss sie sich in Gefahr begeben.

Phu ich muss schon sagen ich hätte nicht gedacht das eine Dystopie so fesselnd und spannend sein kann. Die Anderen kamen an einem ganz normalen Schultag und haben alles Zerstört. Wir erleben die Geschichte zunächst aus Cassies Sicht. Sie erzähl wie ihr Leben vorher war, das sie total auf Ben Parish gestanden hat sich aber nie gewagt hat ihn anzusprechen. Hätte sie das vorher gewusst hätte sie es wohl doch getan.
Zu Anfang ist Cassie eher das liebe,nette Mädchen von nebenan das ein wenig schüchtern wirkt, ganz besonders bei Ben.Ich mochte sich gleich ganz gerne. Auch das sie sich so sehr um Sam kümmert gefiel mir.

Die Szene mit dem Bus war schlimm. wWährend im Film Cassie wohl mitfahren hätte dürfen muss sie im Buch dableiben, sie redet Sam gut zu das er einsteigt. Trotzdem hat sie Angst um ihn, seit dem Tod ihrer Mutter fühlt sie sich für ihn verantwortlich. Auch als ihr Vater sich von ihr trennt betreut er sie noch einmal mit der Aufgabe für Sam dazu sein. Das nimmt Cassie ernst. Nachdem sie im Lager mit ansehen musste was mit den Menschen dort geschah, flieht sie um Sam zu retten. Dabei wird sie schwer verletzt.

Im nächsten Teil erzählt Ben wie er zu "Zombie" wurde und was der Name bedeutet. Auch er hat schlimmes erlebt. Der Verlust hat ihn schwer getroffen und auch er landet schließlich im Camp, dort wohin man auch Cassies Bruder gebracht hat. Ben mochte ich auch, aber irgendwie doch nicht so sehr wie den dritten im Bund, Evan.

Evan ist ein eher zwielichtiger Typ, so scheint es. Er ist es der sich um Cassie kümmert und der ihr hilft. Doch Evan hat ein schlimmes Geheimnis. Ich fand Evan gut, weil er authentisch reagiert hat. Das machte ihn sympathisch.

Zum Schreibstil, an einigen Stellen tat ich mich etwas schwer. Manchmal waren einfach ein paar Sätze dabei die man sich schenken könnte, das machte es etwas holprig beim Lesen. Das ist auch der Punktabzug, das mag ich einfach nicht so sehr.

Bis auf meinen Kritikpunkt was den Schreib bzw. Lesefluss angeht hat es mir gut gefallen. Es ist eine spannende, beklemmende Dystopie die einem schon angst machen kann. Vor allem weil man sich beim Lesen unweigerlich fragen muss ob man nicht genauso reagieren würde wie Cassie in dem Shop.

Das Buch, welches mich vor Spannung wie eine Welle mitgerissen hat!

Von: Meike Datum : 06.02.2016

meikeslittleworldofbooks.blogspot.de

Meinung:

Was ist wenn du völlig auf dich allein gestellt bist? Wenn um dich herum die Menschheit
ausgerottet wird? Genau das erlebt Cassie. Die "Anderen" wollen die Erde übernehmen und dies Mithilfe von fünf Wellen. Die erste Welle hat alles in Dunkelheit versetzt. Die zweite bringt Zerstörung und mit der dritten Welle wird ein tödlicher Virus ausgelöst. Cassie steckt mitten in der vierten Welle und die Welt wartet darauf was die fünfte Welle bereithält. Alle um sie herum sind tot. Jeden Tag kämpft sie ums Überleben bis sie
Evan kennenlernt... Doch kann sie ihm trauen? Wird sie die fünfte Welle überstehen?

Schon Ewigkeiten steht dieses Buch auf meiner Wunschliste. Da im Moment der Film dazu im Kino läuft war das noch ein Grund mehr für mich es endlich zu lesen. Das Buch hat mich wirklich wortwörtlich wie eine Welle überflutet und mitgerissen.

Die Geschichte ist einfach sehr logisch und durchdacht geschrieben und kommt echt real rüber. Manchmal habe ich mir wirklich Gedanken gemacht, wie es wohl wäre, wenn so etwas bei uns passieren würde. Man wird mit Tatsachen konfrontiert und wird nicht verschont, was dem Leser ein Gefühl gibt wirklich dabei zu sein. Es hat mich wirklich richtig gepackt und ich konnte so auch sehr gut mit den Charakteren mitfühlen.

Vorallem in Cassie konnte ich mich gut hineinversetzen und wie ich finde hat sie ihre Situation vorbildlich gemeistert. Ich selber hätte wahrscheinlich nicht so viel Mut gehabt und schließlich aufgegeben. So war sie aber nicht. Sie hat immer weitergemacht und gekämpft, weil sie ihren Bruder wiedersehen wollte.

Ihr Charakter ist mir wirklich ans Herz gewachsen. Sie ist richtig taff und trotz der hoffnunglosen Situation hat sie nie ihren Humor verloren. Ihren kleinen Bruder Sammy fande ich echt süß. Er kam mir während der Geschichte immer erwachsener und taffer vor. Eine weitere interessante Figur war Evan. Er ist total mysteriös. Wie Cassie war ich manchmal etwas mistrauisch, aber er hat mein Herz auf jeden Fall erobert.

Aber nein das Buch beinhaltet nicht nur eine geniale Idee, viel Action und Spannung sondern auch noch eine Liebegeschichte. Alles ist schön miteinander vermischt und macht das Buch noch besser. Mich hat es nicht mehr losgelassen, da viele unerwartete Wendungen vorkommen. Ein klein wenig Dramatik spielt nämlich auch eine Rolle weswegen mich das Buch auch sehr bewegt hat. Die Tatsache, dass Cassie so viel verloren hat und sie dann auch noch von ihrem Bruder getrennt wurde, war echt erschütternd. Ich weiß wirklich nicht wie ich durchgehalten hätte so alleine zu sein und nicht zu wissen wie viele Menschen noch leben.

Zwischendrin wurde zwischen verschiedenen Perspektiven gewechselt. Anfangs war ich dadurch echt verwirrt, weil es nicht richtig gekennzeichnet wurde und es so überraschend kam. Letztendlich musste ich mich aber nur kurz daran gewöhnen und man hat so einen noch besseren Einblick in die Story bekommen. Der Schreibstil ist echt poetisch und schön. Mir kam es so vor als ob der Autor mit jedem Wort etwas sagen will. Am liebsten hätte ich jedes Wort herausgeschrieben, weil so viel mehr dahintersteckte.

Hier an dieser Stelle würde ich auch gerne noch ein Zitat einbauen:

"Manchmal denke ich, dass ich womöglich der letzte Mensch auf Erden bin. Was bedeuten würde, dass ich der letzte Mensch im Universum bin. Mir ist klar, dass dieser Gedanke bescheuert ist. Sie können nicht alle getötet haben - noch nicht. Allerdings kann ich mir durchaus vorstellen, dass es irgendwann so weit sein wird. Und dann denke ich, die Anderen wollen, dass ich mir genau das vorstelle" - Cassie, S. 14

Fazit:

Letztendlich muss ich wirklich sagen, dass dieses Buch echt ein perfektes Buch war und wie bei einer Welle hat es mich überrollt und mitgerissen. Die Idee ist genial, die Charaktere sympathisch und es ist spannend. Für jeden, der mitreißende Bücher liebt, denn Achtung nach diesem Buch werdet ihr süchtig.
Ich kann es wirklich jedem ans Herz legen und so gibt es verdiente
5 von 5 Sterne!

Ein dystopischer Endzeitroman, der es in sich hat

Von: Lena R. Datum : 29.01.2016

www.traumbuchfaenger.blogspot.de

Ihre Eltern sind tot. Ihr Bruder ist verschleppt. Nach der Ankunft der Anderen wurde die Menschheit in Form von Wellen systematisch ausgerottet. Die erste Welle brachte Dunkelheit, die zweite Zerstörung. Die Menschen, die die ersten beiden Wellen überlebten, wurden mithilfe eines aggressiven Virus getötet. Nur die Menschen, die immun waren, konnten überleben. Doch die vierte Welle hat bereits angefangen, die Welle der Invasion. Die Anderen sind mitten unter ihnen und für Cassie gelten nun nur noch zwei Regeln: Vertraue niemanden und bleib allein. Beide muss sie brechen, als sie auf der Suche nach ihrem Bruder von Evan Walker gerettet wird. Doch kann sie ihm wirklich trauen?

Die 5. Welle ist ein dystopischer Endzeitroman, der es in sich hat. Gleich zu Anfang werden die ersten 3 Wellen, die bereits eingesetzt haben, mithilfe von Rückblenden geschildert. Die vierte Welle erlebt der Leser dagegen hautnah mit. Es dauert zwar bis man in die Geschichte reinkommt, da das Szenario, das hier geschildert wird, schon schwere Kost ist, jedoch nimmt diese neue erschreckende Welt den Leser sofort gefangen und fordert seine gesamte Aufmerksamkeit. Nachdem ich genug von den vier Wellen erfahren habe, stellte sich mir hartnäckig eine Frage: Was wird die 5. Welle sein?
Der Autor liefert mit Die 5. Welle eine gut durchdachte, clever konzipierte und authentisch umgesetzte Geschichte, die gleichzeitig zu erschrecken und zu faszinieren weiß. Während des Lesens war ich immer verwirrter, jedoch war dies eine gute Art von Verwirrtheit. Die Art, die deine volle Aufmerksamkeit fordert und dich zum schnellen Weiterlesen drängt. Ich wusste nicht mehr, wer hier die Guten und wer die Bösen waren und so erwarteten mich einige Überraschungen, die mir den Atem raubten.
Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven beleuchtet und so wechselt die Sicht zwischen der von Cassie, die auf der Suche nach ihrem Bruder Evan begegnet und Ben, einem Jungen, der sich in dem selben Militärstützpunkt wie Sam - Cassies kleiner Bruder - befindet, um dort zum Soldaten ausgebildet zu werden. So kann man schon erahnen, dass sich die Wege der beiden noch kreuzen werden. Auch Sam kommt kurz zu Wort und es gibt sogar einen kurzen Abschnitt aus der Sicht eines Silencers - Cassies Begriff für die Anderen, die auf der Erde umherstreifen, um die Überlebenden zum Schweigen zu bringen.
In dieser doch sehr trostlosen dunklen Welt bringt Cassie jedoch etwas Witz und Humor herein. Mit ihrer sarkastischen Art konnte sie mich zum Schmunzeln bringen, besonders mit ihrem sturen Verhaltens Evan gegenüber. Trotzdem konnte sie auch ernst sein und hat mich nicht nur einmal mit ihren tiefgründigen Gedanken überrascht und selbst zum Nachdenken angeregt. Cassie ist schlau, mutig und ehrlich und trotz ihrer hin und wieder hervorblitzenden Kratzbürstigkeit sehr liebenswürdig. Sie hat schon zu viele schlimme Dinge gesehen, um zu wissen, dass nicht jeder ihr Vertrauen verdient. Auch Evan muss es sich hart erkämpfen. Er hat Cassie nicht nur einmal das Leben gerettet und trotz ihres anfänglich störrischen Verhaltens lässt er nicht locker und behandelt sie liebevoll und vorsichtig. Evan war mir auf Anhieb sympathisch. Mit seiner beruhigenden Wirkung hat er perfekt mit Cassie harmoniert.
Ben alias Zombie, der nun vom Highschoolschüler zum Vorzeigesoldaten getrimmt werden soll, befindet sich in der Militärbasis Camp Haven. Mir war erst nicht klar, was es damit auf sich hat, doch ich wollte unbedingt mehr erfahren. Ben ist ein Junge, der sehr unter Schuldgefühlen zu leiden hat, da er sich für den Tod seiner Schwester verantwortlich fühlt. Trotzdem ist er stark und schlau, ohne bei seiner Ausbildung jedoch moralische Werte wie Mitgefühl oder Rücksicht zu verlieren. Im Gegensatz zu manch anderen hinterfragt er Befehle anstatt nur blind zu gehorchen.
Der Autor verteilt während der Geschichte immer wieder kleine Puzzlestücke, die zuerst klein und unbedeutend erscheinen und für Verwirrung sorgen, sich am Ende aber zu einem fertigen Puzzle zusammensetzen lassen, dass dazu führt, dass plötzlich alles Sinn ergibt. Aber auch als das große Geheimnis aufgedeckt wird, verliert die Geschichte nicht an Spannung, sondern überrascht mit weiteren Wendungen und Geschehnissen, um schließlich in einem explosiven und actionreichen Showdown zu enden, der aber definitiv neugierig macht auf Band 2.
Das Mysteriöse und Geheimnisvolle, das dieses Buch ausstrahlt, wird noch verstärkt durch Rick Yanceys einzigartigen und manchmal fast schon philosophischen Schreibstil, der das Lesen zu einem echten Erlebnis macht.

Fazit:
Ich will mehr! Die 5. Welle ist eine gelungene Dystopie, die durch ihren durchdachten Aufbau für viele Überraschungen sorgt und mich in ihren Bann ziehen konnte. Die Geschichte glänzt mit starken und authentischen Protagonisten, die immer noch Licht in diese trostlos wirkende Welt bringen können. Auch der Schreibstil konnte mich begeistern und unterstreicht die mysteriöse und geheimnisvolle Ausstrahlung der Geschichte.

Ein fantastischer, einzigartiger Auftakt!

Von: Laura Datum : 29.01.2016

whiteflowersandbooks.blogspot.de/

"Falls uns jemals Außerirdische besuchen, wird das meiner Meinung nach ähnliche Folgen haben wie die Landung von Christopher Columbus in Amerika, was für die Ureinwohner nicht besonders gut ausging." -Stephen Hawking

Schon das Zitat am Anfang des Buches hat mich zum Nachdenken gebracht, soviele "was wäre wenn" Gedanken, durch einen einfachen Satz.
Durch dieses Zitat wurde ich perfekt in das Buch geführt, denn es hat dafür gesorgt, dass ich mir die Lage im Buch vorstellen konnte.
Alles beginnt in einem Wald. Cassie ist allein und kämpft ums Überleben. Was es mit den Wellen bisher auf sich hatte oder was genau mit ihrer Familie geschehen ist, wissen wir noch nicht.
Erst mit der Zeit lernt man durch Rückblenden das Ausmaß der Katastrophe kennen. Diese Rückblenden waren immer nur kleine Häppchen, die mich aber dazu verleitet haben unbedingt weiterlesen zu wollen, denn Rick Yanceys Idee ist ein Meisterwerk, einfach genial und so perfekt ausgeklügelt.
Als Cassie und Evan sich dann begegnen, hätte ich nie gedacht, dass vielleicht etwas nicht stimmen konnte, vielmehr verliebte ich mich auf Anhieb in Evan und seine einfühlsame Art.
Die Beziehung zwischen ihm und Cassie schritt meiner Meinung nach jedoch etwas zu schnell voran, auch wenn es hier eher Evan ist, der "unsterblich verliebt" ist, wohingegen man sich über Cassies Gefühle lange nicht sicher sein kann.
Zusammen entwickeln die beiden einen Plan Cassies kleinen Bruder Sammy zu retten, denn er wurden von den Anderen, wie Cassie sie nennt, mitgenommen. Sie gab ihm damals das Versprechen zu ihm zu kommen und das will sie unter keinen Umständen brechen müssen, egal wie schwer es ist. Dieser unfassbare Wille hat mich sehr beeindruckt, wie auch, dass sie sich keineswegs von ihrem Plan hat abbringen lassen.
Neben Cassie wird die Geschichte aber auch noch aus der Sicht von anderen Personen erzählt, was dem Buch sehr viel Komplexität verleiht, da man als Leser immer weiß wo was passiert.
Einer dieser Protagonisten ist Ben/Zombie, wo er sich genau befindet werde ich nicht verraten, aber es ist definitiv spannend. Als man ihn kennenlernt, kam er mir zuerst hart und kalt vor, ich war mir nichtmal sicher ob er überhaupt noch ein Mensch ist, denn wie Cassie kann man auch als Leser niemandem trauen. Doch vor allem als Sammy zu ihm stößt, beginnt er aufzutauen und man merkt was hinter seiner Fassade steckt. Besonders mit diesen beiden habe ich ziemlich mitgelitten, da sie während des Buches sehr viel durchmachen müssen, was mehr als oft auch an die Grenze meiner Gefühle ging.
Die meiste Zeit habe ich mich gefragt, wie Rick Yancey die verschiedenen Stränge zusammenfügen will, aber dieses ist ihm sehr gut gelungen. Dinge, die mich vorher noch verwirrt hatten, ergaben plötzlich Sinn und die Zusammenführung war keineswegs wie gewollt, wovor ich wirklich Angst hatte, sondern einfach logisch und "zufällig".
Die Begegnung von Evan und Ben hat mich dann tatsächlich zum Lachen gebracht, obwohl in dem Buch insgesamt eine dunkle, bedrückende Stimmung herrscht. Doch Cassie schaffte es ebenfalls mich manchmal zum Lachen zu bringen, denn sie hat so einen schwarzen, trockenen Humor, der einen einfach zum Lachen bringen musste, was dem Buch sehr gut getan hat.
Cassie war eine wirklich angenehme Protagonistin. Sie ist eigentlich der Inbegriff von taff. Auch wenn sie alles verloren hat , es fast nichts mehr gibt für das sich das Kämpfen lohnt, kämpft sie immer weiter. Für ihren Bruder und für die Menschheit, denn sie will nicht, dass diese kampflos untergeht. Die Momente, in denen sie sich über den Untergang der Menschheit geäußert hat, haben bei mir eine Gänsehaut verursacht, da es sehr realistisch dargestellt wurde. Teilweise reagiert sie etwas über und ist ziemlich stur, was man ihr bei dem Gedanken, dass sie damit rechnen muss jeden Moment umgebracht zu werden, aber nicht verübeln kann.
Evan gefiel mir vom ersten Moment an, natürlich sieht er gut aus, aber auch seine Art hat mich fasziniert. Er war so herzlich und doch irgendwie so traurig. Die Art wie er versucht hat Cassie zu beschützen und wie man dabei gemerkt hat, wie sehr er sich an sie klammert, als wäre sie seine letzte Hoffnung, war fantastisch. Vor allem als dann später einiges rauskam, bekam alles so viel Sinn. Ich kann nur sagen, dass ich Evan unheimlich mag und echt gespannt bin, wie es weitergeht.
Zombie/ Ben war mir nicht von Anfang an sympathisch. Als man ihn kennenlernte, dachte ich erst er sei ein Außerirdischer und war wie so oft sehr verwirrt, doch je mehr Seiten verflogen, desto besser lernte man ihn und seine Vergangenheit kennen. Der erst so kalt wirkende Zombie, war plötzlich viel mehr als das. Man merkt wie sehr er unter Druck steht und wie er droht an der Situation kaputt zu gehen. Nach einiger Zeit habe ich begonnen sehr mit ihm mitzufühlen und definitiv auch mitzuzittern, denn wenn Zombie eins ist dann loyal, egal wie schwierig etwas ist, für seine Freunde nimmt er jede Gefahr auf sich.
Rick Yancey hat einen einzigartigen Schreibstil. Er schafft es dadurch den Terror und die Panik, die im Buch vorherrscht, direkt vor den Augen des Lesers real werden zu lassen, wodurch man teilweise wirklich parnoide Vorstellungen bekommt. Das fand ich aber wirklich gut, denn so kann man sich viel besser in die Lage des jeweiligen Protagonisten hineinversetzen.
Ebenfalls habe ich wie bereits erwähnt noch nie ein Buch mit so vielen unglaublich guten Plot Twists gelesen, glaubt mir, die haben mich wirklich jedes Mal umgehauen. Dieses Buch bietet zudem sehr viele wunderschöne Sätze, die mich immer wieder zum Nachdenken gebracht haben.
Das, was das Buch letztendlich zu dem macht, was es ist, ist glaube ich die Tatsache, dass Rick Yancey es schafft, einen Dinge so lange ohne irgendeinen Zweifel glauben zu lassen, bis es sich als falsch herausstellt und erst in diesem Moment fallen einem die kleinen Hinweise und Lücken der vorherigen Annahme auf.
Insgesamt ist "Die fünfte Welle" mein absolutes Monatshighlight und ein neues Lieblingsbuch, da ich noch nie ein Buch gelesen habe, dass so gut aufgebaut ist, mich so sehr mitreißen konnte und bei dem mich jeder Plot Twist begeistern konnte.
Alles in allem also natürlich 5 Sterne!

Ein guter Start!!!

Von: Fairy-book Datum : 28.01.2016

www.fairy-book.blogspot.de

Cassie ist eine der wenigen Überlebenden! Ihre Eltern? Tot! Ihr Bruder? Verschleppt!
"Die Anderen" zerstören die Menschheit.
Niemand weiß warum sie zur Erde gekommen sind, doch nach den ersten vier Wellen (Phasen) ist der Großteil der Menschheit zerstört. Nun heißt es: Vertraue niemandem! Denn auch in einem harmlos aussehenden Menschen kann sich ein Außerirdischer verstecken.

Cassie hat ihre Eltern verloren, und weiß nicht, ob und wie viele Überlebende es gibt.
Sie weiß nicht wieviele Anschläge es noch geben wird, und ob sie ihren Bruder jemals wieder sehen wird.

Schon zu Beginn lernt man Cassie, die Hauptprotagonistin, näher kennen, da der Roman aus der Ich-Perspektive erzählt wird. Rückblicke in ihre Kindheit und die in Zeit während der Ankunft der Anderen, geben einen guten Einblick in die Geschichte. Kompliziert wird es erst, nachdem die erzählenden Protagonisten wechseln.
Ich hatte mich aber bei "Die fünfte Welle" zuerst für das Hörbuch entschieden, und kam dank der unterschiedlichen Sprecher gut klar. Trotzdem wollte ich dann auch den Roman zu Hause haben, und habe dann abwechselnd gelesen und gehört. Von daher kann ich direkt vergleichen und würde dem Hörbuch in diesem Fall den Vortritt geben. Dennoch werde ich auch die weiteren Teile als Print und als Hörbuch kaufen, einfach weil ich beides mag.

Die Geschichte ist ein Endzeit-Roman der Extraklasse, und ehrlich gesagt wurde ich erst durch den Film-Trailer wirklich darauf aufmerksam. Im Kino war ich noch nicht, werde es aber noch nachholen.

Zu Beginn wird vieles erklärt, so daß man schnell weiß worum es geht und was pssiert ist.
Man befindet sich also mitten in der Geschichte, und die Spannung ist durchweg gegeben.
Cassie muss sich mit dem Tod ihrer Eltern auseinandersetzen, dem Überleben in den Trümmern, der Angst um ihren Bruder, und dem Misstrauen anderen Überlebenden. Denn sie trifft auf Evan, der sie zwar rettet, dem sie aber auch nicht vertrauen kann.

Cassie ist eine taffe Jugendliche, die sich ihrer Angst stellt, und sich selbst niemals aufgibt. Schon schnell mochte ich sie, und habe mit ihr gelitten. In kurzer Zeit haben die Menschen alles verloren, die meisten sogar ihr Leben.
Eine brutale Idee, die Angst macht, aber vom Autor genial umgesetzt wurde!
Bis auf die unterschiedlichen Erzähler, auf die man sich immer neu einlassen muss, ist der Roman gut zu lesen. Ich werde auf jedem Fall schnellstens zum zweiten Teil greifen, denn auch dieser ist bereits erschienen.

Bis auf wenige Kritikpunkte, eine fesselnde Story!
Ich bin gespannt auf das Ende der Menschheit!
Meine Bewertung: 4 von 5 Sterne!!!

Post-Apokalyptisch!

Von: Shiro Datum : 28.01.2016

MEINE MEINUNG

Was passiert wenn man plötzlich von Außerirdischen angegriffen wird, die man noch nie zu Gesicht bekommen hat? Postapokalyptische Zustände und die Angst nicht nur um die Familie, sondern um das eigene Leben. So beginnt nicht nun die Geschichte, sondern auch das Leben von Cassie, die Mitten in der vierten Welle die Geschehnisse erzählt. Herausgerissen aus dem Alltag versuchen sie - Cassie und ihre Familie - und die wenigen Überlebenden so gut wie es eben in solch einer Situation das Beste zu machen und Tag für Tag durchzustehen. Mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass es immer noch schlimmer kommen kann. Doch was keiner bisher weiß, sie stecken alle schon mitten in der fünften Welle.

Für mich war der Einstieg etwas holprig, was vielleicht mit dem Schreibstil zu tun haben mag. Hatte man sich dennoch daran gewöhnt, lässt Rick Yancey den Leser in eine sehr bildlich beschriebene Geschichte eintauchen, die nicht nur von den Sorgen und Ängsten der Protagonistin dominiert werden, sondern auch von der auf der gesamten Welt herrschende Situation, seien dies riesige Wellen oder von Vögeln übertragenen Seuchen. Nun ja, eigentlich kann man nicht von nur einer Hauptfigur erzählen, denn es gibt gleich vier davon. Neben Cassie, trifft man auch auf einen Soldat namens Zombie, welcher seine Sichten und seine Erlebnisse schildert. Zudem lässt der Autor die Leser Cassie's Burder Sam - liebevoll von Cassie Sams genannt - die Ereignisse aus Kinderaugen erleben, was ein meiner Meinung nach krasser unterschied mach, denn als Kind hat man noch nicht die Auffassungsgabe, die Dinge so zu verstehen und zu interpretieren, geschweige denn zu hinterfragen wie es Erwachsene tun. Das hat der Autor in den jeweiligen Kapiteln, waren sie auch noch so kurz, gut dargestellt. Die vierte Person im Bunde ist der mysteriöse Evan Walker. Zu ihm möchte ich nicht allzu viel sagen, sonst würde das Ganze in einem riesen Spoiler enden. Nur so viel sei gesagt, ich bin mir immer noch nicht im klaren was ich von ihm halten soll. Vielleicht wird es sich im zweiten Teil für mich mehr herauskristallisieren was mit ihm letztlich geschieht.

Wie oben bereist erwähnt, tat ich mich zunächst recht schwer mit dem Einstig. Man wurde in die Geschichte hineingeworfen und bekam häppchenweise die Vergangenheit serviert und muss sich nicht nur mit den Gefühlen der jeweiligen Erzählern auseinandersetzten, sondern auch mit dem Wissen, dass da draußen noch mehr ist als man bisher nur erahnen konnte. Eine Gefahr die zwar sichtbar aber nicht greifbar ist. So spannend die Geschichte an sich ist und mir manchmal den Atem verschlagen hat, gab es einige Klischees die hier bedient wurden. Amerika und sein Fanatismus zu Alien Invasionen und Waffenliebe, so krass es sich auch anhört, ich fand es nicht besonders Lustig, dass sogar Kinder von gerade mal fünf Jahren im Umgang mit Schusswaffen trainiert wurden. Fiktion hin oder her.

All diesem zum Trotz, ein sehr interessante Storyline. Besonders die Darstellungen der einzelnen Phasen der Angriffe den '' Welle'' und der Umgang der Menschen in solchen Situationen. Gerade Cassie, die mit ihren 16 Jahren viel Verantwortung und viele Gegebenheiten bewältigen muss, die über jegliche Vorstellungskraft hinaus geht. Authentisch und überzeugend erzählt, eine Jugendroman der keiner ist und neugierig auf weitere Teile macht und Fragen in den Raum stellt, die dringend noch beantwortet werden müssen. Außerdem nicht nur über abwechslungsreiche Hauptcharakter sonder auch Nebenfiguren beinhaltet die überzeugen und nicht wie sonst nebulös abgefertigt werden.

Die fünfte Welle ist bereits das zweite Buch welches ich von Rick Yancey gelesen habe und es ist wirklich ein total anderes Erlebnis. In der Monstrumologen Reihe hatte der Leser die Angst und Grusel als ständigen Begleiter und in diesem Buch sind es die zum größten Teils gesichtslosen Gefahren die an jeder noch so erdenklichen Stelle auftauchen können, sei es in Gestalt des liebenswerten Nachbarn oder den Soldaten die eigentlich für Schutz und Sicherheit sorgen sollen. (Okey es kommt zwar kein Alien-Nachbar in der Geschichte vor, aber das soll ja nur so eine Redensart sein ^^)

Mich konnte die 5 Welle nicht zu 100% überzeugen, aber ich habe das Buch gerne und mit Eifer gelesen. Ich bin gespannt wie es weitergeht und hoffe insgeheim, dass es noch ein gutes Ende nehmen wird, oder eines mit dem ich zufrieden die Reihe abschließen kann.

Was für ein Reihenauftakt!

Von: Isabella Datum : 26.01.2016

amoureuxdeslivres.blogspot.com

Ich gebe es ja zu: hätte eine Freundin mich nicht auf den Trailer zu Die fünfte Welle aufmerksam gemacht, ich hätte es nicht mal in Erwägung gezogen, das Buch in die Hand zu nehmen, obwohl es schon seit Monaten durch die Blogger-Welt geistert. Es hat mich einfach nie... gereizt. Im Nachhinein ist mir das unerklärlich - aber zurück zum Anfang.
Schon bei den ersten Seiten des Buches fiel mir Rick Yanceys besondere Erzählweise auf. Nach einem anfänglich sehr verwirrenden Prolog (der am Ende des Buches seinen Sinn bekommt) werden wir gnadenlos in die Geschichte geworfen, die aus Cassies Erzählperspektive beginnt. Yancey bleibt hier aber nicht nur in der Gegenwart, sondern springt immer mal wieder mitten im Text zurück und erzählt von vorangegangen Ereignissen.
Ich habe von vielen gelesen, dass sie von diesem Aspekt gestört/gelangweilt waren, aber ich fand es faszinierend, von einem Autor zu lesen, der sich nicht nur strikt an die "übliche" Erzählweise hält. Es war geradezu erfrischend! Außerdem war ich verdammt neugierig, mehr über Cassies Vergangenheit und mehr über die letzten vier Wellen zu erfahren.
Denn kurz und knapp gesagt - in meinen Augen ist Rick Yancey ein Genie. Ich finde es fantastisch, was für eine verworrene Geschichte er auf die Beine gestellt hat. Obwohl "die Anderen" ein Großteil des Buches sehr vage bleiben, wird der Leser davon nicht abgeschreckt, sondern von den kleinen Häppchen, die Yancey einem zuwirft, angeregt, weiterzulesen. Ich habe schon lange keine Geschichte mehr gelesen, die so unvorhersehbar war. Voller Plottwists und Wendepunkte - gefällt mir!
An der Stelle noch mal zurück zu den Perspektiven: Yancey erzählt nicht nur aus Cassies Sicht, sondern unter anderem auch eines Großteil des Buches aus der von Ben Parish, genannt "Zombie", einem Jungen, den Cassie ihr Leben lang aus der Ferne angehimmelt hat und der in einem Lager gelandet ist, in welchem er zum Soldaten ausgebildet werden soll, um die Anderen zu bekämpfen. Auch wenn man sich anfangs fragt, weshalb Zombies Geschichte so relevant für den Verlauf der Story ist, so wird alles nach und nach klarer (und es ist wieder einmal bewiesen, dass Rick Yancey meisterhaft alle Stränge auffangen und verknüpfen kann). Außerdem - wenn man mich fragt - war Zombies Perspektive mindestens so spannend wie Cassies. Er erscheint anfangs als ein sehr oberflächlicher Charakter, doch mit der Zeit wird er viel nachdenklicher, lernt zu reflektieren und wächst.
Wer denkt, dass das schon alles ist, hat sich getäuscht: im letzten Viertel des Buches wird die Geschichte plötzlich so rasant, dass man förmlich über die Seiten fliegt. Ich konnte kaum so schnell lesen, wie meine Gedanken rasten - was für ein Showdown! Auch hier muss ich wieder sagen, lange keine so packenden, actionreichen Kapitel mehr gelesen!
Die "Beziehung" zwischen Cassie und Evan, auf die ich bisher noch nicht eingegangen bin, wird meiner Meinung nach im offiziellen Klappentext des Buches zu überspitzt/wichtig dargestellt. Sie bleibt dezent und mehr im Hintergrund - vor allem Cassie ist nicht Hals über Kopf verknallt, was wiederum sehr erfrischend ist, es macht einfach viel mehr Spaß zu lesen.
Okay, okay, an der Stelle beende ich mal meine Lobesreden - ihr habt's vermutlich schon verstanden, Die fünfte Welle hat mich einfach begeistert. Jetzt brauche ich nur noch den nächsten Band.

Mitreißend, toll geschrieben, mit wahnsinnig gut ausgearbeiteten Charakteren - ich habe es geliebt!

Von: Sarah Datum : 26.01.2016

folding-corners.tumblr.com/

„Die 5. Welle“ ist ja eines dieser Bücher, die auf so ziemlich allen Social Media Plattformen einfach omnipräsent sind. Jeder scheint das Buch gelesen zu haben und jeder scheint es geliebt zu haben – auch auf meiner Wunschliste steht es schon eine ganze Weile, und als ich es vor ein paar Tagen beim Randomhouse-Bloggerportal gefunden habe habe ich es natürlich sofort als Rezensionsexemplar angefragt.

Ich bin mit der Erwartung an ein gutes Jugendbuch herangegangen, das mich aber wahrscheinlich nicht komplett von den Socken hauen würde, weil Jugendbücher diesen Effekt leider schon seit einer ganzen Weile immer seltener auf mich haben – kurz, ich hatte wirklich nicht erwartet, dass ich das Buch so gerne mögen würde, wie ich es getan habe.
Zum einen fand ich die Thematik der spannend. Ich liebe alles, was irgendwie postapokalyptisch ist und „Die 5. Welle“ befriedigt in dieser Hinsicht auf voller Linie – man findet alles, was man nach einer typischen Alien-Apokalypse erwarten kann, ohne dass das aber langweilig ist, denn Rick Yancey hat es durchaus geschafft, dem Ganzen seinen eigenen Touch zu geben. Die Handlung war auch wirklich spanennd, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und hatte es innerhalb von zwei Tagen durchgelesen – obwohl ich mich immer wieder selbst zu Lesepausen gezwungen habe, weil ich einfach nicht wollte, dass es so schnell schon vorbei ist. Klar, ein, zwei Dinge waren schon irgendwie vorhersehbar, aber es wurde mir trotzdem nie langweilig und ich habe immer mit Cassie mitgefiebert.
Besonders beeindruckt haben mich an diesem Buch aber die Charaktere – ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich mich vor allem in letzter Zeit schon über blasse, zu 100% austauschbare Young Adult Protagonist(inn)en geärgert habe, die außer „ängstlich“ und „nervig“ einfach nichts an Emotionen oder Persönlichkeit zu besitzen scheinen. Rick Yancey hat mir in dieser Hinsicht ein wenig den Glauben an das Jugendbuch an sich zurückgegeben – seine Charaktere sind alle wahnsinnig gut ausgearbeitet und lebensecht, sie bleiben sich selbst treu und es macht einfach Spaß, sie zu lesen. Natürlich haben auch sie Angst, aber sie verlieren deshalb nicht plötzlich ihre komplette Persönlichkeit – die Charaktere in „Die 5. Welle“ sind einfach nicht nur Mittel zum Zweck sondern vollständige, echte Menschen mit eigenen Gedanken, Gefühlen und Eigenarten, was wahnsinnig schön ist. Unterstützt wird das ganze noch dadurch, dass der Autor wirklich jedem Charakter seine eigene Stimme und seine eigene Art zu erzählen verleiht, was ich bisher nur bei sehr wenigen Büchern so gut umgesetzt gesehen habe. Ich mochte vor allem Cassie wirklich gerne, die – wie gesagt – meine erste Young Adult Protagonistin seit langem ist, die wirklich Wiedererkennungswert hat.
Als wäre das alles noch nicht genug ist „Die 5. Welle“ auch noch wirklich gut geschrieben. Es ist eine wunderbare Mischung aus leichtem, lustigen, teilweise sehr sarkastischem Erzählen, Popkultur-Referenzen – die ich übrigens alle sehr gut und passend fand – und tiefgründigen Metaphern, die einem eine Gänsehaut bescheren, weil sie das Thema so genau auf den Punkt bringen. An dieser Stelle ist wohl auch ein Lob für den Übersetzer angebracht, denn auch auf deutsch liest das Buch sich absolut flüssig und jedes Element passt perfekt zum nächsten.

Kurz gesagt: Ich mochte „Die 5. Welle“ wirklich unheimlich, unheimlich gerne – viel mehr, als ich erwartet hätte. Es hat mich schon lange kein Buch mehr derart mitgerissen – und nicht nur das Setting und die Handlung sondern vor allem der Schreibstil und die Charaktere haben mich absolut überzeugt. Ich bin schon wahnsinnig gespannt auf den nächsten Band und hoffe, dass dieser jetzt nicht auf die 0815 dystopische Jugendbuch-Schiene abrutscht – vor allem hoffe ich, dass das Love Triangle, das sich am Ende des ersten Bandes angedeutet hat, nicht die komplette Handlung übernimmt – sondern genauso gut weitermacht.

Dystopie pur - Spannung pur - 100% Pageturner!

Von: Lielan Datum : 25.01.2016

lielan-reads.blogspot.de/

Rick Yanceys "Die 5. Welle" ist der erste Band seiner gleichnamigen, dystopischen Reihe. Natürlich ist mir dieses Buch schon seit dem Erscheinen bekannt, aber weil es mittlerweile Dystopien wie Sand am Meer gibt, kann man ja als Dystopie-Fan leider nicht zu jeder greifen. Dennoch habe ich "Die 5. Welle" immer im Hinterkopf behalten und wollte zugreifen sobald der zweite Band erscheint. Nun hat mich nicht nur die bereits erschienen Fortsetzung, "Das unendliche Meer", sondern auch der Kinofilm, der aktuell in den Kinos läuft, überzeugt, mich ganz schnell in Rick Yanceys dystopische Welt zu stürzen. Für mich ist "Die 5. Welle" ein grandioser Reihenauftakt und ein absolut, spannender Pageturner, der definitiv nach mehr schreit.

Rick Yancey baut in seiner Dystopie so wahnsinnig viele, wahnsinnig gelungene Elemente ein, die das Lesen zu einem Genuss der besonderen Art machen. In Spannungsdingen übertrifft sich der Autor stellenweise selbst. Durch perfekt getimte Perspektivenwechsel und Rückblicke in die Vergangenheit, lässt er den Leser in den spannendsten Augenblicken einfach brutal weiterzittern. Aber eben genau diese Szenen bescheren dem Leser Atemnot, Angstschweißausbrüche und lassen ihn nicht mehr los, bis die letzte Seite inhaliert wurde. Und genau DIESE Szenen verwandeln "Die 5. Welle" in einen Adrenalin fördernden Pageturner, der Nächte durchlesen lässt. Trotz der knapp 500 Seiten, zählt das Buch für mich keinesfalls zu den Wälzern, denn die knapp 500 Seiten kommen einem vor wie nichts und man wünscht sich anschließend gleich die nächsten 500 Seiten. Als absoluter Dystopie-Fan kann ich euch nur raten - lest dieses Buch, es ist grandios durchdacht und atemberaubend spannend und unendlich fesselnd.

Die weibliche Protagonistin Cassie erlebt gemeinsam mit uns die Brutalität, die unfassbare Trauer, die Blutrünstigkeit, die Angst, eben alles was die grausamen 5 Wellen mit sich bringen. Cassie ist eigentlich viel zu jung um alles und jeden zu verlieren, aber wer ist für die Apokalypse schon alt genug. Wenn man überlebt, dann sollte man zu sehen weiter zu überleben. Und genau das tut Cassie. Cassie ist kein Superheld. Cassie ist ein ganz normales Mädchen von nebenan, dass weder besonders sportlich, noch besonders intelligent, hübsch, kräftig, begabt im Waffenumgang oder im Überleben in der Wildnis ist. Dennoch ist Cassie eben diejenige, die überlebt hat. Die alle Wellen überstanden hat. Als Protagonistin gefällt sie mir unglaublich gut, eben weil sie nicht die absolute Superheldin ist, sondern auch mit Ängsten zu kämpfen hat, mit der Trauer, mit dem Überleben. Sie versteckt sich, rennt weg, sucht keinen Kamp mit den Anderen. Dennoch wächst sie an ihrem Schicksal. Ihr einziges Ziel besteht darin ihren kleinen Bruder Sammy zu retten, so wie sie es ihm versprochen hat und dafür würde Cassie alles tun, sogar über Leichen gehen. Ich habe mich total in ihren grandiosen Humor verliebt. Falls ihr euch nun fragt Humor? Während der Apokalypse? Während sie alles und jeden verloren hat und ganz allein ist? JA! Absoluter schwarzer, total trockener, grandioser Humor! Selten so herzlich beim Lesen einer Dystopie gelacht. Ihre Gedanken sind und Monologie sind fantastisch und ich freue mich schon auf den zweiten Band mit Cassie an meiner Seite.

Aber nicht nur Cassie begleitet den Leser durch "Die 5. Welle". Rick Yancey baut einige Perspektivenwechsel ein, sodass man auch Evan Walker, der Cassie in einer brenzligen Situation zur Seite steht, einen Soldaten namens Zombie und dann noch Cassies Bruder Sammy näher kennen lernen darf. Dadurch wird oft die Spannung ins Unermessliche getrieben. Auch durch Rückblicke in die Zeit vor und während der ersten Wellen fesselt uns Rick Yancey an jede einzelne Zeile. Ich kann euch nur raten dieses Buch zu kaufen und zu lesen und zu lieben. Ich brauche nun ganz dringend die Fortsetzung!

Ein MUST READ für Fans des Genres

Von: Lenas Welt der Bücher Datum : 25.01.2016

www.lenasweltderbuecher.de

Meine Meinung:

Ich habe im Vorfeld schon sehr viel gutes zu dem Buch gehört. In Amerika ist es z.B. ein Bestseller und viele Amerikaner sind total begeistert von dem Buch. Dementsprechend waren auch meine Erwartungen hoch, was wahrscheinlich das Problem war.

Das Buch ist ein Endzeitroman. Die Welt wird von Aileen heimgesucht, die die Menschheit auslöschen möchte. Das Buch beginnt in der 4. Welle. In den ersten drei Wellen wurden schon sehr viele Menschen getötet. So wird man quasi ins Geschehen geworfen. Allerdings gibt es zum Verständnis Rückblicke, die meiner Meinung nach etwas langgezogen sind. Die Geschichte braucht insgesamt eine Anlaufphase, wenn man das allerdings überwunden hat, wird das Buch richtig spannend.

Die Protagonistin Cassie mochte ich wirklich sehr, sie ist eine starke Protagonistin, die sich im Laufe der Geschichte gut weiter entwickelt hat.

Der Schreibstil von Rick Yancey ist wirklich toll und in dem Buch gibt es viele tolle Zitate.

Mein Problem an dem Buch war, dass es mich nicht ganz fesseln konnte. Die Idee des Buches ist aber wirklich toll und ich bin gespannt, wie es wohl weiter geht.

Das Buch ist aber auf jeden Fall für jeden etwas der Dystopien, bzw. Endzeitromane mag ein MUST READ.

Die 5. Welle

Von: meli_1809 Datum : 24.01.2016

https://www.wattpad.com/story/57206307-buch-rezensionen

Als diese Buch endlich in der Post ankam, bin ich vor freude in die Luft gesprungen. Ich habe so viel gutes über dieses Buch gehört und wurde zum Glück nicht enttäuscht. Meine Meinung zu dem Buch könnt ihr auf meinem Blog lesen.

Traue niemandem

Von: Biucheleganz Datum : 23.01.2016

bucheleganz.blogspot.de

Die Geschichte konnte mich von Anfang an überzeugen, obwohl die Story auf dem klassichen Standardprinzip basiert. Rick Yanecy. Zu Beginn erfährt man, wer Cassie vor den 5 Wellen war, das hat mich allerdings erst nach dem Buch beeindruckt. Denn wer ahnt schon, das eine harmlose Schülerin alles tut um zu überleben. Die 5 Wellen sind wirklich beeindruckend erzählt worden, zum Beispiel wie sich die Menschheit gegen welche Welle gewehrt hat.
Die Charaktere sind wirklich glaubwürdig gestaltet, man muss direkt mit Cass mitfühlen.
[Den Rest findet ihr auf meinem Blog]

Absolute Suchtgefahr

Von: Leapunch Datum : 22.01.2016

leas-lesezauber.blogspot.de

An "Die fünfte Welle" kommt man derzeit schlecht vorbei, da der Film aktuell in die Kinos gekommen ist, für mich persönlich war es auch der Grund warum ich mir das Buch endlich zugelegt habe, es stand schon ziemlich lange auf meiner Wuli und jetzt durfte ich es endlich lesen und wie ihr an meiner Bewertung unschwer erkennen könnt hat es mir auch noch sehr gut gefallen. Das Cover dieser Ausgabe (Filmausgabe) hat mir gut gefallen es passt zum Film, auf den ich mich jetzt schon ziemlich freue. Das Cover der Originalausgabe hat mir auch gut gefallen, sogar noch besser aber das hat ja nichts mit der Ausgabe zu tun, die ich hier vor mir liegen habe.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig, spannend und was ich besonders gut finde, sehr bildlich, es hat Spaß gemacht mit Cassie durch den Wald zu laufen und dabei so viele Dinge zu entdecken. Cassie die Protagonistin ist sehr interessant, sie war mir von Anfang an sehr sympathisch. Desweiteren hat mir gut gefallen, das der Autor eine kleine Einleitung gemacht hat, die einzelnen Wellen beschrieben hat und vor allem ganz von Anfang angefangen hat. Dadurch konnte ich mich gut in die Geschichte einfinden und es war spannend die Ereignisse zu verfolgen.

Die Geschichte ist sehr komplex und ich habe mir wirklich Zeit genommen, damit ich auch alles verstehe, da ich es so spannend fand. Der Autor hat sich sehr viel Mühe gegeben ein interessantes Gesamtbild zu entwerfen und es hat riesigen Spaß gemacht diese Geschichte zu lesen. Teilweise haben sich die Ereignisse überschlagen und ich konnte das Buch wirklich schlecht zur Seite legen, ich hatte das Gefühl etwas zu verpassen und so habe ich Abend für Abend länger als gewünscht gelesen weil mir nichts anderes übrig blieb, ich hätte vorher nicht ruhig schlafen können. Wenn man zwischendurch eine Pause einlegen wollte, musste man den Zeitpunkt gut wählen, damit man nicht da sitzt und sich ständig fragt, wie wird es weiter gehen!

Zum Ende hin wurde es immer spannender und ich habe die letzten 60 Seiten regelrecht verschlungen, das Ende hat mich dann nochmal ordentlich geflasht und der Cliffhanger zum Schluss lässt mir keine Reihe. Ich werde nicht sehr lange warten können, bis ich den zweiten Teil lese! Wenn man das Buch in die Hand nimmt, sollte man sich im Klaren sein, das es einen nicht mehr loslässt!



Fazit:

Ein genialer Auftakt einer spannenden Trilogie, ich kann es kaum erwarten den zweiten Teil endlich zu lesen und hoffe das ich nicht mehr so lange warten muss. Absolute Suchtgefahr besteht hier, ich habe euch hiermit gewarnt aber das sollte niemanden abschrecken dieses geniale Buch zu lesen!

Spannende Geschichte

Von: Nenatie Datum : 20.01.2016

nenatie.blogspot.de

Inhalt
Über der Erde taucht plötzlich ein Alien-Mutterschiff auf und verunsichert die Menschen zutiefst. Dann starten die Angriffe. Die erste Welle bringt Dunkelheit, die zweite Welle große Zerstörung durch Naturkatastrophen. Die dritte Welle ist ein tödlicher Virus der den Großteil der Menschen auslöscht. Die vierte Welle besteht aus Silencern, ausgebildeten Killern die die letzten Menschen töten sollen.
Cassie hat bis jetzt alles Wellen überlebt und versucht nun ihren Bruder zu finden. Er wurde von den Anderen mitgenommen. Und bei ihrem Kampf muss Cassie sich noch auf die schreckliche fünfte Welle vorbereiten!

Meinung
Der Klappentext klang sehr vielversprechend und die Geschichte allgemein sehr spannend. Da nun auch bald der letzte Teil der Reihe erscheint und der Film in den Kinos angelaufen ist wurde es Zeit Band 1 endlich zu lesen.

Der Einstig gefiel mir, man ist mitten drin und Cassie erzählt ihre Geschichte. Nicht geradlinig sondern durcheinander, genauso wie ein Mensch in dieser Situation eben berichten würde. Man erfährt nach und nach was passiert ist und wie Cassie in die aktuelle Situation kam.
Mittendrin gibt es dann einen Perspektivwechsel, eine andere Person erzählt ebenfalls aus der ich Perspektive was gerade so vor sich geht. Das war am Anfang etwas verwirrend, man gewöhnt sich aber schnell daran.

Der Start der Geschichte war wie gesagt spannend, leider kamen dann ein etwas unspektakulärer Mittelteil mit viel Militärkram und ein recht vorhersehbares Ende. Die ganze Zeit über hat man das Gefühl das etwas nicht stimmt, man kann es aber nicht beweisen. Die Unwissenheit was passieren könnte ist immer da, das gefiel mir gut und hat für Spannung gesorgt.
Ich mochte das Grundgerüst der Story sehr, diese ständige Unwissenheit. Wer ist nun Freund und wer Feind? Wie viele Menschen gibt es denn noch? Und was wollen diese Anderen wirklich? Viele Fragen die man beim Lesen ständig im Hinterkopf hat und die wirklich spannend sind. Auch gibt es eine, für mich unlogische, Liebesgeschichte die leider ein wichtiger Part der Geschichte ist. Typisch Jugendbuch eben, ohne Liebesgeschichte scheint es nicht zu gehen!

Das Buch wird hauptsächlich aus der Sicht von Cassie und Zombie erzählt. Trotzdem die beiden erzählen blieben sie immer auf Distanz, so wirklich in sie hineinversetzen konnte ich mich nicht. Cassie war durch ihre impulsive und teilweise sehr kindische Art teilweise auch sehr nervig muss ich sagen.

Der Schreibstil war für mich gewöhnungsbedürftig. Der Autor phrasiert sehr, was mir am Anfang so gar nicht gefallen hat. Es gibt viele Wortwiederholungen und manchmal hatte ich das Gefühl hier sollten nur Seiten gefüllt werden. Rick Yancey überlässt auch vieles der Fantasie des Lesers, was teilweise super funktioniert nur am Anfang etwas verwirrend wirkt.

3,6 Sterne. Eine spannende Geschichte mit leider nicht ganz so überzeugenden Charakteren. Ein gutes Buch das alles Fans von Sci-Fi Jugendbüchern lesen sollten.
Ich freue mich auf Band 2 und hoffe, dass meine Befürchtungen was die Geschichte angeht nicht wahr werden!