Leserstimmen zu
Die fünfte Welle

Rick Yancey

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Sehr gelungen

Von: EvaMaria

23.11.2016

Die Geschichte um Cassie und wie sie versucht zu ihrem Bruder zu kommen, hat mir sehr gut gefallen. Zum Film kann ich nichts sagen, da ich diesen bis jetzt noch nicht gesehen habe, aber ich denke, dass ich das ändern werden muss. Ich fand es sehr spannend, wie die Geschichte in vielen eher kurzen Kapiteln erzählt wird. Die Erzählung findet meist aus der Sicht von Cassie statt, es gibt aber auch noch die Erzählung von Zombie, der in einem Lager ist und dort lernt, die Anderen zu töten. Die Handlung, wie sie da durch diese kaputte Welt irrt, fand ich sehr gelungen. Es gibt auch immer mal Rückblicke in die Vergangenheit und man erfährt so auch, wie diese ganzen Wellen bzw. Attacken der „Anderen“ abgelaufen sind. Für mich am interessantesten waren die Reaktion auf die Welle der Krankheit. Mir war Cassie schon von Beginn an sehr sympathisch und ich finde es auch sehr gut, dass vom Autor ein junges Mädchen als Hauptprotagonist gewählt, da es die ganze Geschichte sehr glaubhaft macht. Das Ende kam dann recht flott und es wurden für mich doch noch einige Fragen als Leser offen gelassen, was ich etwas schade fand, aber ich denke es hängt damit zusammen, dass es ja noch eine Fortsetzung gibt. Ich denke auch, dass ich diese lesen werde. Der Schreibstil hat mir gefallen und die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Die Spannung der Handlung hat sich für mich über das ganze Buch gehalten. Fazit: 4 von 5 Sterne. Für mich ist das ein sehr gelungener Endzeitroman, denn ich ohne Einschränkung weiterempfehlen kann.

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1. Welle: Licht aus 2. Welle: Hohe Brandung 3. Welle: Seuche 4. Welle: Silencer Was wird die 5. Welle sein? Cassie, Evan, Sam und Zombie - sie alle haben die ersten vier Wellen überlebt. Doch wie macht man weiter in einer Welt, in der DIE ANDEREN die Menschheit vernichten wollen - wofür lohnt es sich zu kämpfen und zu sterben? Rick Yanceys Endzeitszenario entführt uns in eine Welt, in der man niemandem mehr trauen kann, denn jeder könnte der Feind sein. Zunächst lernen wir Cassie kennen, sie ist auf der Suche nach ihrem Bruder und begegnet dabei Evan - doch wer ist er, und warum will er ihr helfen? Der zweite Teil beginnt mit dem Jugendlichen "Zombie", der in Camp Haven zum Soldaten ausgebildet werden soll. Dieser Sprung ist zunächst irritierend, doch recht schnell versteht man, wo die Handlung grade spielt. Die folgenden Perspektivwechsel lassen sich im Laufe des Buches immer leichter auseinander halten. Während wir Zombie und Cassie als Erzähler ihrer eigenen Geschichten erleben, werden hin und wieder einige Sequenzen aus einer unbekannten Sicht erzählt. Nachdem die ersten 100 Seiten allein von Cassie handeln, was für das Verständnis der Situation und einen ruhigen Einstieg sorgt, nimmt das Buch anschließend an Fahrt auf. Wir springen häufiger zwischen den Charakteren, wir erfahren immer mehr über die Wellen und fragen uns schließlich selbst: Was soll man angesichts einer solchen Übermacht noch tun? Doch trotz aller Rückschläge geben die Kinder und Jugendlichen nicht auf - denn um solche handelt es sich bei den Protagonisten, Erwachsene sind in diesem Teil lediglich Randfiguren. Das Agieren der Personen ist überwiegend glaubwürdig - an der einen oder anderen Stelle könnte man es hinterfragen, aber es gibt nichts, was uns völlig unlogisch erschien oder gar so irritierte, dass wir aus dem Fluss kamen. Das Buch zieht einen mit - und endet genau so, dass man am liebsten sofort Teil 2 "Das unendliche Meer" kaufen möchte (gebunden und als eBook ist es bereits erhältlich, das TB erscheint im Januar 2017). Rick Yancey erfindet das Rad nicht neu - so hatten wir z.B. schnell die Assoziation zu Stephenie Meyers "Seelen" - aber von all den Werken, die den Dystopie-Markt derzeit nahezu überschwemmen, bewegt sich "Die 5. Welle" definitiv im oberen Bereich. Die Geschichte ist spannend, unterhaltsam und sehr gut erzählt. Wir werden sie wohl nicht den Rest unseren Lebens im Gedächtnis behalten, dafür fehlt dem Buch ein bisschen Außergewöhnlichkeit - aber für alle Dystopiefans und solche, die es werden wollen gibt es von uns eine klare Empfehlung und 4 von 5 Sternen. PS. Die Verfilmung von "Die 5. Welle" startete am 14. Januar 2016 in den deutschen Kinos. Dazu passend erschien das Taschenbuch mit den Hauptfiguren auf dem Cover.

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Zu Beginn bin ich schwer in die Geschichte reingekommen. Wir begegnen Cassie allein im Wald, während die fünfte Welle langsam ihre volle Wirkung entfaltet. Das volle Ausmaß der fünften Welle wird einem aber erst zum Ende des Buches voll bewusst. Cassie ist eine Überlebende. Bis auf ihren Bruder sind alle, die ihr wichtig sind, ums Leben gekommen. Aber auch von ihrem Bruder ist sie getrennt. Dieser befindet sich irgendwo in einem Lager und Cassie hat ihm versprochen, ihn zu finden. Das ist in meinen Augen, der einzige Grund, warum sie noch nicht aufgegeben hat. Am Anfang des Buches erzählt Cassie dem Leser, wie sie die ersten Wellen erlebt hat. Nicht chronologisch, sondern durcheinander, erfährt man von der Ankunft der Anderen, von ihrem Angriff und wie macht- und hilflos die Menschen waren und sind. Diese "Rückblenden" leiden unter dem Schreibstil des Autors. Hier sind oft Wortwiederholungen. Man springt zwischen der Gegenwart und den Vergangenheiten hin und her. Alles ein großes Durcheinander. Der Lesefluss wird erst flüssig, wenn die Rückblenden vorbei sind und die Geschichte in der Gegenwart spielt. Erzählt wird aus der Ich-Perspektive von Cassie und Zombie. Cassie ist die Protagonisten der Geschichte. Die Ankunft der Anderen hat sie verändert. Vom ganz normalen Teenager, der sich unbedeutend und grau vorkommt, ist sie zu einer Person geworden, die niemanden mehr vertraut und bereit ist, im Zweifel auch Menschen zu erschießen. Ihr einziges Ziel ist es, ihren fünfjährigen Bruder zu finden, der von Soldaten in ein Camp gebracht wurde. Dabei muss sie den Silencern aus dem Weg gehen. Andere, die Aussehen wie Menschen und zum Töten ausgeschickt wurden. Während ihrer Suche wird sie verletzt und von Evan gefunden und gerettet. Evan erzählt, dass er genau wie sie, seine komplette Familie an die Anderen verloren hat. Cassie versucht ihm zu vertrauen, aber irgendetwas stört sie an seiner Geschichte. Ich habe direkt beim Kennenlernen der zwei eine Ahnung gehabt, wer Evan ist und war gespannt, ob sich meine Ahnung bewahrheiten würden. Und obwohl der Autor Evan glaubhafte Antworten geben ließ, konnten diese zwar Cassie beruhigen, aber nicht mich. Zombie gehörte vor der Ankunft der Anderen zu den beliebtesten Schülern und war der heimliche Schwarm von Cassie. Von ihr nahm er allerdings keine Notiz. Zombie hat seine Familie verloren und wir lernen ihn beim einem Angriff der Anderen auf ein Flüchtlingslager kennen. Zombie überlebt den Angriff und wird in einem gesicherten Camp zum Soldaten ausgebildet. Zusammen mit hunderten anderen Jugendlicher und Kinder. Das Höchstalter der Auszubildenen ist 16. Der jüngste ist grade mal fünf Jahre alt. Aus seiner Sicht erfahren wir, wie es in dem Camp abläuft, in das Cassie zu gelangen versucht. Die Geschichte wird in kurzen Kapiteln erzählt und schafft es durch immer neue Wendungen und im ersten Augenblick unlogischen Verhaltensweisen zu fesseln. Letztere werden logisch, sobald man als Leser erkennt, wie die fünfte Welle aussieht. Durch die Ich-Perspektive ist man stark am Innenleben und dem Gefühlchaos der Personen beteiligt und ich konnte dadurch eine gute Bindung zu Cassie und den anderen aufnehmen. Im ersten Augenblick habe ich nicht verstanden, wie sie sich zu Evan hingezogen fühlen konnte, wenn sie ihm doch gar nicht vertraut. Aber wenn ich bedenke, dass sie monatelang allein war und dann wieder auf einen gutaussehenden Typen trifft, kann ich es doch nachvollziehen. Zusätzlich wünscht sie sich ja auch vertrauen zu können. Das Ende des Buches hat mich mit vielen Fragen zurückgelassen und ich bin gespannt darauf zu erfahren, wie es weitergeht.

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Toller Start

Von: Lena

27.04.2016

1. Welle Dunkelheit 2. Welle Zerstörung 3. Welle Epidemie 4. Welle Invasion 5. Welle ... Um was geht es? Die ersten 4 Wellen sind vorüber, nun beginnt die 5. Welle. Die Ausrottung der Menschheit geht weiter. Cassies Leben hat sich seit der Ankunft der Anderen total verändert. Sie hat ihr geregeltes Leben verloren und auch einige wichtige Menschen in ihrem Leben. Allerdings hat sie und ihre Familie (Vater und Bruder) überlebt. Nun sind sie auf der Flucht und suchen nach einer Bleibe. Doch wem können sie noch trauen? Nach einem tragischen Ereigniss ist Cassie nun auf sie ganz alleine gestellt und trifft dabei auf Evan Walker. Auch bei ihm muss sie sich die Frage stellen, führt er etwas im schlide? Schnell merkt Cassie, dass Evan vielleicht gar nicht so schlecht ist und sie auf ihrer Suche nach ihrem kleinen Bruder helfen kann. Meinung: Eigentlich wollte ich das Buch gar nicht lesen. Aber dann wurde ich von einer Freundin überredet, in den Kinofilm zu gehen und ich war total begeister. Ahhh, es ist ein wirklich toller Film. Danach musste ich natürlich auch das Buch lesen. Was überraschenderweise doch etwas anders geschrieben wurde wie erwartet. Das Buch wird aus verscheinenen Sichweisen erzählt. Man braucht auch nicht lange um sich in die jeweilige Person hineinversetzen zu können. Das Buch ist unglaublich spannend, es konnte mich wirklich fesseln (wie auch der Film). Obwohl ich den Film vorher gesehen habe, habe ich doch einiges neues Erfahren, bzw. vieles neu/anders wahrgenommen. Was mir allerdings nicht so gut gefallen hat, war die Liebesgeschichte? Sie war irgendwie nur so lala vorhanden. Also irgendwie hat mir da etwas gefehlt, so kam sie mir irgendwie unglaubwürdig vor. Dem ersten Band gebe ich 4 von 5 Cupcakes.

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Titel: die 5. Welle Autor : Rick Yancey Seiten: 460 (englische Ausgabe); 496 (deutsche Ausgabe) Preis: 9,99€ Verlag: Goldmann Inhalt: Eines Tages taucht direkt über der Erde ein riesiges Raumschiff auf, in dem sich Außerirdische befinden. Diese Außerirdischen werden nur "die Anderen" genannt. Anfangs besteht noch Hoffnung, dass die Anderen den Menschen helfen wollen, aber schon bald fangen sie an, die Menschen mithilfe mehrerer "Wellen" auszulöschen. In der ersten Welle wird die Elektrizität lahmgelegt, in der zweiten Welle werden alle Städte, die nahe am Meer sind, überflutet, in der dritten Welle bricht ein tödliches Virus aus und in der vierten Welle kann man nicht darauf vertrauen, dass Menschen wirklich menschlich sind. Denn die anderen sehen genauso aus wie wir, und deshalb kann man keinem mehr vertrauen. Ob es eine fünfte Welle geben wird, weiß keiner so genau. Cassie hat die ersten vier Wellen überlebt und muss sich allein durch die Wildnis kämpfen. Ihr Bruder wurde von den Anderen mitgenommen und Cassie hat ihm versprochen, ihn zu finden. Aber dann wird sie von einem Anderen gejagt und tödlich verletzt, und Evan Walker rettet sie. Aber kann sie ihm wirklich trauen? Sie weiß nicht, ob er ein Anderer oder ein Mensch ist. Ben Parish, der auf Cassies Schule ging, wird vom Militär in ein Trainingscamp gebracht, wo er glaubt, auf den Kampf gegen die Anderen vorbereitet zu werden. Meine Meinung: Eine Alien - Invasion ist ja definitiv keine neue Idee, aber ich muss zugeben, dass "die 5. Welle" das erste Buch ist, das ich darüber gelesen habe. Ich finde es gut, dass die Geschichte nicht dem Klischee rund um Außerirdische entspricht. Der Schreibstil von Rick Yancey hat mir sehr gut gefallen, weil er auch oft ziemlich ironisch geschrieben hat. Die Welt nach den verschiedenen Wellen wurde sehr gut beschrieben, sodass man sie sich vorstellen konnte. Das Buch ist aus mehreren Sichten geschrieben, aber hauptsächlich aus denen von Cassie und Ben Parish. Die Abschnitte aus Cassies Sicht haben mir sehr gefallen und ich konnte Cassies Handlungen und Gefühle gut nachvollziehen. Cassie ist ein ziemlich mutiger Charakter. Sie versucht die ganze Zeit, das Versprechen zu halten, das sie ihrem Bruder gegeben hat und sie möchte unbedingt menschlich bleiben, also nicht wegen den Anderen viele Menschen umbringen. Am Anfang erzählt Cassie im Rückblick, wie die ersten Wellen verlaufen sind. Ich fand das nicht besonders spannend, aber trotzdem hat es mir gefallen. Als sie dann Evan Walker trifft, wird es spannender und es gibt viele lustige Dialoge. Davor, als Cassie allein im Wald ist, gibt es nicht so viele Dialoge. An Evan Walker kann man sehen, dass es nicht immer ganz klare Linien zwischen gut und böse gibt. Er hat Cassie zwar gerettet, aber irgendwas an ihm veranlasst Cassie dazu, ihm nicht komplett zu vertrauen. Die Abschnitte aus Bens Sicht hingegen haben mir gar nicht gefallen und bei dem ersten Abschnitt aus seiner Sicht habe ich sogar immer die Seiten bis zum nächsten Abschnitt gezählt. In dem Militärcamp, in das Ben kommt, bekommen die Jugendlichen neue Namen. Teilweise sind das Namen wie "Poundcake" und "Teacup", die ich nicht so wirklich auseinander halten konnte und die mich deshalb ein bisschen gestört haben. Im zweiten Abschnitt aus Bens Sicht lernt er Ringer, ein Mädchen, kennen, und ab da finde ich es auch einigermaßen interessant. Aber Ben war mir eben einfach nicht sympathisch... Fazit: Die Idee, wie die Anderen vorgehen, um die Menschen auszulöschen, fand ich wirklich hart. Deshalb ist das Buch fast immer spannend, außer manchmal aus Bens Sicht. Den Schreibstil fand ich gut, man wollte immer weiter lesen und die Liebesgeschichte zwischen Cassie und Evan fand ich sehr realistisch und schön beschrieben.

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Cassie lebte in einer Welt die von Aliens besetzt wurde. Und den Beginn machten zerstörerische Wellen, die die Menschheit auslöschen sollten. Die erste Welle war ein elektro- magnetischer Impuls und legte alle Elektronik lahm. Die zweite Welle zerstörte so viel wie möglich. Die dritte Welle brachte ein tödliches Virus. Und da das alles noch nicht reichte kam eine vierte Welle. Und die fünfte Welle stand noch aus. Keiner vertraute einem anderen, es gab nur noch einen Gedanken "Überleben". Cassie war alleine, alle ihre Freunde, Familienmitglieder und Verwanden waren tot. Alle, bis auf ihren kleinen Bruder und den hieß es nun zu befreien. Denn dieser wurde von den Anderen entführt. Eine Welt die sich kaum einer vorstellen kann, denn die Frage ob es wirklich Aliens gibt kann uns keiner beantworten. Doch für Cassie ist die Sache klar, es gibt welche und freundlich sind die nicht gerade. Es ist durchaus ein sehr interessantes Thema, vor allem so wie Yancey alles beschrieben hat. So handelt es sich nicht um reine Sci- Fi. Ich habe mich am Anfang etwas schwer getan mit diesem Buch. Aber umso weiter man fortschreitet umso besser wird es und umso interessanter. Das einzige kleine Problem was ich ist dem Buch noch hatte, war der Aspekt wie er immer zwischen den Charakter hin und her gezwitscht ist. Irgendwann wusste man dann wann das passiert und konnte sich darauf einstellen, doch bei den ersten Kapiteln war es schon sehr anstrengend. Ansonsten ist das Buch eine absolute Empfehlung. Es hat alles. Trauer, Hass, Angst, eine Suche, Verrat, Liebe, Rache, Intrigen, Gewalt und Freundschaft. Auch der Schreibstil von Rich Yancey ist sehr gut. Man fliegt nur so durch das Buch, wenn man sich einmal rein gefunden hat. Ich werde auf jeden Fall weiter lesen. Ich muss nur warten bis der zweite Band in der Ausgabe kommt die ich habe, sieht sonst immer so doof aus.

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Dem Autor ist es gelungen eine sehr düstere Atmosphäre zu erzeugen und die Ängste der Menschen in diese zu transportieren. Sehr bildhaft wurden die Figuren und Schauplätze beschrieben, so dass es nicht schwer fiel sich diese gut vorzustellen. Der Schreibstil des Autors war für mich ein wenig gewöhnungsbedürftig und so habe ich diesmal etwas länger gebraucht als gewohnt um in die Story hinein zu finden. Nachdem ich den Zugang zur Story gefunden hatte, bekam ich eine Geschichte präsentiert die mich zu jeder Zeit fesseln konnte. Überraschende Wendungen wechselten sich ab mit der einen oder anderen etwas voraus zu sehenden Wendung ab. Was aber mir nichts ausgemacht hat, war ich doch schon angefixt und wollte unbedingt wissen wie es weiter geht. Die Figuren, besonders aber die der Cassie und Evan, auch wenn er manchmal etwas seltsam erschien, waren für mich besonders gut geglückt. Highlight für mich aber auch die Dialoge. Man konnte die Verzweiflung und die Hoffnungslosigkeit gut nachvollziehen. Aber auch den absoluten Willen zu überleben spürte man in fast jedem Satz, was dann letzten Endes doch Hoffnung auf ein gutes Ende machte. Fans des Genres aber solche die es noch nicht sind, werden hier wirklich sehr gut unterhalten. Gerade auch deshalb weil die Spannung mit jeder Seite ansteigt und man unbedingt wissen möchte wie die Geschichte den nun endet. Für mich waren das verdiente 4 Sterne

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Cassies Leben war immer normal und langweilig, mit normalen und langweiligen kleinen großen Problemchen. Doch seit das Mutterschiff der Außerirdischen still und teilnahmslos am Himmel steht, hat sich vieles verändert. In wellenartigen Schüben machen sich die Eindringlinge daran, die Menschheit auszulöschen: Kein Strom mehr. Tsunamis vernichten die Küstenregionen. Eine Seuche löscht über Dreiviertel der Weltbevölkerung aus. Und Sie, aussehend wie Menschen, machen Jagd auf die Überlebenden. Vier Wellen sind mehr als genug für Cassie. Sie hat beide Eltern verloren. Ihr Bruder wurde mit anderen Kindern von Ihnen eingesammelt. Wie wird die fünfte Welle aussehen? Und was haben die entführten Kinder damit zu tun? Um dieses Buch ist ja ein wahnsinniger Hype entstanden, vermutlich ausgelöst durch die Verfilmung. Ich selbst konnte dann natürlich auch nicht umhin, mir das Buch irgendwie zu schnappen. Allerdings muss ich gleich mal im Voraus sagen, dass ich (vielleicht durch den Hype?) etwas Besseres erwartet habe. An der Story habe ich nichts auszusetzen. Es ist selbstverständlich etwas abgedroschen, aber welche Außerirdischen-Invasion ist das nicht. Die Idee der Wellen, mit denen Sie die Menschheit Schritt für Schritt ausrotten wollen, finde ich sehr kreativ. Cassie, ein durchschnittliches Mädchen, das sich in die Höhle des Löwen begibt, um das Versprechen an ihren kleinen Bruder Sammy einzulösen, ist ein gutes, nachvollziehbares und emotional an den Leser bindendes Motiv. Wie wenig allein die zuvor einsame Cassie am Ende dasteht, gefällt mir auch sehr gut. Vor allem die Sichtweisenwechsel fand ich super. Da die Erde in diesem Szenario schon relativ leer und verlassen ist, wäre es langweilig, immer nur Cassie zu begleiten (auch wenn selbst das alles andere als langweilig ist). Dafür haben wir auch unter anderem die Sicht von Ben alias Zombie und die von Sammy, beide "in der Höhle des Löwen" und wir können dem Feind fast hinter die Maske schauen. Einer der wichtigsten Punkte sind natürlich "die Anderen". Spekulationen darüber, wie Außerirdische aussehen könnten und unter welchen Umständen wir sie, wenn überhaupt, kennenlernen würden, gibt es schon seit Jahrhunderten. Die Außerirdischen hier sind nicht 100%ig neu erfunden (z.B. sind die viel weiter entwickelt als wir), aber vor allem was das Aussehen und den Grund des "Besuchs" betrifft, finde ich die Idee sehr einzigartig und spannend. Kommen wir zu den Charakteren. Cassie ist jetzt kein unglaublich vielschichtiger Charakter, aber man kann mir ihr leben. Die anderen Charaktere, insbesondere die männlichen, finde ich dagegen sehr gut gelungen. "DER Typ" (Den es ja irgendwie in jedem Buch gibt) ist hier mal nicht der Schulking und der heißeste Typ der Welt, sondern hat fast schon schüchterne und stille Züge. Das fand ich zur Abwechslung echt nett. Nicht zu schweigen davon dass es ENDLICH mal in einem gehypten Buch keine Dreierbeziehung gibt. Eine Million Daumen hoch dafür!! Für den zweiten Typen im Bunde ist nämlich auch mit einem zweiten Girl gesorgt. Gott sei Dank. Auszusetzen an dem Buch habe ich nur einen Punkt. Und zwar hat es bei mir ziemlich lange gedauert, bis es Klick gemacht hat und ich verstanden habe, was wahr ist und was nicht, Vielleicht ist es authentisch, da die Charaktere im Buch auch an der Nase herumgeführt worden sind, aber ich fand das dann doch etwas zu verwirrend. Und am Ende, was da passiert ist, das finde ich "ein wenig" zu überstürzt von Vosch :D Wer es gelesen hat, weiß vielleicht, was ich meine. Fazit: Nicht so spannend, wie ich erwartet habe, und mit wenigen kleinen Unverständlichkeiten, aber ansonsten ein super Buch, basierend auf einer super kreativen Idee (Außerirdischen-Invasion mal anders) und mit super Charakteren!

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