Leserstimmen zu
Das Mädchen mit den Smaragdaugen

Carla Montero

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Meine Meinung: Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll. Der Schreibstil sehr gut aber für mich gab es an manchen Stellen einfach zu viele „überflüssige“ Beschreibungen. Um mal ein Beispiel zu nennen, es gab eine Szene im Buch, da wurde das komplette Frühstück aufgezählt, was an dieser Stelle keineswegs erforderlich gewesen wäre, da der Fokus der Geschichte nichts mit dem Frühstück zu tun hat. Ich verstehe in solchen Beschreibungen den Sinn einfach nicht und es nervt mich dann einfach nur. Wenn sowas an den Beginn eines Buches kommt, kann ich es durchaus gut finden um vielleicht die Familiäre Situation zu verdeutlichen, oder den Reichtum der Familie, aber in diesen Buch an dieser Stelle einfach überflüssig. Von solchen Beschreibungen gab es zu Ende des Buches leider mehrere Situationen, die für mich nur als „hinhalten“ wahrgenommen wurden. Bevor ich an dieser Stelle die Charaktere Beschreibe muss ich erstmal allgemein sagen, dass das Buch 2 Handlungen hat. Die kann man den Klappentext auch schon entnehmen. Wir haben einmal die Geschichte der Kunsthistorikerin Ana die 2010/2011 spielt und einmal die Geschichte von Sarah Bauer die im 2. Weltkrieg spielt. Dabei lesen wir abwechselt so circa jeweils 2-3 Kapitel aus der jeweiligen Sicht. Wenn ich hier ein Buch gelesen hätte, die sich nur um die Geschichte der Sarah Bauer handelt, hätte das Buch von mir sicher 4 oder 5 Sterne bekommen. Diese Geschichte war wirklich spannend, rührend, erschreckend und sehr emotional. Sie konnte mich richtig fesseln. Im Großen Kontrast steht hier jedoch die Geschichte um Ana, die das ganze leider für mich kaputt gemacht hat. Ana ist ja mindestens schon 27 oder 28 Jahre alt und verhält sich aber aus meiner Sicht wie ein Teenager. Ich kann Ihr Verhalten nicht nachvollziehen und schon gar nicht die Beziehung zu Konrad. So wie die Autorin die Entscheidungen und Handlungen darstellt wirkt sie auch mich naiv und unterwürfig. Ich denke aber nicht, dass dies so gewollt ist, da bei den Beschreibungen des Charakters die Betonung immer darauf lag, dass die eine eigenständige und starke Frau ist. Ich habe mal eine schöne Stelle rausgesucht, bei der ich nur die Augen verleihern konnte. Es geht darum, dass Teo (ein Freund von Ana) ihr vorschlägt, die Forschungen zu beenden. Zitat: „Ich kann nicht, Teo. Wenn ich das tue, dann liebt Konrad mich nicht mehr. Und wenn er mich nicht liebt, dann sterbe ich.“ Ich möchte nochmal betonen, es handelt sich hier um eine Erwachsene Frau! Aber es hat mir nicht nur Ana schlecht gefallen sondern eben auch Konrad und Alain. Sie haben von der Autorin bereits von Anfang an einen markanten Stempel aufgedrückt bekommen, wodurch man sofort wusste, wie die weitere Entwicklung und Handlung erfolgen wird. Die Charaktere haben sich nicht groß entwickelt. Auch hier wieder der Starke Kontrast zur Geschichte um Sarah Bauer. Starke Persönlichkeiten, starke Charaktere tolle Entwicklungen. Genauso ist es auch mit der Handlung bei der Geschichte. Es gibt einen tollen Spannungsaufbau, überraschende Wendungen und eine Geschichte, die einen emotional mitnimmt. Bei der Geschichte von Ana gibt es am Anfang auch eine tollen Spannungsaufbau, aber es zieht sich dann irgendwie alles so. Es kam mir vor als drehten Sie sich ständig eben nur im Kreis. Zudem saßen mir die Charakter viel zu oft rum und redeten immer wieder um das selbe. Als dann mal wirklich etwas „actionreiches“ passierte, konnte ich wieder nur die Augen verleihern. Kein normaler Mensch, mit gesunden Menschenverstand hätte sich so entschieden wie Ana. Dadurch wirkte es einfach unrealistisch und konstruiert. So als müsste die Autorin nun mal ein bisschen „Schwung“ in die Geschichte bringen. Genauso schlecht fand ich auch das Ende, wie sich alles zusammenfügt und wie alles zusammenhängt. Das war wieder mal alles ein so großer Zufall, dass es auf mich sehr unrealistisch und gewollt Wirkte. Alles so mega konstruiert und vor allem vorhersehbar. Fazit: Leider konnte mich diese Geschichte nur zu 20% überzeugen. Das ist einfach zu wenig.

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Der Klappentext sagt genau so viel aus, wie man vorab für die Geschichte wissen muss. Ich finde, dieses Buch und seine Geschichte muss man auf sich wirken lassen, ohne zu viel vorab zu wissen. Die Geschichte finde ich sehr gelungen! Das Buch behandelt einen Teil des 2. Weltkrieges, von dem ich zuvor noch nichts gelesen habe und ich kenne kein weiteres Buch in diese Richtung. Ich finde den Kunstraub der Nazis sehr sehr interessant. Man erfährt einiges darüber und wieso die Menschen das getan haben: Weil ihre Vorgesetzen ihre Macht ausübten, um bestimmte Gemälde etc. in ihren Besitz zu bringen. Es geht also um Macht, Gier und die Möglichkeit, beides ausleben zu können. Die Männer in den Führungspositionen wussten genau, welche Fäden sie ziehen mussten um zu bekommen, was sie wollten. Das ist ja in vielen Bereichen der Fall gewesen und der Kunstraub ist ein weiteres Verbrechen, dass man ihnen zuschreiben muss. In unserer Geschichte geht es um die junge Sarah Bauer, die zu jener Zeit gelebt hat. Eine Jüdin, die ein Bild beschützt, welches seit Generationen im Besitz ihrer Familie ist. An den Ereignissen rund um Sarah wird sehr bildlich gezeigt, zu welchen Mitteln die Nazis gegriffen haben. Zum Teil ist die Geschichte sehr brutal, sehr hart. Ich finde dies sehr passend, da die Zeit damals genau so war. Hier hat die Autorin das Gefühlt sehr gut vermittelt, wie sich die Menschen gefühlt haben. Ich konnte mit Sarah fühlen und habe mehr als einmal mit ihr mitgelitten. Was mir auch sehr gefallen hat, dass man durch die Nachforschungen von Ana erst auf Sarah gestossen ist. Die Verknüfungen von Gegenwart und Vergangenheit ist einfach wunderbar gemacht. Auch wenn ich sagen muss, dass mir der Strang von Sarah ein Ticken besser gefallen hat. Das Ende fand ich dann eher ein wenig mau, wenn ich ehrlich sein soll. Hier hätte ich mir dann doch ein wenig mehr erwartet. Die Charaktere sind einfach durchweg gelungen! Alle haben ihre Ecken und Kanten, ihre Stärken und Schwächen. Ana ging mir zwar manchmal ein wenig auf die Nerven, da sie sich von ihrem Freund sehr sehr viel hat gefallen lassen. Und naja, ihren Freund mochte ich ja mal gar nicht. Ein richtiges Eckel! Dennoch finde ich beide Charaktere gelungen, weil sie nicht 0815 Personen sind. Die ganze Geschichte wurde durch den wundervollen Schreibstil der Autorin toll an den Leser gebracht. Ich habe das Lesen sehr genossen. Das Cover finde ich wunderschön und sehr passend zur Geschichte. Ich hoffe, dass wir noch viel von der Autorin zu lesen bekommen! Fazit Obwohl ich das Ende nicht so mochte, konnte mich das Buch ansonsten mit seiner Geschichte sehr überzeugen. Daher gibt es volle 5 Sterne von mir.

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„Das Mädchen mit den Smaragdaugen“ist ein Buch von dem ich schon sehr viel Gutes gelesen hatte. Als im Januar das Taschenbuch veröffentlicht wurde, wurde es mir vom Blanvalet - Verlag zum Rezensieren zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der historische Roman ist mit 736 Seiten nicht ganz schlank, aber die merkt man die meiste Zeit gar nicht. Inhalt:
 Ana García Brest ist Kunsthistorikerin aus Madrid. Eines Tages bekommt sie einen Brief in die Hände, der sie auf die Spur eines sensationellen Kunstfundes bringen soll und auf eine Liebe die so hätte nicht sein dürfen.
Die junge Jüdin Sarah Bauer ist auf der Flucht, mit im Gepäck ein Gemälde, das nur ein Gerücht ist. Ihr auf den Fersen der SS-Sturmbannführer Georg von Bergheim. Der schlimmste Feind, soll bald ihre einzige Rettung werden. Meine Meinung:
 Die 736 Seiten lesen sich größtenteils super schnell durch, oft hatte ich das Gefühl ich lese einen Thriller der in schnellen Wechseln zwischen Historischen- und Gegenwartsereignissen wechselt. Dabei ist der Aufbau des Buches, mal etwas anders, aber logisch. Die Gegenwartskapitel werden in Form von kurzen Kapitelüberschriften, die meist die Handlung zusammenfassen, dargestellt. Die Kapitel in der Vergangenheit werden mit Zeitangabe und einen kurzen historischen Abriss eingeleitet. Gemeinsam haben alle Kapitel, das die Kapitel nicht länger als zehn Seiten sind, eher kürzer und oft endet ein Kapitel mit einem Cliffhanger, daraus entsteht ein Pageturner bei dem man einfach nur wissen möchte wie es weitergeht, zumindest bis fast zum Schluss. Dieser ist ärgerlich, wenn man die vorigen 630 Seiten so sehr gesuchtet hat wie ich. Ohne zu viel zu verraten haben sich die letzen hundert Seiten unnötigerweise zogen und Dinge geschehen die mich sehr ärgerlich gestimmt haben, weil sie so unreflektiert stehen blieben und so manche Fragen neu aufgekommen sind, die dann nicht beantwortet wurden. Um zu wissen, was ich meine müsst ihr das Buch lesen ;-). 
Aber sind überhaupt die Personen, die uns während der Handlung begleiten? In der Gegenwart lernen wir Ana García Brest kennen, sie eine Kunsthistorikerin, deren Spezialgebiet sehr wichtig für die Handlung ist. Sie hat selber kaum eine Ahnung von dem zweiten Weltkrieg und das macht sie für mich so sympathisch, weil sie diese Person ist, die den Leser begleitet, führt und Entdeckungen mit ihm gemeinsam macht. Ihre leichte Ausdrucksweise machen ihre Kapitel, die aus der Ich-Perspektive geschrieben sind, besonders flüssig zu lesen. Nur das Verhältnis zu ihrem Lebenspartner Konrad fand ich sehr nervig. 
In der Vergangenheit lernen wir Georg und Sarah gleichermaßen kennen. Ihre Kapitel werden aus der Draufsicht erzählt. Im ersten Moment wirkt Sarah etwas trist und langweilig, aber das ändert sich im Laufe der Geschichte sehr. Georg entsprach, ähnlich wie es Sarah ergeht, nicht meinen Vorstellungen oder auch meinen Vorurteilen, eines hohen SS-Mitglied. Durch Georg lernen wir den historischen Inhalt viel besser kennen, so habe ich vieles neues gelernt. Die Geschichtsfakten werden, dabei so erzählt das es sehr einfach fällt die historischen Begebenheiten zu verstehen und vor allem werden sie reflektiert.
 „Das Mädchen mit den Smaragdaugen“ ist ein historischer Roman für alle die rasante Bücher lieben und dabei nicht auf eine wundervolle Liebesgeschichte verzichten wollen. Dieser Pageturner ist ebenso das ideale Buch für Leser die sich gerne mal in diesem Genre versuchen wollen.

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Das Mädchen mit den Smaragdaugen

Von: Arietta aus Traben-Trarbach

06.11.2014

Ein Facettenreiches und Anspruchvolles Buch. Spannend und mitreißend , von der 1. bis zur letzten Seite. Ein Starkes Buch , Packend , Spannend und bewegend erzählt... Sehr schön hat die Autrorin gegenwart und vergangenheit miteinander verknüpft. Wir begleiten Ana, bei ihrer Rescherche nach dem Geheimnisvollen Gemälde des Astrologen. Wir landen im Paris während des 2. Weltkriegs . Lernen Sarah Bauer die Jüdin kennen , Georg von Bergheim ein Nazi Deutscher. Der sich auf die Seite von der verfolgten Sahra schlägt. Den Französichen Wiederstand und die Machenschaften der Nazis.... Wird sie das Geheimis um das Bild lösen und finden. Ihr Auftraggeber ist Konrad Köller , auch ihr Lebenspartner. Wer ist Posengeseist ?

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Sehr zu empfehlen!

Von: Doris Schösser aus Augsburg

15.09.2014

Hat mich sehr gefesselt! Vor allem die Sprünge von der Gegenwart in die Vergangenheit waren sehr passend und man wollte immer wissen wie`s weitergeht!

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