Leserstimmen zu
Das unendliche Meer

Rick Yancey

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Wie ihr vielleicht wisst, hat mich der erste Band der Reihe total umgehauen. Zur Erinnerung: hier findet ihr noch einmal meine Rezi. Schnell musste die Fortsetzung her, doch gelesen habe ich sie erst, nachdem ich mir vor ein paar Tagen die Verfilmung des ersten Buches angesehen habe. Die mir, nebenbei bemerkt, ganz gut gefallen hat (ich sag nur: Evan <3), aber nicht annähernd an das Buch herankommt. Umso erfreuter bin ich darüber, dass auch „Das unendliche Meer“ mich wieder voll und ganz mitreißen konnte. Yancey hat einen unverwechselbaren Schreibstil: komplex, tiefgründig, bildgewaltig und reich an Metaphern. Seine Bücher kann man nicht mal eben so weglesen, man muss sich konzentrieren und voll und ganz darauf einlassen und ja: das kann auch schnell anstrengend werden, aber es lohnt sich so sehr. Die Geschichte wird wieder aus der Sicht mehrerer Protagonisten erzählt, vor allem Ringer kommt ausführlich zu Wort. Sie ist ein äußerst interessanter Charakter, vollkommen gegensätzlich zu Cassie, hart, in sich gekehrt, lächelt nie, kämpft wie eine Maschine und lässt keine Emotion erahnen. Je mehr ich über sie erfahren habe, desto mehr ist sie mir ans Herz gewachsen. Ringer (eigentlich Marika) muss in diesem Band viel durchmachen, der Hauptteil der Geschichte dreht sich um sie und so scheint sie eine zweite Hauptprotagonistin geworden zu sein. Ich verrate nicht, was sie durchmachen muss, aber es hat mich wieder überrascht, mitgerissen und zu einer unvorhergesehenen Wendung geführt. Am Ende scheint sie der Schlüssel zu sein, der im Finale benötigt wird, um die Geschichte enden zu lassen. Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt. Auch in diesem Band wird es wieder brutal, es gibt viele Kampfszenen und noch mehr Verletzungen – so, wie es sich für ein Endzeit-Epos gehört. Von einigen Dingen war ich geschockt und das will schon was heißen, schließlich bin ich durchaus auch Thriller und Psychothriller gewöhnt. Von meinem heißgeliebten Evan gab es diesmal nicht so viel zu lesen, wie ich es mir gewünscht hätte, aber man erfährt viel über seine Vergangenheit und seine Rolle in der Geschichte. Ich denke, dass er vor allem im letzten Band noch eine wichtige und entscheidende Rolle spielen wird, zusammen mit Cassie und Ringer. Insgesamt habe ich das Buch wieder innerhalb von nur zwei Tagen aufgesogen und das bedeutet ja wohl, dass Herr Yancey wieder alles richtig gemacht hat. Ich habe jedenfalls nichts zu meckern, deshalb gibt es volle Punktzahl. Fazit: „Das unendliche Meer“ ist die rundum gelungene, furiose Fortsetzung von „Die 5. Welle“ und steht dem grandiosen ersten Band in nichts nach. Die Geschichte geht düster, brutal und rasant weiter und spitzt sich in Richtung des großen Finales zu, das ich kaum noch erwarten kann. Wenn ihr Science Fiction / Dystopien mögt, solltet ihr euch die Bücher nicht entgehen lassen.

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Rezension – Das unendliche Meer, Band 2 – Rick Yancey – 352 Seiten – Hardcover – Trilogie – 16,99€ – ISBN 978-3-442-31335-8 – Goldmann Verlag – 30. März 2015 Vielen Dank an den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar! Diese Rezension könnte Spoiler zu Band I enthalten! Näheres zum Buch und zur Reihe erfahrt ihr hier: http://www.randomhouse.de/Buch/Das-unendliche-Meer/Rick-Yancey/e420251.rhd Der Inhalt: Die erste Welle vernichtete eine halbe Million Menschen, die zweite noch viel mehr. Die dritte Welle dauerte ganze zwölf Wochen an, danach waren vier Milliarden tot. Nach der vierten Welle kann man niemandem mehr trauen. Cassie Sullivan hat überlebt, nur um sich jetzt in einer Welt wiederzufinden, die von Misstrauen, Verrat und Verzweiflung bestimmt wird. Und während die fünfte Welle ihren Verlauf nimmt, halten Cassie, Ben und Ringer ihre kleine Widerstandsgruppe zusammen, um gemeinsam gegen die Anderen zu kämpfen. Sie sind, was von der Menschheit übrig blieb, und sie werden sich so schnell nicht geschlagen geben. Und während Cassie immer noch hofft, dass ihr Retter Evan Walker lebt, wird der Kampf ums Überleben immer aussichtsloser. Bis eines Tages ein Fremder versucht, in ihr Versteck einzudringen... Das Cover: ... passt zum ersten Band und sieht einfach wunderschön aus. Wieder finden sich hier goldene Elemente, die mir sehr gut gefallen und das Licht reflektieren. Das Cover strahlt so eine unglaubliche Anziehungskraft aus – und trotz der erdrückenden Thematik auch eine gewisse Wärme. Der Schreibstil: Rick Yancey hat einen tollen Schreibstil, den ich sehr gern mag. Er weiß spannende Momente perfekt in Szene zu setzen, sodass sich das Buch zügig und quasi in einen Atemzug durchlesen lässt. Ich finde es toll, dass wir die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erleben, denn so konnte ich mich in die Charaktere gut hineinversetzen. Einige humorvolle Momente waren auch dabei, was trotz der eigentlich ernsten Situation ein bisschen Witz in die Sache gebracht hat. Meine Meinung: „Das unendliche Meer“ knüpft direkt an die Geschehnisse aus dem ersten Band an. Wieder werden wir direkt ins kalte Wasser geworfen – das ist etwas, das der Autor definitiv drauf hat. Ich wurde in diesem Teil so oft überrascht, dass ich eigentlich dachte, da kommt nichts mehr. Aber nein, Rick Yancey hat immer noch einen drauf gesetzt. Und davon bin ich wirklich begeistert. In diesem Teil erfahren wir viel über die jeweiligen Charaktere, erleben aus erster Hand, wie sie sich zu dieser Person entwickelt haben. Dadurch wuchs mir jeder einzelne von ihnen immer mehr ans Herz. Dabei rutschen sie von einer heiklen Situation in die andere, sodass die Spannung und Action an keiner Stelle irgendwie nachgelassen hat. Dabei schafft es der Autor durch seine Schreibweise, die jeweiligen Situationen so gut zu beschreiben, dass ich mich teilweise richtig gegruselt habe. Am Ende des Buches konnte ich nicht fassen, dass es schon wieder vorbei ist. Das Finale ist dem Autor großartig gelungen, lässt uns Leser aber mal wieder sprachlos und ungeduldig zurück. An diesem Buch habe ich (fast) nichts auszusetzen! Die Spannung war großartig und, auch wenn ich Cassie doch etwas vermisst habe, wurde ich bestens unterhalten. Einziges Manko ist, dass ich mich bei manchen Kapiteln etwas schwer getan habe, um zu wissen, aus wessen Sicht es denn nun geschrieben ist. Mit der Zeit hat sich das dann aber gelegt. Ich würde mir wünschen, dass man hier vielleicht die jeweiligen Namen drüber schreibt. Ich freue mich riesig auf Band 3 und fiebere dem Ende entgegen! Fazit: „Das unendliche Meer“ ist eine gelungene Fortsetzung. Auch hier ist die Geschichte wieder von Spannung, überraschenden Wendungen und großartigen Charakteren durchzogen. Ich vergebe 4,5 / 5 Leseeulen! Sylvia von Bücher ღ weil wir sie lieben

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Auch der 2. Teil dieser Trilogie ist fesselnd und sehr spannend erzählt. Rick Yancey berichtet auf einem sprachlich sehr hohen Niveau, manche Sätze sind philosophisch angehaucht und er schafft es, eine Endzeitatmosphäre mit starken Bildern beim Leser zu erzeugen. Verschiedene Protagonisten geben hier ihre Sicht der Dinge aus der Ich-Perspektive wieder. Das macht es anfangs etwas schwer, herauszufinden, wer denn gerade erzählt. Hinzu kommt, dass der erste Band dieser Trilogie vorwiegend aus der Ich-Perspektive von Cassie erzählt wurde, ab und an auch von Evan. Hier wird mit Ringer begonnen. Hilfreich wäre hier gewesen, über den einzelnen Kapiteln die Namen des Ich-Erzählers zu schreiben. Vielleicht ist das ja eine Anregung für Band 3. Auch ein Personenregister wäre unterstützend gewesen. In diesem Band treten die Emotionen der einzelnen Protagonisten in den Vordergrund, die Story bietet weniger Action, dafür geht es mehr darum, wem man noch trauen kann. Ringer spielt in dieser Fortsetzung eine sehr große Rolle. Gut gefallen haben mir hier die einzelnen Personen, ihre Empfindungen und Überlegungen sind sehr lebendig und authentisch dargestellt. 5/5 Sterne für diese richtig gute Fortsetzung der "5. Welle". Da immer noch alles im Dunkeln ist, wer Interesse hat, die Menschheit zu vernichten und welche Absichten dahinterstehen, bin ich total auf Band 3 gespannt (Mitte Mai soll der letzte Band erscheinen, wir müssen wohl mit der Übersetzung leider noch etwas warten).

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Nach solch einem Auftakt konnte ich einfach nicht warten und musste augenblicklich zur Fortsetzung greifen - auch wenn der letzte und dritte Band noch nicht erschienen ist und ich jetzt warten muss. Ich weiß nicht, wie es euch geht - aber mich hat Rick Yancey mit seiner Idee, mit seinen Charakteren, mit seinem Schreibstil schon längst überzeugt. Und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. Das unendliche Meer spielt kurz nach seinem Vorgänger, man ist direkt im Geschehen. Der Prolog beschreibt eine Grausamkeit, eine Bombe versteckt in einem Kind. Danach: mehr Spannung. Cassie und Ringer, die miteinander anecken. Ben, der gereizt ist, und Sam, der sich an ihn klammert. Sie alle wissen, dass nach ihnen gesucht wird, und sie eigentlich nicht länger ausharren können, doch Cassie will auf Evan warten, will ihm die Chance geben, zurückzukommen. Soviel sei gesagt: Evan kehrt zurück. Aber er bringt Grace mit, ein Stück aus seiner Vergangenheit - Grace, jemand, der so ist wie er selbst. Nur tödlicher, stärker und viel gefährlicher. Die Situation eskaliert, dass Ringer und Teacup verschwunden sind, ist fast nur noch ein Tropfen auf heißem Stein. Was mich besonders fasziniert, ist, dass man allmählich merkt, dass die Geschichte sich längst nicht mehr nur um Cassie oder um Ben dreht - besonders Ringer spielt eine viel größere Rolle in dem Buch, und was für eine! Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Bisher war Ringer ja immer nur das mysteriöse Mädchen mit einer Vorliebe für Schach, aber nun erfahren wir endlich mehr über sie, über ihre Vergangenheit. Ich konnte nicht anders als sie (noch) mehr ins Herz zu schließen - und sie im gleichen Zug wegen ihrem Mut, ihren Entscheidungen zu bewundern. Abgesehen davon geht es (natürlich) wieder actionreich zu. Die überwiegend kurzen Kapitel brachten mich dazu, noch eins zu lesen, und noch eins, obwohl ich eigentlich auch noch so Bedürfnisse wie Schlaf habe. Was mir besonders gut an Yanceys Art und Weise gefällt, Geschichten zu erzählen: die subtilen Andeutungen. Die Leitmotive und versteckten Metaphern, die man erst bei genauerem Hinsehen entdeckt. In der einen Sekunde wird man mit Handlungen konfrontiert, in der nächsten mit wundervollen Wörtern. Gänsehaut pur. Ich will allerdings auch anmerken: wen es schon beim Vorgänger gestört hat, dass im Großen und Ganzen nicht ganz so viel passiert, den wird das auch hier wieder stören. Ich mag das - besonders bei der Filmadaption hat man gesehen, dass die Kleinigkeiten, die erst überflüssig erscheinen, bei Rick Yancey oft besonders große Bedeutung haben. Außerdem wird man andauernd ins kalte Wasser geworfen. Im Ernst - wenn ich dachte, dass ich nicht mehr überrascht werden könnte, passierte es noch mal. Und in was für einem Ausmaß! Die ganze Idee, die bisher nur angedeutet war, ist ganz anders, irgendwie größer und irgendwie grausamer - einfach fantastisch. Ich bin immer noch begeistert. Und unglaublich gespannt, was der dritte und finale Band für Cassie und Co. bereithalten wird.

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Das unendliche Meer setzt nahtlos an den ersten Band an und man ist sehr schnell wieder in der Geschichte drin. Die Gruppe hat sich, nachdem Evan den Stützpunkt in die Luft gejagt hat, in einem Hotel in der Nähe niedergelassen und Cassie hofft noch immer darauf, daß Evan zu ihnen kommt. Am Anfang wird aus Sicht der verschiedenen Personen die Situation im Hotel und wie sie weiter vorgehen möchten beschrieben. Ringer und Teacup fallen den Anderen in die Hände und dies nimmt auch einen Großteil der Geschichte ein. Rick Yancey hat es wunderbar geschafft mich zu unterhalten, das Buch liest sich in einem Rutsch durch und ich war sehr schnell in den Geschehnissen drin und durch die Geschichte durch. Leider, denn jetzt heißt es wieder warten auf Band 3. Die Schreibweise ist genial, er setzt die Geschehnisse immer mit genügend Spannung um und man fiebert von einem zum nächsten Kapitel total mit. Auch in diesem Band geht es weiter um die Weltuntergangsgeschichte, mit viele Liebe, Abschieden von Personen, aber auch Wiedersehensfreude. Der Autor schafft es prima, genügend witzige Stellen gepaart mit Ernsthaftigkeit und dem Kampf ums nackte Überleben einfließen zu lassen. Man erfährt in diesem Buch noch einiges mehr von den unterschiedlichen Charakteren, wie sie so geworden sind, wie sie sind und wie sie beispielsweise zu den Namen gekommen sind. Dies finde ich sehr interessant und bringt einem die einzelnen Personen noch näher. Gerade Ringer lernt man in diesem Band sehr gut kennen. In dieser Geschichte gibt es weniger Action, dafür aber mehr Hintergrundwissen, wie die Anderen so sind. Warum sie eben den Weg wählen, den sie nehmen. Einziges Manko am Anfang: Es war für mich im neuen Kapitel kurzzeitig schwieriger zu wissen, wer gerade seine Geschichte erzählt. Hier wäre es super, wenn vielleicht noch der Name des jeweiligen Erzählers stehen würde. Dies ist aber nur eine Kleinigkeit, die nach kurzer Zeit auch kein Problem mehr darstellt. Mich konnte dieser Teil total begeistern und ich warte sehnsüchtig auf Band 3. Rick Yancey hat hier eine super Fortsetzung geschrieben und ich bin sehr gespannt, wie er es in Band 3 ausklingen läßt.

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die 5 welle 2

Von: denisf

15.11.2015

http://booksandfreaks.blogspot.de/2015/11/rezension-zu-das-unendliche-meer.html

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die 5 welle 2

Von: denisf

15.11.2015

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Ich muss gestehen, dass ich mit Bauchschmerzen an dieses Buch gegangen bin. Zum einen, weil mir Band 1 wirklich unglaublich gut gefallen hat und Band 2 es daher schwer hat das Level zu halten und zum anderen, weil ich doch einige eher negative Meinungen gehört hatte. Ich kann aber gleich sagen, dass ich die negativen Argumente nicht nachvollziehen kann. Inhaltlich will ich nicht viel schreiben, weil ich nicht zu Band 1 spoilern möchte. Den muss man unbedingt vorher lesen, weil hier sonst gar nichts Sinn machen wird. Und ich könnte hier inhaltlich so gut wie gar nichts schreiben ohne etwas entscheidendes zu verraten. Erwähnen möchte ich, dass wieder aus verschiedenen Perspektiven berichtet wird. Dieses Mal hauptsächlich aus Ringers und Cassies Sicht, aber auch kurze Kapitel aus der Sicht von anderen Nebencharakteren. Erst dachte ich mir wird es nicht gefallen Ringers zu begleiten, aber dann war es doch richtig mitreißend. Diese wechselnden Perspektiven sind aber teilweise auch sehr nervenaufreibend, weil die verschiedenen Handlungsstränge/Perspektiven vor allem am Anfang mit extremen Cliffhangern enden. Es gibt Wendungen mit denen ich nicht gerechnet hätte, Todesfälle die mich mitgenommen haben und auch sonst jede Menge Überraschungen. Besonders gefiel mir, dass man nun nach und nach hinter das 'große Ganze' kommt oder es sich zumindest einbildet. Mit einigem habe ich gerechnet aber anderes hat mich auch überrascht. Ich bin super gespannt wie dann schlussendlich in Band 3 alles ausgeht. Der Schreibstil gefiel mir wieder richtig gut. Er ist nicht 08/15. Rick Yancey verfasst teilweise ausgefallene, fast poetische Sätze und wechselt seinen Schreibstil sogar im Buch. Mal sind es nur sehr kurze, abgehackte Sätze, wenn der Charakter zum Beispiel unter Stress steht, an anderen Stellen beschreibt er Landschaften und Situationen sehr ausschweifend. An einer Stelle wird sogar eine sehr merkwürdige Art und Weise eines Dialogs gewählt. Das passte nicht zum Rest des Buches und verwirrte ein wenig, aber ansonsten war der Stil sehr mitreißend. Überhaupt war das Buch wieder super spannend und ich finde es klasse mitzurätseln was oder wer hinter der ganzen Sache steht, welche Ziele hier wer hat. Ich liebe es wie der Autor es schafft nicht nur die Charaktere zu paranoiden Wesen zu machen sondern auch mich paranoid werden zu lassen. Auch ich hinterfrage jede einzelne Handlung eines Charakters und frage mich was dahinter steckt. Genial. Ich liebe solche Bücher einfach. Wie schon erwähnt gibt es etliche Wendungen. Ich hatte viele zwar erwartet, weil ich mittlerweile doch ein wenig das System durchschaue (oder es mir zumindest einbilde), aber trotzdem waren sie wirklich toll. Actionreich wurde es auch wieder, eigentlich über das ganze Buch. Allerdings konnte ich im letzten Viertel das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Emotional hat mich die Geschichte wieder völlig in den Bann gezogen. Ich kann gar nicht erklären, wie der Autor das schafft, aber ich fühle wirklich mit den Charakteren mit, selbst mit denen, die ich kaum 'kenne'. Ich tauche regelrecht in die Handlung ein. Die Charaktere sind hauptsächlich schon aus Teil 1 bekannt, aber man erfährt nun deutlich mehr von Ringer und es kommen auch einige neue interessante Charaktere dazu. Hier gleicht niemand dem anderen und das finde ich wirklich beeindruckend. Die Charaktere haben Tiefe, was einen richtig mitfühlen lässt und einen in die Handlung hinein zieht. Die Liebesgeschichten spielen eine ganz kleine Nebenrolle und doch sind sie einfach überzeugend. Sie sind so eine Art Würze für die Geschichte, ohne übertriebene Dramen und alles passt halt zu diesem Weltuntergangszenario. Grundidee 5/5 Schreibstil 5/5 Spannung 5/5 Emotionen 4,5/5 Charaktere 4,5/5 *Fazit:* 5 von 5 Sternen Mich hat auch dieser zweite Teil wieder richtig begeistert. Ich habe mitgefühlt, mitgefiebert, mitgerätselt und wurde extrem gut unterhalten. Ich hoffe so sehr, dass der dritte Teil nicht zu lange auf sich warten lässt.

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