Leserstimmen zu
Die dritte Stimme

Rolf Börjlind, Cilla Börjlind

Die Rönning/Stilton-Serie (2)

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Von: Allison aus Stuttgart

20.08.2018

Auch wieder so ein richtiger "pageturner" wie die Springflut, aber: Einiges in der "Dritte Stimme" wirkt sehr an den Haaren herbeigezogen: Wieso sollte ein Vater den Laptop den er zusammen mit seiner Tochter nutzt, für einen Sex-Livestream einsetzen? Und dann auch noch überhaupt nichts unternehmen um diesen Livestream irgendwie zu tarnen oder zu löschen? Auch sein Freund und Mörder kommt nicht auf die Idee, den Laptop zu entsorgen... Nur damit Olivia auf der Suche nach diesem Laptop einen total hirnrissigen Alleingang hinlegen kann?

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Gelungene und spannende Fortsetzung!

Von: Rica89 aus Kerpen

19.06.2018

Was haben die Leiche einer blinden Frau in Marseille und der erhängte Zollbeamte Bengt Sahlmann miteinander zu tun? Diese Frage stellt sich dem Leser gleich zu Beginn, denn auf den ersten Blick scheinen die beiden Fälle keinen Zusammenhang zu haben. Unweigerlich gerät Olivia Rönning, die statt als Polizistin zu arbeiten jetzt lieber Kunstgeschichte studieren und ihren Namen in Rivera ändern möchte, in die Ermittlung rund um den Fall Sahlmann. Denn es zeigt sich schnell, dass dieser keineswegs Selbstmord beging und dass er nicht das letzte Opfer sein wird. Währenddessen will der ehemalige Kriminalkommissar Tom Stilton zusammen mit seinem Freund Abbas das Verbrechen um die Schaustellerin Samira lösen. Für Abbas eine düstere Reise in die Vergangenheit. Letztendlich müssen alle zusammenarbeiten um die beiden Fälle, die miteinander verbunden sind, aufzuklären. Mir hat auch der zweite Teil der Rönnning-Stilton-Reihe von Cilla und Rolf Börjlind sehr gut gefallen. Vor allen Dingen die Entwicklung der Charaktere. Nach dem dramatischen Ende von „Die Springflut“ muss Olivia den Schock erst einmal verdauen und sich darüber klar werden, wer sie eigentlich selber ist und wer sie sein will. Als Leser begleitet man sie bei diesem Prozess der Selbstfindung. Aber nicht nur Olivia, auch die anderen Figuren bekommen in der Fortsetzung noch mehr Tiefe. Allen voran Abbas, der sich mit seiner dunklen Vergangenheit auseinandersetzen muss und auf seinem Rachefeldzug Unterstützung von Tom Stilton erhält. Bei aller Charakterentwicklung kommt aber auch der Kriminalfall nicht zu kurz. Es gibt einige spannende Momente und auch eine überraschende Wendung. Dadurch, dass beide Fälle miteinander verbunden sind, kreuzen sich auch die Wege der Protagonisten. Diese besondere Dynamik, die dann entsteht, mag ich besonders an der Reihe. Daher freue ich mich schon sehr auf den nächsten Teil der Börjlinds!

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... gelingt Cilla und Rolf Börjlind auch beim zweiten Band ihrer Reihe um Tom Stilton und Olivia Rönning. Erneut haben die beiden einen Fall zu lösen, der ihren ganzen Einsatz fordert - und dabei entwickeln sich sowohl die Protagonisten als auch die Nebenfiguren weiter. Die Querverbindungen zwischen Fällen und Personen decken sich nach und nach auf, ohne dass sie den Leser verwirren. Faszinierend, unfassbar spannend bis zum Schluss und voller Überraschungen.

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Inhalt: Marseille: In einem Naherholungsgebiet wird die Leicher einer jungen blinden Frau gefunden. Sie wurde brutal ermodet. Man weis nicht besonders viel über sie nur das sie in einem Zirkus ganz in der nähe gearbeitet hat. Zur selben Zeit in Stockholm: Bengt Sahlmann der Zollbeamte erhängt sich in Rotebro in seinem Haus. Schnell findet die Polizei heraus, dass es sich nicht um einen Selbstmord gehandelt hat - obwohl alles darauf hindeutete. Zwei Fälle, die auf den aller ersten Blick miteinander nichts zu tun haben. Zwei Morde, an deren Aufklärung Polizeianwärtin Olivia Rönnig und der ehemalige Kriminalkommisar Tom Stilton ein jeweils ganz privates Interesse haben. Mein Fazit: Den Autoren gelingt es meisterhaft, die verschiedene Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen und dabei auch noch ausführlich auf die einzelnen Konflikte der Protagonisten einzugehen. Ein kleiner Tipp von mir: Es ist sehr ratsam den ersten Band schon gelesen zu haben, somit versteht man die Handlungen und alles viel besser. Das Buch ist sehr unterhaltsam und eignet sich perfekt für Leseratten die gerne Krimis lesen und auch im Fernseher gucken. Ein typischer düsterer skandinavischer Trhiller mit einem interessantem Ausgang.

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Buchinfo Die dritte Stimme - Rolf & Cilla Börjlind Taschenbuch - 544 Seiten - ISBN-13: 978-3442714094 Verlag: btb Verlag - Veröffentlichung: 12. September 2016 EUR 9,99 Kurzbeschreibung Marseille: In einem Naherholungsgebiet wird die Leiche einer blinden jungen Frau gefunden. Sie wurde brutal ermordet. Man weiß nicht viel über sie – nur dass sie in einem Zirkus ganz in der Nähe gearbeitet hat. Zur selben Zeit in Stockholm: In seinem Haus in Rotebro erhängt sich der Zollbeamte Bengt Sahlmann. Schnell findet die Polizei heraus, dass es sich nicht um einen Selbstmord gehandelt hat – obwohl alles darauf hindeutete. Zwei Fälle, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Zwei Morde, an deren Aufklärung Polizeianwärterin Olivia Rönning und der ehemalige Kriminalkommissar Tom Stilton ein jeweils ganz privates Interesse haben ... Bewertung "Die dritte Stimme" von Cilla und Rolf Börjlind ist der zweite Band der Krimireihe mit Tom Stilton und Olivia Rönning. Das Autoren-Ehepaar konnte mich schon mit dem ersten Teil "Die Springflut" überzeugen. Mit der Fortsetzung ist es ihnen auch gelungen, auch wenn ich am Anfang leichte Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte hineinzufinden. Nach ein paar Seiten war das aber kein Problem mehr. Die Spannung hat also nicht lange auf sich warten lassen. So kommt es immer wieder zu überraschenden Wendungen, mit denen man als Leser gar nicht gerechnet hat. Der Schreibstil von Cilla und Rolf Börjlind ist, wie auch schon im ersten Band, toll zu lesen. Die unterschiedlichen Handlungsstränge kombinieren sie perfekt und mit der direkten Art, mit der sie schreiben, sorgen sie für ein wirkliches Lesevergnügen. Auch die einzelnen Charaktere werden wieder authentisch und glaubhaft dargestellt. Man erfährt mehr aus dem Privatleben von Tom und Olivia, so dass man die beiden noch besser kennenlernen kann. Ich empfehle jedoch erst „Die Springflut“ zu lesen, bevor man zum zweiten Band greift, da das Autoren-Ehepaar hier und da kleine Rückblenden eingebaut hat, mit denen man sonst nicht wirklich etwas anfangen kann. Fazit: Eine tolle Fortsetzung. Absolut lesenswert.

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