Leserstimmen zu
Die Strömung

Rolf Börjlind, Cilla Börjlind

Die Rönning/Stilton-Serie (3)

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Ebenso wie die Überraschungen, denn Cilla und Rolf Börjlind lassen den Leser erneut an gut platzierten Stellen die Augen erstaunt aufreißen. Gleichzeitig beschäftigt sich das Buch mit einem Thema, das leider immer noch und immer wieder in der Realität an Bedeutung gewinnt: Rechtsradikale Aktivitäten, die teils unter der Hand, teils sehr offenbar an die Menschheit herangetragen werden. Eine gelungene Komposition und würdige Fortsetzung mit Stilton und Rönning.

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Auch dieser Fall um Oliva, Tom & Mette konnte mich wieder begeistern und zwar so sehr, dass ich dieses Buch innerhalb von 2 Tagen durchgelesen habe. Dies lag hauptsächlich daran, dass es durchgehend so spannend war. Daher konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Es war voller Geheimnisse und ich wurde oft auf Glatteis gefahren - was vor allem an den vielen Wendungen lag. Gerade diese machen das Buch so spannend. Auch das ich Stück für Stück auch in diesem Band wieder mehr über die Charaktere erfahren habe, finde ich super. Sie werden mir immer sympathischer - und das wo ich sie doch bei ihrem ersten Fall schon mochte. Ich finde, sie passen einfach zueinander und zu den Fällen. An dieser Stelle möchte ich aber los werden, dass man dieses Buch auch lesen kann, ohne die anderen Fälle zu kennen. Klar wird manchmal auf die anderen Fälle angespielt, aber die Fälle sind in einem Buch abgeschlossen. Das finde ich schon mal sehr gut. Bis auf ein Fall, der sich durch alle Bücher zieht. Aber auch in diesem Buch erfährt man genug über den nicht abgeschlossenen Fall, so dass man auch diesen gut verstehen kann. Dieser Fall ist spannend und teilweise auch ziemlich übel. Krass fand ich vor allem die Beschreibungen von den Kinderleichen. Was aber auch daran liegt, dass ich es allgemein schwierig finde, wenn Kinder in so einem Buch betroffen sind und ermordet werden. Wer damit gar nicht zurecht kommt, der sollte dieses Buch nicht lesen. Wer einigermaßen mit klar kommt, kann das Buch dennoch gut lesen. Auch wenn ich manchmal sehr schlucken musste. Irgendwie macht auch gerade das, dieses Buch so spannend, dass eben mal keine Erwachsenen sterben, sondern Kinder. Warum verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht, dass müsst ihr schon selbst lesen. Ich bin schon sehr gespannt auf den 4. Fall, der schon hier liegt und darauf wartet, dass ich es lese.

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Dies ist Band 3 der Rönning & Stilton-Reihe, aber mit einem in sich abgeschlossenen Fall. Wer allerdings so wie ich, Serien-Fan ist und gerne die Charaktere von Beginn an begleitet und die Weiterentwicklung mitverfolgt, der sollte wirklich Band 1+2 vorher lesen, da die Hauptpersonen schon einiges zusammen erlebt haben. Cilla & Rolf Börjlind haben sich hier recht zwei brisanten und leider immer noch aktuellen Themen zugewandt, Kindermorde und Rassismus. Eine große Aufgabe, aber die beiden Autoren haben es sehr gut und atmosphärisch umgesetzt, keine leichten Themen, die selbst einen beim Lesen oftmals den Kopf schütteln lassen. Was mir sehr gut am Schreibstil gefällt ist diese Gradlinigkeit, keine ausschweifenden und überflüssigen Erzählungen, sondern zack zack auf den Punkt, und das bei über 500 Seiten. Die Polizistin Olivia Rönning ist reifer geworden, hat einen klaren Instinkt und hört wie immer auf ihr Bauchgefühl. Tom Stilton gehört eindeutig zu einem meiner Lieblingscharaktere, einst ein bekannter Polizist, ein Fall den er nicht lösen konnte und nach einem Totalabsturz ist er arbeitslos und obdachlos geworden. (Band 1) Ohne ihn, würde mir was fehlen in den Büchern, zum Glück hat er sich ja wieder berappelt. Spannend finde ich immer diese unerwarteten Wendungen und das die verschiedenen Handlungsstränge aus Vergangenheit und den aktuellen Geschehnissen sich zum Ende hin gut verbinden lassen. Ein toller Krimi, der zum Ende hin nochmal rasant Fahrt aufnimmt und mir keineswegs auf den vielen Seiten zu langatmig oder langweilig erschien. Wer Schweden-Krimis mag, wird diese Serie lieben.

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„Die Strömung“ ist der dritte Band der Rönning-Stilton-Reihe des schwedischen Autorenpaares Cilla und Ralf Börjlind. Ich bin ein großer Fan skandinavischer Krimiliteratur und habe die ersten beiden Bände quasi „verschlungen“. Zu Band 2 habe ich auf Amazon auch bereits eine Rezension geschrieben. Umso gespannter und aufgeregter war ich, nun den nächsten Teil zu lesen. Dieser ist optisch im selben Design gehalten wie die Vorgänger, was mir gut gefällt und einen großen Wiedererkennungswert hat. Wie auch in den ersten beiden Fällen, stehen auch diesmal gleich mehrere Handlungsstränge im Mittelpunkt der Geschichte. Einerseits zwei schockierende Kindermorde – einer in Schonen, einer in Stockholm - die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Andererseits lässt Tom Stilton ein „Cold case“, ein ungelöster Fall aus seiner Polizeiarbeit, nicht zur Ruhe kommen. Um diesen Hintergrund und andere Geschehnisse rund um die handelnden Figuren besser zu verstehen, empfiehlt es sich meiner Meinung nach, die Bücher in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Meine Fazit: Ich habe „Die Strömung“ an einem Sonntag gelesen. Das spricht eigentlich schon Bände (kleiner Wortwitz). Spaß beiseite: Auch dieses Buch hat mich wieder absolut gefesselt. In der Geschichte werden von den Autoren erneut Personen, Ereignisse, Gegenwart und Vergangenheit kunstvoll miteinander zu einem fulminanten und unerwarteten Finale verknüpft. Absolut lesenswert, flüssig geschrieben und mit einigen unerwarteten Wendungen. Sollte ich beurteilen, welcher Teil der Reihe für mich bisher der stärkste war, würde ich rein subjektiv wohl „Die dritte Stimme“ als meinen persönlichen Favorit küren. Warum? Ich weiß es nicht. Jedes der Bücher ist auf seine Art und Weise hervorragend. „Die Strömung“ ist ein toller Krimi, der von mir eine klare Kaufempfehlung und volle Punktzahl bekommt. Ich hoffe, dass die produktiven Autoren schnell sind mit der (hoffentlich geplanten) Fortsetzung.

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wei Kinder werden kurz hintereinander ermordet im sonst so beschaulichen Südschweden und in der Nähe von Stockholm aufgefunden. Beide waren dunkelhäutig. Gibt es hier also einen rassistischen Hintergrund und vielleicht sogar einen gemeinsamem Täter? Für die Polizistin Olivia Rönning, die sich von Stockholm nach Schonen in Südschweden versetzen ließ, ist das zumindest eine Option, der sie unbedingt nachgehen will. Denn in ihrer Nachbarschaft hat sich eine rechtsradikale Gruppe etabliert, die ihr solches Gedankengut fast täglich vor Augen führt. Kommissarin Mette Olsäter hat aber auch noch eine andere heiße Spur. Sie führt zu einer Kommune, die sich in den 1970er Jahren auf einer nahegelegten Insel niedergelassen hatte, und von deren damals verschwundenem Anführer nun einige Skelettteile aufgetaucht sind. Außerdem tauchen Hinweise auf einen nie geklärten Mord an einer schwangeren schwarzen Escort-Prostituierten auf, an dem sich der damalige Kommissar Tom Stilton die Zähne ausgebissen hatte. Nach “Die Stringflut” und “Die dritte Stimme” ist “Die Strömung” der dritte Teil der spannenden Schweden-Krimi-Reihe um Mette Olsäter, Olivia Rönning, Tom Stilon und Abbas El Farras. Dieses Mal verwebt das Autorenpaar Rolf und Cilla Börjlind in seiner aufregenden Story gleich mehrere Fälle: den Mord an einer dunkelhäutigen Prostituierten, zwei fiese Kindermorde, die illegalen Aktionen einer rechtsradikalen Gruppierung und das Treiben einer Hippie-Landkommune in den 1970er Jahren, die sich zwar sexuell befreit und antikapitalistisch gibt, im Innern aber bemerkenswert autoritär funktioniert. So schafft es das Autorenduo, erneut eine komplexe Geschichte zu entwerfen und dabei seine Figuren immer weiter zu entwickeln. Sehr genau gehen Rolf und Cilla Börjlind in ihrem Thriller auf die rechtsradikalen Tendenzen und Gruppierungen in Schweden ein, die ihre Hetze gegen Ausländer besonders gern über die sozialen Netzwerke verbreiten. Aber auch die Alt-68er haben in ihren Augen kaum Grund zu Überheblichkeit, denn auch damals schon vermochten Gruppendruck und versteckte Machtmethoden Erstaunliches zu leisten. So ist “Die Strömung” eine packende Story mit gesellschaftlich-hochaktuellen Themen und lebendig gestalteten Figuren. Nach drei Romanen wollen die beiden ihren ersten Krimi demnächst verfilmen. Seien wir gespannt.

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Ein grauenvolles Verbrechen erschüttert nicht nur die Einwohner einer schwedischen Insel, sondern auch die Polizistin Olivia Rönning: Ein dreijähriges Kind wird mittem am Tag beim Spielen im Sandkasten ermordet. Dass es sich dabei um eine rassistisch motivierte Tat handeln könnte, wird auch durch einen zweiten Mord an einem etwas älteren Jungen unterstützt. Doch während Olivia gemeinsam mit ihrem Mentor Tom Stilton in der Sache ermittelt, deuten viele Spuren auch in die Vergangenheit... Bereits mit den ersten beiden Bänden um Rönning und Stilton hat das Autorenduo Cilla und Rolf Börjlind eine treue Leserschaft um sich geschart, die mit „Die Strömung“ nun neuen Stoff vorgesetzt bekommen. Wieder gelingt es den Schweden, den Leser schnell in die Handlung hineinzuziehen und eine sehr dichte und packende Atmosphäre zu erzeugen. Das gelingt, da sich die Handlung nicht mit einem langen Start aufhält, sondern sofort in das schreckliche Verbrechen einsteigt. Dass dabei Rassismus als bestimmendes Thema gewählt wurde, ist hochaktuell und zugleich brisant, wobei sich die Autoren in diese Denkmuster einlassen, zugleich aber auch sehr kritisch bewerten und so ein deutliches Statement setzen. Ergänzt wird dieses Thema durch einen Ausflug in die Vergangenheit, auf eine ungemein faszinierend erzählte sektenartge Struktur und einen lange zurückliegenden Mord, der eng mit Tom Stilton verbunden ist. Die Geschichte ist voll von Wendungen und entscheidenden Momenten, das Tempo ist recht hoch. Dennoch kommen die einzelnen Elemente sehr gut zur Geltung und können sich entfalten. Das komplexe Konstrukt endet dann in einer ebenso überraschenden wie glaubwürdigen Auflösung, die mich noch einige Zeit nach dem Lesen beschäftigt hat – eben genau so, wie ich es von einem guten Krimi erwarte. Einen großen Reiz zieht „Die Strömung“ auch wieder durch die hervorragende Zusammenstellung der Charaktere. Besonders das ungewöhnliche und kontrastreiche Duo aus Olivia Rönning und Tom Stilton bringt eine ganz besondere Stimmung mit ein, doch auch die Nebencharaktere sind wieder sehr detailreich und eingängig beschrieben. Der flüssige Schreibstil ist ein weiteres Stilelement, wobei sich die Sprache immer der aktuellen Situation anpasst. Sehr präzise Bilder und stimmige Szenerien beleben dabei die Handlung noch mehr. „Die Strömung“ kann den hervorragenden Eindruck der beiden Vorgängerbande nahtlos fortsetzen und präsentiert eine sehr eindringliche Geschichte, in der Vergangenheit und Gegenwart sehr geschickt miteinander verknüpft werden. Die bedrohliche Darstellung des Rassismus und auch die persönliche Entwicklung der Charaktere runden dieses gekonnt ab.

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Das Buch ist ein echter Volltreffer, was ich angesichts der Schwierigkeiten, in die Beziehungen der Ermittler reinzufinden, nicht gedacht hätte. Am Anfang liest es sich als Neueinsteiger sogar recht frustrierend, ich bin aber froh, dass ich durchgehalten habe. Geschickt verweben die Autoren die Handlung, welche sich um Rassismus, Rechtsradikalismus, Inzest und das Einbrechen des Bösen in eine vermeidliche Idylle zu einem spannenden Krimi, welchen ich kaum noch aus der Hand legen mochte. Sehr angenehm fiel mir auf, dass die Erzählung nie abstoßend oder blutig war, wie dies bei vielen skandinavischen Krimis der Fall ist. Auch die persönlichen Probleme der Ermittler bleiben außen vor. Fazit Ein ausgesprochen spannender, aber unblutiger Krimi.

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Am hellen Tag wird in Schonen ein kleines Mädchen im Garten seiner Eltern ermordet. Als kurz darauf auch in Stockholm ein Kind auf die gleiche Weise stirbt, sucht die junge Polizistin Olivia Rönning nach einem Zusammenhang. Auf Grund der Hautfarbe der Opfer vermutet sie ein fremdenfeindliches Motiv und stößt bald auf eine rechtsextreme Vereinigung. Das Autorenteam Cilla und Rolf Björklund reiht sich mit diesem dritten Band um das Ermittlerduo Rönning / Stilton ein in die Großen der schwedischen Kriminalliteratur. Ganz souverän nimmt es den Leser an der Hand und führt ihn genau dorthin, wo es ihn haben will. Der kurze Rückblick auf ein Ereignis aus dem Jahr 2005 stimmt auf einen nationalistischen Hintergrund ein, Olivia Rönnings Erlebnisse in Schonen zur Zeit der Haupthandlung untermauern ihn. Stück um Stück werden Erkenntnisse zusammen getragen, die eine Spur in die Vergangenheit legen. Von Beginn an steht Spannung im Raum, deutlich ist zu spüren, dass die Wahrheit sich gut verbirgt. Wesentlich besser als die Gefahr, die von ihr ausgeht. Die Ermittlerin ist sympathisch, korrekt, muss sich sowohl gegen so manchen Kollegen als auch gegen eigene Ängste behaupten. Ihr steht Tom Stilton zur Seite, ein ehemaliger Kommissar, der ein eigenes Interesse an dem Fall hat. Alle Personen überzeugen mit Stärken und mit Schwächen, sind echt, haben ihre Geschichten, in die sie unterschiedlich tiefe Einblicke gewähren, gerade so wie im wirklichen Leben. Das ist gut ausbalanciert, sie interessieren zweifelsohne, doch lassen sie, der Leser dankt, der eigentlichen Handlung den Vortritt. Wie es gelingt, die ausgeklügelte und etwas zufallslastige Konstruktion so glaubwürdig auszugestalten, ist meisterhaft und bedeutet pures Lesevergnügen. Denn trotz der Originalität der Grundidee erfreut die Ausgestaltung nicht nur auf logischer, sondern auch auf psychologischer Ebene. Ein solider, runder, durch und durch schwedischer Kriminalroman, der Liebhaber des Genres restlos begeistert wird.

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