Leserstimmen zu
Nana - ...der Tod trägt Pink

Barbara Stäcker, Dorothea Seitz

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Bereits eine Weile befand sich dieses Buch auf meiner Wunschliste. Nun habe ich es in Form eines eBooks davon befreit. Ein Mensch, der mir sehr nahe stand, ist ebenfalls durch Krebs aus dem Leben getreten. Zwar war sie bei Weitem nicht so jung wie Nana, jedoch spielt dies für mich keine Rolle. Es ist immer schwer, geliebte Menschen auf dem letzten Weg zu begleiten. Wie das bei Nana geschehen ist, fand ich sehr schön. Man erfährt, welche Rolle ihre Mutter spielt - nämlich die wahrscheinlich wichtigste. Man liest jedoch ebenfalls, dass auch ihr Vater eine entscheidende Rolle inne hatte, ihr Freund, ihre Freundin und so einige Menschen mehr. Leider scheinen nur ein paar wenige Emotionen durch die Zeilen. Hier und dort blitzen sie immer mal wieder auf, jedoch nicht stark genug, dass sie mich sonderlich berührt hätten. Am meisten hat mich wahrscheinlich Nanas Dad getroffen, auch wenn er am wenigstens in Erscheinung tritt. Gerade am Schluss hat er mein Herz berührt. Und ich fand es wichtig und gut, dass auch solche Sachen an- / ausgesprochen werden. In erster Linie ging es in diesem Werk wahrscheinlich um Nana und ihren Weg. Das muss man sich einfach immer wieder ins Gedächtnis rufen, damit man keine falschen Vorstellungen hat und das Buch einen dann eventuell enttäuscht. Wirklich enttäuscht war ich jedoch von der Aufmachung. Zum einen sind die Bilder wild durcheinander. Und man erfährt nur in kurzen Sätzen, wann sie aufgenommen wurden. Da hätte ich mir einfach mehr zu gewünscht. Schließlich ist dies genau das, was die junge Frau anderen mitgeben möchte. Dann gibt es solche Extrakommentare. Diese sind im gedruckten Zustand wahrscheinlich ebenfalls als Bilddatei eingefügt wurden. Auf dem eBook-Reader waren sie für mich oft nicht lesbar, da sie viel zu klein und zu hell sind. Emotional fand ich das Ende. Es spiegelt sehr viel Freundschaft, einiges an Leid und unendlich viel Liebe wieder. ©2018

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Für so ein Buch braucht man den richtigen Moment und der war bei mir gestern. Ich habe das Buch aus dem Regal gezogen und in weniger als 24 Stunden ausgelesen, so sehr hat es mich berührt und nicht mehr losgelassen. Der Tod ist nicht unbedingt ein Thema, mit dem man sich gern befaßt, in diesem Buch geht es aber genau um dieses Thema: eine junge Frau auf dem Weg in ihren Tod. Mir war von Anfang an klar, daß dies keine leichte Kost sein wird und ich habe in der Tat mehrfach weinen müssen. Nicht immer wegen des traurigen Themas, sondern oft auch wegen des tollen Umgangs von Nanas Familie und Freundeskreis mit dieser Situation. Oder wegen Nanas Stärke ihren Weg so positiv zu beschreiten und sich den Tod selbst zu gestalten und sich ihm nicht einfach hinzugeben. Man findet in diesem Buch nicht nur tolle und ausdrucksstarke Fotos von Nana, die seit ihrer Diagnose gemacht wurden, sondern auch immer wieder Erklärungen, wie hier z.B. zu der Krebsart an der Nana erkrankt ist, zur Chemotherpie und Palliativmedizin bzw. palliative Sedierung. Auch über das Sterben in den eigenen vier Wänden – auch eine Sache, über die man eigentlich nie nachdenkt. Für mich war jedenfalls das Sterben irgendwie immer mit Krankenhaus verbunden. Das Buch ist außerdem ein toller Wegweiser für an Krebs erkrankte Frauen sich ihre Schönheit zu bewahren bzw. wiederzufinden. Sich die Lebensfreude nicht nehmen zu lassen und jeden Tag zu einem besonderen werden zu lassen. Ich bin wirklich dankbar dafür, daß ich Nana durch dieses Buch kennenlernen durfte und kann dieses Buch wirklich weiterempfehlen – mit einer Packung Taschentüchern als Zugabe

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