Leserstimmen zu
Gestern und heute und morgen

David Bergen

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Wie das Leben so spielt Diese Geschichte lässt mich komplett eintauchen. Sie ist toll geschrieben, einerseits leicht und ohne offensichtlichen Anspruch, aber auch sehr nachdenklich, zweifelnd und berührend. Im Vordergrund stehen neben Hope und ihren Zweifeln die verschiedenen, gut charakterisierten Figuren, die alle sehr authentisch und unterhaltsam beschrieben sind. Das Buch liest sich gut und sehr kurzweilig. Man erlebt hautnah mit, wie sehr Hope mit ihrem Leben überfordert ist, ihr wächst alles über den Kopf und so bekommt sie eine Depression. Man kann dieses Buch als Lebensbericht bezeichnen, wir sehen die Veränderungen, Lebensträume, Störungen und Veränderungen im Leben von Hope. Sie heiratet, bekommt vier Kinder und ist Roy eine gute Ehefrau. Sie haben keine Geldsorgen, ein schönes Haus und doch fehlt etwas. Ist Hope wirklich glücklich? Man kann es nicht vermuten, denn sie fügt sich in ihre Rolle ohne eigene Träume verwirklicht zu haben. Sie passt sich an und die Rolle der Rebellin kommt ihrer Freundin Emily zu. Aber Hope spielt weiter die pflichterfüllende Ehefrau, die für ihre Familie da ist. Solange, bis sie eine Depression bekommt, die sie mit Elektrotherapie und Medikamenten überwindet. Es gibt einige dramatische Phasen in Hopes Leben, die Depression ist eine, außerdem reagiert sie bei der Belästigung einer ihrer Töchter durch einen Cousin und sie sorgt sich um die schwierige Beziehung ihres Sohnes zu seiner Frau. Hope versucht immer zu helfen. So ist sie diejenige, die eine Freundin der Tochter zu einer Abtreibung fährt. Ihre Kinder werden erwachsen, mit ihren Fehlern und Stärken und Hope kann sich von ihnen lösen. Ihr Leben mit Roy wirkt etwas belanglos, aber es scheint gemeinsam zu laufen. Auch wenn sie sich nie über wichtige Dinge auszutauschen scheinen. Gedanken macht sich scheinbar nur Hope. So denkt sie über Freiheit nach und wie sie ihr Leben gelebt hat. Interessant ist für mich, dass sie erst nach dem Tod von Roy, über ihn nachdenkt und endlich selbst die Freiheit geniesst zu reisen. Erst ohne Pflichten, hat sie die Möglichkeit, ihr Leben nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Auffällig ist, der Autor lässt Hopes wahre Emotionen kaum durchblicken, erst als ältere Frau, ihrer Schönheit beraubt und nur noch eine von vielen älteren Frauen, kommt man ihr gedanklich näher. Am Ende ihres Lebens ist sie mit sich und ihrer Familie im Reinen. Diesen Lebensbericht habe ich gern gelesen. Er zeigt eine Frau, die ihre Rolle spielt, in der Familie, in der Gesellschaft, aber auch in ihrem eigenen Leben? Erst im Alter findet sie zu sich selbst. Ein nachdenklich machendes Buch über eine Frau, die für die Familie lebt.

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Inhalt: Hope Plett kommt als Kind in Kanada auf die Welt. Sie wohnt in einem kleinen Dorf, in der Nähe von Winnipeg. Sie verbringt ihr gesamtes Leben dort, mit Kindern, einem Mann und viel Geld. Aber wo ist denn das Abenteuer? Bin ich eine gute Mutter? Liebt mich mein Mann? Hope zweifelt oft, ob alles verdient ist und wie lange es hält. Eines Tages verliert Hopes Mann seinen Job. Ihr Leben nimmt jetzt ganz schnell eine andere Gestalt an. Und Hope fragt sich: Was ist eigentlich der Sinn des Lebens? Was ist meine Aufgabe? Wo in meinem Leben ist Platzt für mich? Meine Meinung: Ich hatte am Anfang des Buches ein extrem gutes Gefühl und hab mich echt total gefreut, es zu beenden. Aber in der Mitte des Buches verlief sich die Story. Es gab keinen roten Faden. Es hat mich überhaupt nicht interessiert, was aus der Geschichte werden würde. Der Schreibstil war so ungenau und man konnte sich oft nicht in die Situation 'hinein fühlen'. Als ich dieses Buch gelesen habe, dachte ich, dass der Autor krampfhaft versuchte, ein komplettes Leben auf 300 Seiten zu beschreiben. Doch komischer Weise mag ich dieses Buch trotzdem. Das Ende hat mich überzeugt, weil auf den letzten Seiten erklärt wird, warum die Geschichte so zusammenhangslos beschrieben wurde. Ein gutes Buch, für alle die nach dem Sinn des Lebens suchen. Meine Wertung: 4 von 5 Sternen

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Tatsächlich ist David Bergen, der in Kanada ein preisgekrönter Bestsellerautor ist, mit "Gestern und heute und morgen" ein Roman, erschienen bei btb gelungen, der einen Seite um Seite umblättern lässt und man mag nicht aufhören zu lesen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Hope, die 1930 im ländlichen Kanada geboren wird und deren Lebensgeschichte der Roman aus ihrer Perspektive erzählt. Für junge Frauen in den späten 1940er und frühen 1950er Jahren gibt es nicht viele Wahlmöglichkeiten. Hope besucht zunächst eine Schwesternschule und beginnt eine Ausbildung zur Krankenschwester. Entscheidend ist aber vielmehr die Wahl des richtigen zukünftigen Ehemanns. Sie trifft sich mit Roy, der ruhig und nett ist und den sie schließlich heiratet. Schon in den Flitterwochen, in denen plötzlich von ihr erwartet wird zu kochen, wird ihr langsam klar, dass sie mit der Heirat eine Rolle eingenommen hat, die es nun zu erfüllen gilt, egal ob es ihren Neigungen und Wünschen entspricht oder nicht. Die Zweifel an sich selbst und an ihrer Situation werden für Hope zu treuen Begleitern. Sie versucht immer wieder auszubrechen, bewundert ihre Freundin Emily, die unkonventionell ihren Mann verlässt und ein Studium anfängt und ist doch gleichzeitig froh, dass sie in einem schönen Haus lebt und mit ihrem Mann verreisen kann. Das Buch heißt im Original "The Age of Hope", das Zeitalter von Hope, das Zeitalter der Hoffnung. Hope scheint ständig darauf zu warten, dass sich ihr Leben so entwickelt, wie sie es sich erhofft, dabei hat sie nur selten das Gefühl, etwas bewirken zu können. Mich hat die Geschichte schnell in ihre Bann gezogen, denn auch wenn sie in einer anderen Zeit spielt, finden sich viele Parallelen zum eigenen Leben und es fällt leicht, sich mit der Hauptfigur zu identifizieren. Die genaue Darstellung der Figuren, auch der Kinder von Hope und Roy, ist dem Autor sehr gut gelungen. Man könnte denken, dass die Darstellung des Lebens einer Hausfrau mit vier Kindern wenig spannendes enthält. Hopes Gedanken, die sie sich über sich, ihre Familie und die Welt macht, sind es jedoch, die weit über das kleine Städtchen Eden hinausgehen und die das Buch sehr lesenswert machen.

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"Gestern und heute und morgen" David Bergen Verlag: btb Seitenzahl: 318 ISBN: 978-3-442-71528-2 Erstausgabe: 10. Juli 2017 Preis: 10,00 Euro Klappentext: Der wunderschönen Hope Plett, die 1930 in einer beschaulichen Kleinstadt bei Winnipeg in Kanada geboren wird, scheint ein eintöniges, konventionelles Leben bevorzustehen. Kirche, Ehe mit einem zuverlässigen Mann, Kinder. Ihr Schicksal liegt ausgebreitet vor ihr – genau wie die modernen Haushaltsgeräte in ihrem neuen Zuhause. Alles, was von ihr erwartet wird, ist Roy Koop eine gute Ehefrau zu sein. Und Roy liebt Hope sehr. Aber als die Jahrzehnte ins Land gehen, wird Hope von allem überwältigt, was eigentlich als sicher und vorhersehbar galt. Wo in ihrem eigenen Leben – zwischen den Bedürfnissen ihrer vier Kinder, den Erwartungen ihres Mannes und den Ideen ihrer feministischen Freundin Emily – ist Platz für sie selbst? Und wer ist sie überhaupt? Ehefrau? Mutter? Eines will sie ganz bestimmt nicht sein: Eine Frau, deren Leben nie gelebt wurde! Gestaltung des Buches: Aufgrund des Covers konnte ich mir keine genauen Pläne dazu machen, was mich ggf. in diesem Buch vom Autor erwartet. Zudem habe ich auch noch kein Buch gelesen von David Bergen. Meine Meinung: Diese Geschichte gehört für mich nun unbedingt zum Lesen dazu, denn Sie ist eine toller Geschichte mit einem sehr angenehmen und leicht zu lesenden Schreibstil, der berührt. Die Protagonisten ist wirklich real beschrieben und man kann mir Ihr wachsen. Das hat mich sehr beeindruckt. Das Buch ist wirklich eine tolle Urlaubslektüre und gehört in die Tasche jedes Lesers. Meine Bewertung: 4 von 5* Danke an den Verlag und das Bloggerportal für die Zusendung des Exemplars!

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Dieses Buch kam gerade zur richtigen Zeit..... nämlich zur Urlaubszeit. In diese Kategorie passt es mit seiner Leichtigkeit und dem fließendem Schreibstil genau hinein. Man begleitet Hope durch ihr ganzes Leben, durch all ihre Hochs und Tiefs. Es ist was es ist eine Lebensgeschichte eines Menschen ohne übertriebene Ausschweifungen. Alles an dieser Geschichte wirkt vertraut als wenn es eine Freundin wäre. Hope fragt sich oft was wäre wenn, oder ist das das Leben was ich immer wollte....? Ich habe während der ganzen Geschichte auf eine Wende gewartet, aber sie traf nicht ein. Trotzdem hat mir das Buch gefallen weil alles sehr vertraut wirkte. Super leichte Urlaubslektüre.

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Mit Gestern und heute und morgen schenkt uns David Bergen einen Roman, der ganz wunderbar, kurzweilig und vergnüglich unterhält. Sehr gut gefällt mir der Anfang, der gleich mitten in das Leben der Protagonistin Hope Plett führt. Mit einem Rückblick, was sie sicher gemacht hätte, früher, beginnt die Story. Der Erzähler reist immer weiter zurück in Hopes Leben, so dass sie für den Leser fast schon wie eine Bekannte wird. Dabei verliert er aber nie den Bezug zur Gegenwart der in einer mennonitischen Gemeinde in Kanada aufgewachsenen Hope. Die Geschichte entspinnt sich ganz leicht, zieht den Leser, dem sämtliche Figuren so vertraut vorkommen, in seinen Bann. Man begleitet Hope beim Erwachsen werden. Das alles in einem, wie ich finde, interessanten Rahmen, der ohne Spoiler leider nicht ausgebreitet werden kann. Die Übersetzung ist phantastisch, sprachlich ein reines Vergnügen. Die Geschichte um Hope und ihre Entwicklung gehört in diesem Sommer einfach ins Urlaubsgepäck. Etwas schade ist, dass mit der Covergestaltung die Zielgruppe der Leser etwas eingeschränkt wird.

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Ein unbedingt-lesen Roman

Von: Tanja Hammer aus Leimersheim

18.07.2017

Mit Gestern und heute und morgen schenkt uns David Bergen einen Roman, der ganz wunderbar, kurzweilig und vergnüglich unterhält. Sehr gut gefällt mir der Anfang, der gleich mitten in das Leben der Protagonistin Hope Plett führt. Mit einem Rückblick, was sie sicher gemacht hätte, früher, beginnt die Story. Der Erzähler reist immer weiter zurück in Hopes Leben, so dass sie für den Leser fast schon wie eine Bekannte wird. Dabei verliert er aber nie den Bezug zur Gegenwart der in einer mennonitischen Gemeinde in Kanada aufgewachsenen Hope. Die Geschichte entspinnt sich ganz leicht, zieht den Leser, dem sämtliche Figuren so vertraut vorkommen, in seinen Bann. Man begleitet Hope beim Erwachsen werden. Das alles in einem, wie ich finde, interessanten Rahmen, der ohne Spoiler leider nicht ausgebreitet werden kann. Die Übersetzung ist phantastisch, sprachlich ein reines Vergnügen. Die Geschichte um Hope und ihre Entwicklung gehört in diesem Sommer einfach ins Urlaubsgepäck. Etwas schade ist, dass mit der Covergestaltung die Zielgruppe der Leser etwas eingeschränkt wird.

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