Leserstimmen zu
Lady Midnight

Cassandra Clare

Die Dunklen Mächte (1)

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"Lady Midnight" fängt ziemlich plätschernd an, Emma macht mit ihrem Freund Schluss, danach gibt's ein bisschen Einführung, dann ermitteln sie erfolglos rum und so weiter, aber ich bin nicht gut in die Geschichte hineingekommen. Zur Mitte hin geht die Spannungskurve jedoch nach oben und bleibt auch lange Zeit da. Der Leser rätselt mit, wer denn der Bösewicht sein könnte und manchmal denkt man, man hat es herausgefunden, doch diese, wahrscheinlich extra gelegte, Fährte stellt sich dann als falsch heraus. Umso größer ist dann die Überraschung, wenn das Buch sich in eine mehr als unerwartete Richtung wendet, aber letztendlich ist das halt das Leben. Die "Chroniken der Dunklen Mächte" sind nachfolgend an die "Chroniken der Unterwelt", die ich nicht gelesen habe. Manchmal wäre es vielleicht besser gewesen, wenn ich sie gelesen hätte, dann hätte ich die Zusammenhänge besser verstanden und wäre auch bei den vielen Personen, die nicht so oft vorkommen, nicht durcheinander gekommen. Aber es gibt immer Erklärungen, was in der Vergangenheit passiert ist, sodass man das Vorwissen nicht unbedingt braucht. Die Charaktere sind sehr liebenswert und ich wäre sehr sehr gerne mit ihnen befreundet, aber nun ja, ich bin eine Irdische und die Schattenjäger sind zur Hälfte Engel. Ich kann sie nicht einmal sehen. Da kann man wohl nichts machen ... Besonders gut gefallen hat mir übrigens die Mischung im Buch von Schattenjägern, Dämonen, Elben und den anderen Schattenwesen. Außerdem finde ich die Parabatai-Sache sehr interessant und ich hätte auch gerne einen. Parabatai sind so etwas wie allerallerbeste Freunde nur noch mehr. Sie sind seelisch verbunden und wenn sie gemeinsam kämpfen, dann sind sie stärker als alleine. Wenn einer in Lebensgefahr steckt oder Schmerzen hat, fühlt der andere die Schmerzen und wenn einer stirbt, stirbt auch ein Teil im anderen. Ich gestehe ganz offen: Ich habe auf den Schreibstil nicht besonders geachtet, aber dass ich "Lady Midight" bis drei Uhr nachts gelesen habe (und in der Früh um 6.30 Uhr wieder aufstehen musste), sagt wohl alles und bedeutet ein großes Plus für das Buch. Nach dem großen Showdown gibt es nochmal 50 Seiten, was mich verwunderte, normalerweise sind Bücher nach dem Showdown zuende. Es war aber dennoch recht informativ, da es nochmal Erklärungen zur Aufklärung des Falls gab und außerdem eine Hinführung zum zweiten Band. Besser kann man eine Fortsetzung wohl nicht vermarkten, denn nun will ich auf jeden Fall wissen, wie es weiter geht. Nach dem Beenden von "Lady Midnight" war ich nicht sicher, wie ich das Buch fand, denn ich verlasse mich immer gerne auf mein "Wow-Effekt-Gefühl", was ich nicht hatte. Außerdem war es manchmal nicht wirklich spannend und nur plätschernd. Doch zwischendurch war ich ziemlich begeistert. Deshalb eine Note 2.

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Die 17-Jährige Emma Carstairs hat ein großes Ziel: Sie will den Mord an ihren Eltern aufklären und sinnt auf Rache! Während der Rat glaubt, dass Sebastian Morgenstern Emmas Eltern ermordet hat, folgt Emma einer anderen Spur, immer Julian, ihren Parabatai und besten Freund, an ihrer Seite. Als ähnliche Morde wie die an Emmas Eltern wieder geschehen, geraten Emma und ihre Freunde in große Gefahr... Ich habe Clarys und Jace Geschichte geliebt; hier hat man Emma und Julian schon kennen gelernt. Nun sind 5 Jahre vergangen und beide sind erwachsen geworden. Julian kümmert sich fast alleine um seine 4 jüngeren Geschwister und ist für sie zum Vaterersatz geworden. Manchmal vermisst er es, unbeschwert zu sein, denn die Verantwortung lastet schwer auf ihm. Emma fühlt sich fast wie ein Familienmitglied und Julian ist ihr bester Freund und Parabatai. Sie trainiert wie besessen und gilt als eine der besten Schattenjägerinnen ihrer Generation. Die Ereignisse rund um den Tod von Emmas Eltern sind für sie noch ungeklärt und als ähnliche Todesopfer mit geheimnisvollen Zeichen auftauchen, ist Emma überzeugt, eine heiße Spur zu haben. Hier führt ein Ereignis zum Nächsten und die Autorin hat mich komplett in die Geschichte hinein gesogen. Die Handlung schreitet schnell und mit sehr viel Spannung voran. Dabei werden Emma und ihre Freund fast unmerklich isoliert und müssen alleine gegen ihren Gegner kämpfen. Auch die Feen tauchen auf, was dem Ganzen eine besondere Brisanz gibt, denn den Feen zu helfen, ist unter Strafe verboten. Es gibt eine Vielzahl interessanter Charaktere, sei es z.B. Ty, der jüngere autistische Bruder von Julian oder Christina, eine spanische Schattenjägerin, die zu Emmas bester Freundin wird, aber auch selbst Geheimnisse hat. Die Handlung war für mich absolut unvorhersehbar, so dass einem das Buch auch nicht wie ein 800 Seiten Wälzer vorkam. Zwischendurch geht es auch viel um die Gefühlswelt der Charaktere. Julian ist unsterblich in Emma verliebt, obwohl die Liebe zwischen Parabatai aufs Strengste verboten ist. Hier gibt es sehr interessante Entwicklungen. Doch auch auf die Gefühlswelt der anderen Charaktere geht die Autorin toll ein. Für mich ist Lady Midnight ein grandioser Reihenauftakt, bei dem die Grundstory erstmal abgeschlossen ist. Cassandra Clare hat es definitiv noch drauf!

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Guten Tag, ich muss sagen, dass ich in das Buch schwer rein gekommen bin, aber im nachhinein habe ich die hälfte des Buches an einem Tag gelesen. Von morgens bis 2 Uhr nachts. Also kann ich sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Es ist ein Spoiler gegenüber die "Chroniken der Unterwelt", aber ich fand es gut, LG Manuel

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Es tauchen immer wieder Leichen mit unbekannten Schriftzeichen auf. Dieselben Schriftzeichen trugen auch Emmas Eltern nach ihrer Ermordung. Deshalb versucht Emma heimlich dieser Sache mit Hilfe ihres Parabatai Julian nachzugehen. Sie erhofft sich, so auch endlich den Mörder ihrer Eltern zu finden. Doch plötzlich verhält sich Julian ihr gegenüber merkwürdig und auch sonst verläuft nicht alles nach Plan und Emma schlittert von einer heiklen Situation in die nächste. Mit Emma hatte ich so meine Schwierigkeiten warm zu werden. Sie ist launisch bis zickig und häufig handelt sie, ohne sich über die Konsequenzen überhaupt Gedanken zu machen. Und wenn sie dies doch tut, scheinen sie ihr egal zu sein. Dennoch hat sie einen tollen Sinn für Humor und bleibt sich immer selbst treu. Im Laufe des Buches verändert sie sich bereits zum positiven und ich hoffe sehr, dass diese Entwicklung in den Folgebänden fortschreiten und Emma vernünftiger werden wird. Auch Julian hat mich anfangs genervt mit seiner ständigen Eifersucht. Da man direkt zu Beginn des Buches vermutet, dass sich zwischen Emma und Julian eine Beziehung entwickeln wird, war ich von den ständigen HIn und Her der beiden genervt. Der Schreibstil ist flüssig und man wird direkt in die Geschichte hineingezogen. In der ersten Hälfte passiert für meinen Geschmack etwas zu wenig und man hat das Gefühl nicht wirklich voran zu kommen, aber dann nimmt die Handlung richtig Fahrt auf und die Ereignisse überschlagen sich geradezu. Besonders gefallen haben mir auch die vielen Verbindungen und Anspielungen auf Cassandra Clares anderen Reihen. So tritfft man hier auf viele lieb gewonnene Figuren der vorherigen Bücher und erfährt nebenbei oder auch mehr im Fokus, wie es diesen weiterhin ergangen und was aus ihnen geworden ist. Daher empfiehlt es sich die vorherigen Bücher (Clockwork Reihe und Chroniken der Unterwelt) bereits gelesen zu haben, da man sonst doch seeehr gespoilert wird. Fazit Trotz des etwas holprigen Starts konnte mich Lady Midnight voll in ihren Bann ziehen. Die Geschichte überzeugt mit ihren Charakteren und vor allem vielen unerwarteten und heftigen Wendungen. Wie üblich kommt am Ende noch einmal ein riesen Schocker und nun heißt es monatelang auf heißen Kohlen sitzen.

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Lady Midnight - Die dunklen Mächte 1/3 Cassandra Clare wurde in Teheran geboren und verbrachte die ersten zehn Jahre ihres Lebens in Frankreich, England und der Schweiz. Ihre Reihe Chroniken der Unterwelt sowie die neue Trilogie Chroniken der Schattenjäger wurden auf Anhieb zu einem internationalen Erfolg, ihre Bücher stehen weltweit auf den Bestsellerlisten. Cassandra Clare lebt mit ihrem Mann, ihren Katzen und einer Unmenge an Büchern in einem alten viktorianischen Haus in Massachusetts. (Quelle: https://www.randomhouse.de/Autor/Cassandra-Clare/p499209.rhd). „Lady Midnight“ ist der Auftakt der „Die dunklen Mächte“-Trilogie. Website der Autorin: http://cassandraclare.com/ Erster Satz: „Schattenmarktnächte zählten zu Kits Lieblingsnächten.“ Klappentext: Niemals wird sie den Tag vergessen, an dem ihre Eltern starben. Die 17-jährige Emma Carstairs war noch ein Kind, als sie damals ermordet wurden, und es herrschte Krieg. Die Wesen der Unterwelt kämpften bis aufs Blut gegeneinander, und die Schattenjäger, die Erzfeinde der Dämonen, wurden fast völlig ausgelöscht. Aber Emma glaubt bis heute nicht, dass ihre Eltern Opfer dieses dunklen Krieges wurden, sondern dass sie aus einem anderen rätselhaften Grund sterben mussten. Inzwischen sind fünf Jahre vergangen, und Emma hat Zuflucht im Institut der Schattenjäger in Los Angeles gefunden. Eine mysteriöse Mordserie sorgt für große Unruhe in der Unterwelt. Immer wieder werden Leichen gefunden, übersät mit alten Schriftzeichen, ähnliche Zeichen wie sie auch auf den Körpern von Emmas Eltern entdeckt worden waren. Emma muss dieser Spur nachgehen, selbst wenn sie dafür ihren engsten Vertrauten und Seelenverwandten Julian Blackthorn in große Gefahr bringt … Cover: Das Cover finde ich wunderschön und es war einer der Gründe, warum ich es mir unbedingt näher ansehen wollte. Zu sehen ist eine junge Frau, die für unsere Protagonistin stehen könnte und unter Wasser zu sein scheint. In der Hand hält sie ein Schwert. Das sind alles Symbole, die man im Nachhinein sehr gut versteht, was mir das Cover gleich noch besser gefallen lässt. Ein wirklich sehr gelungenes Cover, das mich von Anfang an begeistert hat! Ich freue mich schon sehr auf die Cover der anderen Teile und bin wahnsinnig gespannt darauf. Meinung: Ich bin ein großer Fan von Cassandra Clare und ihren Schattenjägern. Sowohl „Die Chroniken der Unterwelt“, als auch „Die Chroniken der Schattenjäger“ habe ich mit großer Begeisterung verschlungen. Auf ihre neuste Trilogie, „Die dunklen Mächte“, habe ich mich sehr gefreut und wurde bei weitem nicht enttäuscht! Die Geschichte wird uns aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Aber die Haupterzählstimme hat die junge Emma Carstairs inne. Sie ist eine Schattenjägerin und hat während der Zeiten des großen Krieges der „Chroniken der Unterwelt“ ihre gesamte Familie verloren. Seitdem lebt sie zusammen mit Julian Blackthorn, ihrem besten Freun und Parabatei, und seinen Geschwistern im Institut von Los Angeles, das von Julians Onkel geleitet wird. Doch Emma ist getrieben von Rache. Denn ihre Eltern sind nicht im Krieg gefallen, sondern wurden ermordet. Als eine mysteriöse Mordserie in Los Angeles an Schattenweltlern verübt wird, sind die Schattenjäger gefragt. Zudem wurden auf den Leichen dieselben dunklen Symbole gefunden, welche auch auf Emmas Eltern waren. Für Emma beginnt erneut die Suche nach den Mördern, nicht ahnend, dass sie in etwas viel größeres und gewaltigeres hineingezogen wird, als sie alle geahnt haben … Von der ersten Seite an fand ich Emma ziemlich interessant und sehr sympathisch. Sie hat bereits in jungen Jahren viel einstecken müssen, ist daran aber nicht zerbrochen, sondern stärker daraus hervorgegangen. Sie liebt ihre neue Familie, die Blackthornes, und würde alles für sie tun. Sie ist knallhart, eine begnadete Schattenjägerin und furchtlos. Ohne zu zögern verfolgt sie die Spuren des Mörders, stellt sich vor ihre Liebsten und ist zudem intelligent und leidenschaftlich. Doch ihre Gefühle für ihren Parabatei gehen tiefer, als sie sollten, was bei den Schattenjägern hart bestraft wird. Emma wird getrieben von ihrer Rache und wird gleichzeitig aufgerieben zwischen ihren Gefühlen für Julian und dem Pflichtgefühl, ihre Familie zu beschützen. Ich fand Emma großartig. Sie ist sehr facettenreich, eine starke Persönlichkeit und macht in diesem Band bereits eine unglaubliche Entwicklung durch. Ich bin sehr gespannt darauf, was wir von ihr in den nächsten Teilen zu sehen bekommen! Ihr zur Seite steht ihr Parabatei Julian Blackthorn. Er ist das komplette Gegenteil von Emma, aber auch ihn mochte ich. Wenn auch nicht ganz so stark, wie Emma. Julian ist sehr feinfühlig, ein Künstler, der die Malerei liebt. Dort schafft er es, seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Nach dem Tod seiner Eltern und der Verbannung seiner ältesten Geschwister ist es seit Jahren an Julian, für die jüngeren Geschwister da zu sein, sie zu erziehen und die Verantwortung zu übernehmen. Dabei ist er selbst gerade erst siebzehn Jahre alt. Die Verantwortung erdrückt ihn und hindert ihn daran, er selbst zu sein. Auch bei ihm bin ich sehr gespannt, was wir noch sehen werden und wie er sich entwickeln wird. Auch die übrigen Charaktere, wie Mark, der verloren geglaubte große Bruder der Blackthorn-Geschwister, der verrückte Hexenmeister Malcolm Fade oder die starke Schattenjägerin Christina Rosales, haben mir alle sehr gut gefallen. Wie ich es von der Autorin kenne, hat sie die Charaktere sehr individuell, kreativ und mit ganz viel Tiefe gestaltet. Jeder scheint ein Geheimnis zu verbergen und man kann sich nie sicher sein, wer auf wessen Seite steht. Aber auch auf altbekannte Charaktere treffen wir, wie z.B. auf Clary, Jace oder Tessa und Jem. Das hat mir total gut gefallen. Denn die Autorin schafft es mühelos, ihre verschiedenen Geschichten um die Schattenjäger miteinander zu verknüpfen. Einfach toll! Violet lebt in einer grausamen Welt. Im Sumpf, in dem Violet aufgewachsen ist, herrscht große Armut und Krankheit. Trotzdem dürfen die Menschen wählen, wen sie lieben und mit wem sie eine Familie gründen wollen. Es ist der äußerste Kreis der Stadt. Auf den Farmen, die z.T. von den adligen Familien unterhalten werden, verdienen die Ärmsten ihr Geld für die Familien. Zudem gibt es noch Southgate, eine Verwahranstalt für die Surrogate, den Schlot und die Bank. Im Herzen der Stadt liegt das Juwel, in dem die Adligen, die Gründer der Stadt, leben. Sie können keine eigenen Kinder gebären, da diese missgebildet auf die Welt kommen. Dafür brauchen sie die Surrogate, welche die Kraft dazu besitzen, Kinder nach den Wünschen der Adligen zu gebären. Doch um einen hohen Preis … Die Idee der Autorin hat mir unglaublich gut gefallen und zugleich auch erschreckt zurück gelassen. Das Schicksal der Surrogate, auf das ich jetzt nicht näher eingehen werde, um euch nicht die Spannung zu nehmen, finde ich furchtbar und erniedrigend. Surrogate sind keine Menschen, auch wenn ihnen eingeredet wird, ihr Schicksal sei außergewöhnlich. Zudem hat die junge Herrscherin noch finsterere Pläne, um die Surrogate ganz zu unterdrücken. In diesem Band erfahren wir die Wahrheit hinter den Fähigkeiten der Surrogats und über die Geschichte der Insel. Viloets ganze Welt wird auf den Kopf gestellt und sie muss sich entscheiden, ob sie kämpfen und die Mauern niederreißen will, oder ob sie sich für immer in der „Weißen Rose“ verkriechen möchte … Die Autorin erzählt die Geschichte um Violet, eine Surrogat, sehr authentisch, bedrückend und gefühlvoll. Man ist mitten drin und fiebert mit ihr mit. Man hofft, bangt und liebt. Auch die neuen Entwicklungen haben mir sehr gut gefallen. Besonders nach diesem sehr spannenden und nervenaufreibendem Ende! An dieser Stelle werde ich nicht noch einmal einen Umriss der Schattenjägerwelt erstellen, da es sich hierbei um weitere Buchreihe aus der Welt der Schattenjäger handelt und es mittlerweile allen bekannt sein sollte. Wenn nicht, würde ich empfehlen, mit „City of Bones“, dem ersten Band der „Chroniken der Unterwelt“ einzusteigen, um nicht gespoilert zu werden :) Erwähnen will ich dennoch, dass die Autorin eine großartige Idee hatte und diese in ihren Reihen sehr lebendig, gefühlvoll und abwechslungsreich umsetzt! Ein weiterer Aspekt, den ich sehr charmant fand, war, wie Cassandra Clare Fakten, Personen und Ereignisse eingebaut hat, die man aus den „Chroniken der Unterwelt“ und aus der „Chronik der Schattenjäger“ kennt. So wurde eine Verknüpfung hergestellt, die das Ganze zusammenfügt und wieder Bezug aufeinander nimmt. Alle Reihen sind miteinander verwoben. Zudem spielt diese neue Trilogie fünf Jahre nach den Geschehnissen aus „City of Heavenly Fire“, was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat. In diesem Band stehen eine geheimnisvolle Mordserie, die Familie Blackthorn und die Beziehung der Parabatei Emma und Julian im Vordergrund. Es müssen Fälle geklärt, ein Mörder gefasst und ein längst vergessenes Geheimnis gelüftet werden. Dabei geraten unsere Schattenjäger in tödliche Gefahr. Denn auch Schattenweltler haben ihre Finger mit im Spiel und nicht alle halten sich an den Kalten Frieden. Wie wir es von der Autorin gewohnt sind, kommt natürlich auch die Liebe nicht zu kurz. Emmas Gefühle für ihren Parabatei Julian dürfen nicht sein. Die Liebe zwischen Parabatei wird bei den Schattenjägern mit dem Tode bestraft. Verzweifelt versucht sie, diese Liebe zu unterdrücken, aber als auch Julian sich ihr nähert, kann Emma ihr Herz nicht länger im Zaum halten. Aber würden die beiden damit alles zerstören, wofür sie so lange gekämpft haben? Eine dramatische Liebesgeschichte, die nicht sein darf und doch voller Inbrunst leuchtet. Nichts anderes habe ich von Cassandra Clare erwartet und bange um Emma und Julian. Ich hoffe, dass den beiden Happy End vergönnt sein wird. Aber nicht nur Emma und Julian bilden ein dramatisches Liebespaar. Nicht zu vergessen wären da noch Christina & Diego oder Clary & Jace. Die Autorin räumt jedem Paar genügend Platz ein, wodurch man als Leser einfach nur mitfiebern kann. Von der Autorin habe ich bis jetzt viele Reihe gelesen. Auch in diesem Band hat mir der Schreibstil unglaublich gut gefallen, sodass ich jeder Zeit wieder zu einem Buch von ihr greifen würde. Der Schreibstil von Cassandra Clare ist wie immer sehr gefühlvoll, anschaulich, dynamisch und einfach mitreißend. Sie schafft es nicht nur, einzigartige Charaktere zu erschaffen, die alle auf ihre Art und Weise liebenswürdig und total unterschiedlich sind. Darüber hinaus lässt sie ihre Charaktere eine Entwicklung durchlaufen, die sie über sich hinauswachsen lässt und ihnen noch mehr Persönlichkeit verleiht. Ob es nun dunkle oder helle Seiten sind, welche die Charaktere an sich entdecken. Cassandra Clare formt ihre Charaktere komplex und lässt dabei nichts aus. Sehr authentisch, einnehmend und schonungslos entführt sie uns mit Emma in eine harte und brutale Welt, in der die Schattenjäger gegen Dämonen kämpfen müssen und Gefahren von allen Seiten drohen. Ständig kommen neue Aspekte, Perspektiven oder Wendungen hinzu, die einen den Atem anhalten lassen. dennoch muss ich gestehen, dass manche Stellen mir etwas zu langatmig waren und ich mir gewünscht hätte, dass es etwas schneller von statten läuft. Dafür endet alles in einem wirklich sehr fesselnden und actiongeladenen Finale, das mich schwer begeistert hat! Jetzt warte ich sehnsüchtig auf den zweiten Band! „Lady Midnight“ war für mich ein großartiger Auftakt der „Die dunklen Mächte“-Trilogie, die mich voll und ganz überzeugen konnte. Engel, Dämonen, Werwölfe, Vampire und mitten drin eine mysteriöse Mordserie. Ich kann diese gesamte Reihe wirklich nur jedem empfehlen, der auf kreative Charaktere, eine abwechslungsreiche Story und ganz viel Gefühl steht! Taucht ein in die Welt der Schattenjäger und werdet Teil davon! Ihr werdet es nicht bereuen. Ich persönlich freue mich schon sehr auf den 2. Teil der Trilogie, „Lord of Shadows“, der am 09.10.2017 bei uns erscheinen wird! Lg Levenya http://levenyasbuchzeit.blogspot.de/

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Inhalt: Niemals wird sie den Tag vergessen, an dem ihre Eltern starben. Die 17-jährige Emma Carstairs war noch ein Kind, als sie damals ermordet wurden, und es herrschte Krieg. Die Wesen der Unterwelt kämpften bis aufs Blut gegeneinander, und die Schattenjäger, die Erzfeinde der Dämonen, wurden fast völlig ausgelöscht. Aber Emma glaubt bis heute nicht, dass ihre Eltern Opfer dieses dunklen Krieges wurden, sondern dass sie aus einem anderen rätselhaften Grund sterben mussten. Inzwischen sind fünf Jahre vergangen, und Emma hat Zuflucht im Institut der Schattenjäger in Los Angeles gefunden. Eine mysteriöse Mordserie sorgt für große Unruhe in der Unterwelt. Immer wieder werden Leichen gefunden, übersät mit alten Schriftzeichen, ähnliche Zeichen wie sie auch auf den Körpern von Emmas Eltern entdeckt worden waren. Emma muss dieser Spur nachgehen, selbst wenn sie dafür ihren engsten Vertrauten und Seelenverwandten Julian Blackthorn in große Gefahr bringt … Die siebzehnjährige Emma ist eine Schattenjägerin und wohnt seit dem Tod ihrer Eltern im Institut für Schattenjäger. Trotz aller Gerüchte glaubt Emma nie daran, dass ihre Eltern im Krieg gegen die Wesen der Unterwelt ums Leben gekommen sind. Dieser Verdacht erhärtet sich, als immer mehr Leichen mit mysteriösen Zeichen auftauchen. Zeichen, wie sie auch Emmas Eltern hatten. Schnell ist klar, dass es sich um einen gemeinsamen Mördern handeln muss. Natürlich will die junge Schattenjägerin diese Spur sofort aufnehmen. Hilfe bekommt sie dabei von ihrem Kollegen und Seelenverwandten Julian. Doch während sie den Hinweisen folgen, wird ihnen klar, dass sie längst mehr sind, als nur Gefährten. Das wäre kein Problem, wär nicht eine Beziehung zwischen Schattenjägern verboten … aus gutem Grund, wie die beiden bald erfahren müssen … . Meine Meinung: Ich muss gestehen, ich hatte bis dato noch kein Buch von Cassandra Clare gelesen und hatte auch nie so wirklich den Drang verspürt. Lady Midnight klang jedoch so spannend und jeder schwärmte immer so von den Chroniken der Unterwelt, dass ich es einfach versuchen musste. Da es hieß, man könne „Lady Midnight“ unabhängig von den anderen Reihen lesen, stürzte ich mich gleich einmal in dieses Abenteuer. Leider muss ich sagen, dass mir der Einstieg mehr als schwer fiel. Ich war, vielleicht aufgrund der fehlenden Vorkenntnisse, total überfordert mit der Welt, den Charakteren und Gesetzen der Schattenjäger. Es waren viel zu viele Informationen auf einmal, die ich einfach nicht sortiert bekam. Zusätzlich hat mir der Schreibstil von Cassandra Clare das Lesen schwer gemacht. Es gibt sehr viele und sehr detailreiche Erklärungen. Sie beschreibt Klamotten und Gerüche sehr genau und ich hätte mir gewünscht, dass sie sich weniger mit diesen, in meinen Augen unwichtigen Details, aufhalten und eher zum Wichtigen kommen würde. Ich hatte das Gefühl, ich würde ewig lesen und doch nie wirklich etwas erfahren. Deshalb brauchte ich auch sehr lange, bis ich mich in die Story einfinden konnte. Die Charaktere gefielen mir sehr gut. Emma ist eine starke Heldin, der keine besondere Gabe geschenkt wurde, sondern die es mit harter Arbeit und Training sehr weit gebracht hat. Das war einmal erfrischend anders und zusätzlich mochte ich ihre sarkastische Ader und ihre flotten Sprüche. Sie könnte eine wirklich außergewöhnliche Heldin sein, wenn sie manchmal nicht total kopflos handeln würde, was ich oft nicht nachvollziehen konnte. Ihren Gegenpart Julian mochte ich sofort. Er hat nach dem Tod seiner Eltern die Verantwortung für seine Geschwister übernommen. Eine bunte Schar von Individualisten, die vielschichtig und interessant sind. Trotzdem hätte ich mir manchmal gewünscht, es wären ein paar weniger Personen, die man im Kopf behalten und sortieren müsste. Ich denke, dann hätte ich mich auch mit dem Buch leichter getan und nicht alle Charaktere sind wirklich wichtig für den Fortgang der Geschichte. Ich muss gestehen, ich hatte mir bei diesem Buch sehr viel Action und Spannung erwartet, da es ja um die Suche eines Mörders gehen sollte. Leider kam bei mir jedoch immer wieder das Gefühl auf, die Emotionen der Protagonisten und ihre Lovestory würden den Vordergrund einnehmen und teilweise kam es mir sogar so vor, als würde die Geschichte auf der Stelle treten und überhaupt nicht weitergehen. Es gab viele Längen, die es mir zusätzlich zu den vielen Informationen schwer machten, bei diesem Buch am Ball zu bleiben und darin zu versinken. Im letzten Drittel nimmt die Geschichte zwar dann ordentlich an Fahrt auf und der Showdown und der Cliffhanger am Ende lassen auf einen tollen zweiten Band schließen, ich werde jedoch nicht weiterlesen, da ich mit der Welt von „Lady Midnight“ und Cassandra Clares Schreibstil leider nicht warm wurde. Fazit: Obwohl es überall heißt, man könne „Lady Midnight“ unabhängig von den übrigen Büchern von Cassandra Clare lesen, empfehle ich das niemandem. Ich hatte große Probleme in die Geschichte zu finden, all die Informationen und Charaktere zu sortieren und fand mich bis zum Schluss nicht wirklich in dieser Welt zurecht. Der detailreiche Schreibstil der Autorin hat mir den Lesefluss zusätzlich erschwert und obwohl am Ende doch noch die von mir gewünschte Spannung auftrat und ich die Protagonisten mochte, konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen. Von mir bekommt das Buch 2,5 Punkte von 5.

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Zum Inhalt des Buch: Die Schattenjäger - Erzfeinde der Dämonen, stolze, fast unbesiegbare Kämpfer. Und dennoch wurden sie im "Dark War" beinahe ausgelöscht, dem die Wesen der Unterwelt erbarmungslos gegeneinander kämpfen. Emma Carstairs war während dieser Ereignisse noch ein Kind, und sie verlor fast alles, auch ihre Eltern. Hätte sie nicht ihren Seelenverwandten Julian Blackthorn gehabt, der ihr geworden hat, für immer an ihrer Seite zu stehen, hätte sie diese dunkle Zeit nicht überlebt. Jetzt, fünf Jahre später, sind die Schattenjäger Emma und Julian ein fast unschlagbares Team. Aber die Vergangenheit lässt Emma nicht ruhen. Denn sie ist fest überzeugt, dass ihre Eltern nicht Opfer des Krieges wurden, sondern dass ein anderer dämonischer Plan sie das Leben gekostet hat. Als sie von einer gewöhnlichen Mordserie in Los Angeles erfährt und die Leichen der Opfer ähnliche mysteriöse Symbole aufweisen wie die ihrer Eltern, geht sie der Sache nach - obwohl sie damit nicht nur sich und Julian in Gefahr bringt. Denn der Frieden ist der zerbrechlich, und ein weiterer Dunkler Krieg hätte fatale Folgen für die gesamte Unterwelt ... Fazit zum Buch: Wie man von der Schriftstellerin Cassandra Clare erwartet. Ist das Buch wieder großartig geschrieben geworden. Sie beschreibt die einzelne Charakteren sehr gut. Ich kann sofort mit den ersten Satz von Buch in der "Lady Midnight" Welt eintauchen.

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Die Chroniken der Unterwelt habe ich verschlungen und zu allen Bänden auch bereits Rezensionen geschrieben. Die Chroniken der Schattenjäger fand ich zu Beginn etwas zäh, jedoch konnten die beiden letzten Bände mich dann ebenfalls überzeugen. Keines der Bücher, das ich je von Cassandra Clare gelesen habe, hat mich jemals so richtig enttäuscht, daher war sofort klar, dass ich auch Die Dunklen Mächte lesen muss. Besonders gespannt war ich natürlich auch darauf, ob man mehr über Clary, Jace, Tessa oder Jem oder all die anderen erfährt... Ich war sofort verliebt als ich das Cover der englischen Originalausgabe zu sehen bekam. Umso erfreuter war ich natürlich, dass sowohl Cover als auch Titel für die deutsche Ausgabe behalten wurde. Das Bild zeigt eine schwebende Frau unter Wasser mit einem Schwert in der Hand und wehenden blonden Haaren. Die dunklen Farben passen hervorragend und geben einem sofort ein mystisches Gefühl. Auch der Titel ist sehr passend und verweist auf den Inhalt des Buches. Sowohl Cover als auch Titel sind perfekt gewählt! Lady Midnight spielt fünf Jahre nach den Geschehnissen aus City of Heavenly Fire. Daher sollte man auch diese Reihe zuerst lesen, ebenso ist es von Vorteil, die Chroniken der Schattenjäger bereits zu kennen. Man kommt sicherlich auch ohne diese Vorkenntnisse mit, aber es macht einfach viel mehr Spaß, wenn man die Hinweise auch richtig versteht und möglicherweise alte Bekannte wiedertrifft. Im Übrigen befindet sich am Ende des Buches ein kurzes Kapitel, welches nur von Clary, Jace, Izzy, Alec, Magnus und Simon handelt - es ist so toll, ein bisschen darüber zu erfahren, was mit ihnen nach Ende des Dunklen Krieges geschehen ist! Emma Carstairs, die wir bereits im letzten Band der Chroniken der Unterwelt kennen gelernt haben, ist mittlerweile 17 Jahre alt und sie und ihr bester Freund Julian sind Parabatai. Emma hat nie überwunden, dass ihre Eltern ermordet wurden und glaubt nicht an die Theorie des Rates, dass Sebastian Morgenstern sie getötet hat. Stattdessen macht sie sich auf die Suche nach anderen Anhaltspunkten und Erklärungen. Und findet auch welche. In Los Angeles, die Heimat von Emma und den Blackthorn-Geschwistern, werden mehrere Leichen gefunden, die ähnliche Merkmale aufweisen wie die Leichen von Emmas Eltern. Mit ihren Nachforschungen bringt sie jedoch nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Freunde in große Gefahr- und gerät in einen Strudel von Ereignissen, die sie nicht aus eigener Kraft aufhalten kann - und die alle gefährdet, die sie liebt. Cassandra Clares Schreibstil ist wie immer sehr angenehm zu lesen und sehr detailverliebt. Manchmal auch etwas zu detailverliebt. Anfangs zieht sich die Geschichte etwas und ich hatte schon befürchtet, dass mich Lady Midnight doch enttäuschen würde. Doch Kapitel für Kapitel nahm die Story immer mehr Fahrt auf und am Ende konnte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen. Der Cliffhanger ist einfach fies! Ich will SOFORT wissen, wie es weitergeht! Leider erscheint Band zwei voraussichtlich erst April 2017, Band drei vermutlich sogar erst 2019. Die Geschichte rund um Emma und Julian ist geprägt von einem ziemlichen Gefühlswirrwarr, Freundschaft, Liebe und viel Action. Emma kann wirklich überzeugen, sie ist eine sehr starke Persönlichkeit, sie ist aber auch hitzig und ihre unüberlegten Aussagen und Taten führen zu so manchen Problemen... Doch auch die anderen Charakter sind liebevoll und detailreich erzählt und entwickeln sich zu Persönlichkeiten, die einem im Laufe des Buches ans Herz wachsen. Fazit Ein Must-Read für alle Freunde der Schattenjäger. Die Story ist abwechslungsreich und spannend, voller Emotion, Gefahr und Action. Ein grandioser und vielversprechender Auftakt, der Lust auf Mehr macht! Ich kann es jedenfalls kaum erwarten, weiterzulesen und würde am liebsten "Die Chroniken der Unterwelt" gleich wieder re-readen. Wenn da nicht so viele andere, tolle Bücher noch auf mich warten würden..

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