Leserstimmen zu
Lady Midnight

Cassandra Clare

Die Dunklen Mächte (1)

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Seit dem Tod ihrer Eltern vor mehreren Jahren lebt Emma Carstairs im Schattenjäger-Institut von Los Angeles. Doch während alle um sie herum behaupten, ihre Eltern wären Opfer eines Krieges zwischen verschiedenen Schattenwesen, der vor Jahren tobte, geworden, ist Emma der festen Überzeugung, dass jemand anderes dahintersteckt. Doch bisher haben alle Ermittlungen zu nichts geführt. Als dann aber eine Leiche in Los Angeles auftaucht, die die gleichen Schriftzeichen auf dem Körper hat, wie sie auch Emmas tote Eltern hatten, glaubt Emma dem Mörder auf der Spur zu sein. Zusammen mit ihrem besten Freund und Parabatei Julian Blackthorn und der mexikanischen Austausch-Schattenjägerin Cristina macht sie sich auf die Suche nach dem Mörder. Doch Julian hat selbst genug eigene Probleme: Denn sein von den Feenwesen verschleppter Bruder wurde vorerst freigelassen und findet sich in der Schattenjägerwelt und seiner Familie nicht mehr zurecht.. Cassandra Clare war für mich schon immer eine gute Autorin, aber ich habe das Gefühl, dass sie sich trotzdem mit jedem neuen Buch steigert. Und so konnte mich Lady Midnight noch mehr überzeugen, als alle anderen Bücher, die ich bisher von ihr gelesen habe. Emma, die man in Cassandras anderen Reihen schon kurz kennenlernen konnte, ist hier nun die Hauptfigur, was mir sehr gut gefallen hat, denn sie ist eine tolle Protagonistin. Sie hat eine schwere Vergangenheit und ist sehr zielbewusst, kämpft hart für das, was sie erreichen möchte und hat trotzdem eine lockere und witzige Art. Auch die anderen Charaktere wie Julian, Cristina, Julians Geschwister und Co. sind wieder alle sehr sympathisch und toll charakterisiert. Bekannte Gesichter wie Clary, Magnus oder Tessa haben kleine Gastauftritte, was mich sehr gefreut hat, da man dadurch mehr über deren Zukunft erfährt. Die Handlung des Buches fand ich grandios und ich war stellenweise so gebannt, dass ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Es passiert viel und man taucht als Leser in die Schattenjägerwelt ein, das Gefühl dabei ist aber trotzdem ein ganz anderes als es zum Beispiel bei den Chroniken der Unterwelt der Fall ist. Obwohl beide Reihen in der gleichen Welt spielen und sich die Charaktere untereinander kennen, so ist Lady Midnight trotzdem noch einmal etwas ganz Neues. Besonders mag ich, dass es neben einem großen Haupthandlungsstrang auch noch viele kleine gibt. Natürlich ist es Emmas größtes Ziel, den Mörder ihrer Eltern zu finden und mit den Ermittlungen voranzukommen. Gleichzeitig spielen aber auch Mark (Julians entführter Bruder), das Familienleben der Blackthorns, Cristina und ihre Vergangenheit, Emmas Gefühle, die Feindschaft zu den Feenwesen und vieles weiteres eine Rolle. Dadurch wird Lady Midnight zu einem großen, aufregenden, spannenden und wundervollen Buch, in dem es viel zu entdecken gibt, man mitfiebert, miträtselt, viel Neues zu den unterschiedlichen Wesen entdeckt und das man einfach gerne liest! Lady Midnight spielt chronologisch nach Cassandra Clares beiden anderen Schattenwelt-Reihen, der Chroniken der Unterwelt Reihe (The Mortal Instruments) und der Chroniken der Schattenjäger Reihe (The Infernal Devices). Dementsprechend werden natürlich einige Dinge aus diesen beiden Reihen gespoilert. Daher empfehle ich allen, die wirklich alle Bücher lesen möchten, die Vorgänger auch vor Lady Midnight zu lesen. Wen die anderen beiden Reihen nicht unbedingt interessieren, der kann aber auch getrost direkt zu Lady Midnight greifen, denn die Geschichte ist auch ohne Vorkenntnisse sehr spannend und die anderen Reihen werden zum Verständnis nicht benötigt. Ich hatte hohe Erwartungen an Lady Midnight und diese wurden vollstens erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Dieses Buch war definitiv eines dieser Bücher, die man von vorne bis hinten genießt. Und bei denen man es kaum abwarten kann, bis die Fortsetzung erscheint. Für mich ist Lady Midnight bisher Cassandra Clares bestes Buch und hat definitiv Lieblingsbuch-Potential!

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Voller Vorfreude habe ich auf dieses Buch der neuen Triologie von Cassandra Clare gewartet. Ich habe bereits die Schattengänger- und auch die Schattenjägerreihen von ihr gelesen, beziehungsweise regelrecht verschlungen. Die Welt um die Schattengänger gefällt mir unheimlich gut und deshalb war dementsprechend auch meine Lust und Vorfreude auf dieses Buch sehr hoch. Ich wurde nicht enttäuscht! Wieder einmal begeisterte mich der Schreibstil von Clare. Da mir die Welt der Schattengänger aus den vorangegangenen Reihen schon bekannt war, konnte ich mich schnell auf die neuen Charaktere und ihre Geschichte einlassen, die mir sogar noch besser als die New Yorker-Charaktere! Jeder hat seine liebenswürdigen Eigenarten, die die Geschichte sehr lebendig machten. An vielen Stellen musste ich mit den Charakteren herzhaft lachen, an anderen musste ich mir das ein oder andere Tränchen schwer unterdrücken. Bis zuletzt hielt die Geschichte seine Spannung und ich war bis zur finalen Auflösung mit Emma und Co. am rätseln, wer für die Morde verantwortlich war. Die enthaltene Liebesgeschichte setzte der Geschichte für mein Empfinden der Geschichte das i-Tüppelchen auf. Sie wirkte sehr echt und Cassandra Clare schaffte es mit ihren Worten genau den richtigen Nerv bei mir zu treffen. Ich liebte alle damit verbundenen Szenen und fand sie wunderbar in die gesamte Geschichte integriert. Für mich enthielt dieses Buch genau die richtige Mischung aus Action, Spannung und Romantik. Ich freue mich schon unheimlich auf den zweiten Band!

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Ich hatte zuvor nur die ersten zwei Bände der Chroniken der Unterwelt gelesen, (die ich nicht wirklich mochte) und den Film (den ich noch weniger mochte) gelesen und gesehen. Die neue Serie „Shadowhunters“ habe ich zum Beispiel bis heute verweigert, da ich den Trailer dazu so mies fand und trotzdem habe ich mich an dieses Buch gewagt. Da heißt: meine Erwartungen waren relativ durchwachsen. Auf der einen Hand richtig hoch, weil es so gute Bewertungen hatte und auf der anderen Hand so niedrig, weil mich Cassandras Schreibstil und Charaktere in den Chroniken der Unterwelt sehr gestört und genervt haben. Beginnen wir gleich mal mit der Kritik, bevor ich mein überschwänglichen Lob nicht mehr halten kann. Cassandra Clare kann in meinen Augen keine Aktionszenen schreiben. Ich schlafe jedes Mal ein und es hat mich mal wieder Null interessiert, wie die Schattenjäger die Dämonen bekämpfen. Was ich auch nicht leiden kann, sind diese Kämpfe, wo dann ewig lang gequatscht wird vorher und der Protagonist, plötzlich besondere Fähigkeiten entwickelt durch Liebe, Freundschaft, Mut oder was auch immer. Aber in diesem Buch hat sich Cassandra zu meiner Überraschung relativ kurz gehalten mit dem großen Kampf, denn dieser dauert nur 40 Seiten und nicht so wie in City of Ashes gefüllte 200 Seiten ohne das irgendetwas passiert! Was mir auch ein wenig missfallen hat, war das die Autorin das Potential von diesem Thriller Aufbau nicht ausgenutzt hat. Es hätte noch spannender sein können, wenn sie mehr Hinweise und Fallen für uns Leser gelegt hätte, aber das hat sie nicht. Was echt schade war! Auch war ich ein wenig genervt, dass Clary und Jace vorgekommen sind und dass doch einiges gespoilert wird. Die Szenen mit den alten Charakteren wären in meinen Augen nicht nötig gewesen. Am Ende habe ich dann nur mehr ganz vorsichtig, den Teil gelesen, wo Tessa dabei war, da ich die Clockworktrilogie noch unbedingt lesen will. Ich finde es daher schade, dass Cassandra die alten Charaktere eingebaut hat, weil diese für mich die Geschichte überhaupt nicht bereichert haben und die neuen Lesern, die mit diesem Buch auf die Schattenjägerwelt aufmerksam werden, die Spannung und die Freude teilweise genommen wird, da man nachdem Buch schon weiß, wer dann am Ende mit wem zusammen gekommen ist. Die Fans der anderen Reihen (also TMI und TIFD) werden sich wahrscheinlich sehr gefreut haben, die alten Charaktere zu sehen, ich jedoch als neuer Leser, fand es nicht so berauschend. Und nun zum Positiven: die Protagonistin Emma – sie ist einfach nur genial! Ihre Aussagen waren so cool und in meinen Augen war sie eine richtig starke Protagonistin, nicht so wie Clary *hust*. Ich hätte mir aber noch viel mehr Szenen mit ihr gewünscht, mir kam es nämlich nicht so vor, als wäre Emma die Hauptprotagonistin in dem Buch, weil es so viele verschiedene, aber auch interessante Charaktere gab. Daher war es auf der einen Seite super, dass es so viele Charaktere gab und auf der anderen Seite ging mir meine Lieblingsprotagonistin Emma unter. Dafür habe ich dann aber die Szenen mit ihr in Ruhe gelesen und natürlich geliebt. Was sehr gut und das Spezielle in dem Buch war, war die gesamte Familiendynamik der Blackthornes. Julian, der Älteste der Geschwister kümmert sich mit so viel Liebe und Hingabe um seine Brüder und Schwestern, was mir wirklich sehr imponiert hat. Der Alltag des Schattenjäger-Institutsleben wurde spannend verpackt und die Liebesgeschichten war auch ganz nach meinem Geschmack, obwohl ich einige Parallelen zu Chroniken der Unterwelt entdeckt habe. Aber doch konnte mich die Hauptliebesgeschichte mit Emma überzeugen und ich habe alle Szenen so genoßen und habe mich mit ihr mitgefreut odermitgelitten. Ganz emotional hat es mich noch nicht mitgenommen, aber es war schon nahe dran, dass ich zu einem kleinen Fangirl mutiere. Ein Wahnsinnsauftakt und bei diesem Ende von Lady Mindnight verspreche ich euch, ich werde die Erste sein, die den zweiten Teil in einem durch weg liest, auch wenn es über 1.000 Seiten hat! Ich empfehle daher das Buch für alle Schattenjägerfans, aber auch für die, die es noch werden wollen. Eigentlich empfehle ich das Buch für alle, die das Genre Urban Fantasy mit der Fokussierung auf Romantik mögen. Cassandra Clare hat eine grandiose Entwicklung –von einer nervigen naiven Protagonistin zu einer richtig starken Bad Ass Protagonistin – gemacht und konnte mich durch und durch begeistern mit ihrer neuen Trilogie. Von mir gibt es 5 von 5 Herzen, obwohl ich auch einiges an Kritik hatte, konnte Emma all das wett machen! Es fällt bei mir nun mal alles mit der Protgaonistin und den Protagonisten, den ich by the way richtig gut fand und der in diesem Buch überhaupt kein Stereotyp war! Aber ich will nicht zu viel verraten. Lest das Buch einfach. die gesamte Rezension gibt es auf buechermops.com

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Inhalt: Niemals wird sie den Tag vergessen, an dem ihre Eltern starben. Die 17-jährige Emma Carstairs war noch ein Kind, als sie damals ermordet wurden, und es herrschte Krieg. Die Wesen der Unterwelt kämpften bis aufs Blut gegeneinander, und die Schattenjäger, die Erzfeinde der Dämonen, wurden fast völlig ausgelöscht. Aber Emma glaubt bis heute nicht, dass ihre Eltern Opfer dieses dunklen Krieges wurden, sondern dass sie aus einem anderen rätselhaften Grund sterben mussten. Inzwischen sind fünf Jahre vergangen, und Emma hat Zuflucht im Institut der Schattenjäger in Los Angeles gefunden. Eine mysteriöse Mordserie sorgt für große Unruhe in der Unterwelt. Immer wieder werden Leichen gefunden, übersät mit alten Schriftzeichen, ähnliche Zeichen wie sie auch auf den Körpern von Emmas Eltern entdeckt worden waren. Emma muss dieser Spur nachgehen, selbst wenn sie dafür ihren engsten Vertrauten und Seelenverwandten Julian Blackthorn in große Gefahr bringt … Meine Meinung: Ich habe mich schon seit sehr sehr langer Zeit auf das Buch gefreut und war natürlich super glücklich, als der Buchladen es schon einige Tage vor Erscheinungstermin im Handel hatte. Bisher habe ich alle Bücher von Cassandra Clare gelesen und sie zählt zu meinen liebsten Autorinnen. Da ich das Cover der englischen Ausgabe wunderschön fand, war ich sehr erleichtert, dass es für die deutsche Übersetzung behalten wurde. Jedoch ist das Cover nicht einfach nur schön, es spiegelt auch den Inhalt des Buches wieder. Auch der Titel ist ein wichtiger Bestandteil des Buches und bekommt später noch eine tiefere, wichtigere Bedeutung. Emma und Julian, die man schon aus 'City of Heavenly Fire' kannte, sind in diesem Buch die Hauptprotagonisten. Jedoch befinden wir uns jetzt im Jahr 2012, also fünf Jahre nach den Ereignissen in New York. Wie auch Cassandra Clares andere Charaktere sind die beiden sehr liebenswürdige Menschen und ich habe sie direkt ins Herz geschlossen. Die ganze Blackthorn Familie besteht an sich aus unterschiedlichen, aber herzensguten Kindern. Der Wälzer hat über 800 Seiten und man mag daher annehmen, dass es zwischenzeitlich eventuell langweilig wird oder, dass das Geschehen zu einem einzigen dickflüssigen Brei wird, und einem die Lust am Lesen vergeht. Doch dies ist keinesfalls der Fall und es besteht ein Handlungsstrang, der den ganzen Roman lang anhält. Es gibt keine einzige Seite, auf der nichts passiert, was einen nicht erschreckt, erstaunt oder amüsiert. Denn 'Lady Midnight' enthält durch Emmas Sarkasmus auch viele lustige Momente, wodurch ich oft laut aufgelacht habe. Es hält zudem viele Zeilen bereit, die mich nachdenklich gestimmt haben. In dem Buch herrscht ein perfektes Gleichgewicht zwischen Momenten der Action, des Abenteuers und der Liebe. Wie es von Cassandra Clare nicht anders zu erwarten war, beschreibt sie die Welt der Schattenjäger mit anschaulichen Worten und benutzt viele Vergleiche. Cassandra Clare stellt dem Leser eine neue, berühmte Stadt vor. Los Angeles. In der Chroniken der Unterwelt Reihe bekam man New York präsentiert und in der Chroniken der Schattenjäger Trilogie lernte man London kennen. Die Autorin ist in ihrer Kindheit viel herumgekommen und kann Los Angeles daher sehr wahrheitsgetreu beschreiben und dem Leser ein lebendiges Bild der Stadt in den Kopf pflanzen. Zu diesem Bild bekommt der Leser sogar noch eine gezeichnete Karte von Los Angeles dabei, auf der die wichtigsten Gebäude abgebildet sind. Gefallen hat mir auch, dass viele bekannte Gesichter, wie z.B. Clary, Tessa oder Magnus Band aufgetaucht sind. Es ist wie das freudige Wiedersehen von alten Bekannten. Es gibt am Ende des Buches sogar noch einen kleinen Einblick in das derzeitige Leben von Clary, Jace, Isabelle, Simon und co. Mit dem Ende des Romans habe ich in der Form überhaupt nicht gerechnet, da es super unerwartet kommt. Ich glaube, dass kein Leser auf dieses Ende kommen würde. Da der Schluss offen ist, hoffe ich sehr, dass der zweite Band der Trilogie bald erscheint, damit ich endlich wissen kann, wie das Ganze mit Julian, Emma und den anderen weitergeht. Wahrscheinlich ist 'Lady Midnight' mein liebstes Cassandra Clare Buch und das muss schon was heißen, bei ihren Meisterwerken! Mein Fazit: Lady Midnight ist der unglaublich spannende, in vielerlei Hinsicht perfekte Auftakt der 'Die dunklen Mächte' Trilogie und fordert den Leser zum lachen, nachdenken und manchmal auch zum weinen auf. Lady Midnight bekommt von mir eindeutig volle 5/5 Sterne!

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Da es sich bei Lady Midnight um den ersten Band der dritten Schattenjäger-Reihe von Cassandra Clare handelt, fragt man sich natürlich schon, ob das Thema noch soo unglaublich viel hergibt. Und zu Beginn ist es tatsächlich so, dass man einige Parallelen zu den bereits veröffentlichten Romanen erkennt. Die Personenkonstellation sowie das Setting erinnern durchaus an Chroniken der Schattenjäger und Chroniken der Unterwelt. Aber man muss auch sagen, dass der Schreibstil Clares den Leser sofort wieder in seinen Bann zieht. Außerdem wurde auch Lady Midnight, wie bereits The Mortal Instruments und The Infernal Devices, von Franca Fritz und Heinrich Koop übersetzt. Die humorvolle Art, die Simon Jäger im Hörbuch ausgezeichnet umsetzt, tolle, komplexe Charaktere und die mit den anderen Reihen verflochtene Handlung bieten Urban Fantasy at it´s best. Die Handlung, oder viel mehr die einzelnen Handlungsstränge, bestehen natürlich zum einen daraus, die neuen Figuren vorzustellen, die Clare mal wieder ausgezeichnet gelungen sind. Und zum anderen aus einem "Abenteuer", das mit einem etwas größeren Handlungsbogen verwoben ist, der sich wohl auch über die weiteren Bände spannen wird. Ebenso wie die anderen Reihen, wird hier eher episodisch erzählt, was ich für eine solche Reihe perfekt finde.

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Da es sich bei Lady Midnight um den ersten Band der dritten Schattenjäger-Reihe von Cassandra Clare handelt, fragt man sich natürlich schon, ob das Thema noch soo unglaublich viel hergibt. Und zu Beginn ist es tatsächlich so, dass man einige Parallelen zu den bereits veröffentlichten Romanen erkennt. Die Personenkonstellation sowie das Setting erinnern durchaus an Chroniken der Schattenjäger und Chroniken der Unterwelt. Aber man muss auch sagen, dass der Schreibstil Clares den Leser sofort wieder in seinen Bann zieht. Außerdem wurde auch Lady Midnight, wie bereits The Mortal Instruments und The Infernal Devices, von Franca Fritz und Heinrich Koop übersetzt. Die humorvolle Art, die Simon Jäger im Hörbuch ausgezeichnet umsetzt, tolle, komplexe Charaktere und die mit den anderen Reihen verflochtene Handlung bieten Urban Fantasy at it´s best. Die Handlung, oder viel mehr die einzelnen Handlungsstränge, bestehen natürlich zum einen daraus, die neuen Figuren vorzustellen, die Clare mal wieder ausgezeichnet gelungen sind. Und zum anderen aus einem "Abenteuer", das mit einem etwas größeren Handlungsbogen verwoben ist, der sich wohl auch über die weiteren Bände spannen wird. Ebenso wie die anderen Reihen, wird hier eher episodisch erzählt, was ich für eine solche Reihe perfekt finde.

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Ich liebe die Chroniken der Schattenjäger und auch die Chroniken der Unterwelt und hatte auch große Erwartungen an Lady Midnight! Und das Buch hat mich alles andere als enttäuscht! Zwar hatte ich anfangs etwas Schwierigkeiten damit, die Blachthorn-Geschwister auseinander zu halten, das hat sich dann aber irgendwann gelegt und mich nicht auch wirklich gestört. Emma ist eine tolle Protagonistin und war mir super sympatisch! Auch Jules, ihren Parabatai, und seine Geschwister habe ich ins Herz geschlossen. Das Buch ist voll von kleinenAndeutungen zu Cassandra Clares anderen Büchern, was ich echt cool fand, allerdings könnte dies Leser, die die anderen Bücher nicht kennen, stören. Vor allem, wenn sie die anderen Bücher noch lesen wollen, da Lady Midnight recht viele Spoiler enthält! Während des Lesens ist mir kein einziges mal langweilig geworden und das Buch erschien mir auch an keiner Stelle langatmig, obwohl es ja schon recht lang ist. Ständig passiert etwas, man erfährt was neues und macht sich Sorgen um einen der Charaktere. Was mir übrigens total gut gefallen hat ist, dass das Buch etwas an einen Krimi erinnert, weil Emma und co Hinweise suchen, um einen Mörder dingfest zu machen. Das war echt cool! Und auch die überraschenden Wendungen und offenbarungen waren sehr interessannt! Obwohl mich Lady Midnight teilweise an die anderen Bücher von C. Clare erinnert hat, was natürlich nicht sooo erstaunlich ist, weil sie sozusagen alle im gleichen "Universum" spielen, enthielt es unmengen an neuen Ideen! Es spielt zwar nur ein paar Jahre nach den Chroniken der Unterwelt, aber an einem anderen Ort und mit jeder Menge neuer Charaktere! Das Ende des Buches hat mir fast das Herz gebrochen, aber ihr solltet ja das Buch noch selbst lesen! Ich verrate euch an dieser Stelle also besser nicht, warum! Ich bin jedenfalls gespannt auf die Fortsetztung, wobei ich es ganz schön fies finde, dass ich darauf noch über ein Jahr warten muss..! Schreibstil: C. Clare schreibt in der 3. Person aus immer wechselnder Perspektive, allerdings ist Emma der Mittelpunkt des Buches. Die Perspektivwechsel haben mir super gut gefallen, weil man so auch viele andere Charaktere kennenlernen konnte und auch einen anderen Blickwinkel auf das Geschehen einnehmen konnte! Cover: Das Cover passt definitiv zum Inhalt des Buches, aber ich finde es jetzt nicht sooo toll. Mir gefallen die deutschen Cover von den Chroniken der Unterwelt und die alten Cover von den Chroniken der Schattenjäger echt super gut! Lady Midnight passt in der Aufmachung allerdings gut zu den neuen Covern von den Chroniken der Schattenjäger... Naja, Cover sind eben immer Geschmackssache! Bewertung: Volle Puktzahl, weil das Buch (wie zu erwarten) total klasse ist! Bei einem so coolen Auftakt freut man sich ja schon richtig auf die Fortsetzungen!

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Kleine Warnung am Rande: Bevor ihr Lady Midnight liest, solltet ihr unbedingt die Chroniken der Unterwelt/Schattenjäger lesen, sowie die Schattenjäger-Akademie, es gibt sehr viele Referenzen und es hilft beim Plotverständnis. Meine Meinung: Okay, wow, dieses Buch hat mich aus meiner Leseflaute befreit, Cassandra Clare enttäuscht eben nie. Das besondere an Lady Midnight ist, man kennt die Welt schon, genauso wie die Protagonisten. Das heißt wir bekommen eine neue Perspektive obwohl man in eine bekannte Welt hineingeworfen eintaucht und dass macht aus das macht Lady Midnight etwas besonders. Wir kennen alle Charaktere schon aus City of heavenly Fire und zu sehen wie sich Emma, Julian und co. über den Zeitraum von 5 Jahren entwickelt haben. Emma ist eine der tollsten weiblichen Charaktere über die ich je gelesen haben. Sie ist stark, witzig, sarkastisch und einfach interessant. Sie ist eindeutig meine aller liebste Protagonistin von allen Schattenjäger-Büchern. Julien, Emmas Parabatai, ist einfach nur liebevoll, was man aber nicht erwartet ist seine dunkle, fast schon rücksichtslose Seite. Die ganze Blackthron-Familie besteht aus so vielen interessanten Facetten ich kann nicht einfach nicht entscheiden wenn ich am liebsten mag. Besonders Tiberius, der jüngere Bruder von Julian, ist einzigartig und kein "normaler" Teenager. Cassandra Clare bringt auch wieder einige LGBTQA+ Charaktere in Lady Midnight hinnein, was in diesem Genre eher selten gesehen wird und einfach mal eine tolle Abwechslung ist. Dieses Buch hat nicht nur wundervolle Charaktere, nein, sondern auch so viele Plottwists, die man nicht kommen sieht, das man einfach nicht aufhören kann lesen, die Spannung bleibt von Anfang bis Ende bestehen... ES MACHT SÜCHTIG!!! Alles in allem ist Lady Midnight der beste Auftackt einer Reihe, den ich je gelesen habe, es steckt so viele Kleinigkeiten aus den verganen Schattenjäger-Büchern drinnen und das ist auch der Grund warum man das Buch so flüssig lesen kann, weil man die Welt an sich schon kennt und sofort wieder eintauchen kann! :D Fazit: OMG OMG OMG OMG OMG! Ich sterbe! Ich brauche Band 2! Ein absolutes MUSS für alle Schattenjäger Fans! Bewertung: 5/5 Sterne

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