Leserstimmen zu
Schwarzer Mittwoch

Nicci French

Psychologin Frieda Klein als Ermittlerin (3)

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No Black Friday

Von: Bine

11.12.2016

Frieda Klein ist wieder im Einsatz. Nach den Titeln: Blauer Montag und Eisiger Dienstag, die ich auch rezensiert habe, ist nun Schwarzer Mittwoch dran. ACHTUNG! Falls ihr die anderen Bände nicht gelesen habt, könnte euch der nachfolgende Text SPOILERN! Ich versuche dennoch nicht zu viel zu verraten. Frieda muss sich erst wieder erholen von ihrem letzten "Fall", sei es nun körperlich oder seelisch. Die Narben wachsen langsam zu, doch der leitende psychologische Berater der Polizei Professor Hal Bradshaw, lässt nichts aus um Frieda eine Falle zu stellen und sie zu demütigen. Auch Josef macht ihr nicht gerade ein Freude, indem er ihr Bad renoviert und es für sie unbrauchbar macht. Dazu kommt, dass sie noch immer an ihre Nemisis "Dean" (Alans Zwilling), der sie seit dem 1. Band verfolgt und im 2. Band sozusagen als ihr "Schutzengel" agiert hat, im Hinterkopf hat. Der scheinbar das Grab ihres Vaters besucht hat, dessen Selbstmord sie noch immer nicht verarbeitet hat. Ihre Nichte Chloe zieht bei Frieda ein, was die Sache komplizierter macht. Nebenbei hängt sie noch an Sandy, der jetzt in New York lebt. DCI Karlson (der mit der Trennung seiner Kinder umgehen muss) und Yvette haben mit einen anderen Fall zu kämpfen. Ruth Lennox wird brutal ermordet von ihren Kindern aufgefunden. Wer hat die Frau ermordet, die scheinbar ein perfektes Leben geführt zu haben scheint. Das dieses gar nicht so perfekt war, kommt nach und nach zum Vorschein. So hatte sie zB. eine Affäre, die über 10 Jahre lang ging. Zu dem Mord wurde scheinbar auch noch eingebrochen, allerdings scheint der Dieb eher zufällig in diesen Mordfall gestolpert zu sein. Ted, ein Sohn der Ermordeten, ist ein Freund von Chloe (Friedas Nichte) und so wird auch Frieda (mehr oder weniger unfreiwillig) in den Fall gezogen. Zudem gibt es noch einen Handlungsstrang des Journalisten Jim Fearby, der Mädchenmorde untersucht. Die Stränge verbinden sich natürlich erst nach und nach und klären sich erst zum Schluss auf. Ich mag die Frieda Klein Reihe total gerne, man liest durch relativ kleine Schrift und viele Seiten sehr zügig. Gestern hab ich es im Bad fertig gelesen und nicht mal gemerkt, dass das Badewasser schon eiskalt war. Es ist fast nie langweilig einen Nicci French Thriller zu lesen. Ich freue mich schon auf den 4. Band Dunkler Donnerstag.

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Nicci French Schwarzer Mittwoch btb Verlag Thriller 528 Seiten 9,99€ Zum Inhalt Ruth Lennox, Mutter von drei Kindern und glücklich verheiratet, wird ermordet aufgefunden. Doch warum musste die allseits beliebte und sozial engagierte Frau sterben? Inspektor Karlsson ruft Psychotherapeutin Frieda Klein zur Hilfe – obwohl diese seit dem letzten Fall strikte Anweisung hat, sich aus jeglichen Ermittlungen rauszuhalten. Frieda hat bald ihre Zweifel am perfekten Familienidyll. Und tatsächlich soll sie auch Recht behalten. Als sie beginnt, hinter die Fassade zu blicken, kreuzen sich ihre Wege mit dem Journalisten Jim Fearby. Der ist gerade einer Serie von Mädchenmorden auf der Spur. Gibt es eine Verbindung zwischen beiden Verbrechen? Meine Meinung Thematisch war es bisher der heftigste Teil der Reihe. Inhaltlich und von der Spannung hergesehen, ist es ein ebenso gelungener Teil, wie Band eins und zwei. Mit Frieda Klein als Protagonistin ist dem Autoren-Duo ein Coup gelungen. Es ist immer spannend und man kann sich auf angenehme Weise in die Protagonistin und das Geschehen hineinversetzen. Bis zum Ende ist es nicht vorhersehbar. Wirklich gelungen.

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3. Band der Frieda-Klein-Reihe

Von: Kerry aus Berlin

02.02.2014

Als Dora Lennox am Mittwoch, den 6. April, von der Schule nach Hause kommt, macht sie eine schreckliche Entdeckung. Im Wohnzimmer findet sie die Leiche ihrer Mutter - sie wurde brutal erschlagen, das Gesicht als solches ist nicht mehr zu erkennen. Detective Chief Inspector Malcolm Karlsson wird mit den Ermittlungen beauftragt. Im zur Seite steht wie immer Detective Constable Yvette Long. Alles sieht nach einem Einbruch aus, doch es fehlen kaum Wertgegenstände. Fest steht, dass es sich bei dem Opfer um die 44-jährige Ruth Lennox handelt, die glücklich verheiratet war mit Russel und Mutter der 13-jährigen Dora, der 15-jährigen Judith und des 18-jährigen Ted. Ruth führte allem Anschein nach ein Bilderbuchleben, hatte eine Arbeit, die sie ausfüllte und eine wunderbare Familie. Wer sollte einen Grund gehabt haben, sie umzubringen? Zum Leidwesen von Karlsson ist auch der psychologische Berater der Polizei, Doktor Hal Bradshaw, bei den Ermittlungen vor Ort dabei. Karlsson kann Bradshaw auf den Tod nicht ausstehen, zumal dieser seiner Freundin Frieda schon übel mitgespielt hat. Deren Vertrag mit der Polizei als Beraterin wurde zu Karlssons Leidwesen nicht verlängert. Frieda Klein hat derweil ganz eigene Probleme. Noch immer hat sie sich von dem beinahe tödlichen Angriff nicht ganz erholt und kann auch noch nicht wieder arbeiten. Um ihr eine Freude zu machen, will Josef ihr eine neue Badewanne einbauen, wer ihn kennt, weiß, dass das im Chaos endet. Auch ihre Nichte Chloe richtet sich überraschend bei ihr ein, weil ein Leben mit ihrer Mutter derzeit unerträglich für sie ist. Durch Chloe lernt sie Ted kennen und erfährt von dem Mord an seiner Mutter. Ohne es zu wollen, wird Frieda in die Mordermittlungen hineingezogen und weiß auf Anhieb, dass mit Ruth Lennox etwas nicht stimmte: Ihr Leben war zu perfekt, es musste ein Geheimnis geben und dieses könnte mit ihrer Ermordung zusammengehangen haben. Hal Bradshaw indes stellt Frieda eine Falle und stellt sie und einige Kollegen in der Presse bloß. Doch Frieda ist hierbei auf etwas gestoßen, was sie nicht mehr loslässt. Sie beginnt, einer Spur zu folgen und lernt durch Zufallen James Fearby kennen und was er ihr berichtet, klingt einfach nur unglaublich ... Der 3. Band der Frieda-Klein-Reihe! Der Plot wurde sehr detailliert und abwechslungsreich erarbeitet, wobei in diesem Band gleich mehrere Handlungsstränge verfolgt werden, die erst relativ spät aufeinander treffen, sodass ich bis zum Schluss mitgerätselt habe, wer der Täter sein könnte und ganz ehrlich, ich bin nicht von alleine darauf gekommen. Die Figuren wurden wieder facettenreich in Szene gesetzt. Hierbei sticht natürlich wieder die Figur der Protagonistin Frieda Klein wieder besonders hervor, wobei sie in diesem Band teilweise recht unsicher wirkt, einen Charakterzug, den ich so noch nicht von ihr gewohnt wart und dann auf der anderen Seite wieder ihre typische Beharrlichkeit durchkommt, denn wenn sie sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat, zieht sie das bis zum Ende durch. Den Schreibstil kann ich nur als spannend und sehr angenehm zu lesen beschreiben, ja zwischenzeitlich war es mir sogar unmöglich, das Buch auch nur aus der Hand zu legen, weil sich die Ereignisse förmlich überschlagen haben und ich mich förmlich genötigt gesehen habe, immer noch ein bisschen weiter zu lesen, weil ich unbedingt wissen wollte, was passiert - dies ist definitiv dem spannenden Plot und dem fesselnden Schreibstil zu verdanken. Auf jeden Fall freue ich mich jetzt schon auf die Fortsetzung "Dunkler Donnerstag", der im Winter 2014 erscheinen soll.

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