Leserstimmen zu
Zoo

James Patterson, Michael Ledwidge

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Taschenbuch
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Inhalt Seit einiger Zeit kommt es vermehrt zu Angriffen durch Tiere, egal ob Wildtiere oder Haustiere. Zufall? Daran glaubt Jackson Oz nicht, für ihn sind das alles Anzeichen für eine große Bewegung die durch die Tierwelt geht. Aber keiner will ihm zuhören, doch dann werden die Angriffe immer häufiger und schlimmer. Ist die Menschheit noch zu retten? Eigene Meinung Ich habe mir dieses Buch zugelegt, da ich die gleichnamige Serie sehr gut fand und wissen wollte ob das Buch auch so toll ist. Natürlich wollte ich außerdem wissen wie es weiter geht, denn die zweite Staffel der Serie wird erst Ende des Jahres in Deutschland ausgestrahlt. Mittlerweile bin ich mir aber nicht mehr so sicher, ob das Ende des Buches mit dem der Serie übereinstimmen wird. Erzählt wird das Buch aus der Sicht von Oz, einem Wissenschaftler und Evolutionsbiologen (ohne Abschluss). Für ihn existieren die sogenannten MTK – Mensch-Tier-Konflikte, schon lange. Außer ein paar weltverschwörerischen Fans seines Blogs glaubt ihm aber niemand. Seine Ansichten werden jedoch vom Autor gut rüber gebracht und schon bald fängt man als Leser an selber nach MTKs zu suchen bzw. daran zu denken wenn man irgendwo von einem Tierangriff hört. Oz selber ist ein komischer Kauz, aber er bleibt seinen Prinzipien treu. Zwischendurch wechselt die Perspektive immer wieder mal. Interessant sind vor allem die Szenen aus der Sicht verschiedener Tiere, da man so auch mitbekommt was in ihnen vorgeht. Zudem erzählt der Autor öfter aus der Sicht verschiedenster Menschen während oder kurz vor einem Angriff, was mir persönlich einen ziemlichen Schauer über den Rücken gejagt hat. Der Verlauf der Geschichte ist spannend und unglaublich realistisch. Erschreckend ist die Erkenntnis und die Tatsache, dass so etwas wirklich passieren könnte. Im Gegensatz zur Serie ist der Grund im Buch so simpel und so alltäglich, dass es ein Wunder zu sein scheint, dass so etwas nicht schon lange passiert ist. Was genau es ist, das müsst ihr aber selber heraus finden indem ihr das Buch lest. Die Serie zu schauen wird hier nicht reichen. =) Der einzige Kritikpunkt ist die einfache Lösung für das Problem. Auch wenn es noch so simpel ist, es hat sich über Jahre entwickelt. Daher finde ich es etwas seltsam, dass es so schnell beseitigt werden kann. Gut rübergebracht finde ich das Verhalten der Menschen nach der Lösung der Katastrophe, weil es einfach so typisch Mensch ist und ganz sicher in der Realität auch so passieren würde. Was die Menschen letztendlich davon haben ist vorhersehbar, aber überzeugend. Der Schreibstil von James Patterson ist sehr flüssig und gut verständlich, dabei schafft er es eine tolle Spannungskurve aufzubauen und den Leser immer wieder mit Informationen zu „füttern“, aber nie genug um zu viel zu verraten. Bis zum Schluss lässt er den Leser zappeln. Dabei ist die Lösung wirklich simpel, aber genau DARAN denkt niemand, einfach weil es so alltäglich ist. Ob das Cover der Serie angepasst ist oder umgekehrt, das kann ich nicht genau sagen, ich würde es aber mal schätzen. Auf jeden Fall finde ich es toll gemacht, vor allem da es ein markantes Merkmal, welches sowohl im Buch, als auch in der Serie (hier aber viel mehr) eine Rolle spielt, darstellt. Fazit Ein erschreckend realistisches Buch, welches den Leser auch nach dem lesen nicht so einfach loslässt. Es zeigt deutlich wie extrem wir Menschen in den Lebensraum der Tiere eindringen und ihn zerstören. Für mich ist „Zoo“ ein Buch das Augen öffnen kann, denn alles was auf diesen Seiten geschieht, könnte durchaus in der Wirklichkeit so passieren. Allerdings muss ich gestehen, dass es auch an meinem Verhalten, bezüglich des Auslösers im Buch, nicht wirklich etwas verändert hat. Empfehlung Wer auf realistische Endzeitromane steht oder auch nur einfach mal ein realistisches Buch über „Was wäre wenn?“ lesen möchte, der ist hier genau richtig. Auch Fans der Serie, die sich von einem (mit Sicherheit) alternativen Verlauf nicht abschrecken lassen, sollten dieses Buch lesen.

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Meine Meinung In der Tierwelt ist nichts mehr wie es war, die Tiere verhalten sich äußerst ungewöhnlich. Sie fallen über Menschen her, töten mit einer Brutalität die bisher nicht bekannt war. Jackson Oz, ein Evolutionsbiologe, beobachtet dieses Verhalten schon länger und befürchtet dieses Problem könnte sich auf die gesamte Menschheit auswirken. Allerdings zuerst nimmt ihn niemand ernst, achtet nicht auf die Bedrohung. Dann aber kommt es zu immer mehr Vorfällen und Oz muss handeln. Er setzt alles daran zusammen mit Chloe, einer Umweltforscherin, die mächtigen Leute zu überzeugen. Es muss etwas passieren … Der als Thriller ausgeschriebene Roman „Zoo: Sie werden dich finden“ stammt vom Autor James Patterson. Für mich war dieser Roman der erste des Autors. Auf dieses Buch bin ich durch die Fernsehserie und begann neugierig zu lesen. Jackson Oz ist Evolutionsbiologe und der einzige dem auffällt das sich die Tier verändert verhalten. Er gibt aber zum Glück nicht auf und versucht das Problem an die Öffentlichkeit zu bringen. Ich empfand Jackson als gut gezeichnet. Seine Art, das er eben nicht aufgibt und die Menschheit retten möchte, gefiel mir. Solche Menschen sollte es doch öfter geben. Chloe steht Jackson zu Seite. Auch sie weiß ziemlich genau was sie will und wie sie daran kommt. Es gibt weitere Charaktere im Buch, die ebenso gut gestaltet sind. Man kann sie sich gut vorstellen, wenn auch manche Handlung nicht immer meiner Meinung entsprach. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und gut zu lesen. Ich gebe aber zu, zu Beginn musste ich mich ein wenig einlesen, mich an Pattersons Stil gewöhnen. Danach aber ging es wirklich flott voran. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Jackson Oz. James Patterson hat hierfür die Ich-Perspektive verwendet. Sie passt hier gut, bringt sie Oz dem Leser doch auch näher. Zwischendrin gibt es immer mal wieder andere Sichtweisen von Personen aus aller Welt. Die Handlung selbst empfand ich schon bedrückend. Während des Lesens habe ich immer wieder nachgedacht ob es denn aktuell auch so weit kommen könnte. Es wirkt alles so erschreckend realistisch und nachvollziehbar, ja es macht schon auch Angst. Allerdings, warum dieser Roman den Titel Thriller trägt ist mir etwas unverständlich. In meinen Augen ist es ein Roman, der richtige Thrill hat mir dann doch gefehlt. Das Ende ist realistisch und nachvollziehbar. Es regt den Leser ebenso zum Nachdenken an und schließt den Roman letztlich auch gut ab. Fazit Kurz gesagt ist „Zoo. Sie werden dich finden“ von James Patterson ein sehr guter realistischer Roman. Die gut beschriebenen Charaktere, der flüssig lesbare Stil des Autors und eine Handlung, die bedrückend ist und durchaus auch zum Nachdenken anregt, haben mich gut unterhalten. Durchaus lesenswert!

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Die Idee ist einfach der Wahnsinn! Tiere gehen ohne Grund auf Menschen los. Töten sie. Reißen sie in Stücke. Nagen ihnen die Haut von den Knochen. Es gibt einen Grund für dieses Chaos, doch wie kann man die Menschheit davon überzeugen und diese Apokalypse verhindern? Klingt doch eigentlich total spannend, oder? War es auch zwischendurch. Trotzdem konnte mich das Buch einfach nicht fesseln… 1. Kriterium: Die Idee des Buches. Die Kreativität. Hier vergebe ich einen ganzen Weltentaucher, weil mich die Idee einfach fasziniert hat. Im Laufe des Buches erfährt man immer mehr Details, warum es zu dieser Katastrophe kommt. Dazu kann ich nichts näheres sagen, weil ich euch sonst den Spaß am lesen nehmen würde. Der Autor hat sich wirklich mit diesem Thema auseinandergesetzt und seinen Einfallsreichtum gut untermauert. Es passiert alles aus einem bestimmten Grund… halber Weltentaucher.jpg2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte. Wie realistisch der Text erscheint: Für den Aufbau konnte ich leider nichts vergeben. Der Aufbau des Buches war eigentlich nicht schlecht und total übersichtlich. Der Anfang der Katastrophe wurde aus der Sicht der Hauptperson erzählt. Dann macht man immer kurze Sprünge zu anderen Orten, wo gerade jemand von einem Tier angegriffen wird. Das gefiel mir nicht so, weil man aus der Hauptgeschichte herausgerissen wurde. Dann wurde die Geschichte, ich glaube 5 Jahre später, fortgesetzt. Natürlich ist das Geschmackssache, mich konnte es trotzdem nicht überzeugen. Der Text wirkt jedoch sehr real. Ich bekam zwischendurch auch das Gefühl in dieser Bedrohung teil zu haben. Gruselig! Dafür habe ich den halben Stern vergeben. halber Weltentaucher3. Kriterium: Die Charaktere. Die Charaktere gefielen mir in diesem Buch gut. Habe hier einen halben Stern vergeben, weil mir dann doch die nähere Herangehensweise gefehlt hat. Sie waren zwar sympathisch und man verfolgte ihre Taten gerne, aber mir hat einfach was gefehlt. Die Vertrautheit die ich gerne mit den Buchcharakteren aufbaue war nicht da. Was glaube ich an den Aufbau lag, also die vielen Sprünge an andere Orte. Das verhinderte glaube ich die nähere Beschäftigung mit ihnen. 4. Kriterium: Die Spannung, bzw. ob das Buch mich gefesselt hat. Nja… eigentlich nicht. Ich legte es wirklich sehr oft auf die Seite, weil ich einfach nicht in die Geschichte hineingefunden habe. Der Anfang war wirklich klasse, aber dann ließ es echt nach. Zwischendurch als man mehr über die Situation erfahren hat, war ich neugierig und habe mich ein bisschen besser unterhalten. Das wars dann aber auch schon wieder. Wie ich in den oben genannten Punkten schon erwähnt habe, wird der Aufbau und die wenige Beschäftigung mit den Charakteren der Grund gewesen sein. Jedoch auch, weil ich viel mehr erwartet habe! Ich erwartete einen packenden Thriller mit Schrecken und spannende Auflösung des Falls. Das war wirklich gar nicht! 5. Kriterium: Die Schreibweise. Hier vergebe ich den letzten Stern. Die Sätze sind wirklich total gut. Eine hohe Qualität, was auch zu diesem Buch passt, weil man die Katastrophe oft wissenschaftlich betrachtet. Man folgt einem Wissenschaftler bei seinen Aufklärungsversuchen. Zwischendurch war es mir dann zu schnell zu hoch, was sich dann aber gleich wieder aufklärte = erklärt wurde also gut! Gesamt erhält das Buch von mir 3 Sterne! Eine Bewertung, die für dieses Buch vollkommen ok ist! Es hat mich halt nur nicht so gefesselt wie erwartet, weil auch auf gewünschte Aspekte nicht eingegangen wurde. (Beispielsweise die Untersuchung der erkrankten Tiere). Das Ende des Buches war wirklich sehr gut! Es bestätigt noch einmal meine vergebenen 3 Sterne. Eine Botschaft, die wir nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten. Aber ganz ehrlich: wir Menschen werden uns nicht mehr ändern! Wer jetzt neugierig ist, sollte das Buch unbedingt lesen! ;)

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Ich finde es immer unglaublich schade, wenn auf einem Cover mit einem Film oder einer TV-Serie geworben wird, die in Anlehnung an das Buch entstanden ist. Auch bei diesem Buch zieht die gleichnamige TV-Serie als Anreiz, nur das die Bilder auf der Mattscheibe kaum etwas mit dem Geschehen auf diesen Seiten zu tun hat. Einzig die Angriffe von Tieren und einige Namen von Protagonisten sind gleich. Leider habe ich immer noch die gleichnamige TV-Serie vor Augen und ertappe mich immer wieder dabei, wie ich sie mit dem Buch vergleiche. Ein böser Fehler, denn objektiv betrachtet ist die Idee des Buches, auf dem auch die Serie basiert, einfach toll und gefällt mir sehr gut. So fand ich beispielsweise die Ursache der plötzlichen Verhaltensänderung in der Tierwelt um einiges beängstigender aber auch schlüssiger. Der Handlungsablauf wirkte auf mich jedoch etwas unübersichtlich, was vor allem an den vielen Sprüngen zu verschiedenen Handlungsorten lag. Es wurden also nicht nur die Geschehnisse um den Hauptprotagonisten Jackson Oz beschrieben, sondern es wurde auch immer wieder zu Szenen in anderen Ländern gewechselt, die eigentlich nur die Gesamtsituation noch mal unterstrichen, aber nicht explizit zum Grundgeschehen beitrugen. Sehr interessant empfand ich allerdings die Abschnitte, in denen aus der Sicht einiger Tiere berichtet wurde. Dank ihnen konnte ich die Theorien der Wissenschaftler noch besser verstehen und auch eigene Mutmaßungen anstellen. Etwas störend war jedoch das offene Ende. Ich hätte doch gerne gewusst, ob die Menschheit überlebt oder gänzlich untergeht. Ein tolles Buch, mit einer beängstigenden Thematik, die hoffentlich niemals Wirklichkeit wird und auf keinen Fall mit der gleichnamigen TV-Serie verglichen werden sollte.

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Inhalt: Jackson Oz finden die meisten Menschen eher lächerlich. Er hat sein Studium abgebrochen und sein ganzes Geld für seine Theorie ausgegeben. Dabei wird diese als Verschwörungstheorie abgestempelt. MTK heißt sein Baby, der ,,Mensch-Tier-Konflikt'' sagt aus, dass sich die Tiere immer aggressiver gegenüber den Menschen verhalten. Niemand glaubt ihm und erst als die Vorfälle exponentiell wachsen, merken auch die restlichen Menschen, dass etwas nicht stimmt. Tiere töten und fressen Menschen auf brutaler Weise, so wie wir es gemacht haben. ein Mörder ist, wer Fleisch isst! aus Rache wird das Tier zum Biest! Ist es wirklich die Rache, die die Tiere dazu treibt? Oz muss es herausfinden, denn ansonsten sind bald die Menschen vom Ausstreben bedroht... Meine Meinung: Empfehlenswert (3/5) Der Schreibstil ist spannend und hat die Gewohnheit, dass immer am Ende eines Kapitels etwas passiert. Entweder es ist etwas schreckliches oder philosophisches. Zudem ist er an einigen Stellen auch lustig geschrieben. Die Handlungen werden kalt beschrieben, wodurch man die Ereignisse noch schlimmer/trauriger findet und der Perspektivenwechsel, der auch mal zum Tier überspringt, ist genial. Das Buch hat eine ganz andere Wendung, als gedacht. Die Message ist angekommen von ,,Karma'' bis ,,Was soll der Mensch an sich verändern.'' Ich denke jedoch, dass der Titel MTK besser gepasst hätte, als Zoo.

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Meinung: Da sich der Klappentext sehr interessant angehört hatte und mir auch die gleichnamige Serie auf ProSieben sehr gut gefällt, hatte ich große Lust dieses Buch zu lesen. Gleich zu Anfang möchte ich allerdings erwähnen, dass das Buch kaum, also fast gar keine Gemeinsamkeit zu der Serie hat. Wie gesagt gefiel mir sofort die Grundidee von Tieren, die sich gegen die Menschheit auflehnen und 'zurückschlagen', da sich das einfach sehr realistisch anhört. Ich hoffe, dass ihr versteht, wie ich das mit dem 'realistisch' meine. :D James Patterson schreibt die Geschichte aus der Sicht von Jackson Oz, einen Evolutionsbiologe aus New York. Teilweise wird es auch aus der Sicht von anderen Personen und auch manchmal aus Sicht der Tiere geschrieben, was ich ziemlich interessant fand, da man so einen Einblick in ihre Gedanken bekam und das Thema des Buches irgendwie greifbarer wurde. Das Buch sorgt vor allem durch seine sehr (!) kurzen Kapitel, was ich definitiv nicht als negativ empfunden habe, für einen schnellen Lesefluss. Da natürlich auch nach dem Grund gesucht wird, wieso die Tiere plötzlich so aggressiv geworden sind, habe ich mich doch ein kleines bisschen gefreut, dass der Autor dabei mit logischen Ideen überzeugen kann und es durchaus gut verständlich ist. Obwohl auf dem Buch Thriller stand, hatte ich eher weniger das Gefühl einen Thriller zu lesen. Bei mir kam nicht die Spannung auf, die ich mir für das Buch gewünscht hätte, auch wenn die eine oder andere Passage mal etwas mehr Tempo und vielleicht auch mal Brutalität zu bieten hatte. Wenn ich das Buch Revue passieren lasse, muss ich allerdings sagen, dass die Charaktere nicht unbedingt einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen haben und dementsprechend doch zu 'blass' waren. Ich hatte keine Schwierigkeiten mit ihnen, allerdings ist einfach nicht viel hängen geblieben. Was mir aber noch gut gefallen hat, dass neben den schon erwähnten 'Tierkapiteln' man auch andere Menschen kurzzeitig verfolgt hat und durch sie die Tierangriffe live miterlebt hat. Das Ende des Buches war für mich irgendwie nicht sehr zufriedenstellend, da der Epilog dann doch noch einige Fragen offen gelassen hat und man einfach wie bestellt und nicht abgeholt mit dem Ende zurückgelassen wurde. Cover: Das Cover finde ich gar nicht mal so schrecklich, ach wenn ich mir vorstellen kann, dass es den meisten eher weniger gefallen wird. Irgendwie gefällt mir einfach dieser schlichte Schriftart und auch der rote Buchrücken - das passt einfach zusammen. Das Auge des Tieres finde ich eigentlich auch ganz passend, auch wenn darauf eher in der Serie mehr eingegangen wird. :D Fazit: Die Idee, dass sich die Tiere gegen die Menschheit auflehnen hat mir echt gut gefallen, auch wenn es mir teilweise an Spannung gefehlt hat. Durch die kurzen Kapitel und den angenehmen Schreibstil kommt man schnell beim lesen voran, auch wenn mir die Charaktere etwas zu 'blass' waren. Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 Sternen.

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Die Tierwelt spielt verrückt. Verschiedene Tierarten schließen sich zusammen, um gegen den Menschen mit einer noch nie zuvor dagewesenen Brutalität vorzugehen. Jackson Oz - Evolutionsbiologe - ist überzeugt davon, dass dies kein Zufall ist, denn er macht Beobachtungen, die so in der Tierwelt nicht vorkommen dürften. Die Regierung und auch Tierschutzorganisationen wollen ihm nicht glauben. Deshalb macht Oz es sich zur Aufgabe, Beweise zu sammeln und mit diesem Material die Bevölkerung auf diese gravierende Veränderung aufmerksam zu machen. Persönliche Meinung: Der Schreibstil hat mir außergewöhnlich gut gefallen. Er ist flüssig, leicht und trotzdem sehr anspruchsvoll. Zudem so geschrieben, als würde Jackson Oz vor einem sitzen und die Geschichte persönlich erzählen. Spannung kommt hier sehr schnell auf, da in dem ersten Teil der Hauptaugenmerk auf dem Tierverhalten liegt. Daher lernt man die Figur Jackson Oz nicht gleich zu Beginn kennen. Der tolle Schreibstil und die dauerhafte Spannung haben dafür gesorgt, dass die Seiten fast schon an mir vorbeigeflogen sind. Aus diesem Grund haben mich die unglaublich kurzen Kapitel auch nicht gestört. Trotzdem kann ich irgendwo nicht verstehen, wieso dieser Roman als "Thriller" bezeichnet wird. Mir fehlte hier dann doch zu viel "Thrill", um ihn als Thriller zu bezeichnen. Aber das ist natürlich an diesem Punkt einfach Auslegungssache. Vor ein paar Wochen ist im Free-TV auch die gleichnamige Serie angelaufen. Doch das Buch hat meiner Meinung nach recht wenig mit der Serie zu tun. Es gibt viel zu viele Dinge, die einfach nicht übereinstimmen. Ein paar dieser Dinge würde ich hier gerne mal aufzählen. Dabei beziehe ich mich allerdings nur auf die erste Folge, da ich mehr nicht gesehen habe. Buch: Im ganzen Verlauf des Romans gibt es einen einzigen Erzählstrang, der konsequent verfolgt wird. Es gibt nur hin und wieder einzelne kleine Kapitel, in denen es um andere - nebensächliche - Figuren geht. Serie: Hier gibt es mindestens zwei Erzählstränge, die alles irgendwie so gestalten, dass es nicht mehr überschaubar ist und seinen Zuschauer doch sehr verwirren kann. Buch: Jackson Oz besitzt einen Schimpansen, an dem er auch erste Verhaltensauffälligkeiten bemerkt. Weshalb der Affe in meinen Augen zumindest in der ersten Hälfte der Geschichte hin und wieder eine wichtige Rolle spielt. Serie: Wird hier überhaupt ein Schimpanse in welcher Form auch immer gezeigt?! Ich bin mir nicht mehr sicher... aber ich glaube nicht. Buch: Die erste weibliche Figur, die hier in Verbindung mit den Tieren auftaucht, ist eine brünette Französin, die sich vor lauernden Krokodilen in Sicherheit bringt, auf einen Felsen klettert und auf Hilfe hofft. Serie: Eine Blondine, die mit einer männlichen Person in einem Fahrzeug hockt und hofft von den Löwen nicht gefressen zu werden. Das können jetzt natürlich auch 100 weitere Kleinigkeiten sein, an denen man sich aufhängt. Aber ich finde, wenn man schon ein Buch zur Vorlage nimmt, sollte man sich schon so weit wie möglich an diesen Roman halten. Ein Autor gibt sich schließlich nicht grundlos so viel Mühe, um seine Protagonisten zu berschreiben, um diesen eine Persönlichkeit zu geben. Aber ich glaube an dieser Stelle, dass sich recht wenig an das Buch gehalten wurde und das hier einfach nur der Autorenname wichtig war. Ein Name wie James Patterson lässt die Einschaltquoten bestimmt um einiges in die Höhe schießen... Abgesehen davon eine unglaublich gelungene Geschichte und ich bedanke mich ganz, ganz herzlich beim Goldmann-Verlag dafür, dass mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde!!

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ZOO

Von: meli_1809

06.02.2016

Titel: Zoo Autor: James Patterson Seitenanzahl: 379 Sprache: Deutsch (aber auch auf Englisch zu kaufen) Preis: 9,99 € Verlag: Goldmann Klappentext: Jackson Oz, ein junger New Yorker Evolutionsbiologe, beobachtet seit einiger Zeit ein ungewöhnliches Verhalten bei Tieren: Überall auf der Welt fallen sie über Menschen her und töten diese mit einer nie zuvor dagewesenen Brutalität. Oz fürchtet, dass sich das Problem zu einer massiven Bedrohung für die gesamte Menschheit ausweiten könnte. Zunächst nimmt ihn niemand ernst, doch dann häufen sich die Vorfälle. Gemeinsam mit der Umweltforscherin Chloe setzt Oz alles daran, die Mächtigen dieser Erde zu überzeugen, dass sie handeln müssen. Doch die Tiere werden immer aggressiver ... Meine Meinung: Auf dieses Buch bin ich durch die gleichnamige TV-Serie aufmerksam geworden. Die Serie ist sehr spannend aufgebaut und da dachte ich mir: "Komm ich lese das Buch". Das Buch und die Serie sind allerdings ziemlich verschieden. Das Buch ist anders aufgebaut, doch mindestens genauso gut wie die Serie. Das Buch ist keine der üblichen Geschichten die z.B ich je gedacht hatte zu lesen, jedoch hätte ich wirklich was verpasst wenn ich es nicht getan hätte. Bewertung: ❤ ❤ ❤ ❤ (4 von 5 Herzen) Sonstiges: James Patterson ist ein fantastischer Autor und ich würde jedem seine Bücher empfehlen. Das Buch Heart.Beat.Love kann ich auch nur empfehlen.

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