Leserstimmen zu
Für Akkie!

Jacques Vriens

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Inhalt: Akkie ist ein ganz besonderer Mensch. Sie ist lebensfroh, liebt Fußball über alles und genießt ihr Leben in allen Maßen. Doch nach einem Schwächeanfall muss sie ins Krankenhaus und plötzlich ist nichts mehr wie es war…. Der Story-Stapel Vorneweg: Das Buch beruht auf einer wahren Geschichte. Der Autor hat viele Jahre als Lehrer gearbeitet und musste miterleben, wie ein Mädchen aus seiner Klasse an Leukämie erkrankt ist. Diese Tatsache spürt man im Buch: Es ist echt. Die Geschichte hat einen unglaublichen Aufbau und man erlebt Akkie in ihren verschiedenen Lebensstunden und spürt selber, wie schwer das alles ist. Es war in sich sehr logisch und authentisch und gleichzeitig so, dass man immer weiterlesen musste. Der Charakter-Stapel Akkie ist ein aufgewecktes Mädchen – lebensfroh und stark! Der Schwächeanfall und die Diagnose werfen sie aus der Bahn und dennoch erwacht die Kämpfernatur in ihr und wir dürfen sie in dem Buch auf diesem schweren Weg begleiten. Am Ende hat jeder Akkie ins Herz geschlossen und kann kaum glauben, dass dies alles aus dem wahren Leben ist. Der Stil-Stapel Das Buch ist so wunderschön und gleichzeitig so unglaublich traurig. Ich musste oft die Tränen wegwischen und gleichzeitig aber auch lachen und schmunzeln. Das Buch weckt Gefühle im Leser und bringt die Geschichte so ehrlich rüber, dass es berührt und nachdenklich macht. Der Kritik-Stapel Jacques Vriens hat hier ein unglaublich emotionales Buch geschaffen und auch wenn es sich mit einem schlimmen Thema beschäftigt, ist es trotzdem voller Lebensfreude und Mut und Kraft und einfach auch voller Leben. Es ist ein großartiges Buch über das schwere Thema Krebs und in meinen Augen sucht es seinesgleichen, auch wenn es bereits viele Bücher zu diesem Thema gibt. Auf den Lesen-Stapel? Dieses Buch ist eine absolute Lese-Empfehlung von mir! Unbedingt auch noch das Nachwort des Autors lesen – das macht die ganze Geschichte irgendwie noch greifbarer und großartiger. Dieses Buch macht etwas mit euch – es berührt, es rüttelt und es weckt tausend verschiedene Emotionen – unglaublich! Volle 5 Sterne und ein Buch für Karlys Schätzestapel.

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So berührend & zart, stark und doch so zerbrechlich!

Von: Sandra @Buechernische

01.03.2015

Dieses Jugendbuch ist kein gewöhnliches Buch, ich würde es nach meinem Empfinden auch gar nicht als Jugendbuch bezeichnen. Ich behaupte, dass durchaus auch ein junger Mensch zwischen 8 Jahren und der empfohlenen Altersgrenze von 12 Jahren die Intention dieses Buch verstehen wird. Vielmehr verbirgt sich hinter diesen zarten 192 Seiten ein Stück Literatur, das mit sehr sensiblen, einfühlsamen Worten in die Welt eines schwer kranken Mädchens eintaucht und aus der Sicht jener quirligen 12jährigen schreibt, wie es sich anfühlt, gegen eine heimtückische Krankheit namens Leukämie zu kämpfen. Mit dem Eintreffen ins Krankenhaus öffnet sich die Tür zu einem beängstigenden Universum - einem Universum, in dem fremd klingende Worte auf Stationstafeln sie kalt anstarren, die Luft ist erfüllt von sterilen Gerüchen. Ja - selbst die Blicke ihrer Eltern und Mitschüler sind plötzlich so seltsam fremd. Doch die Protagonistin dieses Buches ist auf ihre Art einzigartig, tapfer und verliert zu keinem Zeitpunkt den Lebensmut, den Willen zu kämpfen. Würde ich »Für Akkie!« nun meiner Tochter in die Hand drücken, wäre sie mit Sicherheit ebenso berührt wie ich, aber sicher nicht verstört. Einige Begriffe kann man als Elternteil unterstützend erklären, aber das Meiste ergibt sich einfach aus dem Kontext. Sie würde sicherlich eine Träne vergießen, denn dieses Buch ist auch traurig. Das hatte ich aber nach dem Lesen des Klappentextes aber ehrlich gesagt auch nicht anders erwartet. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt; so hoffte ich inständig und betete ich für diese kleine, zierliche Person, Seite um Seite. »Für Akkie!« hat einen biografischen Background, denn das Mädchen, um das es in diesem Buch geht und deren Name geändert wurde, erlebte all dies am eigenen Leibe. Ihr Lehrer Jacques Vriens, der Autor dieses Buches, hat sich nach fast 10 Jahren im Einvernehmen mit Ankes Eltern dazu entschieden, deren Lebensgeschichte zu Papier zu bringen. Es ist ein sehr persönliches Buch, eine Herzensangelegenheit des Autors, denn er mochte das Mädchen sehr. Erst mit einer gewissen Distanz zum Erlebten konnte sich Ankes Lehrer dazu durchringen, diese Geschichte niederzuschreiben. Er bediente sich der schriftstellerischen Freiheit, änderte das eine oder andere inhaltliche Detail etwas ab, doch ich fühlte die Wogen der gelebten Erinnerung, die den Autor beim Verfassen dieses kleinen Buches bewegten. Es ist eine Geschichte von Tapferkeit, starkem Lebenswillen und warmer Herzensgüte. Es ist eine Erinnerung an ein junges Mädchen, das geliebt wurde und vermisst wird. Die Worte klingen im Ohr nach, sie hinterlassen ein Echo im Herzen und bleiben nachhaltig im Gedächtnis. Ganz besonders gerne erinnere ich mich an die Bilder und Briefe ihrer Klassenkameraden, welche im Buch abgesetzt in Kursivdruck abgebildet sind. Es sind so einfach Worte, aber sie gehen so tief... Akkie ist eine äußerst sympatische Persönlichkeit, ich habe sie von der ersten Minute an in mein Herz geschlossen und begleitete ihren Weg mit Schmunzeln, aber auch mit Tränen in den Augen. Es ist nicht eines dieser "Ich bin schwer krank und dies ist meine Leidensgeschichte"-Bücher, es ist vielmehr ein Zeugnis wahrer Lebensfreude, auch in dunklen Stunden. Wer betroffen ist, selbst krank ist und einen langen, oft steinigen Weg vor sich hat, wird aus diesem Buch etwas für sich mitnehmen können - ein Stück Hoffnung und ein wenig Mut. Die Natur stellt uns oft auf die Probe, verlangt uns das Äußerste ab. »Für Akkie!« zeigt uns, dass jede Minute des Lebens kostbar und lebenswert ist. Eindrucksvoll und bewegend schildert Vriens, wie Akkies Umfeld auf so unterschiedliche und vielfältige Weise damit umgeht, dass das Energiebündel um ihr Leben kämpft. Facettenreich und mit sehr viel Einfühlungsvermögen begleitet Jacques Vriens sowohl die Protagonistin als auch Freunde und Eltern auf ihrem Weg und zeigt uns den harten Kampf gegen eine schwere Krankheit, getragen von einem schnörkellosen Schreibstil. Angst und die Furcht vor dem Tod begleiten alle Beteiligten und ich wünschte mir nichts sehnlicher, als dass der zarte Körper den Kampf gegen den Krebs nicht verlieren möge. Es ist ein Ringen um die Zeit, die dem Mädchen noch bleibt. Ihre Klassenkameraden kämpfen in Gedanken für Akkie und geben ihr Kraft, ganz gleich, ob sie gerade einen guten Tag hat, oder ob ihr vor Wut und Verzweiflung die Tränen über die Wangen laufen. Dem Autor ist die Gratwanderung zwischen der agilen, fußballbegeisterten Sportskanone und dem zerbrechlichen, kranken Mädchen im Krankenbett perfekt gelungen. Ich merkte deutlich, wie wichtig es ihm war, uns Akkies Geschichte persönlich vorzustellen und wie sehr ihm daran gelegen war, sein Versprechen einzulösen. Ich danke ihm dafür! Mein Fazit: Ein sehr gefühlvolles, facettenreiches Buch rund um ein tapferes, junges Mädchen, das kämpft - für sich, für die Liebe zum Fußball, für ihr Leben und gegen den Tod. Ein Buch, das neben einem John Green, einer Jenny Downham oder einem Boris Koch unbedingt gelesen werden möchte! Leseempfehlung für alle, ob Groß oder Klein!

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Dies ist meine erste Rezension als Testleser – daher hoffe ich, dass es den Sinn dahinter auch richtig trifft. Zum Inhalt: Die Handlung spielt in den Niederlanden und die Hauptperson ist die zwölfjährige Akkie. Sie befindet sich in ihrem letzten Jahr der Grundschule, welches mit vielen Festivitäten (u.a. Abschlussfahrt, Musical) begangen wird. Sie ist ein sehr lebensfrohes Mädchen, deren Leidenschaft es ist, Fußball zu spielen. Daher freut sie sich auch sehr auf das große Turnier an ihrer Schule, bei dem sie gegen andere Schulen antreten. Doch dies rückt in weite Ferne, als sie die Diagnose Leukämie erhält. Meine Meinung: Ich habe mich als Testleser für dieses Buch beworben, da ich mit 4 / 5 Jahren selber angefangen hatte, Fußball zu spielen und daher Akkie’s Leidenschaft sehr gut nachvollziehen kann. Darüber hinaus hat es mich interessiert, wie das Thema Leukämie in diesem Buch beschrieben wird. Ich war zunächst ein wenig überrascht – vielleicht auch enttäuscht – wie wenig die Gedanken / Gefühle / etc. der Eltern beschrieben werden, doch es handelt sich ja um ein Buch, dessen Hauptrollen hauptsächlich von Kindern eingenommen werden. Nach einigen Kapiteln war das für mich auch kein Problem mehr. Ich finde es großartig, wie die Klasse und Ina, die Lehrerin sich bemühen, weiterhin Akkie einzubeziehen und Kontakt zu halten. Die geheime Aktion, Ina mit Herrn Henk zu verkuppeln, lässt Akkie positiv in die Zukunft blicken, sie hat eine Aufgabe nach dem Krankenhausaufenthalt. Durchaus wichtig ist es, dass Akkie ein akzeptiertes Mitglied im Klassenverbund ist, wodurch alle Mitschüler mit Eifer und Elan dabei sind, Akkie so gut es geht zu integrieren. Das Ende kommt für mich leider etwas schnell und hastig geschrieben daher. Viel möchte ich nicht verraten, aber es wird auf den genauen Verlauf der Krankheit nicht eingegangen - wohl auch, um jüngere Leser nicht abzuschrecken. Alles in allem war es ein gutes Buch und angemessen geschrieben für die angestrebte Altersklasse.

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Für Akkie

Von: bine13 aus Delbrück

19.03.2014

Ein ganz wundervolles Buch, das es schafft mit einer sehr traurigen Geschichte auf eine leichte, oft humorvolle, und doch ernste Art umzugehen. Die Geschichte macht sehr nachdenklich, besonders wenn man selber ein Kind in Akkies Alter hat, und zurück bleibt vor allem Bewunderung für ein Mädchen, das die Lebensfreude bis zuletzt nicht hergeben wollte. Ein absolut lesenswertes Buch, durch seinen lockeren Schreibstil trotz (oder gerade wegen) des tiefgründigen Themas sicher auch für Jungendliche sehr gut geeignet. Fünf Sterne!

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Für Akkie!

Von: Vivien Illigens

02.03.2014

Meine Meinung: Der Autor verarbeitet mit diesem eigene Erfahrungen, die er als Lehrer an einer niederländischen Schule selbst gemacht hat und setzt gleichzeitig Anke, einem an Leukämie verstorbenen Mädchen, ein Denkmal. Anders als ähnliche Bücher zum Thema Leukämie wird hier der Fokus auf Kinder gesetzt, die erst nach und nach begreifen können, was diese Krankheit und das Sterben bedeuten; die gleichzeitig versuchen, an der Normalität festzuhalten und an ein gutes Ende glauben. Die Geschichte hat keine einheitliche Perspektive; mal ist man mit Akkie im Krankenhaus, mal mit ihrer besten Freundin Elise unterwegs und mal im Kopf von Akkies Lehrerin Ina. Letztere nimmt, wie durch die Geschichte des Autors zu erwarten, eine große Rolle in dem Buch ein. Sie ist es, die ihren Schülern die Nachrichten von Akkies Eltern überbringen muss und es ist nicht leicht, den Kindern klar zu machen, was die Krankheit bedeutet. Dabei ist Ina selbst sehr mitfühlend und hat eigene Erfahrungen gemacht, denn ihr Mann ist an Krebs gestorben. Elise hat von Anfang an ein sehr schlechtes Gefühl, wie einige andere in der Klasse auch, aber mit kindlichem Einfallsvermögen versuchen alle, etwas Gutes für Akkie zu tun. Dabei entstehen ganz witzige Situationen, wobei man immer merkt, dass sie sich auch etwas verloren fühlen, bzw. nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen. Akkie selbst ist zwar stark, aber scheint die Wirklichkeit zu verdrängen. Sie ist überzeugt, dass es ihr schnell wieder besser gehen wird und dass sie am Fußballturnier teilnehmen kann. Ihre schlimmen Erlebnisse verarbeitet sie unter anderem auf humorvolle Art in einem langen Brief an ihre Klassenkameraden. Das Buch ist nicht besonders dick, denn die Geschichte zieht sich nur über wenige Monate oder Wochen hin. Dabei wird auf tiefsinnige Gedanken über das Leben und das Sterben verzichtet, welche oft Teil solcher Bücher sind. Aber darum geht es hier auch nicht, schließlich sind die Figuren fast alle noch unerfahrene Kinder, die so etwas gar nicht erleben sollten. Es geht vielmehr darum, dass sich aus der anfangs zerstrittenen Klasse mit all den unterschiedlichen Charakteren eine Gemeinschaft wird, weil sie für eine gemeinsame Sache kämpfen. An solch einem Punkt spielen Eifersucht, Neid, Naivität, Unbeholfenheit und auch das Geschlecht keine Rolle mehr. Sprachlich ist es sicher für Kinder geeignet, denn der Autor versucht nicht, tiefgründig zu sein und weit hinab in die Gedanken seiner Figuren zu tauchen. Bei den vielen Perspektiven ist das auch kaum möglich. Trotzdem wirken sie lebendig, sympathisch und durch kleine Macken alles andere als blass. So wird aus einer Geschichte über Leukämie ein leichtes Buch, das schnell gelesen werden will. Und wie das bei solchen Geschichten ist, muss man als Leser doch tief berührt sein.

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