Leserstimmen zu
Die Spur

Richard Laymon

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Taschenbuch
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In meinem Februar jagt ein Pageturner den nächsten. Ich habe angefangen mit "Das Spiel - Rache" und bin gleich bei Heyne Hardcore geblieben und hab mir ein Buch von Richard Laymon mit dem Titel "Die Spur" geholt. Mittlerweile habe ich schin über 15 Laymons gelesen und bin schlichtweg begeistert von seinen Romanen. Ob es bei diesem hier auch so war, seht ihr unten. Gillian O’Neill ist eine hübsche junge Frau, die eigentlich ganz normal ist. Jedoch betreibt sie in ihrer Freizeit ein sehr merkwürdiges Hobby: Sie bricht gerne in Häuser ein, deren Besitzer verreist sind. Sie stiehlt nicht, sondern hütet nur das Haus und lässt dieses dann sogar in einem angemessenen Zustand zurück. Sie liebt diesen Kick in einem anderen Haus zu wohnen, wovon die Besitzer in dem Moment nichts wissen. Ein neues Haus hat sie schon in Augenschein genommen und beschließt kurzerhand es zu ihrem neuen inoffiziellem Wohnort zu machen. jedoch weiß sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass sie schon von einem sadistischem Serienkiller sehnsüchtigst erwartet wird... Währenddessen befinden sich Rick und seine Freundin Bert in den Sierras auf einem Wandertrip, dem Rick nur mit schwerem Gewissen zugestimmt hat, da er sich an ein traumatisches Erlebnis seiner Kindheit beim Wandern zurückerinnert. Nichtsdestotrotz befinden sie sich auf den Wanderwegen vor einer traumhaften Kulisse und auf einmal laufen sie zwei Studentinnen in die Arme. Diese begleiten sie kurzerhand und bald merken sie, dass der Wald noch viel für sie auf Lager hat... Bei "Die Spur" handelt es sich um einen Roman, der im Jahre 2001 erschienen ist, welches auch Laymons Todesjahr war. Es handelt sich folgernd um einen späten Laymon. Es sind, wie so oft in seinen Romanen, zwei Handlungsstränge, die bis zum Ende hin, garnichts miteinander zu tun haben. "Die Spur" war mit sehr viel Sex gewürtzt, was bei Richard Laymon ja eigentlich nichts neues ist, aber in diesem Roman waren es schon relativ viele anrüchige Stellen. Was mir aber sehr gut gefallen hat, war die Atmosphäre die im Haus des Psychopathen erzeugt wurde. Ich habe mich an einigen Stellen sogar selber gegruselt, da Gillian lange Zeit nichts von der Anwesenheit des Killers weiß und nach und nach sieht, dass der Besitzer dieses Hauses irgendeine Art von Dachschaden hat. Am Schluss wurden dann die Handlungssträge miteinander verwoben, aber diesmal wurden sie auf eine plumpe, garnicht elegante Weise, zusammengefügt, was ich bei Laymon-Romanen nicht gewohnt bin. Und diesmal waren die Charaktere ein bisschen sehr flach, sogar im Verhältnis zu Romanen wie "Die Familie" oder "Das Loch". Aber der Plot besticht mit seiner Spannung. Man möchte immer wissen wie es weitergeht, deswegen hab ich auch nur knapp 2 Tage für das Buch gebraucht. Insgesamt ist es ein Roman der sich im oberen Mittelfeld der "R.L.-Skala" einordnen kann. Ich gebe ihm 3,5 von

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Laymon wird als Meister des Psychothrillers gehandelt. Seine Romane werden gerne mit denen von Stephen King auf eine Ebene gestellt. Kribbelnde Spannung zieht sich durch die streckenweise actionreiche Handlung. In "Die Spur" erfährt der Leser in zwei unterschiedlichen parallelen Handlungssträngen zwei Geschichten. Während Rick und seine neue Partnerin Bert in die Berge fahren, um zu campen und zu wandern, geht die junge Gillian ihrem außergewöhnlichen Hobby nach: Sie sucht nach Häusern, deren Bewohner offensichtlich verreist sind. Diese Häuser nimmt sie einige Tage in Beschlag, lebt in ihnen, schnüffelt in den fremden Sache, bevor sie dann zum nächsten Haus weiterzieht. Bert und Rick begegnen bei ihrer Bergtour verschiedenen Leuten, die ebenfalls wandern. Doch Rick scheint in der Vergangenheit besondere Erfahrungen gemacht zu haben, denn er ist der Angsthase von beiden. Während die energiegeladene Bert mit großen Schritten voranschreitet, versucht Rick sie stets zur Umkehr zu drängen und glaubt, von jedem anderen Wanderer bedroht zu sein. Gillian befreundet sich zur gleichen Zeit mit einem Nachbarn an, was sie eigentlich sonst nie macht. Doch als sie die Videosammlung ihres Hausbesitzers in Augenschein nimmt, muss sie Ungeheuerliches feststellen. Sie wohnt momentan in dem Haus eines Serienmörders. Wie eingangs bereits erwähnt, geht es bei Laymon sehr subtil zu. Die Spannung scheint sanft über alle Seiten zu flirren. Beim Lesen spürt man ein sonores Summen im Hinterkopf. Man spürt die Gefahr genau so wie die Protagonisten, weiß aber nicht, wann und aus welcher Richtung sie kommen wird. Das ist ein ganz besonderer Stil, der Spaß beim Lesen beschert. Er erinnert an Gruselbücher aus der Kindheit, bei denen man am liebsten unter die Bettdecke gekrochen wäre, um nicht vom schwarzen Mann geholt zu werden. Diese subtile Spannung bedeutet aber nicht, dass keine rasche Handlung erfolgt. Im Gegenteil. Laymon versteht es, mit einigen Kämpfen, Schlägereien und Messerstechereien das Lesen gefährlich zu machen. Die Figuren müssen viel Action erleben, durch die Wälder fliehen, sich in Baumwipfeln retten, bevor sie der Lösung Ihres Problems näherkommen. Langweilig wird es nicht. Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Ich empfehle Ihnen gerne den Lesern, die actionreiche Psychothriller in amerikanischer Umgebung mögen. Vielleicht mögen auch Sie mit Richard Laymon einen neuen und interessanten Lesestoff eindecken? © Detlef Knut, Düsseldorf

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Der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Ich hatte mich gefreut, was Gillian bei ihrem Hobby alles so unheimliches erlebt. Trotzdem störte es mich, dass sofort von dem Serienkiller erzählt wurde. Der deutsche Titel ist auch nicht gelungen, der Originaltitel (Kein Heiligtum) passt meiner Meinung nach besser zu der Geschichte. Die Gesichte hat zwei Erzählstränge die in der Gegenwart spielen. Einmal erfahren wir was Gillian tut und im zweiten Strang geht es um Rick und Bert, die gemeinsam einen Campingurlaub machen. Da von diesem Urlaub im Klappentext nie die Rede war, war ich ziemlich irritiert, da ich nicht wusste und mir auch nicht vorstellen konnte, wie die Geschichten zusammenhängen. Es las sich wie zwei Bücher in einem, dass hat mir nicht gefallen. Schön fand ich, dass man sich richtig in die Orte an denen das Buch spielt, hineinversetzen kann. Der Schreibstil, ist wie man es von Laymon gewohnt ist, locker und sehr leicht lesbar. Sex und Blut spielen, die gewohnte Rolle. Im Gegensatz zu anderen Bücher aber nicht die ganze Zeit über. Das Ende wirkte nicht gut durchdacht, sondern leider eher gezwungen. Zwischendurch gibt es immer wieder spannende Momente. Nur leider konnte mich das Buch diesmal nicht umhauen. Fazit: Ein Laymon der sich gut lesen lässt und auch unterhaltsam ist. Trotzdem störten mich einige Längen und das Ende.

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„Die Spur ist ziemlich plattes, aber trotzdem unterhaltsames Horror-Popcornkino in Buchform.”

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Ich hab schon viele Laymons gelesen, da wären zum Beispiel: Vampirjäger, Die Insel, Rache, Die Show, Die Jagd, Das Treffen, Der Regen, Finster, Das Spiel, Der Ripper, Die Familie, Das Inferno, Der Keller, In den finsteren Wäldern und zu guter letzt Der Käfig. Nun kann sich auch der neuste Laymon aus dem Heyne Hardcore Verlag zu den anderen gesellen. Kurz zum Buch: Der Originaltitel lautet „No Sanctuary“ und ist 2001 erschienen und wer den Autor etwas kennt, weiß das Richard Layton in diesem Jahr gestorben ist und es somit ein spät Werk ist. Der Roman umfasst 464 Seiten und glänzt mit einem hochwertig dicken Papier, ein gut leserliche Schriftgröße und ein weiteres tolles Cover mit Prägung. Damit reiht es sich perfekt zu den anderen Richard Layton Büchern im Regal ein. Unsere Geschichte verteilt sich auf zwei Handlungsstränge. Beginnend mit Rick und Bert, haben wir ein Pärchen, welches einen Wanderausflug durch die Wälder und Gebirgsketten der Sierra Nevada machen möchte. Eine Route, die den vielversprechenden Namen „Dead Mule Pass“ trägt. Doch was Bert nicht weiß: Rick trägt ein zurückliegendes Geheimnis mit sich, welches den Ausflug für ihn zu einem Höllentrip macht. Seine Qualen sind anfangs nur Paranoiar, doch wer Laymon kennt, weiß, dass es nicht dabei bleiben wird. Der zweite Handlungsstrang dreht sich um Gillian. Sie ist jung, sexy, finanziell unabhängig und betreibt ein eher untypisches Hobby: Sie steigt gerne in vorübergehend verlassende Häuser ein und liebt es förmlich in fremden Sachen zu schnüffeln, ein Bad zu nehmen, im fremden Bett zu schlafen, ausgiebig die Kellerbar zu plündern und Fotos von ihrem vorübergehenden Wohnsitz zu machen. Das lief soweit immer ganz gut, sie fand einen Kalender in dem die Rückkehr der Besitzer eingetragen war, sie hielt sich von Nachbarn fern und wenn, war sie die Nichte, die auf das Haus aufpasste. Doch auch ihr Trip wurde zu einem Alptraum. Der Besitzer macht einen scheinbar perversen Eindruck, das Schlafzimmer ist fast komplett verspiegelt, seine Filmsammlung besteht nur aus Splatter-Filmen und versteckt fand Gillian ein geheimes Fotoalbum, welches sie besser nie aufgeschlagen hätte. Und sie brach ihre eigene Regel, indem sie sich mit dem Nachbar anfreundete. Die Spur weißt viele für Laymon typische Elemente auf, es wird Bloody Mary getrunken, wir haben ausgefallene Protagonisten und viele verrückte Typen, es gibt ein paar heiße Sexszenen und ein blutiges Finale. Doch bis dahin ging die Handlung etwas langsam voran. Ich liebe seinen einfachen Schreibstil und seine ungewöhnlichen Charaktere, die kurzen Kapitel und eigentlich das schnelle Tempo, welches oft durch seine Büchern geht, allerdings nicht bei Die Spur. Hier haben wir Geschichten, die durchaus Spannung aufweisen, sich aber sehr zurückhalten. Am Ende will Laymon alles gut machen und packt echt alles aus, was einem zu einem Höllentrip einfallen würde, doch geht hier irgendwie die Glaubwürdigkeit verloren und es wirkt nur noch sehr überzogen. Von mir bekommt der Roman 3 1/2 Sterne, würde jemandem, der mit Laymon anfangen will, einen anderen Roman empfehlen, wie zum Beispiel Das Spiel, Die Jagd, Die Insel oder Die Familie.

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Gillian hat ein außergewöhnliches Hobby: Sie bricht in Häuser ein, wenn der Besitzer verreist ist und lebt dort für ein paar Tage. Dieses Hobby gibt ihr einen richtigen Kick. Doch diesmal bricht sie in das falsche Haus ein, dort lebt nämlich ein Serienkiller. Rick und Bertha sind frisch verliebt und planen einen Camping Urlaub in den Bergen. Dort treffen sie auf verschiedene Gruppen. Der anfangs schöne Urlaub entpuppt sich immer mehr als Horror-Trip. "Die Spur" ist ein weiteres spannendes Buch von Richard Laymon, welches mich gut unterhalten hat. Der Einstieg beginnt sofort mit einem Mord. Erst nach diesem kurzen Kapitel beginnt die Geschichte. Die Kapitel wechseln sich immer ab zwischen Gillians Leben und dem Wanderurlaub von Rick und Bertha. Durch die abwechslungsreichen Kapitel bleibt man als Leser gut unterhalten und es baut sich von Zeit zu Zeit ein Spannungsgrad auf. Die Charaktere haben mir allesamt gut gefallen. Meine Lieblingsperson ist Bertha, da sie keck, frech und selbstbewusst ist. Was mich gestört hat war, dass Rick hinter jeder Ecke einen Mörder und Vergewaltiger gesehen hat, dies wurde auch sehr oft betont. Er hat eine hässliche Vergangenheit, wahrscheinlich hängt es damit zusammen. Er hat jede Person verdächtigt, er könnte seine Freundin vergewaltigen. Gillian hat ein gefährliches Hobby. Ich finde sie ist etwas naiv, aber dennoch vorsichtig, wenn sie in Häuser einbricht. Ich habe total mitgefiebert, als sie in das Haus des Serienkillers eingebrochen ist. Man wusste nie, ob jemand kommt, bzw. wann der Besitzer kommt. An Spannung hat es bei keiner Seite gefehlt, trotzdem hat es sehr lange gedauert bis etwas "Großes" passiert ist. Das Buch liest sich sehr flüssig und schnell. Wenn man den Autor Richard Laymon kennt, weiß man, dass er nicht mit Sex, Brutalität und Blut spart. Das Buch ist, vor allem zum Ende hin, sehr blutig und nichts für zarte Gemüter! Ich liebe Richard Laymon und seine Geschichten.

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Inhalt Die attraktive Gillian nistet sich gerne in fremde Häuser ein, wenn deren Bewohner für längere Zeit verreist sind. Dieses Mal erwischt sie jedoch das Haus eines Serienkillers, der seine Opfer gerne dort quält, wo niemand die Schreie hört. Und dieser Killer ist bereits auf dem Weg nach Hause.... Eigene Meinung Ich habe schon so furchtbar viel von Richard Laymon gehört und ich wollte es jetzt einfach mal selber ausprobieren. Mit "Die Spur" habe ich da aber wohl nicht die beste Wahl getroffen, denn wirklich überzeugen konnte mich dieses Buch nicht. Ich habe hier schon fast mit einem Horrorbuch gerechnet, aber es war fast komplett zum gähnen langweilig. Ich habe mehrmals überlegt das Buch abzubrechen, aber immer wieder habe ich daran festgehalten, da ich dachte, dass ja nun was passieren muss. Aber erst sehr spät passiert erst wirklich was. Vorher hat man zwei Handlungsstränge, die so gar nichts miteinander zu tun zu haben scheinen. Erst sehr spät wird die Verbindung klar. Die Verbindung an sich hat mir sehr geht gefallen, aber von mir aus hätte die schon viel früher klar werden können. Ungefähr das letzte Drittel des Buches hat mich dann doch noch gefesselt und das Buch für mich etwas gerettet. In den zwei Drittel davor geht es vor allem um Sex und ich habe mich schon gefragt, ob ich mich im Genre geirrt habe. Mit den Charakteren bin ich so gar nicht warm geworden und auch allgemein war alles sehr oberflächlich geschrieben. Oft zog es sich einfach nur in die Länge und so richtig Freude kam beim lesen nicht auf. Die Aufmachung des Buches verspricht für mich, dass es doch recht blutig wird, aber das ist so gar nicht der Fall. Fazit Ich muss sagen, dass ich echt enttäuscht bin. Versprochen habe ich mir viel mehr von diesem Autoren. Das letzte Drittel konnte das Buch zwar etwas retten, aber mehr ist leider nicht drin. Ich habe noch ein anderes Buch von Laymon auf dem SuB und vielleicht kann ich mich irgendwann aufraffen es zu lesen, in der Hoffnung, dass dieses dann besser ist. Empfehlung Tja, da kann ich jetzt wirklich keine aussprechen :-/

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Der Inhaltsangabe zufolge, könnte man annehmen, dass es hier nur um Gillian und ihre Story geht...aber weit gefehlt. Schon nach kurzer Zeit stellt man fest, dass dieses Buch in zwei Perspektiven aufgeteilt ist und eine größere Rolle der Story nimmt das Pärchen Rick und Bertha ein. Welche auf einem Campingausflug sind und dort auf eine Gruppe junger Männer treffen, welche ihnen recht suspekt vorkommen. Wie aber die Geschichte der beiden und die von Gillian zusammen gehören, erfährt man erst kurz vor Ende des Buches, denn da kommen beide Geschichten zusammen. Wenn ich Bücher von Richard laymon in den Händen halte, bin ich immer hin und her gerissen. Denn leider gefielen mir bisher nur wenige seiner Bücher. Auch dieses hier würde von mir keine 5* Bewertung bekommen, aber ich fand es dieses mal ganz unterhaltsam, spannend und es konnte mich hier und da ganz gut fesseln. Der Schreibstil ist immer gleich bei seinen Büchern und der Sprachgebrauch der Charaktere wie immer...frech und teilweise vulgär. Aber das macht die Bücher von Laymon aus...sie haben einen eigenen Widererkennungswert. Laymon Fans werden dieses Buch sicher lieben und auch bei mir wird es im Regal stehen bleiben. Aber es wird nicht zu meinen Lieblingen gehören. Dennoch war es wieder eine Unterhaltsame Lesereise, in die Abgründe der menschlichen Seele.

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