Leserstimmen zu
Die Puppenkönigin - Das Geheimnis eines Sommers

Holly Black

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Kinder unterwegs auf einem Road Trip, dazu im Gepäck eine Gruselpuppe, das klang alles sehr vielversprechend für mich. Am meisten bekommt der Leser von Zach mit. Zach, der auf dem besten Wege, ist ein Teenager zu werden und für solche dummen Rollenspiele mit seinen Freundinnen Alice und Poppy eigentlich gar keine Zeit mehr hat... oder doch?!? Dann tauchen die beiden bei ihm auf und erzählen Zach eine schier ungeheuerliche Story! Das Buch ist an manchen Stellen vielleicht etwas gruselig, allerdings bleibt es im großen und ganzen eine harmlose Kindergeschichte. Es passiert nicht sehr viel und der Spannungsbogen verläuft nahezu geradlinig. Probleme werden schnell gelöst und Lösungen werden für alles und jeden schnell gefunden. Mein Fazit Eine nette Geschichte für ein jüngeres Publikum, ältere Semester könnten sich eventuell langweilen und mehr erwarten.

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Inhalt In dem Buch von Holly Black geht es um drei Freunde, die ihre Zeit damit verbringen mit Puppen und Actionfiguren zu spielen mit denen sie sich ihre eigene Welt erschaffen. Zach, Poppy und Alice denken sich Geschichten mit ihren Figuren aus, doch sind sie eigentlich mit 12 Jahren schon fast zu alt dafür. Dieser Meinung jedenfalls ist der Vater von Zach, sodass Zach den anderen beiden erklärt, dass er mit den Spielen aufhören möchte. Dann allerdings passiert etwas unheimliches: Poppy berichtet, dass die Puppenkönigin Kontakt zu ihr aufgenommen hat, die Puppe, die in ihrem Spiel die Herrscherin über alles ist. Sie finden merkwürdige Dinge über die Puppenkönigin heraus, während noch merkwürdigere Dinge geschehen-ihr letztes Abenteuer beginnt. Wie ich bin ich auf das Buch gestoßen? Holly Black ist vor allen Dingen als Autorin der "Spiderwick"-Reihe bekannt, die ja auch mittlerweile verfilmt wurde. So ließ mich der Name aufhorchen und auch das Cover hat es mir gleich angetan. Der Titel wirkt schon ziemlich mysteriös und erinnert fast an alte Gruselfilme mit lebendigen Puppen. Meine anfängliche Freude wurde allerdings ein wenig getrübt, als ich gelesen habe, dass das Buch für Kinder ab 10 Jahren empfohlen wird, trotzdem habe ich mich auf das Buch eingelassen. Meine Meinung Die Charaktere an sich wirken sehr lebendig und man erinnert sich unweigerlich an seine eigene Kindheit, was sehr schön ist. Zudem wirkt die Geschichte sehr mysteriös und die ganze Zeit habe ich die Frage im Kopf gehabt, ob die Kinder sich die Geschehnisse nicht doch nur eingebildet haben. Das macht das Buch ziemlich spannend und durch die mysteriösen Ereignisse auch für mich fast etwas unheimlich. Die Stimmung wird dem Leser sehr gut vermittelt und sofort schaltet sich auch das Kopfkino ein. Ein weniger "unrund" fand ich allerdings, dass die Charaktere 12 Jahre alt, denn sie wirken in der düsteren Geschichte ein wenig fehl am Platz. Zudem behandelt das Buch auch ernstere Themen, wie zum Beispiel den Tod, weshalb ich das Buch auch Kindern ab 10 Jahren eher nicht empfehlen würde. Man sollte erst die fantastischen "Spiderwick"-Bücher lesen und sich danach diesem Buch widmen. Der Gegenpart zu dieser düsteren Seite ist ebenso gelungen: Die Freundschaft der drei Hauptcharakteren wirkt echt und man fühlt sich als richtiges Mitglied der Truppe. Während die Geschichte eine große Spannung aufbaut, ist das Ende auch noch gelungen und passt irgendwie zur Geschichte. Fazit Ein fantastischer Roman, der sowohl die Kindheit und Freundschaft, als auch düstere und mysteriöse Seiten beinhaltet. Einziger Nachteil: Die jungen Hauptcharaktere wirken in der düsteren Geschichte manchmal ein wenig Fehl am Platz. 4, 5 von 5 Punkten

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Zach verabredet sich jeden Tag mit seinen beiden Freundinnen Poppy und Alice zum Spielen. Dabei tauchen sie in eine Fantasywelt und lassen sich vollkommen in ihre ausgedachte Geschichte fallen. Doch Zachs Vater ruiniert alles. Er ist der Meinung, Zach müsse endlich erwachsen werden. Zach erzählt seinen Freunden, dass er keine Lust hätte mehr mit ihnen zu spielen. Doch die beiden wollen es nicht einfach so hinnehmen. Immer wieder versuchen sie Zach zu überreden, doch dieser gibt sich stur. Eines Abends kommen Poppy und Alice zu Zach und erzählen ihm, dass die Porzellanpuppe von Poppys Mutter die Seele eines ermordeten Mädchens in sich trägt und diese Nachts mit Poppy spricht. Sie fordert Poppy auf, sie zurück zu ihrem Grab zu bringen, damit ihre Seele Ruhe findet. Zach hält das alles für ein abgekartetes Spiel, doch er willigt ein, den beiden dabei zu helfen. Und schon bald befinden die drei sich in einem wirklichen Abenteuer, genau so wie in ihren Fantasygeschichten. Eine neue Reihe der Bestseller Autorin Holly Black, die auch die Reihe "Die Spiderwick Geheimnisse" geschrieben hat. Hier handelt es sich um ein Kinderbuch. Ich finde die Geschichte viel zu unheimlich für Kinder und auch der Schreibstil ist meiner Meinung nach nicht Kindgerecht gehalten. Auch die drei Protagonisten sind keine guten Vorbilder für Kinder, deswegen sehe ich das Buch eher als ein Jugend- als ein Kinderbuch. Es soll der Auftakt einer Reihe "Die Puppenkönigin" sein. Aber man kann das Buch auch sehr gut als einzelnes lesen. Es hat ein geschlossenes Ende, mit dem man sich zufrieden geben kann. Ich habe einige Zeit gebraucht, um mich erst in die Geschichte hineinzuversetzen. Erst nach der Hälfte konnte ich mich fallen lassen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mich in keiner der drei Hauptprotagonisten wiedererkennen konnte. Alle drei Poppy, Alice und Zach, sind sehr verschieden. Die drei Freunde sind sympathisch auf ihre Art und Weise. Natürlich sind sie noch Kinder und benehmen sich dem entsprechend. Ansonsten ist die Geschichte sehr unheimlich. Ich persönlich finde Porzellanpuppen gruselig und deswegen konnte mich die Geschichte doch noch packen. Am Ende wird sie immer spannender und der Schluss war auch sehr zufrieden stellend.

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Also das Cover ist ja einfach nur wow! Gefällt mir richtig gut und war einer der Gründe, warum ich das Buch gerne lesen wollte :) Von der Autorin hab ich meinen Kindern die Spiderwick Geheimnisse vorgelesen und war sehr von der Fantasie der Geschichte fasziniert. Auch hier geht es um phantastische Abenteuer, die sich die drei 12jährigen Freunde Poppy, Alice und Zach ausdenken und das war wirklich was besonderes. Wie viele Kinder sieht man denn noch heutzutage, die sich kleine Figuren schnappen und als Piraten über ein Asphaltmeer segeln, sich einen Tempel aus einem Schuhkarton bauen und ihrer Phantasie freien Lauf lassen? Doch die drei denken sich nicht nur Abenteuer aus, sie geraten selbst in eins und merken schnell, dass es lange nicht so einfach ist, wie es in ihren Gedanken erscheint oder wie sie es aus den Geschichten von Büchern kennen. Der Untertitel "Das Geheimnis eines Sommers" hat mich sofort an den Film "Stand by me" erinnert und es hat auch ganz leichte Parallelen, wenn man sie unbedingt sehen will. Zach ist als Junge ein sehr liebenswerter Kerl, dem es nichts ausmacht, mit den Mädels zu spielen und er ist ein guter Kumpel, mit dem man Pferde stehlen kann. Obwohl er feinfühlig ist, möchte er gerne der Held sein, der Pirat und der Beschützer und wird seiner Rolle auch gerecht. Poppy ist die Initiatorin, sie gibt gerne den Ton an und lebt in ihren Geschichten richtiggehend auf. Sie hat es nicht leicht zu Hause, wo sie von den Eltern wenig Fürsorge erfährt und zwischen ihren anderen Geschwistern etwas untergeht. Alice wiederum kann sich unter der strengen Obhut ihrer Großmutter nicht viel erlauben und flüchtet gerne mit ihren beiden Freunden in eine Traumwelt, in der sie als Lady Jaye alles erleben kann, was sie will. Als ihr schönes Spiel zu platzen droht, geraten die drei dann in ein unheimliches Abenteuer, dass sich um die "sagenumwobene" Königin im gläsernen Turm dreht. Die Handlung hat mich jetzt nicht so sehr mitgerissen, gibt aber viele schöne Beispiele, worum es bei Freundschaft und Vertrauen geht - und um das unweigerliche Ende der Kindheit und die Angst davor, erwachen zu werden. Für Kinder in dem vorgesehen Alter sicher ein spannendes Abenteuer, für mich eine nette Geschichte für zwischendurch. Der Gruselfaktor hat mich leider gar nicht erreicht. Fazit Für Kinder in dem richtigen Alter auf jeden Fall eine fesselnde und sicher auch leicht gruselige Geschichte, die mich nicht so ganz in den Bann ziehen konnte. Im Hinblick auf Zielgruppe würde ich 4 Sonnenblumen geben, für mich persönlich wären es 3.

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Klappentext: Zach, Poppy und Alice sind schon ihr Leben lang allerbeste Freunde. Sie lieben es, sich für ihre Actionfiguren aus der Kindheit Geschichten einer magischen Welt, die voller Abenteuer und Heldentum ist, auszudenken. Doch dieses Spiel nimmt eines Nachts eine schaurige Wendung. Alice und Poppy tauchen bei Zach auf und erzählen ihm von einer Reihe furchteinflößender Ereignisse. Poppy schwört, dass sie seit einiger Zeit von einer Porzellanpuppe ihrer Mutter heimgesucht wird, die behauptet, die Seele eines vor langer Zeit ermordeten Mädchens in sich zu tragen. Erst wenn die Freunde sie zu dem Ort des Verbrechens zurückgebracht und dort begraben haben, werde sie Ruhe geben. Andernfalls wird sie die drei Freunde verfolgen - bis in alle Ewigkeit! Meine Meinung: Die Einführung in das Buch gefiel mir sehr gut. Wir tauchen in die Fantasiewelt der drei Kinder Zach, Poppy und Alice ein. Es war interessant zu lesen, was für fantastische Welten sie in ihren Gedanken mit ihren Spielfiguren erschufen. Dies war einfach wunderschön und sehr fantasievoll und ich freute mich auf den weiteren Verlauf der Geschichte. Leider geht die zu Anfang beschriebene Magie verloren. Die Fantasie weicht der realen Welt und diese konnte mich nicht verzaubern. Die drei Kinder erleben zwar ein tolles Abenteuer, dieses geht jedoch sehr geradlinig vonstatten. Dies war für mich als erwachsener Leser ein wenig langweilig. Was mich erschreckt hat ist, dass Zach, Poppy und Alice während der Geschichte ein Boot sowie Fahrräder klauen und dann sogar noch in eine Bibliothek einbrechen. Dadurch entsteht zwar ein tolles Abenteuer, aber ich bezweifle, dass die Botschaft, die hier vermittelt wird, die Richtige ist. Die Botschaft des Buches ist dennoch klar definiert: man soll sich so lange wie möglich das „Kind sein“ erhalten und nicht auf Teufel komm raus erwachsen werden. Das Abenteuer hilft den drei Kindern dabei ein wenig erwachsener zu werden, jedoch auch ihre Kindheit nicht vollkommen hinter sich zu lassen. Zach z.B. muss damit fertig werden, dass sein Vater, der bereits ausgezogen war, nun wieder bei seiner Mutter und ihm eingezogen ist. Dann wirft sein Vater auch noch seine heißgeliebten Spielfiguren weg, wodurch Zachs Welt zusammenbricht. Alice hingegen muss sich mit einer kontrollsüchtigen Großmutter herumschlagen, da ihre Eltern vor einigen Jahren verstorben sind. Und Poppy hat zwar eine große Familie, aber weder ihre Eltern noch ihre Geschwister kümmern sich darum wie es Poppy geht und was sie tut. Während des Abenteuers entstanden auch unter den Kindern Konflikte, mit denen jeder auf seine eigene Art versucht klar zu kommen. Das Buch hat einiges an Gruselmomenten zu bieten. Die Geschichte rund um die Puppenkönigin war an manchen Stellen doch ein wenig unheimlich. Mich überlief das ein oder andere Mal ein kalter Schauer. Dies mag daran liegen, dass ich das Buch meistens abends gelesen habe. Dennoch musste ich mich tatsächlich ab und zu vor dem Einschlafen vergewissern, dass keine Puppe neben mir sitzt. Richtig klasse finde ich es, dass die Geschichte aus Zachs Sicht, nämlich der Sicht eines Jungen, geschrieben ist. Fazit: „Die Puppenkönigin“ startet zu Beginn mit jeder Menge Fantasie. Daher konnte mich der Anfang begeistern. Danach jedoch wird mir die Geschichte zu geradlinig. Für Kinder ist das Buch bestimmt ein tolles Leseerlebnis, da es jede Menge Spannung, Abenteuer und Gruselmomente bietet. Von mir gibt es 3 von 5 Hörnchen.

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Eine unheimliche Puppe, uralt mit einem dunklen Geheimnis. Die drei Kinder Zach, Alice und Poppy spielen regelmäßig eine Art Piratenspiel mit ihren Puppen. Sie denken sich spannende Abenteuer mit Piraten und Meerjungfrauen aus und haben als „ Große Königin“ die alte Porzellanpuppe von Poppy Mutter bestimmt. Diese wird in einer Vitrine aufbewahrt und den Kindern gruselt es immer ein wenig bei ihrem Anblick. Eines Nachts hat Poppy einen merkwürdigen Traum, in dem die Puppe ihr erscheint und ihr einen Auftrag erteilt. Ist es nur die blühende Fantasy von Poppy oder steckt doch mehr dahinter? Halloween steht vor der Tür… Das Buch ist ein ultimativer Tipp für eine Halloweenvorleseparty. Seit den "Spiderwicks" Büchern liebe ich die Autorin. Auch dieses Buch hat wieder dieses leicht gruselige Flair. Ein alte Porzellanpuppe, welches Geheimnis verbirgt sich dahinter? Wieder sind es drei Kinder, die sich diesem Abenteuer stellen. Ich mochte dieses leichte Gänsehaut Feeling beim Lesen. Haben sich da nicht die Augen der Puppe bewegt? Das konnte ich mir wunderbar vorstellen und es ist auch als Erwachsener wirklich ein leichter Gruselfaktor aufgekommen. Nach einem wirklich super spannenden Start der Geschichte, ließ die Spannung dann ein wenig nach, aber insgesamt fühlte ich mich prima gegruselt und wirklich sehr gut unterhalten. Auch das Thema Erwachsenewerden wurde sehr gut umgesetzt. Dürfen Kinder mit 12 Jahren noch spielen? Aber ist man dafür je zu alt? Ich denke für Kinder so ab 10 Jahren ist es genau die richtige Mischung aus Abenteuer, Spiel und Gruselfaktor. Eine uralte Puppe, ein spannendes Spiel. Aber was ist noch Spiel, was schon Realität? Gruselstimmung und Gänsehautfeeling garantiert.

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