Leserstimmen zu
Joyland

Stephen King

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Joyland war nach der Kurzgeschichten Sammlung "Basar der bösen Träume" mein erstes richtiges Buch von Stephen King, dem Meister des Schreckens. Ich habe das Buch gekauft, weil es mich aufgrund seines Covers und des Klappentextes überzeugen konnte. Aber auch, weil ich ein großer Fan von Vergnügungsparks bin und auf die Umsetzung der angepriesenen Story gespannt war. Der Einstieg in das Buch fiel mir leichter, als ich zunächst angenommen habe. Joyland spielt in den 70er Jahren und wird rückblickend vom Hauptprotagonisten, Devin Jones, erzählt. Stephen King stach dabei vor allem mit seiner nostalgischen Art, die Geschichte zu erzählen, hervor. Das Buch machte auf ca. 200 von insgesamt 368 Seiten leider einen sehr lahmen Eindruck auf mich. Ich verspürte überhaupt keinen Lesefluss, geschweige denn einen gewissen Grad an Spannung, der mich mitfiebern und mitraten ließ. Viel mehr erschien mir "Joyland" wie eine nette Erzählung, die das Studenten- und Liebesleben von Devin Jones erzählt hat. Ich war total enttäuscht und konnte nicht glauben, dass es das gewesen sein soll. Erst im Laufe der zweiten Buchhälfte, mit dem Auftauchen von Mike und Annie, entwickelte sich das Geschehen zu einem echten Hochkaräter. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und bin in den Erzählungen von Devin Jones förmlich versunken. Das Ende konnte an Drama, Spannung und Emotionen kaum übertroffen werden. "Joyland" hat mir schlagartig so gut gefallen, dass ich dem Buch insgesamt vier von fünf Sternen gebe. Und doch bleibe ich bei meiner Kritik: der Spannungsbogen während der ersten Hälfte war einfach zu gering. Ach, was sag ich da?!!! Der Spannungsbogen zunächst gar nicht vorhanden! Das fand ich unheimlich schade. Meine Erwartungen waren nach all den Lobeshymnen eben ganz andere.

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Auf verhängnisvolle Weis kreuzen sich in einem kleinen Vergnügungspark die Wege eines untergetauchten Mörders und eines Kindes. Und mitten in sich überschlagenden Geschehen, steht ein junger, unschuldiger Student, der alles zu verlieren droht und doch so viel gewinnt. Ganz ehrlich, das war kein typisches King Buch. Viel habe ich zwar noch nicht von ihm gelesen, aber das tanzt etwas aus der Reihe. Es ähnelt eher einem Krimi, mit wenig Spannung. Natürlich geht es zum Ende des Buches noch mal richtig los, aber das war es dann auch schon. Gruseleffekte sind zwar eingebaut, aber nicht groß präsent. Dennoch kann man das Buch gut und schnell durchlesen, denn der Schreibstil bleibt der gleiche. King hat einfach eine Gabe zu schreiben, die man kaum noch sieht. Er setzt genau im richtigen Moment auf Details und lässt sie im nächsten Moment sein. Im Klartext, nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig. Für knallharte King Fans, meiner Meinung, eine kleine Enttäuschung, dennoch ein muss. Denn jeder hat mal Momente wo er lieber etwas seichteres liest. Im großen und ganzen ein gelungenes Buch und ein guter Ausgleich zu den härteren Exemplaren seiner Bücher.

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Devin Jones arbeitet während der Semesterferien im Freizeitpark Joyland. Den Sommer 1973 wird er wohl nie vergessen, denn ihn verlässt seine Freundin Wendy, er versucht hinter das Geheimnis der Geisterbahn „Horror House“ zu kommen, denn dort soll es nach dem Mord an einem Mädchen spuken und das Aufeinandertreffen mit der jungen Frau und ihrem behinderten Sohn. Auf der Suche nach Antworten, wird es für Devin gefährlicher als er zu denken vermag.... Was soll ich sagen. Ich liebe liebe Stephen King und ich liebe „Joyland“! In „Joyland“ packt er großes erzählerisches Talent aus und fesselt einen mit einer sehr spannenden Geschichte. Nicht ganz typisch King, eher ruhig, ohne viel Blut, ohne Horror erzählt er von dem Sommer in dem Devin Jones im Joyland arbeitet. Der Schreibstil ist wie gewohnt gut, detailliert, aber nicht zu genau – so dass man einfach Spaß hat und immer tiefer in die Geschichte eintauchen will. Am Anfang mag es etwas zäh wirken, aber das legt sich schnell. Ich persönlich muss sagen, dass ich es einfach toll finde, wie wandelbar King doch ist mit seinen Geschichten. Wobei es hier auch einige Leser geben wird, die enttäuscht sein werden, wenn sie das übliche erwarten. Wenn man einmal in „Joyland“ angekommen ist, will man es so schnell nicht mehr aus der Hand legen. Die Beschreibungen der zwischenmenschlichen Beziehungen und Charaktere sind ihm sehr gut gelungen. Es macht Spaß die unterschiedlichsten Beziehungen und Ereignisse nachzuvollziehen, seien es die Begegenungen mit den Kollegen oder aber in der Pension, in der Jones wohnt, oder aber sehr spannend natürlich auch die Begenungen mit der Unbekannten und ihrem Sohn, dem er eine unvergessliche Zeit bereitet. „Joyland“ ist ein sehr erwaschender Stephen King Roman, der mich vollends begeistert und mitgenommen hat! Stephen King ist der Meister!

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Inhalt: Auf verhängnisvolle Weise kreuzen sich in einem kleinen Vergnügungspark die Wege eines untergetauchten Mörders und eines Kindes. Und mitten im sich überschlagenden Geschehen steht ein junger, unschuldiger Student, der alles zu verlieren droht und doch so viel gewinnt. (vom Verlag) Meinung: Ich hatte mich schon so darauf gefreut ein Buch von Stephen King zu lesen. Ich hatte nur Gutes von diesem Autor gehört und wollte nun selber wissen, ob seine Bücher wirklich so gut sind. Außerdem hatte ich schon lange nach einem Buch gesucht, wo ich Angst habe und mich wirklich grusele, deshalb habe ich zu Stephen King gegriffen. Der Klappentext von „Joyland“ klang einfach so spannend und gruselig, dass ich mich für dieses Buch entschieden habe. Leider muss ich nun sagen, dass dieses Buch mich echt enttäuscht hat. Es war leider überhaupt nicht spannend und auch gar nicht gruselig. Die ersten Seiten des Buches waren ganz in Ordnung und auch der Schreibstil von Stephen King war echt leicht und flüssig zu lesen, also damit hatte ich keine Probleme. Nur die Geschichte hat mich gestört. Ich bin der Meinung, dass der Klappentext einen wirklich hinters Licht führt. Ich war schon auf Seite 250 und es ist immer noch nichts passiert, was mich echt gewundert hat. Oft war es auch so, dass ich keine Lust hatte weiterzulesen, da dieses Geschichte so in die Länge gezogen wurde und auch an manchen Stellen einfach nur langweilig war. Es gab vielleicht ein bis zwei Stellen, wo ich eine Gänsehaut hatte, aber mehr leider auch nicht. Die Geschichte hat erst auf den letzten 50 Seiten wirklich angefangen, was ich sehr schade fand, da ich wirklich große Erwartungen an dieses Buch und auch an Stephen King hatte. Wertung: Da dieses Buch mir leider gar nicht gefallen hat und es auch überhaupt nicht spannend war, habe ich diesem Buch nur zwei von fünf Sternen gegeben. Ich hatte mich so auf dieses Buch gefreut, wurde aber leider echt enttäuscht. Hoffentlich war es nur dieses Buch von Stephen King, was ein wenig schwächer war, denn ich werde dem Autor definitiv noch eine Chance geben und schauen, ob seine anderen Werke mich vielleicht überzeugen können.

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Davin Jones heuert in den Semesterferien in dem altmodischen Vergnügungspark „Joyland“ an und findet dabei Ablenkung von der Trennung seiner Freundin. Schnell lernt er auch die anderen Angestellten kennen, aber auch die Geschichten über die Geisterbahn, in der das Gespenst einer verstorbenen Frau sein Unwesen treiben soll. Als er jedoch den im Rollstuhl sitzenden Mike und seine verschlossene Mutter Annie kennenlernt, wird er immer tiefer in diese Geschichte hereingezogen – mehr, als ihm lieb ist... Stephen King hat im Laufe seiner unbeschreiblichen Karriere eine deutliche Wandlung durchgemacht. Von dem anfänglich so präsenten Horror ist oft ein leiser Grusel übrig geblieben, dafür legt der Autor noch mehr Wert auf eine intensive Beschreibung seiner Protagonisten und einer prägnanten Entwicklung der Handlung. Auch in „Joyland“ ist dieser neue King sehr präsent, zudem ist die Geschichte überraschend kur geraten – und gerade das macht einen Pluspunkt aus. Denn so ist die Handlung sehr knackig erzählt, keinerlei Längen, jede Szene ist an dem Platz, an den sie gehört. King erzählt mit einer unglaublichen Präzision und weiß, was er erzählen will, und genau das kommt auch beim Leser an. Obwohl nur sehr langsam Grusel- und Horrorelemente Einzug halten, ist die Erzählung atmopshärisch sehr dicht und punktet mit sehr detailliert gezeichneten Charakteren. Und man spürt immer dieses gewisse Kribbeln, die Ahnung einer schlimmen Wendung, und auch wenn diese allzu bald vorauszuahnen ist, entzündet King am Ende wieder ein Feuerwerk und zeigt, dass er weiterhin Meister des Horrors ist, dass er schreckliche Szenerien erschaffen und diese mit sehr prägnanten Momenten anreichern kann. Sprachlich ist Joyland wieder sehr überzeugend, da King es schafft, mit wenigen Worten eine sehr dichte Atmosphäre zu schaffen. Alles ist so präzise beschrieben, dass es einem völlig wirklich vorkommt, und auch die Charaktere wirken lebendig und präsent. Insbesondere Davin wächst einem dabei schnell ans Herz, seine Gedankenwelt ist vielschichtig und nahbar, seine Reaktionen glaubhaft und nachvollziehbar. Bei „Joyland“ greift alles perfekt ineinander, Sprache, Charaktere und Handlung schaffen einen sehr intensiven Roman, der auch durch seine Kürue so scharf und präzise wirkt. Der Verlauf ist flüssig, allerdings kommt die Geschichte zu spät auf den Punkt, sodass das Finale etwas zu überhastet wirkt. Dennoch konnte mich der Roman überzeugen und hat mich einige Stunden sehr gut unterhalten.

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Inhalt: Um sein Studium zu finanzieren, beschließt der einundzwanzigjährige Devin Jones, während der Semesterferien in dem etwas heruntergekommenen Vergnügungspark Joyland an der Küste von North Carolina zu arbeiten. Als ihm seine große Liebe Wendy kurz darauf in einem Brief mitteilt, dass sie sich von ihm trennen möchte, weil sie einen anderen Mann kennengelernt hat, ist Devin am Boden zerstört. Es kommt ihm sehr gelegen, dass er in Joyland sehr hart arbeiten muss und nur wenig Zeit zum Nachdenken hat, denn sonst könnte er diese schmerzvolle Trennung kaum verkraften. Von früh bis spät verkauft er Eintrittskarten, Popcorn und Hotdogs, reinigt und repariert die Fahrgeschäfte oder schlüpft in ein schweißtreibendes Hundekostüm und zaubert als Howie the Happy Hound, das Maskottchen von Joyland, den kleinen Besuchern ein begeistertes Lächeln auf die Lippen. Auf dem Weg zur Arbeit kommt Devin jeden Tag an einer Villa am Strand vorbei und macht dort die Bekanntschaft mit Annie und ihrem behinderten Sohn Mike. Die hübsche junge Frau verhält sich sehr abweisend, aber mit dem todkranken Mike schließt er schnell Freundschaft. Devin fühlt sich wohl in Joyland, findet Gefallen am Schaustellergewerbe, hat neue Freunde gefunden und beschließt deshalb, sein Studium für ein Semester auf Eis zu legen und länger als ursprünglich geplant in Joyland zu bleiben. Allerdings liegt ein dunkler Schatten auf dem Vergnügungspark, denn vier Jahre zuvor hatte sich dort ein grausamer Mord zugetragen. Der unbekannte Mörder, der bislang nicht gefasst werden konnte, hatte einer jungen Frau während der Fahrt mit der Geisterbahn die Kehle durchgeschnitten und sie dann achtlos neben das Gleis geworfen – erst Stunden später wurde ihre Leiche gefunden. Seitdem soll es in der Geisterbahn spuken, denn einige Zeugen wollen das Mädchen nach ihrem Tod dort gesehen haben – in dem Kleid, das sie am Tag ihrer Ermordung trug, und mit einem blauen Haarreif. Es scheint, als habe der Geist der toten Linda Gray keine Ruhe gefunden. Obwohl Devin eigentlich nicht an solche Geistergeschichten glaubt, interessiert er sich für den ungeklärten Mordfall und stellt eigene Nachforschungen an – nichtsahnend, dass er sich damit in große Gefahr begibt. Meine persönliche Meinung: Mein erstes Buch von Stephen King habe ich vor mehr als fünfundzwanzig Jahren gelesen – 'Friedhof der Kuscheltiere', ein großartiger Roman, der auch recht gut verfilmt wurde. Danach hatte ich eine sehr lange und äußerst intensive Phase, in der ich die Romane des Autors nacheinander verschlungen habe, auch wenn mich zugegebenermaßen nicht alle überzeugen konnten. Irgendwann habe ich King allerdings etwas aus den Augen verloren, nur noch selten zu seinen Büchern gegriffen, aber dennoch kann ich behaupten, dass er meine Lesekarriere entscheidend geprägt hat. Damals, vor fünfundzwanzig Jahren, hätte ich allerdings niemals zugegeben, dass ich Stephen Kings Bücher liebe, denn sie galten als Schundromane, standen eher hinten im Bücherregal, und dass sie millionenfach verkauft und erfolgreich verfilmt wurden, änderte nichts daran, dass der Autor ziemlich verpönt war. Inzwischen hat sich das geändert, auch das Feuilleton nimmt Stephen Kings literarisches Schaffen allmählich ernst und hat erkannt, dass dieser Autor weitaus mehr kann, als nur spannende Romane zu schreiben, die sich gut verkaufen lassen. Dass King so lange unterschätzt wurde, liegt vermutlich an dem Genre, in dem er sich überwiegend bewegt, denn Horrorromane gelten nach wie vor als trivial, obwohl sie sich überwiegend mit geradezu philosophischen und sehr tiefgründigen Themen beschäftigen, denn den Tod, die Angst, das Böse oder endzeitliche Szenarien würde ich keineswegs als trivial bezeichnen. Dass diesem Genre ein so negativer Ruf anhaftet, liegt sicher vor allem daran, dass diese Themen von einigen Horrorautoren furchtbar schlecht und platt umgesetzt werden, denn blankes Gemetzel und blutgierige Monster allein machen eben noch lange keinen guten Roman und sind einfach nur nichtssagend. Stephen King dagegen versteht es, das Grauen in all seinen Facetten perfekt zu inszenieren, Figuren zu erschaffen, die im Gedächtnis bleiben und auch literarisch durchaus zu überzeugen. Ich würde ihn jedenfalls als einen der bedeutendsten zeitgenössischen Schriftsteller bezeichnen, nicht nur, weil er einer der produktivsten und erfolgreichsten ist, sondern weil er in erster Linie ein brillanter Erzähler ist. Doch nicht überall, wo „King“ draufsteht, ist auch Horror drin, denn dass der „Meister des Grauens“ sich auch durchaus auch auf die leisen Töne versteht und sehr gefühlvolle und tiefgründige Geschichten erzählen kann, hat er bereits in 'Dolores' eindrucksvoll gezeigt und stellt er nun auch in 'Joyland' wieder unter Beweis. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive des inzwischen über sechzig Jahre alten Hauptprotagonisten Devin erzählt. Rückblickend erinnert er sich an das Jahr 1973, als seine große Liebe Wendy ihm das Herz gebrochen hatte und er im Vergnügungspark Joyland arbeitet, um über den Trennungsschmerz hinwegzukommen. Stephen King hat seinen Hauptprotagonisten sehr fein und einfühlsam gezeichnet und nimmt sich Zeit, diese Figur präzise zu entwickeln. Ich mochte Devin von der ersten Seite an, nicht nur den jungen Devin, der an seinem ersten Liebeskummer fast zerbricht, sondern auch den Devin, der nun im Rentenalter einen nostalgischen Blick in die Vergangenheit wirft – mit ein bisschen Wehmut, aber auch mit einem kleinen Schmunzeln auf den Lippen. Devin ist mir sofort ans Herz gewachsen, denn er ist ein sehr feinfühliger und gutherziger junger Mann. Seine Freundschaft mit Mike, einem todkranken Kind, das weiß, dass es nicht mehr lange zu leben hat, hat mich wirklich zu Tränen gerührt, und auch die zarte neue Liebe, die sich im Verlauf dieses Sommers bei ihm anbahnt, wird überaus sensibel, aber keineswegs kitschig dargestellt. Anders als erwartet, handelt es sich bei 'Joyland' keineswegs um einen Horrorroman, sondern in erster Linie um einen sehr emotionalen Roman vom Erwachsenwerden. Sehr einfühlsam erzählt King wie der junge Student Devin in jenem Sommer des Jahres 1973 seine Kindheit allmählich hinter sich lässt, seine Unschuld verliert, seine erste und sehr bewegende Erfahrung mit dem Tod macht und zum Mann wird. Außerdem ist 'Joyland' eine raffiniert gestrickte Kriminalgeschichte mit Thrillerelementen. Devins Suche nach dem Mörder der vier Jahre zuvor ermordeten Linda Gray ist überaus spannend und wendungsreich und endet plausibel mit einem überraschenden Showdown. Die Gruselatmosphäre, die man sonst von Kings Romanen kennt, kommt hingegen ein wenig zu kurz, denn die spärlichen Horrorelemente werden viel zu selten eingesetzt, um dem Leser einen kalten Schauer über den Rücken zu jagen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass der Ich-Erzähler nie selbst mit diesen übersinnlichen Phänomenen in Berührung kommt, ihm der Geist des ermordeten Mädchens in der Geisterbahn nie begegnet, sondern ihm nur davon berichtet wird. Das Böse tritt auch nicht in Form eines blutrünstigen Monsters, sondern in realer Menschengestalt in Erscheinung, was die Geschichte trotz der phantastischen Elemente realistisch und bodenständig erscheinen lässt. Der Schauplatz der Handlung hat mir sehr gut gefallen, denn dem Autor ist es gelungen, die Rummelplatzatmosphäre und den Charme dieses etwas heruntergekommenen Vergnügungsparks perfekt einzufangen. Leser, die vom „Meister des Grauens“ die gewohnten schaurigen Momente und Horrorszenen erwarten, werden von Joyland vermutlich enttäuscht sein. Mich hingegen hat es fasziniert, Stephen King von seiner eher leisen und tiefgründigen Seite kennenzulernen. Der Autor hat in diesem Roman jedenfalls bewiesen, dass er den Leser auch mit ruhigen Erzählungen und ohne Schreckensmomente fesseln kann, wobei die eigentlichen Stärken dieses Romans nicht im Spannungsaufbau, sondern vor allem in der Figurenzeichnung liegen. 'Joyland' ist kein Horrorroman, aber eine überaus gelungene Mischung aus Coming-of-Age-Roman und Thriller. Ein großartiges Buch eines brillanten Erzählers!

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Klappentext/Inhalt Irgendwann ist es mit der Unschuld vorbei. Irgendwann hört jeder Spaß auf. Auf verhängnisvolle Weise kreuzen sich in einem kleinen Vergnügungspark die Wege eines untergetauchten Mörders und eines Kindes. Und mitten im sich überschlagenden Geschehen steht ein junger, unschuldiger Student, der alles zu verlieren droht und doch so viel gewinnt. Meine Meinung: Nachdem ich Mr. Mercedes gelesen habe, war klar, dass ich noch einige Bücher von Stephen King lesen muss. Ich hatte einige Erwartungen aber die wurden nicht alle erfüllt. Devin ist davor auf College zu gehen und hat eine Freundin. Davor möchte er aber noch Geld verdienen. Er bekommt eine Stelle in Joyland. Dies ist ein Vernügnungspark. Dort lernt er viele Leute kennen und ist ein kleiner Star. In dem Vergnügungspark ist vor einiger Zeit jemand gestorben und es gehen Geschichten rum. Devin möchte mehr darüber erfahren und begibt sich dabei auf eine gefährliche Reise. Letztendlich muss er um sein Leben fürchten. Was wird passieren? Das müsst ihr selber lesen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich hier einige Erwartungen hatte, da sich der Klappentext einfach richtig gut anhört. Leider war ich irgendwie etwas enttäuscht von dem Buch. Wir bekommen hier die Geschichte von Devin erzählt, was er alles erlebt hat und wie er sich dabei gefühlt hat. Dies hat sich manchmal echt gezogen und ich hatte so viel mehr erhofft. Vor allem was den Mord angeht. Dies fand ich richtig schade. Als das Buch dann zu Ende hatte, war ich wirklich verunsichert. Auf der einen Seite war es eher langweilig aber auf der anderen Seite hat der Autor eine geniale Geschichte geschrieben. Ich bin immer noch im Zwiespalt, ob ich die Geschichte genial finden soll oder nicht. Fazit: Der Klappentext hört sich nach einer spannenden Geschichte an. Leider war das Buch stellenweise echt etwas langweilig. Viele Dinge hatte ich mir komplexer vorgestellt. Am Ende war ich dennoch sehr zwiegespalten. Das Buch ist zwar nicht so aufregen wie andere Bücher von ihm aber irgendwie trotzdem genial. Bewertung: Cover: 5/5 Klappentext: 5/5 Inhalt: 3/5 Schreibstil: 3/5 Gesamtpaket: 3/5 3 von 5 Sterne

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Inhalt Auf verhängnisvolle Weise kreuzen sich in einem kleinen Vergnügungspark die Wege eines untergetauchten Mörders und eines Kindes. Und mitten im sich überschlagenden Geschehen steht ein junger, unschuldiger Student, der alles zu verlieren droht und doch so viel gewinnt. Meine Meinung Joyland war das erste Buch, welches ich von Stephen King gelesen habe. Ich hatte aber schon sehr viel von seinen Büchern gehört. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, habe ich mir verschiedene Dinge vorgestellt die passieren könnten. Aber nichts davon ist wirklich passiert. Ich weiß nicht, ob ich es einfach nur nicht mitbekommen habe, aber ich habe das was im Klappentext steht im Buch nicht wirklich gelesen. Die Situationen sind sehr gut und detailliert beschrieben. Meiner Meinung nach manchmal zu detailliert. Ich finde es gut, wenn Situationen detailliert beschrieben werden, aber irgendwie war es einfach zu viel. Trotzdem war die Geschichte und auch der Schreibstil super und das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Fazit Das Buch war anders, als ich es mir vorgestellt habe, aber trotzdem war es gut. Bin mir aber noch nicht sicher, ob ich noch ein Buch von Stephen King lesen werde. 3,5/5 Punkte

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