Leserstimmen zu
Lockwood & Co. - Der Wispernde Schädel

Jonathan Stroud

Die Lockwood & Co.-Reihe (2)

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Hardcover
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Erster Satz "Nicht hinsehen, sagte Lockwood, es sind sogar zwei." Nach ihrem Erfolg mit der seufzenden Wendeltreppe wartet nun der nächste Fall auf das Team von Lockwood & Co. Ein mächtiges und gefährliches Artefakt wurde aus einem Sarg entwendet und die Agenten nehmen die Spur auf. Aber nicht nur sie sind dem Artefakt auf der Spur, sondern auch ihre unliebsamen Konkurrenten der Agentur Fittes. So entwickelt sich ein Wettkampf der beiden verfeindeten Teams, die dieses Mal ihr ganzes Können aufbringen müssen, um London zu retten. Das Agententeam, bestehend aus dem draufgängerischen Chef der Agentur Anthony Lockwood, dem Recherche-Talent George und Lucy, die ihre seherischen Fähigkeiten seit dem letzten Fall noch steigern konnte und der es jetzt sogar möglich ist, mit einem „Typ 3-Geist“ zu kommunizieren, erlebt heikle Abenteuer auf der Suche nach dem verschwundenen Artefakt. Geistererscheinungen, verschwundene Artefakte, Schwarzmarkthändler, die mit geisterbehafteten Gegenständen handeln, das alles gehört zum Alltag von Lockwood & Co. Und auch dieser Fall schafft es von Anfang an, den Hörer in seinen Bann zu ziehen. Der Fall baut sich schnell auf, die Spannung ist von Anfang an vorhanden und steigert sich im Verlauf der Geschichte noch weiter. So gibt es auch in diesem Band keine unnötigen Längen und die Geschichte kann von Anfang bis Ende begeistern. Der lockere Erzählstil von Jonathan Stroud tut dabei sein Übriges, die Geschichte ist spannend, jedoch voller Humor erzählt– eine gelungene Kombination. Gelesen wird die Geschichte von Anna Thalbach, die eine großartige Leistung abliefert. Jede Person hat ihren eigenen Klang, so dass man fast das Gefühl hat, ein Hörspiel und nicht ein Hörbuch zu hören. Ihr gelingt es mühelos, die geisterhafte Atmosphäre zu transportieren, so dass dem Hörer das ein oder andere Mal ein angenehmer Schauer über den Rücken läuft. Aber auch die amüsanteren Szenen werden von ihr hervorragend in Szene gesetzt – gern mehr von dieser Stimme! Gelungener zweiter Band. Auch diese Geschichte steckt voller Spannung, Action und Geheimnisse und ist sowohl ein wenig gruselig, als auch voller Humor. Tolle Geschichte, die besonders von der hervorragenden Sprecherin profitiert. Da freut man sich schon auf die weiteren Bände.

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Nachdem mir der erste Band der Lockwood & Co. Reihe so gut gefiel, musste ich den zweiten Band natürlich schnell hinter her schieben. Da ich auch den Reihenauftakt als Hörbuch verschlungen habe, stand für mich sofort fest, dass ich dies für die kommenden Bände auch weiter so handhaben werde. Gespannt war ich aber dennoch sehr, denn ab dem zweiten Band hat die Reihe eine neue Sprecherin bekommen und zwar Anna Thalbach. Sie kannte ich in Hörbüchern noch nicht und so war ich auch neugierig darauf, wie mir dieser Wechsel gefallen würde. Ich muss gleich schon sagen, dass dieser mir sehr schwer fiel. Mein Freund, der bei den Autofahrten mithörte hatte da keine solchen Probleme und fand die Stimme sehr passend zur Geschichte. Im Fortschreiten der Geschichte hatte ich mich dann auch an Frau Thalbach angepasst und ich konnte den zweiten Band wieder mehr genießen. Dieser ist wie bereits gewohnt aus der Sicht der Protagonistin Lucy erzählt. Diese arbeitet wieder zusammen mit Lockwood und George an einem schwierigen Fall. Hier muss ich gestehen, dass ich in diesem Buch den roten Faden ein bisschen vermisst bzw. schwer gefunden habe. Je weiter ich mir die Geschichte anhörte wurde es besser und ich konnte so mit dem letzten Drittel wieder richtig mitfiebern und hoffen. So fand ich am Ende von Anna Thalbach den sprechenden Schädel sehr, sehr gut vertont und ich führe mir gerade auch schon den dritten Band mit dem Hörbuch zu Gemüte und auch hier macht sie ihre Arbeit sehr gut. Der zweite Band der Lockwood & Co. Reihe war für mich ein bisschen schwächer, aber dennoch gut. Ich hoffe sehr, dass es beim dritten Band wieder bergauf gehen wird und bisher sieht es sehr danach aus.

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Ein erfolgreiches Jahr liegt hinter der Agentur Lockwood & Co. Viele Aufträge und neue Erkenntnisse konnten Anthony Lockwood, George Cubbins und Lucy Carlyle sammeln. Durch ihren neuen Bekanntheitsgrad sind sie mittlerweile eine der angesagtesten Agenturen in London. Das macht den drei schon ganz schön zu schaffen und trotzdem stürzen sie sich in jede Arbeit, die sich ihnen bietet. Manchmal kommen sie tagelange nicht richtig zum Schlafen, können aber irgendwie doch bei der Sache zu bleiben und die Aufträge bearbeiten. Ich habe unheimlich viel Spaß beim Lesen gehabt, denn Lucy, George und Lockwood sind ein unschlagbares Team. Die drei haben sich aufeinander eingestellt, wissen, wie der andere handelt, vertrauen sich blind und können sich auch aufeinander verlassen. Zumindest, wenn es darum geht, Geister zu jagen oder Rätsel zu lösen. Vor allem Lucy, die sich mit ihrer neuen Fähigkeit vertraut machen konnte, führt viele Fälle zum Erfolg. Dies freut alle sehr, nur Lucy fragt sich, warum ihre Fähigkeit gerade bei dem Geisterschädel versagt, der in einem Einmachglas bei ihnen zu Hause steht. Einmal konnte sie mit ihm reden, doch seit dem blieb er ruhig. Seine Worte gehen ihr nicht aus dem Kopf. George führt etliche Experimente mit dem Schädel durch, um ihn zum Sprechen zu bringen. Im zweiten Teil der Reihe bekommt die Agentur nunmehr den Auftrag, ein Grab auf dem Friedhof zu versiegeln. Dies scheint eigentlich eine einfache Aufgabe, nur kommt es ungewollt zu kleinen Komplikationen, bei denen ein Artefakt in einem Eisensarg entdeckt wird. Ein Spiegel, der alle, die hineinblicken, in seinen Bann zieht. Dieses Artefakt ist nunmehr sehr begehrt. Und so kommt es, wie es kommen muss. Der von Lockwood, Lucy und George versiegelte Sarg wird aufgebrochen und der Spiegel gestohlen. Natürlich ist dies noch nicht alles, denn der Besitzer des Spiegels ist der im Eisensarg liegende Edmund Bickerstaff, der durch Experimente im 19. Jahrhundert zur traurigen Berühmtheit gelang. Seine okkulten Vorhaben war alles andere als ehrenhaft und führten zu Tod und Verderben. Klar ist nun, dass Lockwood & Co. sich dem Fall annehmen und dabei auf noch mehr Geheimnisse stoßen. Die Geisterjagd mit den drei jugendlichen Agenten ist ein wahrer Spaß, wenn man mal den Ernst außer Acht lässt. Sarkasmus wird groß geschrieben und wenn andere (gegnerische) Agenten mit von der Partie sind, lassen gerade George und Lucy kein gutes Haar an ihnen aus. Dies führt zu etlichen Wort-Schlagabtauschen, bei denen ich mich fast kringelig gelacht habe. Denn gerade George, der körperlich eher ein Defizit sprich Übergewicht aufweist, ist es, der mit seinem Wissen punkten kann und sich deshalb so einiges "unschönes" für seine Konkurrenten einfallen lässt. Hoch anrechnen muss man ihm, dass er aber auch einstecken kann. Lucy hat diesmal eine große Aufgabe, denn sie muss versuchen, den nunmehr im Hause der Agentur lebenden Geisterschädel zum Reden zu bringen. Und sich keine Gedanken über die eine Tür im Haus zu machen, die sie nicht öffnen darf. Beides schwer, denn für das eine hat sie keine Lust und die Neugier für die Tür ist übermächtig. Lockwood dagegen bliebt undurchsichtig, wie auch im ersten Teil. Man bekommt nur spärliche Informationen über ihn und trotzdem hat er ein so charismatisch nettes Verhalten, dass man ihn einfach gern haben muss. Dies merkt übrigens auch Lucy und mehr als einmal gerät sie über ihn ins Schwärmen. Gut nur, dass sie sich auch zusammenreißen kann, wenn es gerade brenzlig wird. London ist ja mal wieder ein Setting, bei dem ich ins Schwärmen gerate. Geister, unnatürliche Phänomene, okkulte Beschwörungen, Übernatürliches - es gibt nichts, was nicht hierher passt. Gerade diese Kulisse bietet so einiges, um hier Geschichten stattfinden zu lassen, bei denen ich das Gefühl habe, dass sie hier einfach hingehören. Für mich einer der Gründe, endlich dort länger Urlaub zu machen und mich auf die Spuren der verschiedenen Geschichten zu begeben, die ich bislang über bzw. in London gelesen habe. Der Autor, der mich schon mit seinen Bartimäus-Romanen überzeugen konnte, hat mit Lockwood & Co. eine Agentur geschaffen, die mit Abenteuerlust, Witz und Charme so manche tolle Jagden veranstalten können und dabei einfach so bleiben, wie sie sind. Nett, charismatisch und intelligent. Einfach ein Trio, das man gerne haben muss. Ich freue mich auf weitere Abenteuer und bin gespannt, wie der Autor den Kracher, den er am Ende des zweiten Bandes hochgehen ließ, in die nächsten Bände mit einbaut. Fazit: Die Geisterjagd im modernen London kann ich nur mit der vollen Punktzahl bewerten.

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Lange, lange ist es her, dass ich den ersten Band der Reihe gelesen habe und trotzdem kam ich relativ schnell wieder in die Geschichte, was vor allem daran lag, dass es Jonathan Stroud mit seinem super Schreibstil rasant schafft, den Leser zu packen. Dieser ist einfach und schnell zu lesen, aber nicht typisch für ein Jugendbuch. Vielmehr ist die Sprache in diesem Buch sehr erwachsen und bedacht. Auch die Geschichte hat mir wieder gut gefallen, wenn auch nicht ganz so gut wie im ersten Band. Dennoch hat sie mich durchaus mitgerissen, war spannend und hatte den gewissen Gruselfaktor. Trotz allem kann man dieses Buch getrost ab empfohlenem Alter lesen, da es so gut wie überhaupt kein Blut gibt und die Handlung immer wieder durch lustige Banalitäten, die aber durchaus wichtig sind, aufgelockert wird. Am schönsten finde ich allerdings, die witzigen Dialoge und humorvollen Szenen, die dem Buch, trotz der gruseligen Grundstimmung, ein wirklich angenehmes Flair geben. Die Auflösung des Hauptfalls in dieser Geschichte fand ich jedoch ein bisschen zu simpel. Das Ende ist zwar abgeschlossen, macht jedoch trotzdem gespannt auf den nächsten Band. Was die Charaktere angeht, so liebe liebe liebe ich sie. Man hat es in dieser Reihe zwar größtenteils mit Kindern und Jugendlichen zu tun, aber das fällt gar nicht wirklich auf. Denn diese benehmen sich ziemlich erwachsen, haben sie doch eine große Verantwortung gegenüber den Erwachsenen, die keinen Blick mehr in die Geisterwelt haben. Statt Schulstress und erste Liebe, haben Lucy, Lockwood und George einen wichtigen, lebensnotwendigen Job. Dabei sind alle drei eigenständige, gut geschriebene Charaktere. Lucy ist tough, Lockwood stilvoll und ein guter Anführer und George ist der kleine verrückte, aber intelligente Professor. Für mich ist „Der wispernde Schädel“ wieder ein überzeugender, spannender Jugendroman mit der richtigen Portion Grusel und ich freue mich schon auf den dritten Band der Reihe und ein Wiedersehen mit den drei Protagonisten.

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Worum geht’s? In Lockwood und Co – Der Wispernde Schädel geht es um die Agentur Lockwood und Co, die durch ihren letzten Fall so viel Aufmerksam bekommen haben, dass sie sich vor Aufträgen jetzt gar nicht mehr retten können. Sie stoßen auf einen Mysteriösen Fall, indem Geisterartefakte geklaut werden und ihre Besitzer bei dem Diebstahl ums Leben kommen. Gleichzeitig wird auf einem Friedhof ein Sarg geborgen, in dem aber der Inhalt auf plötzliche Art und Weise verschwindet. Jetzt liegt es an Lockwood und Co das Artefakt zurück zu bringen. Doch es birgt mehr Probleme und Geheimnisse, als sie zunächst annehmen. Und ein neuer Charakter kommt hier auch so richtig ins Spiel! Hats gefallen? Das Buch war wieder einmal richtig gut. Lucy, George und Lockwood haben wieder einmal einige Fälle zu lösen. Beginnen tut das Buch mit einem Fall, den die Gruppe gerade so löst. Darauf folgt dann der große Fall, indem sich die drei Agenten auf die Spuren dieses mysteriösen Artefakts begeben und diesmal sogar Hilfe haben. Nämlich vom Schädel, der langsam anfängt mit Lucy immer öfter zu kommunizieren. Das Buch ist im Endeffekt nach demselben Schema gestrickt, aus dem auch das letzte war, aber stören tut das absolut nicht. Denn der Fall ist wieder Einzigartig und spannend geschrieben. Man erfährt hier noch mehr über die Charaktere, aber Lockwood bleibt einfach undurchschaubar. Das ist ziemlich interessant. Ich bin gespannt, wohin das noch führen wird! Mir hat außerdem gut gefallen, dass dem Schädel und Lucy etwas mehr Raum gegeben wurde. Sie nähern sich an und das find ich ziemlich cool. Er ist ähnlich wie Bartimäus damals. Also ein witziger Sidekick, der immer mal wieder seine Kommentare abgibt! Wirklich toll. Lockwood & Co legen sich außerdem vor allem verbal mit den anderen Agenturen an, die teilweise mit zu ihren Fällen hinzugezogen werden. Das ist ziemlich lustig, vor allem, weil George eine gewisse Vergangenheit in einer anderen großen Agentur hatte. Kipps entwickelt sich in diesem Buch als richtiger Widersacher von Lockwood, Lucy und George, was mir richtig gut gefällt. Ich hoffe, da kommt noch mehr! Fazit Lockwood & Co – Der Wispernde Schädel ist ein tolles zweites Buch, das die Geschichte rund um die Agentur weitererzählt und dabei nicht langweilig wird.

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Nachdem mir der erste Teil der Reihe um Lockwood und sein Team aus Geisterjägern schon so gut gefallen hat habe ich mich voller Vorfreude auf den zweiten Teil gestürzt. Der Titel klang wieder sehr vielversprechend und es gefiel mir, wie er sich mit dem Rest der Geschichte verwoben hat. Anfangs fand ich die Geschichte zwar noch nicht so gruselig wie den ersten Teil, das machte sie aber trotzdem nicht weniger spannend! Und spätestens als der berüchtigte wispernde Schädel aus dem ersten Teil näher auf den Plan tritt, hatte es sich mit dem bis dahin noch leichten Grusel auch erledigt, denn dank Lucys besonderer Gabe ist sie in der Lage mit ihm zu kommunizieren. Doch schnell stellt sich heraus, dass es vielleicht nicht die klügste Idee ist, ihm zu vertrauen. Lockwood und sein Team haben es diesmal wieder mit besonders gefährlichen Geistern zu tun und müssen sich nebenbei auch noch mit den konkurrierenden Geisterjägern herumschlagen. Die Story rast von einem spannenden Ereignis zum nächsten und wirft ein Rätsel nach dem anderen auf. Nicht zuletzt erfahren wir in diesem Teil auch mehr über Lockwoods Vergangenheit und entdecken ein mysteriöses verschlossenes Zimmer... In dieser tollen Fortsetzung arbeiten Lockwood, Lucy und George wieder Hand in Hand an der Lösung eines spannenden Falls im von Geistern befallenen London. Für neue Leser oder als Erinnerungsstütze zum ersten Teil werden sie nochmal kurz vorgestellt und man findet sich wieder leicht zurecht. Es hat mir so viel Spaß gemacht die drei zu begleiten, dass ich es kaum abwarten kann, den dritten und vierten Teil zu lesen, die zum Glück schon erschienen sind. Die drei sind mir mittlerweile richtig ans Herz gewachsen, was sicherlich auch an Jonathan Strouds tollem Schreibstil liegt, der Spannung, Humor und Gruselfaktor miteinander vereint. Das macht das Buch auch zu einem großen Spaß für die schon etwas älteren Leser ;) vorzeig.bar.blogspot.de

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London: Es ist gefährlich sich nach Anbruch der Dunkelheit im Freien zu bewegen, denn die ganze Stadt wird von Geistern heimgesucht. Erwachsene können diese Geister nicht sehen, nur Kinder besitzen diese Fähigkeit. Aus diesem Grund haben sich mehrere Agenturen gebildet, die die Geister bekämpfen. Doch nur Lockwood & Co tut dies ohne jegliche Unterstützung von Erwachsenen. In dieser Agentur arbeiten Anthony Lockwood, Lucy und George. In London wurden sie bislang noch nicht so wirklich ernst genommen, da die großen Agenturen die meisten Siege erzielen können. Als dann Lucy und Lockwood bei einem Einsatz auch noch ein Haus abfackeln, gehen die Probleme erst richtig los. Wenn sie die Summe des verbrannten Hauses nicht aufbringen können, müssen sie ihre Agentur schließen. Da kommt ihnen der Auftrag eines großen Eisenwarenherstellers gerade recht. Er möchte, dass sie die Geister aus seinem Anwesen vertreiben. Doch irgendetwas scheint an diesem Auftrag nicht zu stimmen… Es ist recht schwierig die Geschichte zeitlich einordnen zu können. Das Buch scheint in der Gegenwart zu spielen, jedoch tauchen immer wieder Komponenten auf, die einen an die Vergangenheit erinnern. Dies hat mich jedoch nicht weiter gestört. Die Geschichte ist sehr spannend erzählt und es gibt immer wieder Passagen, bei denen man sich wirklich gruselt. Obwohl die Mitglieder von Lockwood & Co noch sehr jung sind, hat sich das Buch kaum wie ein Kinderbuch angefühlt. Teilweise hat mich der Aufbau der Geschichte jedoch etwas an Harry Potter erinnert, zumal es hier um eine vollkommen andere Thematik geht. Lucy hat mich immer wieder an Hermine, George an Ron und Lockwood an Harry erinnert. Es gibt auch eine besonders verfeindete Agentur, deren Mitglieder mich an Draco Malfoy und Co erinnert haben. Allerdings ist dieser Vergleich doch sehr feinfühlig und man hat nicht das Gefühl, einen billigen Abklatsch von Harry Potter zu lesen. Ganz im Gegenteil, das Buch hat mich nach kürzester Zeit in seinen Bann gezogen. Ich konnte gar nicht genug von der Geisterwelt bekommen und habe mir direkt Teil 2 gekauft. Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar, das so manche Ungereimtheiten auflöst. Mein Fazit: 5 ehrlichvergebene Punkte! Sehr empfehlenswert, auch für Erwachsene.

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[REZENSION] Lockwood & Co – Der Wispernde Schädel | Jonathan Stroud (Hörbuch) Verlag: cbj Audio | Erschienen: 27.10.2014 | Hördauer: 12 Std. 31 min. | Reihe//Teil: Lockwood & Co/ 2 | Preis: Mp3 - CD 16,99€ WARNUNG: Dies ist Teil zwei der Reihe. Könnte Spoiler enthalten. Klapptext: Wenn Londons Geisterwelt erwacht Dank des spektakulären Erfolgs im Fall der seufzenden Wendeltreppe ist Lockwood & Co. nun eine der angesagtesten Geisteragenturen Londons. Doch inzwischen wird die Metropole bereits von einer Reihe neuer grausiger Ereignisse erschüttert: In einer beispiellosen Diebstahlserie werden mächtige magische Artefakte entwendet und deren Hüter grausam ermordet. Als dann auch noch auf einem Friedhof ein schauerlich eiserner Sarg geborgen wird, dessen Inhalt unter mysteriösen Umständen verschwindet, steht fest: Ein klarer Fall für Lockwood & Co.! Nur wenn das Team um Anthony Lockwood, Lucy und George ihre ganze Genialität im Umgang mit übernatürlichen Ereignissen in die Wagschale wirft, kann es ihnen gelingen, die Verschwörung, die hinter all dem steckt, aufzudecken. Meine Meinung: Man ist sofort wieder in der Welt von Lockwood, Lucy und George drin. Wir haben direkt einen neuen Fall, bei dem wir wieder mitfiebern können. Der Fall ist richtig gut und die Spannung zieht sich über das komplette Buch hinweg. In diesem Teil erfahren wir auch etwas mehr über unsere neben Charaktere, was ich sehr toll fand. Denn es ist auch mal Spannend die anderen etwas besser kennen zu lernen. Natürlich geht es vor allem um unsere drei Lieblinge. Denn auch die entwickeln sich weiter. Lucy Z.B zeigt immer mehr was in ihr steckt. Ihre Gabe ist sehr stark entwickelt und da wird noch mehr kommen. Ihre Gabe hat das Potenzial richtig groß zu werden. Ich fand es spannend zu sehen wie sie es selber erst entdecken muss. Lockwood ist ganz der alte. Charmant, Liebreizend und ein wenig geheimnisvoll. In diesem Teil kam sehr gut raus das er war zu verbergen hat und man muss die ganze Zeit rätseln was es nur sein könnte. Es ist zum greifen nah, trotzdem kommt man nicht drauf und ich kann euch verraten es ist ein Bomben Geheimnis. Denn das Buch endet mit einem mega Cliffhanger. George ist in diesem Teil leider unser Sorgenkind. Am Anfang Passiert etwas, was ihn total aus der Bahn wirft und er fängt an Fehler zu machen. Er benimmt sich ganz merkwürdig und gerät dadurch in sehr große Schwierigkeiten. Was das für Schwierigkeiten sind und was mit George los ist das müsst ihr natürlich selber raus bekommen. Gesprochen wurde das Hörbuch diesmal von Anna Thalbach, was mich am Anfang etwas aus dem Konzept gebracht hat. Da es im ersten teil ja von Judith Hoersch gelesen wurde. Ich musste mich da erst mal dran gewöhnen, weil Anna das Komplett anders gemacht hat. Mit der Zeit ging es aber und ich muss sagen sie hat es echt gut gemacht. An manchen stellen hat sie es mit der Betonung etwas übertrieben fand ich, aber das hat dem Buch noch mal ne extra Portion Humor gegeben. Zum Schreibstil von Jonathan Stroud kann ich immer wieder nur sagen, Klasse!!! Es ist ein toller Schreibstil, der sehr gut für Kinder geeignet ist und auch erwachsene in den Bann zieht. Ja nun zum Cover. Das ist nicht ganz so meins alleine wegen der Farbe. Es ist Passend zur Reihe und zur Geschichte gehalten gar keine Frage, aber dieses Rot gefällt mir überhaupt nicht. Bewertung: Es war wieder eine tolle Story, die Lust auf mehr gemacht hat. Vor allem durch diesen Krassen Cliffhanger. Ich bin schon so gespannt was dabei raus kommt. Da mir die Lesung allerdings nicht so gut wie im ersten Teil gefallen hat und es die ein oder andere Entwicklung gab die ich nicht so toll fand, kann ich nicht die volle Punktzahl geben. Daher bekommt Der Wispernde Schädel 3 Sterne von mir. Die Reihe: Band 1: Lockwood & Co – Die Seufzende Wendeltreppe Band 2: Lockwood & Co – Der Wispernde Schädel Band 3: Lockwood & Co – Die Raunende Maske Band 4: Lockwood & Co – Das Flammende Phantom (erscheint 28.11.2016) Danke schön ans Bloggerportal für dieses Reziexemplar. Die genannten Fakten sind der Website vom Heyne Verlag entnommen

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