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Leserstimmen (54)

Jonathan Stroud: Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe (Die Lockwood & Co.-Reihe) (1)

Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe Blick ins Buch

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(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-40309-9

Erschienen:  12.10.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Kundenrezensionen

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Toller Reihenauftakt mit viel Potential

Von: Wolfhound Datum : 21.03.2018

wolfhoundssofa.blogspot.de/

Klappentext:
Geister, Ghoule, Grabgeflüster: Die Agenten von LOCKWOOD & CO. sind allem gewachsen

LONDON, ENGLAND: In den Straßen geht des Nachts das Grauen um. Unerklärliche Todesfälle ereignen sich, Menschen verschwinden und um die Ecken wabern Schatten, die sich nur zu oft in tödliche von Geisterwesen ausgesandte Plasmanebel verwandeln. Denn seit Jahrzehnten wird Großbritannien von einer wahren Epidemie an Geistererscheinungen heimgesucht. Überall im Land haben sich Agenturen gebildet, die in den heimgesuchten Häusern Austreibungen vornehmen. Hochgefährliche Unternehmungen bei denen sie, obwohl mit Bannkreisketten, Degen und Leuchtbomben ausgerüstet, nicht selten ihr Leben riskieren.
So auch die drei Agenten von LOCKWOOD & CO. Dem jungen Team um den charismatischen Anthony Lockwood ist allerdings bei einem Einsatz ein fatales Missgeschick passiert. Um die Klage abwenden und den Schadenersatz dafür aufbringen zu können, müssen die drei Agenten von LOCKWOOD & CO. einen hochgefährlichen und zutiefst dubiosen Auftrag annehmen. Dieser führt sie in eines der verrufensten Herrenhäuser des Landes und stellt sie auf eine Probe, bei der es um nichts weniger als Leben oder Tod geht …

Meine Meinung:

Der erste Teil dieser Reihe hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte hat einen schönen Aufbau, auch wenn die Vorgeschichte für mein Empfinden zu lang war, und ich finde es sehr schön, dass die Geschichte, auch wenn es Lockwood und Co. heißt, nicht von Lockwood selbst, sondern von einer anderen Beteiligten erzählt wird.

Mir ist klar, dass ein erster Teil immer erst eine vorbereitende Geschichte erzählt oder erzählen sollte, wenn man nicht blind in die Story geworfen werden möchte, aber hier hat es ja fast das ganze Buch benötigt,um endlich an den Fall der seufzenden Wendeltreppe zu kommen. Das war zwar schön fürs Worldbuilding, aber man hat eigentlich ständig darauf gewartet, dass endlich das titelgebende Element auftaucht. Dennoch passte es auch irgendwie, sodass der Spannungsaufbau gut gelungen ist.

Die gewählte Thematik finde ich schön, denn mir gefällt der Gedanke, dass Kinder aufgrund ihrer Fantasie sehende Wesen sind. Natürlich ist es nicht so schön, dass sie die bösen und übernatürlichen Kreaturen sehen und auch bekämpfen müssen.

Die Personen sind schön gezeichnet, wobei Lockwood trotz seiner Jugend eher unnahbar dargestellt wird. Ein wenig erinnerte er mich an eine sehr junge Version von Sherlock Holmes.
Jeder der drei Kids hat seine Ecken und Kanten, Stärken und Schwächen und so ergänzen sie sich sehr gut und gleichen die Schwächen aus.

Da ich das Hörbuch gehört habe, finde ich es immer etwas schwieriger, etwas über den Schreibstil zu sagen, aber es ließ sich leicht und schnell hören, man konnte gut folgen, was mich zu einem guten, flüssigen Schreibstil tendieren lässt.

Fazit:

Mich hat das Buch sehr gut unterhalten, wobei ich denke, dass noch ordentlich Luft nach oben ist. Von vielen habe ich gehört, dass die Reihe mit jedem Band besser wird, was mich positiv stimmt.

❤❤❤❤ von mir.

Ein toller Auftakt!

Von: Die VOR-Leser Datum : 05.03.2018

die-vor-leser.de/

von Jonathan Stroud
aus dem Englischen von Katharina Orgaß
und Gerald Jung
cbj, 2013
gebunden, 428 Seiten
ab 13 Jahren
ISBN: 978-3-570-15617-9
18,99 Euro

Seit über 50 Jahren ist London von einer Geister-Plage befallen. Sobald die Dämmerung einsetzt, erwachen die Geister zum Leben und versetzen die Menschen in Angst und Schrecken. Erwachsene können die Geister weder sehen noch hören. Und genau das ist das Problem, denn kommt man einem Geist zu nahe kommt oder berührt ihn sogar, stirbt man.

Zu diesem Zweck haben sich in den letzen 50 Jahren viele Agenturen gebildet. Zum größten Teil sind es Kinder, die dort arbeiten und die Geister bekämpfen. Lockwood & Co. ist die kleinste dieser Agenturen. Sie besteht aus genau drei Mitarbeitern: da gibt es einmal den 16- jährigen Anthony Lockwood, Chef der Agentur und begabter Geisterjäger. George, ebenfalls 16 Jahre alt, ist für die Recherchen zuständig. Lucy ist die neueste Mitarbeiterin der Agentur. Auch sie ist16 Jahre alt und sie kann Geister besonders gut hören und ihre Gefühle spüren.

Der erste größere Auftrag für die Drei geht ziemlich daneben. Sie schaffen es zwar, einen Geist aus einem alten Haus auszutreiben, das Haus der Klientin brennt dabei aber bis auf die Grundmauern ab. Daraufhin haben sie hohe Schulden und die Agentur scheint kurz vor dem Aus zu stehen. Ein mysteriöser Auftrag könnte sie vor dem Ruin retten, doch lohnt es sich, dafür ihr Leben aufs Spiel zu setzen? Das Abenteuer beginnt…

Ich kann dieses Buch nur empfehlen, da es sehr spannend und an vielen Stellen auch echt witzig geschrieben ist. Das Tolle an dem Buch ist, dass man direkt in der Handlung drin ist. Ich konnte mich gut in jeden Charakter hineinversetzen. Meiner Meinung nach ist das Buch für Leser ab 13 Jahren geeignet, da es an vielen Stellen echt gruselig ist.

Leonie Höfkens, 14 Jahre



Bisher sind aus der Reihe Lockwood & Co. vier Bände erschienen.

Bd.2 Das Flammende Phantom

Bd.3 Der wispernde Schädel

Bd.4 Die raunende Maske

Wenn Geistergeschichten wahr werden…

Von: Komm mit ins Bücherwunderland Datum : 30.01.2018

komm-mit-ins-buecherwunderland.blogspot.de/

*Potential für eine Lieblingsreihe*

Für das Jahr 2018 habe ich mir fest vorgenommen, die Lockwood- Reihe endlich von meinem Sub zu befreien, nachdem sich nach und nach die einzelnen Bände bei mir gesammelt haben. Ich habe immer wieder so viele positive Stimmen zu der Reihe gehört, dass ich gerade jetzt in der letzten Zeit immer neugieriger auf die Bücher wurde. Zumal ich besonders solche Reihen liebe, die eigentlich für das etwas jüngere Zielpublikum geschrieben wurden wie z.B. die Charlie Bone – oder die Gregor Reihe. Große Erwartungen hatte ich aber keine, ich wollte mich einfach mal überraschen lassen.
Und ich wurde überrascht, aber hallo!
Direkt nach den ersten paar Seiten deutete sich schon eine erste Euphorie und das Gefühl an, dass sich diese Reihe zu etwas ganz Besonderem entwickeln könnte. Ich war sofort in den lockeren und flüssigen Schreibstil verliebt, den ich mit dem Wort „hammermäßig“ wohl am besten beschreiben kann. Die Beschreibungen der Szenarien ist sowas von auf den Punkt und ohne viele Ausschweifungen, dass bei mir im Kopf prompt ein Film entstanden ist, der während des Lesens permanent gelaufen ist. Hinzu kamen die wirklich genialen Dialoge, die mich an so manchen Stellen zum Lachen gebracht haben. Selbst in ziemlich brenzligen Situationen sind die drei Agenten allesamt sehr wortgewandt und schlagfertig und haben immer einen coolen Spruch auf den Lippen.
Wo wir direkt bei einem weiteren Punkt wären, der mir ausgesprochen gut gefällt, und zwar sind das die drei Hauptfiguren. Die drei Kinder Lucy, George und Lockwood bilden gemeinsam die Geister-Bekämpfungs-Agentur LOCKWOOD & CO und nehmen den Leser mit auf ein wirklich spannendes Abenteuer.
Lucy ist die Neue im Team, die sich ihren Platz erst noch ein bisschen erkämpfen muss, indem sie zeigt, was sie so drauf hat. George ist eher so der grummelige Nerd, der sich gerne in den Archiven rumtreibt und der sehr bedacht bei Aufträgen vorgehen möchte. Lockwood, der junge Leiter Agentur, ist da ganz anders. Er sieht seine Arbeit ziemlich locker, hält sich nicht so gerne an Vorschriften und sprüht nur so vor Tatendrang, aber leider auch ein wenig vor Übermut. Was alle gemeinsam haben, ist ihr großes Selbstbewusstsein, das sie ausstrahlen. Ich finde es genial gemacht, dass alle Figuren zwar charakterlich unterschiedlich sind, aber zusammen als ein Team sehr gut harmonieren. Besonders für die etwas jüngeren Leser dürften die drei Agenten sehr gute Identifikationsfiguren darstellen, da sie mutig und selbstbewusst sind und sich ihren Herausforderungen.
Und davon gibt es in der Geschichte so einige. Man gerät beim Lesen quasi von einem Geisterabenteuer ins nächste.
Die Aufträge sind dabei wirklich spannend und verlangen den drei Agenten so einiges ab. Ich hatte wirklich großen Spaß und habe so richtig mitgefiebert, besonders in den brenzligen Situationen. Es gab jede Menge Action, Gefahren und Überraschungen, die aus der Geschichte ein wirkliches Abenteuer gemacht haben. Das Erzähltempo war dabei sehr hoch, sodass permanent irgendwas passiert ist und eine spannende Situation auf die nächste folgte.
Abschließend ist es vielleicht gut noch anzumerken, dass einige Stellen eine doch sehr gruselige Grundstimmung haben, weshalb ich das Buch erst Leser_innen ab 12 Jahren empfehlen würde.

Mein Fazit:
Ich bin so froh, dass ich diese Reihe endlich begonnen habe! <3 Ich finde an diesem Buch wirklich alles echt richtig gut. Der Schreibstil, die Charaktere, die Handlung und besonders die schlagfertigen Dialoge machten für mich aus dieser Geschichte ein echt tolles Leseerlebnis mit inklusivem Kopfkino. Ich freue mich jetzt schon sehr auf den 2. Band! <3

Lest fleißig,
eure Sabrina

Geisterjagt im Herzen von England!

Von: Luana Vanserra Datum : 05.11.2017

https://www.instagram.com/a_court_of_books_and_coffee/?hl=de

Ich liebe, liebe, liebe diese Buchreihe!
Sie zählt mitlerweile zu meinen allerliebsten. Auf den ersten Blick hab ich gedacht es wäre nur was für jüngere und es wäre eine eher Kindergeschichte. Nach den ersten paar Seiten hab ich mich jedoch schon gegruselt (hierbei muss erwähnt werden, dass das nicht schwer ist sobald Geister im Spiel sind). Die Welt ist fantastisch ausgedacht und man kommt sich vor wie in einem London in der Zukunft oder einer Parallelwelt. Dazu begleiten uns einzigartige Charaktere durch die Geschichte die selbstbewusste Lucy, der tollpatschige nerdige George und Lockwood der ein bisschen an Sherlock Holmes erinnert, was sehr angenehm war. Zusammen bilden die drei die Agentur Lockwood & Co und jagen Geister. Auf ihren Abenteuern wird es nie langweilig, man zählt nie die Seiten bis zum nächsten Kapitel, stattdessen hofft man das es gar nicht mehr aufhört. Ich war zumindest froh, dass der zweite Teil der Reihe schon in meinem Regal stand. Klare Leseempfehlung für jeden der aufregende Geschichten mit klasse Charaktern und vielleicht eine Vorliebe für Geister, London und Sherlock hat.

Toller Auftakt mit Witz, Spannung und großartigen Charakteren

Von: Maike Datum : 17.08.2017

https://may4la.wordpress.com/

Lucy, George und Lockwood sind Teenager, die mit ihrer eigenen Agentur – ohne erwachsene Hilfe – dem Geisterproblem in Großbritannien zu Leibe rücken möchten. Das ist nur gar nicht so einfach, wenn einem eine saftige Klage wegen einem abgebrannten Haus droht, wenn man nicht in den nächsten vier Wochen sechzigtausend Pfund auftreibt. Wo das Geld hernehmen, wenn man pleite ist? Und dann ist da auch noch dieser Geist, den Lucy, anstatt ihn sicher hinter Silber zu verbannen, aus Versehen mitgenommen hat und der sie vor immer neue Rätsel stellt. Als sie einen teuren Auftrag angeboten bekommen, zögert Lockwood nicht lange – er sagt zu. Und das obwohl sie in das wohl meist heimgesuchte Geisterhaus der ganzen Welt sollen, aus dem noch niemand, der nachts hineinging, wieder lebend hinaus kam. Allein dafür, den Auftrag anzunehmen, bietet ihr Auftraggeber ihnen sechzigtausend Pfund an und das ist nicht das einzige, das ihn ganz schön zwielichtig erscheinen lässt. Doch dieser Auftrag ist ihr einziger Ausweg.

In Combey Carey Hall – dem heimgesuchten Haus – wimmelt es nur so von Geistern – doch wie sich herausstellt sind die übersinnlichen Erscheinungen nicht die einzige Gefahr…

Lucy, Lockwood und George sind grundsätzlich verschiedene Charaktere. In ihre immer wiederkehrenden Auseinandersetzungen legt Jonathan Stroud seinen scharfzüngigen Humor, der allen Lesern von seiner Bestseller-Reihe um Bartimäus nur zu gut bekannt sein müsste. Ganz egal wie viel man über Lucy auch erfährt, Lockwood bleibt bis zum Schluss ein verschlossenes Buch (zumindest für diesen ersten Band). Das macht wohl einen Teil des Reizes aus.

Die Geschichte an sich beginnt eher langsam, mit einer ziemlich ausführlichen Schilderung der Ereignisse in dem später abgebrannten Haus. Doch dann nimmt die Handlung schnell Fahrt auf und spätestens dann, wenn Lockwood & Co. ihren Auftrag annehmen, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Jonathan Stroud erzählt in einer einzigartigen Mischung aus Spannung und Witz die Geschichte dreier hochbegabter Protagonisten, die einen sofort in ihre Welt hinein ziehen. Man gerät als Leser in einen Strudel, der einen immer weiter hinab zieht. Abwärts, abwärts…

Es ist eine durchweg gelungene Geschichte, die allen Lesern von „Bartimäus“, aber auch allen anderen, nur zu empfehlen ist. Aber Achtung! Man sollte sicherstellen, dass man genug Zeit zur Verfügung haben, wenn man das Buch in die Hand nimmt. Also alle wichtigen Besorgungen besser vorher erledigen, damit man es dann an einem Stück verschlingen kann – oder es einen, wie man’s nimmt.

Toller Auftakt!

Von: Andrea / EasyPeasyBooks Datum : 05.07.2017

www.easypeasybooks.wordpress.com

Worum gehts?

London: irgendwann. Sobald die Sonne untergeht, beginnt das Grauen in der Stadt. Geister erheben sich aus ihren Gräbern, tauchen in Häusern oder den Straßen auf und treiben dort ihr Unwesen. Woher sie kommen weiß keiner. Und das ist eines der vielen Probleme. Denn auch nur Kinder und Jugendliche können die Wesen aufspüren und sich somit vor ihnen schützen. Erwachsene haben nur die Wahl von Amuletten, da sie die Geister weder spüren noch sehen können. Sobald ein Geist einen Menschen berührt, stirbt dieser.

Um diese Geisterplage einzudämmen gibt es Agenturen, die Kinder und Jugendliche beschäftigten, die die Geister vertreiben oder deren Quellen zerstören. Solch eine Agentur ist auch Lockwood & Co. Noch können Lockwood und George aber nicht mit den großen Agenturen mithalten. Das soll sich aber mit dem Fall der Seufzenden Wendeltreppe und Lucy, die sie neu ins Team holen, ändern.

Zuvor jedoch hat das Team aber ganz andere Schwierigkeiten. Bei ihrem ersten gemeinsamen Fall fackeln sie das Haus ihres Auftraggebers ab und stecken bis zum Hals in Schulden. Um ihnen ihre Schulden aber zu erlassen, wird ihnen ein Fall angeboten, an dem sogar die ganz großen Agenturen versagt haben. Den Dreien bleibt nichts anderes übrig als den Fall der Seufzenden Wendeltreppe anzunehmen und zu hoffen, dass sie diesen überleben.


Gut?

Lockwood und Co – Die Seufzende Wendeltreppe war ein wirklich genialer Auftakt für die kommende Reihe. Das Buch ist unglaublich flüssig geschrieben, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Es ist aus der Sicht von der Hauptfigur Lucy geschrieben, die unglaublich viel Humor und Sarkasmus bietet. Typisch Jonathan Stroud gibt es wieder einen witzigen Sidekick, der Sprüche raushaut, über die ich immer wieder Schmunzeln und auch mal richtig Lachen musste.


Die Story ist in sich schlüssig und macht Spaß zu lesen. Der erste Fall in dem Haus fand ich unheimlich gruselig und irgendwie auch beängstigend. Am Ende dieses Falles fühlte ich mit den Protagonisten und ihrer Geldnot. Dann folgte der zweite Auftrag, um den es in dem meisten Teil des Buches geht. Auch hier fiebert man wieder mit und möchte verstehen, was da genau passiert ist.


Die Idee hinter der Geschichte, dass nur Kinder und Jugendliche die Geister sehen, finde ich eine schöne Idee. Ebenso, dass sie die Geister mit eher älteren Waffen bekämpfen wie Degen, Eisenspäne, Eisenketten usw. Das scheint alles aus einem anderen Jahrhundert und nichts wirklich Modernes, was schon irgendwie im Kontrast zu dem Rest steht, den man aus dem Buch so erfährt.

Schön finde ich, dass jede der drei Charaktere eigene Gaben oder Fähigkeiten hat, die das gesamte Team gut ergänzen. Lucy hat ein gutes Gehör und arbeitet nach ihrem Instinkt. George ist eher der Analytiker und recherchiert vorher viel über die Häuser und die Todesfälle dort, damit die Agenten nicht ausversehen in ihr Verderben rennen. Lockwood ist der Anführer der ganzen Gruppe und kann von allem ein bisschen. Quasi das Allround Talent der Gruppe.

Ich freu mich auf jeden Fall bald die weiteren Bände zu lesen!


Kurzes Fazit:

Super spannendes Buch, was einen zwischendurch wirklich zum Gruseln bringt. Tolle Geschichte mit viel Humor!

Grandioser Geisterroman!

Von: Nightmarebookshelf Datum : 11.02.2017

www.nightmarebookshelf.blogspot.com

Dass das Buch gehypt wurde ist ja schon fast untertrieben, da man ja nur gutes über das Buch hört. Nach langem überlegen, ob es nicht doch zu gruselig ist (ja ich weiß, ich bin ein riesen Angsthase :)) Jedoch bin ich total froh, dass ich endlich zum Buch gegriffen habe.
Zunächst erstmal zum Schreibstil des Autors, denn dieser ist einfach grandios. Alles wird sehr bildlich beschrieben und fühlt sich einfach dort. Außerdem ist er sehr flüssig und passt super zur Geschichte. Ebenso schön sind die Charaktere, die sehr schön charakterisiert sind und einfach Spaß machen und für viele Lacher sorgen. Leider haben diese manchmal etwas doof gehandelt, was mich etwas frustriert hat. Die Geschichte fand ich auch sehr spannend und konnte mich von der ersten Seite an fesseln. Mich hat es auch nicht gestört, dass erst in der Gegenwart erzählt wird und man erst später was über Lucy (die Protagonistin) erfährt. Nun zum Gruselfaktor ;): Das Buch ist nicht wirklich über gruselig und es ist auch nicht ekelig oder so. Es ist ja auch immerhin ein Jugendbuch.
Nach dem ersten Teil bin ich nun schon sehr gespannt auf die Folgebände!

Lockwood&Co. Die seufzende Wendeltreppe

Von: LieblingsBücher Datum : 26.04.2016

https://lieblingsbuecher2016.wordpress.com

Titel: Lockwood&Co. Die seufzende Wendeltreppe

Autor: Jonathan Stroud

Genre: Fantasyroman (?)

Verlag: cbj

Seitenzahl: 432

(Amazon)Preis: 12.99 Euro (Taschenbuch)



Klappentext

LONDON, ENGLAND: In den Straßen geht des Nachts das Grauen um. Unerklärliche Todesfälle ereignen sich, Menschen verschwinden und um die Ecken wabern Schatten, die sich nur zu oft in tödliche von Geisterwesen ausgesandte Plasmanebel verwandeln. Denn seit Jahrzehnten wird Großbritannien von einer wahren Epidemie an Geistererscheinungen heimgesucht. Überall im Land haben sich Agenturen gebildet, die in den heimgesuchten Häusern Austreibungen vornehmen. Hochgefährliche Unternehmungen bei denen sie, obwohl mit Bannkreisketten, Degen und Leuchtbomben ausgerüstet, nicht selten ihr Leben riskieren.
So auch die drei Agenten von LOCKWOOD & CO. Dem jungen Team um den charismatischen Anthony Lockwood ist allerdings bei einem Einsatz ein fatales Missgeschick passiert. Um die Klage abwenden und den Schadenersatz dafür aufbringen zu können, müssen die drei Agenten von LOCKWOOD & CO. einen hochgefährlichen und zutiefst dubiosen Auftrag annehmen. Dieser führt sie in eines der verrufensten Herrenhäuser des Landes und stellt sie auf eine Probe, bei der es um nichts weniger als Leben oder Tod geht …



Meinung

Der Schreibstil von Jonathan Stroud ist flüssig und sehr einfach zu lesen. Da es in diesem Buch keine Verschnaufpausen gibt, ist die Geschichte vor Spannung geladen, dennoch würde dem Buch so eine kleine Pause nicht schaden. Doch der Autor reiht die Handlungen nicht einfach so zusammen, sondern schafft es alles in eine tolle Geschichte zu vereinen. In dem ganzen Buch geht es immer nur um ein einziges Thema was ich manchmal ein bisschen schade finde. Aber die Geschichte ist etwas wirklich neues, was ich sehr, sehr toll finde! Das Buch habe ich allerdings nicht selber gelesen, sondern auf YouTube angehört. Schaut dort unbedingt mal auf dem Kanal LisaReadsBooks vorbei! Sie liest extrem gut vor und hat eine angenehme Stimme.



Fazit

Das Buch ist sehr spannend und hat mir gut gefallen! Deshalb bekommt es von mir 4 ½ von 5 Sternen.

unterhaltend, spannend - geisterhaft

Von: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog Datum : 01.04.2016

dieseitenfluesterer-unserbuchblog.blogspot.de/

Nach seinem Erfolg mit der “Bartimäus” Reihe, startet der Autor Jonathan Stroud seit dem 11. September 2013 in eine neue Welt - in die der Geisterjäger - "Lockwood & Co - Die seufzende Wendeltreppe".
Auf 432 Seiten begleitet man die Protagonisten auf eine schaurige Ermittlungsreise in London.
Ich danke dem CBJ-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Lucy Carlyle ist sensibel, das heißt, sie ist vor allem für gespenstische Geschehnisse in ihrem Umfeld besonders empfindlich.
Da sie noch sehr jung ist, wird Lucy kurzerhand für die Aufspürung dieser Geister eingesetzt, die nehmen immer mehr überhand.
Institutionen werden ins Leben gerufen, so auch LOCKWOOD & CO. …

Schon als Jonathan Stroud seine Bartimäus Reihe veröffentlicht hatte, war ich begeistert von seinem kleinen Dämon, der sehr viel Witz und Charme versprühte.
Doch mit “Lockwood & Co.” hat er mich noch mehr überzeugen können!

Im Mittelpunkt steht hier zwar Lucy Carlyle, aber eigentlich bewegt sich der Fokus zwischen ihr und Anthony Lockwood locker hin und her.
Neben Lucy gehört auch George zu seinem Team, der mehr der Kopf und Denker in dem wilden Haufen ist.
Lockwood selbst kam immer wieder als Draufgänger herüber, der nicht lang fackelt, sondern sich Hals über Kopf in einen Auftrag stürzt, ohne vorher an alles zu denken.
Was Lucy und ihm des Öfteren in ein großes Bedrängnis bringt, denn die Jagt nach Streunern, Waberern und vielen anderen Arten von allgemein gesprochen Geistern, ist nicht ungefährlich.

In den Institutionen der “Geisterjäger” werden Teenager und Kinder bevorzugt, da sie sehr empfänglich sind für alles, was Geister aussenden.
So ist auch Lucy zu diesem Job gekommen, denn ihre Gabe ist außergewöhnlich stark und die Entwicklung, welche sie im Laufe der Handlung durchläuft, wird immer greifbarer und macht sich vor allem in den gefährlichen Situationen bemerkbar.
Jonathan Stroud arbeitet gekonnt mit Rückblenden in Lucys Leben, von ihren Anfängen in der Geisterjagt bis hin zu ihrem Beginn bei Lockwood & Co..
Dazwischen setzt er die Handlung ihrer derzeitigen Falles fort und beginnt die Spannung zwischen den Seiten immer spürbarer und greifender wirken zu lassen (lest das Buch in manchen Szenen bloß nicht im Dunkeln).

George ist ehr der Zurückhaltende in der ganzen Handlung, er ist zwar das “Gehirn” und bekommt schnell als irgendjemand sonst heraus, was die Beiden bei den jeweiligen Fällen beachten müssen, aber er ist auch ein Miesepeter, der sich oft mit Lucy anlegt.
Lockwood sprüht zwar vor Charme, aber er war nicht der Charakter, den ich gern begleitet habe, diesen Platz nimmt definitiv Lucy ein. Was wohl auch an ihrem Leben und Jonathan Strouds Erzählweise liegt.
Sie setzt mit ihrem Gefühlen und vor allem ihrer starken Entwicklung den Fokus oft auf sich und ist dabei sehr angenehm und offen.

Besonders ansprechend sind die ganzen Wesen, die der Autor in die Geschichte setzt, aber vor allem die jeweiligen Geschichten um diese Geister wirken unterhaltsam und ergreifend.
Es werden Rätsel gestellt, die sich dem Leser wie ein Puzzle offenbaren und erst ganz zum Schluss ein Gesamtbild ergeben, dass erschreckt und doch zu einem großen Aha-Effekt beiträgt.
Auch die Entwicklung des Autors selbst war es, dass mich Lockwood & Co. so nahe gebracht hatte, denn hier fließt sein Erzählstil leicht dahin und ergriff mich als Leser gleich vom ersten Kapitel an.

Er erklärt offen und einfach, bleibt dabei aber mit seinem gewohnten Witz und einer Raffinesse zum Erzählen auch der Bartimäus Reihe treu und baut aber seinen Wortschatz und die Figuren hier viel besser aus, sodass es eine wahre Freude ist, Seite um Seite die Geschichte zu erforschen.
Für mich war sein Buch eine gute Mischung aus Krimi, Fantasy, gepaart mit einer großen Portion Gruselfaktor.

“Lockwood & Co.” ist spannend, außerordentlich unterhaltend und trumpft mit gut ausgearbeiteten Charakteren und zahlreichen, gespenstischer Wesen auf !

Lockwood und Co.

Von: analog 2.0 Datum : 13.03.2016

www.analogzweinull.de/

Eigentlich bin ich ja überhaupt nicht so der Fantasy Fan, aber Lockwood und Co. ist so schön in einen realen Rahmen eingebunden, das fantastisch schon wieder gut ist

Seit nun mehr fast 50 Jahren machen ständig übernatürliche Besucher auf. Niemand weiß so genau warum oder was der Auslöser war, aber man hat sich anscheinend mit dieser Tatsache arrangiert. Um den Erscheinungen ein Ende zu setzen sprießen im ganzen Land Agenturen aus dem Boden die alle nur ein Ziel haben, die Vernichtung der Besucher! George, Lucy und Lockwood sind auch Geisterjäger. Was daran so besonders ist? Nun die drei sind Jugendliche und betreiben die Firma ganz allein ohne Erwachsenen an ihrer Seite.

Ohne sich vorher groß um die Geschichte gekümmert zu haben, könnte man glauben etwas verpasst zu haben, denn als Leser landet man wirklich direkt im Geschehen. Auf den ersten Blick wirkt die Welt in der wir uns befinden wirklich fremd und irgendwie falsch, aber je mehr man liest, desto mehr fängt einen die Geschichte und die Zusammenhänge bekommen eine gewisse unumstößliche Logik.

Ich fand es wirklich faszinierend mit wie viel Kreativität der Autor sich der Sache mit den Geistern gewidmet hat oder besser wie viele Arten es gibt Geister zu erledigen. Und wie einfach diese doch sind! Salz und Eisenspäne? Gerade diese Mischung aus Realität und Fantasie macht es einem beim Lesen so leicht einfach zu glauben was wir vorgesetzt bekommen. Mindestens einmal überkam mich der Drang meine Eisenketten raus zu holen und mein Bett damit zu sichern oder mir Salz in die Tasche zu stopfen.

Die Sprache ist im Grunde sehr simpel gehalten, aber es ist ja schließlich auch ein Jugendbuch. Der Humor ist größtenteils sehr schwarz, trocken und vor allem britisch. „Die seufzende Wendeltreppe“ ist ein in sich geschlossenes Buch das keinen Cliffhanger hat. (Was nicht heißt, das man nicht trotzdem weiter lesen muss und will.)

Die Charaktere sind mir sehr sympathisch. Drei junge wissensdurstige Menschen die mit viel Elan ihrer Arbeit nachgehen. Lucy selbst, das neuste Mitglied von Lockwood und Co. erzählt wie sie zu ihren Fähigkeiten und ihrem Job gekommen ist. Von ihr erfahren wir auf diese Weise noch am meisten. Lockwood selbst gibt nur sehr wenig von sich Preis und ist sehr mysteriös und geheimnisvoll.

Besonders gut gefällt mir das Glossar am Ende des Buches. Die meisten Begriffe erklären sich zwar aus dem Zusammenhang, aber sollten doch noch Fragen offen bleiben, kann man sie ganz einfach nachschlagen.

Viele werden bei dem Wort „Geisterjäger“ wohl eher an die Ghostbusters denken, aber in Lockwood und Co. weht ein ganz andere, viel frischerer Wind.

Lockwood und Co. – Die seufzende Wendeltreppe ist ein spannend gruseliger Jugendbuchauftakt. Diese Reihe ist sehr vielversprechend und unglaublich gut. Ich bin auf jeden Fall begeistert. (Man beachte an dieser Stelle das sehr gewagte Wortspiel…)

Eine fesselnde Geistergeschichte mit sympathischen Charakteren!

Von: Magnificent Meiky Datum : 08.01.2016

magnificent-meiky.blogspot.de/

Der erste Teil der Jugendbuch-Reihe "Lockwood & Co" ist ein spannender und auch schauriger Auftakt. In der seufzenden Wendeltreppe sind Lockwood und seine beiden Kollegen auf Geisterjagd in und um London.

Die Gestaltung der Geisterwelt hat mich sehr begeistert. Es herrscht eine Geisterplage in London. Diese Geister sind nicht gerade ungefährlich für die Menschheit. Aber nicht jeder kann diese Geister sehen. Erwachsene haben diese Fähigkeit verloren und so sind die Jugendlichen Lockwood, Lucy und Georg nachts auf der Jagd nach Geistern. Ganz alleine und ganz ohne Erwachsene. Sie werden in Häuser gerufen in denen es spukt und kämpfen für eine geisterfreie Zukunft.

Das Buch wird aus der Sicht von Lucy erzählt, was mich erstmal gewundert hat. Aber sie war mir von Anfang an sympathisch. Lucy ist ein sehr selbstständiges, wenn ich etwas übermütiges, Mädchen. Sie musste früh ihr eigenes Geld mit der Geisterjagd verdienen, da ihre Familie unter ärmlichen Verhältnissen lebt. Sie hat die besondere Begabung die Geister zu hören, welche sehr selten und nützlich ist. Natürlich sind die nächtlichen Begegnungen mit Geistern recht unheimlich und nicht gerade ungefährlich.

Die drei Hauptcharaktere sind sehr schlagfertig, sodass auch Humor in dieser Geschichte nicht zu kurz kommt. Der Schreibstil ist fesselnd und man fliegt nur so über die Seiten. Die Geschichte ist sehr gut durchdacht und die Zusammenhängen sehr gelungen. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und ich freue mich auf den zweiten Teil der Reihe. Der erste Endet glücklicherweise nicht mit einem Cliffhanger, aber ich bin trotzdem gespannt auf die nächsten Fälle der drei Agenten!

1. Band der Lockwood & Co-Reihe

Von: Kerry Datum : 16.12.2015

www.lesendes-katzenpersonal.blogspot.de/

Die Zeiten haben sich geändert, nichts ist mehr, wie es einst war, denn es gibt sie wirklich und das sogar anerkannt: Geister! Geistererscheinungen gab es schon immer, doch in den letzten 50 Jahren konnten enorme wissenschaftliche Fortschritte erzielt werden, die deren Existenz wahrhaft belegen und wo es Geister gibt, gibt es auch sie: Geisterjäger. Geisterjäger sind in der Regel sehr jung, noch Teenager, denn nur sie verfügen über die Gaben, diese wahrzunehmen. Die Gaben an sich, können sehr unterschiedlich ausgeprägt sein: einige können sie sehen, anderen hören oder aber Gefühle von ihnen empfangen - doch nicht jeder junge Mensch hat automatisch eine dieser Gaben. Lucy ist jedoch eine solche Ausnahme und sie ist ein Ausnahmetalent, denn sie hat die Gabe des Hörens und des Fühlens und ist auf Grund dessen sehr sensibel, was diese Dinge angeht.

Es gibt richtige Agenturen, gerade in London gibt es ihrer fast unzählige, die sich mit der Vertreibung von Geistern beschäftigen. Gewöhnlich bestehen solche Geisterjäger-Teams aus einem Berater (der ein ehemaliger Geisterjäger ist, jedoch zu alt wurde und seine Gaben verlor) und den jugendlichen Geisterjägern an sich. Die Agentur Lockwood & Co bildet hier eine Ausnahme, denn sie besteht nur aus Anthony Lockwood, der nur bei seinem Nachnamen genannt wird und der die Gabe des Sehens hat, George, der die Gabe des Hörens hat und eben Lucy. Zusammen versuchen sie, ihr Geschäft am Laufen zu halten und sich erfolgreich gegen die Mitbewerber zu behaupten.

Tatsächlich ist es jedoch so, dass sie kürzlich bei einem Auftrag bei einer gewissen Mrs Hope deren Haus fast vollständig zerstört haben, was zur Folge hat, das enorme Regressforderungen auf sie zukommen, denen sie binnen vier Wochen nachkommen müssen, ansonsten wird die Agentur geschlossen. Ist der Ruf erst ruiniert - folgen natürlich keine weiteren Aufträge, sodass es mehr als fraglich ist, ob die Agentur überleben kann. Lucy, die aus Mrs Hopes Haus ein Medaillon eines Mordopfers an sich genommen hat, möchte den guten Ruf des Instituts wieder herstellen, indem sie den seit 50 Jahren offenen Mordfall klärt, doch Lockwood ist wenig angetan von dieser Idee. Wider erwartend erhalten sie kurz vor Fristende dennoch ein lukratives Jobangebot - sie sollen eine Nacht in dem schlimmsten heimgesuchten Haus Englands verbringen ...


Der 1. Band der Lockwood & Co-Reihe! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders fasziniert war ich von der Tatsache, dass in Sachen Geisterbekämpfung immer Kinder und Jugendliche an vorderster Front kämpfen und das nicht mit modernen Waffen, sondern mit Leuchtbomben, Eisenspänen, Ketten und Degen - fast als wäre man in einem anderen Jahrhundert gelandet. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet. Die Figur der Lucy hat es mir hier sehr angetan, folgt sie doch, entgegen anderen Weisungen, ihrem eigenen Instinkt und auch wenn dieser nicht immer unfehlbar ist, merkt man sofort, dass sie ein gutes Herz hat und sie gewillt ist, diesem zu folgen. Die Figuren des Lockwood und George kamen mit unter recht geheimnisvoll daher, hier blieben bei mir einige Fragen, gerade zu deren Vergangenheit, offen, die hoffentlich bald beantwortet werden. Den Schreibstil kann ich nur als fesselnd beschreiben, ich konnte und wollte mich nicht von dem Buch trennen und obwohl es sich hierbei um eine in sich abgeschlossenen Geschichte handelt, kann ich es kaum erwarten, den Nachfolgeband in die Finger zu bekommen.

Unfassbar Spannend

Von: BlackTeaBooks Datum : 14.12.2015

blackteabooks.blogspot.de

Zum Buch:
Die Seufzende Wendeltreppe habe ich zum zweiten Mal gelesen, doch obwohl ich die Handlung noch ziemlich gut kannte, hat der Gruselfaktor nicht im geringsten abgenommen. Irgendwie endet man trotz aller Vernunft und Erfahrung immer mitten in der Nacht bei den letzten Kapiteln und traut sich nicht mehr aus dem Zimmer.

Meine Meinung:
Geistergeschichten zählen eher nicht zu meinen meistgelesenen Genres da ich mich wirklich schnell grusle, doch dafür zählt Jonathan Stroud zu meinen Lieblingsautoren - und ein, zwei mal im Jahr kann man sich das schon antun. Außerdem hat mich das Konzept der Reihe wirklich überzeugt. Lockwood & Co ist eine der zahlreichen Agenturen, die die ebenfalls zahlreichen Geister bekämpfen, die Großbritannien seit Jahrzehnten heimsuchen. Doch da Erwachsene die anderweltlichen Wesen nur kaum wahrnehmen können, liegt es am jüngeren Teil der Bevölkerung, so gut es geht für Ordnung zu sorgen. Speziell gegen Geister bewaffnet ziehen sie nachts los, um die unheimlichen Besucher zu erledigen. Da fragt man sich unwillkürlich in welcher Gruppe man lieber wäre, denn das Ganze ist nicht ungefährlich. Zu den jungen Geisterjägern gehören auf jeden Fall auch Anthony Lockwood, Lucy und George, die zusammen die Agentur Lockwood & Co bilden.

Man erlebt die Geschichte aus Lucys Perspektive und erfährt viel über die Einsätze der drei, Lucys eigene Vergangenheit, wie sich das 'Problem' der Heimsuchungen entwickelt hat und schließlich Lochwood & Co.'s aktuelle Aufträge. Lucy und Lockwood bringen ihre kleine Agentur bei einem schief gelaufenen Einsatz in große finanzielle Schwierigkeiten, die sie durch weitere Ermittlungen an diesem Fall ausbügeln wollen. Unverhofft landen sie dadurch einen weiteren, vielversprechenden und extrem gefährlichen Auftrag in dem am schlimmsten heimgesuchten Haus Großbritanniens. Unzählige Menschen haben dort ihr Ende gefunden, und Lockwood & Co sollen diese Geister nun unschädlich machen. Wie sie das überstehen sollen, müsst ihr selbst herausfinden.

Jede der Geisterszenen lässt dieses einzigartige, schauerliche Gefühl entstehen; selbst beim wiederholten Lesen. Die Atmosphäre ist einfach perfekt, ich liebe all die verschiedenen Persönlichkeiten und Details dieser Welt. Beeindruckt hat mich auch das Große und Ganze: alle einzelnen Handlungen ergeben gegen Ende des Buches ein unerwartetes Bild, und trotzdem gibt es noch viele Geheimnisse zu lüften. Was ist der Ursprung des Geister-Problems? Verbirgt Lockwood selbst ein Geheimnis? Steckt hinter Lucy mehr als irgendjemand weiß, sie selbst mit eingeschlossen? Ich bin sehr gespannt, wie die Antworten wohl ausfallen werden!

Fazit:
Eine unfassbar spannende Geschichte, bei der man irgendwie immer mitten in der Nacht beim gruseln endet. Am besten, ihr deponiert schon einmal Silberdegen und Salzbomben in euren Zimmern. Da unsere drei Agenten am liebsten Tee vor ihren Aufträgen genießen, haben sie sich davon besonders viel verdient:

5 / 5 Black Tea Cups
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Gruseliger Auftakt einer vielversprechenden Jugendbuchreihe

Von: chrissieskleinewelt Datum : 13.12.2015

www.chrissies-kleine-welt.de

Normalerweise sind die derzeit kursierenden typischen Jugendbücher nichts für mich. Leider wird dieses Genre immer mehr von vorhersehbaren Dreiecksschmonzetten überflutet und spannende Abenteuer gehen in der Masse unter. Gott sei Dank ist dies bei Lockwood & Co. nicht der Fall. Mit Beginn dieser Reihe kann man definitiv sagen, dass es hier um das Abenteuer geht und nicht um pubertäres unrealistisches Liebesgeplänkel. Zudem ist diese Reihe auch kein Geheimtipp, denn die Qualität dieser Geschichte konnte sich auch auf dem Markt durchsetzen.

Als erwachsener Leser darf man sich nichts vormachen. Mit Teenagern als Protagonisten und einem Setting, dass auf Jugendliche abgestimmt ist, fehlt es leider auch nicht an kleineren Zickereien und typischen Themen. Gott sei Dank bilden diese jedoch die Ausnahme. Im Vordergrund steht die durchaus spannende, in drei Hauptteile separierte Geschichte um die noch kleine Geisteragentur Lockwood & Co., die sich in einer uns ähnlichen Welt voller Geister und Erscheinungen in deren Austreibung zu behaupten versucht. Da vor allem Kinder und Jugendliche empfänglich für die Wahrnehmung dieser Wesen sind, müssen sich Talente in diesem Alter mit allerhand Grusel und Grauen befassen.

Im ersten Teil des Buches begegnen wir Lucy Carlyle, der erzählenden Protagonistin und ihrem Chef Anthony Lockwood. Zusammen versuchen sie einen vermeintlich harmlosen Geist aus einem Privathaus auszutreiben, damit die Familie dort wieder sorgenfrei leben kann. Bald schon stellt sich aber heraus, dass viel mehr hinter dieser Sache steckt.
Als Leser erlebt man so zum ersten Mal eine Geistererscheinung, die wirklich gut beschrieben und atmosphärisch geschildert wurde. Ängstlichen jungen Teenagern könnte hier schon der Schrecken in die Glieder fahren, ansonsten wird man mit einem wohligen Schauer belohnt. Mir hat dieser Teil des Buches mit Abstand am Besten gefallen.

Im zweiten Teil des Buches wird erzählt, wie Lucy zur Agentur Lockwood & Co. gekommen ist und wie diese mit den Folgen der Austreibung des ersten Teils zu kämpfen hat. Hier treten leider auch einige typisch pubertäre Verhaltensweisen auf, die den jugendlichen Charakteren vorher gefehlt haben. Mir erschien es fast so, als ob Stroud so erzwungen versucht hat die Charaktere altersentsprechend wirken zu lassen, da man ansonsten gerne vergessen konnte, dass es sich um Kinder handelt.

Im dritten Teil des Buches kommt die Geschichte dann auch endlich ihrem Namensgeber, der seufzenden Wendeltreppe, näher. Hier konnte sie mich wieder packen und mitreißen.

Generell kann man sagen, dass dieses Buch sehr kurzweilig, spannend und leicht verständlich geschrieben wurde. Trotzdem kann diese gruselige Abenteuergeschichte auch einen erwachsenen Leser begeistern. Für mich ist diese Reihe bereits jetzt in eine Riege mit Harry Potter zu setzen, auch wenn sie nicht ganz an dieses große Epos herankommt. Es macht ungemein Spaß die Agentur Lockwood zu erleben, die Geister und deren Geschichten sind spannend und packend und man kann sich gut vorstellen, dass in den weiteren Bänden noch viele Abenteuer zu erleben sind. Teil 2 und 3 sind jedenfalls bei mir gleich eingezogen und werden bald gelesen. Definitiv eine Leseempfehlung für junge Leser und für Erwachsene, die sich das innere Kind bewahrt haben.

Spannend, Düster, Humorvoll

Von: Lenas Welt der Bücher Datum : 13.11.2015

www.lenasweltderbuecher.de

Meine Meinung:
Ich habe schon eine Menge positiver Meinungen zu dem Buch gehört und da es ja um Geister geht, dachte ich mir, dass es perfekt in dieses Jahreszeit passt.
Das Buch ist wirklich perfekt für den Herbst und Winter, da die Stimmung eher düster ist. Durch die Geister wird diese Stimmung hervorgerufen. Das Buch startet in einem Haus, wo die Agentur Lockwood & Co dabei ist, einen Geist zu vernichten. Das Ganze ist zwar nicht super gruselig, aber es hat schon eine schaurige Stimmung. Daher ist es auch für alle, die Geister mögen, aber sonst eher Angsthasen sind, denn das Buch ist wirklich auch was jüngere.
Die Charaktere in dem Buch sind auch wirklich jung, was man aber überhaupt nicht gemerkt hat. Lucy die Protagonistin ist ca. 15 Jahre alt. Man merkt ihr das aber überhaupt nicht an, denn sie wirkt viel älter, viel reifer. Die anderen Charaktere sind ebenfalls in dem Alter. Lucy mochte ich unheimlich gerne. Sie hat einen ziemlich stumpfen Humor und ist (fast) ein normales Mädchen von nebenan. Sie lockert die Agentur etwas auf und bringt neuen Wind mit.
Mich hat sehr verwundert, dass Die Seufzenden Wendeltreppe erst so spät kam. Erst nach 150-200 Seiten ging es damit los. Aber langweilig war es vorher definitiv nicht!
Das ganze Buch ist super spannend. Es passiert eine ganze Menge und man rast nur so durch die Geschichte.
Der Schreibstil ist locker und leicht und richtet sich wahrscheinlich an eine andere Zielgruppe, als ich es bin. Dennoch konnte es mich total überzeugen.

Fazit:
"Lockwood & Co - Die seufzenden Wendeltreppe" ist das perfekte Buch für die dunkle Jahreszeit. Durch die Geister hat es eine sehr düstere Atmosphäre (kann aber von jedem gelesen werden, keine Angst!). Die Geschichtet bietet eine Menge Spannung und einen trockenen Humor. Eine klare Leseempfehlung von mir!

„Buy lots of copies, it’s great!“ (Jonathan Stroud)

Von: Tintenhain Datum : 11.11.2015

www.tintenhain.wordpress.com

Inhalt:
Großbritannien versinkt im Geisternebel, eine wahre Epidemie an Geistererscheinungen macht seit 50 Jahren des Nachts die Insel unsicher. Nur Kinder können die Geister wahrnehmen und somit auch bekämpfen. Überall haben sich Agenturen gebildet, die den Kampf gegen die oft rachsüchtigen Verstorbenen aufnehmen. Mit Degen, Eisenketten und Leuchtbomben bewaffnet treiben sie heimgesuchten Häusern die Geister aus und schützen die Menschen vor den Gefahren der Nacht. Doch die Erwachsenen wollen sich die Butter nicht vom Brot nehmen lassen und arbeiten leitend als Berater bei den Agenturen. Dass der selbstbewusste und charismatische Anthony Lockwood zusammen mit der talentierten Lucy und dem etwas stoffeligen George eine eigene Agentur führt, ist so manchem ein Dorn im Auge.

So kommt es der Aufsichtsbehörde gerade recht, dass den drei Agenten von Lockwood & Co. bei einem scheinbar harmlosen Auftrag ein fataler Fehler unterläuft. Am Ende steht das Haus in Flammen und in Besitz der drei jungen Agenten befindet sich ein Amulett, das mehr als nur ein Rätsel aufgibt. Um eine Schadensersatzklage abzuwenden, müssen Lockwood, George und Lucy einen höchst riskanten Auftrag auf dem Landsitz Combe Carey Hall des schwerreichen Industriellen Fairfax annehmen – ein Auftrag, von dem noch keiner lebend wiedergekehrt ist.

Stroud geht gleich zu Beginn des Buches in die Vollen und nimmt den Leser mit zu einem interessanten Auftrag, der das riskante Leben der jungen Agenten, die stets wie Erwachsene agieren müssen, zeigt. Man erfährt viel über das Wesen der Geistererscheinungen, die Standardausrüstung eines Agenten und ihre Wirksamkeit. Auch die drei Protagonisten, von denen Lucy als Ich-Erzählerin fungiert, werden ausführlich und unterhaltsam vorgestellt. Jeder der drei hat unterschiedliche Begabungen. Während Lockwood besonders gut Geister sehen kann, ist Lucy in der Lage, sie zu hören und Echos aus der Vergangenheit wahrzunehmen. Die Stärke des etwas kauzigen Georges liegt in der Recherche. Zusammen bilden die drei ein unschlagbares Team, das seine Fälle mit viel Witz und Humor zu lösen versteht.

Jonathan Stroud hat seine Geisterwelt aufs Feinste ausgearbeitet. In “Lockwood & Co.” wimmelt es von Geistern aller Couleur, kategorisiert nach Gefährlichkeit und Auftreten. Da gibt es zum Beispiel die harmlosen Waberer und Mauerklopfer, aber auch graueneregende Albe und rachsüchtige Wiedergänger. Doch nicht nur, dass es Unmengen an verschiedenen Geisterarten gibt, auch die Bekämpfungsmethoden sind ausgeklügelt und dabei doch simpel. Stroud kommt dabei komplett ohne moderne Technik aus, was neben knisternden Geisterlampen, den nächtlichen, verlassenen Straßen Londons und gruseligen Erscheinungen einen großen Teil der Atmosphäre ausmacht. Ebenfalls zur einzigartigen Stimmung tragen die von Stroud mühelos geschaffenen Wechsel zwischen humorvollen Wortgefechten und unheimlichen, ja schon grausigen Szenen, die einem das Lachen sofort wieder im Halse stecken bleiben lassen. Die bildhafte Sprache und die ausdrucksstarken Beschreibungen tragen dazu bei, dass ich mir das Buch bestens als Film vorstellen könnte.

Nicht nur die drei sympathischen und lebhaften Protagonisten sind wunderbar gezeichnet, auch die anderen Charaktere, die bei Lockwood & Co. auftauchen, sind bildhaft und unverwechselbar dargestellt und da gibt es einige, denen ich nicht nachts im Dunkeln begegnen möchte. Besonders hat es mir jedoch der wunderbar schwarze Humor angetan, mit dem Lockwood, Lucy und George auch jede noch so gefährliche Situation auf die Schippe nehmen. Auch das Rätselraten um den Fall macht aufgrund der dezent verstreuten Hinweise Spaß, auch wenn ein aufmerksamer Leser schon vorschnell auf die Lösung kommen wird. Irritierend fand ich allerdings den Titel des Buches, denn nicht nur, dass das Original “The Screaming Staircase” heißt, nein auch im Text wird von einen kreischenden und nicht einer seufzenden Treppe gesprochen.

Jonathan Stroud hat vor einem Jahr in Braunschweig mit seinem Schlusssatz „Buy lots of copies, it’s great!“ definitiv nicht zu viel versprochen und wer noch Lust auf ein paar Hintergrundinfos hat, ist eingeladen, den Bericht zur Lesung zu lesen. Mehr Infos rund um die Reihe findet Ihr auch auf der Autorenseite in einigen Videos. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung und freue mich auf ein weiteres düster-charmantes Abenteuer mit Lockwood & Co.

© Tintenelfe

Spannende Geistergeschichte mit viel Witz und Charme!

Von: Tiny Hedgehog Datum : 15.10.2015

tinyhedgehog.blogspot.de/

„Manche Leute behaupten, das Problem habe es schon immer gegeben. Geister seinen nichts Neues, meinen sie, und sie hätten sich zu allen Zeiten gleich aufgeführt.“ (Seite 65)

Meine Meinung…

Gleich zu Beginn ist mir die Weltkonstruktion des Buches aufgefallen: Eine Geisterepidemie hat Großbritannien befallen und sorgt so für besondere Umstände. Die Handlung findet zwar in unserer Gegenwart statt, hat aber wie ein Paralleluniversum eine alternative Entwicklung durchlaufen.

Beim Lesen hatte ich das Gefühl einen klassischen Gruselroman zu lesen, dessen Handlung im 19. oder auch Beginn des 20. Jahrhunderts stattfindet. So verbindet Jonathan Stroud moderne Technik und eine uns bekannte Welt mit einer Geschichte, die sich wie ein klassischer Schauerroman liest.
Mir gefiel die schaurig-gruselige Stimmung des Buches, das ich von der ersten bis zur letzten Seite mit Spannung gelesen habe.

Gespickt mit tollem Humor und viel Situationskomik, ist das Buch eine sehr unterhaltsame Lektüre für Jung und Alt. Die witzigen Situationen lockern die gruslige Situationen auf, jedoch ohne dem Buch die Spannung oder die Stimmung zu nehmen.


Besonderheit:
Am Ende des Buches findet sich ein Glossar, in dem die wichtigsten Begriffe, wie z. B. die verschiedenen Geisttypen, erklärt werden. Dies ist hilfreich und fördert das Verständnis. Die meisten innerhalb der Geschichte genutzten Begriffe werden aber auch aus dem Kontext klar. Für detailliertere Informationen und ein besseres Verständnis für die dargestellte Welt ist das Glossar eine tolle und wichtige Ergänzung. Allerdings ist es nicht zwingend notwendig dies zu Lesen um dem Verlauf der Geschichte zu folgen.


Fazit:
„Die Seufzende Wendeltreppe“, der erste Band der „Lockwood & Co“-Reihe konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Er bietet alles, was man für eine unterhaltsame Lektüre braucht: eine interessante Geschichte, einen außergewöhnlichen Handlungsort, Spannung und Humor.

Von mir gibt es dafür wohlverdiente 5 Sterne

Ich bin nun in großer Erwartung was der zweite Band „Der wispernde Schädel“ mir bieten wird. Klar ist aber, dass ich die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen werde, da ich gerne erfahren möchte wie es den Agenten von Lockwood & Co ergehen wird und welche Abenteuer sie noch erwarten.

Lockwood & Cos erster Fall bekommt von mir eine Empfehlung für alle, die an einer spannenden und witzigen Geistergeschichte interessiert sind. Es lohnt sich auf jeden Fall!

(diese Rezension ist eine gekürzte Version. In der langen Version finden sich noch die Informationen zum Buch und eine Inhaltsangebe. Meine Meinung ist hier jedoch ungekürzt zu finden.)

Besser als Teil 1!

Von: Lena Datum : 12.10.2015

buechernest.blogspot.de

Erster Eindruck:

Passt wunderbar zum ersten Band. Ich finde der Schädel sieht schon irgendwie leicht böse aus, oder? Vielleicht liegt es auch an den Degen oder an dem Nebel…

Inhalt:

Nach dem Fall mit der seufzenden Wendeltreppe hat die Agentur Lockwood & Co erst einmal keine Probleme mehr an Aufträge zu kommen. Die Geisterplage beseitigt sich schließlich nicht von selbst. Und als dann auch noch der Inhalt eines mysteriösen Eisensargs, bei dessen Bergung Lockwood, George und Lucy behilflich waren, verschwindet geht es wieder hoch her…

Meine Meinung:

Ich LIEBE den Schädel. Also den namensgebenden. Er ist einfach nur genial, zwar auch ein miesepetriges Arschloch aber die Szenen mit ihm sind oft auch sehr witzig.
Ansonsten ist dieser Band wesentlich temporeicher als der Erste und führt gleichzeitig ein wesentlich größeres „Ökosystem“ ein. Die Agentur Fittes und ihre Rivalität zu Lockwood ist ja schon aus dem ersten Teil bekannt, aber hier wird das Ganze noch etwas ausgebaut und man erfährt noch mehr über den Anfang der Geisterplage.
Ein neuer Charakter ist Flo, eine Freundin von Lockwood. Ich hoffe sie kommt auch im dritten Band noch mal vor, da sie wirklich ein interessanter Charakter ist und gerade auch die Interaktion mit Lockwood sehr viel über die Person Lockwood verrät. Generell streift Stroud in diesem Band öfter in die Vergangenheit ab und man erfährt viel über George, Lucy und Lockwood. Wobei Lockwood immer noch sehr mysteriös bleibt, auch weil die Geschichte wieder aus Sicht von Lucy geschrieben ist.
Das Ende war allerdings meiner Meinung nach ein fieser Cliffhanger, das geht so nicht Mr. Stroud. Uns Leser einfach so in der Schwebe hängen lassen! Gerade als man sich freut, dass endlich etwas Licht in die Causa Lockwood kommt…

Fazit:

Besser als der erste Teil mit einem faszinierendem Fall und vielen neuen Einsichten in die Charaktere und ihr Umfeld. Dafür gibt es 5 Sterne und sehnsüchtiges Warten auf den dritten Band.

Toller Auftakt!

Von: Rebecca Feist Datum : 06.10.2015

muffins-light-side.blogspot.de/

Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es zeigt ein Schloss, dahinter zwei gekreuzte Degen und Nebelschwanden. Der dunkele Hintergrund ist matt, aber Schloss und Degen sind glatt und glänzend. Top!

Meinung:
Da ich die Bartimäus-Reihe bisher nicht gelesen habe, war dies der erste Kontakt mit diesem Autor. Ich wusste also nicht, was mich erwartet.
Das Konzept fand ich wirklich sehr gut: jugendliche Geisterjäger, meine Lieblingsstadt London und eine spannende Geschichte, die mich stark an meine Jugend und die damaligen Jugenddetektive wie zB Die 5 Freunde und Die drei ??? erinnert.Nur, dass es hier um Geister geht.
Das junge Team mit den Protagonisten Lockwood, Lucy und George ist wunderbar beschrieben - intelligent, sympathisch und humorvoll. Die Geschichte wird nicht, wie vielleicht vermutet, aus Sicht von Lockwood erzählt, sondern durch seine Kollegin Lucy, die neu zum Team stößt und eine besondere Gabe hat.
Der Schreibstil des Autors ist klar, niveauvoll, intelligent und gewürzt mit Humor. Die Spannung, die sich gleich zu Beginn aufbaut, bleibt durchgehend erhalten und ich hatte auch gleich zu Anfang einen guten Zugang zum Buch.

Fazit:
Der Auftakt dieser Reihe hat mich positiv überrascht. Es handelt sich um eine wirklich spannende Geschichte, die das Thema Geister mal ganz anders aufgreift. Charaktere und Story passen wundervoll zusammen und lassen mich gespannt auf eine Fortsetzung warten. Nicht nur für Kinder und Jugendliche eine klare Leseempfehlung!