Leserstimmen zu
Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe

Jonathan Stroud

Die Lockwood & Co.-Reihe (1)

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Zum Cover: Die Cover find ich richtig genial gestaltet. Es wirkt etwas düster, macht genau deshalb neugierig. Meine Meinung: Ich habe bisher ja nur gutes gehört über die Geschichte. Nur kann ich selbst, den Hype nicht ganz so nachvollziehen. Die Geschichte und die Idee dahinter, fand ich ganz interessant und ich fand das Abenteuer rund um Lockwood, Lucy und George ganz okay. Aber leider, konnte mich das ganze nicht begeistern. Man merkt den drei Protas auch an, das sie noch jung sind. Einige Reaktionen und Momente konnte ich daher nicht nachvollziehen. Beziehungsweise sag ich mal, typisch kindlich. Lucy ging mir auch hin und wieder auf die Nerven, wo ich dann jedesmal ausmachte. Aber auch Lockwood verstand ich nicht immer und dachte mir, was sollte das jetzt?.. Mein Gefühl war auch, das es erstmal ewig lange gedauert hatte, bis überhaupt irgendwas passiert ist. In der Zeit hatte ich auch immer wieder die CD ausgemacht, weil ich es einfach langweilig fand. Es hat sich vieles einfach nur gezogen und war langatmig. Eigentlich schade, da ich mich so sehr darauf gefreut hatte. Auch die Sprecherin hat mich nicht begeistern können. Ich fand, das sie es fad rüber gebracht hatte. Ich fand nichts lebendiges in der Stimme. Für mich muss ein/e Sprecher/in mehr mit der Stimme spielen, um mich zu begeistern zu können. In verschiedene Rollen auch richtig rein schlüpfen. Das kam nicht so rüber, als ob sie das täte. Die Stimme hat mir jedenfalls nicht zugesagt. Ich wüsste jetzt auch nicht, was ich noch dazu sagen sollte, ich fand es einfach schade, das mich die Sprecherin und auch die Charaktere nicht überzeugen konnten, wo ich doch so Lust darauf hatte auf Lockwood und seine Geisterjagd. Weiß nicht ob es daran lag, das ich ganz andere Sprecher auch gewohnt war und dazu der ganze Hype von allen anderen. Das evtl. meine Ansprüche zu hoch eingestellt waren, wäre aber natürlich auch möglich.

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Ghostbuster jr.

Von: Aglaya

27.05.2015

Eine Agentur von jugendlichen Geisterjägern klärt in London die Verbrechen auf, die zum Tod der nun herumspukenden Geister geführt haben. Ohne grosse Einführung beginnt die Erzählung gleich mittendrin. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Lucy, einer der Agentinnen von Lockwood & Co. erzählt, und erst durch ihre Schilderungen wird allmählich klar, um was es in „Die seufzende Wendeltreppe“ überhaupt geht. Erst nach dem ersten Abenteuer von Lucy wird durch einen Zeitsprung zurück die Welt, in der die Geschichte spielt, erklärt und ausgeführt, wie Lucy zu ihrer Anstellung bei Lockwood & Co. kam. Sobald dies geklärt ist, springt die Handlung wieder zurück zum Zeitpunkt der zu Beginn der Erzählung stattgefundenen Geisterjagd (klingt verwirrend und unnötig kompliziert? Ist es auch). Die drei Hauptfiguren sind mir grundsätzlich sympathisch (auch George, auf seine komische Art), wenngleich sie auch ein wenig blass bleiben. So erfährt man weder etwas über den Hintergrund von Lockwood oder George, noch wie alt die drei eigentlich sind, und auch ihre Motivation wird nicht wirklich nachvollziehbar. Der Autor Jonathan Stroud nutzt eine eher einfache Sprache, die sich wohl flüssig lesen lässt, aber etwas gar viele Wiederholungen beinhaltet, wo ein Synonym eleganter gewesen wäre. Besonders gruselig wirkt sein Schreibstil, ausser in einigen kurzen Szenen, nicht auf mich, aber er legte wohl auch mehr Wert auf die humoristische Seite seiner Erzählung. Ich hatte zum ersten Mal seit langem das Gefühl, vielleicht doch schon etwas alt für ein Buch zu sein, Jonathan Stroud scheint hier eher Kinder als Jugendliche oder Erwachsene ansprechen zu wollen. Die Sprecherin Judith Hoersch hat mich nicht übermässig begeistert, sie wirkte auf mich eher emotionsarm, und auch die Betonung stimmte nicht immer, da sie oft an den falschen Stellen im Satz Luft holte. Wirkliche Gruselatmosphäre kam durch ihre Lesung nicht auf. Ich konnte mich aber mir ihr abfinden, den Hörspass verdorben hat sie mir nicht (aber halt auch nicht vergrössert). Wirklich aus den Socken gehauen hat mich „Die seufzende Wendeltreppe“ nicht, da hat mich die Bartimäus-Reihe des Autors mehr begeistert. Aber die Geschichte hat mir doch gut genug gefallen, um wissen zu wollen, wie es weitergeht. Daher werde ich mir wohl auch den Nachfolger besorgen. Ich hatte beim Hören den Eindruck, dass sich diese Reihe wohl eher an etwas jüngeres Publikum richtet, so ab 10 Jahren. Wichtig ist aber, dass der Leser/Hörer nicht an Monster unter dem Bett oder ähnliches glaubt, sonst könnte „Lockwood & Co.“ dann doch zu Alpträumen führen.

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