Leserstimmen zu
Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe

Jonathan Stroud

Die Lockwood & Co.-Reihe (1)

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Taschenbuch
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„Manche Leute behaupten, das Problem habe es schon immer gegeben. Geister seinen nichts Neues, meinen sie, und sie hätten sich zu allen Zeiten gleich aufgeführt.“ (Seite 65) Meine Meinung… Gleich zu Beginn ist mir die Weltkonstruktion des Buches aufgefallen: Eine Geisterepidemie hat Großbritannien befallen und sorgt so für besondere Umstände. Die Handlung findet zwar in unserer Gegenwart statt, hat aber wie ein Paralleluniversum eine alternative Entwicklung durchlaufen. Beim Lesen hatte ich das Gefühl einen klassischen Gruselroman zu lesen, dessen Handlung im 19. oder auch Beginn des 20. Jahrhunderts stattfindet. So verbindet Jonathan Stroud moderne Technik und eine uns bekannte Welt mit einer Geschichte, die sich wie ein klassischer Schauerroman liest. Mir gefiel die schaurig-gruselige Stimmung des Buches, das ich von der ersten bis zur letzten Seite mit Spannung gelesen habe. Gespickt mit tollem Humor und viel Situationskomik, ist das Buch eine sehr unterhaltsame Lektüre für Jung und Alt. Die witzigen Situationen lockern die gruslige Situationen auf, jedoch ohne dem Buch die Spannung oder die Stimmung zu nehmen. Besonderheit: Am Ende des Buches findet sich ein Glossar, in dem die wichtigsten Begriffe, wie z. B. die verschiedenen Geisttypen, erklärt werden. Dies ist hilfreich und fördert das Verständnis. Die meisten innerhalb der Geschichte genutzten Begriffe werden aber auch aus dem Kontext klar. Für detailliertere Informationen und ein besseres Verständnis für die dargestellte Welt ist das Glossar eine tolle und wichtige Ergänzung. Allerdings ist es nicht zwingend notwendig dies zu Lesen um dem Verlauf der Geschichte zu folgen. Fazit: „Die Seufzende Wendeltreppe“, der erste Band der „Lockwood & Co“-Reihe konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Er bietet alles, was man für eine unterhaltsame Lektüre braucht: eine interessante Geschichte, einen außergewöhnlichen Handlungsort, Spannung und Humor. Von mir gibt es dafür wohlverdiente 5 Sterne Ich bin nun in großer Erwartung was der zweite Band „Der wispernde Schädel“ mir bieten wird. Klar ist aber, dass ich die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen werde, da ich gerne erfahren möchte wie es den Agenten von Lockwood & Co ergehen wird und welche Abenteuer sie noch erwarten. Lockwood & Cos erster Fall bekommt von mir eine Empfehlung für alle, die an einer spannenden und witzigen Geistergeschichte interessiert sind. Es lohnt sich auf jeden Fall! (diese Rezension ist eine gekürzte Version. In der langen Version finden sich noch die Informationen zum Buch und eine Inhaltsangebe. Meine Meinung ist hier jedoch ungekürzt zu finden.)

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Besser als Teil 1!

Von: Lena

12.10.2015

Erster Eindruck: Passt wunderbar zum ersten Band. Ich finde der Schädel sieht schon irgendwie leicht böse aus, oder? Vielleicht liegt es auch an den Degen oder an dem Nebel… Inhalt: Nach dem Fall mit der seufzenden Wendeltreppe hat die Agentur Lockwood & Co erst einmal keine Probleme mehr an Aufträge zu kommen. Die Geisterplage beseitigt sich schließlich nicht von selbst. Und als dann auch noch der Inhalt eines mysteriösen Eisensargs, bei dessen Bergung Lockwood, George und Lucy behilflich waren, verschwindet geht es wieder hoch her… Meine Meinung: Ich LIEBE den Schädel. Also den namensgebenden. Er ist einfach nur genial, zwar auch ein miesepetriges Arschloch aber die Szenen mit ihm sind oft auch sehr witzig. Ansonsten ist dieser Band wesentlich temporeicher als der Erste und führt gleichzeitig ein wesentlich größeres „Ökosystem“ ein. Die Agentur Fittes und ihre Rivalität zu Lockwood ist ja schon aus dem ersten Teil bekannt, aber hier wird das Ganze noch etwas ausgebaut und man erfährt noch mehr über den Anfang der Geisterplage. Ein neuer Charakter ist Flo, eine Freundin von Lockwood. Ich hoffe sie kommt auch im dritten Band noch mal vor, da sie wirklich ein interessanter Charakter ist und gerade auch die Interaktion mit Lockwood sehr viel über die Person Lockwood verrät. Generell streift Stroud in diesem Band öfter in die Vergangenheit ab und man erfährt viel über George, Lucy und Lockwood. Wobei Lockwood immer noch sehr mysteriös bleibt, auch weil die Geschichte wieder aus Sicht von Lucy geschrieben ist. Das Ende war allerdings meiner Meinung nach ein fieser Cliffhanger, das geht so nicht Mr. Stroud. Uns Leser einfach so in der Schwebe hängen lassen! Gerade als man sich freut, dass endlich etwas Licht in die Causa Lockwood kommt… Fazit: Besser als der erste Teil mit einem faszinierendem Fall und vielen neuen Einsichten in die Charaktere und ihr Umfeld. Dafür gibt es 5 Sterne und sehnsüchtiges Warten auf den dritten Band.

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Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut. Es zeigt ein Schloss, dahinter zwei gekreuzte Degen und Nebelschwanden. Der dunkele Hintergrund ist matt, aber Schloss und Degen sind glatt und glänzend. Top! Meinung: Da ich die Bartimäus-Reihe bisher nicht gelesen habe, war dies der erste Kontakt mit diesem Autor. Ich wusste also nicht, was mich erwartet. Das Konzept fand ich wirklich sehr gut: jugendliche Geisterjäger, meine Lieblingsstadt London und eine spannende Geschichte, die mich stark an meine Jugend und die damaligen Jugenddetektive wie zB Die 5 Freunde und Die drei ??? erinnert.Nur, dass es hier um Geister geht. Das junge Team mit den Protagonisten Lockwood, Lucy und George ist wunderbar beschrieben - intelligent, sympathisch und humorvoll. Die Geschichte wird nicht, wie vielleicht vermutet, aus Sicht von Lockwood erzählt, sondern durch seine Kollegin Lucy, die neu zum Team stößt und eine besondere Gabe hat. Der Schreibstil des Autors ist klar, niveauvoll, intelligent und gewürzt mit Humor. Die Spannung, die sich gleich zu Beginn aufbaut, bleibt durchgehend erhalten und ich hatte auch gleich zu Anfang einen guten Zugang zum Buch. Fazit: Der Auftakt dieser Reihe hat mich positiv überrascht. Es handelt sich um eine wirklich spannende Geschichte, die das Thema Geister mal ganz anders aufgreift. Charaktere und Story passen wundervoll zusammen und lassen mich gespannt auf eine Fortsetzung warten. Nicht nur für Kinder und Jugendliche eine klare Leseempfehlung!

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