VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Leserstimmen (3)

Christina Schwarz: Die Leuchtturmwärterin

Die Leuchtturmwärterin Blick ins Buch

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 8,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 11,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-16960-2

Erschienen:  11.01.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

Kundenrezensionen

5 Sterne
(3)
4 Sterne
(0)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)

Ihre Bewertung

Leserstimme abgeben

Voransicht

Treffer filtern

Eine ruhige, aber interessante Geschichte

Von: Anne-Marit Strandborg Datum : 16.09.2016

https://anneslesetagebuch.wordpress.com/

Zunächst befinden wir uns im Jahr 1977. Die 84-jährige Jane macht mit ihrem Enkel eine Reise in die Vergangenheit. Und nach Hause, nach Point Lucia, wo sie bis zu ihrem 19. Lebensjahr in einem Leuchtturm aufwuchs. Es ärgerte sie, dass sie dies Erlebnis mit einer Gruppe von Besuchern teilen musste und nicht alleine ihren Erinnerungen nachspüren konnte.
Ihr Vater war hier Hauptleuchtturmwärter und er benötigte zwei Gehilfen. Die Verwaltung stellte zumeist Ehepaare ein. Da wurde ein Lohn eingespart.

Gertrude Swann stammt aus gutem Hause. Ihr Weg scheint vorgezeichnet. Sie soll den Sohn eines befreundeten Paares der Eltern heiraten. Doch dann lernt sie Oskar kennen und verliebt sich in ihn. Oskar, der zwar hochfliegende Träume hat, aber bisher noch nichts auf den Weg gebracht hat. Oskar will nach Kalifornien, raus aus dem Dunstkreis von Familie und Freunden. Daran ändert auch seine Liebe zu Gertrude nichts. Und so landen sie auf einer kleinen Insel im Pazifik. Hier leben nur ein paar Leute.

Zu Beginn hatte Gertrude Angst vor diesem Ort:

"Vor dem Wind, der versucht, uns wegzuwehen, vor den Felszacken, die darauf warten, uns aufzuspießen. Falls wir eines Nachts von diesem Berg stürzen, wie sollte dann irgendjemand erfahren, was aus uns geworden ist? Hier zu sein, das ist, als wären wir verschwunden."

Oskar wurde der Nachtdienst auf dem Leuchtturm zugeteilt. Gertrude leistete ihm Gesellschaft. Und da er sich mit Literatur über elektrische Wellen beschäftigte, suchte sie sich ihre eigene Lektüre: "Spezies der Pazifikküste" und "Reise mit dem Pappkanu: Eine geografische Erkundung über 2500 Meilen von Quebec zum Golf von Mexiko".

Gertrude wurde die Bildung der Kinder übertragen. Die wussten zwar Bescheid bei den Aufgaben, für die sie täglich eingeteilt waren, aber von Allgemeinbildung keine Spur.

Und so nimmt das Leben auf Point Lucia seinen Lauf. Zugegeben, einen ruhigen Lauf. Eine ganze Weile plätschert es nur so vor sich hin. Was mir aber nichts ausmacht. Ich brauche nicht immer Spannung und Action. Für mich war es interessant, zu verfolgen, wie Gertrude Swann sich hier entwickelt hat. Auf den ersten Seiten des Buches erwähnt Janes Enkel, dass es auf Point Lucia eine Meeresbiologin gab.

Ob es sich dabei um Gertrude Swann handelte? Das lest selbst.

Eine Frau geht ihren Weg.

Von: Hanne / Lesegenuss aus Freiburg Datum : 05.03.2016

www.lesegenuss.blogspot.de

Es beginnt im Jahr 1977, als die 84-jährige Jane zusammen mit ihrem Enkel Danny sich auf eine Reise in die Vergangenheit begibt. Sie fahren nach Point Lucia. Hier war Jane geboren und aufgewachsen, bevor sie 1912 mit neunzehn Jahren die Insel verließ. Ihr Vater war dort Hauptleuchtturmwärter gewesen. Jane erinnert sich noch genau an den Tag, als Mrs. Swann mit ihrem Mann auf der Insel eintraf. Gertrude Swann, dieser Name war ihrem Enkel bei seinem Studium ins Auge gesprungen und hatte seine Großmutter danach befragt. Gertrude Swann, eine Meeresbiologin. Was hätte Jane darum gegeben, mit Danny allein die Insel zu erkunden, ohne die geführte Gruppe. Auf den Gipfel des Kaps zu steigen, den Leuchtturm zu besteigen und und und All ihre Erinnerungen an eine längst vergangene Zeit.

"Die Leuchtturmwärterin" ist ein historischer Frauenroman, der um die Zeitwende des 19. und 20. Jahrhunderts spielt. Es brauchte seine Zeit, bis ich mich in die Handlung eingelesen hatte, denn anfangs vermischte sich Gegenwart mit Vergangenheit.
Die Umgebung bzw. der Handlungsort waren sehr beeindruckend geschildert. Es gibt viele einzelne Szenen, in denen der Leser sich direkt vor Ort fühlen konnte. Die Figuren waren auf den Punkt beschrieben, so dass man wirklich das Gefühl hatte, es gäbe sie tatsächlich. Wer in diesem Buch großartige Gefühle erwartet, wird enttäuscht werden. In schöner Sprache wird hier eine Geschichte erzählt, auch wenn der Anfang etwas ruckelig war.
Die Geschichte um Mrs. Swann, den Menschen auf Point Lucia mag auf den ersten Blick nicht einzigartig erscheinen, ist aber auf beeindruckende und einfühlsame Art erzählt. Das alles ist ein Grund, warum ich nicht ausführlicher auf die Handlung eingehe. Wer mehr von der Handlung erfahren möchte, sollte die Buchinfo lesen. Mir als Leser einer Rezension würde es zu viel Spannung vorab nehmen.

"Die Leuchtturmwärterin" überzeugt durch die wunderbare Atmosphäre, der Thematik als auch der Protagonistin
Für mich ein überraschend gutes Buch, was mehr Aufmerksamkeit verdient. Lesen Sie das Buch. Sie werden es nicht bereuen

Eine Frau geht ihren Weg.

Von: Hanne / Lesegenuss Datum : 05.03.2016

www.lesegenuss.blogspot.de/

Es beginnt im Jahr 1977, als die 84-jährige Jane zusammen mit ihrem Enkel Danny sich auf eine Reise in die Vergangenheit begibt. Sie fahren nach Point Lucia. Hier war Jane geboren und aufgewachsen, bevor sie 1912 mit neunzehn Jahren die Insel verließ. Ihr Vater war dort Hauptleuchtturmwärter gewesen. Jane erinnert sich noch genau an den Tag, als Mrs. Swann mit ihrem Mann auf der Insel eintraf. Gertrude Swann, dieser Name war ihrem Enkel bei seinem Studium ins Auge gesprungen und hatte seine Großmutter danach befragt. Gertrude Swann, eine Meeresbiologin. Was hätte Jane darum gegeben, mit Danny allein die Insel zu erkunden, ohne die geführte Gruppe. Auf den Gipfel des Kaps zu steigen, den Leuchtturm zu besteigen und und und All ihre Erinnerungen an eine längst vergangene Zeit.

"Die Leuchtturmwärterin" ist ein historischer Frauenroman, der um die Zeitwende des 19. und 20. Jahrhunderts spielt. Es brauchte seine Zeit, bis ich mich in die Handlung eingelesen hatte, denn anfangs vermischte sich Gegenwart mit Vergangenheit.
Die Umgebung bzw. der Handlungsort waren sehr beeindruckend geschildert. Es gibt viele einzelne Szenen, in denen der Leser sich direkt vor Ort fühlen konnte. Die Figuren waren auf den Punkt beschrieben, so dass man wirklich das Gefühl hatte, es gäbe sie tatsächlich. Wer in diesem Buch großartige Gefühle erwartet, wird enttäuscht werden. In schöner Sprache wird hier eine Geschichte erzählt, auch wenn der Anfang etwas ruckelig war.
Die Geschichte um Mrs. Swann, den Menschen auf Point Lucia mag auf den ersten Blick nicht einzigartig erscheinen, ist aber auf beeindruckende und einfühlsame Art erzählt. Das alles ist ein Grund, warum ich nicht ausführlicher auf die Handlung eingehe. Wer mehr von der Handlung erfahren möchte, sollte die Buchinfo lesen. Mir als Leser einer Rezension würde es zu viel Spannung vorab nehmen.

"Die Leuchtturmwärterin" überzeugt durch die wunderbare Atmosphäre, der Thematik als auch der Protagonistin
Für mich ein überraschend gutes Buch, was mehr Aufmerksamkeit verdient. Lesen Sie das Buch. Sie werden es nicht bereuen